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DE4229909A1 - Verfahren zur Herstellung von Schmuckstücken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Schmuckstücken

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DE4229909A1
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Norbert Muerrle
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C27/00Making jewellery or other personal adornments

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Schmuckstücken, insbesondere zur Herstellung von Halbzeugen zur Weiterverarbeitung zu Schmuckstücken, bei dem mindestens zwei metallische Basiswerkstücke aus unterschiedlichem Material mit­ einander verbunden werden.
Es sind verschiedene Verfahren zur Herstellung von Schmuck­ stücken bzw. Halbzeugen zur Weiterverarbeitung zu Schmuck­ stücken aus Metallen, insbesondere Edelmetallen, bekannt. Das Verbinden metallischer Basiswerkstücke erfolgt üblicherweise unter Einsatz von Lot oder anderer Verbindungsmittel. Das be­ kannte Verfahren ist deshalb in der Praxis oftmals problema­ tisch, da die Verbindungsmittel an den Verbindungsstellen sichtbare Spuren hinterlassen. Dies wirkt sich insbesondere ne­ gativ auf den optischen Eindruck von Schmuckstücken bzw. Halbzeugen aus, deren besondere ästhetische Wirkung durch die farbliche Kombination von Edelmetallen und/oder Edelmetall- Legierungen erzeugt wird.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zur Herstellung von Schmuckstücken, insbesondere zur Herstel­ lung von Halbzeugen zur Weiterverarbeitung zu Schmuckstücken anzugeben, mit dem metallische Basiswerkstücke ohne Einsatz zusätzlicher Werkstoffe verbunden werden können.
Das erfindungsgemäße Verfahren löst die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1. Danach werden die Oberflächen der sich vorzugsweise in der Farbe und im Schmelz­ punkt unterscheidenden Basiswerkstücke in mechanischen Kontakt gebracht und die in Kontakt stehenden Oberflächen der Basis­ werkstücke unter Druck gegeneinandergepreßt, wobei die Anord­ nung der Basiswerkstücke zumindest bereichsweise mit Hitze be­ handelt wird.
Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß die Kombination von me­ tallischen Basiswerkstücken aus unterschiedlichem Material mit unterschiedlicher Farbe ganz neue Gestaltungsmöglichkeiten für Schmuckstücke erschließt. Es ist ferner erkannt worden, daß die unterschiedlichen Basiswerkstücke dazu derart miteinander ver­ bunden werden müssen, daß die Farbeigenschaften der Basis­ werkstücke auch an den Verbindungsstellen nicht beeinträchtigt werden, d. h., daß die Anordnung der miteinander verbundenen Ba­ siswerkstücke an deren Verbindungsstellen klare Farbgrenzen aufweisen. Es ist weiter erkannt worden, daß deshalb möglichst kein Verbindungswerkstoff, wie bspw. Lot, verwendet werden sollte. Es ist schließlich erkannt worden, daß eine hinreichend stabile Verbindung zweier metallischer Basiswerkstücke durch eine Druck-Hitzebehandlung erreicht werden kann, bei der die Oberflächen der beiden zu verbindenden Basiswerkstücke gegen­ einander gepreßt werden und diese Anordnung dann mit Hitze be­ handelt wird.
Die Verbindung läßt sich besonders einfach herstellen und ist besonders haltbar, wenn die Materialien der beiden zu ver­ bindenden Basiswerkstücke unterschiedliche Schmelzpunkte auf­ weisen. Bei der Hitzebehandlung wird dann eine der beiden ge­ geneinandergepreßten Oberflächen schneller angeschmolzen als die andere, so daß unter Beibehaltung der Basiswerkstückkontu­ ren durch die Druckbehandlung ein besonders inniger Kontakt zwischen den Oberflächen der Basiswerkstücke hergestellt wird. Die Hitzebehandlung der Anordnung der Basiswerkstücke kann vor­ teilhafterweise durch Glühen erfolgen und kann in einer norma­ len Glühstraße durchgeführt werden.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Anordnung der Basiswerk­ stücke vor und während der Hitzebehandlung gezogen, gewalzt, verwunden und/oder verdrillt wird. Auf diese Weise kann sich ebenfalls ein besonders inniger Kontakt zwischen den aneinan­ dergepreßten Oberflächen der beiden zu verbindenden Basiswerk­ stücke ausbilden. Aber auch das Ziehen, Walzen, Verwinden und/oder Verdrillen der Anordnung der Basiswerkstücke nach der Hitzebehandlung ist vorteilhaft und führt zu besonderen Ausbil­ dungen der sichtbaren Mehrfarbigkeit des entstandenen Halbzeugs oder Schmuckstücks. Dazu kann die Anordnung der Basiswerkstücke auch durch Schneiden, Sägen, Stanzen, Feilen, Fräsen, Schlei­ fen, Ätzen und/oder durch Laserschneiden weiterbearbeitet wer­ den.
