DE4230764C1 - Vorrichtung zum Härten von Kurbelwellen - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Härten von Kurbelwellen,
deren Zapfen durch Wangen getrennt sind und bei denen zwei Hubzapfen
mit unterschiedlicher Winkellage jeweils von einem dünnen Bund getrennt
aneinandergrenzen, wobei zwei Induktoren im wesentlichen von der
gleichen Seite aus gleichzeitig von oberhalb der Kurbelwelle an die zu
härtenden Hubzapfen angelegt werden.
Eine solche Vorrichtung ist aus der DE-PS 40 01 887 bekannt. Bei Kurbel
wellen mit Paaren von Hubzapfen, die in unterschiedlicher Winkellage
jeweils direkt aneinandergrenzen, besteht das Problem, daß die für jeden
Induktor benötigten Transformatoren nicht im Abstand der beiden Hub
zapfen nebeneinander angeordnet werden können. Daher sind bei dieser
Vorrichtung einer oder beide der zwei nebeneinander angeordneten Induk
toren abgekröpft. Damit können zwei gegebenenfalls mit Isolierschichten
voneinander getrennte Induktoren im Abstand der benachbarten Hubzap
fen angeordnet werden, die anschließend mit ihrer Zuleitung auf einen
größeren Abstand voneinander übergehen, der den Ausmaßen der Trans
formatoren entlang der Achse der Kurbelwelle entspricht. Damit ist es in
einem Arbeitsgang möglich, Kurbelwellen mit Paaren von Hubzapfen, die
in unterschiedlicher Winkellage jeweils direkt aneinandergrenzen, mit
einem guten Härteergebnis zu härten. Diese Vorrichtung weist den Nach
teil auf, daß üblicherweise in der Fertigung bereits vorhandene Induktoren
anderer Härtevorrichtungen nicht eingesetzt werden können, da jeweils die
besagten Abkröpfungen vorgesehen sein müssen. Andererseits sind die für
eine solche Vorrichtung nach der DE-PS 40 01 887 vorgesehenen Indukto
ren auch nicht bei anderen Härtevorrichtungen üblicher Bauart einzuset
zen.
Bei der Vorrichtung nach der DE-PS 40 01 887 sind die beiden Induktoren
auf der gleichen Seite des Maschinengestells aufgehängt, wobei die
Zwangsführung in radialer Richtung über ein Führungsgestänge erfolgt, das
z. B. eine Parallelogrammform aufweist. Dieses Gestänge erweist sich in
vieler Hinsicht als nachteilig. Zum einen verfügt es über eine Vielzahl von
mechanisch zu bewegenden Teilen, die eine erschwerte Zugänglichkeit der
Maschine bewirken. Andererseits ist dieses Gestänge von Nachteil, wenn in
kleineren Serien die zu härtende Kurbelwelle abgeändert wird und z. B.
unterschiedliche Abstände der Hubzapfen voneinander und/oder der
Hubzapfen zur Wellenmitte auftreten, da dann dieses Gestänge jeweils neu
einzustellen und zu justieren ist.
Ein solches Gestänge ist in der DE-PS 36 17 468 und in der DE-PS 36 13 909
beschrieben. Gemäß den dort beschriebenen Vorrichtungen sind die
Induktoren nicht auf einer Seite, sondern auf genau gegenüberliegenden
Seiten angeordnet. Diese Vorrichtungen haben den weiteren Nachteil, daß
die Gleitsteine, mit denen die Zwangsführung erreicht wird, in erheblichem
Maße eher einseitig verschleißen und zudem größere Reibungskräfte
auftreten, die durch den Drehantrieb der zu härtenden Kurbelwelle
ausgeglichen werden muß.
Dagegen verfügt die erstgenannte Druckschrift DE-PS 40 01 887 über axial
nebeneinander angeordnete Induktoren, mit denen eine verbesserte Füh
rung möglich ist. Alle Vorrichtungen haben aber den Nachteil, daß ein
Wärmeverzug der Kurbelwelle nur empirisch in die axiale Anordnung der
Kleinflächeninduktoren einfließt, so daß bei allen Vorrichtungen nach dem
Stand der Technik die Gleitsteine, die auch als Einführungshilfe für den
Induktor dienen, bei unsymmetrischem Einführen der Induktoren schneller
verschleißen und ein unterschiedliches Härteergebnis in den Hohlkehlen
der Zapfen verursachen.
Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, eine Vorrichtung zum Härten von Kurbelwellen der eingangs ge
nannten Art zu schaffen, bei der weniger bewegliche Teile vorgesehen sind
und bei der die Zylinderabstände und Hübe der zu härtenden Kurbelwel
len variiert werden können, ohne daß eine Veränderung der Ausrüstung
der Zylinderabstände vorgenommen werden muß. Schließlich soll erreicht
werden, daß ungekröpfte Induktoren aus einem bereits vorhandenen
Maschinenpark eingesetzt werden können.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß für eine Vorrichtung gemäß dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, daß die Hauptachsen der zwei
Induktorenhalter in demselben kleinen Winkel zur Senkrechten auf beiden
Seiten derselben in axial leicht versetzter V-Form angeordnet sind, wobei
die jeweils den Induktoren zugeordneten und mit diesen fest verbundenen
Transformatoren um eine jeweils parallel zur Achse der Kurbelwelle
angeordnete Drehachse schwenkbar sind.
Durch die Anordnung in einem kleinen Winkel von z. B. 15° links und
rechts der Achse der Welle sind die beiden Induktoren im wesentlichen
oberhalb der zu härtenden Kurbelwelle angeordnet. Damit ist das hier
nicht näher betrachtete Abschrecken, das zum bekannten Stand der Tech
nik gehört, in leichter Weise durchführbar und die dabei verwendete
Flüssigkeit kann unbehindert nach unten abfließen und von der Kurbelwel
le in einer unterhalb der Einrichtung angeordneten Wanne aufgefangen
werden.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung ist an dem Rahmen
der Härtevorrichtung direkt benachbart und in der Symmetrieachse zwi
schen den V-förmig angeordneten Induktorenhaltern eine Lichtquelle
vorgesehen, deren gebündelter Lichtstrahl einen zu dem zu härtenden
Zapfen benachbarten Zapfen beaufschlagt, wobei durch axiales Verfahren
die axiale Position der Wangen dieses Zapfens erfaßt werden kann. Über
Meßwertaufnehmer oder Servomotoren wird gleichzeitig einer Steuer
schaltung der Abstand eines Fixpunktes von der Abstandsmeßeinrichtung
und von dem Induktorenhalter zugeführt. Als ein solcher Fixpunkt kann
z. B. der Einspannpunkt der Kurbelwelle ausgewählt werden. Mit dieser
Steuerschaltung kann dann ein Wärmeverzug der zu härtenden Kurbelwelle
oder durch das Vorfräsen entstandene Fertigungstoleranzen durch entspre
chendes axiales Positionieren der Induktoren ausgeglichen werden.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unter
ansprüchen gekennzeichnet.
Nachfolgend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der
Zeichnungen beispielhaft näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels gemäß der
Erfindung,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1, und
Fig. 3 Vorderansichten eines Paares von Induktoren und Transfor
matoren, wobei vier Stellungen in einem Winkelabstand von
90° bei einer Drehung der Kurbelwelle dargestellt sind.
Die Fig. 1 zeigt eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispiels gemäß der
Erfindung. Vorteilhafterweise ist ein Rahmen 1 mit einer Quertraverse
vorgesehen, auf der die Transformatorschlitten verfahrbar angeordnet sind.
