DE4212680A1 - Steuervorrichtung zur steuerung der abgabeleistung eines verdichters in einem automobil-klimageraet - Google Patents
Steuervorrichtung zur steuerung der abgabeleistung eines verdichters in einem automobil-klimageraetInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Steuervorrichtung nach dem Oberbegriff des Pa
tentanspruches 1.
Allgemein betrifft die Erfindung eine Steuervorrichtung zur Steuerung der
Abgabeleistung eines Verdichters zur Realisierung eines Kühlkreislaufes in
einem Automobil-Klimagerät.
In der Vergangenheit wurde eine große Vielfalt von Steuervorrichtungen zur
Steuerung der Abgabeleistung eines Verdichters in einem Automobil-Klima
gerät hergestellt. So ist eine Steuervorrichtung zur Steuerung der Abgabe
leistung eines Verdichters bekannt, bei welcher die Soll-Kühltemperatur
des Verdampfers entsprechend der Lufttemperatur der aus dem Entlüfter aus
gelassenen Luft bestimmt wird und so dann die Abgabeleistung des Verdich
ters stufenweise gesteuert wird um die Soll-Kühltemperatur zu erreichen
(JP-P-C 62-94 748).
Bei dieser Art der Steuervorrichtung verändert sich die erwähnte Soll-Kühl
temperatur entsprechend zu den Umgebungsbedingungen innerhalb und außer
halb des Fahrgastraumes und zu der für den Fahrgastraum eingestellten Tem
peratur. Wenn z. B. das Klimagerät eingeschaltet und die Außentemperatur
niedrig ist, dann ist die Kühlbelastung geringer als wenn die Außentempe
ratur hoch ist, es sei denn es liegen besondere Bedingungen vor. Ist die
Temperatur für den Fahrgastraum hoch eingestellt, dann ist die Kühlbela
stung geringer als dann wenn die Temperatur niedrig eingestellt ist, so
daß die Soll-Kühltemperatur hoch eingestellt werden kann, solange wie die
Umgebungsbedingungen unverändert bleiben.
Wenn jedoch die Temperatur im Fahrgastraum manuell höher eingestellt ist
wenn die Außentemperatur und die Feuchtigkeit hoch ist (wie dies im Sommer
in Japan der Fall ist), so steigt die Soll-Kühltemperatur. Hierdurch ver
ringert sich die Kühlleistung des Verdampfers, so daß die Entfeuchtungs
leistung des Verdampfers entsprechend verringert wird, was oft zur Folge
hat, daß die Fahrgäste die Feuchtigkeit spüren, was natürlich nicht komfor
tabel ist.
Ist z. B. die Außentemperatur bei regnerischem Wetter gering, so steigt die
Soll-Kühltemperatur, da die Kühlbelastung ebenfalls gering ist. Dieses
hat wiederum eine unzureichende Entfeuchtungs-Wirkung zur Folge, so daß sich
auf der Windschutzscheibe ein Wasserschleier bilden kann, was natürlich ein
Problem für den Fahrer darstellt.
Beispielsweise ist aus der JP-P-C 2-2 90 712 bekannt, daß die Entfeuchtungs
leistung des Verdampfers durch die Verringerung der Abgabeleistung des Ver
dichters verringert wird, wenn die Feuchtigkeit im Fahrgastraum unterhalb
eines bestimmten Wertes liegt. Hierbei wird eine Luftmischklappe so ge
steuert, daß eine Veränderung der Lufttemperatur der ausgelassenen Luft ver
hindert wird, so daß die Lufttemperatur der ausgelassenen Luft nicht ansteigt.
Anders ausgedrückt wird hierdurch eine Verringerung der Feuchtigkeit im Fahr
gastraum dadurch verhindert, daß die Entfeuchtungsleistung verringert wird,
während die Lufttemperatur der aus dem Entlüfter ausgelassenen Luft gleich
bleibt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Steuervorrichtung der
in Rede stehenden Art derart weiterzubilden und auszugestalten, daß der im
Kühlkreislauf angeordnete Verdampfer die Kühlleistung entsprechend der Kühl
belastung realisiert, während eine Verringerung der Entfeuchtungsleistung
verhindert wird, wenn die Außentemperatur hoch ist, und gleichzeitig die
Entfeuchtungsleistung aufrechterhalten wird, wenn die Außentemperatur gering
ist.
Die zuvor aufgezeigte Aufgabe ist durch den Kennzeichnungsteil des Patent
anspruchs 1 gelöst.
