DE4228361C1 - Digitales Koppelnetzwerk - Google Patents
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- Use Of Switch Circuits For Exchanges And Methods Of Control Of Multiplex Exchanges (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft ein digitales Koppelnetzwerk mit
einem aus einer Vielzahl von Koppelpunkten bestehenden
Koppelfeld.
Aus "ISDN im Büro-HICOM", Sonderausgabe Telcom-Report und
Siemens-Magazin COM, 1985 von Siemens Aktiengesellschaft,
Berlin und München, Seite 58 ff, ist ein modular struktu
riertes digitales Kommunikationssystem bekannt, das ein
einheitliches System für die Übermittlung von Sprache,
Text und Daten darstellt. Der modulare Aufbau drückt sich
dabei in der Gliederung in selbständige Funktionsbereiche
des Kommunikationssystems aus, wobei interne Schnittstel
len zwischen den einzelnen Funktionsbereichen vorgesehen
sind. Wesentliche Funktionsbereiche sind die Peripherie,
das Koppelnetz und die zentrale Steuerung.
Im allgemeinen sind in der Peripherie Anschlußgruppen
(LTG-Line Trunk Groups) angeordnet, die miteinander über
einen seriell ausgebildeten Systembus kommunizieren und
dabei Daten, Befehle und Nachrichten (messages) gemäß dem
HDLC-Signalisierungsverfahren (High Level Data Link Con
trol) austauschen können. Der Systembus weist eine Anzahl
von Bussträngen mit jeweils voneinander getrennter Sende-
und Empfangsleitung auf, an die jeweils mehrere periphere
Anschlußgruppen angeschlossen sind.
Für eine gleichzeitige Verbindung von mehreren Systembus
strängen ist ein Koppelnetzwerk mit einer Vielzahl von zu
einem Koppelfeld zusammengefaßten Koppelpunkten vorgese
hen, die von einer zugehörigen Steuerung einstellbar sind.
Auf diese Weise lassen sich die Sendeleitungen und Emp
fangsleitungen verschiedener Busstränge blockierungs- und
wahlfrei vermitteln, d. h. jeder Koppelpunkt des Koppelfel
des ist unabhängig von den übrigen Koppelpunkten ein- bzw.
ausschaltbar.
Für den Fall, daß Kollisionen auftreten, insbesondere außerhalb
des Koppelfeldes, d. h. nachdem die seriellen Sen
designale einer Nachricht von einem Eingang des Koppelfel
des zu mehreren Ausgängen des Koppelfeldes weitergegeben
worden sind, müssen diese zurückgemeldet werden, um die
Nachricht am Eingang stoppen zu können. Der Grund für eine
derartige Kollision ("äußere Kollision") kann beispiels
weise darin bestehen, daß die Nachricht von einer der die
Sendesignale jeweils empfangenden Anschlußgruppen abgewie
sen wird.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein digitales Koppelnetzwerk
zu schaffen, durch das in funktioneller Nachahmung eines
analogen Koppelnetzwerkes beim Durchschalten eines oder
mehrerer Koppelpunkte in einer Hin-Richtung des Koppelfel
des die Sendesignale sowie in einer Rück-Richtung eine
oder mehrere Kollisionen quasi bidirektional vermittelt
werden können.
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
Demnach ist das Koppelfeld in zwei Teilkoppelfelder unter
teilt, von denen das erste Teilkoppelfeld für die Hin-
Richtung und das zweite Teilkoppelfeld für die Rück-Rich
tung vorgesehen sind. Während in der Hin-Richtung die auf
Sendeleitungen an den Eingängen des Koppelfeldes bereitge
stellten Sendesignale an die mit den Empfangsleitungen
verbundenen Ausgänge des Koppelfeldes von dem ersten Teil
koppelfeld parallel durchschaltbar sind, werden vom zwei
ten Teilkoppelfeld in der Rück-Richtung auf den Empfangs
leitungen an den Ausgängen des Koppelfeldes bereitgestell
te Rücksignale mit den auf den entsprechenden Sendeleitun
gen bereitgestellten Sendesignalen zu individuellen Kolli
sionssignalen verknüpft, die getrennt voneinander an die
Eingänge des Koppelfeldes durchschaltbar sind.
