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DE4225550A1 - Palettierplatten - Google Patents

Palettierplatten

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Publication number
DE4225550A1
DE4225550A1 DE19924225550 DE4225550A DE4225550A1 DE 4225550 A1 DE4225550 A1 DE 4225550A1 DE 19924225550 DE19924225550 DE 19924225550 DE 4225550 A DE4225550 A DE 4225550A DE 4225550 A1 DE4225550 A1 DE 4225550A1
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DE
Germany
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objects
cover
bottles
rows
bottle
Prior art date
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Application number
DE19924225550
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English (en)
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DE4225550B4 (de
Inventor
Jean-Pierre Boutry
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Verallia France SA
Original Assignee
Saint Gobain Emballage SA
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Publication date
Application filed by Saint Gobain Emballage SA filed Critical Saint Gobain Emballage SA
Publication of DE4225550A1 publication Critical patent/DE4225550A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4225550B4 publication Critical patent/DE4225550B4/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D71/00Bundles of articles held together by packaging elements for convenience of storage or transport, e.g. portable segregating carrier for plural receptacles such as beer cans or pop bottles; Bales of material
    • B65D71/70Trays provided with projections or recesses in order to assemble multiple articles, e.g. intermediate elements for stacking

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Stackable Containers (AREA)

Description

Es ist in der Praxis gebräuchlich, Flaschen oder ähnliche Er­ zeugnisse, insbesondere Glasgegenstände, auch für den Trans­ port zum Benutzer, auf Paletten zu transportieren, deren La­ dung, die aus übereinanderliegenden, von einer Schrumpffoli­ enverpackung umgebenen Lagen besteht, 500 kg überschreiten kann.
Am Ausgang der Fertigungsstraße erscheinen diese Gegenstände normalerweise nacheinander auf einer Fördereinrichtung; diese ordnet sie in Reihen an, innerhalb derer sie sich berühren, und die hier als Längsreihen bezeichnet werden, und zwar auf einem Tisch, der von einem schrittweise arbeitenden Querförderer gebildet wird, der sie Reihe für Reihe absetzt, um nebeneinanderliegende Reihen zu bilden, die hier Querreihen genannt werden. Die angenommene Vermaschung ist meistens sechseckig, manchmal auch quadratisch oder rechteckig, wenn es sich beispielsweise um Flaschen mit nicht rundem Körper handelt.
Sie werden dann von einem beweglichen Rahmen umgeben, der mit dehnbaren Einrichtungen versehen ist, die in die Reihen eingreifen und die Hälse ergreifen; dieser Rahmen transpor­ tiert sie dann auf die Paletten, und zwar in ganzen Lagen, deren größte Abmessung ebenso längs wie quer im obengenannten Sinne in bezug auf die Fördereinrichtung sein kann, wobei Zwischenelemente zwischen den aufeinanderfolgenden Lagen eingefügt werden. Die durch die Folie gegebene Spannung hindert die Ladung davor, während dem Aufladen auf das Fahrzeug umzukippen, und hält sie dann während des Transports und des Abladens.
Diese Zwischenelemente bestehen häufig aus doppelseitiger Wellpappe oder manchmal, was kostspieliger, jedoch haltbarer ist, aus einem Ersatzmittel aus synthetischem Material mit vergleichbaren Eigenschaften, insbesondere mit zellenartiger Struktur, die sie genügend elastisch in der Dicke macht und ihnen einen ausreichenden Reibbeiwert verleiht.
Es kann sich um einfache Platten handeln, auf denen ein peri­ pherisches Band die in Kontakt zueinander angeordneten Fla­ schen zusammenhält, oder um Behälter, deren umgebogene Ränder die Ladung weniger dicht halten, jedoch ausreichend, um das Zubruchgehen durch Kippen der äußeren Flaschen bei Wegnahme der Folie zu verhindern.
