DE4218779A1 - Anordnung zum Zuführen von digitalen optischen Signalen - Google Patents
Anordnung zum Zuführen von digitalen optischen SignalenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Zuführen von
digitalen optischen Signalen zu einem Gerät gemäß dem Ober
begriff des Anspruchs 1.
In der Nachrichtentechnik setzt sich in zunehmendem Maße die
Verwendung digitaler optischer Signale durch. Die Verwendung
digitaler optischer Signale, die mittels Lichtleiter-Kabel
übertragen werden, hat den Vorteil hoher Signaldichte und
geringer Störung.
Die verwendeten Geräte, die mit digitalen optischen Signalen
gespeist werden, haben in der Regel nur einen optischen
Eingang. Soll ein Gerät, z. B. ein digitaler Verstärker,
wahlweise von mehreren Quellen mit digitalen optischen
Signalen gespeist werden, so ist es erforderlich, jeweils
die bestehende Anschlußverbindung zu trennen und die neue
Anschlußverbindung anzuschließen. Dies ist lästig und zeit
raubend.
Der Erfindung liegt daher das Problem zugrunde, diesen
Nachteil zu beseitigen und eine Anordnung zur Verfügung zu
stellen, die das Zuführen digitaler optischer Signale von
mehreren Signalquellen zu einem Gerät mit nur einem op
tischen Eingang ohne Umstecken der Anschlußverbindung er
möglicht.
Dieses Problem wird erfindungsgemäß gelöst durch eine An
ordnung mit den Merkmalen des Anspruchs 1.
Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Erfindungsgemäß wird eine Umschalteinrichtung dem optischen
Eingang des Gerätes vorgeschaltet. Die Umschalteinrichtung
weist wenigstens zwei parallele Eingänge für die digitalen
optischen Signale auf, die wahlweise an den Ausgang der
Umschalteinrichtung geschaltet werden können, so daß ohne
ein Umstecken von Steckverbindern allein durch Betätigen der
Umschalteinrichtung jeder der Eingänge und damit jede der
Signalquellen an den Eingang des nachgeschalteten Gerätes
angeschlossen werden kann. Das Umschalten erfolgt elek
trisch, wozu jedem Eingang der Umschalteinrichtung ein
Empfängermodul zugeordnet ist, das die optischen Eingangssi
gnale in elektrische Signale umwandelt. Das Umschalten
erfolgt durch einen elektrischen Eingangsumschalter, während
dem Ausgang der Umschalteinrichtung wiederum ein Sendermodul
zugeordnet ist, das die elektrischen Signale wieder in
entsprechende optische Signale umwandelt. Dadurch ergibt
sich der wesentliche Vorteil, daß das wahlweise Umschalten
der optischen Eingänge an den einen optischen Ausgang mit
tels eines einfachen herkömmlichen elektrischen Umschalters
durchgeführt werden kann.
Vorzugsweise ist ein automatisches Umschalten oder ein
Umschalten von Hand vorgesehen. Insbesondere kann dabei auch
wahlweise zwischen automatischem und manuellem Betrieb
umgeschaltet werden.
Bei automatischer Umschaltung wird vorzugsweise ein Signal
detektor verwendet, der feststellt, an welchem Eingang ein
Signal anliegt und der über eine Umschaltlogik den Eingangs
umschalter auf das signalführende Empfängermodul umschaltet.
In einer Weiterbildung der Erfindung kann die Umschaltein
richtung auch mehrere Ausgänge aufweisen, wobei ein elektri
scher Ausgangsumschalter die elektrischen Signale dem je
weils ausgewählten Ausgang zuführt und jedem Ausgang ein
Sendermodul zugeordnet ist, das die elektrischen Signale in
optische Signale umwandelt. Der Ausgangsumschalter kann auch
entfallen, wenn die Sendermodule der Ausgänge parallel
geschaltet sind und gleichzeitig das aufgeschaltete Signal
führen.
