DE4221697C2 - Durchflußmengenregelventileinheit - Google Patents
DurchflußmengenregelventileinheitInfo
- Publication number
- DE4221697C2 DE4221697C2 DE4221697A DE4221697A DE4221697C2 DE 4221697 C2 DE4221697 C2 DE 4221697C2 DE 4221697 A DE4221697 A DE 4221697A DE 4221697 A DE4221697 A DE 4221697A DE 4221697 C2 DE4221697 C2 DE 4221697C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- chamber
- slide
- passage
- control valve
- valve unit
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Fee Related
Links
Classifications
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D7/00—Control of flow
- G05D7/01—Control of flow without auxiliary power
- G05D7/0126—Control of flow without auxiliary power the sensing element being a piston or plunger associated with one or more springs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D5/00—Power-assisted or power-driven steering
- B62D5/06—Power-assisted or power-driven steering fluid, i.e. using a pressurised fluid for most or all the force required for steering a vehicle
- B62D5/062—Details, component parts
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
- Y10T—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
- Y10T137/00—Fluid handling
- Y10T137/2496—Self-proportioning or correlating systems
- Y10T137/2559—Self-controlled branched flow systems
- Y10T137/2574—Bypass or relief controlled by main line fluid condition
- Y10T137/2579—Flow rate responsive
- Y10T137/2594—Choke
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Automation & Control Theory (AREA)
- Safety Valves (AREA)
- Sliding Valves (AREA)
- Power Steering Mechanism (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Durchflußmengenregelven
tileinheit gemäß dem Oberbegriff von Patentanspruch 1 zur Anwendung
beispielsweise bei einer Servolenkeinrichtung eines
Kraftfahrzeuges.
Aus der US-PS 3 818 926 ist eine Durchflußmengenregelventil
einheit bekannt, welche einen sowohl unter Einwirkung von
Fluiddruck als auch durch eine manuell betätigbare Stellein
richtung verschiebbaren Ventilschieber aufweist. Der Ventil
schieber ist gleitbeweglich in einer Ventilschieberkammer ge
lagert. Die Schieberkammer ist mit einer Anzahl von Über
strömabschnitten versehen, welche von dem Ventilschieber ver
schließbar sind. Die Überströmabschnitte bestehen aus einem
in die Ventilkammer mündenden Fluidkanal und einem diesen un
mittelbar gegenüberliegend in dem Schieberkammerwandmaterial
ausgebildeten Nutabschnitt. In Offenstellung des Ventils ent
strömt ein Teil des der Fluidkammer zugeführten Fluides über
die Überströmabschnitte in die besagten Fluidkanäle. Dabei
werden auch die in der Schieberkammer ausgebildeten Nutab
schnitte von Fluid durchströmt. Bei Bewegung des Ventilschie
bers in eine Schließstellung nehmen der entsprechende Fluid
kanal und der diesem zugeordnete Nutabschnitt jeweils gleich
zeitig eine Schließstellung ein und der Fluidstrom wird un
terbrochen.
Aus der DE A1 38 37 182 ist ein Stromteilventil für relativ
kleine Fluidmengen mit einem Regelkolben bekannt. Der Regel
kolben ist axial bewegbar in einer Ventilkammer aufgenommen.
An dem Regelkolben ist ein Regelstift mit einem kegeligen
Schaftabschnitt angebracht. Durch Axialbewegung des Kolbens
wird dabei eine durch eine Ringblende und dem Regelstift ge
bildete Drosseleinrichtung hinsichtlich ihrer Drosselwirkung
beeinflußt. Ein Überströmkanal zur Aufnahme der dem Strom
teilventil zugeführten und nicht durch die Drosselanordnung
abgeleiteten Fluidmenge weist eine in die Ventilkammer mün
dende Bohrung auf, welche von dem Regelventilkolben ver
schließbar ist. Dieser Überströmkanal ist dabei unmittelbar
dann vollständig verschlossen, wenn der in die Ventilkammer
mündende Überströmabschnitt von einer Seitenfläche des Regel
kolbens abgedeckt ist.