Wenn der gegenseitige Kontakt verhindert werden soll, kann man den Rückgriff auf Kreuzzapfen verhindern durch den Ein­ satz von Platten mit Kammern mit konischen Ausnehmungen, die im allgemeinen nicht aus Karton oder ähnlichem Material bestehen, sondern aus einer wärmegeformten Platte: jede Vertiefung umfaßt ein Lager, das die Zentrierung der Flaschen über den Flaschenboden ermöglicht, und vorzugsweise eine zentrische Kammer, die auf den Flaschenhälsen zur Auflage kommt, um ein vertikales Aufsetzen zu gewährleisten; ein Beispiel für eine derartige Platte ist durch die Veröffentlichung EP-A-0 099 827 gegeben. Die Platte kann einfach sein, einige Zehntel Millimeter dick, und obwohl sie nicht zusammendrückbar und glatter ist, reicht sie aus, die in Abständen angeordneten Flaschen ohne Risiko für die Stabilität der Ladung zu halten.
Diese Methode zwingt dazu, während der Beladung die Hälse in Abständen anzuordnen, was das Verfahren und die Ausrüstung verkompliziert und zu mehr Raumbedarf führt, jedoch sehr emp­ findliche Erzeugnisse, wie beispielsweise satinierte Flaschen schont.
Ziel der Erfindung ist ein Zwischensystem, das vor allem für Flaschen oder Flakons in abgeflachter Form vorgesehen ist, die beispielsweise einen ovalen oder bohnenförmigen Quer­ schnitt haben, wie z. B. die für den Verkauf mancher Alkoho­ lika verwendeten Flaschen. Diese Flaschen können weniger als 10 cl Inhalt haben, und wenn es möglich ist, sie zusammenzu­ halten, enthält jede Lage einer Palette nach einem rechteckigen Aufbau bis zu 15 relativ breite Reihen, die 30 bis 40 schmale Reihen bilden.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, die Gegenstände der aufeinanderfolgenden Lagen in der Position, die sie auf dem Sammeltisch innehatten, abzusetzen, wobei man den Kontakt innerhalb der Reihen bestehen läßt, und sie auf einer im wesentlichen horizontalen Auflagefläche oder Auflage auf­ liegen zu lassen, wobei lediglich die am Rande jeder Lage befindlichen Gegenstände durch eine Randleiste gehalten wer­ den, wobei die gegenseitigen Zwischenräume oder Abstände anschließend nur durch die Flaschenhälse aufrechterhalten werden und nur in Richtung ihrer größten horizontalen Abmessung, also in Richtung der Querreihen im obengenannten Sinne.
Ohne den gleichen Schutz wie ein vollständiger Abstand zu bieten, erweist sich dieses Verfahren als ausreichend, nicht nur um eine leichte Wiederaufnahme zu ermöglichen, sondern auch um bei über relativ kurze Entfernungen ausgeführten Transporten keine Gegenstände, selbst wenn sie satiniert sind, zu beschädigen, denn die flache Form der Gegenstände lädt wenige mögliche Berührungspunkte und wenige Möglichkei­ ten relativer Bewegungen; das Ergebnis ist schließlich zu­ friedenstellender als bei jedem der zwei bekannten Verfahren.
Dieses Verfahren ermöglicht es nämlich, die Gegenstände in kompakten Lagen abzusetzen, lediglich mit dem geringen Abstand zwischen den Reihen, den sie auf dem Tisch hatten, mit derselben Ausrüstung wie im ersten Fall; seine Durchfüh­ rung ist also praktisch genauso einfach. Wenn man jedoch so angeordnete Gegenstände durch ein Band verbunden transportie­ ren würde, würden sie aufgrund ihrer Form dazu neigen, sich in eine rundere Menge umzugruppieren, indem sie sich ver­ schachteln würden, um sich versetzt anzuordnen, was sie in Unordnung bringen und so ihre Wiederaufnahme erschweren würde und wodurch die Lagen dazu neigen würden, übereinander zusammenzufallen; wenn man sie an ihren Seitenflächen frei läßt,ist der Mangel weniger ausgeprägt, das Ergebnis jedoch vergleichbar. Daher reicht das erfindungsgemäße Verfahren aus, diesen Nachteil zu vermeiden, indem es die Unregelmäßig­ keit am Ende nicht aufkommen läßt, oder selbst wenn es sie nur reduziert.
