DE4225550A1 - Palettierplatten - Google Patents
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
Es ist in der Praxis gebräuchlich, Flaschen oder ähnliche Er
zeugnisse, insbesondere Glasgegenstände, auch für den Trans
port zum Benutzer, auf Paletten zu transportieren, deren La
dung, die aus übereinanderliegenden, von einer Schrumpffoli
enverpackung umgebenen Lagen besteht, 500 kg überschreiten
kann.
Am Ausgang der Fertigungsstraße erscheinen diese Gegenstände
normalerweise nacheinander auf einer Fördereinrichtung; diese
ordnet sie in Reihen an, innerhalb derer sie sich berühren,
und die hier als Längsreihen bezeichnet werden, und zwar auf
einem Tisch, der von einem schrittweise arbeitenden
Querförderer gebildet wird, der sie Reihe für Reihe absetzt,
um nebeneinanderliegende Reihen zu bilden, die hier
Querreihen genannt werden. Die angenommene Vermaschung ist
meistens sechseckig, manchmal auch quadratisch oder
rechteckig, wenn es sich beispielsweise um Flaschen mit nicht
rundem Körper handelt.
Sie werden dann von einem beweglichen Rahmen umgeben, der mit
dehnbaren Einrichtungen versehen ist, die in die Reihen
eingreifen und die Hälse ergreifen; dieser Rahmen transpor
tiert sie dann auf die Paletten, und zwar in ganzen Lagen,
deren größte Abmessung ebenso längs wie quer im obengenannten
Sinne in bezug auf die Fördereinrichtung sein kann, wobei
Zwischenelemente zwischen den aufeinanderfolgenden Lagen
eingefügt werden. Die durch die Folie gegebene Spannung
hindert die Ladung davor, während dem Aufladen auf das
Fahrzeug umzukippen, und hält sie dann während des Transports
und des Abladens.
Diese Zwischenelemente bestehen häufig aus doppelseitiger
Wellpappe oder manchmal, was kostspieliger, jedoch haltbarer
ist, aus einem Ersatzmittel aus synthetischem Material mit
vergleichbaren Eigenschaften, insbesondere mit zellenartiger
Struktur, die sie genügend elastisch in der Dicke macht und
ihnen einen ausreichenden Reibbeiwert verleiht.
Es kann sich um einfache Platten handeln, auf denen ein peri
pherisches Band die in Kontakt zueinander angeordneten Fla
schen zusammenhält, oder um Behälter, deren umgebogene Ränder
die Ladung weniger dicht halten, jedoch ausreichend, um das
Zubruchgehen durch Kippen der äußeren Flaschen bei Wegnahme
der Folie zu verhindern.
Wenn der gegenseitige Kontakt verhindert werden soll, kann
man den Rückgriff auf Kreuzzapfen verhindern durch den Ein
satz von Platten mit Kammern mit konischen Ausnehmungen, die
im allgemeinen nicht aus Karton oder ähnlichem Material
bestehen, sondern aus einer wärmegeformten Platte: jede
Vertiefung umfaßt ein Lager, das die Zentrierung der Flaschen
über den Flaschenboden ermöglicht, und vorzugsweise eine
zentrische Kammer, die auf den Flaschenhälsen zur Auflage
kommt, um ein vertikales Aufsetzen zu gewährleisten; ein
Beispiel für eine derartige Platte ist durch die
Veröffentlichung EP-A-0 099 827 gegeben. Die Platte kann
einfach sein, einige Zehntel Millimeter dick, und obwohl sie
nicht zusammendrückbar und glatter ist, reicht sie aus, die
in Abständen angeordneten Flaschen ohne Risiko für die
Stabilität der Ladung zu halten.
Diese Methode zwingt dazu, während der Beladung die Hälse in
Abständen anzuordnen, was das Verfahren und die Ausrüstung
verkompliziert und zu mehr Raumbedarf führt, jedoch sehr emp
findliche Erzeugnisse, wie beispielsweise satinierte Flaschen
schont.
