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DE4211619A1 - Kupplung zum winkeltreuen Kuppeln drehbarer Teile - Google Patents

Kupplung zum winkeltreuen Kuppeln drehbarer Teile

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Publication number
DE4211619A1
DE4211619A1 DE19924211619 DE4211619A DE4211619A1 DE 4211619 A1 DE4211619 A1 DE 4211619A1 DE 19924211619 DE19924211619 DE 19924211619 DE 4211619 A DE4211619 A DE 4211619A DE 4211619 A1 DE4211619 A1 DE 4211619A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
links
intermediate member
parallel
handlebars
Prior art date
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Granted
Application number
DE19924211619
Other languages
English (en)
Other versions
DE4211619C2 (de
Inventor
Walter Dipl Ing Haarmann
Hans Joachim Bremer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidt Kupplung GmbH
Original Assignee
Schmidt Kupplung GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Schmidt Kupplung GmbH filed Critical Schmidt Kupplung GmbH
Priority to DE19924211619 priority Critical patent/DE4211619C2/de
Publication of DE4211619A1 publication Critical patent/DE4211619A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4211619C2 publication Critical patent/DE4211619C2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/50Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members
    • F16D3/60Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts
    • F16D3/62Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive with the coupling parts connected by one or more intermediate members comprising pushing or pulling links attached to both parts the links or their attachments being elastic

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

Technisches Gebiet
Die Erfindung betrifft eine Kupplung zum winkeltreuen Kuppeln drehbarer Teile, die einen Ausgleich von Fluchtungsfehlern gestattet, enthaltend
  • (a) eine erste Kupplungshälfte,
  • (b) eine zweite Kupplungshälfte
  • (c) ein ringförmiges Kupplungszwischenglied, das zwischen den beiden Kupplungshälften angeordnet ist,
  • (d) ein erstes, im wesentlichen in der Ebene des Kupplungs­ zwischengliedes angeordnetes Parallellenkergetriebe mit zwei parallelen Lenkern, durch welche das Kupplungszwischenglied mit der ersten Kupplungshälfte verbunden ist, und
  • (e) ein zweites, ebenfalls im wesentlichen in der Ebene des Kupplungszwischengliedes angeordnetes Parallellenker­ getriebe mit zwei parallelen Lenkern, das gekreuzt zu dem ersten Parallellenkergetriebe angeordnet ist und durch welches das Kupplungszwischenglied mit der zweiten Kupplungshälfte verbunden ist.
Zugrundeliegender Stand der Technik
Solche Kupplungen sind vielfach bekannt. Sie arbeiten nach dem Prinzip einer Oldham-Kupplung. Eine klassische Oldham-Kupplung weist eine Scheibe als erste Kupplungshälfte, ein ebenfalls von einer Scheibe gebildetes Kupplungszwischenglied und eine weitere Scheibe als zweite Kupplungshälfte auf. Die erste Kupplungshälfte ist durch eine Nut-und-Feder-Verbindung mit dem Kupplungszwischenglied gekuppelt. Die zweite Kupplungs­ hälfte wiederum ist mittels einer zweiten, zu der ersten senk­ rechten Nut-und-Feder-Verbindung mit dem Kupplungszwischen­ glied gekuppelt. Eine solche Kupplung gestattet die winkel­ treue Übertragung einer Drehbewegung, wobei das Kupplungszwi­ schenglied bei nicht-fluchtenden Achsen eine kreisende Bewe­ gung ausführt. Es ist bekannt, die Nut-und- Feder-Verbindungen durch Parallellenkergetriebe zu ersetzen. Diese Parallel­ lenkergetriebe bewirken eine Parallelführung des Kupplungs­ zwischengliedes an der einen Kupplungshälfte und senkrecht dazu eine Parallelführung der anderen Kupplungshälfte an dem Kupplungszwischenglied. Die Lenker sind dabei üblicherweise starre Bauteile, die schwenkbar auf Zapfen gelagert sind, vgl. DE-A-23 55 108, DE-C-31 51 401.
Es ist auch bekannt, das Kupplungszwischenglied mit den Len­ kern als integrales Kunststoffteil herzustellen. Das Kupp­ lungszwischenglied ist dabei ein Ring. Die Lenker der Paral­ lellenkergetriebe sind an diesen Ring angeformt. Jeder Lenker endet in einem Auge, das auf einem Zapfen an einer der Kupplungshälften sitzt. Bei einem Achsversatz erfolgt dann eine periodische Durchbiegung der Lenker (DE-A-35 22 487).
Es ist auch bekannt, bei Kupplungen der vorliegenden Art die Lenker aus federnd elastischem Flachmaterial herzustellen, die an ihren Enden Augen bilden und mit diesen Augen fest auf Lagerbolzen sitzen (DE-A-32 33 736).