Weiter verfügt er über senkrechte Säulen, an denen in ungefähr halber
Höhe eine Einrichtung 2 zur Aufnahme einer zu härtenden Kurbelwelle 3
angeordnet ist. Diese verfügt über eine Dreheinrichtung zum Antrieb der
Kurbelwelle 3 für eine Drehung um eine Drehachse 4, sowie über eine
Einrichtung zur axialen Verschiebung der Aufnahmepinolen, um unter
schiedlich lange Kurbelwellen zu spannen bzw. für den Weitertransport
freizugeben. Mit dem Bezugszeichen 5 sind Transformatoren bezeichnet,
an denen jeweils ein Induktor 6 befestigt ist, wobei der auf der rechten
Seite dargestellte Induktor 6 auf einem Hubzapfen 7 aufliegt, der zu einem
Paar von Hubzapfen 7, 17 gehört, die mit unterschiedlicher Winkellage
jeweils von einem dünnen Bund 39 getrennt aneinandergrenzen. Der
Aufbau der die Transformatoren 5 und Induktoren 6 haltenden Aufhänge
vorrichtungen 8 ist besser in der Vorderansicht der Fig. 2 zu erkennen. Zur
Vereinfachung der Fig. 1 ist die axial 4 leicht versetzte zweite Einheit aus
Induktor 6 - Transformator 5 nicht dargestellt, die neben dem auf dem
Zapfen 7 aufgesetzten Induktor 5 zur gleichzeitigen Härtung des Zapfens
17 angeordnet ist.
Die Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht des Ausführungsbeispiels nach Fig. 1.
An der Quertraverse des Rahmens 1 sind beiderseits der mit dem Bezugs
zeichen 9 versehenen Vertikalen sogenannte Querführungen 11 angeord
net, an denen beidseitig jeweils mindestens eine Aufhängevorrichtung 8
befestigt ist. Jede Aufhängevorrichtung 8 verfügt über eine in die Quer
führung 11 eingreifende Gleitschiene 12, so daß die Aufhängevorrichtung 8
axial entlang der Achse 4 der Kurbelwelle 3 verschoben werden kann.
Hierfür ist vorteilhafterweise ein fest mit der jeweiligen Aufhängung 8
verbundener Servoantrieb 13 vorgesehen, der über ein Ritzel 14 in eine
fest auf dem Rahmen 1 angeordnete Zahnstange 15 eingreift. Die Anord
nung von mehreren Induktoren 5 entsprechend der Fig. 1 auf einer Seite
der Querführung 11 gestattet das gleichzeitige Härten mehrerer Elemente
einer Kurbelwelle 3.
Die Aufhängevorrichtung 8 selbst ist zweiteilig ausgeführt, wobei die
Gleitschiene 12 Bestandteil eines in der Vorderansicht trapezoidalen
Elements 16 ist. An diesem ersten Element 16 der Aufhängevorrichtung 8
ist eine Transformatorenhalterung 26 angeordnet, wobei eine verschiebli
che Verbindung über einen Schlitten 18 besteht. Mit diesem Schlitten 18 ist
die Halterung 26 entlang einer Achse 19 verschiebbar, die in einem kleinen
Winkel 20 zur Senkrechten 9 steht. Vorteilhafterweise beträgt dieser
Winkel z. B. ungefähr 15°, wobei die notwendige Größe dieses Winkels 20
weiter unten im Zusammenhang mit der Fig. 3 erläutert werden wird. Die
Achse 19 steht senkrecht auf der Achse 4 der Kurbelwelle 3.
Die Bewegung der Halterung 26 entlang der Achse 19 wird durch einen
entlang dieser Achse 19 angeordneten Hubzylinder 21 vermittelt, der, wie
unten erläutert werden wird, ebenfalls als Ausgleichszylinder für die
Auflagekraft wirkt.
Die Halterung 26 verfügt über ein seitliches Paar von Fortsätzen 22,
zwischen denen der oben genannte Transformator 5 um eine Achse 23
schwenkbar angeordnet ist. Die Achse 23 ist parallel zur Achse 4 der
Kurbelwelle 3 ausgerichtet. Der Transformator 5 ist dabei dergestalt
konstruiert und aufgehängt, daß der volumenmäßig größere Teil 24 auf der
von der Vertikalen 9 wegzeigenden Seite der Achse 23 angeordnet ist. Die
sich daraus ergebenden Konsequenzen werden unten im Zusammenhang
mit der Fig. 3 dargestellt werden. Die biegsamen Zuleitungen des Trans
formators sind mit dem Bezugszeichen 32 bezeichnet und werden ohne
Zugbelastung nach oben herausgeführt.