Ziel der Erfindung ist ein Zwischensystem, das vor allem für
Flaschen oder Flakons in abgeflachter Form vorgesehen ist,
die beispielsweise einen ovalen oder bohnenförmigen Quer
schnitt haben, wie z. B. die für den Verkauf mancher Alkoho
lika verwendeten Flaschen. Diese Flaschen können weniger als
10 cl Inhalt haben, und wenn es möglich ist, sie zusammenzu
halten, enthält jede Lage einer Palette nach einem
rechteckigen Aufbau bis zu 15 relativ breite Reihen, die 30
bis 40 schmale Reihen bilden.
Das erfindungsgemäße Verfahren besteht darin, die Gegenstände
der aufeinanderfolgenden Lagen in der Position, die sie auf
dem Sammeltisch innehatten, abzusetzen, wobei man den Kontakt
innerhalb der Reihen bestehen läßt, und sie auf einer im
wesentlichen horizontalen Auflagefläche oder Auflage auf
liegen zu lassen, wobei lediglich die am Rande jeder Lage
befindlichen Gegenstände durch eine Randleiste gehalten wer
den, wobei die gegenseitigen Zwischenräume oder Abstände
anschließend nur durch die Flaschenhälse aufrechterhalten
werden und nur in Richtung ihrer größten horizontalen
Abmessung, also in Richtung der Querreihen im obengenannten
Sinne.
Ohne den gleichen Schutz wie ein vollständiger Abstand zu
bieten, erweist sich dieses Verfahren als ausreichend, nicht
nur um eine leichte Wiederaufnahme zu ermöglichen, sondern
auch um bei über relativ kurze Entfernungen ausgeführten
Transporten keine Gegenstände, selbst wenn sie satiniert
sind, zu beschädigen, denn die flache Form der Gegenstände
lädt wenige mögliche Berührungspunkte und wenige Möglichkei
ten relativer Bewegungen; das Ergebnis ist schließlich zu
friedenstellender als bei jedem der zwei bekannten Verfahren.
Dieses Verfahren ermöglicht es nämlich, die Gegenstände in
kompakten Lagen abzusetzen, lediglich mit dem geringen
Abstand zwischen den Reihen, den sie auf dem Tisch hatten,
mit derselben Ausrüstung wie im ersten Fall; seine Durchfüh
rung ist also praktisch genauso einfach. Wenn man jedoch so
angeordnete Gegenstände durch ein Band verbunden transportie
ren würde, würden sie aufgrund ihrer Form dazu neigen, sich
in eine rundere Menge umzugruppieren, indem sie sich ver
schachteln würden, um sich versetzt anzuordnen, was sie in
Unordnung bringen und so ihre Wiederaufnahme erschweren würde
und wodurch die Lagen dazu neigen würden, übereinander
zusammenzufallen; wenn man sie an ihren Seitenflächen frei
läßt,ist der Mangel weniger ausgeprägt, das Ergebnis jedoch
vergleichbar. Daher reicht das erfindungsgemäße Verfahren
aus, diesen Nachteil zu vermeiden, indem es die Unregelmäßig
keit am Ende nicht aufkommen läßt, oder selbst wenn es sie
nur reduziert.
Wenn man jedoch, wie im zweiten Fall, die Gegenstände einzeln
zentriert, würden die Eingangsöffnungen, mit denen man die
Bodenvertiefungen versehen muß, dazu führen, sie in bezug auf
ihre geringe Dicke weit entfernt anzuordnen. Andererseits
wäre es schwierig, solche flachen Flaschen in Richtung der
Längsreihen wieder mit Abständen anzuordnen; wegen ihrer re
lativ großen Form- und Dicketoleranzen würde nämlich von ei
ner Fabrikation zur anderen die anfängliche Spannung auf dem
Tisch in dieser Richtung zu Längsabständen der Reihen in ei
ner Größenordnung von 2% führen und damit in einer Reihe von
40 Flaschen zu einer relativen Verschiebung der äußeren Fla
schenhälse nahe der Öffnung des Flaschenhalses.
