DE4224084A1 - Elektromagnetisch antreibbare Pumpe - Google Patents
Elektromagnetisch antreibbare PumpeInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine magnetisch antreibbare Pumpe
als Druckversorgungsaggregat für einen hydraulischen
Verbraucher, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Eine derartige Pumpe ist durch die DE 39 33 125.3 A1
bekannt.
Die bekannte Pumpe ist als Einkolben-Pumpe ausgebildet,
bei der als Antriebssystem ein Doppelhub-Magnetsystem
vorgesehen ist, das zwei entlang einer gemeinsamen zen
tralen Achse nebeneinander angeordnete Feldwicklungen
gleicher Auslegung umfaßt. Diese Feldwicklungen umgeben
koaxial einen beweglichen Anker, der durch alternieren
de Bestromung der beiden Feldwicklungen zu im Takt die
ser Bestromung erfolgenden, von dem Pumpenkolben mit
ausgeführten Hin- und Her-Bewegungen antreibbar ist,
wobei in der einen, mit einer Volumenvergrößerung einer
Pumpenkammer verknüpften Bewegungsrichtung des Kolbens
über ein Einlaß-Rückschlagventil eine Befüllung der
Pumpenkammer aus dem Druckmittelvorratsbehälter erfolgt
und in der entgegengesetzten, dem Förderbetrieb der
Pumpe zugeordneten Bewegungsrichtung des Pumpenkolbens
Druckmittel über ein Auslaß-Rückschlagventil aus der
Pumpenkammer zu einem Druckausgang der Pumpe gefördert
wird. Das Einlaß-Rückschlagventil ist am einen Ende des
Gehäuses, das Auslaß-Rückschlagventil am gegenüberlie
genden Ende des Gehäuses angeordnet. Mittels des Ankers
wird ein langgestrecktes Rohr hin und her bewegt, in
dem zentral ein wiederum als Rückschlagventil ausgebil
detes Sperrventil angeordnet ist, das im Förderhub
sperrt und im Saughub öffnet. Demgemäß wird im Füllhub
über das Sperrventil Flüssigkeit in denjenigen Rohrab
schnitt verdrängt, der zum Auslaßventil hinweisend hin
angeordnet ist. Im Förderhub strömt auch über das Ein
laßventil Flüssigkeit in den sich bis zum Sperrventil
hin erstreckenden Vorfüllraum des Rohres nach, aus dem
dann im nachfolgenden Füllhub Flüssigkeit über das ge
öffnete Sperrventil in den Förderbereich der Pumpe ver
drängt wird.
Die bekannte elektromagnetisch antreibbare Pumpe ist
aufgrund des in soweit geschilderten Aufbaues und der
daraus resultierenden Funktionsweise mit zumindest den
folgenden Nachteilen behaftet:
Wenn die Pumpe gegen einen hohen Ausgangsdruck arbeitet,
verschiebt sich der Anker mehr und mehr in Richtung auf
das Einlaßventil zu, mit der Folge, daß wegen einer
damit einhergehenden Luftspaltvergrößerung in dem beim
Förderhub anziehenden Teil des Magnetsystems die Anzugs
kräfte relativ abnehmen, mit der Folge, daß die Leistung
der Pumpe abnimmt. Je höher der Druck wird, gegen die
Pumpe arbeiten muß, desto geringer wird ihr Wirkungsgrad.
Der Zusammenhang zwischen elektrischer Aufnahmeleistung
und hydraulischer Förderleistung wird in einem erhebli
chen Maße nicht-linear.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine elektromagne
tisch antreibbare Pumpe der eingangs genannten Art da
hingehend zu verbessern, daß innerhalb eines weiten
Bereiches ein linearer Zusammenhang zwischen elektri
scher Aufnahmeleistung und hydraulischer Förderleistung
der Pumpe und auch ein Betrieb derselben mit hohem Wir
kungsgrad erzielbar ist.
Diese Aufgabe wird gemäß dem kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1, dem Grundgedanken nach, wie folgt
gelöst:
Die Pumpe ist als Doppelkolben-Pumpe mit axial beidseits
des Ankers angeordneten Pumpenkolben und Pumpenkammern
gleicher Auslegung ausgebildet, wobei die Pumpenkammern
über je ein Ausgangs-Rückschlagventil an einen gemein
samen Druckausgang angeschlossen sind; die Pumpenkolben
haben mit den Pumpenkammern permanent in kommunizieren
der Verbindung stehende, zentrale Durchgangskanäle, die
über zentral im Anker angeordnete Eingangsrückschlag
ventile an eine zentral im Anker angeordnete Eingangs
kammer angeschlossen sind, welche über mindestens einen
radialen Kanal mit einer Außennut des Ankers in kom
munizierender Verbindung steht, die innerhalb ihrer
axialen Weite permanent mit dem Öffnungsquerschnitt
eines radialen Zuführungsrohres überlappend ausgebildet
ist, das mit dem Druckmittelvorratsbehälter verbunden
ist, und es ist auch der zentrale Kanal, innerhalb des
sen der Anker hin- und her-bewegbar ist, permanent in
kommunizierender Verbindung mit dem Vorratsbehälter
gehalten.
Die solchermaßen gestaltete, erfindungsgemäße Pumpe
vermittelt zumindest die folgenden Vorteile:
Durch die gleichsam symmetrische Ausbildung sowohl des
Doppelhub-Magnetsystems als auch der Pumpenanordnung
wird gewährleistet, daß der Anker im Betrieb der Pumpe,
während deren Erregerwicklungen im Takt einer Wechsel
stromfrequenz alternierend bestromt werden, stets um
eine Mittellage herum "pendelt", die mit optimaler Aus
nutzung günstig geringer Luftspaltweiten im jeweils
anziehenden Magnetsystem einhergeht. Während die eine
Teilpumpe fördert, wird die andere mit Druckmittel be
füllt. Dadurch wird die elektrische Leistungsaufnahme
der Feldwicklungen optimal zur Umsetzung in hydraulische
Förderleistung ausgenutzt. Da der Anker sich in einem
drucklosen Raum hin und her-bewegt, der mit Druckmittel
- in der Regel schmierfähigem Hydrauliköl - verfüllt
ist, sind auch die Reibungsverluste günstig gering,
wobei weiter von Vorteil ist, daß die über die Einlaß-
Ventile und durch die axialen Längskanäle der Kolben zu
den Pumpenkammern führenden Strömungspfade kurz sind
und mit relativ großen Querschnitten realisierbar sind,
so daß sich auch insoweit günstig geringe Strömungswi
derstände ergeben.
In bevorzugter Auslegung eines für den Betrieb der Pum
pe vorgesehenen Stromversorgungsgeräts ist die Frequenz
und/oder die Stromstärke der zu alternierenden Bestro
mung der Erregerwicklungen ausgenutzten Erreger-Strom
impulse einstellbar so daß durch Veränderung dieser
Parameter auf einfache Weise die Förderleistung der
Pumpe und auch deren Ausgangsdruck steuerbar sind. Die
Pumpe selbst ist durch geeignete Wahl der Querschnitts
dimensionen der Pumpenkolben und die durch die Gestal
tung des Doppelhub-Magnetsystems mögliche Auslegung auf
geeignete Kolbenhübe auf definierte Förderleistungen
und Ausgangsdrücke auf einfache Weise auslegbar.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn mindestens einer der
Pumpenkolben und eine der Erregerwicklungen der Pumpe
als Ventilkörper bzw. Schaltwicklung eines als Magnet
ventil ausgebildeten Entlastungsventils ausgenutzt sind,
das bei Erregung dieser Wicklung in eine den Druckaus
gang der Pumpe mit deren Druckmittel-Vorratsbehälter
verbindende Durchflußstellung gelangt und sonst sperrt,
so daß durch elektrische Ansteuerung dieses Ventils ein
rascher Druckabbau in einem an die Pumpe angeschlossenen
Verbraucher herbeigeführt werden kann. Durch die Aus
nutzung der einen Erregerwicklung des Antriebs-Magnet
systems als Steuerwicklung für dieses Entlastungsventil
ergibt sich insgesamt ein einfacher Aufbau.