Es ist weiterhin eine Kupplung bekannt, bei welcher drei Kupplungszwischenglieder in Form von drei drehbar aufeinander gelagerten Ringen vorgesehen sind. An jedem dieser Ringe sind zwei diametral gegenüberliegende radiale Arme vorgesehen. Der eine Arm jedes Ringes ist mit einer ersten Kupplungshälfte und der andere Arm ist mit einer zweiten Kupplungshälfte über je einen Lenker verbunden. Bei einer Ausführung dieser Kupplung ragen die Arme von den Ringen nach innen. Dementsprechend liegen die Lenker radial einwärts von den Ringen (US-A- 4,040,270). Es handelt sich dabei aber nicht um Parallel­ lenkergetriebe.
Offenbarung der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Kupplung der eingangs genannten Art raumsparend auszubilden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
  • (f) wenigstens eines der Parallellenkergetriebe innerhalb des ringförmigen Kupplungszwischengliedes angeordnet ist.
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unter­ ansprüche.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind nachstehend unter Bezugnahme auf die zugehörigen Zeichnungen näher erläutert.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 zeigt ein Kupplungszwischenglied mit angeformten Lenkern bei einer ersten Ausführungsform einer Kupplung zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern, wobei ein Parallel­ lenkergetriebe innerhalb und das andere Parallel­ lenkergetriebe außerhalb des ringförmigen Kupplungs­ zwischengliedes angeordnet ist.
Fig. 2 zeigt eine zweite Ausführung eines Kupplungszwischen­ gliedes mit angeformten Lenkern für eine Kupplung zum Ausgleich von Fluchtungsfehlern, wobei ein Parallellenker­ getriebe innerhalb und das andere Parallellenkergetriebe außerhalb des rahmenförmigen Kupplungszwischengliedes angeordnet ist.
Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführung eines Kupplungszwischen­ gliedes mit angeformten Lenkern, bei welchem beide Parallellenkergetriebe innerhalb des ringförmigen Kupplungszwischengliedes angeordnet sind.
Fig. 4 zeigt eine vierte Ausführung eines Kupplungszwischen­ gliedes mit angeformten Lenkern aus Blech ähnlich Fig. 1, bei welchem die angeformten Lenker zur Erhöhung der Bieg­ samkeit um 90° verdreht sind.
Fig. 5 zeigt eine fünfte Ausführung, ähnlich Fig. 3, eines Kupplungszwischengliedes, bei welcher biegsame Lenker der Parallellenkergetriebe als gesonderte Bauteile innerhalb des ringförmigen Kupplungszwischengliedes angeordnet und an diesem gehaltert sind.
Fig. 6 zeigt eine Einzelheit der Halterung eines Lenkers durch Festklemmen.
Fig. 7 zeigt eine sechste Ausführung, ähnlich Fig. 2, eines Kupplungszwischengliedes, bei welcher biegsame Lenker des Parallellenkergetriebes als gesonderte Bauteile an dem Kupplungszwischenglied befestigt sind.
Fig. 8 zeigt eine vorteilhafte Ausbildung der Augen an den Enden der Lenker, mit denen die Lenker an Zapfen der Kupplungshälften angebracht sind.
Fig. 9 zeigt eine andere Art der Anbringung der Enden der Lenker an den Kupplungshälften.
Fig. 10 zeigt eine weitere Möglichkeit, wie die Lenker mit den Kupplungshälften verbunden werden können.
Fig. 11 zeigt eine Ausbildung der Lenker, bei welcher die leichte Auslenkbarkeit des Lenkers durch eine zweimalige Verdrehung um jeweils 180° erreicht wird.
Fig. 12 zeigt eine andere Ausbildung der Lenker, bei welcher der Lenker an einer Stelle um 180° und in der Nähe seines Endes um 90° verdreht ist.
Fig. 13 zeigt eine achte Ausführung mit in zwei zueinander senkrechten Ebenen beweglichen Lenkern.
Fig. 14 und 14a zeigen eine neunte Ausführung ähnlich Fig. 13 mit verbundenen innenseitigen Lenkern.
Bevorzugte Ausführungen der Erfindung
In Fig. 1 ist mit 10 ein Kupplungszwischenglied bezeichnet. Das Kupplungszwischenglied 10 hat in Fig. 1 die Form eines kreis­ runden Ringes. An das Kupplungszwischenglied 10 sind auf der Außenseite zwei parallele Lenker 12 und 14 angeformt. Jeder der Lenker 12 und 14 endet in einem Auge 16 bzw. 18. Die Lenker 12 und 14 sind mit dem Kupplungszwischenglied 10 über u-förmige Verbindungsabschnitte 20 bzw. 22 verbunden. Die Verbindungsabschnitte 20, 22 und die Augen 16, 18 liegen etwa symmetrisch zu einer senkrecht zur Richtung der Lenker 12, 14 verlaufenden Mittelebene 24 des Kupplungszwischengliedes 10. Innerhalb des Kupplungszwischengliedes 10 sind zwei parallele Lenker 26 und 28 an das Kupplungszwischenglied 10 angeformt. Die Lenker 26 und 28 erstrecken sich parallel zu der Mittel­ ebene 24 symmetrisch zu beiden Seiten dieser Mittelebene. Die Lenker 26 und 28 enden in Augen 30 bzw. 32. Die Lenker 26 und 28 sind mit dem ringförmigen Kupplungszwischenglied 10 an Verbindungsstellen 34 bzw. 36 verbunden. Die Augen 30 und 32 und die Verbindungsstellen 34 bzw. 36 liegen etwa symmetrisch zu einer parallel zu den Lenkern 12 und 14 verlaufenden Mittelebene 38 des Kupplungszwischengliedes 10.
