DE4227115A1 - Falschzwirnkraeuselmaschine - Google Patents
FalschzwirnkraeuselmaschineInfo
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Falschzwirnkräuselmaschine nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Die Falschzwirnkräuselmaschine ist durch die DE 38 01 506 A1
(Bag. IP-1565) bekannt.
Bei der bekannten Falschzwirnkräuselmaschine wird zur Sicher
stellung einer für die geforderte Fadengeschwindigkeit von mehr
als 1200 m/min ausreichenden Länge der thermischen Behand
lungszone die aus einer abwärts und einer anschließenden
aufwärts gerichteten Fadenführung bestehende Heizschiene unter
halb des ersten Lieferwerks angeordnet, während die sich an die
aufwärts gerichtete Fadenführung anschließende Kühlschiene den
Bedienungsgang dach- oder kuppelförmig überwölbt und bis vor
die Falschzwirnvorrichtung und das zweite Lieferwerk auf der
anderen Seite des Bedienungsganges reicht. Dabei ergibt sich
mindestens in Teilbereichen der Kühlschiene eine verstärkte
Krümmung. Die verstärkte Krümmung insbesondere der Kühlschiene
führt zwar zu einer verbesserten Kühlung des vom Heizer kommen
den Fadens, ein anderes für lange thermische Behandlungszonen
bekanntes Problem, die Gefahr des ungenügenden Drallrücklaufs,
kann jedoch durch sie verstärkt werden.
Bei der Falschdrallkräuselung ist es bekanntlich notwendig, daß
der durch die - in Fadenlaufrichtung - hinter der thermischen
Behandlungszone sitzende Falschzwirnvorrichtung erzeugte Zwirn
bis in die Heizvorrichtung zurückläuft. Der Gefahr des Drall
staues an den nicht vermeidbaren Fadenumlenkstellen wird dabei
in der Regel durch geeignete bekannte Mittel begegnet. Ebenso
hat sich gezeigt, daß auch eine stärkere Krümmung der Kühl
schiene wegen der bei den hohen Fadengeschwindigkeiten rel.
geringen Reibung in Fadenumfangsrichtung in den meisten Fällen
nicht zu qualitätsmindernden Einflüssen bezüglich des Drall
rücklaufs führt. Es wurde allerdings beobachtet, daß insbe
sondere abhängig von Fadenaufbau (Gesamttiter, Anzahl und Titer
der Einzelfilamente), Fadenmaterial, verwendeten Schlichten
u. ä. relativ häufig Fälle unzureichenden Drallrücklaufs
auftreten können, als deren Ursache die starke Krümmung der
Kühlschiene vermutet werden muß.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Möglich
keit zu schaffen, um in jedem Fall das möglichst weitgehende
Zurücklaufen des von der Falschzwirnvorrichtung im Faden er
zeugten Dralles bis in den Heizer auch bei stark gekrümmter
Kühlschiene zu gewährleisten. Die Lösung dieser Aufgabe wird
bei einer gattungsgemäßen Falschzwirnkräuselmaschine durch das
Kennzeichen des Anspruches 1 erreicht.
Es hat sich gezeigt, daß die in der Fadenführungsbahn vorgese
henen Verformungen einerseits die Effektivität der Wärmeüber
tragung nicht meßbar beeinträchtigen, andererseits jedoch einen
deutlich beobachtbaren, positiven Einfluß auf den Drallrücklauf
haben.
Vorteilhaft können die mindestens in dem stark gekrümmten Teil
der Kühlschiene vorzusehenden Bahnverformungen beispielsweise
dadurch erzeugt werden, daß mittels einer mit entsprechenden
Wülsten versehenen Prägewalze Riefen in die Oberfläche des die
Fadenführungsbahn bildenden Teils der Kühlschiene eingeprägt
werden. Der Faden kommt dann in dem mit Riefen versehenen
Bereich nur mit den zwischen den eingeformten Riefen stehen
bleibenden, stegförmigen Erhebungen in Berührung. Es hat sich
als vorteilhaft erwiesen, Riefen und stegförmige Erhebungen
schräg zum Fadenlauf auszurichten.