So wie es auch in dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung erklärt
ist, gehört zu der Steuervorrichtung zur Steuerung der Abgabeleistung eines
Verdichters in einem Automobil-Klimagerät ein im Lüftungskanal des Klima
gerätes angeordneter Verdampfer, ein Verdichter mit variabler Abgabelei
stung, ein Expansionsventil und ein Verflüssiger, die gemeinsam einen
Kühlkreislauf bilden. Die Steuervorrichtung steuert die Abgabeleistung des
Verdichters über die im Verdichter hierfür vorgesehenen Bauelemente. Zusätz
lich weist die Steuervorrichtung der in Rede stehenden Art eine Meßeinrich
tung zur Ermittlung der tatsächlichen Kühltemperatur des Verdampfers und
eine Berechnungseinrichtung zur Berechnung der Wärmebelastung auf. Die Be
rechnungseinrichtung berechnet die Wärmebelastungssignale, um das Klima
gerät nach Maßgabe der innerhalb und außerhalb des Fahrgastraumes existie
renden Umgebungsbedingungen, wie der Temperatur im Fahrgastraum, der Außen
temperatur und der für den Fahrgastraum eingestellten Temperatur, zu steu
ern. Zusätzlich weist die erfindungsgemäße Steuervorrichtung eine erste
Einstelleinrichtung und eine zweite Einstelleinrichtung zum Einstellen
einer ersten und einer zweiten Soll-Kühltemperatur für den Verdampfer auf.
Die erste Einstelleinrichtung dient zum Einstellen einer ersten Soll-Kühltem
peratur für den Verdampfer basierend auf den Wärmebelastungssignalen und
einem Schema für die Soll-Kühltemperatur, welches hohe erste Soll-Kühltem
peraturen für eine geringe Kühlbelastung zeigt. Die zweite Einstelleinrich
tung dient zum Einstellen einer zweiten Soll-Kühltemperatur für den Verdamp
fer basierend auf einem Schema für die zweite Soll-Kühltemperatur, welches
eine hohe zweite Soll-Kühltemperatur zeigt, wenn die Außentemperaturen
mäßig sind, und niedrige zweite Soll-Kühltemperaturen zeigt, wenn die Außen
temperaturen geringer oder größer als mäßig sind. Weiterhin weist die erfin
dungsgemäße Steuervorrichtung eine Auswahlschaltung zum Auswählen der ersten
oder zweiten Soll-Kühltemperatur auf. Die Auswahlschaltung vergleicht die
erste Soll-Kühltemperatur, welche durch die erste Einstelleinrichtung fest
gelegt ist, mit der zweiten Soll-Kühltemperatur, welche durch die zweite
Einstelleinrichtung festgelegt ist. Wenn die durch die Meßeinrichtung er
mittelte tatsächliche Kühltemperatur des Verdampfers über einem bestimmten
Grenzwert liegt, so wählt die Auswahlschaltung die niedrigere der beiden
Soll-Kühltemperaturen (die erste Soll-Kühltemperatur oder die zweite Soll-
Kühltemperatur) aus. Ferner weist die erfindungsgemäße Steuervorrichtung
eine Steuerungseinheit für die Abgabeleistung des Verdichters auf. Die
Steuerungseinheit steuert über den veränderlichen Abgabeleistungs-Me
chanismus des Verdichters die Abgabeleistung des Verdichters basierend auf
der Soll-Kühltemperatur, welche von der Auswahlschaltung ausgewählt worden
ist.
Wenn nun die Temperatur im Fahrgastraum hoch eingestellt und die Außentem
peratur ebenfalls hoch ist, so steigt die erste Soll-Kühltemperatur, da
die Kühlbelastung gering ist. Im Gegensatz hierzu fällt die zweite Soll-
Kühltemperatur, wenn die Außentemperatur hoch ist. Ist nun die erste Soll-
Kühltemperatur geringer als die zweite Soll-Kühltemperatur, so wird die
erste Soll-Kühltemperatur ausgewählt. Ist aber die erste Soll-Kühltempera
tur höher als die zweite Soll-Kühltemperatur, dann wird die zweite Soll-
Kühltemperatur ausgewählt. Entsprechend der nun ausgewählten Soll-Kühltem
peratur wird dann die Abgabeleistung des Verdichters bestimmt. Hierdurch
wird die Soll-Kühltemperatur gering gehalten, was zu dem Ergebnis führt,
daß eine Verringerung der Entfeuchtungsleistung (des Verdampfers) verhin
dert wird.
Viele andere Vorteile und Eigenschaften der vorliegenden Erfindung werden
für einen Fachmann aus der nachfolgenden Erläuterung eines bevorzugten Aus
führungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung deutlich. In der Zeich
nung zeigt
Fig. 1 ein Diagramm zur Erläuterung des Aufbaus der Steuervorrichtung
nach der Lehre der Erfindung,
Fig. 2 ein Automobil-Klimagerät beispielhaft für die Lehre der Erfindung,
Fig. 3 im Schnitt einen Verdichter mit variabler Abgabeleistung beispiel
haft für die Lehre der Erfindung,
Fig. 4 ein Flußdiagramm zur Steuerung der Abgabeleistung eines Verdich
ters beispielhaft für die Lehre der Erfindung,
Fig. 5 eine charakteristische Kurve zur Berechnung der ersten Soll-Kühl
temperatur T′E1 des Verdampfers in Abhängigkeit des den Wärme
belastungssignalen entsprechenden Gesamtsignals T,
Fig. 6 eine charakteristische Kurve zur Berechnung der zweiten Soll-
Kühltemperatur T′E2 des Verdampfers in Abhängigkeit der Außen
temperatur Ta, und
Fig. 7 eine charakteristische Kurve zur Berechnung der zweiten Soll-
Kühltemperatur T′E2 des Verdampfers in Abhängigkeit der Feuchtig
keit Th im Fahrgastraum.