Aus der FR-1 384 466 ist ein Regelventil für Flüssigkeiten
oder Gase bekannt, welches einen in einer Ventilkammer axial
bewegbaren und federbeaufschlagten und mit Drosselbohrungen
versehenen Ventilschieber aufweist. Das Regelventil umfaßt
einen radial seitlich in eine Ventilschieberkammer mündenden
Fluidzuleitungskanal, einen ersten nicht verschließbaren
Fluidableitungskanal, welcher ständig über in dem Regelkolben
ausgebildete Drosselkanäle mit dem Zuleitungskanal in Verbin
dung steht, sowie einen zweiten Fluidableitungskanal, welcher
von einer Seitenfläche des Regelkolbens verschließbar ist.
Nutabschnitte gemäß der US-PS 3 818 926 sind bei diesem Re
gelventil nicht vorgesehen.
Aus JP-A-2-5 7775 ist eine Durchflußmengenregelventileinheit
bekannt, welche ebenfalls einen in einer Ventilschieberkammer
axial bewegbaren Ventilschieber umfaßt. Diese Ventilschieber
kammer weist einen Zuleitungskanal sowie einen Ableitungska
nal und einen von dem Ventilschieber verschließbaren Über
strömkanal auf. Der Überströmkanal mündet über einen Boh
rungsabschnitt in eine Seitenfläche der Ventilschieberkammer
und steht über radiale Durchgangsbohrungen im Inneren des Re
gelkolbens mit einem, dem Eintrittsquerschnitt in die Schie
berkammer gegenüberliegenden, in der Seitenwand der Schieber
kammer ausgebildeten Bohrungsabschnitt in Verbindung. Das
vorstehend beschriebene Regelventil findet insbesondere bei
Fluidpumpen zur Versorgung einer Servolenkeinrichtung mit
Drucköl Anwendung. Bei diesem Durchflußmengenregelventil tre
ten jedoch abhängig von der Pumpendrehzahl und dem Druckölbe
darf einer externen Last relativ laute und als störend emp
fundene Geräusche sowie ungleichmäßige Verschließerscheinun
gen an der Wandung der Ventilschieberkammer und des Ventil
schiebers auf.
Unter Bezugnahme auf Fig. 2 wird eine bekannte Durchflußmen
genregelventileinheit nachstehend näher beschrieben.
Die Durchflußmengenregelventileinheit 10 hat ein Gehäuse 12
einer Hydraulikpumpe (nicht gezeigt). Die Durchflußmengen
regelventileinheit 10 weist eine im allgemeinen zylindri
sche Schieberkammer 14 und einen Schieber 16 auf, wel
cher in derselben axial gleitbeweglich angeordnet ist. Die
Schieberkammer 14 hat ein geschlossenes Ende 18 und steht
über eine Öffnung 20 mit einem Auslaßanschluß 22 in Verbin
dung, welcher mit einer Stelleinrichtung (nicht gezeigt) ei
ner Servolenkeinrichtung (nicht gezeigt) in Verbindung
steht. Die Schieberkammer 14 steht ferner mit einem Rück
lauf- oder Rezirkulationsanschluß 24 und einem Einlaßan
schluß 26 in Verbindung, welcher auf gegenüberliegenden
Seiten der äußeren zylindrischen Fläche der Steuerschieber
kammer 14 wie dargestellt angeordnet sind. Sowohl der Rück
laufanschluß 24 als auch der Einlaßanschluß 26 sind senk
recht zu einer Längsachse der Schieberkammer 14 angeordnet.
Es ist noch zu erwähnen, daß der Einlaßanschluß 26 näher
zur Öffnung 20 als der Rücklaufanschluß 24, bezogen auf
die Längsachse der Schieberkammer 14 ist.
Der Rücklaufanschluß 24 dient zur Rezirkulation von zuviel
Arbeitsfluid zur Hydraulikpumpe, so daß die Durchflußmenge
des zu dem Auslaßanschluß 22 strömenden Druckarbeitsfluides
geregelt wird. Der Einlaßanschluß 26 dient zur Zufuhr des
Druckarbeitsfluides von der Hydraulikpumpe zu der Schieber
kammer 14.
Der Steuerschieber 16 hat erste und zweite vorspringende
Stegteile 16a, 16b und einen Schieberabschnitt 16c, welcher
dazwischen angeordnet ist. Die Schieberkammer 14 ist in ein
erstes Kammerteil 14a, welches zwischen der Öffnung 20 und
dem Schieber 16 begrenzt wird, und ein zweites Kammer
teil 14b unterteilt, welches zwischen dem Schieber 16
und dem geschlossenen Ende 18 der Schieberkammer 14 begrenzt
wird. Eine Rückholfeder 28 ist in dem zweiten Kammerteil 14b
derart angeordnet, daß der Schieber 16 in Richtung
zur Öffnung 20 gedrückt wird. Der Auslaßanschluß 22 ist mit
dem zweiten Kammerteil 14b über einen Verbindungsdurchgang 30
verbunden.