An den Transformatoren 5 sind jeweils direkt übliche Induktoren 6 befe
stigt, die an ihrem unteren Ende über einen Innenradius 25 verfügen, der
ein Aufschieben auf die beiden Zapfen 7 bzw. 17 gestattet. Die Sym
metrielängsachse 29 der Induktoren 6 ist in der in der Fig. 2 dargestellten
Ruhestellung parallel und fluchtend zu der Achse 19 ausgerichtet. Durch
die Aufhängung der Einheit Transformator 5 - Induktor 6 an der ver
schwenkbaren Achse 23 ist ein leichtes Abweichen dieser Achse 29 von der
Richtung der auf die Kurbelwellenachse zielende Achse 19 möglich. Die
Ruhestellung mit den fluchtenden Achsen 19 und 29, die einem Herauszie
hen der Induktoren 6 zum Wechsel der zu härtenden Kurbelwelle 3 ent
spricht, wird durch einen Stellzylinder 30 gehalten, mit dem eine entgegen
der Schwerkraft gerichtete Kraft auf die Einheit Transformator 5 - Induk
tor 6 ausgeübt werden kann, um sie in der besagten fluchtenden Aus
richtung zu halten.
Die beidseitig des Rahmens 1 angeordneten Aufhängevorrichtungen 8
stehen in einem aus den Fig. nicht erkennbaren und insbesondere in der
Fig. 1 nicht dargestellten kleinen axialen 4 Abstand voneinander, der dem
Mittenabstand zweier Zapfen 7 und 17 voneinander entspricht.
Mit dem Bezugszeichen 33 ist eine Abstandsmeßeinrichtung bezeichnet, die
gemäß Fig. 1 auf einem Schlitten 34 unterhalb der Quertraverse sym
metrisch zwischen den V-förmig angeordneten Induktorhaltern des Rah
mens 1 vorgesehen ist. Mit dieser ist ein Lichtstrahl, z. B. ein Laserstrahl,
entlang der Achse 9 auf die Kurbelwelle 3 abbildbar, wobei über einen
entsprechenden, an der Abstandsmeßeinrichtung 33 angeordneten Detektor
die reflektierte Intensität aufgenommen wird. Mit Hilfe von Meßwertauf
nehmern oder mit Hilfe von die Abstandsmeßeinrichtung 33 antreibenden
Schrittmotoren ist der axiale Abstand der Abstandsmeßeinrichtung 33 von
einem vorbestimmten Fixpunkt 35 erfaßbar. Durch ein axiales Verfahren
der Abstandsmeßeinrichtung 33 ist durch die Veränderung der Stärke der
reflektierten Intensität an den Wangen nun die exakte Position eines Hub
zapfens von diesem Fixpunkt 35 feststellbar, bei dem es sich beispielsweise
um den Einspannpunkt der zu härtenden Kurbelwelle 3 handelt. Vorzugs
weise wird die Position der im nächsten Arbeitsgang zu härtenden Zapfen
7 und 17 erfaßt, so daß die Induktoren 6 dann axial genau in der richtigen
Position mittig zur Härtezone angefahren werden können. Zu diesem
Zwecke verfügt jede Aufhängung 8 über Meßwertaufnehmer oder der
Antrieb 13 selbst erzeugt entsprechende Positionssignale, mit denen der
Abstand jedes Induktors 6 von dem Fixpunkt 35 unabhängig voneinander
feststellbar ist.
Es kann auch während des Arbeitsganges des Härtens die Position der zu
den in Bearbeitung befindlichen Zapfen direkt benachbarten Zapfen 7 und
17 erfaßt werden, um die Induktoren 6 in Antwort auf einen eventuellen
Wärmeverzug der in Teilen schon gehärteten Kurbelwelle 3 axial genau
anzuordnen. Durch diese axiale Steuerung ist im und während des Härte
betriebes diese Positionierung automatisch bei jeder Kurbelwelle 3 indivi
duell einstellbar, wobei die bisher übliche empirische Erfassung eines
Wärmeverzuges vermieden werden kann. Bei einer solchen hier nicht
angewandten empirischen Erfassung können axiale Abweichungen im
Größenbereich von bis zu 2 Millimeter auftreten, die zu einer verkanteten
Einführung von Induktoren in den Zapfen führen, demzufolge ein schnel
ler und ungleichmäßiger Verschleiß von Gleitsteinen auftritt, der hier
gemäß der Erfindung vermieden wird.