Zweckmäßigerweise wird die als Schaltwicklung des Ent
lastungsventils ausgenutzte Erregerwicklung des Doppel
hub-Magnetsystems zum Einschalten seiner Entlastungs
stellung mit einem Strom beaufschlagt, der größer ist
als die für den Pumpbetrieb ausgenutzte Erregungs-Strom
stärke, wobei als Entlastungsstellung des durch einen
Pumpenkolben gebildeten Ventilkörpers des Entlastungs
ventils eine Position angefahren wird, in der der Kol
ben um eine definierte Strecke weiter von seiner im
stromlosen Zustand der Erregerwicklungen eingenommenen
Grundstellung entfernt ist als in den Umkehrpunkten
seiner im Pumpebetrieb ausgeführten Füll- und Förderhübe.
Wenn, wie in bevorzugter Gestaltung der erfindungsgemä
ßen Pumpe vorgesehen, in der maximaler Auslenkung eines
Pumpenkolbens entsprechenden Offen-Stellung des Entla
stungsventils das Auslaßventil der zugeordneten Pumpen
kammer durch einen axialen Stößel des Kolbens des Ent
lastungsventils in seine der Offen-Stellung des Auslaß
ventils entsprechende Position aufgestoßen ist, so kann
das Entlastungsventil als ein einfaches 2/2-Wege-Ventil
ausgebildet sein, das in seiner Offenstellung die Pum
penkammer mit dem mit dem Vorratsbehälter in kommuni
zierender Verbindung stehenden zentralen Kanal des ma
gnetisierbaren, ringzylindrischen Mantels des Doppel
hubmagnetsystems verbindet, wobei dieses 2/2-Wege-Ven
til konstruktiv auf einfache Weise dadurch realisierbar
ist, daß es eine in der zentralen Bohrung des das Ge
häuse des Entlastungsventils bildenden Kammerblockes,
in welcher der den Ventilkolben des Entlastungsventils
bildende Pumpenkolben druckdicht verschiebbar geführt
ist, angeordnete Innennut aufweist, die über einen Ent
lastungskanal mit dem zentralen, mit dem Vorratsbehälter
kommunizierend verbundenen Kanal in Verbindung steht
und, in axialer Richtung gesehen, zwischen der Pumpen
kammer und dem zentralen Kanal des Doppelhubmagnetsy
stems angeordnet ist, und daß der Pumpenkolben eine
über einen radialen Kanal mit seinem mit der Pumpenkam
mer in kommunizierender Verbindung stehenden axialen
Längskanal kommunizierend verbundene Außennut hat, die,
in axialer Richtung gesehen, zwischen der Innennut des
Pumpenkammerblocks und dessen die eine axial gehäuse
feste Begrenzung des zentralen Kanals bildenden Ring
stirnfläche angeordnet ist und in Überlappung mit der
Innennut des Pumpenkammerblocks nur dann gelangt, wenn
die den Kolben koaxial umgebende Erregerwicklung mit
einem Gleichstrom bestromt ist, der dem Betrage nach
größer ist als der Maximalwert des Stromes, mit dem die
Erregerwicklungen des Doppelhubmagnetsystems im Pumpbe
trieb pulsierend beaufschlagt werden.
Aus Sicherheitsgründen ist es weiterhin besonders vor
teilhaft, wenn ein als Magnetventil ausgebildetes, wei
teres Entlastungsventil vorgesehen ist, das im stromlo
sen Zustand seines Schaltmagneten den Druckausgang der
Pumpe mit der Druckmittelvorratsbehälter verbindet und
ansonsten gesperrt ist.
Durch ein derartiges Ventil wird erreicht, daß bei ei
nem Stromausfall der Verbraucher "drucklos" wird, d. h.
einen Arbeitshub beispielsweise nicht weiter ausführt
und dadurch eine Situation potentieller Gefahr vermie
den werden kann.
Ein derartiges, stromlos öffnendes Entlastungsventil
ist auf konstruktiv einfache Weise dadurch realisierbar,
daß es einen in der Auslaßkammer des jeweiligen Auslaß
ventils der Pumpe axial verschiebbar angeordneten, aus
einem magnetisierbaren Material bestehenden Ventilkör
per umfaßt, der durch Bestromung einer Feldwicklung in
Anlage mit einem Ventilsitz drängbar ist und dadurch
einen von der Auslaßkammer der Pumpe zu dem zentralen
Kanal des Doppelhubmagnetsystems führenden, den jeweili
gen Kammerblock durchsetzenden Entlastungskanal gegen
die Auslaßkammer absperrt, solange die Feldwicklung
bestromt ist.
Der Ventilsitz des stromlos offenen Entlastungsventils
ist in bevorzugter Gestaltung der Pumpe durch einen O-
Ring gebildet, der die auslaßkammerseitige Mündungsöff
nung des Entlastungskanals koaxial umgibt, wobei der
Ventilkörper mit einem an dem O-Ring abstützbaren radia
len Flansch versehen und/oder als in der Auslaßkammer
axial verschiebbar geführte Ringscheibe ausgebildet
ist, der/die gegen die Rückstellkraft einer Rückstell
feder in Anlage mit dem O-Ring drängbar ist.
Es versteht sich, daß anstelle einer derartigen Ausbil
dung des Entlastungsventils als Sitzventil auch eine
Gestaltung des Entlastungsventils als Schieber-Ventil
möglich ist, wie beispielsweise für das bei Bestromung
einer Erregerwicklung öffnende Entlastungsventil in
spezieller Gestaltung vorgesehen.
Von einer Pumpe der eingangs genannten Art ausgehend,
wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe auch
dadurch gelöst, daß die Pumpe als Doppelkolben-Pumpe
mit axial beidseitig des Ankers angeordneten Pumpenkol
ben und Pumpenkammern gleicher Auslegung ausgebildet
ist, wobei die Pumpenkammern über je ein Ausgangs-Rück
schlagventil an einen gemeinsamen Druckausgang der Pumpe
angeschlossen sind, und daß den Pumpenkammern je einzeln
zugeordnete Einlaßventile in radialen Überströmkanälen
angeordnet sind, welche sich zwischen dem Druckmittel-
Vorratsbehälter und je einer der Pumpenkammern er
strecken, wodurch wiederum günstig geringe Strömungs
widerstände für das Befüllen der Pumpenkammern erzielt
werden.
Bei dieser Gestaltung der Pumpe ist eine vorteilhafte
bauliche Vereinfachung derselben dadurch möglich, daß
die je einer der Pumpenkammern zugeordneten Einlaßven
tile und Auslaßventile in je einen die jeweilige Pumpen
kammer gehäusefest begrenzenden Gehäuseabschlußblock
integriert sind.
Die erfindungsgemäße Pumpe kann durch die Gestaltung
ihres Doppelhub-Magnetsystems, die Querschnitts-Dimen
sionierung ihrer Kolben sowie die innerhalb weiter Gren
zen mögliche Vorgabe ihrer Pumpfrequenz - der Frequenz,
mit der die Erregerwicklungen ihres Doppelhub-Magnetsy
stems alternierend bestromt werden - und auch durch die
Vorgabe bzw. der Einstellung der Stromstärken der Erre
gerströme, mit denen die Erregerwicklungen bestromt
werden, im Hinblick auf eine Vielzahl verschiedener
Einsatzzwecke optimal ausgelegt werden, woraus eine
Vielzahl interessanter Einsatzmöglichkeiten resultiert,
von denen nachfolgend einige wenige als beispielhaft
erwähnt sein sollen:
- 1. Druckversorgungsaggregat für Stellantriebe relativ geringer Leistung, deren bedarfsgerechte Druckver sorgung mittels eines einzigen - zentralen - Druck versorgungsaggregats eine zentrale Pumpe wesentlich höherer Leistung erfordern würde, die aber nur in seltenen Fällen entsprechend ihrer Leistungsfähig keit belastet würde. Einsatzmöglichkeiten dieser Art sind beispielsweise eine hydraulische Sitzver stellung von Stühlen für medizinische Zwecke und/oder von Kraftfahrzeugen, Antriebe von Fensterhebern, Schiebedächern und dergleichen.
