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DE4212183A1 - Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen - Google Patents

Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen

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Publication number
DE4212183A1
DE4212183A1 DE19924212183 DE4212183A DE4212183A1 DE 4212183 A1 DE4212183 A1 DE 4212183A1 DE 19924212183 DE19924212183 DE 19924212183 DE 4212183 A DE4212183 A DE 4212183A DE 4212183 A1 DE4212183 A1 DE 4212183A1
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DE
Germany
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pump
control edge
web
bore
fuel injection
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19924212183
Other languages
English (en)
Inventor
Jaroslaw Dipl Ing Hlousek
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
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Priority to GB9307275A priority patent/GB2266349B/en
Priority to JP5081827A priority patent/JPH0626422A/ja
Publication of DE4212183A1 publication Critical patent/DE4212183A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M45/00Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship
    • F02M45/02Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts
    • F02M45/04Fuel-injection apparatus characterised by having a cyclic delivery of specific time/pressure or time/quantity relationship with each cyclic delivery being separated into two or more parts with a small initial part, e.g. initial part for partial load and initial and main part for full load
    • F02M45/06Pumps peculiar thereto
    • F02M45/066Having specially arranged spill port and spill contour on the piston

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Fuel-Injection Apparatus (AREA)

Description

Stand der Technik
Die Erfindung geht von einer Kraftstoffeinspritzpumpe gemäß der Gat­ tung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einer durch die EP-B1 0 020 249 bekannten Kraftstoffeinspritzpumpe dieser Art wird die Kraftstoffeinspritzmenge während der Hochdruckförderung in eine Vor- und eine Haupteinspritzmenge geteilt. Diese Maßnahme hat durch die Verringerung der während des Zündverzuges in den Brennraum ein­ gebrachten Kraftstoffmenge bei Zündung eine Verringerung der ent­ stehenden Druckspitzen und damit eine Herabsetzung des Verbrennungs­ geräusches zur Folge. Dazu ist bei der genannten Kraftstoffein­ spritzpumpe, bei der ein Pumpenkolben in einer Zylinderbohrung einer Zylinderbüchse axial bewegbar und zur Spritzmengenverstellung ver­ drehbar geführt ist und der mit seiner Stirnfläche einen Pumpenar­ beitsraum begrenzt, der über zwei Steueröffnungen in der Zylinder­ büchse mit einem die Zylinderbüchse umgebenden, einen Saugraum bil­ denden Niederdruckraum verbindbar ist, eine durch einen Steg in zwei Teile getrennte Ringnut auf dem Pumpenkolben unterhalb der Steuer­ ausnehmungen, mit einer weiteren Steueröffnung in der Zylinderbüchse verbindbar, wobei über eine Ausnehmung am Steg ein Kraftstoffdurch­ tritt zwischen beiden Teilen der Ringnut, und weiter über die Steuerausnehmung zum Pumpenarbeitsraum möglich ist. Die obere Ring­ nut ist dabei ständig mit dem Pumpenarbeitsraum verbunden und weist zur Spritzmengensteuerung eine obere schräg verlaufende Steuerkante auf, die mit den zwei Steueröffnungen zusammenwirkt. Der Steg steuert somit während eines Teils des Förderhubs des Pumpenkolbens über die untere Ringnut die Verbindung zwischen dem Pumpenarbeits­ raum und der unteren Steueröffnung auf, wodurch es zu einer Druck­ entlastung im Pumpenarbeitsraum und in Folge dessen zu einer Unter­ brechung der Hochdruckförderung kommt.
Dabei ist mit der bekannten Kraftstoffeinspritzpumpe nur eine be­ grenzte Steuerung des Förderbeginns der Voreinspritzung möglich, die gemäß Fig. 9 über einen mit dem Pumpenarbeitsraum verbundenen Aus­ weichkolben erfolgt, der eine Entlastungsleitung des Pumpenarbeits­ raumes verschließt. Dieser Ausweichkolben wird dabei vom komprimier­ ten Kraftstoff entgegen der Kraft einer Rückstellfeder an einen An­ schlag verschoben und verschließt in dieser Lage die Entlastungslei­ tung. Der Förderbeginn der Voreinspritzung ist somit vom Druckaufbau im Pumpenarbeitsraum abhängig, der wiederum von der Drehzahl der Brennkraftmaschine bestimmt wird.