Im folgenden wird die Erfindung an Hand eines in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 schematisch die Umschalteinrichtung in einem
Anwendungsbeispiel und
Fig. 2 ein Blockschaltbild der Umschalteinrichtung.
In dem in Fig. 1 gezeigten Beispiel sollen die digitalen
optischen Signale von fünf Tonkanälen wahlweise einem digi
talen Verstärker zugeführt werden. Hierzu wird dem digitalen
Verstärker eine Umschalteinrichtung vorgeschaltet, die fünf
optische Eingänge IN 1, IN 2, IN 3, IN 4 und IN 5 aufweist.
An diese optischen Eingänge können beispielsweise ein Rund
funkempfänger (Tuner), ein digitales Tonbandgerät (DAT), ein
digitaler Satelliten-Rundfunkempfänger (DSR) und ein Kom
pakt-Disk-Spieler (CD) angeschlossen werden, während der
fünfte Eingang für sonstige Geräte (AUX) frei bleibt. Die
Umschalteinrichtung weist drei optische Ausgänge OUT 1, OUT
2 und OUT 3 auf. Jeweils einer der Eingänge IN 1, IN 2 . . .
IN 5 kann wahlweise an einen der Ausgänge OUT 1, OUT 2, OUT
3 geschaltet werden. Der Ausgang OUT 1 ist beispielsweise an
den digitalen Verstärker angeschlossen. Der Ausgang OUT 2
ist an den Eingang des digitalen Tonbandgerätes DAT ange
schlossen, so daß durch Schalten eines der Eingänge IN 1, IN
3, IN 4, IN 5 das Signal an den Ausgang OUT 2 und von dort
an den Eingang des DAT-Gerätes weitergeleitet wird, wo es
mit dem digitalen Tonbandgerät DAT aufgezeichnet werden
kann. Der dritte Ausgang OUT 3 bleibt für weitere Verwen
dungen frei.
In Fig. 2 ist die Umschalteinrichtung der Fig. 1 im ein
zelnen im Blockschaltbild gezeigt. Jedem Ausgang IN 1, IN 2,
IN 3, IN 4 und IN 5 ist ein Empfängermodul 1, 2, 3, 4 oder 5
nachgeschaltet. Diese an sich bekannten Empfängermodule
wandeln die anstehenden digitalen optischen Signale in
entsprechende digitale elektrische Signale um. Die elektri
schen Signalausgänge der Empfängermodule werden einem Ein
gangsumschalter zugeführt, durch welchen umschaltbar ein
ausgewähltes Empfängermodul an eine weiterführende Leitung
angeschlossen werden kann. Die weiterführende Leitung führt
zu einem Ausgangsumschalter, der die weiterführende Leitung
wiederum wählbar an eines von drei Sendermodulen 1, 2 und 3
anschließt. Die Sendermodule 1, 2, 3 sind an sich bekannte
Module, die die digitalen elektrischen Signale wiederum in
entsprechende digitale optische Signale umwandeln. Der
optische Ausgang des Sendermoduls 1 bildet den Ausgang OUT 1
der Umschalteinrichtung, der optische Ausgang des Sendermo
duls 2 den Ausgang OUT 2 und der optische Ausgang des Sender
moduls 3 den Ausgang OUT 3.
Zur automatischen Umschaltung des Eingangsumschalters werden
die elektrischen Signale der Empfängermodule 1, 2, 3, 4, 5
einem Signaldetektor zugeführt, der die Empfängermodule
überwacht und feststellt, an welchem der Empfängermodule ein
Signal ankommt. Der Signaldetektor ist mit einer Umschaltlo
gik verbunden, die den Eingangsumschalter auf dasjenige
Empfängermodul schaltet, welches von dem Signaldetektor als
signalführendes Empfängermodul ermittelt wird.