Fig. 1 zeigt schematisch den Aufbau der Steuervorrichtung nach der Lehre
der Erfindung. Eine Meßeinrichtung 100 ermittelt vorzugsweise über einen
Sensor die tatsächliche Kühltemperatur des Verdampfers 6. Basierend auf den
Umgebungsbedingungen innerhalb und außerhalb des Fahrgastraumes einschließ
lich der Temperatur im Fahrgastraum, der Außentemperatur und der für den
Fahrgastraum eingestellten Temperatur, werden die zur Steuerung des Klima
gerätes notwendigen Wärmebelastungssignale in einer Berechnungseinrichtung
110 für die Berechnung der Wärmebelastung verarbeitet und eine erste Ein
stelleinrichtung 120 legt die erste Soll-Kühltemperatur für den Verdampfer
6, basierend auf den Wärmebelastungssignalen, nach einem charakteristischem
Schema für die erste Soll-Kühltemperatur fest. Das charakteristische Schema
zeigt steigende Soll-Kühltemperaturen für geringer werdende Kühlbelastungen.
Zur gleichen Zeit wird durch eine zweite Einstelleinrichtung 130 eine zweite
Soll-Kühltemperatur für den Verdampfers 6 entsprechend einem charakteristi
schem Schema für die zweite Soll-Kühltemperatur festgelegt. Dieses charak
teristische Schema zeigt eine hohe zweite Soll-Kühltemperatur, wenn die
Außentemperaturen mäßig sind, und fallende zweite Soll-Kühltemperaturen,
wenn die Außentemperaturen niedrig oder hoch sind. Ist nun die von der
Meßeinrichtung 100 ermittelte tatsächliche Kühltemperatur des Verdampfers 6
größer als ein Grenzwert, so vergleicht die Auswahlschaltung 140 die durch
die erste Einstelleinrichtung 120 festgelegte erste Soll-Kühltemperatur mit
der durch die zweite Einstelleinrichtung 130 festgelegten zweiten Soll-Kühl
temperatur und wählt die niedrigere dieser beiden Soll-Kühltemperaturen aus.
Basierend auf dieser durch die Auswahlschaltung 140 ausgewählten Soll-Kühl
temperatur steuert eine Steuerungseinheit 150 die Abgabeleistung des Ver
dichters 16 über die im Verdichter 16 vorgesehenen Bauelemente 17.
Fig. 2 zeigt ein Diagramm eines Automobil-Klimagerätes in einer Ausführungs
form nach der Lehre der Erfindung. Zu erkennen ist ein Lüftungskanal 1
mit einer an der Zuströmseite angeordneten Außenluft-Aufnahmeöffnung 2
und einer Innenluft-Aufnahmeöffnung 3. Zusätzlich ist zur Auswahl von
Außenluft oder Umluft (Innenluft) zwischen diesen beiden Aufnahmeöffnun
gen 2 und 3 eine Auswahlklappe 4 angeordnet. über ein Gebläse 5 wird Luft
in den Lüftungskanal 1 eingesaugt und auf die Abströmseite des Lüftungska
nals 1 gefördert. Hinter dem Gebläse 5 ist ein Verdampfer 6 angeordnet.
Der Verdampfer 6 ist über Rohrleitungen mit einem Verdichter 16, einem
Expansionsventil 13, einem Aufnahmetank 14 und einem Verflüssiger 15 ver
bunden, die gemeinsam einen Kühlkreislauf bilden. Im Verdichter 16 sind
Bauelemente 17 vorgesehen, wodurch die Abgabeleistung des Verdichters 16
verändert bzw. gesteuert werden kann.
Hinter dem Verdampfer 6 ist ein Heizungsblock 7 angeordnet. Als Energie
quelle bzw. Wärmequelle für den Heizungsblock 7 dient das Kühlwasser des
Motors. Auf der Anströmseite des Heizungsblocks 7 ist eine Luftmischklappe
8 angeordnet. Die Luftmischklappe 8 steuert die durch den Heizungsblock 7
strömende Luftmenge.