Aus nachstehend noch näher angegebenen Gründen ist eine Nut
bzw. eine Vertiefung 32 vorgesehen, welche dem Rücklaufan
schluß 24 gegenüberliegt und zu diesem ausgerichtet ist, wie
dies in Fig. 2 dargestellt ist. Zur Bildung des Rücklaufan
schlusses 24 und der Nut 32 ist beispielsweise das Gehäuse 12
senkrecht zur Schieberkammer 14 durchbohrt. Jedoch können
gegebenenfalls andere Methoden zur Anwendung kommen, um den
Rücklaufanschluß 24 und die Nut 32 auszubilden.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Schieberventileinheit
10 näher erläutert.
Während die Pumpengeschwindigkeit innerhalb eines vorbestimm
ten niedrigen Bereiches infolge der niedrigen Brennkraftma
schinendrehzahl konstant gehalten wird, wird die Fluidabgabe
rate der Pumpe auf einen niedrigen Wert gesetzt. Hierdurch
wird die Druckdifferenz zwischen den ersten und zweiten Kam
merteilen 14a und 14b relativ zur Vorbelastungskraft der
Rückholfeder 28 klein. Somit nimmt der Schieber 16
eine erste Stellung ein, in welcher das erste vorspringende
Stegteil 16a näher zur Öffnung 20 als die Nut 32 und der
Rücklaufanschluß 24 bezüglich der
Längsachse der Schieberkammer 14 ist. Dies bedeutet, daß der
Rücklaufanschluß 24 vollständig durch das erste vorspringende
Stegteil 16a geschlossen ist, so daß das Arbeitsfluid nicht
in den Rücklaufanschluß 24 strömen kann. Folglich wird das
gesamte dem ersten Kammerteil 14a zugeführte Arbeitsfluid
der Stelleinrichtung der Servolenkeinrichtung über die Öff
nung 20 und den Auslaßanschluß 22 zugeleitet. Somit wird
praktisch während des niedrigen Drehzahlbereiches der Brenn
kraftmaschine der Fahrer vollständig zu einer gleichmäßigen
und einfachen Bedienung des Lenkrades unterstützt.
Wenn die Pumpengeschwindigkeit den vorbestimmten niedrigen
Bereich überschreitet, nimmt auch die Fluidabgabemenge der
Pumpe zu. Hierdurch wird die Druckdifferenz zwischen den er
sten und zweiten Kammerteilen 14a und 14b groß, so daß die
Vorbelastungskraft der Rückholfeder 28 überwunden wird. So
mit wird der Schieber 16 in Richtung zu dem geschlos
senen Ende 18 der Schieberkammer 14 vorwärtsbewegt. Wie da
her aus Fig. 2 zu ersehen ist, nimmt der Schieber 16
eine zweite Stellung ein, in welcher der Rücklaufanschluß
24 teilweise geöffnet ist. Unter diesen Bedingungen ist
wie mit den Pfeilen in Fig. 2 dargestellt ein Teil des Druck
arbeitsfluides, das von der Pumpe zugeführt wird, derart
gerichtet, daß es von dem ersten Kammerteil 14a in den Rück
laufanschluß 24 über die ersten und zweiten Spalte 34 und
36 strömt. Der erste Spalt 34 wird zwischen einem Rand bzw.
einer Kante des Rücklaufanschlusses 24 und dem ersten vor
springenden Stegteil 16a des Schiebers 16 begrenzt.
Der zweite Spalt 36 wird zwischen dem ersten vorspringen
den Stegteil 16 und einem Rand bzw. einer Kante der Nut 32
begrenzt. Die ersten und zweiten Spalte 34 und 36 haben die
gleiche Fläche in Längsachsrichtung der Schieberkammer 14,
da das erste vorspringende Stegteil 16a senkrecht zur Zy
lindermantelfläche der Schieberkammer 14 angeordnet ist. Auf
Grund des Strömens des Arbeitsfluides von dem ersten Kammer
teil 14a in den Rücklaufanschluß 14 nimmt die Durchflußmenge
des Arbeitsfluides zu dem Auslaßanschluß 22 ab, so daß die
Lenkreaktion steifer gemacht wird.