Weiter ist eine Handsteuerung vorgesehen, mittels derer der
Eingangsumschalter manuell auf ein gewünschtes Empfängermo
dul geschaltet werden kann. Ein Umschalter Automatik/Handbe
trieb ermöglicht das wahlweise Einschalten der automatischen
Umschaltung des Eingangsumschalters oder das Umschalten per
Handsteuerung.
Die Betätigung des Ausgangsumschalters ist nur per Hand
steuerung möglich, um das empfangene digitale optische
Signal jeweils nach Wunsch dem digitalen Verstärker und
damit dem Wiedergabegerät, zur Aufzeichnung dem digitalen
Tonbandgerät oder einem sonstigen Gerät zuzuführen.
Claims (6)
1. Anordnung zum Zuführen von digitalen optischen Signalen
zu einem Gerät, gekennzeichnet durch eine dem Gerät
(digitaler Verstärker) vorschaltbare Umschalteinrichtung
mit
- a) wenigstens zwei parallelen Eingängen (IN 1, IN 2, IN 3, IN 4, IN 5) für digitale optische Signale,
- b) wobei jeder Eingang (IN 1, IN 2, IN 3, IN 4, IN 5) jeweils aus einem Empfängermodul (Empfängermo dul 1, 2, 3, 4, 5) besteht, das die optischen Signale in entsprechende digitale elektrische Signale umwandelt,
- c) einem elektrischen Eingangsumschalter, der um schaltbar jeweils ein Empfängermodul an eine weiterführende Leitung schaltet, und
- d) einem an die weiterführende Leitung angeschlos senen Sendermodul, das die elektrischen Signale in entsprechende optische Signale umwandelt,
- e) wobei das Sendermodul einen Ausgang (OUT 1) bildet.
2. Anordnung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
der Eingangsumschalter automatisch und/oder mit Hand
steuerung umschaltbar ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
zur automatischen Umschaltung ein Signaldetektor vorge
sehen ist, dem die elektrischen Signale der Empfängermo
dule (Empfängermodul 1, 2, 3, 4, 5) zugeführt werden und
der über eine Umschaltlogik den Eingangsumschalter auf
das jeweils signalführende Empfängermodul umschaltet.
4. Anordnung nach einen der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgangsumschalter die
weiterführende Leitung umschaltbar an ein ausgewähltes
von wenigstens zwei Sendermodulen (Sendermodul 1, 2, 3)
anschließt.
5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ausgangsumschalter durch Handsteuerung umschaltbar
ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß wenigstens zwei Sendermodule (Sen
dermodul 1, 2, 3) parallel an die weiterführende Leitung
angeschlossen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924218779 DE4218779C2 (de) | 1992-06-06 | 1992-06-06 | Vorrichtung zur optischen Informationsübertragung zwischen mehreren miteinander zu verbindenden Geräten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924218779 DE4218779C2 (de) | 1992-06-06 | 1992-06-06 | Vorrichtung zur optischen Informationsübertragung zwischen mehreren miteinander zu verbindenden Geräten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4218779A1 true DE4218779A1 (de) | 1993-12-16 |
| DE4218779C2 DE4218779C2 (de) | 1997-04-03 |
Family
ID=6460580
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924218779 Expired - Fee Related DE4218779C2 (de) | 1992-06-06 | 1992-06-06 | Vorrichtung zur optischen Informationsübertragung zwischen mehreren miteinander zu verbindenden Geräten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4218779C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4409740A1 (de) * | 1994-03-22 | 1995-10-26 | Erno Raumfahrttechnik Gmbh | Vorrichtung zur Verbindung von Transputern |
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| DE1283296B (de) * | 1965-09-14 | 1968-11-21 | Standard Elektrik Lorenz Ag | Schaltungsanordnung fuer eine einem Fernsprechnetz und einem Fernschreibnetz gemeinsam dienende, zentral gesteuerte Vermittlungsstelle |
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-
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- 1992-06-06 DE DE19924218779 patent/DE4218779C2/de not_active Expired - Fee Related
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4218779C2 (de) | 1997-04-03 |
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