- 2. Antriebs-Energiequelle für Servo-Systeme an Kraft fahrzeugen wie eine Servo-Lenkung und/oder eine Niveauregulierung bei Kraftfahrzeugen, die derzeit den Einsatz vom Fahrzeugmotor angetriebener Pumpen erfordern, die den größten Teil der Einsatz-Zeit eines Fahrzeuges "nutzlos" d. h. im Leerlauf betrie ben werden müssen.
- 3. Realisierung einfacher Antriebs-Schlupf-Regelungssy steme die mit Aktivierung der Radbremse eines zum Durchdrehen neigenden angetriebenen Fahrzeugrades arbeiten.
- 4. Einsatz im Rahmen einer aktiven Fahrwerksregelung, bei der hydraulische Stoßdämpfer an dynamisch be dingte variierende Werte der Radlastverteilungen eines Fahrzeuges angepaßt werden müssen.
- 5. Einsatz bei Dosierpumpen in der chemischen Indu strie, die ein sensibles Ansprechverhalten auf er wünschte Änderungen der Förderleistung erfordern.
Weitere Einzelheiten und Merkmale der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung spezieller Aus
führungsbeispiele anhand der Zeichnung. Es zeigen:
Fig. 1 Eine erfindungsgemäße elektromagnetisch antreib
bare Pumpe im Schnitt längs einer die zentrale
Achse ihres Doppelhub-Magnetsystems enthalten
den Radialebene, in maßstäblicher Darstellung,
etwa im Maßstab 1,5/1,
Fig. 2 Einzelheiten der Pumpe gemäß Fig. 1 in einer
der Darstellung der Fig. 1 entsprechenden, je
doch vergrößerten Schnittdarstellung,
Fig. 3 ein Diagramm zur Erläuterung der Funktion der
in den Fig. 1 und 2 dargestellten Pumpe und
Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Doppelkolbenpumpe in einer der
Fig. 1 entsprechenden Darstellung.
Die in der Fig. 1, auf deren Einzelheiten ausdrücklich ver
wiesen sei, dargestellte, insgesamt mit 10 bezeichnete, er
findungsgemäße elektromagnetisch angetriebene Pumpe ist als
Doppelkolbenpumpe mit je zwei Pumpenkolben 11 und 12 sowie
Pumpenkammern 13 und 14 und diesen zugeordneten Ausgängen
ausgebildet, die mit einem gemeinsamen Druckausgang 16 ver
bunden sind, an den ein hydraulischer Verbraucher, z. B. wie
dargestellt, ein linearer Hydraulikzylinder 17 anschließbar ist.
Die beiden Pumpenkolben 11 und 12 sind fest mit dem zentral
zwischen den Pumpenkammern 13 und 14 hin- und her beweglich
angeordneten Anker 18 eines als Pumpenantrieb vorgesehenen,
insgesamt mit 19 bezeichneten Doppelhub-Magnetsystems ver
bunden, das bezüglich der gemeinsamen zentralen Längsachse
21 der Pumpenkammern 13 und 14 rotationssymmetrisch und,
gesehen in der federzentrierten Neutralstellung des Ankers
18, die dieser im stromnosen Zustand des Doppelhub-Magnetsy
stems einnimmt, auch symmetrisch bezüglich der rechtwinklig
zu der zu der zentralen Längsachse 21 verlaufenden Quermit
telebene 22 ausgebildet ist.
Durch alternative Erregung der entlang der zentralen Längs
achse 21 gesehen nebeneinander angeordneten Erregerwicklun
gen 23 und 24 des Doppelhub-Magnetsystems mit Steuerströmen
definiert veränderbarer Stromstärke, ist der Anker 18 zu in
Richtung der zentralen Längsachse 21 erfolgenden Hin- und
Herbewegungen definiert verschiedener Auslenkungshübe an
treibbar, wodurch - bei vorgegebenem Druck, gegen den die
Pumpe 10 arbeiten muß, die Fördermenge definiert einstellbar
ist.
Die Erregerwicklungen sind auf der Grundform nach zylinder
mantel-förmige, lediglich gestrichelt angedeutete Spulenkör
per 26 und 27 aufgewickelt, die nach außen weisende Endflan
sche 28 und 29 haben, die sich über die radiale "Dicke" der
Erregerwicklungen 23 und 24 erstrecken, wobei die Spulenkör
per und ihre Endflansche aus einem elektrisch isolierenden
Kunststoff-Material bestehen.
Die Erregerwicklungen 23 und 24 einschließlich ihrer Spulen
körper 26 und 27 sind, abgesehen von den Erregerwicklungen
23 und 24 je einzeln zugeordneten, radial innen angeordneten
Ringspalten 31 und 32 - im übrigen vollständig - von einem
insgesamt ringzylindrischen Mantel 33 umschlossen, der magne
tisch leitend ist, d. h. aus magnetisierbarem Weicheisenmate
rial besteht.
Dieser ringzylindrische Mantel 33 umfaßt in der aus der Fe
der 1 ersichtlich, zur Quermittelebene 22 der Pumpe 10 sym
metrischen und zu deren zentraler Längsachse koaxialen An
ordnung ein radial äußeres Mantelrohr 34, das die Feldwick
lungen 23 und 24 außenseitig umschließt, ein radial inneres,
zentrales Mantelrohr 36, das mit seiner radial äußeren Man
telfläche 37 an einander benachbarten Abschnitten der Spulen
körper 26 und 27 beider Feldwicklungen 23 und 24 anliegt und
mit seinen schmalen Ringstirnflächen 38 und 39 die in axia
ler Richtung gesehen inneren Begrenzungen der Ringspalte 31
und 32 bildet, zwei weitere, radial innere Mantelrohre 41
und 42, die mit konusförmig gestalteten, inneren Endabschnit
ten, welche schräg zur zentralen Längsachse 21 hin abfallen
de Fasenflächen 43 bzw. 44 haben, die in axialer Richtung
gesehen äußeren Begrenzungen der Ringspalte 31 und 32 bilden
und mit ihren äußeren, radial verlaufenden, schmalen Ring
stirnflächen 46 und 47 bündig an die Außenflächen von ring
scheibenförmigen Jochblechen 48 und 49 des ringzylindrischen
Mantel 33 abschließen, welche die äußere magnetisch leitende
Verbindung zwischen diesen weiteren Mantelrohren 41 und 42
und dem äußeren Mantelrohr 34 des ringzylindrischen Mantels
33 vermitteln und unmittelbar an den in axialer Richtung
gesehenen äußeren Endflanschen 29 der Spulenkörper 26 und 27
anliegen, sowie zentrale, ringscheibenförmige Jochbleche 51,
die den in axialer Richtung vorhandenen Zwischenraum zwi
schen den inneren radialen Flanschen 28 der Spulenkörper 26
und 27 ausfüllen und im zentralen Bereichs des ringzylindri
schen Mantels die magnetisch leitende Verbindung zwischen
dem äußeren Mantelrohr 34 und dem zentralen inneren Mantel
rohr 36 vermitteln.
In die aus magnetisch leitendem Material bestehenden inneren
Mantelrohre 36, 41 und 42 des magnetisierbaren, ringzylindri
schen Mantels 33 ist ein an diesen unmittelbar anliegendes,
aus antimagnetischem Edelstahl bestehendes dünnwandiges Rohr
52 eingesetzt, das mit seinen schmalen Ringstirnflächen bün
dig mit den äußeren, radialen Begrenzungsflächen der äußeren
ringscheibenförmigen Jochblechen 48 und 49 des ringzylindri
schen magnetisierbaren Mantels 33 abschließt und die radiale
Begrenzung eines zentralen Kanals 53 bildet, innerhalb des
sen der Anker 18 des Doppelhub-Magnetsystems 19 hin- und
her-verschiebbar gleitend gelagert ist.