Es gibt nun verschiedene Formen von Basiswerkstücken und deren Anordnung zueinander.
Besondere Effekte lassen sich bspw. mit paßgenau ineinander­ steckbaren Rohren erzielen. Die Rohre können über ihren Umfang geschlossen oder auch mit einer Fuge, quasi in Form eines rohr­ förmig gebogenen Bleches, ausgebildet sein. Erfindungsgemäß werden die in Farbe und Schmelzpunkt unterschiedlichen Rohre paßgenau ineinandergesteckt und zusammen geringfügig weiterge­ zogen, bis ein ausreichender Anpaßdruck der Außenfläche des in­ neren Rohres zu der Innenfläche des äußeren Rohres erreicht wird. Durch Glühen der beiden derartig in Kontakt gebrachten Rohre und durch weiteres Ziehen läßt sich eine haltbare Druck- Schweißverbindung zwischen den verschiedenfarbigen Rohren er­ reichen.
Als weitere Basiswerkstücke lassen sich auch vorteilhaft sand­ wichartig anordenbare Drähte und/oder Bleche verwenden. Diese werden in ähnlicher Weise verbunden, wie die voranstehend be­ schriebenen Rohre.
Von ganz besonderem Vorteil ist die Verwendung von metallischen Kugeln als Basiswerkstücke, da diese insbesondere in Verbindung mit flächigen Basiswerkstücken vielfältige Gestaltungsmöglich­ keiten bieten. Es gibt nun zwei sich prinzipiell unterschei­ dende Verbindungsmöglichkeiten von Kugeln mit flächigen Basis­ werkstücken. Zum einen ist es möglich, die Kugeln mit Hilfe ei­ ner Druck-Hitzebehandlung derart mit einem flächigen Basis­ werkstück als Träger zu verbinden, daß die Kugel im wesentli­ chen ihre Kugelform beibehält und eine Strukturierung der Trä­ geroberfläche des flächigen Basiswerkstücks bildet. Die andere Möglichkeit besteht darin, daß die Kugel-Basiswerkstück-Anord­ nung unter Hitze und Druck flachgepreßt wird. Dabei entstehen vorzugsweise mehrfarbige Bleche bzw. Bleche mit integrierten Farbpunkten, die auf die flachgepreßten Kugeln zurückzuführen sind.
Um nun die Position einer Kugel auf einem flächigen Basiswerk­ stück festzulegen, kann vorteilhafterweise entweder eine Vertiefung in die Oberfläche des flächigen Basiswerkstücks eingebracht werden oder auch ein Loch, bspw. in Form einer Ausstanzung. Besondere optische Effekte lassen sich erzielen, wenn das Loch eckig, vorzugsweise quadratisch, ausgebildet wird. Auf diese Weise sind besonders reizvoll strukturierte, nämlich mit Durchbrüchen und Kugeln versehene, Halbzeuge bzw. Schmuckstücke herstellbar.
Mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens lassen sich beson­ ders interessante Halbzeuge herstellen, indem mindestens eine Kugel zwischen zwei mit mindestens einer Vertiefung und/oder einem Loch versehenen im wesentlichen flächigen, sandwichartig angeordneten Basiswerkstücken angeordnet wird. Die Kugel bildet dann praktisch einen andersfarbigen Einschluß, der durch wei­ tere Verarbeitungsmethoden, wie z. B. Schneiden, Sägen oder Frä­ sen, zumindest teilweise freigelegt werden kann.
Im Rahmen des erfindungsgemäßen Verfahrens gibt es nun ver­ schiedene Möglichkeiten, eine in einer Vertiefung oder einem Loch eines flächigen Basiswerkstücks angeordnete Kugel mit dem flächigen Basiswerkstück zu verbinden. Dazu kann die Kugel bspw. angeschmolzen werden und so in die Vertiefung oder das Loch gedrückt werden, daß eine materialschlüssige Verbindung zwischen der Kugel und dem flächigen Basiswerkstück entsteht. Dies kann auch dadurch erreicht werden, daß die Kugel glühend in die Vertiefung oder das Loch gegossen wird. Es ist schließ­ lich auch möglich, die Kugel in der Vertiefung oder dem Loch mittels eines geeigneten Materials festzulöten, solange dadurch nicht der optische Gesamteindruck der Kugel-Basiswerkstück-An­ ordnung gestört wird.
Das erfindungsgemäße Verfahren kann mit den verschiedensten me­ tallischen Materialien realisiert werden. Insbesondere zur Schmuckherstellung wird jedoch die Verwendung von Edelmetallen und deren Legierungen empfohlen. Besonders interessante Farbef­ fekte lassen sich mit Feingold, Feinplatin, Feinsilber, Fein­ palladium und Legierungen wie Platin mit Gold zulegiert, Gold mit Platin zulegiert, Gold mit sehr hohem, fast ausschließ­ lichem Silberanteil und Gold mit Palladium-Legierung und ggf. sehr geringen Kupferanteilen realisieren.
Die Verwendung von sich farblich unterscheidenden Edelmetallku­ geln bei der Herstellung von Halbzeugen bzw. Schmuckstücken bietet vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten. So lassen sich verschiedene geometrische Farbmuster durch entsprechende Kombi­ nationen und Anordnungen von Kugeln auf einem Träger als Basis­ werkstück erzielen. Dabei können die Kugeln mit dem den Träger bildenden Basiswerkstück vorteilhafterweise mit Hilfe des er­ findungsgemäßen Verfahrens verbunden werden. Wesentlich ist, daß der optische, insbesondere farbliche, Eindruck der Kombina­ tion von verschiedenen Metallen und Metallegierungen nicht durch die Verbindungsweise der einzelnen Basiswerkstücke ge­ stört wird.
Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorlie­ genden Erfindung in vorteilhafter Weise auszugestalten. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch 1 nachgeordneten An­ sprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung zu ver­ weisen. In Verbindung mit der Erläuterung des bevorzugten Aus­ führungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbil­ dungen der Lehre erläutert.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine Anordnung von nach dem erfindungsgemäßen Verfahren verbundenen Basiswerk­ stücken und
Fig. 2 eine Draufsicht auf ein mit Kugeln versehenes Basis­ werkstück.
In Fig. 1 ist ein nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herge­ stelltes Halbzeug 1 zur Weiterverarbeitung zu Schmuckstücken dargestellt, bei dem zwei metallische Basiswerkstücke 2 und 3 aus unterschiedlichem, d. h. verschiedenfarbigem und einen un­ terschiedlichen Schmelzpunkt aufweisendem, Material zunächst in mechanischen Kontakt gebracht wurden und die in Kontakt stehen­ den Oberflächen der Basiswerkstücke 2 und 3 dann unter Druck gegeneinandergepreßt wurden, wobei die Anordnung der Basiswerk­ stücke 2 und 3 mit Hitze behandelt wurde. Dadurch hat sich zwar eine feste Verbindung zwischen den beiden Basiswerkstücken 2 und 3 ausgebildet. Die Materialgrenze zwischen den beiden Ba­ siswerkstücken 2 und 3 blieb jedoch als Kontrastlinie bzw. Farbgrenze erhalten. In die Oberfläche des einen Basiswerk­ stücks 3 wurden halbkugelförmige, rasterartig angeordnete Vertiefungen 4 eingebracht. In diesen Vertiefungen 4 wurden ent­ sprechend dimensionierte verschiedenfarbige Metallkugeln 5 und 6 angeordnet und mit Hilfe des erfindungsgemäßen Verfahrens fi­ xiert. Durch die geometrische Anordnung, die Größe, die Vertei­ lung und den Abstand zwischen den Kugeln können vielfältige Farbeindrücke und geometrische Strukturen erzeugt werden.
Eine solche Möglichkeit ist in Fig. 2 dargestellt, wo auf einem als Träger 7 dienenden Basiswerkstück eine geometrische Anord­ nung von verschiedenfarbigen Kugeln 8 fixiert ist.
Hinsichtlich weiterer in den Figuren nicht gezeigter Merkmale wird auf den allgemeinen Teil der Beschreibung verwiesen.
Abschließend sei darauf hingewiesen, daß die erfindungsgemäße Lehre nicht auf die voranstehend erörterten Ausführungsbei­ spiele beschränkt ist. Die erfindungsgemäße Lehre läßt sich vielmehr auch in Verbindung mit anders ausgestalteten Verfahren zur Bearbeitung von metallischen Basiswerkstücken realisieren.

Claims (18)

1. Verfahren zur Herstellung von Schmuckstücken, insbeson­ dere zur Herstellung von Halbzeugen (1) zur Weiterverarbeitung zu Schmuckstücken, bei dem mindestens zwei metallische Basis­ werkstücke (2, 3) aus unterschiedlichem Material miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberflä­ chen der sich vorzugsweise in der Farbe und im Schmelzpunkt un­ terscheidenden Basiswerkstücke (2, 3) in mechanischen Kontakt gebracht werden und daß die in Kontakt stehenden Oberflächen der Basiswerkstücke (2, 3) unter Druck gegeneinander gepreßt werden, wobei die Anordnung der Basiswerkstücke (2, 3) zumin­ dest bereichsweise mit Hitze behandelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Basiswerkstücke (2, 3) geglüht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung der Basiswerkstücke (2, 3) gezogen, gewalzt, verwunden und/oder verdrillt wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anordnung der Basiswerkstücke (2, 3) durch Schneiden, Sägen, Stanzen, Feilen, Fräsen, Schleifen, Ät­ zen und/oder durch Laserschneiden bearbeitet wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Basiswerkstück paßgenau ineinandersteck­ bare Rohre verwendet werden, die ggf. eine Fuge aufweisen.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die ineinander gesteckten Rohre zusammen zumindest geringfügig wei­ tergezogen werden, bis ein geeigneter Anpaßdruck zwischen den Rohren erreicht wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge­ kennzeichnet, daß als Basiswerkstück (2, 3) sandwichartig anor­ denbare Drähte und/oder Bleche verwendet werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge­ kennzeichnet, daß mindestens eine Kugel (5, 6) als Basiswerk­ stück in Kombination mit mindestens einem im wesentlichen flä­ chigen Basiswerkstück (2, 3) verwendet wird.
9. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Kugel (5, 6) mit dem im wesentlichen flächigen Basiswerkstück (2, 3) verbunden wird, indem die Kugel-Basiswerkstück-Anordnung unter Hitze und Druck flachgepreßt wird.
10. Verfahren nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das im wesentlichen flächige Basiswerkstück (2, 3) mit min­ destens einer Vertiefung (4) versehen wird und daß die Kugel (5, 6) in der Vertiefung (4) angeordnet und auf diese Weise in ihrer Position bezüglich dem Basiswerkstück (2, 3) festgelegt wird.
11. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das im wesentlichen flächige Basiswerkstück (2, 3) mit mindestens einem Loch versehen wird und daß die Ku­ gel (5, 6) in dem Loch angeordnet und auf diese Weise in ihrer Position bezüglich dem Basiswerkstück (2, 3) festgelegt wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Loch rund oder eckig, vorzugsweise quadratisch, ausgebildet wird.
13. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kugel (5, 6) zwischen zwei mit mindestens einer Vertiefung (4) und/oder einem Loch versehenen im we­ sentlichen flächigen, sandwichartig angeordneten Basiswerkstüc­ ken (2, 3) angeordnet und in ihrer Position festgelegt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kugel (5, 6) angeschmolzen in der Vertie­ fung (4) oder dem Loch angeordnet wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kugel glühend in die Vertiefung (4) oder das Loch eingegossen wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Kugel (5, 6) in der Vertiefung (4) oder dem Loch mittels der Kugel (5, 6) entsprechendem Material fest­ gelötet wird.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch ge­ kennzeichnet, daß Basiswerkstücke (2, 3, 5, 6) aus Edelmetallen und deren Legierungen verwendet werden, vorzugsweise Feingold, Feinplatin, Feinsilber, Feinpalladium und Platin mit Gold zule­ giert, Gold mit Platin zulegiert, Gold mit Silberanteil sowie Gold mit Palladium-Legierung.
18. Verfahren nach einem der Ansprüche 8 bis 17, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Vielzahl von sich in der Farbe zumindest teilweise unterscheidender Kugeln auf einem einen Träger bil­ denden Basiswerkstück deartig angeordnet wird, daß ein ge­ schlossener Farbmustereindruck der Kugelanordnung entsteht.
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