Wenn man jedoch, wie im zweiten Fall, die Gegenstände einzeln zentriert, würden die Eingangsöffnungen, mit denen man die Bodenvertiefungen versehen muß, dazu führen, sie in bezug auf ihre geringe Dicke weit entfernt anzuordnen. Andererseits wäre es schwierig, solche flachen Flaschen in Richtung der Längsreihen wieder mit Abständen anzuordnen; wegen ihrer re­ lativ großen Form- und Dicketoleranzen würde nämlich von ei­ ner Fabrikation zur anderen die anfängliche Spannung auf dem Tisch in dieser Richtung zu Längsabständen der Reihen in ei­ ner Größenordnung von 2% führen und damit in einer Reihe von 40 Flaschen zu einer relativen Verschiebung der äußeren Fla­ schenhälse nahe der Öffnung des Flaschenhalses.
Die Zwischenelemente zur Durchführung des Verfahrens verbin­ den:
  • - eine Abdeckung für die untere Lage, wobei die Unterseite der Abdeckung parallele Rinnen aufweist, deren Breite dem Außendurchmesser der Flaschenhälse der Gegenstände entspricht und deren Abstand der größten horizontalen Abmessung der Gegenstände entspricht, wobei ihre Ränder Eintrittsöffnungen bilden, die dazu geeignet sind, die Positionierung der Abdeckung zu unterstützen, und
  • - eine im wesentlichen ebenen Auflage für die obere Lage, wobei die Auflage vorzugsweise in ihrer Dicke elastisch ist.
Sie können vorteilhaft einen zusammengesetzten Aufbau haben und die Gesamtheit ihrer beiden Elemente, einzeln ausgebildet oder fest miteinander verbunden, bildet eine Platte, deren Ränder einen Behälter zum Halten der Körper der am Rand jeder Lage gelegenen Gegenstände bilden.
Ein solches Zwischenelement verbindet vorteilhaft einen Be­ hälter mit ebenem Boden mit zellenartiger Struktur, typi­ scherweise aus doppelseitiger Wellpappe, und einen dünnen Form-Deckel aus synthetischem Material. Oben und unten am Stapel sind diese Elemente getrennt.
Die Rinnen können so ausgebildet sein, daß sie seitlich den Ring zurückhalten, und zwar mit Spiel oder im Gegensatz dazu mit Erhebungen, die eine gewisse Elastizität aufweisen; es ist jedoch in allen Stadien einfacher und günstiger, ihnen einfach ein Profil zu geben, das den Rand des Flaschenhalses halten kann, das nach Bedarf ein gewisses Spiel hat, und eine schräge Eingangsöffnung, die ihre Positionierung auf den Flaschenhälsen erleichtert.
In ihrer einfachsten Form kann die Abdeckung aus einem Pro­ filteil entsprechender Form gestanzt oder im gewünschten Pro­ fil gegossen sein; das genügt, daß sich die Flaschenhälse in den Rinnen in dem ihnen zueigenen Abstand einlagern und so in Querrichtung geführt werden. Aber, da der Behälter die Böden der am Ende der Reihen gelegenen Flaschen mehr hält als daß er sie daran hindert, umzukippen, ist es vorzuziehen, daß die Enden der unteren Rinnen der Abdeckung mit einer entsprechenden Haltefläche verschlossen werden, was die Flaschenhälse daran hindert, beim Abbau der Palette zu entkommen; diese Abdeckung besteht also vorzugsweise aus einem wärmegeformten Material.