Die Zwischenelemente zur Durchführung des Verfahrens verbin
den:
- - eine Abdeckung für die untere Lage, wobei die Unterseite der Abdeckung parallele Rinnen aufweist, deren Breite dem Außendurchmesser der Flaschenhälse der Gegenstände entspricht und deren Abstand der größten horizontalen Abmessung der Gegenstände entspricht, wobei ihre Ränder Eintrittsöffnungen bilden, die dazu geeignet sind, die Positionierung der Abdeckung zu unterstützen, und
- - eine im wesentlichen ebenen Auflage für die obere Lage, wobei die Auflage vorzugsweise in ihrer Dicke elastisch ist.
Sie können vorteilhaft einen zusammengesetzten Aufbau haben
und die Gesamtheit ihrer beiden Elemente, einzeln ausgebildet
oder fest miteinander verbunden, bildet eine Platte, deren
Ränder einen Behälter zum Halten der Körper der am Rand jeder
Lage gelegenen Gegenstände bilden.
Ein solches Zwischenelement verbindet vorteilhaft einen Be
hälter mit ebenem Boden mit zellenartiger Struktur, typi
scherweise aus doppelseitiger Wellpappe, und einen dünnen
Form-Deckel aus synthetischem Material. Oben und unten am
Stapel sind diese Elemente getrennt.
Die Rinnen können so ausgebildet sein, daß sie seitlich den
Ring zurückhalten, und zwar mit Spiel oder im Gegensatz dazu
mit Erhebungen, die eine gewisse Elastizität aufweisen; es
ist jedoch in allen Stadien einfacher und günstiger, ihnen
einfach ein Profil zu geben, das den Rand des Flaschenhalses
halten kann, das nach Bedarf ein gewisses Spiel hat, und eine
schräge Eingangsöffnung, die ihre Positionierung auf den
Flaschenhälsen erleichtert.
In ihrer einfachsten Form kann die Abdeckung aus einem Pro
filteil entsprechender Form gestanzt oder im gewünschten Pro
fil gegossen sein; das genügt, daß sich die Flaschenhälse in
den Rinnen in dem ihnen zueigenen Abstand einlagern und so in
Querrichtung geführt werden. Aber, da der Behälter die Böden
der am Ende der Reihen gelegenen Flaschen mehr hält als daß
er sie daran hindert, umzukippen, ist es vorzuziehen, daß die
Enden der unteren Rinnen der Abdeckung mit einer
entsprechenden Haltefläche verschlossen werden, was die
Flaschenhälse daran hindert, beim Abbau der Palette zu
entkommen; diese Abdeckung besteht also vorzugsweise aus
einem wärmegeformten Material.
Es ist günstiger, die Dicke der Abdeckung zu reduzieren und
ihre Steifheit durch Querverrippungen zu erhalten, die außer
dem die Auflage in den Zwischenräumen zwischen den Rinnen
tragen, wobei sie in diese Rinnen über Öffnungen einmünden,
die eng genug sind, um die Kontinuität der Führung der
Flaschenhälse nicht zu beeinträchtigen; in der Länge variiert
nämlich die Position derselben aufgrund der Herstellungs- und
Transporttoleranzen, so daß einige sich zwangsweise in der
Öffnung der Mündung einer Versteifungsrippe anordnen. In
dieser Hinsicht kann man die aufeinanderfolgenden Anschlüsse
der Rippen an die Rinnen längs verschieben, so daß lediglich
einige Gegenstände derselben Querreihe weniger gut geführt
werden, oder einen durchgehenden Vorsprung im Winkel der
Rinne bestehen lassen, der die Kante der Flaschen aufnimmt.