Die vorstehend angegebene Nut 32 ist vorgesehen, um eine
Seitenkraft und ein sogenanntes Strömungsgeräusch herab
zusetzen, welche durch das Strömen des Arbeitsfluides durch
den schmalen Öffnungsbereich des ersten Spalts 34 erzeugt
wird. Dies bedeutet, daß ohne
Nut 32 die Seitenkraft und das
Strömungsgeräusch insbesondere dann relativ stark werden,
wenn der erste Spalt 34 relativ klein bzw. schmal
ist. Die Nut 32
leitet den Strom des Arbeitsfluides durch den zweiten Spalt 36
in den Rücklaufanschluß 24 ein, um hierdurch die
Durchflußmenge des Arbeitsfluides, welches durch den ersten
Spalt 34 strömt, herabzusetzen und die Seitenkraft und die
hierdurch verursachten Strömungsgeräusche zu vermindern.
Die Seitenkraft wirkt auf den Schieber 16 in einer Rich
tung senkrecht zur Längsachse der Schieber
kammer 14, nach oben
in Fig. 2 handelt. Somit bewirkt die Seitenkraft
einen ungleichmäßigen Abrieb des Schiebers 16 und der
Schieberkammer 14. Das Strömungsgeräusch tritt beispielswei
se infolge der Turbulenzen und der Kavitation des Arbeits
fluides in dem Rücklaufanschluß 24 auf.
Der Erfindung liegt im Hinblick auf die vorangehend beschrie
bene Problematik die Aufgabe zugrunde, eine Durchflußmengen
regelventileinheit der eingangs genannten Art bereitzustel
len, bei welcher Strömungsgeräusche und ein ungleichmäßiger
Verschleiß des Ventilschiebers sowie der Schieberkammer in
verringertem Maße auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Ausgestaltung
einer Ventilschiebereinheit gemäß der im Oberbegriff von Pa
tentanspruch 1 angegebenen Art nach Maßgabe der im kennzeich
nenden Teil dieses Anspruchs angegebenen Merkmale gelöst.
Weitere Vorteile der Erfindung
ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung von bevor
zugten Ausführungsformen unter Bezugnahme auf die beigefügte
Zeichnung. Darin zeigt:
Fig. 1 eine Schnittansicht zur Verdeutlichung einer
bevorzugten Ausführungsform einer Schieber
ventileinheit, welche nach der Erfindung aus
gelegt ist, und
Fig. 2 eine Fig. 1 ähnliche Ansicht zur Verdeutli
chung einer üblichen Schieberventileinheit.
Zur Vereinfachung der Beschreibung sind Teile, Konstruktio
nen und Betriebsweisen, welche mit jenen der vorstehend be
schriebenen, üblichen Schieberventileinheit übereinstimmen,
mit denselben Bezugszeichen versehen, und eine nähere Be
schreibung derselben kann daher entfallen.
Unter Bezugnahme auf Fig. 1 ist eine Schieberventileinheit
10 nach der Erfindung gezeigt.
In Abweichung von der üblichen Schieberventileinheit ist die
gemeinsame Längsachse des Rücklaufanschlusses 24 und der
Nut 32 zum geschlossenen Ende 18 der Schieberkammer 14 ge
neigt, so daß die Nut 32 in Richtung zur Öffnung 20 um ei
nen Abstand "L" in Richtung der Längsachse der
Schieberkammer 14 wie dargestellt verschoben ist. Dies be
deutet, daß die Länge des zweiten Spalts
36, welcher längs der Längsachse der Schieberkammer 14 ge
bildet wird, um die Strecke "L" länger als jene des ersten
Spalts 34 ist. Wenn jedoch der Rücklaufanschluß 24 und die
Nut 32 keine gemeinsame Längsachse haben, ist dennoch die
Länge des zweiten Spalts 36 größer als jene des ersten Spalts
34. Dies bedeutet, daß gegebenenfalls die Nut 32 nicht zum
Rücklaufanschluß 24 ausgerichtet zu sein braucht.
Nachstehend wird die Arbeitsweise der Schieberventileinheit
nach der Erfindung näher erläutert.