Im hinteren Teil des Lüftungskanals 1 - also im Auslaßbereich - ist eine
Entfroster-Entlüftungsöffnung 9, eine in Richtung auf das Gesicht des Fahr
zeuginsassen wirkende Entlüftungsöffnung 10 und eine auf die Füße der Fahr
zeuginsassen wirkende Entlüftungsöffnung 11 angeordnet. Die durch diese Öff
nungen strömende Luftmenge kann mit Hilfe einer Betriebsartklappe 12 wahl
weise eingestellt bzw. gesteuert werden.
Fig. 3 zeigt nur ganz grob eine mögliche Ausführungsform für einen Verdich
ter 16 mit einer variablen Abgabeleistung. Dieses Ausführungsbeispiel zeigt
einen Verdichter 16 mit variabler Abgabeleistung der "Taumelscheibenart".
Aber auch der Einsatz eines anderen Verdichters mit variabler Abgabeleistung
ist denkbar.
Eine Antriebswelle 51 ist mit einem Motor (nicht dargestellt) über eine
elektromagnetische Kupplung 18 verbunden und in dem Verdichtergehäuse 16a
angeordnet. Eine Taumelscheibe 52 ist mit der Antriebswelle 51 über eine
Scharnierkugel 53 verbunden. Die Taumelscheibe 52 ist innerhalb eines im
Verdichtergehäuse 16a gebildeten Kurbelraumes 54 angeordnet. Die Taumel
scheibe 52 ist durch die Scharnierkugel 53 gelagert und kann auf der An
triebswelle 51 "taumeln". Hierbei bewegt sich dann ein mit der Taumel
scheibe 52 verbundener Kolben 55 innerhalb einer Zylinderbohrung 56 ent
sprechend dem "Taumelwinkel" hin und her.
Ein Drucksteuerventil 57 ist im Verdichter 16 in Richtung des Kurbelraumes
54 angeordnet. Das Drucksteuerventil 57 weist einen Ventilkörper 59 auf.
Der Ventilkörpers 59 dient zum Einstellen der Strömungsverbindung zwischen
dem Kurbelraum 54 und einer Ansaugkammer 58, welche mit der Ansaugseite des
Verdichters strömungsverbunden ist. Ein Druckumsetzer 60 aktiviert den
Ventilkörper 59 entsprechend zu dem in der Ansaugkammer 58 herrschenden
Druck. Ein Solenoid 61 aktiviert den Ventilkörper 59 entsprechend der Größe
eines elektrischen Stromes Isol (d. h. entsprechend des Signals für die
Veränderung der Abgabeleistung des Verdichters 16), welcher über eine Magnet
Magnetspule 62 fließt. Hierdurch wird die Menge des zwischen dem Kolben 55
und der Zylinderbohrung 56 in den Kurbelraum 54 entweichenden und aus dem
Kurbelraum 54 wieder der Einlaßseite des Verdichters 16 zugeführten Leck
gases gesteuert.
Die im Verdichter 16 zur Veränderung der Abgabeleistung des Verdichters
16 vorgesehenen Bauelemente 17 sind hier als Drucksteuerventil 57 ausge
führt. Steigt nun die Höhe des fließenden elektrischen Stromes Isol, so
nimmt auch die Magnetkraft des Solenoiden 61 zu, wodurch der Ventilkörper
59 die Strömungsverbindung zwischen dem Kurbelraum 54 und der Ansaugkammer
58 verengt. Hierdurch verringert sich die Menge des aus dem Kurbelraumes
54 entweichenden, durchblasenden Gases, während der Hub des Kolbens 55
geringer wird. Anders ausgedrückt, die Abgabeleistung des Verdichters 16
wird folglich geringer.
Das Klimagerät saugt bei Betrieb des Gebläses 5 Außenluft oder Umluft (Innen
luft) an. Mit Hilfe der Auswahlklappe 4 kann Außenluft durch die Außenluft-
Aufnahmeöffnung 2 oder Umluft durch die Innenluft-Aufnahmeöffnung 3 angesaugt
werden, welche dann beim Vorbeiströmen am Verdampfer 6 durch diesen gekühlt
wird. Diese gekühlte Luft wird durch eine entsprechend geöffnete Luftmisch
klappe 8 aufgeteilt, so daß ein Luftstrom durch den Heizungsblock 7 strömt
und ein anderer Luftstrom am Heizungsblock 7 vorbeigeleitet wird. Hinter dem
Heizungsblock 7 vermischt sich die durch den Heizungsblock 7 geleitete und
erhitzte Luft mit der am Heizungsblock 7 vorbeigeleiteten kalten Luft, so
daß hierdurch eine gewünschte Temperatur für die Luft eingestellt wird.
Die Luft, welche nun die eingestellte Temperatur aufweist, wird in den
Fahrgastraum durch die Entlüftungsöffnungen 9, 10 und 11 ausgelassen und
erwärmt so den Fahrgastraum. Über die Betriebsartklappe 12 wird die Art
der Entlüftung (Entfrosten, Entlüftung in Richtung der Füße oder des Ge
sichtes der Fahrzeuginsassen) gewählt.
Um das Klimagerät zu steuern ist ein Mikrocomputer 19 vorgesehen. Über einen
Multiplexer (MPX) 24 und einen Analog-Digital (A/D)-Umsetzer 25 werden dem
Mikrocomputer 19 die Signale mehrerer Temperatursensoren übermittelt. Hier
bei erfolgt die Übermittlung der Signale eines Temperatursensors 20, welcher
die Außentemperatur ermittelt, eines Temperatursensors 21, welcher die Tem
peratur im Fahrgastraum ermittelt, eines Aktinometers 22, welches die In
tensität des einfallenden Sonnenlichtes ermittelt, und eines Temperatursen
sors 23, welcher entweder am Verdampfer 6 direkt oder kurz hinter dem Ver
dampfer 6 angeordnet ist und die tatsächliche Kühltemperatur ermittelt.
Die Signale, welche der Mikrocomputer 19 über eine Instrumententafel 26
erhält werden später erörtert.
Ein Mikrocomputer 19 der hier verwendeten Art ist als solcher bekannt und
weist einen Rechnerkern (CPU), einen ROM, einen RAM und Eingangs- und Aus
gangs-Signalanschlüsse I/O auf. Aufgrund eines gespeicherten Programms
verarbeitet der Mikrocomputer 19 die vom A/D-Umsetzer 25 und von der In
strumententafel 26 zugeleiteten Signale und erzeugt Ausgangssignale.
Über Steuerschaltungen 37a bis 37g werden einzelne Einheiten gesteuert,
wie z. B. die Stellglieder 38a, 38b, 38c, das Gebläse 5, die elektromagne
tische Kupplung 18, die im Verdichter vorgesehenen Bauelemente 17 und ein
Magnetventil 39.
Die Instrumententafel 26 weist mehrere Schalter auf. So ist ein Automatik
schalter 27 zur automatischen Steuerung des Klimagerätes, ein Klimaanlagen
schalter (A/C-Schalter) 28 zum Ein- und Ausschalten des Betrieb des Kühl
kreislaufes, ein Ausschalter 29 zum Ausschalten des Klimagerätes, ein Ent
froster-Schalter (DEF-Schalter) 30 zum manuellen Einstellen der Entfroster-
Betriebsart und ein Lüftungsschalter (REC-Schalter) 31 zum manuellen Einstel
len der Außenluft-/Umluftzirkulation vorgesehen. Ferner weist die Instrumen
tentafel 26 zwei Schalter 32 zum wahlweisen Auf- und Abschalten der Temperatur
für den Fahrgastraum, einen Betriebsartschalter 33 zum manuellen Wählen der
Entlüftungs-Betriebsart, einen Gebläse-Schalter 34 zum manuellen Einstellen
des geförderten Luftvolumens durch das Gebläse 5 und eine Anzeigevorrichtung
36 zum Anzeigen der augenblicklichen Betriebsbedingungen des Klimagerätes
auf. Die Anzeigevorrichtung 36 wird von dem Mikrocomputer 19 über eine Schal
tung 35 gesteuert.
Fig. 4 zeigt ein Flußdiagramm, welches den durch den Mikrocomputer 19 durch
geführten Steuerungsprozeß nach der Lehre der Erfindung verdeutlicht.
Der in Fig. 4 dargestellte Steuerungsprozeß für das Klimagerät beginnt mit
dem Schritt 200 und wird in gleichmäßigen Intervallen durchgeführt, wenn
ein Zeitgeber eingestellt oder ein Sprungbefehl eines anderen Programms
oder Programmteiles aktiviert wird.
Im Schritt 210 werden die durch die Sensoren 20 bis 23 ermittelten Signale
in Form von digitalen Signalen eingelesen (die im Fahrgastraum herrschende
Temperatur Tr, die Außentemperatur Ta, die aktuelle Kühltemperatur des
Verdampfers TE und die Intensität des Sonnenlichtes Tsd). Im Schritt 220
werden die durch die Instrumententafel 26 eingestellten Signale, z. B. die
für den Fahrgastraum eingestellte Temperatur Tset, eingelesen.
Im Schritt 230 wird ein Gesamtsignal T basierend auf den für die Umgebungs
bedingungen innerhalb und außerhalb des Fahrgastraumes eingelesenen Signalen
der Temperaturen Tr, Ta, Tsd, TE und Tset berechnet. Hieraus ergibt sich
dann als Gesamtsignal T die Wärmebelastung bzw. die Kühlbelastung nach der
folgenden Gleichung (1):
T = (Tr-25) + a (Ta-25) + b Tsd + c (TE-3) - d(Tset-25) + e (1)
In der Gleichung (1) sind a, b, c und d arithmetische Verstärkungsfak
toren und e ein Korrekturwert. Jeder arithmetische Verstärkungsfaktor ist
unter Beachtung dessen, was die Fahrgäste durch jede Veränderung ausgedrückt
durch die Variable Tr (Temperatur im Fahrgastraum) spüren, experimentell
bestimmt. Ist der Wert für das Gesamtsignal T gering, so ist auch die Kühl
belastung gering. Ist jedoch der Wert für das Gesamtsignal T hoch, so ist
auch die Kühlbelastung größer (die Kühlbelastung ist folglich - für einen
bestimmten Bereich - direkt proportional zum Gesamtsignal T).
Nach der Berechnung des Gesamtsignals T erfolgt im Schritt 240 die Feststel
lung ob das Gebläse 5 im Betrieb ist. Wenn das Gebläse 5 im Betrieb ist
schreitet das Programm zum Schritt 250 fort. Ist das Gebläse 5 nicht im
Betrieb so springt das Programm zum Schritt 330, wodurch dann die elek
tromagnetische Kupplung 18 außer Betrieb gesetzt wird, so daß der Verdich
ter 16 ebenfalls außer Betrieb gesetzt ist.
Im Schritt 250 erfolgt die Feststellung, ob der Klimaanlagenschalter 28
(A/C-Schalter) in der "EIN"- oder "AUS"-Position steht. Ist die Klima
anlage eingeschaltet (A/C-Schalter in der "EIN"-Position) so fährt das
Programm mit dem Schritt 260 fort. Im anderen Fall springt das Programm
zum Schritt 330, wodurch wiederum der Verdichter 16 außer Betrieb gesetzt
wird.
Im Schritt 260 erfolgt eine Entscheidung über die tatsächliche Kühltempe
ratur TE des Verdampfers 6. Ist die tatsächliche Kühltemperatur TE gering so
wird von B nach A bei einem Grenzwert α (z. B. bei 0,5°C) geschaltet. Ist
die tatsächliche Kühltemperatur TE hoch, so wird von A nach B bei einem
Grenzwert β (z. B. bei 3°C) geschaltet. Somit ist eine Hysterese verwirk
licht. Ist das Ergebnis dieser Entscheidung B, so fährt das Programm mit
dem Schritt 270 fort. Im anderen Falle, wenn das Ergebnis dieser Entscheidung
A ist, springt das Programm zum Schritt 330, wodurch der Betrieb des Verdich
ters 16 gestoppt wird.
Ist im Schritt 260 die Entscheidung für B aufgrund der tatsächlichen Kühl
temperatur TE des Verdampfers 6 getroffen worden, also anders ausgedrückt,
wenn die tatsächliche Kühltemperatur TE des Verdampfers 6 höher ist und
nicht nahezu gleich gering wie die Gefriertemperatur, dann wird die Soll-
Kühltemperatur T′E1 basierend auf dem Gesamtsignal T im Schritt 270 (wie
in Fig. 5 dargestellt) berechnet (Mit T′E1 ist hier nicht die Soll-Kühl
temperatur gemeint, sondern das zu dieser Soll-Kühltemperatur korrespon
dierende Signal. Dieses wird hier im folgenden aber zur Verhinderung von
Mißverständnissen Soll-Kühltemperatur genannt).
Fig. 5 zeigt die Berechnung der Soll-Kühltemperatur T′E1 in Abhängigkeit
des Gesamtsignals T. Ist das errechnete Gesamtsignal T größer als 11 und
die Kühlbelastung hoch, so wird die erste Soll-Kühltemperatur T′E1 auf
3°C festgelegt. Die in Fig. 5 dargestellte Kurve zeigt niedrigere Soll-
Kühltemperaturen T′E1 für hohe Kühlbelastungen (linker Teilbereich der
Kurve) und höhere Soll-Kühltemperaturen T′E1 für geringere Kühlbelastungen
(rechter Teilbereich der Kurve). Wenn das Gesamtsignal T gleich 7 oder ge
ringer ist und folglich auch die Kühlbelastung gering ist, so wird die
erste Soll-Kühltemperatur T′E1 auf 13°C festgelegt. Ist das Gesamtsignal
T berechnet worden und liegt zwischen und 7 und 11, so wird die erste Soll-
Kühltemperatur T′E1 zwischen den vorher festgelegten Temperaturwerten 3°C
und 13°C in linearer Abhängigkeit zum Gesamtsignal T festgelegt.
Ist nun im vorher erwähnten Schritt 270 des Programms die erste Soll-
Kühltemperatur T′E1 des Verdampfers 6 festgelegt, so fährt das Programm
mit dem Schritt 280 fort. Im Schritt 280 wird die zweite Soll-Kühltempe
ratur T′E2 für den Verdampfer 6 basierend auf der Außentemperatur Ta berech
net. Diese Berechnung wird durch die Fig. 6 näher verdeutlicht.
Die Berechnung der zweiten Soll-Kühltemperatur T′E2 für den Verdampfer 6
erfolgt nach dem folgenden Schema, welches in Fig. 6 dargestellt ist. Ist
die Außentemperatur Ta gleich 10°C oder niedriger als 10°C, so wird die
zweite Soll-Kühltemperatur T′E2 auf 3°C festgelegt. Liegt die Außentempe
ratur Ta in einem gemäßigten Bereich zwischen 20°C und 25°C, so wird die
zweite Soll-Kühltemperatur T′E2 auf 13°C festgelegt. Ist die Außentempera
tur Ta größer oder gleich 30°C, so wird die zweite Soll-Kühltemperatur T′E2
auf 7°C festgelegt. Liegt die Außentemperatur Ta in den Bereichen zwischen
10°C oder 20°C oder zwischen 25°C und 30°C, so wird die zweite Soll-Kühl
temperatur T′E2 auf Temperaturwerte in diesen Bereichen durch die in Fig. 6
dargestellte Kurvezwischen 3°C oder 13°C oder 13°C und 7°C festgelegt.
Die Kurve zeigt die geeignetsten Soll-Kühltemperaturen T′E2 in Abhängigkeit
der Außentemperaturen Ta um die Entfeuchtungsleistung des Verdampfers 6 auf
rechtzuerhalten.
Im Schritt 290 des Programms wird nun die erste Soll-Kühltemperatur T′E1
mit der zweiten Soll-Kühltemperatur T′E2 verglichen. Ist nun die zweite Soll-
Kühltemperatur T′E2 niedriger als die erste Soll-Kühltemperatur T′E1, so
wird die zweite Soll-Kühltemperatur T′E2 im Schritt 300 als Soll-Kühltem
peratur TE für den Verdampfer 6 ausgewählt. Andernfalls wenn die erste Soll-
Kühltemperatur T′E1 niedriger ist als die zweite Soll-Kühltemperatur T′E2,
so wird die erste Soll-Kühltemperatur T′E1 im Schritt 310 als Soll-Kühl
temperatur TE für den Verdampfer 6 ausgewählt.
Im Schritt 320 werden die Signale für den elektrischen Strom Isol so fest
gelegt, daß die Differenz bzw. Abweichung Δ T zwischen der im Schritt 300
oder 310 festgelegten Soll-Kühltemperatur T′E (T′E ist identisch mit T′E1
oder T′E2) und der tatsächlichen Kühltemperatur TE geringer oder nahezu
gleich 1°C ist, woraufhin dann die Abgabeleistung des Verdichters 16 ge
steuert wird.
Hierdurch bedingt, weil die niedrigere der beiden Soll-Kühltemperaturen
T′E1 und T′E2 als Soll-Kühltemperatur T′E für den Verdampfer 6 ausgewählt
wird, kann eine Verringerung der Entfeuchtungsleistung des Verdampfers 6
verhindert werden (hierbei wird die erste Soll-Kühltemperatur T′E1 in Ab
hängigkeit des Gesamtsignals T und die zweite Soll-Kühltemperatur T′E2
in Abhängigkeit der Außentemperatur Ta berechnet). Hierdurch bedingt wird
eine Verringerung der Entfeuchtungsleistung des Verdampfers 6 genau dann
verhindert, wenn die Temperatur für den Fahrgastraum bei einer hohen Außen
temperatur ebenfalls hoch eingestellt ist oder wenn die Außentemperatur
bei einer hohen Feuchtigkeit gering ist.
Im Schritt 340 erfolgt die weitere Steuerung nach der Steuerung für die
Abgabeleistung des Verdichters 16. Schließlich bei Erreichung des Schrittes
350 springt das Programm an den Anfangspunkt zurück und es beginnt ein neuer
Programmdurchlauf.
Es muß nicht erwähnt werden, daß der Gegenstand der Erfindung vor dem Hin
tergrund des technischen Inhaltes nach der Lehre der Erfindung abgeändert
werden kann.
So kann z. B., wie in Fig. 7 dargestellt, die zweite Soll-Kühltemperatur
T′E2 basierend auf der Feuchtigkeit Th im Fahrgastraum berechnet werden.
Es ist daher nicht unbedingt notwendig die zweite Soll-Kühltemperatur T′E2
basierend auf der Außentemperatur Ta zu berechnen. Fig. 7 zeigt ein charak
teristisches Schema zur Berechnung der zweiten Soll-Kühltemperatur T′E2.
Dargestellt ist hier eine lineare Abhängigkeit zwischen der zweiten Soll-
Kühltemperatur T′E2 und der im Fahrgastraum existierenden Feuchtigkeit Th.
Je höher die Feuchtigkeit Th im Fahrgastraum ist, desto geringer ist dann
die zweite Soll-Kühltemperatur T′E2.