Die Querrippen können sogar so angeordnet sein, daß sie auf
der Ebene der Böden der Gegenstände eine beinahe kontinuier
liche Auflagefläche bilden und die Abdeckung kann einen Um
schlag nach oben haben, der den Umfang des Behälters bilden
kann. Man kann sogar auf eine einzeln ausgebildete Auflage
verzichten oder, wenn gewünscht, das Zwischenelement einstückig
ausbilden. Es ist dann besonders nützlich, daß seine Flä
chen genügend rauh gemacht werden, um dem Rutschen der ent
sprechenden Flächen der Flaschen entgegenzuwirken, denn man
darf nicht vergessen, daß diese letzteren in sich nicht sehr
stabil sind in Richtung ihrer Dicke und daß sie sich außerdem
in der Senkrechten nicht genau ausrichten; man muß also ver
meiden, daß eine unter ihnen, die schräg ins Kippen gerät,
nicht die neben ihr stehenden Flaschen umwirft; deshalb sind
auch untere und obere Kanten nützlich, um die an den Enden
der Reihen angeordneten am Herausfallen zu hindern.
In dieser Hinsicht weist die zusammengesetzte Form auf jeden
Fall mehrere Vorteile auf. Erstens begrenzt die Verwendung
von Karton die Tendenz zum Rutschen. Da die Länge der Reihen
außerdem im Laufe der Zeit beträchtlich variieren kann, wür
den Behälter und geschlossene Rinnen, die die längsten Reihen
eng zusammenhalten, ein Spiel an den Enden der kürzesten
lassen; es kann daher Interesse bestehen, den Abstand zu
reduzieren, indem man die Längen der derzeitigen Herstellung
anpaßt. Nun ist es im allgemeinen ausreichend, diese Vor
sichtsmaßnahme nur auf den unteren zum Halten der Flaschenbö
den vorgesehenen Rändern zu treffen, und viel einfacher, dies
durch Verwendung von Behältern mit ebenem Boden zu erreichen;
dies macht die Verwendung eines ganzen Satzes verschiedener
Längen von Platten komplexer Form überflüssig. Man wird also
häufig die beiden zur Bildung der Zwischenelemente beim Auf
bau der Palette vorgesehenen Elemente trennen.
Zur Vervollständigung der Erklärung dient die folgende de
taillierte Beschreibung in bezug auf die Zeichnungen; dabei
zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer
erfindungsgemäßen Palette,
Fig. 2 eine Draufsicht auf eine mit einer Abdeckung
bedeckten Lage,
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Reihen von Gegen
ständen,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die Querreihen,
Fig. 5 ein Schema der möglichen Verrippungs-Varian
ten;
Fig. 1 zeigt teilweise die ersten Lagen einer palettisierten
Ladung. Auf einer Palette 1 ist ein erster Behälter 2 aus
Wellpappe, der einen Halterand oder eine Randleiste 3
aufweist. Dieser Behälter nimmt eine erste Lage Flaschen 4
auf, die in Längsreihen "x" gehalten werden, welche beinahe
aneinanderstoßende und praktisch geschlossene parallele
Querreihen "y" bilden, wobei diese Anordnung identisch ist zu
der, die sie auf dem Sammeltisch innehatten, von wo ein
Tragrahmen aus Längsträgern mit dehnbarer Ausrüstung die Lage
ergriffen hat, indem er zwischen die Hälse über den Schultern
eingegriffen hat, um sie durch Translationsverschiebung oder
durch Drehung bis zu dem Behälter zu transportieren, wo er
sie abgesetzt hat.
Eine erste Abdeckung 5 wurde auf diese Lage gelegt; sie trägt
ihrerseits einen weiteren Behälter 2, der die zweite Lage
aufnimmt usw. Jede Abdeckung 5 besteht aus einer dünnen
wärmegeformten Platte, die, wie es auf der Zeichnung gezeigt
ist, rechteckige Vertiefungen 6 in Art von Ausnehmungen auf
ihrer Oberseite aufweist. Erfindungsgemäß sind diese
Vertiefungen in Richtung "x" ausgerichtet, so daß sie auf der
Unterseite kontinuierliche Längsrinnen 7 bilden, die die
Flaschenhälse 8 bedecken, und verhindern, daß sich die
Flaschen in bedeutendem Ausmaß in Querrichtung verschieben.