Gleichzeitig ist eine Überprüfung der Fertigungstoleranzen der gehärteten
Kurbelwellen 3 möglich. Ein weiterer Vorteil dieser Abstandsmessung liegt
darin, daß in einfacher Weise die Art der zu härtenden Kurbelwellen
geändert werden kann, ohne auf eine Neuermittlung oder Neueingabe von
empirischen Daten angewiesen zu sein.
Die Fig. 3 zeigt nun den kinematischen Ablauf der Vorrichtung während
einer Kurbelwellenumdrehung anhand von Vorderansichten eines Paares
von Induktoren 6 und Transformatoren 5, wobei vier Stellungen in einem
Winkelabstand von 90° bei einer Drehung der Kurbelwelle 3 dargestellt
sind.
Mit Hilfe der Hubzylinder 21 aus Fig. 2 werden die Induktoren 6 abge
senkt und mit ihren Gleitsteinen oder seitlichen Gleitflächen auf die
Kurbelwelle 3 aufgesetzt. Dabei zeigt die linke obere Zeichnung der Fig. 3
eine Drehposition der Kurbelwelle 3, in der die beiden in einer unter
schiedlichen Winkellage jeweils direkt aneinandergrenzenden Zapfen 7 und
17 auf gleicher Höhe bezüglich der Vertikalen 9 stehen. Dabei sind die
oben genannten Achsen 19 und 29 in fluchtender Übereinstimmung
angeordnet.
Bei einer Drehung der Kurbelwelle um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn
gelangt diese nun in die Position, die in der rechten oberen Zeichnung der
Fig. 3 dargestellt ist. Dabei senkt sich der rechte Induktor 6 ab, wobei der
benötigte Vorschub und die Auflagekraft von der Schwerkraft und dem
Hub- und Ausgleichszylinder 21 aufgebracht wird. Der Hubzylinder 21
wirkt zugleich als Gewichtsausgleich. Er könnte in anderen Ausgestaltun
gen auch mit Federn realisiert werden, obwohl eine pneumatische oder
hydraulische Betätigung bevorzugt wird.
Dabei wird die Halterung 26 gegenüber dem Element 16 herabgelassen
und nach unten gefahren. Durch die seitliche Auslenkung der Zapfen 7
und 17 werden die Einheiten Transformator 5 - Induktor 6 jeweils um die
Achse 23 verschwenkt, so daß die Hauptachsen 29 der Induktoren 6 jeweils
etwas aus der Achse 19 der Halterungen 26 ausgelenkt werden.
Bei einer weiteren Drehung um 90° wird die untere Position der Zapfen 7
und 17 erreicht, bei der wiederum die Achsen 19 und 29 miteinander
fluchten, um schließlich über die in der rechten unteren Zeichnung darge
stellten Lage der Zapfen 7 und 17 eine Umdrehung zu vollenden. Im
Härtebetrieb sind dabei Drehzahlen von 40 Umdrehungen pro Minute
erreichbar.
Wie aus der Fig 3 zu erkennen ist, ist der möglichst klein zu wählende
Winkel 20 in Abhängigkeit des minimalen Abstandes 36 der Transformato
ren 5 voneinander zu bestimmen. Da die Transformatoren 5 breiter als der
Mittenabstand benachbarter Zapfen 7 und 17 sind, ergibt sich eine axiale 4
Überlappung der in V-Form zueinander stehenden Transformatoren 5.
Dieser Abstand 36 sich gegenüberstehender Transformatorenteile 5 wird
durch eine entsprechende Wahl des Winkels 20 gewährleistet. Dabei sind
bei üblichen Transformatoren 5 Winkel 20 von 15° auf beiden Seiten der
Vertikalen 9 erreichbar. Ein solcher Winkel ist ausreichend klein, um die
Vorteile der Anordnung der Induktoren 6 oberhalb des zu härtenden
Werkstückes auszunutzen, nämlich das Ausnutzen der Schwerkraft zur
Auflage der Induktoren 6, den geringeren Verschleiß der Führungsscheiben
aufgrund geringerer Querkräfte, die einfachere Abschreckung und nicht
zuletzt die einfachere Zugänglichkeit der Härtemaschine zur Zufuhr von zu
härtenden Werkstücken und zur Wartung.