Das Kupplungszwischenglied 10 mit den angeformten Lenkern 12, 14 und 26, 28 ist aus einem federnd elastischen Kunststoff hergestellt. Die Lenker 12, 14, 26 und 28 sind in der Ebene des Kupplungszwischengliedes gesehen so schmal, daß sie sich bei den durch Fluchtungsfehler auftretenden kleinen Bewegungen ohne unzulässig große Rückstellkräfte durchbiegen. Mit den Augen 16 und 18 werden die Lenker 12 bzw. 14 an Zapfen einer (nicht dargestellten) ersten Kupplungshälfte befestigt. Mit den Augen 30 und 32 werden die Lenker 26 bzw. 28 an Zapfen einer (ebenfalls nicht dargestellten) zweiten Kupplungshälfte befestigt. Die Kupplungshälften können dabei auch entspre­ chende Maschinenteile sein. Eine Kupplung dieser Art kann auch dazu dienen, etwa den Stator eines Drehwinkelgebers relativ zu einem Gehäuse zu halten, derart, daß er sich ohne Winkelfehler an Fluchtungsfehler einer Eingangswelle anpassen kann.
In Fig. 2 ist das Kupplungszwischenglied mit 40 bezeichnet. Das Kupplungszwischenglied 40 bildet hier einen rechteckigen Rahmen mit zwei Längsseiten 42 und 44 und zwei Stirnseiten 46 und 48. Die Längsseiten 42 und 44 sind parallel zueinander und länger als die ebenfalls zueinander parallelen Stirnseiten 46 und 48. Ein erstes Parallellenkergetriebe mit einem Paar von Lenkern 50 und 52 ist außerhalb des Kupplungszwischengliedes 40 parallel zu den Stirnseiten 46 und 48 angeordnet. Die Lenker 50 und 52 sind über u-förmige Verbindungsabschnitte 54 bzw. 56 an das Kupplungszwischenglied 40 angeformt. Die Lenker 50 und 52 enden in Augen 58 bzw. 60.
Ein zweites Parallellenkergetriebe ist von zwei Lenkern 62 und 64 gebildet. Die Lenker 62 und 64 erstrecken sich parallel zu den Längsseiten 42 und 44 des Kupplungszwischenglieds 40 sym­ metrisch zu einer Längsmittelebene 66 des Kupplungszwischen­ glieds 40. Die Lenker 62 und 64 sind an Verbindungsstellen 68 bzw. 70 an die Stirnseite 48 des Kupplungszwischengliedes 40 angeformt. Die Lenker 62 und 64 enden in Augen 72 bzw. 74.
Auch das Kupplungszwischenglied 40 mit den angeformten Lenkern 50, 52, 62 und 64 ist aus biegsamem Kunststoff hergestellt. Die Lenker werden, wie im Zusammenhang mit Fig. 1 beschrieben, mit einer ersten und einer zweiten (nicht dargestellten) Kupplungshälfte über Zapfen verbunden.
Bei der Ausführung von Fig. 3 sind alle beiden Parallellenkergetriebe innerhalb des Kupplungszwischengliedes angeordnet. Auch hier sind die Lenker der Parallellenker­ getriebe an das Kupplungszwischenglied angeformt.
Das Kupplungszwischenglied ist hier ein kreisrunder Ring 76 mit einer ersten, in Fig. 3 vertikalen Mittelebene 78 und einer zweiten dazu senkrechten, in Fig. 3 horizontalen Mittelebene 80. Ein erstes Parallellenkergetriebe besteht aus zwei Lenkern 82 und 84. Die Lenker 82 und 84 erstrecken sich parallel und symmetrisch zu der ersten Mittelebene 78. Ein zweites Parallellenkergetriebe besteht aus zwei Lenkern 86 und 88. Die Lenker 86 und 88 erstrecken sich parallel und symmetrisch zu der zweiten Mittelebene 80. Die Lenker 82 und 84 sind an Verbindungsstellen 90 bzw. 92 an das Kupplungszwischenglied 76 angeformt. Die Lenker 82 und 84 enden in Augen 94 und 96. Die Verbindungsstellen 90, 92 und die Augen 94, 96 sind im wesentlichen symmetrisch zu der zweiten Mittelebene 80. Die Lenker 86 und 88 sind an Verbindungsstellen 98 und 100 an das Kupplungszwischenglied 76 angeformt. Die Lenker 86 und 88 enden in Augen 102 bzw. 104. Die Verbindungsstellen 98 und 100 und die zugehörigen Augen 102 und 104 sind im wesentlichen symmetrisch zu der ersten Mittelebene 78 angeordnet.