Die Form der Flaschen und die Anordnung der Abdeckung über
ihnen ist deutlich in Fig. 2 zu sehen. Der horizontale Quer
schnitt der Flaschen ist in Bohnen-Form abgeflacht so daß sie
in jeder Reihe etwas ineinandergreifen, wobei sie sich an
zwei Mantellinien oder besser an zwei Punkten berühren. Man
stellt fest, daß es zur Verbesserung der Symmetrie nicht
verboten ist, sowohl die aufeinanderfolgenden Reihen als auch
die übereinanderliegenden Lagen umgekehrt anzuordnen, was
aber die Handhabung und damit die Ausrüstung komplizierter
macht.
Zwischen den Vertiefungen sind die Rinnen oder Nuten durch
Rippen 9 verbunden, die an der Unterseite ebensoviele
Querkanäle bilden. In diesem Beispiel sind diese parallel zur
Richtung "y". Sie ermöglichen es, die Abdeckung zu
versteifen, um seine Handhabung zu erleichtern, und die
Abdeckung auch leichter zu machen; ihr Querschnitt, der in
Fig. 3, nach III-III der Fig. 2, ersichtlich ist, ist
zweckmäßigerweise rechteckig mit leichter Verjüngung, und ihr
Scheitel befindet sich auf derselben Ebene wie der Boden der
Rinnen: sie bilden also mit diesen ein ebenes Gitter oder
einen rostartigen Aufbau, das die obere Lage gleichmäßig
trägt. Sie sind, vor allem an ihrem Anfang, genügend eng, um
an ihrer Einmündung in die Rinnen keine Öffnungen mit einer
Breite zu bilden, die mehr als etwa die Hälfte des
Ringdurchmessers der Flaschen beträgt, die so, wenn sie sich
gegenüber befinden, nicht weiter als ungefähr einen
Millimeter in das Innere eindringen können. Schließlich sind
sie hier in einem Abstand, der etwa viermal die Dicke der
Flaschen beträgt, angeordnet, jedoch sollte der Abstand nicht
genau dieses oder ein anderes Vielfaches betragen, sondern
etwas davon abweichen.
Das allgemeine Profil der Rinnen ist deutlicher auf Fig. 4 zu
sehen. Es weist einen ebenen Boden 7a auf, der den Rand des
Flaschenhalses aufnimmt, und zwei Schrägen 7b, die genügend
geöffnet sind, um beim Absetzen der Abdeckung auf den
Flaschen als Eingangsöffnung zu dienen. Letztere werden so
durch den Kontakt der äußeren Kante der Flaschen in der
Verbindungskehle gehalten, so daß sie höchstens aneinander
stehen. Es wäre auch möglich, den Rinnen oder Nuten ein
komplexeres Profil zu verleihen, wo Absätze es ermöglichen
würden, daß sie nur auf einem Teil der Auflagefläche der
Flasche in Kontakt sind, oder, um die Tiefe der Vertiefungen
zu reduzieren, wobei man die Vorsichtsmaßnahme trifft, die
Kontinuität der Auflagefläche für den Behälter nicht
wesentlich zu beeinträchtigen.
Das Ende der Rinnen ist durch eine kreisförmige Haltefläche
10 ihrer Wand geschlossen. Diese Haltefläche befindet sich
mit leichtem Rücksprung auf dem Rand 11 der Abdeckung, mit
abgerundeter Kontur, die die Steifheit des Aufbaus erhöht und
wobei der Falz scharfe, zu ausgeprägte Kanten vermeidet, die
die Schrumpffolienverpackung beschädigen könnten. Sein Profil
ist auf Fig. 3 ersichtlich. Man sieht dort, daß die Flaschen
nicht einzeln in Längsrichtung gehalten werden, wobei der
Rand 3 des Behälters 2 und die Halte- bzw. Endflächen 10 der
Rinnen 7 sogar den äußeren Flaschen ein mehr oder weniger
großes Spiel lassen und sie dennoch daran hindern, durch
Kippen in die eine oder andere Richtung herauszufallen.