In die einander gegenüberliegenden Endabschnitte des durch
das dünnwandige Edelstahlrohr 52 begrenzten Kanals 53 sind
abschnittsweise ringzylindrisch ausgebildete Kammerblöcke 54
und 56 eingesetzt, welche die beiden Ventilkammern 13 und 14
der Doppelkolbenpumpe 10 begrenzen und druckdicht in die
genannten Endabschnitte des Edelstahlrohres 52 eingesetzt
sind. Die Kammerblöcke 54 und 56 bestehen aus magnetisier
barem Weicheisen und sind mit radial äußeren Flanschen 57
bzw. 58 versehen, die bündig an die Außenflächen der äußeren
ringscheibenförmigen Jochbleche 48 und 49 des ringzylindri
schen magnetisierbaren Mantels 33 anschließen. Sie sind in
dieser Position durch Gehäuse-Abschlußblöcke 59 und 61 gehal
ten, welche auf nicht näher dargestellte Weise mit dem,
seinerseits einen Teil des Gehäuses der Pumpe 10 bildenden,
ringzylindrischen Mantel 33 fest verbunden sind.
Die von den Flanschen 57 und 58 aus gemessene axiale Länge
der zapfenförmigen, zum Anker 18 des Doppelhub-Magnetsystems
19 hinweisenden, Polkerne des die Feldwicklungen 23 und 24
sowie den Anker 18 umgebenden magnetisierbaren Mantels 33
bildenden Abschnitte 54′ und 56′ der Kammerblöcke 54 und 56,
die mit ihren radialen, inneren Ringstirnflächen 121 und 122
die gehäusefeste Begrenzung des Kanalraumes 53 bilden, inner
halb dessen der Anker 18 hin- und her-verschiebbar ist, ist
es etwas geringer als die entsprechend bis zu den konusför
migen Rändern 62 und 63 der Spalte 31 und 32 gemessen axiale
Ausdehnung der weiteren, radial inneren Mantelrohre 41 und
42, die an den Spulenkörpern 26 und 27 der Feldwicklungen 23
und 24 anliegen. Diese - inneren - Abschnitt 54′ und 56′ der
Kammerblöcke 54 und 56 sind mit zentralen Durchgangsbohrun
gen 64 bzw. 66 versehen, in denen die als Tauchkolben in die
Pumpenkammern 13 und 14 hineinragenden Pumpenkolben 11 und
12 druckdicht verschiebbar geführt sind. Die Kammerblöcke 54
und 56 haben an ihre Flansche 57 bzw. 58 nach außen hin an
schließende äußere, zapfenförmige Abschnitte 54′′ und 56′′,
welche druckdicht von Sackbohrungen 67 bzw. der Gehäuse-
Abschlußblöcke 59 und 61 aufgenommen sind, deren von den
Flanschen 57 und 58 aus gemessene axiale Tiefe größer ist
als die entsprechend gemessene axiale Ausdehnung der äußeren
zapfenförmigen Abschnitte 54′′ und 56′′ der Kammerblöcke 54
und 56, so daß durch die Sackbohrungen 67 und 68 und die
äußeren radialen Stirnflächen 69 und 71 der äußeren zapfen
förmigen Abschnitte 54′′ sowie 56′′ der Kammerblöcke 54 und
56 gehäusefest begrenzte Auslaßkammern 72 und 73 verbleiben,
wobei diese Auslaßkammern 72 und 73 über radiale Querkanäle
74 und 76 der Gehäuseabschlußblöcke mit den Druckausgängen
16′ und 16′′ der Pumpe 10 kommunizierend verbunden sind. Die
äußeren zapfenförmigen Abschnitte 54′′ und 56′′ sind mit
axialen Durchgangsbohrungen 77 bzw. 78 versehen, die sich
zwischen den Pumpenkammern 13 und 14 und der jeweils benach
barten Auslaßkammer 72 bzw. 73 erstrecken. Die jeweils äu
ßeren Mündungsränder 79 und 81 dieser Durchgangsbohrungen 77
und 78 bilden die Ventilsitze für als Kugel-Sitzventile aus
gebildete Ausgangs-Rückschlagventile 82 und 83, deren Ventil
kugeln 84 und 86 durch unter axialer Vorspannung stehende
Ventilfedern 87 bzw. 88 in Anlage mit ihren zugeordneten
Ventilsitzen 81 bzw. 82 gedrängt werden.
Der aus magnetisierbarem Weicheisen bestehende Anker 18 des
Doppelhub-Magnetsystems 19, zu dessen Erläuterung ergänzend
auch auf die Detaildarstellung der Fig. 2 verwiesen sei,
ist, der Grundform nach, als ein dickwandiges Rohr ausgebil
det, innerhalb dessen durch eine zentrale Zwischenwand 89
zwei sich insgesamt über den größten Teil der Länge des An
kers 18 erstreckende topfförmige, zu den Kammerblöcken 54
und 56 hin offene Vertiefungen 91 und 92 gegeneinander abge
grenzt sind in die die Pumpenkolben 11 und 12 mit flanschför
migen inneren Endabschnitten 93 und 94 an die Zwischenwand
89 jeweils angrenzend und an die die Vertiefungen 91 und 92
radial außen begrenzenden Mantabschnitte 96′ und 96′′ des
Rohres 96 des Ankers 18 anschließend mechanisch fest und
druckdicht eingesetzt sind. Die Pumpenkolben 11 und 12 haben
zentrale Längskanäle 97 bzw. 98, die mit der jeweiligen Pum
penkammer 13 bzw. 14 in kommunizierender Verbindung stehen.
Die Zwischenwand 89 ist mit einer zentralen, axialen Durch
gangsbohrung 99 versehen, welche über radiale Querkanäle
101, die in eine äußere Ringnut 102 des Ankerrohres 96 mün
den, deren lichter Querschnitt in jeder möglichen Position
des Ankers 18 in Überlappung mit dem Querschnitt eines den
magnetisierbaren Mantel 33 zwischen den Feldwicklungen 23
und 24 radial durchquerenden Druckmittel-Zuflußrohres 103
steht, in kommunizierender Verbindung mit dem Druckmittel-
Vorratsbehälter 104 gehalten ist. Auch der Kanal 53, inner
halb dessen der Anker 18 hin- und herverschiebbar angeordnet
ist, ist über äußere Längsnuten 105 des äußeren Rohres 96
des Ankers 18, die von dessen zentraler äußerer Ringnut 102
ausgehen und in die bereits des Ankers angeordneten Abschnit
te des zentralen Kanals 53 münden, in kommunizierender Ver
bindung mit dem Vorratsbehälter 104 gehalten und daher mit
Druckmittel verfüllt. Innerhalb der flanschförmigen Endab
schnitte 93 und 94 der Ventilkolben 11 und 12 sind durch
stufenförmig erweiterte Endabschnitte 97′ bzw. 98′ der zen
tralen Längskanäle 97 und 98 der Pumpenkolben 11 bzw. 12
radial begrenzte Ventilkammern 106 und 107 gebildet, in wel
che die zentrale Durchgangsbohrung 99 der Zwischenwand 89
des Ankers 18 mit je einer zu den Ventilkammern 106 und 107
hin sich konisch erweiternden Fasenfläche 108 bzw. 109 mün
det. Diese konischen Phasenflächen 108 und 109 bilden Sitz
flächen für die Ventilkugeln 111′ und 112′ je eines als Ein
laßventil 111 bzw. 112 für die Befüllung der Pumpenkammern
13 und 14 ausgenutzten Rückschlagventils, wobei diese Ven
tilkugeln 111′ und 112′ durch je eine schwach vorgespannte
Ventilfeder 113 bzw. 114, die sich an den die Ventilkammern
106 und 107 gegen die im Querschnitt geringeren Bereiche der
Längskanäle 97 und 98 absetzenden Ringschultern 116 bzw. 117
abstützen, in dichtende Anlage mit den Ventilsitzflächen 108
bzw. 109 gedrängt werden. "Schwach vorgespannte" Ventilfeder
soll bedeuten, daß die Ventilkugeln 111 und 112 von ihrer
Ventilsitzfläche 108 bzw. 109 schon dann abheben, wenn der
Druck in der jeweiligen Pumpenkammer 13 bzw. 14 um einen
kleinen Betrag, z. B. um 0,2 bar niedriger ist als im Druck
mittel-Vorratsbehälter 104 herrschende Druck, in der Regel
der atmosphärische Umgebungsdruck.
