DE4212167A1 - Verfahren und vorrichtung zum verbinden eines papierbahn-einfaedelteiles mit einer papierbahn - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum verbinden eines papierbahn-einfaedelteiles mit einer papierbahnInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Anbringen ei
nes Papierbahn-Einfädelteiles an einer Papierbahn in einem Papierbahn-Ein
fädelvorgang. Dabei wird eine Papierbahn entlang eines vorbestimmten Pfades
in eine papierbahnenbearbeitende Maschine, wie z. B. eine Rotations-Druck
presse oder ähnliches, mit Hilfe eines Papierbahn-Einfadelteiles eingefädelt,
das entlang des vorbestimmten Pfades bewegt wird. Insbesondere wird die
Papierbahn an ein Papierbahn-Einfädelteil mit Hilfe eines Klebemittel, wie
z. B. eines Klebebandes oder ähnlichem, angeklebt.
Die Japanische Gebrauchsmuster-Veröffentlichung 2-29 727 offenbart eine
Vorrichtung zum Kleben einer von zwei Teilpapierbahnen, die aus der Längs
teilung einer Papierbahn im Verlauf eines vorbestimmten Papierbahn-Einfä
delpfades hervorgegangenen sind, an einen Papierbahn-Mitnehmer, der mit
einem stromabwärts von der Stelle, an der die Papierbahn geteilt wird, be
reitstehenden Papierbahn-Einfädelteil verbunden ist.
In dieser Vorrichtung wird bei fortgesetzter Einfädelung der anderen Teilpa
pierbahn in einen entsprechenden Pfad eine dieser Papierbahnen zu einer
Stelle gebracht, an der sie an einen bereitstehenden Papierbahn-Mitnehmer
geklebt wird. Wenn eine der Papierbahnen eine vorbestimmte Stelle erreicht,
erkennt dies ein Detektor und setzt einen Klebemittel-Aufgeber in Gang. Der
Klebemittel-Aufgeber enthält ein Klebemittel und dient dazu, nach Ingangset
zen ein Ende des Klebemittels mit dem Mitnehmer in Kontakt zu bringen
und das Klebemittel auf diesen aufzubringen, und gleichzeitig den Mitnehmer
und eine der Papierbahnen übereinanderliegend zusammenzupressen. Sofort
danach wird das Papierbahn-Einfädelteil zusammen mit dieser Papierbahn
entlang des vorbestimmten Papierbahn-Einfädelpfades mit im wesentlichen
derselben Geschwindigkeit wie die Vorschubgeschwindigkeit der Papierbahn
bewegt, so daß die Papierbahn in den Einfädelpfad eingeführt werden kann.
Die Vorrichtung ist so ausgebildet, daß durch diese Bewegung das Klebemit
tel, dessen eines Ende auf den Mitnehmer aufgebracht ist, herausgezogen
und sowohl auf als auch über den Mitnehmer und eine der Papierbahnen auf
gebracht wird, so daß beide miteinander verbunden werden.
Das Einfädeln einer Papierbahn in eine papierbahnbearbeitende Maschine er
folgt nur vor Betrieb, wie z. B. Drucken, der Maschine, oder wenn eine Stö
rung, wie z. B. Reißen der Papierbahn, während des Betriebes auftritt. Darüber
hinaus ist die oben erwähnte bekannte Vorrichtung so angeordnet, daß im
Falle des Einfädelns einer Papierbahn eine Reihe von Arbeitsschritten zum
Ankleben einer Papierbahn an den Mitnehmer durchgeführt werden, direkt
nachdem die Papierbahn eine vorbestimmte Stelle erreicht, an der die Pa
pierbahn an den Mitnehmer angeklebt wird.