Auf diese Weise können Kollisionen über die den Koppel
punkten des ersten Teilkoppelfeldes entsprechenden Koppel
punkte eines zweiten Teilkoppelfeldes für jeden der Ein
gänge getrennt zurückvermittelt werden. Dadurch, daß die
von den Empfangsleitungen bereitgestellten Rücksignale vom
zweiten Teilkoppelfeld nicht unmittelbar an den oder die
Eingänge durchgeschaltet, sondern erst mit den auf den
entsprechenden Sendeleitungen bereitgestellten Sendesigna
len verglichen werden, kann unabhängig von den ausgesand
ten bzw. empfangenen Signalzuständen (0 oder 1) jede Kol
lision innerhalb oder außerhalb des Koppelfeldes erkannt
werden.
Würde man die von den Empfangsleitungen gelieferten Rück
signale in der Rück-Richtung analog zu den Sendesignalen
in der Hin-Richtung direkt, d. h. ohne einen Vergleich mit
den entsprechenden Sendesignalen, zurückvermitteln, so kä
me es zu Fällen, bei denen einzelne Kollisionen nicht de
tektiert würden.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung sind die Koppel
punkte des ersten Teilkoppelfeldes aus NAND-Gattern aufge
baut, deren Ausgänge zur Umschaltung der Eingänge des Kop
pelfeldes auf jeweils einen Ausgang des Koppelfeldes mit
invertierten Eingängen von zugehörigen NOR-Gattern verbun
den sind. Dabei sind auf den invertierten Eingang des je
weiligen NAND-Gatters das bereitgestellte Sendesignal so
wie auf den nicht invertierten Eingang ein Steuersignal
zur Ansteuerung des jeweiligen Koppelpunktes geführt, so
daß das Ausgangssignal des NAND-Gatters denselben Zustand
wie das Sendesignal aufweist.
Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung sind die
Koppelpunkte des zweiten Teilkoppelfeldes aus UND-Gattern
mit vorgeschalteten EXOR-Gattern aufgebaut. Die EXOR-Gat
ter bewirken die Bildung der individuellen Kollisionssig
nale durch Verknüpfung jeweils eines Rücksignals mit einem
Sendesignal. Das dem NAND-Gatter des ersten Teilkoppelfel
des entsprechende UND-Gatter weist neben dem Steuersignal
zur Ansteuerung des jeweiligen Koppelpunktes das jeweilige
Ausgangssignal des vorgeschalteten EXOR-Gatters als Ein
gangssignal auf.
Für die Umschaltung der Ausgänge des Koppelfeldes auf je
weils einen Eingang des Koppelfeldes sind die Ausgänge der
parallel geschalteten UND-Gatter mit Eingängen eines je
weils zugehörigen ODER-Gatters verbunden. Die individuell
ermittelten Kollisionssignale können somit auf einfache
Weise getrennt voneinander über die den Koppelpunkten des
ersten Teilkoppelfeldes entsprechenden Koppelpunkte des
zweiten Teilkoppelfeldes auf die jeweiligen Eingänge des
Koppelfeldes zurückgemeldet werden.
Die in den beiden Teilkoppelfeldern einander entsprechen
den Koppelpunkte sind gemäß einer bevorzugten Ausgestal
tung der Erfindung jeweils durch ein- und dasselbe Steuer
signal gleichzeitig ansteuerbar.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung darge
stellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Im einzel
nen zeigen
Fig. 1 eine Prinzipdarstellung des zwei Teilkoppelfelder
aufweisenden digitalen Koppelnetzwerkes zur Kopplung von
mehreren Sende- und Empfangsleitungen und
Fig. 2 die Prinzipschaltbilder der beiden Teilkoppelfel
der für die Hin-Richtung und die Rück-Richtung.
Fig. 1 zeigt eine Vielzahl von Sendeleitungen SL1, SL2 . . .
SLm und Empfangsleitungen EL1, EL2 . . . ELm, von denen je
weils zwei voneinander getrennte Sende- und Empfangslei
tungen, z. B. SL1 und EL1, einen Busstrang eines seriellen
Systembusses bilden. An die einzelnen Busstränge sind meh
rere Anschlußgruppen LTG0 . . . LTGn angeschlossen, von denen
Nachrichten (messages) gemäß dem HDLC-Signalisierungsver
fahren (High Level Data Link Control) ausgesendet oder
empfangen werden. Jede Anschlußgruppe LTG0 . . . LTGn weist
eine Sendeeinheit T sowie eine Empfangseinheit R auf, um
sowohl als aktive Sende-Anschlußgruppe oder als passive
Empfänger-Anschlußgruppe betrieben werden zu können.