Wesentlich erscheint dabei, daß die Verlaufsrichtung der Riefen
bzw. der stegförmigen Erhebungen quer zum Fadenlauf gerichtet
ist und der Winkel, den die Verformungen zum Fadenlauf bilden,
vom Steigungswinkel der wendelförmig verlaufenden Filamente des
Fadens deutlich abweicht und insbesondere größer ist als die
ser. Als günstige Werte für den Winkel, den die Riefen und
stegförmigen Erhebungen zu der Fadenlaufrichtung bilden, haben
sich solche zwischen 90° und 45°, vorzugsweise zwischen ca. 80°
und ca. 55° erwiesen, wobei der Abstand der Oberfläche der Ste
ge von dem Boden der Riefen mindestens 100 µm, insbesondere
mindestens 200 µm betragen und vorteilhaft zwischen ca. 300 µm
und ca. 1200 µm, vorzugsweise zwischen ca. 400 µm und 1000 µm
liegen kann.
Überraschend wurde dabei gefunden, daß insbesondere dann die
Verlaufsrichtung der Riefen und stegförmigen Erhebungen der
Drallrichtung des Fadens entgegengesetzt sein oder auch in
Drallrichtung des Fadens verlaufen kann, wenn der Winkel, den
die stegförmigen Erhebungen zum Fadenlauf bilden, groß ist,
beispielsweise mindestens 55° bis 60° beträgt.
Es hat sich gezeigt, daß es von besonderem Vorteil ist, wenn
die Riefen und die stegförmigen Erhebungen in der Fadenfüh
rungsbahn auf beiden Seiten des Fadenlaufs spiegelsymmetrisch,
d. h. mit gleichem Neigungswinkel zum Fadenlauf, ausgebildet
sind. Hierdurch können in einfacher Weise Falschzwirnkräuselfä
den sowohl mit S- als auch mit Z-Drallrichtung an der gleichen
Fadenbearbeitungsstelle hergestellt werden. Bei einer Weiter
bildung dieser Maßnahme können die Riefen und die stegförmigen
Erhebungen pfeilförmig aufeinander zu laufen, wobei die Pfeil
spitzen in Richtung des Fadenlaufs oder entgegengesetzt zum
Fadenlauf gerichtet sein können. Dies hat den Vorteil, daß der
Faden, der beim Betrieb der Falschzwirnkräuselmaschine die
Tendenz hat, bezüglich einer mittleren Fadenführungsbahn nach
links oder rechts auszuweichen, infolge der Rotation um seine
Längsachse immer auf die richtigen Erhebungen klettert, durch
die eine Unterstützung der Drallwirkung erfolgt.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausbildung der Fadenführung
der Kühlschiene sind die Bahnverformungen von den Seiten in die
Fadenbahn reichende Stege, die in regelmäßigen Abständen derart
angeordnet sind, daß die bevorzugt senkrecht zum Fadenlauf aus
gerichteten Stege einer Seite zu den Stegen der anderen Seite
auf Lücke stehen, wobei sie sich - in Fadenlaufrichtung gesehen
- mindestens berühren sollen und bei einer besonderen Weiter
bildungsform geringfügig, d. h. um mindestens ca. 300 µm, vor
zugsweise um ca. 400 µm bis ca. 1500 µm überdecken.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 Ansicht einer Maschinenhälfte im Querschnitt;
Fig. 2 Draufsicht auf den erfindungsgemäß ausgestatteten Ab
schnitt einer Kühlschiene;
Fig. 3 Längsschnitt durch einen Abschnitt der Kühlschiene nach
Fig. 2;
Fig. 4 Draufsicht auf eine weitere Ausbildungsform eines
erfindungsgemäß gestalteten Abschnitts einer Kühl
schiene;
Fig. 5 Querschnitt durch die Kühlschiene gem. Fig. 4;
Fig. 6 a-c Längsschnitte durch Kühlschienenabschnitte mit
pfeilförmigen Riefen und Stegen.