Es ist günstiger, die Dicke der Abdeckung zu reduzieren und ihre Steifheit durch Querverrippungen zu erhalten, die außer­ dem die Auflage in den Zwischenräumen zwischen den Rinnen tragen, wobei sie in diese Rinnen über Öffnungen einmünden, die eng genug sind, um die Kontinuität der Führung der Flaschenhälse nicht zu beeinträchtigen; in der Länge variiert nämlich die Position derselben aufgrund der Herstellungs- und Transporttoleranzen, so daß einige sich zwangsweise in der Öffnung der Mündung einer Versteifungsrippe anordnen. In dieser Hinsicht kann man die aufeinanderfolgenden Anschlüsse der Rippen an die Rinnen längs verschieben, so daß lediglich einige Gegenstände derselben Querreihe weniger gut geführt werden, oder einen durchgehenden Vorsprung im Winkel der Rinne bestehen lassen, der die Kante der Flaschen aufnimmt.
Die Querrippen können sogar so angeordnet sein, daß sie auf der Ebene der Böden der Gegenstände eine beinahe kontinuier­ liche Auflagefläche bilden und die Abdeckung kann einen Um­ schlag nach oben haben, der den Umfang des Behälters bilden kann. Man kann sogar auf eine einzeln ausgebildete Auflage verzichten oder, wenn gewünscht, das Zwischenelement einstückig ausbilden. Es ist dann besonders nützlich, daß seine Flä­ chen genügend rauh gemacht werden, um dem Rutschen der ent­ sprechenden Flächen der Flaschen entgegenzuwirken, denn man darf nicht vergessen, daß diese letzteren in sich nicht sehr stabil sind in Richtung ihrer Dicke und daß sie sich außerdem in der Senkrechten nicht genau ausrichten; man muß also ver­ meiden, daß eine unter ihnen, die schräg ins Kippen gerät, nicht die neben ihr stehenden Flaschen umwirft; deshalb sind auch untere und obere Kanten nützlich, um die an den Enden der Reihen angeordneten am Herausfallen zu hindern.
In dieser Hinsicht weist die zusammengesetzte Form auf jeden Fall mehrere Vorteile auf. Erstens begrenzt die Verwendung von Karton die Tendenz zum Rutschen. Da die Länge der Reihen außerdem im Laufe der Zeit beträchtlich variieren kann, wür­ den Behälter und geschlossene Rinnen, die die längsten Reihen eng zusammenhalten, ein Spiel an den Enden der kürzesten lassen; es kann daher Interesse bestehen, den Abstand zu reduzieren, indem man die Längen der derzeitigen Herstellung anpaßt. Nun ist es im allgemeinen ausreichend, diese Vor­ sichtsmaßnahme nur auf den unteren zum Halten der Flaschenbö­ den vorgesehenen Rändern zu treffen, und viel einfacher, dies durch Verwendung von Behältern mit ebenem Boden zu erreichen; dies macht die Verwendung eines ganzen Satzes verschiedener Längen von Platten komplexer Form überflüssig. Man wird also häufig die beiden zur Bildung der Zwischenelemente beim Auf­ bau der Palette vorgesehenen Elemente trennen.
Zur Vervollständigung der Erklärung dient die folgende de­ taillierte Beschreibung in bezug auf die Zeichnungen; dabei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer erfindungsgemäßen Palette,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine mit einer Abdeckung bedeckten Lage,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Reihen von Gegen­ ständen,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Querreihen,
Fig. 5 ein Schema der möglichen Verrippungs-Varian­ ten;
Fig. 1 zeigt teilweise die ersten Lagen einer palettisierten Ladung. Auf einer Palette 1 ist ein erster Behälter 2 aus Wellpappe, der einen Halterand oder eine Randleiste 3 aufweist. Dieser Behälter nimmt eine erste Lage Flaschen 4 auf, die in Längsreihen "x" gehalten werden, welche beinahe aneinanderstoßende und praktisch geschlossene parallele Querreihen "y" bilden, wobei diese Anordnung identisch ist zu der, die sie auf dem Sammeltisch innehatten, von wo ein Tragrahmen aus Längsträgern mit dehnbarer Ausrüstung die Lage ergriffen hat, indem er zwischen die Hälse über den Schultern eingegriffen hat, um sie durch Translationsverschiebung oder durch Drehung bis zu dem Behälter zu transportieren, wo er sie abgesetzt hat.
