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DE4229039A1 - Sportschuh, insbesondere langlaufskischuh mit torsionsversteifungs- und biegegeschmeidigmachungseinrichtungen - Google Patents

Sportschuh, insbesondere langlaufskischuh mit torsionsversteifungs- und biegegeschmeidigmachungseinrichtungen

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DE4229039A1
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Thierry Barret
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Salomon SAS
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Salomon SAS
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    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B5/00Footwear for sporting purposes
    • A43B5/04Ski or like boots
    • A43B5/0411Ski or like boots for cross-country

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  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Golf Clubs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Sportschuh, insbesondere einen Langlauf­ skischuh mit einer Außensohle, welche von einer Montagebrandsohle mit im wesentlichen entsprechender Form bedeckt ist, welche zwischen sich einen peripheren Verbindungsbereich, genannt "Montageeinfassung" be­ stimmen, und mit einem diesen Bereich überhöhenden Schaft, welcher die Umhüllung des Fußes und die Dichtheit des Schuhs im allgemeinen im Verhältnis zur Außenseite gewährleistet.
Bei dieser Schuhart sind die wesentlichen gesuchten Eigenschaften eine Steifheit der Sohle in Querrichtung, verbunden mit einer guten Längs­ biegsamkeit, insbesondere im Mittelfuß-Zehen-Bereich.
Die Steifigkeit in Querrichtung, welche tatsächlich eine Torsionssteifigkeit im Verhältnis zu Längsachsen des Schuhs ist, gewährleistet eine gute Stabilität des Schuhs und im Falle des Laufski, bei welchem der Schuh mit dem Ski zusammenwirkt, insbesondere eine optimale Führung des Ski durch den Schuh.
Die Biegsamkeit in Längsrichtung der Sohle des Schuhs ist unverzichtbar, um ein harmonisches Abrollen des Fußes, insbesondere während des klassischen Langlaufskifahrens zu erlauben.
Eine für dieses Problem vorgeschlagene Lösung besteht darin, in die Außensohle oder Laufsohle aus relativ biegsamem Material eine Seele aus viel steiferem Material einzuverleiben mit bevorzugten Biegsamkeits­ richtungen, um den gewünschten Effekt zu erzielen. In Längsrichtung wechseln hierbei Bereiche geringerer und größerer elastischer Festigkeit ab mit einer ungefähr querverlaufenden Richtung.
In der FR-PS 25 56 569 ist eine Lösung vorgeschlagen worden, welche darin besteht, eine Außensohle zu verwirklichen unter Verwendung von mindestens zwei Kunststoffmaterialien mit verschiedenen mechanischen Eigenschaften und mit Hilfe der Überformungstechnik.
Eine solche Sohle weist ein Aussteifungs- oder Gelenkelement aus ela­ stisch verformbarem, steifem Kunststoffmaterial auf mit einem Biegebe­ reich, mindestens im Mittelfuß-Zehen-Bereich, in Form von beabstandeten und durch Brücken geringerer Dicke getrennten Querstreifen, auf wel­ chem durch Überformung ein biegsames, elastisch verformbares Kunst­ stoffmaterial aufgebracht ist. Die Brücken weisen Öffnungen auf, durch welche das biegsame Überformungsmaterial passieren kann, und die Brücken sind derart geformt, daß sie während der ersten Benutzung der Sohle zerbrechen, wobei sie die steifen Streifen unabhängig voneinander machen und ihre Verbindung nunmehr lediglich durch das biegsame Kunststoffmaterial gewährleistet wird.
Eine solche Lösung hat es ermöglicht, das gesteckte Ziel zu erreichen, aber sie hat sich als zu kostspielig erwiesen, wenn man die Komplexität der zu verwirklichenden Form und der vorzusehenden Installation gleich­ zeitiger Injektion berücksichtigt.