Auch hier besteht das Kupplungszwischenglied mit den ange­ formten Lenkern aus einem biegsamen Material, das bei Fluch­ tungsfehlern eine Ausgleichsbewegung des Kupplungszwischen­ gliedes 76 unter Durchbiegung der Lenker zuläßt. Die Augen 94, 96, 102 und 104 liegen bei dieser Anordnung auf einem gemeinsamen Teilkreis.
Bei der Kupplung von Fig. 4 bestehen das Kupplungszwischenglied 106 mit den Lenkern 108, 110 und 112, 114 aus einem Blechteil, beispielsweise aus Federstahl. Die Lenker 108 und 110 bilden ein erstes Parallellenkergetriebe. Die Lenker 108 und 110 sind auf gegenüberliegenden Seiten auf der Außenseite des Kupplungszwischenglieds 106 angeformt. Die Lenker 112 und 114 bilden ein zweites, zu dem ersten gekreuztes Parallellenker­ getriebe. Die Lenker 112 und 114 sind auf der Innenseite des Kupplungszwischenglieds 106 angeformt. Die Anordnung ist ähnlich wie in Fig. 1. Bei der geforderten Stabilität wären die Lenker 108, 110, 112 und 114 jedoch in der Ebene des Kupplungszwischenglieds 106, d. h. in der Papierebene von Fig. 4, zu steif. Die Lenker 108, 110 und 112, 114 könnten nicht durch elastische Durchbiegung die erforderlichen Aus­ gleichsbewegungen durchführen. Daher sind bei der Ausführung nach Fig. 4 die Lenker um 90° um ihre Längsachse verdrillt. Dann ist die Ebene des Bleches bei den Lenkern 108, 110, 112 und 114 jedenfalls auf einem Teil der Länge senkrecht zu der Ebene des Kupplungszwischenglieds 106. Das Blech der Lenker wird bei den Ausgleichsbewegungen senkrecht zu seiner Ebene durchgebogen. Dadurch kann die Durchbiegung der Lenker 108, 110, 112 und 114 leicht und ohne starke Rückstellkräfte erfolgen. In Axialrichtung der Kupplung ist diese Struktur sehr steif.
Die beschriebene Ausbildung des Kupplungszwischenglieds 106 und der Lenken 108, 110, 112 und 114 gestattet es auf einfache Weise die Augen zur Anbringung der Lenker an den Kupplungs­ hälften herzustellen. Wie anhand des Lenkers 114 in Fig. 4 dargestellt ist, der im nicht-verformten Zustand gezeigt ist, läuft der Blechzuschnitt des Lenkers in einer etwa rechtecki­ gen Fläche 116 aus. Nach der Verdrillung des Lenkers 114 steht diese Fläche 116 senkrecht zur Papierebene von Fig. 4. Dann wird diese Fläche 116 zylindrisch gebogen, wie das an den Lenkern 108, 110 und 112 dargestellt ist. Es werden dadurch Augen 118, 120 und 122 gebildet, welche die Zapfen der Kupplungshälften umschließen. Ein entsprechendes Auge bildet nach der Verformung auch die Fläche 116.
Bei der Ausführung nach Fig. 5 sind ähnlich wie bei der Ausführung von Fig. 3 beide Parallellenkergetriebe innerhalb des Kupplungszwischengliedes angeordnet. Die Lenker sind jedoch nicht an das Kupplungszwischenglied angeformt.
Das Kupplungszwischenglied 124 ist hier eine ringförmige Metallscheibe. Die Metallscheibe hat einen kreisförmigen Umfang. Auf der Innenseite der ringförmigen Metallscheibe sind Vorsprünge 126, 128 und 130 von dreieckiger Grundform gebil­ det. Ein erstes Parallellenkergetriebe wird von zwei Lenkern 132 und 134 gebildet. Die Lenker 132 und 134 sind in Schlitzen der Vorsprünge 126 und 130 gehalten. Die Lenker 132 und 134 erstrecken sich parallel und symmetrisch zu einer ersten Mittelebene 136. An den freien Enden der Lenker 132 und 134 sind wieder Augen 138 und 140 gebildet. Die Lenker 132 und 134 sind hierbei Blattfedern aus Federstahl. Die Augen 138 und 140 sind, wie bei der Ausführung nach Fig. 4, dadurch gebildet, daß die Enden der Blattfedern zu einem Zylinder gebogen sind. Ein zweites Parallellenkergetriebe ist von zwei Lenkern 142 und 144 gebildet. Die Lenker 142 und 144 sind in Schlitzen der Vorsprünge 128 und 126 gehalten. Die Lenker 142 und 144 erstrecken sich parallel und symmetrisch zu einer zweiten Mittelebene 146, die senkrecht zu der ersten Mittelebene 136 verläuft. Auch die Lenker 142 und 144 sind Blattfedern aus Federstahl. An den Enden der Lenker 142 und 144 sind durch zylindrische Verformung der Blattfedern Augen 148 bzw. 150 gebildet.