Eine erste Abdeckung 5 wurde auf diese Lage gelegt; sie trägt ihrerseits einen weiteren Behälter 2, der die zweite Lage aufnimmt usw. Jede Abdeckung 5 besteht aus einer dünnen wärmegeformten Platte, die, wie es auf der Zeichnung gezeigt ist, rechteckige Vertiefungen 6 in Art von Ausnehmungen auf ihrer Oberseite aufweist. Erfindungsgemäß sind diese Vertiefungen in Richtung "x" ausgerichtet, so daß sie auf der Unterseite kontinuierliche Längsrinnen 7 bilden, die die Flaschenhälse 8 bedecken, und verhindern, daß sich die Flaschen in bedeutendem Ausmaß in Querrichtung verschieben.
Die Form der Flaschen und die Anordnung der Abdeckung über ihnen ist deutlich in Fig. 2 zu sehen. Der horizontale Quer­ schnitt der Flaschen ist in Bohnen-Form abgeflacht so daß sie in jeder Reihe etwas ineinandergreifen, wobei sie sich an zwei Mantellinien oder besser an zwei Punkten berühren. Man stellt fest, daß es zur Verbesserung der Symmetrie nicht verboten ist, sowohl die aufeinanderfolgenden Reihen als auch die übereinanderliegenden Lagen umgekehrt anzuordnen, was aber die Handhabung und damit die Ausrüstung komplizierter macht.
Zwischen den Vertiefungen sind die Rinnen oder Nuten durch Rippen 9 verbunden, die an der Unterseite ebensoviele Querkanäle bilden. In diesem Beispiel sind diese parallel zur Richtung "y". Sie ermöglichen es, die Abdeckung zu versteifen, um seine Handhabung zu erleichtern, und die Abdeckung auch leichter zu machen; ihr Querschnitt, der in Fig. 3, nach III-III der Fig. 2, ersichtlich ist, ist zweckmäßigerweise rechteckig mit leichter Verjüngung, und ihr Scheitel befindet sich auf derselben Ebene wie der Boden der Rinnen: sie bilden also mit diesen ein ebenes Gitter oder einen rostartigen Aufbau, das die obere Lage gleichmäßig trägt. Sie sind, vor allem an ihrem Anfang, genügend eng, um an ihrer Einmündung in die Rinnen keine Öffnungen mit einer Breite zu bilden, die mehr als etwa die Hälfte des Ringdurchmessers der Flaschen beträgt, die so, wenn sie sich gegenüber befinden, nicht weiter als ungefähr einen Millimeter in das Innere eindringen können. Schließlich sind sie hier in einem Abstand, der etwa viermal die Dicke der Flaschen beträgt, angeordnet, jedoch sollte der Abstand nicht genau dieses oder ein anderes Vielfaches betragen, sondern etwas davon abweichen.
Das allgemeine Profil der Rinnen ist deutlicher auf Fig. 4 zu sehen. Es weist einen ebenen Boden 7a auf, der den Rand des Flaschenhalses aufnimmt, und zwei Schrägen 7b, die genügend geöffnet sind, um beim Absetzen der Abdeckung auf den Flaschen als Eingangsöffnung zu dienen. Letztere werden so durch den Kontakt der äußeren Kante der Flaschen in der Verbindungskehle gehalten, so daß sie höchstens aneinander­ stehen. Es wäre auch möglich, den Rinnen oder Nuten ein komplexeres Profil zu verleihen, wo Absätze es ermöglichen würden, daß sie nur auf einem Teil der Auflagefläche der Flasche in Kontakt sind, oder, um die Tiefe der Vertiefungen zu reduzieren, wobei man die Vorsichtsmaßnahme trifft, die Kontinuität der Auflagefläche für den Behälter nicht wesentlich zu beeinträchtigen.
