DE4219211A1 - Aktuator - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Aktuator für eine
Türverriegelungsvorrichtung eines Fahrzeugs, insbesondere für
eine Zentralverriegelungsanlage, mit einem motorisch
angetriebenen Mitnehmerelement und einem sowohl über das
Mitnehmerelement betätigbaren als auch manuell betätigbaren
auf einer Schwenkachse gelagerten Schwenkhebel.
Eine Türverriegelungsvorrichtung weist ein Schließelement auf,
welches mit einem geeigneten Schlüssel betätigbar ist. Dabei
kann über das Schließelement die Tür verriegelt bzw.
entriegelt werden. Außerdem weisen
Türverriegelungsvorrichtungen Aktuatoren auf, mit denen die
Schließvorrichtung auf andere Weise als mit dem Schlüssel
verriegelt bzw. entriegelt werden kann. So ist z. B. bei einer
Zentralverriegelungsanlage ein Aktuator vorgesehen, der ein
motorisch angetriebenes Mitnehmerelement aufweist, welches
einen Schwenkhebel betätigt. Unter den motorisch angetriebenen
Mitnehmerelementen sollen auch pneumatisch betätigte
Mitnehmerelemente verstanden werden. Der Schwenkhebel ist so
ausgebildet, daß er sowohl durch das motorisch angetriebene
Mitnehmerelement als auch durch den Schlüssel für das
Schließelement, also manuell betätigbar ist.
Mit der DE-A 39 24 231 ist eine elektrische Antriebseinrichtung
für eine Türverriegelungsvorrichtung bekannt geworden, bei der
das Mitnehmerelement als Schneckenrad ausgebildet ist, welches
auf seiner einen Seite einen Mitnehmer für einen Schwenkhebel
aufweist und auf seiner anderen Seite mit einem vorstehenden
Höcker versehen ist, der bei einer Drehbewegung des
Schneckenrades in die eine bzw. in die andere Richtung von
einer Schraubenfeder entgegen der Drehrichtung belastet wird.
Das Schneckenrad wird über einen Elektromotor mit einer auf
der Abtriebswelle sitzenden Schnecke angetrieben und kann
wahlweise in beide Drehrichtungen bewegt werden. Hierdurch
kann über den auf der einen Seite sitzenden Mitnehmer der
Schwenkhebel entweder in die eine oder in die andere
Schwenklage verschwenkt werden. Wird das Schneckenrad über den
Elektromotor aus der Ruhelage herausbewegt, so muß der
Elektromotor die Federkraft der Schraubenfeder, die durch das
Verdrehen des Schneckenrades zusammengedrückt wird,
überwinden. Insbesondere bei großen Drehwinkeln von z. B. 180°,
müssen hierfür nicht unbeachtlich große Kräfte aufgewandt
werden. Vor allem ist die Schraubenfeder so ausgelegt, daß bei
aus der Ruhelage herausgedrehtem Schneckenrad und stromlosem
Elektromotor die Schraubenfeder das Schneckenrad zurück in die
Ruhelage bewegt. Dabei muß jedoch auch der Elektromotor
zurückgedreht werden, weshalb die Schraubenfeder eine relativ
hohe Federkonstante aufweisen muß. Zum Überwinden der
Federkraft dieser Schraubenfeder bedarf es demnach eines
relativ groß ausgelegten Elektromotors. Neben hohen
Anschaffungskosten weisen derartige Elektromotoren auch den
Nachteil auf, daß sie ein relativ hohes Gewicht und einen
hohen Platzbedarf besitzen. Ferner muß das den Elektromotor
aufnehmende Gehäuse stabil ausgebildet sein, so daß die vom
Motor ausgehenden Gegenkräfte und Rückstellkräfte mit
Sicherheit ohne Beschädigung des Gehäuses aufgenommen werden
können.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Aktuator
für eine Türverriegelungsvorrichtung der eingangs genannten
Art derart weiterzubilden, daß das Mitnehmerelement vom
Schwenkhebel entkoppelt ist und die ganze Vorrichtung geringe
Abmessungen aufweist und relativ preisgünstig herstellbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der
zwischen der Schwenkachse und dem Mitnehmerelement sich
erstreckende Abschnitt des Schwenkhebels elastisch ausgebildet
ist.