Wenn die Pumpendrehzahl innerhalb eines vorbestimmten nie
drigen Bereiches infolge einer niedrigen Drehzahl der Brenn
kraftmaschinen konstant bleibt, wird die Fluidabgabemenge
der Pumpe auf einen niedrigen Wert eingestellt. Hierdurch
wird die Druckdifferenz zwischen den ersten und zweiten Kam
merteilen 14a und 14b relativ zur Vorbelastungskraft der
Rückholfeder 28 klein. Somit nimmt der Schieber 16
eine erste Stellung ein, in welcher das erste vorspringende
Stegteil 16a in Längsachsrichtung der Schieberkammer 14 gesehen,
näher zur Öffnung 20 als die Nut 32 und der
Rücklaufanschluß 24
liegt.
Dies bedeutet, daß der Rücklaufanschluß 24 relativ
zum ersten Kammerteil 14a vollständig geschlossen ist.
Somit wird das gesamte Arbeitsfluid, das über das erste
Kammerteil 14a zugeleitet wird, der Stelleinrichtung der
Servolenkeinrichtung über die Öffnung 20 und den Auslaß
anschluß 22 zugeleitet. Somit wird bei
niedrigem Drehzahlbereich
der Brennkraftmaschine ein Fahrer des Fahrzeugs vollständig
zur einfachen Bedienung des Lenkrades unterstützt.
Wenn die Pumpendrehzahl größer als ein vorbestimmter nie
driger Bereich wird, nimmt auch die
Fluidabgabemenge der Pumpe zu. Hierdurch wird die Druckdif
ferenz zwischen den ersten und zweiten Kammerteilen 14a und
14b größer, so daß die Vorbelastungskraft der Rückholfeder 28
überwunden wird. Somit wird der Schieber 16 in Rich
tung auf das geschlossene Ende 18 der Schieberkammer 14
in eine zweite Stellung bewegt, in welcher nur der zweite
Spalt 36 offen ist, um zu ermöglichen, daß unter Druck ste
hendes Arbeitsfluid durch die Nut 32 zu dem Rücklaufanschluß
24 strömt, wobei der erste Spalt 34 geschlossen ist.
Wenn die Pumpendrehzahl fortgesetzt größer wird, wie dies
aus Fig. 1 zu ersehen ist, wird der Schieber 16 in ei
ne dritte Stellung bewegt, in welcher der erste Spalt 34 le
diglich sehr wenig geöffnet ist und der zweite Spalt 36 um
die Strecke "L" weiter als der erste Spalt 34 geöffnet ist,
um zu ermöglichen, daß das unter Druck stehende Arbeitsfluid
von dem ersten Kammerteil 14a über die ersten und zweiten
Spalte 34 und 36 in den Rücklaufanschluß 24 strömt. Es ist
noch zu erwähnen, daß unter dieser Bedingung die Durchfluß
menge des Fluids, welches von dem ersten Kammerteil 14a zu
dem Rücklaufanschluß 24 über den ersten Spalt 34 strömt, im
wesentlichen durch die Vorgabe des Wertes für den Abstand
"L" reduziert wird, so daß die Seitenkraft und die Strö
mungsgeräusche möglichst minimal gehalten werden, welche
durch die Strömung durch den nur wenig geöffneten ersten
Spalt 34 verursacht wird.
Wenn der Schieber 16 die dritte Stellung einnimmt,
läßt sich die erste Durchflußmenge (Q1) des Stroms durch
den ersten Spalt 34 durch die folgende Gleichung (1) aus
drücken:
Q₁ = C₁ X A₁ X (2 X ΔP/ρ)1/2 (1)
wobei "A1" die Fläche des ersten Spalts 34 darstellt; "C1"
den Strömungskoeffizienten des ersten Spalts 34 darstellt;
"ρ" die Dichte des Arbeitsfluides darstellt, und "ΔP"
die Druckdifferenz zwischen dem ersten Kammerteil 14a und
dem Rücklaufanschluß 24 darstellt. Die zweite Durchfluß
menge (Q2) des Stroms durch den zweiten Spalt 36 in den
Rücklaufanschluß 24 läßt sich durch die folgende Gleichung (2) aus
drücken:
Q₂ = C₂ X A₂ X (2 X ΔP/ρ)1/2 (2)
wobei "A2" die Fläche des zweiten Spalts 36 darstellt; und
"C2" den Strömungskoeffizienten des Durchgangs von dem
zweiten Spalt 36 zu dem Rücklaufanschluß 24 über die Nut 32
darstellt.