Das Ende der Rinnen ist durch eine kreisförmige Haltefläche 10 ihrer Wand geschlossen. Diese Haltefläche befindet sich mit leichtem Rücksprung auf dem Rand 11 der Abdeckung, mit abgerundeter Kontur, die die Steifheit des Aufbaus erhöht und wobei der Falz scharfe, zu ausgeprägte Kanten vermeidet, die die Schrumpffolienverpackung beschädigen könnten. Sein Profil ist auf Fig. 3 ersichtlich. Man sieht dort, daß die Flaschen nicht einzeln in Längsrichtung gehalten werden, wobei der Rand 3 des Behälters 2 und die Halte- bzw. Endflächen 10 der Rinnen 7 sogar den äußeren Flaschen ein mehr oder weniger großes Spiel lassen und sie dennoch daran hindern, durch Kippen in die eine oder andere Richtung herauszufallen.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es möglich, einen Einheitstyp einer Abdeckung zu verwenden, der für die dicksten Flaschen ein minimales Spiel läßt, aber Behälter in mehreren Abmessun­ gen, um die dünnsten genügend eng bzw. nahe zu halten; jedoch ist zu bemerken, daß die Längs-Steifheit der Rinnen trotz der geringen Dicke der Gegenstände die Tendenz zum Kippen wirksam bekämpft und so diese Vorsichtsmaßnahme überflüssig macht.
Sonst kann die Abdeckung leicht über einem Behälter mit mini­ malen Maßen überstehen; man sieht auch, daß die Asymmetrie der Flaschen, wenn sie nicht durch eine entsprechende Asymme­ trie der Platten ausgeglichen wird, dazu tendiert, ungleiche Spiele an den beiden Enden zu bilden. Man sieht also, daß es zweckmäßig ist, weder erhebliche Kippmomente noch Rutsch­ kräfte zu erzeugen, mangels einer Ausrichtung der aufeinan­ derfolgenden Teile. Es ist daher wichtig, sie beim Absetzen entsprechend zu führen und Abdeckung und Behälter jeder Platte gegeneinander zu immobilisieren. Gemäß dieses Bei­ spiels erreicht man dies, indem man die Abdeckung mit Erhe­ bungen wie beispielsweise Rippen oder besser den Spitzkeilen 12 versieht, die sich in die Dicke des Kartons eindrücken.
Man kann sogar diese beiden Teile im voraus fest miteinander verbinden, und zwar eher durch eine Falzverbindung als durch Verleimung, denn man darf nicht vergessen, daß Karton, der weniger kostspielig ist, auch weniger haltbar ist als ein synthetisches Material wie beispielsweise Polystyrol. Fig. 3 zeigt in dieser Hinsicht auch eine Variante, bei der der Rand der Abdeckung nicht mehr nach unten, sondern nach oben gebo­ gen wird, um die Kante 13 der ganzen Platte zu bilden, was sie im übrigen wenig geeignet macht, die Endabdeckung zu bil­ den.
Es muß noch angemerkt werden, daß im Muster der Verrippungen zahlreiche Varianten möglich sind. So kann man die Vertiefun­ gen auf Rillen reduzieren, deren Verlauf nur dem geschlosse­ nen Umriß entspricht, der die im Beispiel dargestellten Ver­ tiefungen 6 umgibt, oder man kann gemäß den verschiedenen Skizzen der Fig. 5:
  • - sie verschieben (a), um die Rippen von einer Reihe zur an­ deren versetzt anzuordnen, und so die Führung zu verbessern,
  • - ihnen die Form eines Parallelogrammes verleihen, wodurch schräge Rippen entstehen, zum Beispiel parallel (b) oder pfeilverzahnt (c),
  • - sie dreieckig (d) oder trapezförmig (e) ausführen,
  • - sie längs unterteilen(f).
Alle diese Varianten tragen dazu bei, sowohl die Steifheit zu verbessern, als auch die tragende Fläche für die Auflage der oberen Schicht. So kann dieser tragenden Lage auf der Ebene der Artikel sogar eine genügende Kontinuität verliehen werden, daß sie direkt als Auflage für die Flaschen der obe­ ren Lage dienen kann, wobei der Schlüssel weiterhin in der Kontinuität der Rinnen liegt; es ist auf jeden Fall nützlich, daß die Auflage von vornherein oder durch ihre Formung ziemlich feine Unebenheiten aufweist, insbesondere Prägung oder Verrippung . . . , die ein Rutschen des Glases unwahr­ scheinlich machen ohne die Stabilität jedes Artikels zu ge­ fährden.