Durch Rückstellfedern 118 und 119, die auf dem größten Teil
ihrer Länge von den radial außen durch die Mantelabschnitt
96′ und 96′′ des Ankerohres 96 und radial innen durch die
Ventilkolben 11 und 12 begrenzten ringnutförmigen Bereiche
der topfförmigen Vertiefungen 91 und 92 des Ankers 18 auf
genommen sind und sich in axialer Richtung einerseits an den
flanschförmigen Endabschnitten 93 und 94 der Pumpenkolben 11
und 12 und andererseits an den jeweils gegenüberliegend an
geordneten inneren Ringstirnflächen 121 und 122 der Kammer
brücke 54 und 56 abstützen, wird der Anker 18 des Doppelhub-
Magnetsystems 19 in die in der Fig. 1 dargestellte, feder
zentrierte Grundstellung gedrängt, in der seine Symmetrie
ebene mit der Quermittelebene 22 der Pumpe 10 bzw. deren
Erreger-Wicklungsanordnung 23, 24 zusammenfällt.
Im Betrieb der insoweit erläuterten Doppelkolbenpumpe 10
werden deren Erregerwicklungen 23 und 24 alternierend mit
Stromimpulsen beaufschlagt, wodurch der Anker 18 zu im Takt
der alternierenden Erregung der beiden Erregerwicklungen 23
und 24 erfolgenden Hin- und Her-Bewegungen angetrieben wird
und die beiden "Teilpumpen", die durch je einen Kolben 11
bzw. 12, die diesen aufnehmende Pumpenkammer 13 bzw. 14 so
wie die zugeordneten Einlaßventile 111 bzw. 12 und Auslaß-
Ventile 82 bzw. 83 gebildet sind, alternierend ihren Förder-
bzw. Füllhub ausführen, wobei jeweils eine der beiden Pumpen
im Förderbetrieb arbeitet, wodurch ein stetiger, nur gering
fügig pulsierender Druckmittelstrom zum Verbraucher 17 er
zielt wird.
Zur Erläuterung von Auslegungsgrundsätzen, anhand derer die
Doppelkolbenpumpe 10 baulich im Hinblick auf definiert ver
schiedene spezifische Verwendungszwecke optimiert werden
kann, sei nunmehr auch auf das Diagramm der Fig. 3 verwie
sen, das in Abhängigkeit von der Erregerstromstärke als Pa
rameter qualitativ die Abhängigkeit der auf den Anker 18
wirkenden magnetischen Kraft KM von der Position des Ankers
18 innerhalb des ringzylindrischen magnetisierbaren Mantels
33 des Doppelhubmagnetsystems 19 darstellt.
Als Abszisse ist in dem Diagramm der axiale Abstand der ei
nen, gemäß den Darstellungen der Fig. 1 und 3 linken magne
tisch wirksamen Fläche 123 des Ankers 18 von der dieser axial
gegenüberliegend angeordneten inneren Ringstirnfläche 121
des "linken" Polkernes, der durch den axial inneren zapfen
förmigen Fortsatz 54′ des linken Kammerblockes 54 gebildet
ist, aufgetragen und als Ordinate der Betrag der zwischen
dem ringzylindrischen, magnetisierbaren Mantel 33 und dem
Anker 18 wirksamen magnetischen Anziehungskraft, wenn die
linke Erregerwicklung 23 bestromt ist.
In diesem Diagramm sind durch eine erste Verlaufskurve 124
die möglichen Werte der magnetischen Anziehungskraft reprä
sentiert, die sich ergeben, wenn die Erregerwicklung 23 mit
einem Erregerstrom der - relativ niedrigen - Stromstärke
beaufschlagt ist und dadurch der Anker 18 sich bis in Anlage
seiner magnetisch wirksamen Ringstirnfläche 123 an einer
dieser zugewandten radialen Anschlagfläche 126 eines soge
nannten "Antiklebe-Plättchens" 127 bewegt, das z. B. als dünn
wandiges Kunststoffplättchen ausgebildet ist und auf die
innere, magnetisch wirksame Ringstirnfläche 121 des durch
den inneren zapfenförmigen Fortsatz 54′ des linken Ventil
kammer-Blocks 54 gebildeten Polkerns aufgebracht ist, wodurch
verhindert werden soll, daß der magnetisierbare Anker 18
unmittelbar an dem magnetisierbaren Polkern zur Anlage kom
men und an diesem aufgrund magnetischer Remanenzeffekte
"kleben" bleiben kann.
Durch eine zweite Verlaufskurve 128 und eine dritte Verlaufs
kurve 129 des Diagramms sind für entsprechende, jedoch höhe
ren Erreger-Stromstärken von z. B. 1,5 I0 und 2 I0 zugeordne
ten Erregungszuständen der linken Erregerwicklung 23 die
möglichen Werte der zwischen dem Anker 18 und dem ringzylin
drischen magnetisierbaren Mantel 33 wirksamen Anziehungs
kräfte repräsentiert. Die Verlaufskurven 124, 128 und 129
sind in dem Diagramm der Fig. 3 nur für den besonders inte
ressierenden Bereich zwischen der federzentrierten Grund
stellung des Ankers 18, die in dem Diagramm durch die ge
strichelt eingezeichnete Verlaufsebene 131 seiner magnetisch
wirksamen Ringstirnfläche 123 markiert ist und der Anschlag
fläche 126 des Antiklebe-Plättchens 127 eingezeichnet, deren
Verlaufsebene 132 in dem Diagramm der Fig. 3 ebenfalls ge
strichelt wiedergegeben ist.
Für das zur Erläuterung gewählte Ausführungsbeispiel der
Pumpe 10 ist vorausgesetzt, daß, gesehen in der Grundstel
lung des Ankers 18 der axiale Abstand der Verlaufsebene 131
seiner magnetisch wirksamen Stirnfläche 123 von der inneren
Stirnfläche 121 des Polkerns bzw. der Anschlagfläche 126 des
Anti-Klebeplättchens 127 größer ist als deren konstruktiv
fest vorgegebener Abstand von der durch die schmale freie
Ringstirnfläche 62′ des konusförmigen Randabschnittes 62 des
Konusrohres 41 markierten radialen Ebene 133.
Bei dieser Konfiguration nimmt, während sich der Anker 18 in
Richtung des Pfeils 134 auf das bei Bestromung der Feldwick
lung 23 magnetisierte Konusrohr 41 des Ringmantels 33 zube
wegt die zwischen diesem und dem Anker 18 wirkende magneti
sche Anziehungskraft zunächst zu, je nach der Stromstärke
des Erregerstromes entlang den ansteigenden Ästen 124′, 128′
oder 129′ der Verlaufskurven 124 und 128 bzw. 129. In der
jenigen Position des Ankers 18, in der seine magnetisch wirk
same Stirnfläche 123 in der durch die freie Endstirnfläche
62′ des Konusrohres 41 markierten radialen Ebene 133 ver
läuft, ein relatives Maximum 124′′ oder 128′′ bzw. 129′′
erreicht, das mit minimaler Weite des "Luft"-Spaltes zwischen
der freien Endstirnfläche 62′ des Konusrohres 41 und der
magnetisch wirksamen Stirnfläche 123 des Ankers 18 und damit
auch mit einem Minimum des magnetischen Widerstandes zwischen
dem konischen Bereich des Konusrohres 41 und dem Anker 18
verknüpft ist. Dieser magnetische "Übergangs"-Widerstand
nimmt, wenn sich der Anker 18 weiter in Richtung des Pfeils
134 auf den Polkern zubewegt, wieder zu, womit eine Abnahme
der magnetischen Anziehungskraft einhergeht, die in dem Dia
gramm der Fig. 3 durch die abfallenden Äste 124′′′, 128′′′
und 129′′′ der Verlaufskurven 124 und 128 sowie 129 reprä
sentiert ist. Diese Abnahme, die dadurch bedingt ist, daß
der magnetische Widerstand zwischen dem konischen Bereich 62
des Konusrohres 41 und dem Anker 18 wieder zunimmt, bis in
einer radialen Ebene 134, die gleichem Wert des magnetischen
Widerstandes zwischen dem konischen Bereich 62, 62′ des Ko
nusrohres 41 und dem Anker 18, einerseits, sowie zwischen
diesem und der inneren Ringstirnfläche 121 des Polkerns 54′,
andererseits entspricht, ein relatives Minimum 124′′′′ oder
128′′′′ bzw. 129′′′′ der magnetischen Anziehungskraft durch
laufen wird, wonach, bei weiterer Annäherung des Ankers an
den Polkern 54′, 121 die magnetische Anziehungskraft zwischen
diesem und dem Anker 18 wieder steil ansteigt, wie durch die
ansteigenden Äste 124 V, 128 V und 129 V der Verlaufskurven 124
und 128 bzw. 129 repräsentiert, bis schließlich, wenn der
Anker 18 die Anlageposition seiner magnetisch wirksamen Ring
stirnfläche 123 mit der Anschlagfläche 126 des Antiklebe-
Plättchens 127 erreicht hat, absolute Maximalwerte 124 VI
oder 128 VI bzw. 129 VI der magnetischen Anziehungskraft er
reicht sind, die minimalem Wert des magnetischen Widerstan
des zwischen dem Polkern 54′, 121 und dem Anker 18 entspre
chen und dem Betrage nach deutlich höher sind als die rela
tiven Maximalwerte 124′′, 128′′ und 129′′, die minimalem
Wert des magnetischen Widerstandes zwischen dem konischen
Bereich 62 des Konusrohres 41 und dem Anker 18 entsprechen.