Wie bereits erwähnt wurde, ist es möglich, einen Einheitstyp
einer Abdeckung zu verwenden, der für die dicksten Flaschen
ein minimales Spiel läßt, aber Behälter in mehreren Abmessun
gen, um die dünnsten genügend eng bzw. nahe zu halten; jedoch
ist zu bemerken, daß die Längs-Steifheit der Rinnen trotz der
geringen Dicke der Gegenstände die Tendenz zum Kippen wirksam
bekämpft und so diese Vorsichtsmaßnahme überflüssig macht.
Sonst kann die Abdeckung leicht über einem Behälter mit mini
malen Maßen überstehen; man sieht auch, daß die Asymmetrie
der Flaschen, wenn sie nicht durch eine entsprechende Asymme
trie der Platten ausgeglichen wird, dazu tendiert, ungleiche
Spiele an den beiden Enden zu bilden. Man sieht also, daß es
zweckmäßig ist, weder erhebliche Kippmomente noch Rutsch
kräfte zu erzeugen, mangels einer Ausrichtung der aufeinan
derfolgenden Teile. Es ist daher wichtig, sie beim Absetzen
entsprechend zu führen und Abdeckung und Behälter jeder
Platte gegeneinander zu immobilisieren. Gemäß dieses Bei
spiels erreicht man dies, indem man die Abdeckung mit Erhe
bungen wie beispielsweise Rippen oder besser den Spitzkeilen
12 versieht, die sich in die Dicke des Kartons eindrücken.
Man kann sogar diese beiden Teile im voraus fest miteinander
verbinden, und zwar eher durch eine Falzverbindung als durch
Verleimung, denn man darf nicht vergessen, daß Karton, der
weniger kostspielig ist, auch weniger haltbar ist als ein
synthetisches Material wie beispielsweise Polystyrol. Fig. 3
zeigt in dieser Hinsicht auch eine Variante, bei der der Rand
der Abdeckung nicht mehr nach unten, sondern nach oben gebo
gen wird, um die Kante 13 der ganzen Platte zu bilden, was
sie im übrigen wenig geeignet macht, die Endabdeckung zu bil
den.
Es muß noch angemerkt werden, daß im Muster der Verrippungen
zahlreiche Varianten möglich sind. So kann man die Vertiefun
gen auf Rillen reduzieren, deren Verlauf nur dem geschlosse
nen Umriß entspricht, der die im Beispiel dargestellten Ver
tiefungen 6 umgibt, oder man kann gemäß den verschiedenen
Skizzen der Fig. 5:
- - sie verschieben (a), um die Rippen von einer Reihe zur an deren versetzt anzuordnen, und so die Führung zu verbessern,
- - ihnen die Form eines Parallelogrammes verleihen, wodurch schräge Rippen entstehen, zum Beispiel parallel (b) oder pfeilverzahnt (c),
- - sie dreieckig (d) oder trapezförmig (e) ausführen,
- - sie längs unterteilen(f).
Alle diese Varianten tragen dazu bei, sowohl die Steifheit zu
verbessern, als auch die tragende Fläche für die Auflage der
oberen Schicht. So kann dieser tragenden Lage auf der Ebene
der Artikel sogar eine genügende Kontinuität verliehen
werden, daß sie direkt als Auflage für die Flaschen der obe
ren Lage dienen kann, wobei der Schlüssel weiterhin in der
Kontinuität der Rinnen liegt; es ist auf jeden Fall nützlich,
daß die Auflage von vornherein oder durch ihre Formung
ziemlich feine Unebenheiten aufweist, insbesondere Prägung
oder Verrippung . . . , die ein Rutschen des Glases unwahr
scheinlich machen ohne die Stabilität jedes Artikels zu ge
fährden.
Man kann schließlich die Artikel in Pfeilverzahnung bzw.
Zick-Zack-Anordnung aufladen, um die Stabilität der Ladung zu
verbessern, wobei man dann auch den Querrändern der Platte
eine entsprechende Form geben muß.