Es ist zu ersehen, daß der Strömungskoeffizient "C2" klei
ner als der Strömungskoeffizient "C1" infolge der beiden
unterschiedlichen Durchgänge des Arbeitsfluides hinsicht
lich ihrer Länge und Ausgestaltung ist. Wenn jedoch der
Abstand "L" auf einen bestimmten gewünschten Wert einge
stellt wird, lassen sich die beiden Durchflußmengen "Q1"
und "Q2" auf etwa den gleichen Wert einstellen, wenn das
Schieberventil 16 die dritte Stellung einnimmt. Hierdurch
werden die Seitenkraft und die Strömungsgeräusche möglichst
minimal gemacht, welche durch die Strömung durch den nur
wenig geöffneten ersten Spalt 34 erzeugt werden. Somit
läßt sich nach der Erfindung ein ungleichmäßiger Abtrag
des Schieberventils 16 und der Schieberkammer 14b möglichst
gering machen.
Es ist noch zu erwähnen, daß der Strömungskoeffizient "C1"
durch die geneigte Anordnung der Längsachse des Rücklaufan
schlusses 24 in Richtung zu dem geschlossenen Ende 18 der
Schieberkammer 14 kleiner wird. Hierdurch wird bewirkt, daß
die beiden Durchflußmengen "Q1" und "Q2" etwa gleichgemacht
werden können.
Ferner kann die erste Durchflußmenge "Q1" kleiner als die
zweite Durchflußmenge "Q2" durch Einstellen des Abstands
"L" vorgegeben werden.
In der vor
stehend angegebenen zweiten Stellung des Schiebers strömt das
unter Druck stehende Arbeitsfluid nur durch den zweiten
Spalt 36. In diesem Zustand jedoch ist die Durchflußmenge
relativ klein, da das erste vorspringende Stegteil 16a
relativ nahe zur Öffnung 20 angeordnet ist. Dies bedeutet,
daß die Abgabemenge der Pumpe nach wie vor relativ gering
ist. Ferner ist die Lage des zweiten Spalts 36 relativ zum
Einlaßanschluß 26 unterschiedlich von jener des ersten Spalts
34. Daher erzeugt die Strömung durch den nur wenig geöffne
ten zweiten Spalt 36 nicht in nennenswerter Weise eine Sei
tenkraft und Strömungsgeräusche.
Wenn die Pumpengeschwindigkeit fortgesetzt größer wird, so
daß das Schieberventil 16 von der dritten Stellung zu dem
geschlossenen Ende der Schieberkammer bewegt wird, wird
die Fläche des ersten Spalts 34 größer, so daß die Seiten
kraft und die Strömungsgeräusche nicht in nennenswerter Wei
se erzeugt werden.
Claims (8)
1. Durchflußmengenregelventileinheit für ein
unter Druck stehendes Arbeitsfluid, welches von
einer Hydraulikpumpe zu einer Stelleinrichtung strömt, mit einer
Schieberkammer (14), welche mit einem Einlaßanschluß (26), einer
mit einem Auslaßanschluß (22) verbundenen Öffnung (20) und einem
Rücklaufanschluß (24) versehen ist, wobei der Einlaßanschluß
(26) bezüglich der Längsrichtung der Schieberkammer (14) zwi
schen der Öffnung (20) und dem Rücklaufanschluß (24) angeordnet
ist, sowie einer auf einem dem Rücklaufanschluß (24) gegenüber
liegenden Seitenwandabschnitt der Schieberkammer (14) angeordne
ten Ausnehmung (32), einem Ventilschieber (16), welcher in der
Schieberkammer (14) gleitbeweglich angeordnet ist, wobei der
Ventilschieber (16) in der Schieberkammer (14) ein erstes Kam
merteil (14a) zwischen sich selbst und der Öffnung (20) und ein
zweites Kammerteil (14b) zwischen sich selbst und einem ge
schlossenen Ende der Schieberkammer (14) definiert, wobei der
Ventilschieber (16) von einer ersten Stellung, in der der Rück
laufanschluß (24) relativ zum ersten Kammerteil (14a) vollstän
dig geschlossen ist, in eine zweite Stellung bewegbar ist, in
der der Rücklaufanschluß (24) teilweise geöffnet ist, wobei die
zweite Stellung des Ventilschiebers (16) erste und zweite Spalte
beziehungsweise Durchgänge (34, 36) bereitstellt, welche ermög
lichen, daß Fluid von dem ersten Kammerteil (14a) zu dem Rück
laufanschluß (24) über die zwei Spalte oder Durchgänge (34, 36)
strömen kann, wobei der erste Durchgang (34) zwischen einem er
sten vorspringenden Stegteil (16a) des Ventilschiebers (16) und
einer Kante des Rücklaufanschlusses (24) gebildet ist, und der
zweite Durchgang (36) zwischen dem ersten vorspringenden Steg
teil (16a) des Ventilschiebers (16) und einer Kante der Ausneh
mung (32) gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausneh
mung (32) derart ausgebildet ist, daß die Fläche des zweiten
Durchganges (36) auf ein bestimmtes Maß größer als jenem des
ersten Durchganges (34) derart einstellbar ist, daß bei
nur wenig geöffnetem erstem Durchgang (34)
die Durchflußmenge des Fluides von dem ersten Kammerteil
(14a) zu dem Rücklaufanschluß (24) über den ersten Durchgang
(34) kleiner als die durch den zweiten Durchgang (36)
strömende Fluidmenge ist.