Da jedoch das Klebemittel zum Ankleben der Papierbahn an den Mitnehmer
so in dem Klebemittel-Aufgeber gehalten ist, daß die Klebeseite an einem En
de des Klebemittels immer der umgebenden Luft ausgesetzt ist, und da au
ßerdem während der Papierbahnbearbeitung von der laufenden Papierbahn
verstreuter Papierstaub auf der Klebefläche anhaftet oder die Qualität der
Klebefläche durch Austrocknung verschlechtert wird, wird die Klebekraft des
Klebemittels in den meisten Fällen verschlechtert. Selbst wenn die oben er
wähnte Reihe von Arbeitsschritten nach Ankunft der Papierbahn an der vor
bestimmten Stelle gestartet wird, wird aufgrund der sehr kurzen Zeit, wäh
rend der ein Ende des Klebemittels gegen den Mitnehmer gepreßt wird, das
Ende des Klebemittels nicht auf den Mitnehmer aufgebracht. Dadurch kann
die Papierbahn nicht an den Mitnehmer geklebt werden und es wird somit
unmöglich, die Papierbahn mit Hilfe des Mitnehmers in den vorbestimmten
Pfad einzufädeln.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrich
tung zum Verbinden eines Papierbahn-Einfädelteiles mit einer Papierbahn
bereitzustellen, die ermöglichen, daß beim Einfädeln einer Papierbahn ein
Ende des Klebemittels zuverlässig auf den Papierbahn-Mitnehmer aufge
bracht werden kann, wenn der mit einem Ende des Einfädelteiles verbunde
ne Mitnehmer mit einem Klebemittel an die Papierbahn geklebt wird. Da
durch kann die Papierbahn zufriedenstellend an den Mitnehmer geklebt und
somit die Papierbahn entlang eines vorbestimmen Pfades mit Hilfe des Einfä
delteiles eingefädelt werden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch ein Verfahren entspre
chend dem Anspruch 1 und eine Vorrichtung entsprechend dem Anspruch 2.
Die Erfindung ermöglicht, daß das Papierbahn-Einfädelteil zuverlässig an die
Papierbahn geklebt wird mit dem Ergebnis, daß die Papierbahn entlang eines
vorbestimmten Papierbahn-Einfädelpfades glatt mit Hilfe des Einfädelteiles
eingefädelt werden kann. Es ist demzufolge unnötig, mehr Zeit aufzuwenden,
als für die Vorbereitungen für den Betrieb der papierbahnbearbeitenden Ma
schine benötigt wird, so daß ein bedeutendes Maß an Arbeitskraft eingespart
wird. Darüber hinaus kann im Fall des Reißens der Papierbahn während des
Betriebs der papierbearbeitenden Maschine die Instandsetzung schnell und
glatt durchgeführt werden, was zusammen mit der oben erwähnten Einspa
rung an Arbeit zur Vorbereitung des Betriebs zur Verbesserung der Arbeitsef
fizienz der papierbearbeitenden Maschine beiträgt.
Im folgenden werden bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand
der beigefügten Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 ist eine schematische, perspektivische Ansicht eines
Ausführungsbeispieles der Erfindung;
Fig. 2 bis 9 sind schematische Seitenrisse der wesentlichen Teile
der Erfindung und verdeutlichen die Arbeitsweise des
Ausführungsbeispiels;
Fig. 2 zeigt einen Zustand, in dem sich ein Papierbahn-Einfä
deltell an einer vorbestimmten Stelle befindet;
Fig. 3 zeigt einen Zustand, in dem ein Klebemittel-Zufuhrmechanismus
und ein Andruckmechanismus zu der vorbe
stimmten Stelle vorgerückt sind;
Fig. 4 zeigt einen Zustand, in dem der Klebemittel-Zufuhr
mechanismus und der Andruckmechanismus in ihre
jeweiligen Ausgangsstellungen zurückgekehrt sind;
Fig. 5 zeigt einen Zustand, in dem eine Papierbahn sich
stromabwärts bewegt, während sie mit Hilfe eines
Streifenschneiders in Längsrichtung in zwei Teile ge
teilt wird;
Fig. 6 zeigt einen Zustand, in dem ein mit einem Ende des
Papierbahn-Einfädelteiles verbundener Papierbahnmit
nehmer und eine der Teilpapierbahnen zwischen einer
Klebemittelspannrolle, um die das Klebemittel teilwei
se herumgeführt ist, und einem Endlosband zusam
mengepreßt werden;
Fig. 7 zeigt einen Zustand, in dem das Klebemittel in Längs
richtung auf die Teilpapierbahn aufgebracht ist;
Fig. 8 zeigt einen Zustand, in dem das auf die Teilpapierbahn
aufgebrachte Klebemittel einer vorbestimmten Länge
abgeschnitten wird;
Fig. 9 zeigt einen Zustand, in dem das Verbinden des Papier
bahn-Einfädeltelles mit der Papierbahn beendet ist.