Die Ausführung dieser Erfindung vereinfacht sich noch, wenn
man sie für die Lagerung und den Transport von flachen, aber
symmetrischen Artikeln oder auch Artikeln jeder anderen für
eine kompakte Ladung geeigneten Form verwendet.
Claims (10)
1. Verfahren zur Lagerung und zum Transport von
Gegenständen - insbesondere von flachen Flaschen und
Flakons - auf Paletten, deren Beladung aus übereinander
angeordneten, von einer Schrumpffolienverpackung
umgebenen Lagen gebildet ist, wobei die Gegenstände der
aufeinanderfolgenden Lagen in der Position abgesetzt
werden, die sie auf einem Sammeltisch innehatten, und
man den Kontakt innerhalb der Reihen bestehen läßt, und
sie auf einer im wesentlichen horizontalen Auflage
aufliegen zu lassen, wobei lediglich die am Rande jeder
Lage befindlichen Gegenstände durch eine Randleiste
gehalten werden,
dadurch gekennzeichnet, daß die gegenseitigen
Zwischenräume oder Abstände anschließend nur durch die
Flaschenhälse aufrechterhalten werden und nur in
Richtung der größten horizontalen Abmessung der
Gegenstände.
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1, gekennzeichnet durch Zwischenelemente mit:
- - einer Abdeckung (5) für die untere Lage, wobei die Unterseite der Abdeckung parallele Rinnen (7) aufweist, deren Breite dem Außendurchmesser der Flaschenhälse (8) der Gegenstände (4) entspricht und deren Abstand der größten horizontalen Abmessung der Gegenstände entspricht, wobei ihre Ränder (7b) Eintrittsöffnungen bilden, die dazu geeignet sind, die Positionierung der Abdeckung zu unterstützen,
- - und einer ebenen Auflage (2) für die obere Lage, wobei die Auflage vorzugsweise in ihrer Dicke elastisch ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung und die Auflage fest miteinander
verbunden sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß es eine Auflage mit ebenem Boden mit zellenartiger
Struktur und einen dünnen Form-Deckel aus synthetischem
Material verbindet.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Aufbau aus den zwei Elementen
eine Platte bildet, die Randleisten (3) aufweist, die
einen Rückhaltebehälter für die Körper der am Umfang
jeder Lage gelegenen Gegenstände bilden.
6. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die unteren Rinnen der Abdeckung ein Profil
aufweisen, das geeignet ist, den Rand des
Flaschenhalses zu halten, mit einer schrägen
Einfuhröffnung, die deren Positionierung erleichtert.
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Enden der Rinnen mit einer Haltefläche (10)
verschlossen sind, die den Austritt der Flaschenhälse
beim Abbau der Palette (1) verhindern.
8. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung durch Querverrippungen (9) versteift
ist, die genügend eng sind, um die Kontinuität der
Flaschenhalsführung nicht zu beeinträchtigen.
9. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Querverrippungen so angeordnet sind, daß sie
auf der Ebene der Flaschenböden der Gegenstände eine
beinahe kontinuierliche horizontale Auflagefläche
bilden, die geeignet ist, sie in den Zwischenräumen
zwischen den Rinnen zu tragen.
10. Von einer Schrumpffolienverpackung umgebene
palettisierte Beladung aus Gegenständen, die in
übereinander liegenden, durch Zwischenelemente
getrennten Lagen angeordnet sind, wo sie Reihen ("x")
bilden, innerhalb derer sie sich berühren und Reihen
("y") bilden, die auf einer im wesentlichen
horizontalen Auflage nebeneinander liegen, wobei eine
Randleiste die am Umfang jeder Lage angeordneten
Gegenstände hält,
dadurch gekennzeichnet, daß nur die Flaschenhälse (8)
in Richtung der Querreihen durch eine Abdeckung
gehalten werden, deren Unterseite parallele Rinnen (7)
aufweist, deren Breite dem Außendurchmesser der
Flaschenhälse entspricht.
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