Dem durch die Verlaufskurven 124, 128 und 129 des Diagramms
der Fig. 3 gebildeten Kraft/Weg-Kennlinienfeld ist unmittel
bar entnehmbar, daß die in ausgezogenen Linien dargestellte
mechanische - Konfiguration des Doppelhub-Magnetsystems 19
günstig ist, wenn die Pumpe 10 eine relativ hohe Förderlei
stung - Fördervolumen pro Hub - haben soll, dabei jedoch auf
vergleichsweise niedrigem Ausgangsdruckniveau arbeiten kann.
Es ist dann günstig, einen Bewegungshub des Ankers 18 auszu
nutzen, bei dem seine magnetisch wirksame Stirnfläche 123
bis in die durch die freie Ringstirnfläche 62′ des konischen
Bereichs 62 des Konusrohres 41 markierte Radialebene 133
gelangt. Der für den periodischen Pumpbetrieb sich ergebende
Bewegungshub H1 entspricht dann dem doppelten Wert 2 h1 der
Auslenkung h1 die der Anker 18 in der einleitenden Phase
eines Pumpbetriebes erfährt, in der er sich aus der durch
die Ebene 131 markierten Grundstellung bis in die Radial
ebene 133 bewegt, die durch die freie Ringstirnfläche 62′
des Konusrohres 41 markiert ist. Nach der Ausführung dieses
einleitenden Hubes, bewegt sich die magnetisch Ringstirn
fläche 123 des Ankers periodisch zwischen der Radialebene
133 und der von dieser aus gesehen entfernteren Radialebene
136 hin und her, wie im unteren Teil der Fig. 3 durch eine
sinusoidale Bewegungs-Verlaufskurve 135 veranschaulicht.
Die Förderleitung, welche durch die Beziehung:
Q = FA·H·n
gegeben ist, in welcher mit FA die wirksame Querschnitts
fläche der Pumpenkolben 11 und 12, mit H der Kolbenhub im
eingeschwungenen Betriebszustand und mit n die Frequenz der
alternierenden Bestromung der Erregerwicklungen bezeichnet
sind, ist dann wegen des großen Betrages H1 des Kolbenhubes
ebenfalls besonders hoch.
Soll andererseits die Pumpe 10 einen hohen Ausgangsdruck
liefern können, so ist hierfür eine mechanische Konfigura
tion des Doppelhubmagnetsystems dahingehend günstig, daß als
Feder-zentrierte Grundstellung für den Anker 18 diejenige
Stellung vorgesehen ist, in der die Radialebene 131 seiner
magnetisch wirksamen Ringstirnfläche 123 mit der durch die
freie Ringstirnfläche 62′ des konischen Bereiches 62 des
Konusrohres 41 markierten Radialebene 133 zusammenfällt und
für den Pumpbereich ein bezüglich dieser Radialebene 133
"Symmetrischer" Bereich ausgenutzt wird, der in der Fig. 3
durch die zu der Radialeben 133 "parallelen" Radialebenen
137 und 138 eingegrenzt ist, zwischen denen die magnetische
Anziehungskraft zwischen dem magnetisierbaren Ringmantel 33
und dem Anker 18 annähernd konstant ist und nahezu den Maxi
malwerten 124′′ und 128′′ bzw. 129′′ der Kennlinien 124, 128
und 129 entspricht, wobei generell mit steigendem Erreger
strom die magnetischen Anziehungskräfte zunehmen. Der für
den eingeschwungenen Betriebszustand maßgebliche Wert H2 der
Füll- und Förder-Hübe des Ankers 18 ist, verglichen mit dem
Fall, daß die Pumpe 10 mit mäßigem Ausgangsdruck arbeiten
kann, jedoch deutlich geringer. Eine Erhöhung der Förderlei
stung im Hochdruck-Betrieb der Pumpe 10 ist jedoch, zumin
dest in einem begrenzten, gleichwohl interessanten Bereich
durch Erhöhung der Frequenz n der alternierenden Bestromung
der Erregerwicklungen 23 und 24 des Doppelhubmagnetsystems
19 möglich.
Grundsätzlich ist eine Auslegung der Doppelkolbenpumpe 10,
wie anhand der Fig. 1 bis 3 erläutert auf einen hohen Aus
gangsdruck auch dadurch möglich, daß im Diagramm der Fig. 3
der ebenfalls mit hohen magnetischen Anziehungskräften ver
knüpfte Hubbereich ausgenutzt wird, innerhalb dessen die
steil ansteigenden Äste 124 V, 128 V und 129 V der Kraft/Weg-
Kennlinien 124, 128 und 129 verlaufen, soweit diesen Kenn
linien Beträge der magnetischen Anziehungskraft entsprechen,
die höher sind als die relativen Maxima 124′′, 128′′ und/oder
129′′, die sich für die Radialebene 133 ergeben, die durch
die schmale Ringstirnfläche 62′ des Konusrohres 41 markiert
ist. Die bei einer solchen Auslegung der Pumpe 10 erreichba
ren Ausgangsbrücke wären jedoch nicht, zumindest nicht nen
nenswert höher als bei einer Auslegung der Pumpe auf den
durch die Radialebenen 137 und 138 eingegrenzten Hubbereich,
da der maximale Ausgangsdruck der Pumpe 10 in jedem Falle
durch den Minimalwert der ausnutzbaren Anziehungskraft be
grenzt ist, der - im eingeschwungenen Zustand - erreichbar
ist, wenn der Anker 18 seine größte Entfernung von der Pol
kern-Stirnfläche 121 des jeweils anziehenden Polkerns ein
nimmt.
Bei der Doppelkolbenpumpe 10 ist deren einer, gemäß Fig. 1
linker Kolben auch als Ventilkörper eines insgesamt mit 140
bezeichneten Schieberventils ausgebildet, daß durch Bestro
mung der einen, gemäß Fig. 1 wiederum linken Erregerwick
lung 23 mit einem Strom, der höher ist als die maximale
Stromstärke, mit der die Erregerwicklungen 23 und 24 im Pum
pbetrieb alternierend bestromt werden, in eine Offen-Stel
lung steuerbar ist, in der gleichzeitig auch das Auslaßven
til 82 durch den Pumpenkolben 11 aufgestoßen wird und Druck
mittel vom Verbraucher 17 über das offene Auslaßventil 82,
die Pumpenkammer 13 den zentralen Kanal 97 des linken Pum
penkolbens 11, einen mit diesem kommunizierenden radialen
Kanal 141, der in eine Umfangsnut 142 des Pumpenkolbens 11
mündet, sowie eine mit dieser in Überlappung bringbare Innen
nut des linken Kammerblocks 54 und einen diese mit dem zen
tralen Kanal 53 des Doppelhub-Magnetsystems 19 verbindenden
Entlastungskanal 144 zum Vorratsbehälter 104 hin abströmen
kann. Die Umfangsnut 142 des Pumpenkolbens 11 ist zwischen
der inneren Ringstirnfläche 121 des Kammerblocks 54 und des
sen Innennut 143 derart angeordnet, daß sie im normalen Pump
betrieb nicht in Überlappung mit dieser Innennut 143 gelan
gen kann, sondern nur dann, wenn die linke Erregerwicklung
23 mit einem Gleichstrom hinreichender Stromstärke bestromt
ist und dadurch der Ventilkolben 11 eine größere Auslenkung
zu dem Polkern 54′ hin erfährt als im Pumpbetrieb. Das Ein
laßventil 82 wird dann mittels eines den Pumpenkolben 11
axial fortsetzenden Stößels 146, der die Ventilkugel 84 des
Auslaßventils 82 von deren Sitz 79 abhebt, geöffnet. Die
Erregerwicklung 23 ist solchermaßen als Schaltmagnet für das
Entlastungs-Magnetventil 140 ausgenutzt.