Claims (5)
1. Steuervorrichtung zur Steuerung der Abgabeleistung eines Verdichters
in einem Automobil-Klimagerät, mit einem in einem Lüftungskanal (1) des
Automobil-Klimagerätes angeordneten Verdampfer (6) und mit einem Verdich
ter (16) mit variabler Abgabeleistung, mit einem Expansionsventil (13)
und mit einem Verflüssiger (15), die gemeinsam einen Kühlkreislauf bilden,
wobei die Steuervorrichtung die Abgabeleistung des Verdichters (16) über
im Verdichter (16) vorgesehene Bauelemente (17) steuert, gekennzeichnet
durch:
- a) eine Meßeinrichtung (100) zur Ermittlung der tatsächlichen Kühltempera tur (TE) des Verdampfers (6);
- b) eine Berechnungseinrichtung (110) zur Berechnung der Wärmebelastung auf der Grundlage von Wärmebelastungssignalen um das Klimagerät nach Maßgabe der innerhalb und außerhalb des Fahrgastraumes existierenden Um gebungsbedingungen einschließlich der Temperatur (Tr) im Fahrgastraum, der Außemtemperatur (Ta) und der für den Fahrgastraum eingestellten Temperatur (Tset) zu steuern;
- c) eine erste Einstelleinrichtung (120) zum Einstellen einer ersten Soll- Kühltemperatur (T′E1) des Verdampfers (6) basierend auf den Wärmebela stungssignalen und einem Schema für die erste Soll-Kühltemperatur, das eine hohe Soll-Kühltemperatur bei einer geringen Kühlbelastung (= geringe Wärmebelastung) zeigt;
- d) eine zweite Einstelleinrichtung (130) zum Einstellen einer zweiten Soll- Kühltemperatur (T′E2) des Verdampfers (6) basierend auf einem Schema für die zweite Soll-Kühltemperatur, das eine hohe Soll-Kühltemperatur bei einer mäßigen Außentemperatur (Ta) und eine geringe Soll-Kühltempe ratur sowohl bei einer geringen als auch bei einer hohen Außentempe ratur (Ta) zeigt;
- e) eine Auswahlschaltung (140), welche die durch die erste Einstelleinrich tung (120) eingestellte erste Soll-Kühltemperatur (T′E1) mit der durch die zweite Einstelleinrichtung (130) eingestellten zweiten Soll-Kühltem peratur (T′E2) vergleicht und dann, wenn die von der Meßeinrichtung (100) ermittelte tatsächliche Kühltemperatur (TE) des Verdampfers (6) über einem bestimmten Grenzwert liegt, die niedrigere der Soll-Kühltempera turen (T′E1, T′E2) auswählt; und
- f) eine Steuerungseinheit (150) zur Steuerung der Abgabeleistung des Ver dichters (16) über die Bauelemente (17) basierend auf der durch die Aus wahlschaltung (140) ausgewählten Soll-Kühltemperatur (T′E1 oder T E2).
2. Steuervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß, wenn die
Kühlbelastung hoch ist, die erste Soll-Kühltemperatur (T′E1) auf den nie
drigsten Temperaturwert festgelegt ist, daß, wenn die Kühlbelastung gering
ist, die erste Soll-Kühltemperatur (T′E1) auf den höchsten Temperaturwert
festgelegt ist und daß im Intervall zwischen einer hohen und einer niedrigen
Kühlbelastung die erste Soll-Kühltemperatur (T′E1) bei sinkender Kühlbe
lastung ansteigt.
3. Steuervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß,
wenn die Außentemperatur (Ta) in einem gemäßigten Bereich liegt, die
zweite Soll-Kühltemperatur (T′E2) auf den höchsten Temperaturwert festge
legt ist, daß, sobald die Außentemperatur (Ta) den gemäßigten Bereich ver
läßt, die zweite Soll-Kühltemperatur (T′E2) geringer wird, und daß, wenn
die Außentemperatur (Ta) sehr viel höher liegt als der gemäßigte Bereich,
die zweite Soll-Kühltemperatur (T′E2) auf einen niedrigen Temperaturwert
festgelegt ist.
4. Steuervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für den
Fall, daß die Außentemperatur (Ta) sehr viel größer ist als die Außentem
peraturen (Ta) im gemäßigten Bereich, der festgelegte niedrige Temperatur
wert für die zweite Soll-Kühltemperatur ( T′E2) größer ist als der festge
legte niedrige Temperaturwert für die zweite Soll-Kühltemperatur (T′E2) für
den Fall, daß die Außentemperatur (Ta) sehr viel kleiner ist als die Aus
sentemperaturen (Ta) im gemäßigten Bereich.
5. Steuervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeich
net, daß der Verdichter (16) wirksam gesteuert wird, sobald ein Klimaanla
genschalter (28) für den Betrieb des Kühlkreislaufes in der "EIN"-Position
steht und das Gebläse (5) im Betrieb ist.
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