Für eine Optimierung des Verbrennungsverlaufes der Brennkraftmaschi­ ne im gesamten Motorenkennfeld bezüglich des Verbrennungsgeräusches, der Abgasemission und der Verwendbarkeit eines qualitativ breiteren Kraftstoffspektrums ist jedoch eine last- und drehzahlabhängige Steuerung der Voreinspritzmenge nötig, die die bekannte Kraftstoffeinspritzpumpe nicht bietet.
Vorteile der Erfindung
Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe mit den kennzeichnen­ den Merkmalen des Patentanspruchs 1 hat demgegenüber den Vorteil, daß der Förderbeginn und das Förderende der Vor- und Hauptein­ spritzung durch die Auslegung der Kolbensteuerkanten in Form von schrägen Kanten in Abhängigkeit von der Kolbenverdrehlage und damit von der Last veränderbar sind. Durch diese Auslegung der Kolben­ steuerkanten besteht somit neben der Möglichkeit der Steuerung von Einspritzbeginn und Einspritzmenge auch die Möglichkeit, in bestimm­ ten Bereichen des Motorenkennfeldes nur eine Haupteinspritzung ohne Voreinspritzung zu realisieren.
Um einen mit den die Zwischenentlastung steuernden Steuerkanten am Steg zusammenwirkenden definierten Öffnungsquerschnitt zu bilden, der einen Kraftstoffdurchfluß von der mit dem Pumpenarbeitsraum ver­ bundenen unter Hochdruck stehenden oberen Ringnut zur unteren mit einer Entlastungsleitung verbundenen Ringnut ermöglicht, ist gemäß Anspruch 3 in vorteilhafter Weise eine Sackbohrung in die Zylinder­ wand eingebracht, die durch eine Schraube verschlossen wird. Die da­ durch entstandene Ausnehmung hat somit neben ihrem geometrisch genau definierten Steuerquerschnitt auch den Vorteil einer einfachen Her­ stellung.
Einen weiteren Vorteil bringt die Anordnung einer schrägen Sackboh­ rung gemäß Anspruch 4, durch die bei voller Funktionstüchtigkeit auf eine weitere Bohrung zur Verbindung zwischen der unteren Ringnut und dem Niederdruckraum verzichtet werden kann. Zudem entfällt durch diese erfindungsgemäße Ausgestaltung der Ausnehmung das Verschließen der ursprünglichen Sackbohrung, was sowohl den Fertigungs- als auch den Materialaufwand senkt.
Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung sind der Zeichnung, der Beschreibung und den Ansprü­ chen entnehmbar.
Zeichnung
Drei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher erläutert. Es zeigen die Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Teil eines ersten Ausführungsbeispiels der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzpumpe, mit konstantem Förderbeginn und variablem Förderende von Vor- und Haupteinspritzung, in der Pumpenkolbenstellung des Förderbeginns der Voreinspritzung, die Fig. 2 eine Abwicklung des in der Fig. 1 dar­ gestellten Pumpenkolbens, die Fig. 3 eine Abwicklung eines Pumpen­ kolbens eines zweiten Ausführungsbeispiels bei dem alle Steuerkanten als Schrägkanten zur Variation von Förderbeginn und Förderende aus­ geführt sind und die Fig. 4 ein drittes Ausführungsbeispiel analog zur Darstellung der Fig. 1, in der die Ausnehmung in der Zylinder­ büchse durch eine schräge Sacklochbohrung gebildet wird.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Bei der in der Fig. 1 nur in ihrem erfindungswesentlichen Bereich dargestellten Kraftstoffeinspritzpumpe sind in einem Pumpengehäuse 1 meist mehrere Zylinderbüchsen 3 in Reihe eingesetzt, die jeweils ei­ ne Zylinderbohrung 5 aufweisen, in denen ein Pumpenkolben 7, der in der Zylinderbohrung 5 mit seiner Stirnfläche 9 einen Pumpenarbeits­ raum 11 begrenzt, durch einen nicht dargestellten Nockenantrieb axial hin- und herbewegt und über eine ebenfalls nicht dargestellte Regelstange zur Spritzverstellung verdreht wird. Der Pumpenarbeits­ raum 11 ist seinerseits über eine Einspritzleitung 13 in der ein symbolisch dargestelltes Gleichdruckentlastungsventil 15 angeordnet ist mit einem in einen Brennraum der zu versorgenden Brennkraftma­ schine ragenden nicht dargestellten Einspritzventil verbunden. Zur Versorgung des Pumpenarbeitsraumes 11 mit Kraftstoff sind in der Zylinderbüchse 3 einander diametral gegenüberliegend zwei Steueröff­ nungen 17 angeordnet, die als radiale Durchgangsbohrungen ausgeführt sind und in einen einen Saugraum bildenden Niederdruckraum 19 mün­ den, der seinerseits von einer nicht dargestellten Kraftstofförder­ pumpe mit Kraftstoff niederen Druckes versorgt wird. Die Begren­ zungskanten der Steueröffnungen 17 bilden jeweils zwei Steuerkanten, von denen eine obere Steuerkante 21 dem Pumpenarbeitsraum 11 näher, eine untere Steuerkante 23 dem Pumpenarbeitsraum 11 weiter entfernt ist.