Die in der Fig. 1 in der mittleren Symmetrieebene 19 geschnit
ten gezeigte Falschzwirnkräuselmaschine hat ein zentrales
Maschinengestell 1, dessen Längsfront sich parallel zur Symme
trieebene 19 der zweiseitigen Maschine erstreckt. Die Zeichnung
stellt eine Hälfte einer mehrfach an der Falschzwirnkräuselma
schine vorhandenen, mit den gleichen Maschinenelementen wie die
dargestellte bestückten Querschnittsebenen dar. Auf der einen
Seite des Bedienungsganges 18 - in der Darstellung auf der lin
ken Seite - ist ein mit den Ablaufspulen 3 bestücktes Gatter 2
vorgesehen. Von jeder Ablaufspule 3 läuft ein Faden 4 über den
der einzelnen Ablaufspule 3 zugeordneten Kopffadenführer zu
einem Umlenkfadenführer 15 und weiter zu dem ersten Lieferwerk
6, das in dem Ständer S gelagert und mit konstanter Drehzahl
angetrieben ist. Das dargestellte Lieferwerk ist ein beispiels
weise im DE-GM 73 01 046 beschriebenes Riemchenlieferwerk.
Anschließend gelangt der Faden 4 in den hier aus zwei paral
lelen Abschnitten bestehenden Heizer 7. Mit Hilfe eines am
unteren Ende des Heizers vorgesehenen Umlenkfadenführers 16
wird der zunächst nach unten laufende Faden 4 umgelenkt und
durchläuft den zweiten Heizerabschnitt in entgegengesetzter
Richtung. Am Heizerausgang wird der Faden über den Fadenführer
17 zu der anschließenden Kühlschiene 13 geführt.
Die Kühlschiene 13 besteht aus einem Stück und überspannt den
Bedienungsgang 18 in einem besonders im Endabschnitt stark
gekrümmten Bogen. Die Fadenführungsbahn 14 der Kühlschiene 13
liegt auf der Außenseite des durch sie gebildeten Bogens, des
sen etwa die zweite Hälfte der Kühlschiene 13 umfassender Ab
schnitt 20 eine besonders starke Krümmung hat. Die Krümmung ist
bei der dargestellten Ausführung so ausgeführt, daß der Faden 4
etwa senkrecht nach unten ausläuft und unmittelbar in den
Falschdraller 8 und das anschließende zweite Lieferwerk 9
gelangt, von dem aus er durch das Heizrohr 23 eines zweiten
Heizers 10 zu einem dritten Lieferwerk 11 geführt wird und
schließlich zu der aus den Treibwalzen 24 und den Spulenhebeln
25 zum Aufspannen der Aufwickelspulen bestehenden Aufwicklung
12 gelangt. Mit Hilfe eines in dem Bedienungsgang verfahrbaren
Bedienungswagens 26 kann die Kühlschiene 13 gewartet werden.
Die Fig. 2 bis 5 zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen
der erfindungsgemäßen Bahnverformungen. Dabei ist darauf zu
verweisen, daß die Figuren unmaßstäblich sind und lediglich
Prinzipskizzen darstellen.
Die Fig. 2 zeigt den Anfang eines mit den erfindungsgemäßen
Riefen 27 und Stegen 22 ausgestatteten Kühlschienenabschnitts
in Draufsicht, die Fig. 3 einen Schnitt entlang III-III in
Fig. 2. Dabei ist darauf hinzuweisen, daß die in der Fig. 3
gestreckt dargestellte Schienenoberfläche 28 tatsächlich stark
gekrümmt ist.