Das Mitnehmerelement ist bei der Erfindung starr mit der
Antriebswelle z. B. eines Elektromotors verbunden und der
Schwenkhebel ragt mit einem Abschnitt in den Aktionsraum des
Mitnehmerelements hinein. Wird das Mitnehmerelement über den
Elektromotor in Drehung versetzt, so nimmt dieses den in den
Aktionsraum hineinragenden Abschnitt des Schwenkhebels soweit
mit, bis dieser seine Endlage erreicht. Da diese Drehstellung
des Mitnehmerelements noch nicht dessen Endlage darstellt,
sondern das Mitnehmerelement eine weitere Drehbewegung
durchführt, ist dies ohne übermäßigen Kraftaufwand dadurch
möglich, daß der in den Aktionsbereich des Mitnehmerelements
hineinragende Abschnitt des Schwenkhebels elastisch
ausgebildet ist. Der Abschnitt weicht somit dem
weiterdrehenden Mitnehmerelement aus und kommt schließlich
außer Eingriff mit dem Mitnehmerelement und federt in seine
ursprüngliche Lage zurück. Das Mitnehmerelement steht nun
hinter dem zuvor ausgelenkten Abschnitt des Schwenkhebels und
kann diesen bei einer Drehung in entgegengesetzter
Drehrichtung wieder zurück in die andere Endlage verschwenken,
so daß der Schwenkhebel die andere Schwenkstellung einnimmt.
Auch hier überfährt das Mitnehmerelement den elastischen
Abschnitt, der dem Mitnehmerelement solange ausweicht, bis er
außer Eingriff mit dem Mitnehmerelement kommt. Der elastische
Abschnitt federt dann wieder zurück in seine ursprüngliche,
nicht ausgelenkte Position.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung des Schwenkhebels mit
einem elastischen Abschnitt, der in den Aktionsbereich des
Mitnehmerelements hineinragt wird der Vorteil erzielt, daß das
Mitnehmerelement und somit der Antriebsmotor vom Schwenkhebel
abgekoppelt sind. Außerdem werden Betriebsstörungen vermieden,
wenn der Schwenkhebel in einer seiner Lagen blockiert ist.
Dies kann z. B. dadurch erfolgen, daß eine Störung im
Schließapparat auftritt, die dessen Funktionen blockiert. Der
Schwenkhebel kann aber auch durch manuelle Betätigung z. B.
mittels des Schlüssels in einer seiner Lagen blockiert werden.
Bei blockiertem Schwenkhebel kann sich das Mitnehmerelement
nach wie vor innerhalb seines Aktionsbereichs bewegen, da der
in den Aktionsbereich sich erstreckende Abschnitt des
Schwenkhebels elastisch ist und unabhängig von der Lage des
Schwenkhebels ab einer bestimmten Belastung dem
Mitnehmerelement ausweicht. Die Federkraft des elastischen
Abschnitts ist dabei so gewählt, daß der Schwenkhebel von
seiner einen Schwenkposition in seine andere Schwenkposition
verschwenkt werden kann, ohne daß der Abschnitt dem
Mitnehmerelement ausweicht. Erst wenn die am Abschnitt
angreifende Kraft größer wird als die für das Verschwenken
erforderliche Kraft, weicht der elastische Abschnitt dem
Mitnehmerelement aus. Ein weiterer Vorteil wird darin gesehen,
daß stets bei allen Türverriegelungsvorrichtungen eine
elektrisch synchrone Schloßstellung beibehalten werden kann
und zwar unabhängig von der mechanischen Schloßstellung.
Bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß
der elastische Abschnitt als elastische Zunge ausgebildet ist.
Diese Zunge erstreckt sich vom Schwenkpunkt bis zu dem in den
Aktionsbereich des Mitnehmers ragenden Ende des Schwenkhebels.
Bevorzugt ist die Zunge konisch ausgebildet, wobei die Spitze
eine geringere Dicke aufweist, als die im Bereich der
Schwenkachse liegende Wurzel der Zunge. Bevorzugt kann auch
die Höhe der Zunge variabel gewählt werden, so daß das
Ausweichverhalten der Zunge gezielt steuerbar ist. Bei einer
Weiterbildung ist vorgesehen, daß die Zunge mit verschiedenen
Einsätzen z. B. aus Federstahl oder einem anderen Material
bestückbar ist, wodurch ihre Biegesteifigkeit an spezielle
Anforderungen anpaßbar ist.