In einem bestimmten Abstand zur Steueröffnung 17 ist in der vom Pum­ penarbeitsraum 11 abgewandten Richtung eine radiale Sackbohrung 25 so in die Zylinderbüchse 3 eingebracht, daß sie die Wand der Zylin­ derbohrung 5 vom Niederdruckraum 19 her durchdringt und in der ge­ genüberliegenden Wand der Zylinderbohrung 5 endet, wobei sie in ei­ nem Winkel, bei dem in der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel von 90° versetzt zur Steueröffnung 17 verläuft. Der zum Niederdruck­ raum 19 offene, eine Durchgangsbohrung bildende Teil 26 der Sackboh­ rung 25 ist dabei mit einer Verschlußschraube 28 verschlossen, so daß die verbleibenden Teile der Sackbohrung 25 nun lediglich Ausneh­ mungen sind, die einen Überströmquerschnitt mit dem Pumpenkolben 7 bilden, wobei ihre untere Begrenzung eine untere Steuerkante 30 und ihre dem Pumpenarbeitsraum 11 zugewandte obere Begrenzung eine obere Steuerkante 32 an der Zylinderbohrung 5 bildet. An die Sackbohrung 25 schließt sich in der vom Pumpenarbeitsraum 11 abgewandten Rich­ tung eine eine zusätzliche, die Zylinderbüchse 3 mit dem Nieder­ druckraum 19 verbindende radiale Durchgangsbohrung 34 an, die analog zur Steueröffnung 17 ausgerichtet ist.
Der Pumpenkolben 7 der mit seiner Stirnfläche 9 eine erste obere Steuerkante 36 bildet, die mit der oberen Steuerkante 21 der Steuer­ öffnungen 17 zusammenwirkt, weist zudem eine zweite untere schräge Steuerkante 38 auf seiner Mantelfläche auf, die mit der unteren Steuerkante 23 der Steueröffnungen 17 zusammenwirkt und die eine obere Begrenzungskante einer mit dem Pumpenarbeitsraum 11 über eine Längsnut 40 ständig verbundene erste Ringnut 42 auf dem Pumpenkolben 7 bildet. Diese erste Ringnut 42 ist durch einen Steg 44 von einer zweiten Ringnut 46 auf der dem Pumpenarbeitsraum 11 abgewandten Sei­ te des Pumpenkolbens 7 getrennt. Dabei bilden die Begrenzungen des Steges 44 jeweils eine obere, dem Pumpenarbeitsraum 11 zugewandte dritte Steuerkante 48 und eine untere, dem Pumpenarbeitsraum 11 ab­ gewandte vierte Steuerkante 50, wobei die vierte untere Steuerkante 50 am Steg 44 Bereiche 52 mit einem schrägen Verlauf aufweist.
Der Steg 44 ist in der axialen Längsrichtung des Pumpenkolbens 7 so ausgelegt, daß seine Erstreckung geringer als der Durchmesser der Sackbohrung 25 ist, so daß während eines Teils des Pumpenkolbenhubs ein Kraftstoffdurchfluß von der ersten Ringnut 42 über die Sackboh­ rung 25 in die zweite Ringnut 46 möglich ist. Da die zweite Ringnut 46 während des Überfahrens des Steges 44 über die Sackbohrung 25 ständig über die Durchgangsbohrung 34 mit dem Niederdruckraum 19 verbunden ist, wird somit während des Überfahrens des Steges 44 über die Sackbohrung 25 eine Verbindung zwischen der, mit dem unter Hoch­ druck stehenden Pumpenarbeitsraum 11 verbundenen, ersten Ringnut und der mit dem Niederdruckraum 19 verbundenen zweiten Ringnut 46 herge­ stellt. Dabei wird diese Verbindung durch das Überfahren der unteren Steuerkante 50 des Stegs 44 über die untere Steuerkante 30 der Sack­ bohrung 25 aufgesteuert und durch das Überfahren der oberen Steuer­ kante 48 des Stegs 44 über die obere Steuerkante 32 der Sackbohrung 25 wieder verschlossen.
Zur Verdeutlichung der Lage der Steuerkanten auf dem Pumpenkolben 7 der Fig. 1 ist der Pumpenkolben 7 in der Fig. 2 zusätzlich als Ab­ wicklung entsprechend dem ersten, in der Fig. 1 dargestellten Aus­ führungsbeispiel gezeigt.
Wie man sieht, ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Pumpenkolben 7 zweiflutig ausgeführt, d. h. er weist zueinander punktsymmetrisch zwei schräge Steuerkanten 38, 52 auf, die mit entsprechend vorhande­ nen Steueröffnungen 17, 25 und 34 in zweifacher Ausführung zusammen­ wirken.
Zu dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten ersten Ausführungsbeispiel unterscheidet sich das in der Fig. 3 gezeigte zweite Ausführungs­ beispiel lediglich in der Gestaltung der Steuerkanten auf dem Pum­ penkolben 7, weshalb nur dieser in einer Abwicklung dargestellt ist.
Hier weisen für eine über die Drehlage des Pumpenkolbens veränderli­ che Steuerung des Förderbeginns und des Förderendes der Vor- und Haupteinspritzung alle Steuerkanten 36, 38, 48, 50 schräge Kanten auf, die wie zu den Fig. 1 und 2 beschrieben, mit den Steuerkan­ ten in der Zylinderbüchse 3 zusammenwirken.
In der Fig. 4 ist ein drittes Ausführungsbeispiel analog zur Dar­ stellung der Fig. 1 gezeigt, das sich lediglich durch eine verein­ fachte Herstellung der durch die Sackbohrung 25 entstandenen Ausneh­ mung in der Zylinderbüchse 3 und der zusätzlichen Durchgangsbohrung 34 unterscheidet, indem diese durch eine schräge Sackbohrung 60 er­ setzt werden. Die Spitze 62 dieser schrägen Sackbohrung 60 bildet dabei die in Fig. 1 vorgesehene Ausnehmung in der Zylinderwand ana­ log zur Sackbohrung 25 und ermöglicht somit ebenfalls während eines Teils des Pumpenkolbenhubs einen Kraftstoffdurchtritt von der er­ sten, oberen Ringnut 42 zur zweiten, unteren Ringnut 46. Auch hier sind dabei die Begrenzungen mit der Wand der Zylinderbohrung 5 als Steuerkanten ausgebildet, von denen die obere Steuerkante 32 mit der oberen, dritten Steuerkante 48 am Steg 44 des Pumpenkolbens 7 und die untere Steuerkante 30 mit der unteren vierten Steuerkante 50 des Pumpenkolbens 7 zusammenwirkt. Der bis zur Zylinderbohrung 5 als Durchgangsbohrung zwischen Niederdruckraum 19 und Zylinderbohrung 5 ausgeführte Teil 64 der schrägen Sackbohrung 60 ersetzt bei diesem Ausführungsbeispiel die zusätzliche Durchgangsbohrung 34 aus der Fig. 1 und übernimmt auch vollständig dessen Funktion.
Dabei ist der axiale Abstand der unteren Steuerkante 30 der Spitze 62 der Sackbohrung 60 von der oberen Steuerkante 66 des die Durch­ gangsbohrung bildenden Teils 64 der Sackbohrung 60 kleiner als die axiale Höhe des Steges 44.
Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzpumpe arbeitet folgenderma­ ßen.
Während des Saughubs des Pumpenkolbens 7 in Richtung unterer Tot­ punkt, strömt der Kraftstoff aus dem Niederdruckraum 19 über die Steueröffnungen 17 in den Pumpenarbeitsraum 11, wobei über die Längsnut 40 der Kraftstoff bis in die erste Ringnut 42 und die Sack­ lochbohrung 25, 60 gelangt. Die untere Ringnut 46 wird währenddessen über die Durchgangsbohrung 34, bzw. den Teil 64 der schrägen Sack­ bohrung 60 mit Kraftstoff aus dem Niederdruckraum 19 versorgt.