Weiter ist ein ebenfalls als Magnetventil ausgebildetes Ent
lastungsventil 147 vorgesehen, das eine eigene, innerhalb
des gemäß Fig. 1 rechten Gehäuseabschlußblockes 61 angeord
nete Feldwicklung 148 hat, die im normalen Pumpbetrieb mit
Gleichstrom beaufschlagt ist und dadurch einen ringscheiben
förmigen, aus magnetisierbarem Material bestehenden Ventil
körper 149, der in der Sackbohrung 68 des rechten Gehäuseab
schlußblockes 61 axial verschiebbar geführt ist, in dichten
de Anlage mit einem Ohrring zieht, der die Sackbohrungs-sei
tige Mündungsöffnung 152 eines Entlastungskanals 153 umgibt,
welcher sich innerhalb des rechten Kammerblockes 56 zwischen
dem zentralen Kanal 53 des Doppelhubmagnetsystems 19 und der
Sackbohrung 68 des rechten Gehäuseabschlußblockes 61 er
streckt. Wenn die Bestromung der weiteren Feldwicklung 148
aufhört, sei es durch das Abschalten der Pumpe 10 oder durch
einen Stromausfall, so wird die Ringscheibe 149 durch die
Wirkung einer Rückstellfeder 154 von ihrem dichtenden Sitz
an dem Ohrring 151 abgehoben und dadurch der Verbraucher 17
über den Entlastungskanal 153 und den zentralen Kanal 53 zum
Druckmittel-Vorratsbehälter 104 hin entlastet.
Abschließend wird anhand der Fig. 4, auf deren Einzelheiten
nunmehr Bezug genommen sei, als weiteres Ausführungsbeispiel
eine Doppelkolbenpumpe 20 erläutert, die funktionell der
Pumpe 10 gemäß Fig. 1 analog ist und hinsichtlich des zum
Antrieb vorgesehenen Doppelhub-Magnetsystems mit dieser weit
gehend identisch ist.
Soweit daher Elemente der Pumpen 10 und 20 gemäß den Fig. 1
und 4 mit denselben Bezugszeichen belegt sind, soll dies der
Hinweis auf die Bau- und Funktionsgleichheit bzw. -analogie
solcher Elemente beinhalten und, soweit solche Elemente mit
Bezug auf die Fig. 4 nicht eigens erwähnt werden, den Ver
weis auf die diesbezüglichen Beschreibungsteile zu Fig. 1
bedeuten, so daß die Erläuterung des Ausführungsbeispiels
gemäß Fig. 4 auf dessen vom Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1
abweichende Gestaltung beschränkt werden kann.
Im Unterschied zu diesem sind bei der Doppelkolbenpumpe 20
gemäß Fig. 1 deren Einlaßventilen 111 und 112 funktionell
entsprechende Einlaßventile 111′′ und 112′′ hydraulisch und
"geometrisch" unmittelbar zwischen den Druckmittel-Vorrats
behälter 104 und die beiden Pumpenkammern 13 bzw. 14 ange
ordnet, um die zwischen dem Vorratsbehälter 104 und den Pum
penkammern 13 und 14 vorhandenen radialen Überströmkanäle
156 bzw. 157 möglichst kurz zu halten.
Entsprechend dieser unmittelbaren Zuordnung der Einlaßven
tile 111′′ und 112′′ zu den Pumpenkammern 13 bzw. 14 sind
die sich beidseitig des Ankers 18 in axialer Richtung er
streckenden Pumpenkolben 11′ und 12′ als massive, kreiszylindrische
Stangen ausgebildet, die als Tauchkolben in die Pumpenkam
mern 13 und 14 hineinragen. Die Gestaltung des Ankers 18 und
des Doppelhub-Magnetsystems 19 sind im übrigen zum Ausfüh
rungsbeispiel gemäß Fig. 1 völlig analog. Die Einlaßventile
111′′ und 112′′ sowie die den Pumpenkammern 13 und 14 je
einzeln zugeordneten Auslaßventile 82 und 83 sind jeweils in
einen Gehäuseabschlußblock 59′ bzw. 61′ integriert. Auch bei
der Pumpe 20 steht der zentrale Kanal 53 in dem der Anker 18
in axialer Richtung hin- und her-verschiebbar angeordnet
ist, über axiale Außennuten 105 des Ankers 18 und den radia
len Querkanal 101 mit dem Druckmittel-Vorratsbehälter 104 in
kommunizierender Verbindung.
Auch bei der Doppelkolbenpumpe 20 gemäß Fig. 1 können funk
tionell den Entlastungsventilen 140 und/oder 147 des Ausfüh
rungsbeispiels gemäß Fig. 1 funktionell entsprechende, der
Einfachheit halber nicht dargestellte Entlastungsventile
vorgesehen sein.
Claims (11)
1. Elektromagnetisch antreibbare Pumpe als Druckver
sorgungsaggregat für einen hydraulischen Verbraucher,
die als Antriebseinrichtung für eine Kolbenpumpe
ein Doppelhub-Magnetsystem hat, das zwei entlang
einer gemeinsamen zentralen Achse nebeneinander
angeordneten Feldwicklungen gleicher Auslegung um
faßt, die koaxial einen axial beweglichen Anker
umgeben, der durch alternierende Bestromung der
beiden Feldwicklungen zu im Takt dieser Bestromung
erfolgenden, von dem Pumpenkolben mit ausgeführten
Hin- und Her-Bewegungen antreibbar ist, wobei in
der einen, mit einer Volumenvergrößerung einer Pum
penkammer verknüpften Bewegungsrichtung des Kolbens
über ein Einlaßventil eine Befüllung der Pumpenkam
mer aus dem Druckmittelvorratsbehälter erfolgt und
in der entgegengesetzten, dem Förderbetrieb der
Pumpe zugeordneten Bewegungsrichtung des Pumpenkol
bens Druckmittel über ein Auslaßventil aus der Pum
penkammer zu einem Druckausgang der Pumpe gefördert
wird, gekennzeichnet durch die folgenden Merkmale:
- a) Die Pumpe ist als Doppelkolben-Pumpe (10) mit axial beidseits des Ankers angeordneten Pumpen kolben (11, 12) und Pumpenkammern (13, 14) gleicher Auslegung ausgebildet, wobei die Pumpenkammern (13, 14) über je ein Ausgangs-Rückschlagventil (82, 83) an einen gemeinsamen Druckausgang (16) der Pumpe (10) angeschlossen sind;
- b) Die Pumpenkolben (11, 12) haben mit den Pumpen kammern (13, 14) permanent in kommunizierender Verbindung stehende, zentrale Durchgangskanäle (97, 98), die über zentral in dem Anker (18) ange ordnete Eingangs-Rückschlagventile (111, 112) an eine im Anker (18) vorgesehene Eingangskammer (99) angeschlossen sind, die über mindestens einen radialen Kanal (101) mit einer Außennut (102) des Ankers (18) in kommunizierender Ver bindung steht, die innerhalb ihrer axialen Weite permanent mit dem Öffnungsquerschnitt eines ra dialen Zulaufkanals (103) überlappend ausgebil det ist, der mit dem Druckmittel-Vorratsbehälter (104) in kommunizierender Verbindung steht;
- c) Der zentrale Kanal (53), innerhalb dessen der Anker (18) hin- und her-bewegbar ist, steht ebenfalls mit dem Vorratsbehälter (104) in kom munizierender Verbindung.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Frequenz und/oder die Stromstärke der zur alter
nierenden Bestromung der Erregerwicklungen (22, 23)
ausgenutzten Erreger-Stromimpulse einstellbar ist.