Wie aus der Zeichnung zu erkennen, ist die Fadenführungsbahn 14
der Kühlschiene 13 in dem stark gekrümmten Bereich 20 mit quer
zum Fadenlauf 21 gerichteten, in regelmäßigen Abständen aufein
anderfolgenden und in den Fadenlauf 21 reichenden Bahnverfor
mungen 22, 27 versehen. Sie bestehen aus in die Schienenober
fläche 28 - beispielsweise durch eine Prägewalze - eingeprägten
Riefen 27, zwischen denen Stege 22 stehen geblieben sind, die
den Faden 4 führen. Die Tiefe der Riefen 27 ist stark über
trieben dargestellt; tatsächlich sind sie sehr flach, wobei
sich gezeigt hat, daß in manchen Fällen bereits Tiefen von 300
bis 400 µm zum Erzielen der erfindungsgemäß angestrebten Wir
kung ausreichen können. Der Faden 4 kommt in dem mit Riefen 27
versehenen Bereich 20 nur mit den zwischen den eingeformten
Riefen 27 stehenbleibenden stegförmigen Erhebungen 22 in Berüh
rung. Die Ausrichtung der Riefen 27 und stegförmigen Erhebungen
22 schräg zum Fadenlauf 21 hat sich als besonders vorteilhaft
erwiesen.
Die Riefen 27 und stegförmigen Erhebungen 22 verlaufen quer zum
Fadenlauf. Der Winkel, den die Verformungen 22, 27 zum Faden
lauf 21 bilden, soll vom Steigungswinkel der wendelförmig ver
laufenden Filamente des Fadens 4 deutlich abweichen und größer
sein als dieser. Als günstige Werte für den Winkel, den die
Riefen und stegförmigen Erhebungen zu der Fadenlaufrichtung
bilden, haben sich solche zwischen 90° und 45°, vorzugsweise
zwischen ca. 80° und ca. 55° erwiesen. Wie bereits erwähnt, ist
der Abstand der Oberfläche der Stege 22 von dem Boden der Rie
fen 27 in der Fig. 3 stark übertrieben dargestellt. Tatsächlich
hat sich gezeigt, daß in manchen Fällen bereits Tiefen von
beispielsweise 100 µm bis 200 µm zum Erzielen der erfindungsge
mäßen Wirkung ausreichen können. Vorteilhaft liegen die Werte
zwischen ca. 300 µm und ca. 1200 µm, vorzugsweise zwischen ca.
400 µm und 1000 µm. Die Stege 22 und Riefen 27 können sowohl
in Richtung des Fadenzwirns als auch entgegengesetzt verlaufen.
Daß bei der vorhergehend beschriebenen Ausführung der Erfindung
die Verlaufsrichtung der Riefen 27 und stegförmigen Erhebungen
22 insbesondere dann der Richtung des Dralles im Faden 4 sowohl
entgegengesetzt als auch gleichgerichtet sein kann, wenn der
Winkel, den die stegförmigen Erhebungen 22 zum Fadenlauf 21
bilden, groß genug gewählt ist, beispielsweise wenn er minde
stens 55° bis 60° ist, war überraschend.
In Fig. 6a bis 6c sind Ausschnitte von Kühlschienen 13 gezeigt,
in denen die riefenförmigen Prägungen oder Deformationen 27 und
die stegförmigen Erhebungen 22 pfeilförmig zur Richtung des
Fadenlaufs 21 ausgebildet sind. Dabei sind die Riefen 27 und
Erhebungen 22 symmetrisch zum Fadenlauf 21 geneigt, und zwar
nach links und rechts vom Fadenlauf im gleichen Neigungswinkel.
Während in Fig. 6a die Riefen 27 und Erhebungen 22 rechts und
links zueinander versetzt sind, laufen sie in Fig. 6b und Fig.
6c pfeilförmig zusammen. Dabei unterscheidet die Anordnung nach
Fig. 6b sich von der Anordnung nach Fig. 6c noch darin, daß die
Pfeilspitzen 31 gemäß Fig. 6b gegen und gemäß Fig. 6c in
Richtung des Fadenlaufs 31 zeigen. Eine solche Anordnung hat
den Vorteil, daß an einer Bearbeitungsstelle der Falschzwirn
kräuselmaschine sowohl Fäden mit Z- (Fig. 6b) als auch Fäden mit
S- (Fig. 6c) Drallrichtung wärmebehandelt werden können. Da der
hochgedrehte Faden eine Tendenz hat, sich um seine Längsachse
zu drehen, läuft er, wie in Fig. 6c durch einen Pfeil angedeu
tet, aus der Längsmitte der Fadenführungsbahn 14 seitlich
heraus und klettert dabei automatisch auf die richtige Riefen
anordnung, die die Drallwirkung unterstützt.