2. Durchflußmengenregelventileinheit nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß der Rücklaufanschluß (24) und die Ausnehmung
(32) eine gemeinsame Längsachse aufweisen, und daß die gemeinsa
me Längsachse relativ zu einer Längsachse der Schieberkammer
(14) derart geneigt ist, daß die Fläche des zweiten Durchganges
(36) größer als jene des ersten Durchganges (34) ist.
3. Durchflußmengenregelventileinheit nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsquerschnitte (34,
36) derart zueinander versetzt ausgebildet sind, daß in
Schließstellung des ersten Durchgangsquerschnittes (34) der
zweite Durchgangsquerschnitt (36) noch teilweise geöffnet ist.
4. Durchflußmengenregelventileinheit nach mindestens einem
der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein
laßanschluß (26) und der Rücklaufanschluß (24) auf in Längs
richtung verlaufenden, einander gegenüberliegenden Abschnit
ten einer zylindrischen Fläche der Schieber
kammer (14) ausgebildet sind.
5. Durchflußmengenregelventileinheit nach mindestens einem
der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das erste
Kammerteil (14a) zwischen dem ersten vorspringenden Stegteil
(16a) des Ventilschiebers (16) und der Öffnung (20) ausge
bildet ist, und daß das erste vorspringende Stegteil (16a)
senkrecht zur Längsachse der Schieberkammer
(14) angeordnet ist.
6. Durchflußmengenregelventileinheit nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilschie
ber (16) ein zweites vorspringendes Stegteil (16b) und ein
Schieberteil (16c) aufweist, welches zwischen den ersten und
zweiten vorspringenden Stegteilen (16a, 16b) angeordnet ist.
7. Durchflußmengenregelventileinheit nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Kam
merteil (14b) mit dem Auslaßanschluß (22) in Verbindung steht.