Beim daran anschließenden Förderhub des Pumpenkolbens 7 in Richtung oberer Totpunkt strömt zunächst der Kraftstoff aus dem Pumpenar­ beitsraum 11 und dem damit verbundenen Volumen zurück in den Nieder­ druckraum 19, während der in der zweiten Ringnut 46 befindliche Kraftstoff, der den gleichen Druck wie im Niederdruckraum 19 auf­ weist aufgrund seiner Trägheit mitbewegt wird.
Mit dem in der Fig. 1 dargestellten Überfahren der ersten oberen Steuerkante 36 des Pumpenkolbens 7 über die obere Steuerkante 21 be­ ginnt die Voreinspritzung bei durch den Steg 44 dicht voneinander getrennten ersten und zweiten Ringnut, wobei bei unterbrochener Ver­ bindung zwischen Pumpenarbeitsraum 11 und Niederdruckraum 19 der Kraftstoff im Pumpenarbeitsraum 11 komprimiert wird, den Einspritz­ druck erreicht, das Gleichdruckentlastungsventil 15 aufstößt und über das Einspritzventil zur Einspritzung gelangt. Diese Vorein­ spritzung einer geringen Kraftstoffmenge wird durch das Überfahren der unteren Steuerkante 50 des Steges 44 über die untere Steuerkante 30 der Sackbohrung 25 beendet, da der unter hohem Druck stehende Kraftstoff nun über die erste Ringnut 42, die Sackbohrung 25 und die zweite Ringnut 46 in den Niederdruckraum 19 entspannt wird. Dabei sinkt der Kraftstoffdruck im Pumpenarbeitsraum 11 unter den Ein­ spritzdruck, das Gleichdruckentlastungsventil schließt und die Ein­ spritzung wird unterbrochen. Im Verlauf des weiteren Förderhubs des Pumpenkolbens 7 überfährt die obere Steuerkante 48 des Stegs 44 auf dem Pumpenkolben 7 die obere Steuerkante 32 der Sackbohrung 25, so daß die Verbindung zwischen beiden Ringnuten unterbrochen ist und sich im Pumpenarbeitsraum erneut der erforderliche Kraftstoffein­ spritzdruck aufbauen kann und die Einspritzung der Hauptkraftstoff­ menge wie oben beschrieben fortgesetzt wird.
Das Ende der Haupteinspritzung wird in bekannter Weise durch das Überfahren der schrägen Steuerkante 38 über die untere Steuerkante 23 der Steueröffnungen 17 bestimmt, über die erneut eine Verbindung zwischen dem Pumpenarbeitsraum 11 und dem Niederdruckraum 19 aufge­ steuert wird.
Durch die erfindungsgemäße Ausbildung aller Steuerkanten 36, 38, 48, 50 des Pumpenkolbens 7 als schräge Steuerkanten ist dabei eine Steuerung des Zeitpunktes des Förderbeginns und des Förderendes der Vor- und Haupteinspritzung in Abhängigkeit von der Verdrehlage des Pumpenkolbens 7 möglich, womit neben einer zeitlichen Steuerung auch die Kraftstoffmengen steuerbar sind. Durch ein Tieferlegen der Be­ reiche 52 der unteren Steuerkante 50 ist es zudem möglich die Vor­ einspritzung zu vermeiden, indem diese Bereiche so tief ausgeführt sind, daß beim Verschließen der Steueröffnung 17 durch den Pumpen­ kolben 7 die untere Steuerkante 50 bereits einen Öffnungsquerschnitt zwischen der zweiten Ringnut 46 und der Sackbohrung 25, die mit der ersten Ringnut 42 verbunden ist aufgesteuert hat, so daß sich im Pumpenarbeitsraum 11 kein Hochdruck aufbauen kann.
Eine Nullfördermenge während der Haupteinspritzung wird dabei be­ kanntermaßen durch das Übereinanderbringen der Längsnut 40 des Pum­ penkolbens 7 und der Steueröffnung 17 erreicht.