Eine weitere vorteilhafte Ausbildung der erfindungsgemäß ausge
statteten Kühlschiene 13 ist in den Fig. 4 und 5 gezeigt.
Hier werden die Bahnverformungen durch von den Seiten in die
Fadenbahn 14 reichende Stege 29, 30 gebildet. Diese Stege 29,
30 sind in regelmäßigen Abständen derart angeordnet, daß die
senkrecht zum Fadenlauf 21 ausgerichteten Stege 29, (30) einer
Seite zu den Stegen 30, (29) der anderen Seite auf Lücke ste
hen. Dabei sollen sie sich - in der Projektion in Fadenlauf
richtung gesehen - mindestens berühren, vorteilhaft, wie in
Fig. 5 angedeutet, geringfügig, d. h. um wenigstens ca. 300 µm,
vorzugsweise um ca. 400 µm bis ca. 1500 µm überdecken.
Bezugszeichenaufstellung
1 Maschine, Maschinengestell
2 Gatter
3 Ablaufspule
4 Faden
5 Traggestell
6 erstes Lieferwerk
7 Heizer
8 Falschdraller
9 zweites Lieferwerk
10 Heizer
11 drittes Lieferwerk
12 Aufwicklung
13 Kühlschiene
14 Fadenführungsbahn
15 Umlenkfadenführer
16 Umlenkfadenführer
17 Umlenkfadenführer
18 Bedienungsgang
19 Symmetrieebene
20 Bereich starker Krümmung
21 Fadenlauf, Fadenbahn
22 Bahnverformung, Steg, stegförmige Erhebung
23 Heizrohr
24 Treibwalze
25 Spulenhebel
26 Bedienungswagen
27 Riefe
28 Oberfläche
29 Bahnverformung, Steg
30 Bahnverformung, Steg
31 Pfeilspitze
2 Gatter
3 Ablaufspule
4 Faden
5 Traggestell
6 erstes Lieferwerk
7 Heizer
8 Falschdraller
9 zweites Lieferwerk
10 Heizer
11 drittes Lieferwerk
12 Aufwicklung
13 Kühlschiene
14 Fadenführungsbahn
15 Umlenkfadenführer
16 Umlenkfadenführer
17 Umlenkfadenführer
18 Bedienungsgang
19 Symmetrieebene
20 Bereich starker Krümmung
21 Fadenlauf, Fadenbahn
22 Bahnverformung, Steg, stegförmige Erhebung
23 Heizrohr
24 Treibwalze
25 Spulenhebel
26 Bedienungswagen
27 Riefe
28 Oberfläche
29 Bahnverformung, Steg
30 Bahnverformung, Steg
31 Pfeilspitze
Claims (15)
1. Falschzwirnkräuselmaschine
mit einem die Fadenbearbeitungseinrichtungen aufnehmenden
Maschinengestell (1) und einem längs der Maschinenfront an
geordneten, die Lieferspulen (3) aufnehmenden Spulengatter
(2), zwischen denen ein Bedienungsgang (18) frei bleibt, der
von einer eine Fadenführungsbahn (14) aufweisenden Kühl
schiene (13) oder gemeinsam von einer Heiz- (10) und einer
Kühlschiene (13) überspannt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Fadenführungsbahn (14) der Kühlschiene (13) mindestens
in dem stark gekrümmten Bereich (20) mit quer zum Fadenlauf
(21) verlaufenden, in regelmäßigem Abstand aufeinanderfol
genden in den Fadenlauf (21) reichenden Bahnverformungen
(22, 27; 29, 30) versehen ist.
2. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahnverformungen (22) zwischen in die Oberfläche (28)
der Fadenführungsbahn (14) eingeformten Riefen (27) stehen
bleibende, stegförmige Erhebungen (22) sind.
3. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Riefen (27) und die stegförmigen Erhebungen (22) derart
schräg zum Fadenlauf (21) ausgerichtet sind, daß ihre
Verlaufsrichtung der Drallrichtung des Fadens (4) entgegen
gesetzt ist.
4. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Verlaufsrichtung der Riefen (27) und der stegförmigen
Erhebungen (22) schräg zum Fadenlauf (21) ausgerichtet ist
und in Drallrichtung des Fadens (4) verläuft.
5. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel, den die Riefen (27) bzw. die stegförmigen
Erhebungen (22) zum Fadenlauf (21) bilden, von dem von den
wendelförmig verlaufenden Filamenten des Fadens (4) gebil
deten Winkel abweicht und vorzugsweise größer ist als
dieser.
6. Falschzwirnkräuselmaschine nach einem der Ansprüche
3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Riefen (27) und die stegförmigen Erhebungen (22) einen
Winkel zur Fadenlaufrichtung (21) bilden, der zwischen 90°
und 45°, vorzugsweise zwischen 80° und 55° liegt.
7. Falschzwirnkräuselmaschine nach einem der Ansprüche
2 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Höhenunterschied zwischen dem Boden der Riefen (27) und
den stegförmigen Erhebungen (22) mindestens 100 µm, vor
zugsweise mindestens 200 µm beträgt.
8. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Höhenunterschied zwischen dem Boden der Riefen (27) und
den stegförmigen Erhebungen (22) zwischen ca. 300 µm und
ca. 1200 µm, vorzugsweise zwischen ca. 400 µm und 1000 µm
festgelegt ist.
9. Falschzwirnkräuselmaschine nach einem der Ansprüche
2 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Riefen (27) und die stegförmigen Erhebungen (22) auf
beiden Seiten des Fadenlaufs (21) spiegelsymmetrisch ausge
bildet sind.
10. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Riefen (27) und die stegförmigen Erhebungen (22) pfeil
förmig aufeinander zu laufen.
11. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 9 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Pfeilspitzen (31), die die Riefen (27) und die stegför
migen Erhebungen (22) miteinander bilden, in Richtung des
Fadenlaufs (21) zeigen.
12. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 9 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Pfeilspitzen (31), die die Riefen (27) und die stegför
migen Erhebungen (22) miteinander bilden, zur Richtung des
Fadenlaufs (21) entgegengesetzt gerichtet sind.
13. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Bahnverformungen von den Seiten in die Fadenführungs
bahn (14) reichende Stege (29, 30) sind, die in regelmäßi
gen Abständen derart angeordnet sind, daß die Stege (29;
30) einer Seite zu den Stegen (30; 29) der anderen Seite
auf Lücke stehen und sich - in Fadenlaufrichtung (21)
gesehen - mindestens berühren, vorzugsweise geringfügig
überdecken.
14. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stege (29, 30) senkrecht zum Fadenlauf (21) ausgerich
tet sind.
15. Falschzwirnkräuselmaschine nach Anspruch 13 oder 14,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Stege (29, 30) der einander gegenüberliegenden Seiten
sich um mindestens ca. 300 µm, vorzugsweise um ca. 400 µm
bis ca. 1500 µm überdecken.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924227115 DE4227115A1 (de) | 1991-08-26 | 1992-08-17 | Falschzwirnkraeuselmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4128249 | 1991-08-26 | ||
| DE19924227115 DE4227115A1 (de) | 1991-08-26 | 1992-08-17 | Falschzwirnkraeuselmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4227115A1 true DE4227115A1 (de) | 1993-03-04 |
Family
ID=25906708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924227115 Withdrawn DE4227115A1 (de) | 1991-08-26 | 1992-08-17 | Falschzwirnkraeuselmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4227115A1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0879907A1 (de) * | 1997-05-24 | 1998-11-25 | B a r m a g AG | Texturiermaschine |
| EP3312322A1 (de) * | 2016-10-19 | 2018-04-25 | Oerlikon Textile GmbH & Co. KG | Vorrichtung zum kühlen eines erwärmten fadens |
| EP3312321A1 (de) * | 2016-10-19 | 2018-04-25 | Oerlikon Textile GmbH & Co. KG | Kühlvorrichtung für einen synthetischen faden |
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-
1992
- 1992-08-17 DE DE19924227115 patent/DE4227115A1/de not_active Withdrawn
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