Man kann schließlich die Artikel in Pfeilverzahnung bzw. Zick-Zack-Anordnung aufladen, um die Stabilität der Ladung zu verbessern, wobei man dann auch den Querrändern der Platte eine entsprechende Form geben muß.
Die Ausführung dieser Erfindung vereinfacht sich noch, wenn man sie für die Lagerung und den Transport von flachen, aber symmetrischen Artikeln oder auch Artikeln jeder anderen für eine kompakte Ladung geeigneten Form verwendet.

Claims (10)

1. Verfahren zur Lagerung und zum Transport von Gegenständen - insbesondere von flachen Flaschen und Flakons - auf Paletten, deren Beladung aus übereinander angeordneten, von einer Schrumpffolienverpackung umgebenen Lagen gebildet ist, wobei die Gegenstände der aufeinanderfolgenden Lagen in der Position abgesetzt werden, die sie auf einem Sammeltisch innehatten, und man den Kontakt innerhalb der Reihen bestehen läßt, und sie auf einer im wesentlichen horizontalen Auflage aufliegen zu lassen, wobei lediglich die am Rande jeder Lage befindlichen Gegenstände durch eine Randleiste gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen Zwischenräume oder Abstände anschließend nur durch die Flaschenhälse aufrechterhalten werden und nur in Richtung der größten horizontalen Abmessung der Gegenstände.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch Zwischenelemente mit:
  • - einer Abdeckung (5) für die untere Lage, wobei die Unterseite der Abdeckung parallele Rinnen (7) aufweist, deren Breite dem Außendurchmesser der Flaschenhälse (8) der Gegenstände (4) entspricht und deren Abstand der größten horizontalen Abmessung der Gegenstände entspricht, wobei ihre Ränder (7b) Eintrittsöffnungen bilden, die dazu geeignet sind, die Positionierung der Abdeckung zu unterstützen,
  • - und einer ebenen Auflage (2) für die obere Lage, wobei die Auflage vorzugsweise in ihrer Dicke elastisch ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung und die Auflage fest miteinander verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Auflage mit ebenem Boden mit zellenartiger Struktur und einen dünnen Form-Deckel aus synthetischem Material verbindet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbau aus den zwei Elementen eine Platte bildet, die Randleisten (3) aufweist, die einen Rückhaltebehälter für die Körper der am Umfang jeder Lage gelegenen Gegenstände bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Rinnen der Abdeckung ein Profil aufweisen, das geeignet ist, den Rand des Flaschenhalses zu halten, mit einer schrägen Einfuhröffnung, die deren Positionierung erleichtert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Rinnen mit einer Haltefläche (10) verschlossen sind, die den Austritt der Flaschenhälse beim Abbau der Palette (1) verhindern.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckung durch Querverrippungen (9) versteift ist, die genügend eng sind, um die Kontinuität der Flaschenhalsführung nicht zu beeinträchtigen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Querverrippungen so angeordnet sind, daß sie auf der Ebene der Flaschenböden der Gegenstände eine beinahe kontinuierliche horizontale Auflagefläche bilden, die geeignet ist, sie in den Zwischenräumen zwischen den Rinnen zu tragen.
10. Von einer Schrumpffolienverpackung umgebene palettisierte Beladung aus Gegenständen, die in übereinander liegenden, durch Zwischenelemente getrennten Lagen angeordnet sind, wo sie Reihen ("x") bilden, innerhalb derer sie sich berühren und Reihen ("y") bilden, die auf einer im wesentlichen horizontalen Auflage nebeneinander liegen, wobei eine Randleiste die am Umfang jeder Lage angeordneten Gegenstände hält, dadurch gekennzeichnet, daß nur die Flaschenhälse (8) in Richtung der Querreihen durch eine Abdeckung gehalten werden, deren Unterseite parallele Rinnen (7) aufweist, deren Breite dem Außendurchmesser der Flaschenhälse entspricht.
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