Für eine gleichzeitige Verbindung von mehreren Sende- und
Empfangsleitungen, die Bestandteil unterschiedlicher Bus
stränge sind, ist ein digitales Koppelnetzwerk mit einer
Vielzahl von zu einem Koppelfeld KF zusammengefaßten Kop
pelpunkten vorgesehen, die von einer zugehörigen Steuer
einheit CTR jeweils einstellbar sind. Das digitale Koppel
netzwerk ist gemäß der Erfindung in zwei Teilkoppelfelder
TKF1 und TKF2 unterteilt, von denen das erste Teilkoppel
feld TKF1 in einer Hin-Richtung auf den Sendeleitungen
SL1 . . . bereitgestellte Sendesignale an ausgewählte Emp
fangsleitungen EL1 . . . durchschaltet. Im zweiten Teilkop
pelfeld TKF2 werden von den ausgewählten Empfangsleitun
gen EL1 . . . bereitgestellte Rücksignale mit den Sendesigna
len auf den Sendeleitungen SL1 . . . verglichen, sowie an
schließend die Vergleichsergebnisse als individuelle Kol
lisionssignale für jeden Busstrang getrennt voneinander in
der umgekehrten Richtung zurückvermittelt.
Die einzelnen Nachrichten (messages) mit den zugehörigen
seriellen Sendesignalen durchlaufen jeweils eine für die
entsprechenden Sendeleitungen SL1 . . . vorgesehene Logik
LOG, die einen FIFO-Speicher (First-In First-Out) sowie
einen Komparator aufweist. Die in der Nachricht mitgeteil
ten Informationen über Art und Ziel des zu vermitteln den
Datenblocks werden an die Steuereinheit CTR, die bei
spielsweise eine Prozessorschnittstelle mit mehreren Steu
erregistern umfaßt, weitergeleitet, damit daraufhin die
entsprechenden Koppelpunkte im Koppelfeld KF angesteuert
werden können. Die jeweilige Einstellung erfolgt während
der Laufzeit der Nachricht durch den FIFO-Speicher.
Somit kann eine nach dem für die Hin-Richtung vorgesehenen
Teilkoppelfeld TKF1 auftretende Kollision durch den jewei
ligen Vergleich der Zustände von Sende- und Rücksignal in
einem weiteren Teilkoppelfeld TKF2 erkannt und zurückge
meldet werden, was zum sofortigen Abbruch der jeweils aus
gesandten Nachricht führt. Nach einem Abbruch bleiben die
Koppelpunkte des Koppelfeldes KF solange durchgeschaltet,
bis eine neue, an die Steuerung übergebene Zieladresse
eine Auflösung der bestehenden Verbindung bewirkt.
Fig. 2 zeigt die beiden Teilkoppelfelder TKF1 und TKF2
für die Hin-Richtung sowie die Rück-Richtung. Jedes Teil
koppelfeld TKF1 bzw. TKF2 besteht aus einer Matrix von
m × m Koppelpunkten KP, die zeilenweise organisiert sind,
d. h. von der Steuereinheit kann jeweils eine der Sendelei
tungen SL1 . . . SLm gleichzeitig auf die Empfangsleitungen
EL1 . . . ELm durchgeschaltet werden (broadcast). Zur Ansteue
rung jeweils einer Matrixzeile mit m Koppelpunkten KP sind
in der Steuereinheit Steuerregister RB1 . . . RBm vorgesehen,
aus denen Steuersignale STI1 . . . STlm, STm1 . . . STmm zur Aus
wahl jedes einzelnen Koppelpunktes KP der jeweiligen Ma
trixzeile ausgelesen werden. Die Steuersignale für eine
Matrixzeile verlaufen auf den Steuerleitungen ST1 . . . STm,
die von den Ausgängen der einzelnen Register RB1 . . . RBm zu
den Eingängen von jeweils in den Teilkoppelfeldern TKF1
und TKF2 angeordneten Gattern führen.
Im ersten Teilkoppelfeld TKF1 besteht der Koppelpunkt KP
aus einem NAND-Gatter ND, an dessen nicht invertierten
Eingang das jeweilige Steuersignal STl1 . . . sowie an dessen
invertierten Eingang jeweils das von der Sendeleitung
SL1 . . . über einen entsprechenden Leitungstreiber geliefer
te Sendesignal TI1 . . . anliegt. Auf diese Weise ergibt sich
am Ausgang jedes durch das jeweils zugeordnete Steuersig
nal aktivierte NAND-Gatter ND der Signalzustand (0 oder
1), den das jeweilige Sendesignal TI1 . . . aufweist.