Die Ausführung nach Fig. 5 hat den Vorteil, daß sie sehr stabil mit einem Metallring als Kupplungszwischenglied ausgebildet werden kann. Damit ist hohe Steifigkeit gegen axiale Kräfte gewährleistet. Die Lenker 132, 134, 142 und 144 sind dabei leicht durchbiegbar. Die Ebenen der die Lenker bildenden Blattfedern liegen senkrecht zur Papierebene in Fig. 5 und damit auch senkrecht zu den bei Achsversatz auftretenden Biegekräften. Es treten nur geringe Rückstellkräfte parallel zur Papierebene auf.
Fig. 6 zeigt eine Anordnung, wie bei einer Kupplung ähnlich der von Fig. 5 ein Lenker 152 in ein das Kupplungszwischenglied bildendes Profil 154 eingeklemmt werden kann.
Fig. 7 zeigt eine Anordnung, die ähnlich wie die Kupplung von Fig. 2 aufgebaut ist, bei welcher aber die Lenker ähnlich wie bei Fig. 5 von Blattfedern gebildet sind.
Ein Kupplungszwischenglied 156 ist von einem rechteckigen Rahmen gebildet. Der Rahmen weist zwei längere, parallele Längsseiten 158 und 160 und zwei kürzere, ebenfalls parallele Stirnseiten 162 und 164 auf. Das Kupplungszwischenglied 156 kann von einem Abschnitt eines als Strangprofil hergestellten Vierkantrohres gebildet sein. Das Kupplungszwischenglied 156 weist auf seiner Außenseite an den Stirnseiten 162 und 164 benachbart zu der Längsseite 158 zwei fluchtende Ansätze 166 bzw. 168 auf. Auf der Innenseite weist das Kupplungszwischen­ glied 156 an den Längsseiten 156 und 158, benachbart zu der Stirnseite 164 zwei fluchtende Ansätze 170 bzw. 172 auf. Ein erstes Parallellenkergetriebe ist von zwei Lenkern 174 und 176 gebildet. Die Lenker 174 und 176 erstrecken sich parallel zu den Stirnseiten 162 bzw. 164. Die Lenker 174 und 176 sind Blechstreifen, deren Ebenen senkrecht zur Papierebene von Fig. 7 liegen. An den in Fig. 7 linken Enden sind die Lenker 174 und 176 mit den Ansätzen 166 bzw. 168 verschweißt. An den in Fig. 7 rechten Enden bilden die Lenker 174 und 176 Augen 178 bzw. 180. Ein zweites Parallellenkergetriebe ist innerhalb des Kupplungszwischengliedes 156 von zwei Lenkern 182 und 184 gebildet. Die Lenker 182 und 184 erstrecken sich parallel zu den Längsseiten 158 und 160 des Kupplungszwischengliedes 156. Auch die Lenker 182 und 184 sind Blechstreifen, deren Ebenen senkrecht zur Papierebene von Fig. 7 erstrecken. Die in Fig. 7 unteren Enden der Lenker 182 und 184 sind mit den Ansätzen 170 bzw. 172 verschweißt. An den freien Enden der Lenker 182 und 184 sind Augen 186 bzw. 188 gebildet.
Fig. 8 zeigt eine Ausbildung der Augen an den Enden der Lenker, beispielsweise des Lenkers 12 in Fig. 1. Zum Ausgleich von Fertigungstoleranzen ist das Auge 16 mit einer ovalen oder elliptischen Öffnung 190 versehen. Dadurch wird bei Ausgleich von Fertigungstoleranzen ein gleichmäßig fester Sitz auf einem Zapfen 192 der zugehörigen Kupplungshälfte gewährleistet. Andererseits wird dem Zapfen 192 ein Drehen in der Öffnung ermöglicht. Es werden daher lokale Spannungen im Bereich der Augen vermieden, die auftreten können, wenn der Zapfen 192 in dem Auge 16 nicht drehbar ist. Solche Spannungen können zum Abbrechen des Auges 16 führen.
Bei der Anordnung von Fig. 9 ist der Lenker 194 undrehbar mit einer Kupplungshälfte 196 verbunden. Zu diesem Zweck ist an dem Lenker 194 statt eines Auges ein polygonales, im vorliegenden Fall dreieckiges Endstück 198 vorgesehen. Dieses Endstück 198 greift in eine dazu komplementäre Ausnehmung in einem axialen Vorsprung 200 der Kupplungshälfte 196.
Eine andere Konstruktion zeigt Fig. 10. Auch hier ist der Len­ ker 202 an seinem freien Ende undrehbar mit der Kupplungs­ hälfte 204 verbunden. Der Lenker 202 trägt ein polygonales Endstück 206. Das Endstück 206 ist zwischen drei Zungen 208, 210 und 212 gehalten. Die Zungen 208, 210 und 212 sind an der Kupplungshälfte 204 befestigt und mit einem Teil 214 recht­ winklig abgebogen.
Fig. 11 zeigt in abgebrochener Darstellung ein als Blech­ zuschnitt ausgebildetes Kupplungszwischenglied 216 ähnlich Fig. 4 mit angeformten Lenkern 218. Der Lenker 218, der von einem Blechstreifen gebildet ist, ist an einer Stelle 220 in der Nähe des Kupplungszwischengliedes 216 einmal um 180° verdreht. Ein weiteres Mal ist der Lenker 218 an einer Stelle 222 in der Nähe des Endes um 180° verdreht. Die Stellen 220 und 222 dieser Verdrehung wirken wie Gelenke. Im übrigen ist der Lenker in seiner Ebene und der Papierebene von Fig. 11 steif. Das Ende des Lenkers weist eine axiale Bohrung 224 zur Befestigung an der Kupplungshälfte auf.
Die Ausführung nach Fig. 12 ist ähnlich aufgebaut wie die Aus­ führung nach Fig. 11. Das Kupplungszwischenglied 226 ist ein Blechring mit angeformten Lenkern 228. Der Lenker ist an einer Stelle 230, ähnlich wie in Fig. 11, einmal um 180° verdreht. Die Stelle 230 liegt in der Nähe des Kupplungszwischengliedes. An einer Stelle 232 ist der Lenker dann noch einmal um 90° verdreht. Die Ebene des Blechs liegt dann senkrecht zur Papierebene in Fig. 12. Das Ende des Lenkers 228 ist dann, ähnlich wie in Fig. 4, zu einem zylindrischen Auge 234 gebogen.
Das in Fig. 13 dargestellte Kupplungszwischenglied 250 bildet einen beispielsweise rechtwinkligen Rahmen aus einem dünnwan­ digen Formteil vorzugsweise aus Blech. Außenseitig tragen zwei gegenüberliegende Parallelseiten 252, 254 des Rahmens zwei dazu parallel verlaufende Lenker 256, 258 jeweils über eine Verbin­ dungsstelle 260, 262 in Gestalt eines angeformten Ansatzes. An ihren freien Enden sind die Lenker 256, 258 mit Augen 264 bzw. 266 zum Anschluß an die Kupplungshälften oder entsprechenden Maschinenteile versehen. Jeder Lenker 256, 258 enthält zwischen den Verbindungsstellen 260 bzw. 262 und den Augen 264 bzw. 266 zwei Einschnürungen 268, 270 bzw. 272, 274, die im Abstand zu­ einander angeordnet sind. In dem dargestellten Ausführungsbei­ spiel befinden sich die Einschnürungen 268 und 272 nahe den Verbindungsstellen 260 bzw. 262 und die Einschnürungen 270 und 274 nahe den Augen 264 bzw. 266.
Innenseitig ist die eine Parallelseite 252 über Verbindungs­ stellen 276 und 278 mit Lenkern 280 bzw. 282 verbunden, die sich senkrecht von dieser Parallelseite 252 erstrecken. Auch diese Lenker 280 und 282 sind an ihren freien Enden mit Augen 284 bzw. 286 zum Anschluß an die Kupplungshälften oder en­ tsprechenden Maschinenteile versehen. Zwischen den Verbin­ dungsstellen und den Augen sind entsprechend den außenseitigen Lenkern 256 und 258 auch an den innenseitigen Lenkern 280 und 282 zwei zueinander im Abstand angeordnete Einschnürungen 288, 290 und 292, 294 vorgesehen.
Durch die vorgenannten Einschnürungen wird an den Lenkern eine Art Doppelgelenk ausgebildet, das Bewegungen sowohl in der Ebene des Rahmens, der das Kupplungszwischenglied 250 be­ stimmt, als auch senkrecht dazu, d. h. in axialer Richtung der Kupplung gestattet und dadurch Fluchtungsfehler zwischen den Kupplungshälften oder den entsprechenden Maschinenteilen aus­ gleicht.
Bei der weiteren Ausführungsform nach Fig. 14 besteht das Kupplungszwischenglied 300 ähnlich wie das in Fig. 13 darge­ stellte Kupplungszwischenglied 250 aus einem Rahmen mit zwei gegenüberliegenden Parallelseiten 302, 304. Diese Parallelsei­ ten tragen Lenker 306 bzw. 308, die parallel zu den Parallel­ seiten 302 und 304 verlaufen und über von Ansätzen gebildete Verbindungsstellen 310 bzw. 312 mit den Parallelseiten 302 und 304 verbunden sind. Die freien Enden der Lenker 306, 308 sind mit Augen 314 bzw. 316 versehen, die zum Anschluß an die zuge­ hörigen Kupplungshälften oder entsprechenden Maschinenteile dienen. Zwischen den Verbindungsstellen 310, 312 und den Augen 314 bzw. 316 befinden sich jeweils zwei im Abstand zueinander angeordnete Einschnürungen 318, 320 bzw. 322, 324 wie bei der in Fig. 13 gezeigten Ausführung. Ebenso sind zwei innenseitige Lenker 326 und 328 vorgesehen, die sich ausgehend von jeweili­ gen Verbindungsstellen 330 und 332 senkrecht zu der Parallel­ seite 302 des Rahmens erstrecken und an den freien Enden mit Augen 334 bzw. 336 und dazwischen mit zwei im Abstand zueinan­ der angeordneten Einschnürungen 338, 340 bzw. 342, 344 versehen sind. Die innenseitigen Lenker 326, 328 sind an ihren Augen 334 und 336 durch ein Verbindungsteil 346 miteinander verbunden. Dieses Verbindungsteil 346 ist aus einem Teil mit den Lenkern 326, 328 gebildet. Die dadurch hervorgerufene Verbindung zwi­ schen den Lenkern 326 und 328 verhindert, daß beim Anziehen einer Schraubverbindung zwischen den Augen 334, 336 und der zugehörigen Kupplungshälfte oder dem zugehörigen Maschinenteil das jeweilige Auge in Drehrichtung mitgenommen wird und da­ durch dieses Auge bzw. dieser Lenker bleibend verformt wird. Das Verbindungsteil 346 ist mit einer innenseitigen Ausnehmung 348 versehen, die bewirkt, daß das Verbindungsteil 346 die Weite der inneren Rahmenöffnung nicht unzulässig beschränkt.
Die Ausführungsform nach Fig. 14a unterscheidet sich von der Ausführung nach Fig. 14 lediglich dadurch, daß die Lenker 326, 328 und das Verbindungsteil 350 getrennt sind. Das Verbin­ dungsteil 350 bildet eine Lasche, die zwischen den in Fig. 14a verdeckten Augen und dem Verbindungsteil der zugehörigen Kupp­ lungshälfte oder des entsprechenden Maschinenteils angeordnet ist und dem gleichen Zweck wie das Verbindungsteil 346 bei der Ausführung nach Fig. 14 dient. Diese Lasche ist aus dem glei­ chen Grunde mit einer innenseitigen Ausnehmung 352 versehen. Ansonsten ist das Kupplungszwischenglied analog zu Fig. 14 ausgebildet; seine Teile sind daher mit den gleichen Bezugs­ zeichen bezeichnet.

Claims (23)

1. Kupplung zum winkeltreuen Kuppeln drehbarer Teile, die einen Ausgleich von Fluchtungsfehlern gestattet, enthaltend
  • (a) eine erste Kupplungshälfte,
  • (b) eine zweite Kupplungshälfte
  • (c) ein ringförmiges Kupplungszwischenglied (10), das zwischen den beiden Kupplungshälften angeordnet ist,
  • (d) ein erstes, im wesentlichen in der Ebene des Kupplungs­ zwischengliedes (10) angeordnetes Parallellenkergetriebe mit zwei parallelen Lenkern (12, 14), durch welche das Kupplungszwischenglied (10) mit der ersten Kupplungshälfte verbunden ist, und
  • (e) ein zweites, ebenfalls im wesentlichen in der Ebene des Kupplungszwischengliedes (10) angeordnete Parallellenker­ getriebe mit zwei parallelen Lenkern (26, 28), das gekreuzt zu dem ersten Parallellenkergetriebe angeordnet ist und durch welches das Kupplungszwischenglied (10) mit der zweiten Kupplungshälfte verbunden ist,
    dadurch gekennzeichnet, daß
  • (f) wenigstens eines der Parallellenkergetriebe (26, 28) inner­ halb des ringförmigen Kupplungszwischengliedes (10) ange­ ordnet ist.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Parallellenkergetriebe von Lenkern (12, 14, 26, 28) gebildet sind, die an ihrem einen Ende fest an dem Kupplungszwischenglied (10) angebracht aber in der Ebene des Kupplungszwischengliedes biegsam sind.
3. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (12, 14, 26, 28) an das Kupplungszwischenglied (10) angeformt sind.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Lenker (26, 28) eines Parallellenkerge­ triebes innerhalb und die dazu gekreuzt angeordneten Lenker (12,14) des anderen Parallellenkergetriebes außer­ halb des ringförmigen Kupplungszwischengliedes (10) ange­ ordnet sind.
5. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Lenker (82, 84, 86, 88) beider Parallellen­ kergetriebe innerhalb des Kupplungszwischengliedes (76) angeordnet sind.