Vorteilhaft ist das Mitnehmerelement als Zahnrad mit einem
exzentrisch angeordneten Nocken ausgebildet. Dieser Nocken
weist eine zylindrische Form auf und sitzt z. B. im Randbereich
des Zahnrads, wobei der Nocken und das Zahnrad achsparallele
Achsen besitzen. Ein derart ausgebildetes Zahnrad mit im
Randbereich sich befindenden zylindrischen Nocken kann nahezu
eine volle Umdrehung durchführen, ohne daß der Nocken in
Eingriff mit dem Schwenkhebel kommt. Dies hat den Vorteil, daß
der das Zahnrad antreibende Elektromotor lediglich die
Reibungskraft zu überwinden hat und daher besonders klein
dimensioniert werden kann.
Erfindungsgemäß entspricht der Ausweichwinkel des elastischen
Abschnitts wenigstens dem maximalen Mitnehmerweg des
Mitnehmerelements. Hierdurch wird gewährleistet, daß der
elastische Abschnitt des Schwenkhebels auf jeden Fall vom
Mitnehmerelement verdrängt wird, und somit das
Mitnehmerelement und dadurch auch der Elektromotor nicht
blockiert werden.
Bevorzugt weist der elastische Abschnitt eine ausreichende
Biegesteifigkeit auf, um im Normalfall die erforderliche
Schalt- bzw. Schließfunktion ausüben zu können. Ist der
Schwenkhebel nicht blockiert, so wird dieser über das
Mitnehmerelement und den elastischen Abschnitt von seiner
einen Schwenklage in die andere Schwenklage verschwenkt, ohne
daß der elastische Abschnitt nennenswert verformt wird. Dessen
Biegesteifigkeit ist so ausgelegt, daß die Schaltfunktion
stets dann ausgeführt wird, wenn der Schalthebel nicht
blockiert ist. Am Ende des Schwenkweges, bei dem der
Schwenkhebel seine neue Schwenklage einnimmt, wird dann der
elastische Abschnitt vom Mitnehmerelement aus dessen
Aktionsbereich herausgedrängt, so daß das Mitnehmerelement
hinter dem elastischen Abschnitt zu liegen kommt.
Vorteilhaft ist der Schwenkhebel in beide Schwenkrichtungen
vom Mitnehmerelement mitnehmbar und derart ausgebildet, daß er
im Blockierfall nach beiden Schwenkrichtungen gegenüber dem
Mitnehmerelement ausreichend elastisch für ein Ausweichen
ausgebildet ist. Außerdem ist vorgesehen, daß der Schwenkhebel
mit einer Totpunktfeder in Verbindung steht, die den
Schwenkhebel entweder in der einen oder in der anderen
Schwenklage hält. Der motorische Antrieb des Mitnehmerelements
muß demnach lediglich die Federkraft der Totpunktfeder und der Lagerreibung
überwinden, um den Schwenkhebel von seiner einen Position in
seine andere Position zu verschwenken. Da der Schwenkhebel
weder in seiner einen Endlage noch in seiner anderen Endlage
mit dem Mitnehmerelement in Verbindung steht, wird der
Schwenkhebel in seiner momentanen Lage durch die Totpunktfeder
fixiert und gegen unbeabsichtigtes Verschwenken gehalten.
Bei einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß das
Mitnehmerelement zum Betätigen von wenigstens zwei
Schwenkhebeln ausgebildet ist. Bei dieser Ausführungsform kann
der eine Schwenkhebel z. B. einer Zentralverriegelungsanlage
und der andere Schwenkhebel einer Diebstahlsicherungsanlage
zugeordnet sein. Durch geeignete Ansteuerung des
Mitnehmerelements über den Elektromotor kann dann wahlweise
entweder der eine Schwenkhebel oder der andere Schwenkhebel
oder es können auch beide Schwenkhebel von ihrer einen Endlage
in die andere Endlage verschwenkt werden. Dadurch kann
wunschgemäß z. B. die Zentralverriegelung mit oder ohne
Diebstahlsicherung gesetzt werden.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung
ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung, in der unter
Bezugnahme auf die Zeichnung ein besonders bevorzugtes
Ausführungsbeispiel im einzelnen beschrieben ist. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Mitnehmerelement und einen Schwenkhebel,
wobei der Schwenkhebel eine erste Endlage
einnimmt;
Fig. 2 eine Ansicht gemäß Fig. 1, wobei der
Schwenkhebel eine zweite Schwenklage einnimmt;
Fig. 3 ein sich entgegen des Uhrzeigersinns drehendes
Mitnehmerelement und einen Schwenkhebel,
dessen elastischer Abschnitt vom
Mitnehmerelement ausgelenkt wird;
und
Fig. 4 ein sich im Uhrzeigersinn drehendes
Mitnehmerelement und einen blockierten
Schwenkhebel, dessen elastischer Abschnitt
entgegen der Schwenklage des Schwenkhebels
ausgelenkt wird.
Bei der in der Fig. 1 wiedergegebenen Ansicht sind lediglich
die zum Verständnis der Erfindung erforderlichen Bauteile
einer Türverriegelungsvorrichtung gezeigt, die im wesentlichen
den Aktuator bilden. In der Fig. 1 ist schematisch ein
Zahnrad 1 dargestellt, welches ein Mitnehmerelement 2 bildet.
Dieses Mitnehmerelement weist einen Nocken 3 auf, der
exzentrisch zur Achse 4 des Mitnehmerelements 2 angeordnet
ist. Dabei steht die Achse des Nocken 3 parallel zur Achse 4.
Die Ruhelage des Mitnehmerelements 2 kann so gewählt werden,
daß der Nocken 3 in der mit durchgezogener Linie
wiedergegebenen Position oder in der mit gestrichelter Linie
wiedergegebenen Position liegt.
Ferner zeigt die Fig. 1 einen Schwenkhebel 5, der um eine
Schwenkachse 6 schwenkbar gelagert ist. Der Schwenkwinkel α
beträgt z. B. etwa 20°. Der Schwenkhebel 5 weist einen ersten
Abschnitt 7 auf, der als Zunge 8 ausgebildet ist und in den
Aktionsbereich des Nockens 3 und somit in den Aktionsbereich
des Mitnehmerelements 2 hineinragt. Ferner weist der
Schwenkhebel 5 einen weiteren Abschnitt 9 auf, der z. B.
Schalt- oder Schließfunktionen übernehmen kann. An diesem
Abschnitt 9 können elektrische Kontakte vorgesehen sein, es
können aber auch an diesem Abschnitt 9 mittels eines
Schlüssels betätigte mechanische Elemente angreifen. Die den
Abschnitt 7 bildende Zunge 8 ist elastisch ausgebildet, was
z. B. durch eine Materialverjüngung erfolgt. Die Zunge 8 ist im
wesentlichen konisch ausgebildet, wobei die in den
Aktionsbereich des Mitnehmerelements 2 ragende Spitze eine
geringere Dicke besitzt als die Wurzel der Zunge 8. Der
Schwenkhebel 5 kann aber auch aus zwei oder mehr
unterschiedlichen Materialien aufgebaut sein, wobei die Zunge
8 insbesondere aus einem elastischen und der Abschnitt 9 aus
einem relativ steifen Material besteht.
Bei der in der Fig. 1 wiedergegebenen Lage des Schwenkhebels
5 nimmt dieser z. B. die Entriegelungsstellung ein. Zum
Verriegeln wird das Mitnehmerelement 2 über einen nicht
dargestellten Elektromotor derart in Drehbewegung versetzt,
daß es in Richtung des Uhrzeigersinns umläuft. Dabei kommt der
Nocken 3 an der Zunge 8 zu liegen und verschwenkt den
Schwenkhebel 5 in seine andere Schwenkposition, die die
Verriegelungsstellung darstellt und in der Fig. 2
wiedergegeben ist. Dabei überfährt der Nocken 3 die Spitze 10
der Zunge 8 und nimmt die in der Fig. 2 gezeigte Endstellung
ein. Diese Endstellung des Nockens 3 kann z. B. im Bereich der
Spitze 10 liegen, sie kann jedoch auch in einem Bereich
liegen, die zum Schwenkhebel 5 entgegengesetzt liegt. Diese
Position ist in Fig. 1 mit gestrichelter Linie dargestellt.
Diese Position hat den Vorteil, daß das Mitnehmerelement 2 zum
Umlegen des Schwenkhebels 5 von der einen Position in die
andere Position stets eine 360°-Drehung durchführt, so daß der
Nocken 3 wieder an seiner Ausgangsposition zu liegen kommt.
Um den Schwenkhebel 5 aus der in der Fig. 2 gezeigten
Verriegelungsposition zurück in die Entriegelungsposition zu
verschwenken, muß das Mitnehmerelement 2 entgegen dem
Uhrzeigersinn gedreht werden, so daß der Nocken 3 an der
linken Anlagefläche der Zunge 8 zu liegen kommt.
Die Fig. 3 zeigt eine Zwischenposition, bei der der
Schwenkhebel 5 zwar aus der Verriegelungsposition zurück in
die Entrieglungsposition verschwenkt worden ist. Das
Mitnehmerelement 2 jedoch noch nicht seine Endlage erreicht
hat. Der Nocken 3 liegt noch an der Spitze 10 der Zunge 8 an
und bringt diese entgegen der Federkraft der Zunge 8 aus dem
Aktionsbereich des Mitnehmerelements 2 heraus. Die elastische
Zunge 8 weicht also dem Nocken 3 aus. Sobald der Nocken 3
soweit bewegt worden ist, daß die Zunge 8 unter dem Nocken 3
hindurchtreten kann, federt diese zurück in die nicht
ausgelenkte Stellung, wie sie in der Fig. 1 wiedergegeben
ist. Das Mitnehmerelement 2 dreht sich solange in Richtung des
Pfeils 11 weiter, bis der Nocken 3 seine Ausgangsposition
erreicht hat.
In einem Störfall, oder wenn der Schwenkhebel 5 z. B. manuell
blockiert wird und die in der Fig. 1 gezeigte Lage einnimmt,
das Mitnehmerelement 2 jedoch im Uhrzeigersinn in Richtung des
Pfeils 12 (Fig. 4) bewegt wird, so wird die Zunge 3 sofort
dann elastisch verformt, wenn der Nocken 3 am Abschnitt 7
anliegt. Die Zunge 8 wird dann bei fortschreitender Verdrehung
des Mitnehmerelements 2 in Richtung des Pfeils 12 aus dem
Aktionsbereich des Mitnehmerelements 2 verdrängt solange, bis
die Zunge 8 unter dem Nocken 3 hindurchtreten kann. Sodann
schwenkt die Zunge 8 elastisch zurück in die Ausgangsposition,
die in der Fig. 1 gezeigt ist, wohingegen das
Mitnehmerelement 2 solange weitergedreht wird, bis der
Nocken 3 wieder seine Ausgangsposition einnimmt.
Die Zeichnung veranschaulicht, daß das Mitnehmerelement 2 und
der Schwenkhebel 5 mechanisch entkoppelt sind und bei
blockiertem Schwenkhebel 5 eine Überlastung des Antriebsmotors
des Mitnehmerelements 2 ausgeschlossen ist, da der
Schwenkhebel 5 ein Weiterdrehen des Mitnehmerelements 2
erlaubt.
Claims (8)
1. Aktuator für eine Türverriegelungsvorrichtung eines
Fahrzeugs, insbesondere für eine
Zentralverriegelungsanlage, mit einem motorisch
angetriebenen Mitnehmerelement (2) und einem sowohl über
das Mitnehmerelement (2) betätigbaren als auch manuell
betätigbaren, auf einer Schwenkachse (6) gelagerten
Schwenkhebel (5), dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens
ein Teil des von der Schwenkachse (6) in Richtung des
Mitnehmerelements (2) sich erstreckenden Abschnitts (7)
des Schwenkhebels (5) elastisch ausgebildet ist.
2. Aktuator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
elastische Abschnitt (7) als elastische Zunge (8)
ausgebildet ist.
3. Aktuator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Mitnehmerelement (2) als Zahnrad (1) mit einem
exzentrisch angeordneten Nocken (3) ausgebildet ist.
4. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Ausweichwinkel des elastischen
Abschnitts (7) wenigstens dem maximalen Mitnehmerweg des
Mitnehmerelements (2) entspricht.
5. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der elastische Abschnitt (7) eine
ausreichende Biegesteifigkeit aufweist, um im Normalfall
die erforderliche Schalt- bzw. Schließfunktion ausüben zu
können.
6. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (5) in beide
Schwenkrichtungen vom Mitnehmerelement (2) mitnehmbar ist
und derart ausgebildet ist, daß er im Blockierfall nach
beiden Schwenkrichtungen gegenüber dem Mitnehmerelement
(2) ausreichend elastisch für ein Ausweichen ausgebildet
ist.
7. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwenkhebel (5) mit einer
Totpunktfeder in Verbindung steht, die den Schwenkhebel
(5) entweder in der einen oder in der anderen Schwenklage
hält.
8. Aktuator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß das Mitnehmerelement (2) zum Betätigen
von wenigstens zwei Schwenkhebeln (5) ausgebildet ist.
Priority Applications (2)
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| DE4219211A DE4219211A1 (de) | 1992-06-12 | 1992-06-12 | Aktuator |
Publications (1)
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| DE4219211A Withdrawn DE4219211A1 (de) | 1992-06-12 | 1992-06-12 | Aktuator |
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