Die Ausgänge der jeweils zu einer Matrixspalte zusammenge
faßten NAND-Gatter ND, von denen die auf den entsprechen
den Sendeleitungen SL1 . . . SLm bereitgestellten Sendesignale
TI1 . . . TIm durchschaltbar sind, sind mit den Eingängen
eines nachgeschalteten NOR-Gatters NR verbunden. Eine der
Anzahl der in einer Matrixzeile vorkommenden m Koppelpunk
te entsprechende Anzahl von NOR-Gattern NR, die jeweils an
ihren invertierten Eingängen spaltenweise die auf unter
schiedlichen Sendeleitungen ausgesandten Sendesignale je
weils miteinander verknüpfen, liefern Ausgangssignale TO1
. . . TOm, die über Leitungstreiber direkt an die adressier
ten Empfangsleitungen EL1 . . . ELm übergeben werden.
Als Reaktion auf die von dem ersten Teilkoppelfeld TKF1
durchgeschalteten Sendesignale einer oder mehrerer Nach
richten kann jeweils auf den adressierten Empfangsleitun
gen ein Rücksignal bereitgestellt werden, dessen Signalzu
stand entweder mit dem Signalzustand des ausgesandten Sen
designals übereinstimmt oder davon differiert. Eine äußere
Kollision liegt dann vor, wenn Sende- und Rücksignal nicht
identisch sind.
Würde man das zweite Teilkoppelfeld TKF2 zur Zurückver
mittlung möglicher Kollisionen identisch zum ersten Teil
koppelfeld TKF1 aufbauen, so käme es ebenso zu einer di
rekten Durchschaltung der auf den Empfangsleitungen be
reitgestellten Rücksignale. Für den Fall, daß bei einem
an die Empfangsleitungen EL1 und ELm durchgeschalteten
Sendesignal TI1 = 0 auf der Sendeleitung SL1 die Rücksig
nale CI1 = 0 und CIm = 1 vorliegen, könnte die von der
Empfangsleitung ELm gemeldete Kollision nicht erkannt wer
den.
Daher sind die im zweiten Teilkoppelfeld TKF2 angeordne
ten, den Koppelpunkten KP des ersten Teilkoppelfeldes TKF1
entsprechenden Koppelpunkte KP aus jeweils einem UND-Gat
ter U mit vorgeschaltetem EXOR-Gatter EX aufgebaut. In der
ersten Matrixzeile der Koppelmatrix werden dem jeweiligen
EXOR-Gatter EX das von der Sendeleitung SL1 bereitgestell
te Sendesignal TI1 und eines der von den Empfangsleitungen
EL1 . . . ELm gelieferten Rücksignale CI1 . . . CIm als Eingangs
signale zugeführt. Durch die jeweilige EXOR-Verknüpfung
für den Vergleich des Sendesignals mit dem Rücksignal er
gibt sich bei Ungleichheit der beiden Eingangssignale je
weils ein individuelles Kollisionssignal Kl1 . . . Klm. In
gleicher Weise entstehen in der letzten Matrixzeile indi
viduelle Kollisionssignale Km1 . . . Kmm in Abhängigkeit der
jeweiligen Rücksignale CI1 . . . CIm sowie des auf der Sende
leitung SLm bereitgestellten Sendesignals TIm.
Die Durchschaltung der auf gleiche Art und Weise ermittel
ten individuellen Kollisionssignale Kl1 . . . Kmm erfolgt
durch die in den einzelnen Matrixzeilen parallel geschal
teten UND-Gatter U, die als zweiten Eingang jeweils die
aus den Steuerregistern RB1 . . . RBm ausgelesenen Steuersig
nale STI1 . . . aufweisen. Die Ausgänge der in einer Matrix
heile angeordneten UND-Gatter U führen auf die Eingänge
eines nachgeschalteten ODER-Gatters OR. Die jeweilige
ODER-Verknüpfung bewirkt eine für jede Sendeleitung ge
trennt durchgeführte Rückkopplung eines Stopsignals K1 . . .
Km an die jeweilige, mit der entsprechenden Sendeleitung
verbundenen Logik, um die begonnene Nachricht sofort ab
brechen zu können.
Die Bidirektionalität des digitalen Koppelnetzwerkes er
möglicht beim Durchschalten eines oder mehrerer Koppel
punkte der beiden Teilkoppelfelder einen Informationsfluß
sowohl in der Hin-Richtung als auch in der Rück-Richtung
in Analogie zu einem analogen Koppelnetzwerk. Dabei kann
zwischen den eine Vielzahl von seriellen Sendesignalen
enthaltenden Nachrichten in der Hin-Richtung und einzelnen
Kollisionsmeldungen in der Rück-Richtung unterschieden
werden. Das Ein- und Ausschalten der einander entsprechen
den Koppelpunkte in den beiden Teilkoppelfeldern erfolgt
synchron zueinander.
