Schieber für Schiebeverschlüsse. Die Erfindung bezieht sich auf einen
Schiebeverschluß mit an den Kanten von Stoff-, Leder- oder sonstigen Bahnen in Reihen
angeordneten, einheitlich ausgebildeten Verschlußgliedern und einem zwischen den
Reihen gleitenden Schieber zum Öffnen und Verschließen des Verschlusses.Slider for sliding locks. The invention relates to a
Sliding closure with on the edges of fabric, leather or other strips in rows
arranged, unitary closure members and one between the
Rows of sliding slides for opening and closing the shutter.
Bei derartigen Schiebeverschlüssen werden die einzelnen Glieder durch
den Schieber in ihre richtige Verschlußlage herangeholt und ineinandergereiht. Zu
diesem Zweck sind in dem oberen. breiten Trichtermund Keile eingesetzt, an deren
schrägen Flächen sich die Glieder führen. Das Gleiten der Glieder an diesen Schrägflächen
!entlang verursacht aber immerhin einige Reibung, die die Handhabung des Schiebers
besonders dann ungünstig beeinflußt, wenn der Verschluß nicht ganz gerade verläuft.With such sliding closures, the individual links are through
brought the slide in its correct locking position and lined up. to
this purpose are in the above. wide funnel mouth wedges used, at their
inclined surfaces lead the limbs. The sliding of the links on these inclined surfaces
! along but at least causes some friction that affects the handling of the slide
especially adversely affected if the closure is not completely straight.
Gemäß der Erfindung ist nun in den
oberen mittleren
Steg des Schiebers an Stelle der Keile eine Kugel eingesetzt, die nach beiden Seiten
frei in die Bahn der Verschlußglieder hineinragt, so daß sich diese bei, ihrer Heranholung
in den Schieber an dieser Kugel entlanggleiten, die sich dabei mitdreht, so daß
die bremsende Reibung stark vermindert und ein leichter Verschluß auch bei gekrümmter
Verschlußlinie gesichert ist.According to the invention is now in the
upper middle
Web of the slide in place of the wedges a ball used, which is on both sides
protrudes freely into the path of the closure members, so that these with, their approach
slide into the slide along this ball, which rotates with it, so that
the braking friction is greatly reduced and a slight lock even when curved
Closure line is secured.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsart
veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i eitle Ansicht des Schieberverschlusses, Abb.
a den Schieber allein im Grundriß, Abb.3 in einem senkrechten Schnitt und Abb. q.
in Vorderansicht.In the drawing the invention is in an exemplary embodiment
illustrated, namely Fig. i shows a void view of the slide gate valve, Fig.
a the slide only in plan, Fig.3 in a vertical section and Fig. q.
in front view.
Der obere Kopfsteg a des kegelförmigen Schiebers b ist zu einem Kugelkorb
ausgebildet, in dem eine Kugel c derart gelagert ist, daß sie nach beiden Seiten
frei in die Führungsbahn des Schiebers hineinragt, so daß sich die Verschlußglieder
d beim Einführen in den Schieber an der Kugel entlangführen, wobei diese sich mitdreht.
Daß die Drehwirkung ,en der beiden Gliederreihen auf die Kugel entgegengesetzt sind,
ist deshalb ohne Bedeutung, weil die Glieder auf beiden Seiten versetzt zueinander
stehen, so daß also die Drehung in der einen Richtung bereits aufgehört hat, wenn
die Drehung 'in der andern Richtung ansetzt. Die Kugel wälzt sich also hauptsächlich
in ihrem Lager hin und her und fördert dadurch beide Gliederreihen reibungslos in
den Schieber. An Stelle der Kugel könnte natürlich auch eine Rolle in dem Steg gelagert
sein. Die Griffflügel e dienen nur zum Anfassen beim Bewegen des Schiebers.The upper head web a of the conical slide b is a spherical cage
formed in which a ball c is mounted such that it is on both sides
protrudes freely into the guideway of the slide, so that the locking members
d guide it along the ball when inserting it into the slider, which rotates with it.
That the rotary action of the two rows of links on the ball is opposite,
is irrelevant because the links on both sides are offset from one another
stand so that the rotation in one direction has already stopped when
the rotation begins in the other direction. So the ball mainly rolls
back and forth in its bearing and thereby smoothly conveys both rows of links in
the slider. Instead of the ball, a roller could of course also be mounted in the web
be. The handle wings e are only used to grip when moving the slider.