3. Pumpe nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß mindestens einer der Kolben (11
und/oder 12) der Pumpe und eine der Erregerwicklun
gen (23 und/oder 24) als Ventilkörper und Schalt
wicklung eines als Magnetventil ausgebildeten Ent
lastungsventils (140) ausgenutzt sind, das bei Be
stromung dieser Erregerwicklung (23 und/oder 24) in
eine den Druckausgang (16) der Pumpe (10) mit deren
Druckmittel-Vorratsbehälter (104) verbindende Durch
flußstellung gelangt und sonst gesperrt ist.
4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die als Schaltwicklung des Entlastungsventils (140)
ausgenutzte Erregerwicklung (23) des Doppelhub-Ma
gnetsystems zum Schalten der Entlastungs-Stellung
dieses Ventils (140) mit einem Strom erregbar ist,
dessen Stärke größer ist als die für den Pumpbetrieb
ausgenutzte Erregungs-Stromstärke, und daß die Ent
lastungs-Stellung des Entlastungs-Ventils (140) bei
einem größeren Auslenkungshub des den Ventilkörper
bildenden Pumpenkolbens (11) erreicht wird als den
im Pumpbetrieb ausgeführten Füll- und Druckhüben.
5. Pumpe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
in der maximalem Auslenkungshub des Kolbens (11)
entsprechenden Offen-Stellung des Entlastungsventils
(140) das Einlaßventil (82) der zugeordneten Pumpen
kammer (13) durch einen axialen Stößel (146) des
den Ventilkörper des Entlastungsventils (140) bil
denden Pumpenkolbens in seine Offen-Stellung aufge
stoßen ist, und daß das Entlastungsventil (140) als
2/2-Wege-Ventil ausgebildet ist, das in seiner Of
fenstellung die Pumpenkammer (13) mit dem mit dem
Vorratsbehälter (104) in kommunizierender Verbin
dung stehenden zentralen Kanal (53) des magnetisier
baren, ringzylindrischen Mantels (33) des Doppelhub-
Magnetsystems (19) kommunizierend verbindet.
6. Pumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
das Entlastungsventil (140) eine in der zentralen
Bohrung (64) des das Gehäuse des Entlastungsventils
bildenden Kammerblocks (54) in der der den Ventil
körper des Entlastungsventils (140) bildende Pumpen
kolben (11) druckdicht verschiebbar geführt ist,
angeordnete Innennut aufweist, die über einen Ent
lastungskanal (144) mit dem zentralen, mit dem Vor
ratsbehälter (104) kommunizierend verbundenen Kanal
(53) in Verbindung steht und, in axialer Richtung
gesehen, zwischen der Pumpenkammer (13) und dem
zentralen Kanal des Doppelhub-Magnetsystems (19)
angeordnet ist, und daß der Pumpenkolben (11) eine
über einen radialen Kanal (141) mit seinem mit der
Pumpenkammer (13) in kommunizierender Verbindung
stehenden axialen Längskanal (97) kommunizierende
Außennut (142) hat, die, in axialer Richtung gese
hen, zwischen der Innennut (143) des Kammerblocks
(54) und dessen die eine axial gehäusefeste Begren
zung des zentralen Kanals (53) bildender Ringstirn
fläche (121) angeordnet ist und in Überlappung mit
der Innennut (143) des Ventilkammerblocks (54) nur
dann gelangt, wenn die den Kolben (11) koaxial um
gebende Erregerwicklung (23) mit einem Gleichstrom
bestromt ist, dessen Betrag deutlich größer ist als
die Stromstärke der zur alternierenden Hub-Steue
rung des Ankers (18) ausgenutzten Stromimpulse.
7. Pumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß ein als Magnetventil ausgebil
detes Entlastungsventil (147) vorgesehen ist, das
im stromlosen Zustand seines Schaltmagneten (148)
einen den Druckausgang (16) der Pumpe (10) mit de
ren Vorratsbehälter (104) verbindenden Entlastungs-
Pfad (153) freigibt und sonst gesperrt hält.
8. Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
das stromlos-öffnende Entlastungsventil (147) einen
in der Auslaßkammer (72 oder 73) eines der Auslaß
ventile (82 oder 83) der Pumpe (10) axial verschieb
bar angeordneten aus magnetisierbarem Material be
stehenden Ventilkörper (149) umfaßt, der durch Be
stromung einer Feldwicklung (148) in Anlage mit
einem Ventilsitz drängbar ist und dadurch einen von
der Auslaßkammer (72 oder 73) der Pumpe zu deren
zentralem Kanal (53) führenden, den jeweiligen Kam
merblock (54 oder 56) durchsetzenden Entlastungs
kanal (153) gegen die Auslaßkammer (72 oder 73)
gesperrt hält, solange die Feldwicklung (148) be
stromt ist.
9. Pumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilsitz des stromlos öffnenden Entlastungs
ventils (147) durch einen O-Ring (151) gebildet
ist, der die auslaßkammerseitige Mündungsöffnung
des Entlastungskanals umgibt, und daß der Ventilkör
per (149) mit einem an dem O-Ring (151) abstützba
ren radialen Flansch versehen ist und/oder als in
der Auslaßkammer (71 oder 72) axial verschiebbar
geführte Ringscheibe ausgebildet ist, der/die gegen
die Rückstellkraft einer Rückstellfeder (154) in
Anlage mit dem O-Ring (151) drängbar ist.
10. Elektromagnetisch antreibbare Pumpe als Druckver
sorgungsaggregat für einen hydraulischen Verbraucher,
die als Antriebseinrichtung für eine Kolbenpumpe
ein Doppelhub-Magnetsystem hat, das zwei entlang
einer gemeinsamen zentralen Achse nebeneinander
angeordneten Feldwicklungen gleicher Auslegung um
faßt, die koaxial einen axial beweglichen Anker
umgeben, der durch alternierende Bestromung der
beiden Feldwicklungen zu im Takt dieser Bestromung
erfolgenden, von dem Pumpenkolben mit ausgeführten
Hin- und Her-Bewegungen antreibbar ist, wobei in
der einen, mit einer Volumenvergrößerung einer Pum
penkammer verknüpften Bewegungsrichtung des Kolbens
über ein Einlaßventil eine Befüllung der Pumpenkam
mer aus dem Druckmittelvorratsbehälter erfolgt und
in der entgegengesetzten, dem Förderbetrieb der
Pumpe zugeordneten Bewegungsrichtung des Pumpenkol
bens Druckmittel über ein Auslaßventil aus der Pum
penkammer zu einem Druckausgang der Pumpe gefördert
wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Pumpe als
Doppelkolben-Pumpe (20) mit axial beidseitig des
Ankers angeordneten Pumpenkolben (11′, 12′) und
Pumpenkammern (13, 14) gleicher Auslegung ausgebil
det ist, wobei die Pumpenkammern (13, 14) über je
ein Ausgangs-Rückschlagventil (82, 83) an einen ge
meinsamen Druckausgang (16) der Pumpe (20) ange
schlossen sind, und daß den Pumpenkammern (13, 14)
je einzeln zugeordnete Einlaßventile (111′′, 112′′)
in radialen Überströmkanälen (156, 157) angeordnet
sind, welche sich zwischen dem Druckmittel-Vorrats
behälter (104) und je einer der Pumpenkammern (13
bzw. 14) erstrecken.
11. Pumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die je einer der Pumpenkammern (13 bzw. 14) zuge
ordneten Einlaßventile (111′′, 112′′) und Auslaßven
tile (82, 83) in je einen die Pumpenkammer (13 bzw.
14) gehäusefest begrenzenden Gehäuseabschlußblock
(59′ bzw. 61′) integriert sind.
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