8. Durchflußmengenregelventileinheit nach mindestens einem der
Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Re
gelventileinheit in einem Gehäuse der Pumpe ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1991059277U JP2562489Y2 (ja) | 1991-07-03 | 1991-07-03 | 流量制御弁 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4221697A1 DE4221697A1 (de) | 1993-01-14 |
| DE4221697C2 true DE4221697C2 (de) | 1996-07-04 |
Family
ID=13108732
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4221697A Expired - Fee Related DE4221697C2 (de) | 1991-07-03 | 1992-07-02 | Durchflußmengenregelventileinheit |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US5218989A (de) |
| JP (1) | JP2562489Y2 (de) |
| DE (1) | DE4221697C2 (de) |
Families Citing this family (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5725023A (en) * | 1995-02-21 | 1998-03-10 | Lectron Products, Inc. | Power steering system and control valve |
| DE102017200878A1 (de) * | 2016-11-14 | 2018-05-17 | Mahle International Gmbh | Kraftfahrzeug |
| CN111649933A (zh) * | 2020-06-11 | 2020-09-11 | 宁波世纪恒祥自控技术有限公司 | 一种滑阀的通用校验系统及其校验方法 |
Family Cites Families (9)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2843141A (en) * | 1954-11-22 | 1958-07-15 | John Reginald Sharp | Metering devices for hydraulic circuits |
| FR1384466A (fr) * | 1964-03-04 | 1965-01-04 | Danfoss As | Organe de réglage servant à maintenir la pression constante dans des systèmes de pompage de fluides gazeux ou liquides |
| CH500415A (de) * | 1969-06-28 | 1970-12-15 | Bosch Gmbh Robert | Stromregelventil |
| US3818926A (en) * | 1973-04-11 | 1974-06-25 | D Wohlwend | Hydraulic valve and system |
| US3882883A (en) * | 1973-11-19 | 1975-05-13 | Fairmont Railway Motors Inc | Closed-open center hydraulic valve assembly |
| DE3041873C2 (de) * | 1980-11-06 | 1982-12-23 | Danfoss A/S, 6430 Nordborg | Vorrichtung zur Erzeugung eines drehzahlabhängigen Steuerdrucks |
| JPS58164476A (ja) * | 1982-03-23 | 1983-09-29 | Nissan Motor Co Ltd | 流量制御弁 |
| JPS58146168U (ja) * | 1982-03-26 | 1983-10-01 | 自動車機器株式会社 | 流量制御弁 |
| DE3837182C2 (de) * | 1987-11-05 | 2000-01-13 | Zahnradfabrik Friedrichshafen | Stromteilventil |
-
1991
- 1991-07-03 JP JP1991059277U patent/JP2562489Y2/ja not_active Expired - Fee Related
-
1992
- 1992-06-30 US US07/906,700 patent/US5218989A/en not_active Expired - Fee Related
- 1992-07-02 DE DE4221697A patent/DE4221697C2/de not_active Expired - Fee Related
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US5218989A (en) | 1993-06-15 |
| DE4221697A1 (de) | 1993-01-14 |
| JPH053751U (ja) | 1993-01-22 |
| JP2562489Y2 (ja) | 1998-02-10 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3280429T2 (de) | Hydraulisches ventil. | |
| DE4428667C2 (de) | Kombiniertes Stromregel- und Druckregelventil für eine Pumpe und mit patronenförmigem Ventilgehäuse | |
| DE10039347A1 (de) | Hydraulikpumpe mit variabler Fördermenge | |
| DE2608791C2 (de) | ||
| DE4015708C1 (en) | Hydraulic IC engine chain tensioner - has liq. outlet limiting closure of sintered metal with incorporated throttling passages | |
| EP0935713B1 (de) | Ventilanordnung und verfahren zur ansteuerung einer derartigen ventilanordnung | |
| DE102004030045B3 (de) | Ventilanordnung in einem Hydraulikkreis, Verwendung derselben und Anordnung zum Steuern eines hydraulischen Fahrzeugantriebs | |
| DE69820809T2 (de) | Strömungssteuereinrichtung für Servolenkung | |
| EP0650558B1 (de) | Steueranordnung für mindestens einen hydraulischen verbraucher | |
| DE3532602C2 (de) | Strömungssteuerventil | |
| DE3905636A1 (de) | Schieberventil | |
| EP0667459A1 (de) | Elektroproportionalmagnet-Ventileinheit | |
| DE102005022275A1 (de) | Hydraulische Steueranordnung | |
| EP0676680A2 (de) | Ventilanordnung | |
| EP1984629B1 (de) | Hydraulische steueranordnung mit regeneration und senkbremsventil | |
| DE69713619T2 (de) | Flüssigkeitsmengenregelventil | |
| DE3611973C2 (de) | Nebenschlußventil | |
| DE4422742C2 (de) | Hydraulisches Wegeventil, das insbesondere von einem Proportionalmagneten betätigbar ist | |
| EP0121600B1 (de) | Steuerventil | |
| DE4221697C2 (de) | Durchflußmengenregelventileinheit | |
| DE1475898B1 (de) | Vorgesteuertes Druckminderventil | |
| DE4234037C2 (de) | Ventilanordnung, insbesondere für mobile Arbeitsgeräte | |
| DE3919175A1 (de) | Regeleinrichtung fuer eine verstellbare pumpe | |
| DE2439030A1 (de) | Zweistufige stroemungsmengen-steuerventileinrichtung | |
| DE3806015A1 (de) | Steueranordnung zur steuerung des inneren volumens eines rotationskompressor |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: G05D 7/01 |
|
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |