DE421898C - Grudeheizofen - Google Patents
GrudeheizofenInfo
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- DE421898C DE421898C DED43931D DED0043931D DE421898C DE 421898 C DE421898 C DE 421898C DE D43931 D DED43931 D DE D43931D DE D0043931 D DED0043931 D DE D0043931D DE 421898 C DE421898 C DE 421898C
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Landscapes
- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
- Grudeheizofen. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein aus mehreren übereinanderliegenden Feuerungsschichten gebildeter Grudeheizofen, bei dem die Feuerungsschichten so angeordnet sind, da.ß einerseits für eine zur Ingangsetzung der Hauptfeuerung dienende Vorfeuerung, anderseits für eine von unten beheizte Wärmvorrichtung Platz geschaffen wird, wobei gleichzeitig eine gründliche Ausnutzung der Heizgasie und eine Vorwärmung der Verbrennungsluft Berücksichtigung findet.
- Zu diesiem Zwecke werden die untereinander: ieg enden Feu2rungsschichten derart nach einer Seite hin gegeneinander verschoben, daß ihre senkrechte Schnittfläche ein Parallelogramm bildet, und unter dem einen, sich nach unten öffnenden frei bleibenden Zwickelraum wird die Vorfeuerung, über dem anderen, sich nach oben öffnenden Zwicke:raum dagegen die Wärmevorrichtung angeordnet.
- Die Zeichnung stellt die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel schematisch dar, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt parallel der Vorderwand nach der Linie a-b der Abb. 3, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt rechtwinklig dazu nach der Linie c-d der Abb. 3, Abb.3 einen wagerechten Schnitt. nach der Linie e-f der Abb. i.
- In die Mitte des Ofens ist ein aus mehreren Feuerungsschichten, z. B. aus einzelnen Rosten, bestehender Heizkörper eingebaut. Jeder untere Rost ist gegen den oberen nach der gleichen Seite hin um erivas. verschoben, so daß der Gesamtheizkörper einen parallelogrammförmigen Querschnitt aufweist. Zur Ingangsetzung der Feuerung dient eine unter dem rechten, vom Heizkörper leergelassenen Zwickel angeordnete, durch ,eine Seitentür 18 zugängige Vorfeuerung 2. Dieser Vorfeuerung wird die Verbrennungsluft durch einen regelbaren Lufteinlaß 19 (Abb.2), der sich nahe der linken Ofenseite an der Hinterwand befindet, und durch einen sich von da an der hinteren Ofenwand entlang nach rechts erstreckenden, als Vorwärmer dienenden Kanal 3 zugeführt. Aus der Vorfeuerung 2 gelangt der Luft- oder Feuergasstrom in den mittleren Ofenraum zur Hauptfeuerung i, die er durchzieht, um auf diesem Wege wieder an die linke Ofenseite zu gelangen. Hier nimmt die hohle Seitenwand des Ofens die Gase auf und führt sie, je nach Bedarf, aufwärts oder abwärts. Der erste Weg 23 wird gewählt, wenn zum Zwecke des Anheizens die Vorfeuerung in Gang gesetzt wird und ein starker Zug erzeugt werden soll. Es wird dann eine die hohle Decke 12 des Ofens, die nur von einem zylindrischen Einfüllschacht 9 durchsetzt ist, nach unten absperrende Abschlußvorrichtung (Schieber 7, 8) geöffnet, worauf die Feuergase durch den aus dem hohlen D eckenraume abzweigenden Rauchstutzen z i abziehen können.
- Der zweiteWeg, der dem regelrechten Heizen mittels der Hauptfeuerung i dient, führt durch die hohle Seitenwand abwärts (2q.), durch den hohlen Boden 25 des Ofens zur rechten Ofenseite, in der hohlen rechten Seitenwand 26 ,aufwärts und schließlich ebenfalls in den hohlen Deckenraum 12 und von da auf einem Umwege in den Rauchstutzen 21. Dadurch, daß die Heizgase die Außenwände des Ofens bestreichen, wird eine starke Heizwirkung erzielt.
- Über dem auf der anderen Seite vom Rostkörper freigelassenen Zwickel ist ein Wärmeraum 17 angeordnet, der von den sich unter ihn erstreckenden Rostflächen hinreichend erwärmt wird.
- Der neben dem Wärmeraum gelegene Ofenraum kann zur Unterbringung eines Brennstoffbehälters q. von an sich bekannter Art benutzt -werden, der reit verschließbaren Ausfallöffnungen versehen ist, so daß der ganze oberste Rost beschüttet werden kann, von dessen in bekannter Weise drehbaren Stäben aus durch deren Schrägstellung die unteren, gleichfalls mit drehbaren Stäben versehenen Roste mit Brennstoff versehen werden können.
- In der Zeichnung sind noch ein Glutfänger i q. und @P-7m Paar Aschenkalten i 5a angedeutet, die aber ebenfalls nicht Gegenstand der Erfindung bilden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Grudeheizofen mit mehreren übereinanderliegenden, aus Reihen von einzeln. klappbaren Brennstoffträgern gebildeter. Feuerschichten, dadurch gekennzeichnet, daß von den gleichlangen Reihen eine jede gegen die nächstfolgenden nach der gleichem, Seite hin verschoben liegt und unter dem unteren der hierdurch an den beiden Enden der Reihen entstehenden Zwickel eine Vorfeuerung, über dem oberen ein Wärmeraum angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43931D DE421898C (de) | 1923-07-05 | 1923-07-05 | Grudeheizofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED43931D DE421898C (de) | 1923-07-05 | 1923-07-05 | Grudeheizofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE421898C true DE421898C (de) | 1925-11-20 |
Family
ID=7047962
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED43931D Expired DE421898C (de) | 1923-07-05 | 1923-07-05 | Grudeheizofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE421898C (de) |
-
1923
- 1923-07-05 DE DED43931D patent/DE421898C/de not_active Expired
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