Aus der FR-PS 25 56 625 ist es bekannt, eine Montagebrandsohle zu ver­ wirklichen, ausgehend von Schichten unterschiedlicher Materialien, welche aufgeschichtet sind, ausgehend von einem relativ biegsamen zentralen Element, welches in seinem hinteren Teil durch mindestens eine Fersen­ auflage verstärkt ist, welche aus wärmeformbarer Pappe besteht und während ihrer Abkühlung aushärtbar ist.
Man kann hieraus ableiten, selbst wenn dies nicht explicit erwähnt ist; daß, wenn der hintere Teil der Sohle so verstärkt ist, der vordere Teil relativ biegsam bleibt und eine interessante Anwendung für Langlauf­ skischuhe bilden könnte, um die gewünschte Biegegeschmeidigkeit zu erzielen. Trotzdem sorgt eine solche Anwendung nicht in sich für den zweiten zugeordneten und gesuchten Effekt, d. h. die Torsionssteifigkeit der Sohle.
Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, einen Schuh zu schaffen, dessen Sohle es ermöglicht, ihm gleichzeitig eine Torsionssteifig­ keit und eine Biegegeschmeidigkeit zu geben, und dies zu einem minima­ len Preis.
Hierzu ist der erfindungsgemäße Schuh dadurch gekennzeichnet, daß die Außensohle Torsionssteifigkeitseigenschaften aufweist und in Kombination mit einer Montagebrandsohle montiert ist, welche in einem Bereich entsprechend dem vorderen Teil des Fußes aus einem in Längsrichtung biegeelastischen bzw. geschmeidigen Material für ein gutes Abrollen des Fußes besteht.
Durch diese Kombination erzielt man leicht eine notwendige Torsions­ steifigkeit auf der gesamten Oberfläche der Sohle, d. h. sowohl vorne als auch hinten unter gleichzeitiger Erzielung der gewünschten Biegeelastizität vorn und möglichst nahe am Fuß, da sich die Biegeelastizität im Bereich der Montagebrandsohle und nicht der Außensohle befindet, was den Komfort für den Skiläufer erhöht.
Die Verteilung von Biegeeigenschaften in Längsrichtung und Steifigkeits­ eigenschaften in Querrichtung, welche in sich widersprüchliche Eigen­ schaften sind, auf verschiedene Elemente erlaubt eine erhebliche Verein­ fachung der Herstellung der verschiedenen Elemente des Schuhs und reduziert daher die Kosten in erheblichem Umfang.
Weitere Vorteile, Merkmale und Anwendungsmöglichkeiten der vorliegen­ den Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden beispielhaften Be­ schreibung von Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der Zeichnung. Darin zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Langlaufskischuhs,
Fig. 2 eine Querschnittsansicht des auf einem Ski montierten Schuhs der Fig. 1,
Fig. 3 und 4 jeweils eine Unter- und Seitenansicht einer Außensohle, und
Fig. 5 und 6 jeweils eine Drauf- und Seitenansicht einer Montage­ brandsohle, welche dazu bestimmt ist, gemeinsam mit der Sohle der Fig. 3 und 4 montiert zu werden, gemäß der Erfindung.
Der beispielsweise in Fig. 1 dargestellte Langlaufskischuh 1 weist eine Außensohle 2 auf, auf welcher ein Schaft 3 montiert ist, welcher in an sich bekannter Weise eine Öffnung enthält, um den Durchgang des Fußes 4 zu ermöglichen, wobei diese Öffnung mit einem Verschlußsystem 5 wie einem Schnürsystem versehen ist.
In Fig. 2 ist gezeigt, daß der Schaft 3 auf der Außensohle 2 z. B. durch Kleben montiert ist, gleichzeitig mit einer Montagebrandsohle 6, welche auf der Innenseite des Schuhs angeordnet ist, in einem Verbindungs­ bereich 20, genannt "Montageeinfassung", welcher zwischen der Außen­ sohle 2 und der Montagebrandsohle 6 angeordnet ist. Die Außensohle 2 weist Steifigkeitseigenschaften in Querrichtung auf, d. h. Torsionssteifig­ keitseigenschaften um Längsachsen, während die Montagebrandsohle 6 aus einem in Längsrichtung biegsamen Material besteht und daher eine Biegung um Querachsen in einem Bereich entsprechend dem vorderen Teil des Fußes 4 erlaubt, um ein gutes Abrollen des Fußes zu ermögli­ chen. Im vorliegenden Falle wird die Torsionssteifigkeit der Außensohle 2 durch zwei Längsbalken 7, 8 erzielt, welche auf der Außenseite 2a der Sohle 2 ausgebildet sind, im wesentlichen parallel verlaufen und zwischen sich eine Nut 9 bestimmen mit einer Form komplementär zu einem seitlichen Führungssteg 10, welcher auf die Oberseite 11a des Langlaufski 11 aufgebracht ist.
In den Balken 7 und 8 sind darüber hinaus Querspalte 12 vorgesehen, derart, um die Biegeelastizität der Sohle zu verbessern, ohne jedoch ihre Torsionssteifigkeit zu kompromittieren.
Aufgrund dieses Kompromisses, der seine Grenzen hat, ist es notwendig gewesen, komplementäre Einrichtungen zu finden, welche maximal die Biegeelastizität der Sohle begünstigen. Hierfür und gemäß einer ersten Ausführungsform, dargestellt in den Fig. 5 und 6, besteht die Monta­ gebrandsohle 6 aus einem flexiblen Material für einen Zwischenbereich 13 entsprechend dem Mittelfußbereich des Fußes 4 und aus einem steiferen Material für einen Teil 14 entsprechend dem hinteren Teil des Fußes 4 oder der Ferse und für einen vorderen Teil 15 entsprechend dem Zehenbereich, wobei diese steifen Teile 14, 15 die Montage des Schuhs 1 erleichtern.
Hierdurch werden die Funktionen der Steifigkeit in Querrichtung und der Biegsamkeit in Längsrichtung des Schuhs getrennt und daher zu einem minimalen Preis durch verschiedene Elemente verwirklicht, d. h. die Montagebrandsohle und die Außensohle, wobei die Kombination dieser verschiedenen Elemente die Erzielung der gesuchten Eigenschaften erlaubt.
Vorzugsweise ist der biegeelastische Teil 13 der Montagebrandsohle 6 durch einen Schnittvorgang aus einer Kautschukfolie hergestellt.
Andererseits erhält man das steife Material, welches den hinteren Teil oder den Absatz 14 der Montagebrandsohle 6 bildet, durch einen Schnittvorgang aus einer imprägnierten und gewölbten zusammengesetzten Pappefolie, während ihr vorderer Teil 15 entsprechend dem Zehenbereich aus Leder- oder Zellulosefasern verwirklicht wird. Es wird angemerkt, daß die Verwirklichung des hinteren Teils 14 der Montagebrandsohle 6 aus steiferem Material der gewünschten longitudinalen Geschmeidigkeits- /Biegewirkung nicht abträglich ist, da diese Wirkung nur im Mittelfuß- Zehen-Teil des Fußes erwünscht ist. Gemäß einem anderen Merkmal der Montagebrandsohle 6 sind die Bestandteile 13, 14, 15 untereinander durch Verklebung von entsprechenden zugeschärften Bereichen 16, 17 mit einer komplementären Form im Hinblick auf ihre Verbindung ohne Überdicke verbunden, wobei die Teile 15, 13 und 13, 14 jeweils längs der abgeschrägten Verbindungsebene 16, 17 verbunden sind.
Die Montagebrandsohle 6 kann aus Vereinfachungsgründen aus einem biegsamen Material für den ganzen vorderen Teil des Fußes 4 entspre­ chend den oben geschriebenen Bereichen 13 und 15 bestehen, wobei der hintere Teil oder der Absatz 14 unverändert bleibt, d. h. aus einem steiferen Material besteht. In diesem Falle besteht die Montagebrand­ sohle aus zwei Teilen und nicht aus drei.
Es wird ebenfalls angemerkt, daß die Torsionssteifigkeit der Außensohle 6 durch den Einsatz eines steifen Kunststoffmaterials erzielt wird, welches trotzdem, insbesondere in Längsrichtung elastisch verformbar bleibt.
Es wird ebenfalls angemerkt, daß der biegsamere Bereich 13 der Monta­ gebrandsohle eine rechteckförmige Form, wie in Fig. 5 gezeigt, aufweisen kann, aber daß der Bereich auch eine unterschiedliche Form, z. B. eine trapezförmige Form haben kann, wobei das wesentliche darin besteht, daß sie sich mindestens über den Mittelfuß-Zehen-Gelenkbereich des Fußes erstreckt.

Claims (9)

1. Sportschuh (1), insbesondere Langlaufskischuh mit einer Außensohle (2), welche von einer inneren Montagebrandsohle (6) mit im wesent­ lichen entsprechender Form bedeckt ist, wobei die Sohlen zwischen sich einen peripheren Verbindungsbereich (20), genannt "Montageein­ fassung" bestimmen, und mit einem diesen Bereich überhöhenden Schaft (3), dadurch gekennzeichnet, daß die Außensohle (2) Torsionssteifigkeitseigenschaften aufweist und in Kombination mit der Montagebrandsohle (6) montiert ist, welche in einem Bereich entsprechend dem vorderen Teil des Fußes (4) aus einem biegeelastischen Material für ein gutes Abrollen des Fußes besteht.
2. Schuh, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsions­ steifigkeit der Außensohle (2) durch die Verwendung eines elastisch verformbaren, steifen Kunststoffmaterials erzielt wird.
3. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsions­ steifigkeit der Außensohle (2) durch mindestens einen auf der Au­ ßenseite der Sohle verwirklichten Längsbalken erzielt wird.
4. Schuh nach Anspruch 1, insbesondere zum Langlaufskifahren be­ stimmt, dadurch gekennzeichnet, daß die Torsionssteifigkeit der Außensohle (2) durch zwei Längsbalken (7, 8) erzielt wird, welche auf der Außenseite (2a) der Sohle (2) im wesentlichen parallel verlaufen und zwischeneinander eine Nut (9) bestimmen mit einer Form komplementär zu einem seitlichen Führungssteg (10), der auf die Oberseite (11a) des Langlaufski (11) aufgebracht ist.
5. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Monta­ gebrandsohle (6) aus einem biegeelastischen Material für einen Teil (13, 15) entsprechend dem vorderen Teil des Fußes (4) und aus einem steifen Material für einen Teil entsprechend dem hinteren Teil des Fußes (4) oder der Ferse besteht.
6. Schuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Monta­ gebrandsohle (6) aus einem biegeelastischen Material für einen Zwischenteil (13) entsprechend dem Mittelfußbereich des Fußes (4) und aus einem steifen Material für einen Teil entsprechend dem hinteren Teil des Fußes (4) oder dem Absatz und für einen vor­ deren Teil (15) entsprechend dem Zehenbereich besteht.
7. Schuh nach einem der Ansprüche 1, 5 oder 6, dadurch gekennzeich­ net, daß der biegeelastische Teil (13) der Montagebrandsohle (6) aus einem Ausschnitt aus einer Kautschukfolie besteht.
8. Schuh nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das steife und den hinteren Teil (14) oder den Absatz der Montagebrandsohle (6) bildende Material aus einem Ausschnitt aus einer imprägnierten und gekrümmten zusammengesetzten Pappefolie besteht, während ihr vorderer Teil (15) aus Leder oder Zellulosefasern besteht.
9. Schuh nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die verschiedenen Bestandteile (13, 14, 15) der Montagebrand­ sohle untereinander durch Verklebung entsprechender zugeschärfter Bereiche (16, 17) mit komplementärer Form im Hinblick auf ihre Verbindung ohne Überdicke verbunden sind.
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