Wie in Fig. 1 gezeigt wird, ist ein Papierbahn-Klebegerät in der Nähe eines
Streifenschneiders S angeordnet und umfaßt einen Antreiber 1 für ein Pa
pierbahn-Einfädelteil, einen Detektor 2 für ein Papierbahn-Einfädelteil, ei
nen Papierbahn-Antreiber 3, einen Papierbahn-Detektor 4 und einen Klebe
mittel-Aufgeber 5. Eine entlang eines Papierbahn-Einfädelpfades einzufädeln
de Papierbahn W wird mit dem Streifenschneider S in zwei Teilpapierbahnen
Wa und Wb geteilt. Die nach dem Teilen eigenständige Teilpapierbahn Wa
wird durch das oben erwähnte Papierbahn-Klebegerät an einer vorbestimm
ten Stelle stromabwärts vom Streifenschneider S an ein Papierbahn-Einfädel
teil La geklebt, das die Teilpapierbahn Wa durch einen Papierbahn-Einfädel
pfad einfädelt. Es wird darauf hingewiesen, daß die stromabwärtige Seite des
Einfädelpfades die rechte Seite in den Zeichnungen ist.
Ein oder mehrere Einfädelteil-Antreiber 1, die jeweils ein Antriebsaggregat
11, eine Treibrolle 12 und eine Hilfsrolle 13 umfassen, sind entlang Füh
rungsstücken G angeordnet, so daß das von der Treibrolle 12 und der Hilfs
rolle 13 gehaltene Einfädelteil La mit der Treibrolle 12 angetrieben werden
kann. Dadurch wird das Einfädelteil La entlang eines vorbestimmten Pfades
zwischen der oben erwähnten vorbestimmten Stelle stromabwärts vom Strei
fenschneider S und der am weitesten stromabwärts liegenden Stelle des Pfa
des bewegt. In Fig. 1 ist ein einzelner Einfädelteil-Antreiber 1 gezeigt.
Der Einfädelteil-Detektor 2 ist stromabwärts von der oben erwähnten vorbe
stimmten Position angeordnet, erkennt einen Papierbahn-Mitnehmer La1,
und gibt dann ein Signal aus. Der Mitnehmer La1, an dem die Teilpapierbahn
Wa angeklebt wird, ist an einem Ende des Einfädelteiles La angeordnet und
kann entlang des oben erwähnten vorbestimmten Pfades bewegt werden.
Der Papierbahn-Antreiber 3 bewegt die Teilpapierbahn Wa zu der oben er
wähnten vorbestimmten Stelle und dient zum Einfädeln der Papierbahn W in
den Pfad. Der Papierbahn-Antreiber 3 bewegt die Teilpapierbahn Wa zu der
vorbestimmten Stelle durch kontinuierliches Einfädeln der Teilpapierbahn
Wb, die stromaufwärts von dem Streifenschneider S mit der anderen Teilpa
pierbahn Wa über die Papierbahn W verbunden ist. Dieser Papierbahn-Antrei
ber 3 umfaßt ein Einfädelteil Lb und einen Einfädelteil-Antreiber 30, der wie
der oben erwähnte Einfädelteil-Antreiber 1 aufgebaut ist.
Der Papierbahn-Detektor 4 erkennt den Durchgang des Vorderendes der Pa
pierbahn W durch den Einfädelpfad und startet eine nicht gezeigte Schaltuhr.
Diese wartet die Zeitdauer ab, die der Papierbahn-Antreiber 3 zum Bewegen
der Teilpapierbahn Wa bis zu einer Stelle benötigt, an der die Teilpapierbahn
Wa vollständig den oben erwähnten Mitnehmer La1 überdecken kann, und
gibt dann ein Signal aus.