6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Kupplungszwischenglied aus einem starren Metallteil (124) besteht, an welchem biegsame Lenker (132, 134, 142, 144) als gesonderte Teile angebracht sind.
7. Kupplung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (132, 134, 142, 144) von Blechstreifen gebildet sind, deren Ebene senkrecht zu der Ebene des Kupplungszwischen­ gliedes (124) liegt.
8. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (152) in ein Profil (154) des Kupplungszwischen­ gliedes eingepreßt sind.
9. Kupplung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (174, 176, 182, 184) an das Kupplungszwischenglied (156) angeschweißt sind.
10. Kupplung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
  • (a) das Kupplungszwischenglied (156) ein Abschnitt eines stranggepreßten Vierkantrohres ist,
    • - das auf der Innenseite in der Nähe eines Endes eines Paares von gegenüberliegenden Seitenflächen (158, 160) fluchtende erste Vorsprünge (170, 172) aufweist, und
    • - das auf der Außenseite in der Nähe eines Endes der anderen Paares von gegenüberliegenden Seitenflächen (162, 164) zweite fluchtende Vorsprünge (166, 168) aufweist,
  • (b) die von Blechstreifen gebildeten Lenker (182, 184) des ersten Parallellenkergetriebes an den Vorsprüngen (170, 172) auf der Innenseite des Kupplungszwischengliedes (156) angeschweißt sind und
  • (c) die von Blechstreifen gebildeten Lenker (174, 176) des zweiten Parallellenkergetriebes an den Vorsprüngen (166, 168) auf der Außenseite des Kupplungszwischengliedes (156) angeschweißt sind.
11. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
  • (a) das Kupplungszwischenglied (106) als Blechformteil mit angeformten Lenkern (108, 110, 112, 114) ausgebildet ist und
  • (b) die Lenker (108, 110, 112, 114) um 90° verdreht sind, so daß ihre Ebene senkrecht zur Ebene des Kupplungszwischen­ gliedes (106) liegt.
12. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
  • (a) das Kupplungszwischenglied als Blechformteil mit angeformten Lenkern ausgebildet ist und
  • (b) die Lenker in der Nähe des Kupplungszwischengliedes um 180° und in der Nähe ihres Endes um 90° verdreht sind.
13. Kupplung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (114) des Blechformteils in rechteckige Abschnitte (116) auslaufen, die zur Bildung eines Auges zylindrisch gebogen sind.
14. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
  • (a) das Kupplungszwischenglied als Blechformteil mit angeformten Lenkern ausgebildet ist und
  • (b) die Lenker in der Nähe des Kupplungszwischengliedes und in der Nähe ihres Endes je einmal um 180° verdreht sind.
15. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker kupplungshälftenseitig Augen mit unrunden Öffnungen (190) aufweisen.
16. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lenker (194, 202) kupplungshälftenseitig ein polygonales Profil aufweisen, das in eine dazu komplementäre Aufnahme an der jeweiligen Kupplungshälfte (196, 204) eingreift.
17. Kupplung nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme an der Kupplungshälfte (204) von an der Kupp­ lungshälfte (204) befestigten, teilweise hochgeklappten Zungen (208, 210, 212) gebildet ist.
18. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungszwischenglied (250, 300) einen Rahmen mit ange­ formten Lenkern (256, 258, 280, 282; 306, 308, 326, 328) bildet und jeder der Lenker mit zwei im Abstand zueinander ange­ ordneten Einschnürungen (268, 270, 272, 274, 288, 290, 292, 294; 318, 320, 322, 324, 338, 340, 342) versehen ist.
19. Kupplung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Parallellenkergetriebe mit zwei parallelen Lenkern (256, 260; 306, 308) außenseitig an gegenüberliegenden Paral­ lelseiten (252, 254, 302, 304) des Rahmens angebracht ist und das zweite, zu dem ersten gekreuzte Parallellenkergetriebe mit zwei parallelen Lenkern (280, 282; 326, 328) innenseitig an einer der gegenüberliegenden Parallelseiten (252, 302) des Rahmens angeordnet ist.
20. Kupplung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Einschnürung (268, 272, 288, 292; 318, 322, 338, 342) nahe der Verbindungsstelle (260, 262, 276, 278; 310, 312, 330, 332) mit dem Rahmen und eine zweite Einschnürung (270, 274, 290, 294; 320, 324, 340, 344) nahe einem Auge (264, 266, 284, 286; 314, 316, 334, 336) des jeweiligen Lenkers ange­ ordnet ist.
21. Kupplung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Augen (334, 336) der innenseitig an dem Rahmen angebrachten Lenker (326, 328) durch ein Verbindungsteil (346, 350) starr miteinander verbunden sind.
22. Kupplung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (346) und die innenseitig an dem Rahmen angebrachten Lenker (326, 328) aus einem Teil gebildet sind.
23. Kupplung nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (350) eine von den Lenkern (326, 328) ge­ trennte Lasche bildet.
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