Claims (7)

1. Kraftstoffeinspritzpumpe für Brennkraftmaschinen mit mindestens einem in einer Zylinderbohrung (5) axial- und drehbeweglich geführ­ ten, hin- und hergehend angetriebenen, mit seiner einen Stirnfläche (9) einen Pumpenarbeitsraum (11) begrenzenden Pumpenkolben (7), der auf seiner Mantelfläche eine mit dem Pumpenarbeitsraum (11) verbun­ dene Steuerausnehmung hat, die eine unter einem bestimmten Winkel zur Achse des Pumpenkolbens (7) verlaufende schräge Steuerkante (38) aufweist, die mit einer in der Wand der Zylinderbohrung (5) angeord­ neten Steueröffnung (17), die mit einem Niederdruckraum (19) verbun­ den ist, zusammenwirkt und in eine auf der Mantelfläche des Pumpen­ kolbens (7) angeordnete, erste Ringnut (42) mündet, die ständig mit dem Pumpenarbeitsraum (11) verbunden ist und die durch einen durch einen Teil des Kolbens gebildeten Steg (44) von einer zweiten Ring­ nut (46) abgegrenzt ist, die während eines Teils des Pumpenkolben­ hubs mit einer mit dem Niederdruckraum (19) verbundenen Durchgangs­ öffnung (34) in der Zylinderwand verbunden ist, dadurch gekennzeich­ net, daß der Steg (44) umlaufende, an die Mantelfläche des Pumpen­ kolbens (7) angrenzende Begrenzungskanten aufweist, die jeweils eine Steuerkante bilden, von denen eine obere, dem Pumpenarbeitsraum (11) zugewandte Steuerkante (48) mit einer oberen, dem Pumpenarbeitsraum (11) zugewandten Steuerkante (32) einer Ausnehmung in der Zylinder­ wand und eine untere Steuerkante (50) des Steges (44) mit der unte­ ren Steuerkante (30) der Ausnehmung zusammenwirken, wobei die untere Steuerkante (50) des Steges (44) Bereiche (52) mit schrägen Kanten aufweist.
2. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Höhe der Ausnehmung größer als die axiale Höhe des Steges (44) ist, wodurch der Steg (44) durch die Ausnehmung über ei­ nen vorgegebenen Pumpenkolbenhub überbrückbar ist.
3. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung in der Zylinderwand als, die Zylinderbohrung (5) radial durchdringende Sackbohrung (25) ausgeführt ist, deren zum Niederdruckraum (19) hin offenes Ende (26) vorzugsweise durch eine Verschlußschraube (28) verschließbar ist; daß der Pumpenkolben (7) zwei punktsymmetrisch zueinander angeordnete schräge Steuerkanten (38) aufweist, die mit zwei diametral einander gegenüberliegende Steueröffnungen (17) zusammenwirken; und die untere Steuerkante (50) des Steges (44) zwei punktsymmetrisch zugeordnete Schrägkanten-Be­ reiche (52) aufweist, die mit zwei sich diametral gegenüberliegenden Ausnehmungen (34) zusammenwirken (Fig. 1).
4. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß eine schräge, mit ihrer Achse die Achse der Zylinder­ bohrung (5) schneidende Sackbohrung (60) derart vorgesehen ist, daß sie eine eine Durchgangsöffnung bildende Durchgangsbohrung (64) zwi­ schen Niederdruckraum (19) und Zylinderbüchse (3) bildet und die Spitze (62) der Sackbohrung (60) zugleich die Ausnehmung in der Zylinderwand ist, wobei die untere Steuerkante (30) der durch die Spitze (62) der Sackbohrung (60) gebildeten Ausnehmung von der obe­ ren Steuerkante (66) des Durchgangsbohrungsteils (64) der Sackboh­ rung (60) einen axialen Abstand aufweist, der kleiner als die axiale Höhe des Steges (44) ist (Fig. 4).
5. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die obere Steuerkante (48) des Steges (44) Bereiche (52) mit schräge Kanten aufweist (Fig. 2).
6. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die Durchgangsöffnung bildende Durchgangsbohrung (34) in der Zylinderwand versetzt zur Sackbohrung (25) angeordnet ist (Fig. 1).
7. Kraftstoffeinspritzpumpe nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Stirnfläche (9) des Pumpenkolbens (7) als schräge Steuerkante ausgeführt ist (Fig. 3).
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GB893621A (en) * 1959-06-30 1962-04-11 Ceskoslovenske Zd Y Naftovych Improvements in and relating to fuel injection pumps
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GB2266349B (en) 1995-07-26

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