Da sich in der Höhe der Arbeitsspindel keine Störkanten befinden, können
die Kurbelwellen 3 in einfacher Weise zugeführt und abtransportiert
werden. Auch ist die Beladung direkt zwischen Spindel und Reitstock
möglich.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Härten von Kurbelwellen (3), deren Zapfen (7, 17)
durch Wangen getrennt sind und bei denen zwei Hubzapfen (7, 17) mit
unterschiedlicher Winkellage jeweils von einem dünnen Bund getrennt
aneinandergrenzen, wobei zwei Induktoren (6) im wesentlichen von der
gleichen Seite aus gleichzeitig von oberhalb (9) der Kurbelwelle (3) an die
zu härtenden Hubzapfen (7, 17) angelegt werden, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Hauptachsen (19) der zwei Induktorenhalter
(26) in demselben kleinen Winkel (20) zur Senkrechten (9) auf beiden
Seiten derselben (9) in axial (4) leicht versetzter V-Form angeordnet sind,
wobei die jeweils den Induktoren (6) zugeordneten und mit diesen fest
verbundenen Transformatoren (5) um eine jeweils parallel zur Achse (4)
der Kurbelwelle (3) angeordnete Drehachse (23) schwenkbar sind.
2. Härtevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Induktoren (6) entlang der Hauptachsen (19) der Induktorhalter (26)
verschieblich (18) angeordnet sind.
3. Härtevorrichtung nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Induktorhalter (26) über ein Zwischenstück (16)
mit einer Quertraverse des Maschinengestells (1) verbunden sind und daß
jeder Induktor (6) einzeln axial (4) entlang der Quertraverse über eine an
dem Zwischenstück (16) montierte Querführung (11, 12) verschiebbar ist.
4. Härtevorrichtung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Lichtquelle einer Abstandsmeßeinrichtung (33)
direkt benachbart zu den Induktorenhaltern (26) angeordnet ist, daß deren
gebündelter Lichtstrahl einen dem nächsten zu härtenden Zapfen (7, 17)
benachbarten oder zugeordneten Zapfen (7, 17) beaufschlagt, wobei durch
Reflexionsmessungen bei einem axialen (4) Verfahren der Meßeinrichtung
(33) die axiale Position der Wangen dieses Zapfens (7, 17) in Bezug auf
einen Fixpunkt (35) der Kurbelwelle (3) erfaßbar ist, und daß gleichzeitig
mit Meßwertaufnehmern oder durch die Induktorenhalter (26) antreiben
den Schrittmotoren (13) der axiale (4) Abstand der Induktoren (6) von
dem Fixpunkt (35) einer Steuerschaltung zuführbar ist, mit der ein Steuer
signal erzeugbar ist, um bei einem Wärmeverzug oder einer Fertigungs
toleranz der zu härtenden Kurbelwelle (3) die Induktoren (6) entsprechend
axial (4) zu positionieren.
Priority Applications (1)
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| DE (1) | DE4230764C1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10024990C5 (de) * | 2000-05-19 | 2020-04-30 | Maschinenfabrik Alfing Kessler Gmbh | Verfahren und Vorrichtung zum induktiven Härten von Kurbelwellen |
Citations (3)
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| DE3613909C1 (en) * | 1986-04-24 | 1987-01-08 | Kessler Kg Maschf | Method and apparatus for the hardening of running faces and transition radii of crankshaft offset journals arranged directly one behind the other |
| DE3617468C1 (en) * | 1986-05-23 | 1987-01-15 | Kessler Kg Maschf | Inductor device |
| DE4001887C2 (de) * | 1990-01-23 | 1992-01-30 | Maschinenfabrik Alfing Kessler Gmbh, 7080 Aalen, De |
-
1992
- 1992-09-15 DE DE4230764A patent/DE4230764C1/de not_active Expired - Fee Related
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8100 | Publication of the examined application without publication of unexamined application | ||
| D1 | Grant (no unexamined application published) patent law 81 | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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