Der Klebemittel-Aufgeber 5 umfaßt einen Klebemittel-Zuführmechanismus 50
und einen Andruckmechanismus 500. Der Klebemittel-Zuführmechanismus
50 umfaßt eine Klebemittelhalterung 51, die an einer der oben erwähnten
vorbestimmten Stelle zugewandten Seite angebracht ist, eine Klebemittel
spannrolle 52, eine gegenüber der Spannrolle 52 angeordnete Führungsrolle
52a, eine Schneidklinge 53, einen pneumatischen oder hydraulischen Zylin
der 54 zum Antreiben der Schneidklinge 53 und einen pneumatischen oder
hydraulischen Zylinder, der diese Bestandteile gemeinsam zu der vorbe
stimmten Stelle hin und von dieser weg bewegt. Der Andruckmechanismus
500 umfaßt ein Antriebsaggregat 501, das auf der anderen der vorbestimm
ten Stelle zugewandten Seite und gegenüber dem Klebemittel-Zuführmecha
nismus 50 angebracht ist, eine Treibwalze 502, eine Hilfswalze 503, ein um
die Treibwalze 502 und die Hilfswalze 503 gewundenes Endlosband 504 und
eine Führungsplatte 505. Der Andruckmechanismus 500 unterstützt den Pa
pierbahn-Antreiber 3 beim Bewegen der Teilpapierbahn Wa und hat einen
pneumatischen oder hydraulischen Zylinder 506 zum gemeinsamen Bewegen
des Antriebsaggregats 501, der Treibwalze 502, der Hilfswalze 503, des End
losbandes 504 und der Führungsplatte 505 zu der vorbestimmten Stelle hin
und von dieser weg. Der Klebemittel-Zuführmechanismus 50 und der An
druckmechanismus 500 werden gemeinsam an die vorbestimmte Stelle her
angeführt. Dadurch werden der Mitnehmer La1 und/oder die an der vorbe
stimmten Stelle befindliche Teilpapierbahn Wa zwischen der Klebemittel-
Spannrolle 52, um die teilweise ein Klebemittel T gewunden ist, und dem um
die Treibwalze 502 gewundenen Endlosband 504 zusammengedruckt. Der
Klebemittel-Zuführmechanismus 50 umfaßt außerdem einen Detektor 56 zum
Erkennen des Mitnehmers La1, der mit dem auf ihm aufgebrachten Klebe
mittel T, wie z. B. einem Klebeband oder ähnlichem, bereitsteht.
In der Zeichnung ist mit dem Bezugszeichen D eine Transportwalze und mit
dem Bezugszeichen P eine Führungsplatte für die Teilpapierbahn Wa gekenn
zeichnet.
Die Arbeitsweise der oben erwähnten Anordnung wird im folgenden anhand
der Fig. 2 bis 9 beschrieben. In den Fig. 2 bis 9 sind die Papierbahn W, die
Teilpapierbahnen Wa und Wb, die Einfädelteile La und Lb, die Mitnehmer La1
und Lb1, das Klebemittel T, usw. dicker dargestellt als in Wirklichkeit.
Als erstes wird das Antriebsaggregat 11 des Einfädelteil-Antreibers 1 gestar
tet, das die Treibrolle 12 in Pfeilrichtung dreht. Dadurch wird das von und
zwischen der Treibrolle 12 und der Hilfsrolle 13 gehaltene Einfädeltell La zu
der vorbestimmten Stelle stromabwärts vom Streifenschneider S bewegt, an
der das Einfädelteil La auf die Teilpapierbahn Wa geklebt wird. Daraufhin er
kennt der stromaufwärts von der vorbestimmten Stelle angeordnete Einfä
delteil-Detektor 2 den Mitnehmer La1, der an dem zum stromaufwärtigen
Ende bewegten Einfädelteil La befestigt ist, und gibt ein Signal aus. Dieses
schaltet das Antriebsaggregat 11 des Einfädelteil-Antreibers 1 aus, wodurch
die Treibrolle 12 angehalten und somit die Bewegung des Einfädelteiles La
unterbrochen wird. Darüber hinaus sollte, wie in Fig. 1 gezeigt, der Klebemit
tel-Aufgeber 5 vorzugsweise so angeordnet werden, daß bei angehaltenem
Einfädelteil La sich die freie Längskante des Mitnehmers La1 zwischen den
Längskanten des Klebemittels oder -bandes T befindet, das von und zwischen
der Spannrolle 52 und der Führungsrolle 52a gehalten wird (vgl. Fig. 2).