Claims (4)
1. Digitales Koppelnetzwerk mit einem aus einer Vielzahl
von individuell ansteuerbaren Koppelpunkten (KP) bestehen
den Koppelfeld (KF), wobei Sendeleitungen (SL1 . . . SLm) mit
Eingängen und Empfangsleitungen (EL1 . . . ELm) mit Ausgängen
des Koppelfeldes (KF) verbunden sind,
dadurch gekennzeichnet,
- - daß das Koppelfeld (KF) in zwei Teilkoppelfelder (TKF1 und TKF2) unterteilt ist, von denen
- - das erste Teilkoppelfeld (TKF1) für die Hin-Richtung einer Kommunikationsbeziehung vorgesehen ist, in der an den Eingängen des Koppelfeldes (KF) bereitgestellte Sendesignale (TI1 . . . TIm) an die mit Empfangsleitungen (EL1 . . . ELm) verbundenen Ausgänge des Koppelfeldes gleich zeitig durchschaltbar sind, sowie
- - das zweite Teilkoppelfeld (TKF2) für die Rück-Richtung derselben Kommunikationsbeziehung vorgesehen ist, in der an den Ausgängen des Koppelfeldes (KF) bereitgestellte Rücksignale (CI1 . . . CIm) mit den auf den entsprechenden Sendeleitungen (SL1 . . . SLm) bereitgestellten Sendesigna len (TI1 . . . TIm) zu individuellen Kollisionssignalen (Kl1 . . . Kmm) verknüpft werden, die getrennt voneinan der an die Eingänge des Koppelfeldes (KF) durchschaltbar sind.
2. Digitales Koppelnetzwerk nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Koppelpunkte (KP) des ersten Teilkoppelfeldes (TKF1) aus
NAND-Gattern (ND) aufgebaut sind, auf deren invertierten
Eingang jeweils ein bereitgestelltes Sendesignal (TI1 . . .)
sowie auf deren nicht invertierten Eingang jeweils ein
Steuersignal (STI1 . . . ) zur Ansteuerung des jeweiligen Kop
pelpunktes geführt sind und
daß zur Umschaltung der Eingänge des Koppelfeldes (KF) mit
den Sendesignalen (TI1 . . . ) auf jeweils einen Ausgang des
Koppelfeldes (KF) die Ausgänge der parallel geschalteten
NAND-Gatter (ND) mit invertierten Eingängen eines jeweils
zugehörigen NOR-Gatters (NR) verbunden sind.
3. Digitales Koppelnetzwerk nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Koppelpunkte (KP) des zweiten Teilkoppelfeldes (TKF2) aus
UND-Gattern (U) mit vorgeschalteten EXOR-Gattern (EX) auf
gebaut sind, von denen jeweils durch Vergleich der Rücksi
gnale (CI1 . . . ) mit den Sendesignalen (TI1 . . . ) individuelle
Kollisionssignale (Kl1 . . . ) erzeugbar sind, die jeweils zu
sammen mit einem Steuersignal (STI1 . . . ) zur Ansteuerung
des jeweiligen Koppelpunktes auf die Eingänge des zugehö
rigen UND-Gatters (U) geführt sind, und
daß zur Umschaltung der Ausgänge des Koppelfeldes (KF) mit
den Rücksignalen (CI1 . . . ) auf jeweils einen Eingang des
Koppelfeldes (KF) die Ausgänge der parallel geschalteten
UND-Gatter (U) mit Eingängen eines jeweils zugehörigen
ODER-Gatters (OR) verbunden sind.
4. Digitales Koppelnetzwerk nach einem der vorhergehenden
Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die
in den beiden Teilkoppelfeldern (TKF1 und TKF2) einander
entsprechenden Koppelpunkte (KP) jeweils durch dieselben
Steuersignale (z. B. STI1) gleichzeitig ansteuerbar sind.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|---|
| DE3801123A1 (de) * | 1988-01-16 | 1989-07-27 | Philips Patentverwaltung | Vermittlungsanlage |
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1992
- 1992-08-26 DE DE19924228361 patent/DE4228361C1/de not_active Expired - Fee Related
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-Z.: BECKINGER, Günther, SPATH, Rainer: Hardwave-Struktur des HICOM-Kommunikation- computers, IN: Sonderausgabe telcom report und Siemens-Magazin COM, ISDN im Büro - HICOM, 1985, S. 58-66 * |
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