Sobald die Bewegung des Einfädelteiles La gestoppt ist, werden die entspre
chenden Kolbenstangen der Zylinder 55 und 506 ausgefahren, wodurch der
Klebemittel-Zuführmechanismus 50 und der Andruckmechanismus 500 zu
der vorbestimmten Stelle bewegt werden. Dadurch wird der an der vorbe
stimmten festen Stelle befindliche Mitnehmer La1 zwischen der Spannrolle
52, um die das Klebemittel T teilweise gewunden ist, und dem um die Treib
walze 502 gewundenen Endlosband 504 zusammengedrückt. Das hat zur Fol
ge, daß die klebrige Oberfläche an einem Ende des Klebemittels T, das von
und zwischen der Spannrolle 52 und der Führungsrolle 52a gehalten wird,
gegen den Mitnehmer La1 gedrückt wird und somit die klebrige Seite an die
sen geklebt wird. Darüber hinaus erkennt der Detektor 56 zu diesem Zeit
punkt den Mitnehmer La1, der sich durch das Heranrücken des Klebemittel
Zuführmechanismus 50 genähert hat. Das Andrücken der klebrigen Seite des
Klebemittels T gegen den Mitnehmer La1 erfolgt für eine ausreichende Zeit,
wie z. B. eine bis zu einigen Sekunden, wodurch das Klebemittel T auf den
Mitnehmer La1 aufgebracht wird. Falls vor dem oben erwähnten Andrücken
das Antriebsaggregat 1 eingeschaltet ist und somit das Endlosband 504 in
Pfeilrichtung (siehe Fig. 3) durch die Treibwalze 502 gedreht wird, wird ein
Ende des Klebemittels T durch das Endlosband 504 zu dem stromabwärtigen
Vorderende des Mitnehmers La1 geführt. Dadurch wird gewährleistet, daß
sich die Klebrige Seite immer gegenüber dem Mitnehmer La1 befindet.
Nachdem der Mitnehmer La1 zwischen der Treibwalze 502 und dem Endlos
band 504 zusammengedrückt wurde, werden die entsprechenden Kolben
stangen der Zylinder 55 und 506 eingezogen, so daß der Klebemittel-Zuführ
mechanismus 50 und der Andruckmechanismus 500 in ihre Ausgangsstellun
gen zurückkehren. Mit dieser Rückkehrbewegung wird der Mitnehmer La1,
auf den das Klebemittel T aufgebracht ist, durch die Bewegung der Klebemit
tel-Zuführmechanismus 50 verschoben, elastisch deformiert und in Richtung
der Klebemittel-Zuführmechanismus 50 vorgespannt. Darüber hinaus ist es
möglich, durch kontinuierliche Beobachtung des vorgespannten Mitnehmers
La1 mit Hilfe des Detektors 56 zu bestätigen, daß das Klebemittel T sicher
auf den Mitnehmer La1 aufgebracht ist und in diesem Zustand verbleibt.
Nachdem der oben erwähnte Klebemittel-Zuführmechanismus 50 in seine
Ausgangsstellung zurückgekehrt ist, wird bei Unterbrechung der Beobach
tung des Mitnehmers La1 durch den Detektor 56 ein Alarmsignal von einer
nicht gezeigten Alarmvorrichtung abgegeben, das den beteiligten Bedienungs
mann darüber informiert, daß das Klebemittel T unvollständig auf den Mit
nehmer La1 aufgebracht ist (vgl. Fig. 4).
Wenn die Papierbahn W, während sie von einem anderen Einfädelteil Lb ge
zogen wird, den Streifenschneider S passiert, wird sie durch diesen in zwei
Tellpapierbahnen Wa und Wb geteilt. Wenn die Teilpapierbahn Wb gleichmä
ßig von dem Einfädeltell Lb gezogen wird, wird die Teilpapierbahn Wa zu der
vorbestimmten Stelle bewegt. Dort wird sie so an den Mitnehmer La1 geklebt,
daß sie diejenige Seite des Mitnehmers La1 überlappen kann, die die
Rückseite zu der mit dem Klebemittel T versehenen Seite des Mitnehmers
La1 ist. Falls während dieser Bewegung das Antriebsaggregat 501 eingeschal
tet wird, dreht die Treibwalze 502 das Endlosband 504 in Pfeilrichtung (sie
he Fig. 5), wodurch die Bewegung der Teilpapierbahn Wa zu der vorbestimm
ten Stelle unterstützt wird. Die Leitplatte P bewirkt die Änderung der Bewe
gungsrichtung der Teilpapierbahn Wa. Andererseits erkennt der Papierbahn-
Detektor 4 auf der stromaufwärtigen Seite des Streifenschneiders S die Pa
pierbahn W und gibt sodann ein Signal aus, das eine nicht gezeigte Schaltuhr
startet, die die benötigte Zeit zum Bewegen der Teilbahn Wa zu der vorbe
stimmten Stelle abmißt.
Sobald die Teilpapierbahn Wa die vorbestimmte Stelle erreicht und die oben
erwähnte Schaltuhr die oben erwähnte Zeit abgemessen hat, gibt die Schalt
uhr ein den Ablauf der Zeitspanne anzeigendes Signal aus. Dieses Signal be
wirkt das Ausfahren der entsprechenden Kolbenstangen der Zylinder 55 und
506, so daß die Klebemittelzuführung 50 und der Andruckmechanismus 500
zu der vorbestimmten Stelle vorrücken. Das hat zur Folge, daß der Mitneh
mer La1 und die Teilpapierbahn Wa zwischen der Spannrolle 52, um die das
Klebemittel T teilweise gewunden ist, und dem um die Treibwalze 502 ge
wundenen Endlosband 504 zusammengedrückt werden. Wenn das Antriebs
aggregat 11 des Einfädelteil-Antreibers 1 gleichzeitig mit dem oben erwähn
ten Preßvorgang gestartet wird, wird die Treibrolle 12 in Richtung der Pfeile
in Fig. 6 gedreht und bewegt zusammen mit der Hilfsrolle 13 das Einfädelteil
La mit im wesentlichen derselben Geschwindigkeit wie die der Teilpapier
bahn Wa stromabwärts. Außerdem wird zu diesem Zeitpunkt eine nicht ge
zeigte Schaltuhr zur Abmessung der oben erwähnten Vorwahlzeit für den
Preßvorgang des Klebemittel-Zuführmechanismus 50 und des Andruckme
chanismus 500 gestartet. Durch den oben erwähnten Preßvorgang wird die
klebrige Oberfläche des Klebemittels T, die sich außerhalb der freien Längs
kante des Mitnehmers La1 befindet, auf die Teilpapierbahn Wa aufgebracht.
Durch die Bewegung des Einfädelteils La wird die Teilpapierbahn Wa mit die
sem mitgeführt. Darüber hinaus wird bei fortgesetzter Drehung des Endlos
bandes 504 durch das Antriebsaggregat 501 in Richtung der Pfeile in Fig. 6
die Bewegung der Teilpapierbahn Wa unterstützt, die durch die Bewegung
des Einfädelteils La mitgeführt wird.
Durch die fortgesetzte Bewegung des Einfädelteils La im oben erwähnten Zu
stand wird der nachfolgende Teil des Klebemittels T von einer auf der Klebe
mittelhalterung 51 angebrachten Klebemittelrolle R abgezogen. Dieser nach
folgende Teil wird so über die Umfangsfläche der Spannrolle 52 geführt, daß
die klebrige Fläche außen liegt. Wenn er die Preßzone passiert, wird er in
Längsrichtung über eine vorbestimmte Länge auf die Teilpapierbahn Wa auf
gebracht, die durch die Bewegung des Einfädelteils La mitgeführt wird (vgl.
Fig. 7).
Wenn die oben erwähnte Schaltuhr, die die oben erwähnte Vorwahlzeit zum
Zusammendrücken des Mitnehmers La1 und der Teilpapierbahn Wa abmißt,
ein das Ende der Zeitspanne anzeigendes Signal ausgegeben hat, werden die
entsprechenden Kolbenstangen der Zylinder 55 und 506 eingezogen, so daß
der Klebemittel-Zuführmechanismus 50 und der Andruckmechanismus 500
in ihre Ausgangsstellungen zurückkehren. Außerdem wird eine Kolbenstange
des Zylinders 54 zum Vorschieben einer Schneidklinge 53 ausgefahren, wo
durch das Klebemittel T zerschnitten wird, das durch die Rückkehrbewegung
des Klebemittel-Zuführmechanismus 50 zwischen der Spannrolle 52
und der Teilpapierbahn Wa gespannt wird (vgl. Fig. 8).
Nach Beendigung des Durchschneidens des Klebemittels T wird die Kolben
stange des Zylinders 54 eingezogen, so daß die Schneidklinge 53 in ihre
Ausgangsposition zurückkehrt. Mit dieser Rückkehrbewegung der Schneidklinge 53
wird das durch den Schnitt neu entstandene Ende des Klebemit
tels T auf die äußere Umfangsfläche der Spannrolle 52 gezogen. Währenddes
sen wird mit fortschreitendem Einfädeln der Teilpapierbahn Wa entlang dem
entsprechenden Pfad das Schwanzende T1 des auf die Teilpapierbahn Wa geklebten
Klebemittels T mit einer nicht gezeigten stromabwärts befindlichen
Führungswalze niedergedrückt, so daß es auf die Teilpapierbahn Wa aufge
bracht ist. Das Antriebsaggregat 501 wird nun angehalten und somit auch die
Drehung des Endlosbandes 504. Darüber hinaus kann die Anordnung so ge
staltet werden, daß das Antriebsaggregat 11 des Einfädelteil-Antreibers 1
nach Durchgang des Einfädelteils La angehalten wird, wodurch auch die Dre
hung der Treibrolle 12 gestoppt wird (vgl. Fig. 9).
Durch die oben erwähnten Arbeitsschritte wird das Ankleben der Teilpapier
bahn Wa an das Papierbahn-Einfädelteil La durchgeführt.
Das Papierbahn-Klebegerät kann an einer Papierbahn-Zuführeinheit ange
bracht werden, die sich am Startpunkt des Einfädelns der Papierbahn W in
den Pfad befindet. Außerdem kann die Anordnung so gestaltet werden, daß
die Papierbahn W an den Papierbahn-Mitnehmer Lb1 geklebt wird, der an
dem Papierbahn-Einfädelteil Lb befestigt ist. In diesem Falle ist es selbstver
ständlich, daß jedes das Papierbahn-Klebegerät bildende Bauteil, z. B. der Pa
pierbahn-Antreiber, dementsprechend zur richtigen Behandlung der Papier
bahn W konstruiert ist.
Claims (2)
1. Verfahren zum Verbinden eines Papierbahn-Einfädelteiles (La) mit einer
Papierbahn (W), dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende eines Klebemittels
(T) auf einen Papierbahn-Mitnehmer (La1) aufgebracht wird, der mit einem
Ende des Einfädelteils (La) verbunden ist, und diese dann in diesem Zustand
bereitgehalten werden; daß die Papierbahn (W) über eine vorbestimmte
Strecke entlang eines Papierbahn-Einfädelpfades in Richtung auf dessen
stromabwärtige Seite bewegt wird, so daß sie den bereitstehenden Mitneh
mer (La1) überlappen kann; und daß dann erneut der Mitnehmer (La1) zu
sammen mit der Papierbahn (W) entlang des Einfädelpfades in Richtung auf
dessen stromabwärtige Seite bewegt wird, während beide gegeneinander ge
preßt werden, so daß der nachfolgende Teil des Klebemittels (T) auf den
Mitnehmer (La1) und die Papierbahn (W) aufgebracht werden kann, nachdem
die Papierbahn (W) den bereitstehenden Mitnehmer (La1) überlappt hat.
2. Vorrichtung zum Verbinden eines Papierbahn-Einfädelteiles (La) mit einer
Papierbahn (W), gekennzeichnet durch einen Antreiber (1) für ein Papier
bahn-Einfädelteil zum Bewegen des Einfädelteils (La) zu einer vorbestimmten
Stelle, an der ein an einem Ende des Einfädelteils (La) befestigter Papier
bahn-Mitnehmer (La1) an die Papierbahn (W) angeklebt wird, und/oder zum
Bewegen des Einfädelteils (La) ausgehend von der vorbestimmten Stelle ent
lang eines vorbestimmten Pfades; einen Detektor (2) für das Einfädelteil, der
erkennt, daß sich das Einfädelteil (La) an der vorbestimmten Stelle befindet
oder daß es sich von dort fortbewegt hat, und der dann ein Signal ausgibt; ei
nen Papierbahn-Antreiber (3) zum Bewegen der Papierbahn (W); einen Pa
pierbahn-Detektor (4), der die Bewegung der Papierbahn (W) zu der vorbe
stimmten Stelle, an der die Papierbahn (W) an den Mitnehmer (La1) geklebt
wird, erfaßt und dann ein Signal ausgibt; und durch einen in der Nähe der
vorbestimmten Stelle angebrachten Klebemittel-Aufgeber (5), der ein Klebe
mittel (T) so auf den Mitnehmer (La1) und die Papierbahn (W) aufbringt, daß
das an der vorbestimmten Stelle befindliche Einfädelteil (La) mit der Papier
bahn (W) verbunden wird.
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