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DE421169C - Vorrichtung zum Kuehlen von feste Stoffe ausscheidenden Fluessigkeiten - Google Patents

Vorrichtung zum Kuehlen von feste Stoffe ausscheidenden Fluessigkeiten

Info

Publication number
DE421169C
DE421169C DEJ23498D DEJ0023498D DE421169C DE 421169 C DE421169 C DE 421169C DE J23498 D DEJ23498 D DE J23498D DE J0023498 D DEJ0023498 D DE J0023498D DE 421169 C DE421169 C DE 421169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling
plates
individual
excrete
solid substances
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ23498D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEJ23498D priority Critical patent/DE421169C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE421169C publication Critical patent/DE421169C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D9/00Crystallisation
    • B01D9/0004Crystallisation cooling by heat exchange
    • B01D9/0013Crystallisation cooling by heat exchange by indirect heat exchange

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Freezing, Cooling And Drying Of Foods (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Kühlen von feste Stoffe ausscheidenden Flüssigkeiten.
  • Bei der Flüssigkeitskühlung unterscheidet man zwei Hauptarten der Zerteilung der Flüssigkeit. Entweder zerteilt man die Flüssigkeit in einzelne Tropfen, oder man breitet sie über Platten aus. Scheidet nun die Flüssigkeit, z. B. Chlorkaliumlauge, bei dem Kühlprozeß feste Stoffe aus, so macht es Schwierigkeit, diese festen Ablagerungen von den Kühiplatten zu entfernen, weshalb man bei derartigen Flüssigkeiten zu der Zerstäubung in einzelne Tropfen gezwungen ist. Die Zerteilung in Tropfen hat aber, insbesondere bei der Kühlung von Lauge zwecks Ausscheidung von Chlorkalium, den Nachteil, daß die Salze sehr fein ausfallen, was den Deck- und Trockenprozeb der Kalisalze sehr erschwert.
  • Dagegen bringt die Plattenkühlung sehr leicht zu deckende und zu trocknende, grobe Kristalle hervor, jedoch sind diese sehr schwer von den Platten zu entfernen, weshalb Platten zu Kühlzwecken in der Kali industrie ungeeignet sind.
  • Anstatt die zu kühlende bzw. zu verdampfende Flüssigkeit über Platten zu leiten, hat man auch Walzen angewendet, bei deren Drehung die sich auf ihrer Oberfläche absetzenden Stoffe durch Messer 0. dgl. abge. schabt werden. Alle diese Vorrichtungen, die z. B. bei der Herstellung von Trockenmilch, Kartoffelfiocken, Bisulfat 0. dgl. verwendet werden, haben den Nachteil, daß besondere Schaber gebraucht werden, die der Inkrustation unterworfen sind und eine sorgfältige Kontrolle beanspruchen.
  • Vorliegende Erfindung betrifft nun die Ausbildung von Platten, die es gestatten, auch dort Kühlung auf Flächen anzuwenden, wo die zu kühlende Flüssigkeit beim Kühlen prozeß feste Stoffe ausscheidet, wobei dann die Feststoffe ohne besondere Schabevorrichtungen gewonnen werden. Um dies zu erreichen, wird der Erfindung gemäß die Flüssigkeit über Platten geleitet, die in einzelne, bewegliche Einzelelemente unterteilt sind, die bei ihrer Bewegung die abgesetzten Feststoffe von ihrer Unterlage ohne Schaber 0. dgl. trennen und gleichzeitig als Fördervorrichtung für die festen Stoffe dienen.
  • Die beiliegende Zeichnung zeigt eine bei spielsweise Ausführung in Abb. I im Querschnitt und in Abb. 2 in der Draufsicht.
  • Die Stäbea sind in einem Rahmen b beweglich gelagert und bilden, von oben gesehen, eine zusammenhängende Fläche, Xdie je nach der Stärke der Stäbe a eine mehr oder weniger stark gewellte Form erhält. Hierdurch wird die darüberfließende Flüssigkeit gezwungen, eine wellenförmige Bewegung auszuführen, was den Kühlprozeß wesentlich verbessert. Die einzelnen Stäbe a tragen an ihren Kopfenden ineinandergreifende Zahnräder c, Friktionsscheiben o. dgl., die vorteilhaft in einzelnen Gruppen durch Triebräder d angetrieben werden. Die Triebräder d werden durch irgendeine beliebige Vorrichtung getrieben. Je nach der Beschaffenheit der aus der heißen Flüssigkeit ausscheidenden Feststoffe kann es vorteilhaft sein, die einzelnen Stäbe a oder Gruppen derselben in verschiedenem Drehungssinn bzw. mit verschiedener Umdrehungsgeschwindigkeit zu bewegen, weil hierdurch die Ablagerung äußerst stark gehindert bzw. festgesetzte Stoffe abgestreift oder leicht abgesprengt werden. Will man beim Kühlprozeß Wärme zurückgewinnen, so bildet man die Stäbe a hohl aus und läßt sie in bekannter Weise von kalter Kühlflüssigkeit durchlaufen, die sich dann erwärmt. Im übrigen ist die Art des Kühlmittels für das vorliegende Verfahren gleichgültig, es kann ebensogut durch Luft wie durch eine Kühlflüssigkeit o. dgl. gekühlt werden.
  • Die beim Kühlprozeß ausfallenden festen Bestandteile, wie Chlorkalium o. dgl., können sich nicht auf den Platten festsetzen, so daß eine flächenartige Ausbreitung der zu kühlenden Flüssigkeit auch bei solchen Flüssigkeiten angewendet werden kann, die der Ausscheidung von Feststoffen wegen bisher nur in Tropfenform gekühlt werden konnten.
  • Die Stäbe oder Elemente brauchen sich nicht unmittelbar zu berühren, sondern es können Zwischenräume vorgesehen sein, die sich beim Ausscheiden der festen Stoffe sofort vollsetzen und dadurch die Bodenfläche schließen.
  • Es ist zweckmäßig, die Platte schräg anzuordnen, wie dieses bei Kühltürmen üblich ist. Man hat aber dann hier bei Anwendung der beweglichen Elemente noch den Vorteil, daß diese Elemente gleichzeitig als Fördervorrichtung dienen.
  • Das Verwendungsgebiet des vorliegenden Erfindungsgegenstandes ist das denkbar größte, da plattenförmige Kühlelemente in den verschiedenartigsten Apparaten mit Erfolg angewendet werden können, zu welchen Apparaten auch solche zum Verdampfen und Eindicken von Flüssigkeiten gehören.

Claims (5)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zum Kühlen von feste Stoffe ausscheidenden Flüssigkeiten, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Kühlplatten aus einer Reihe von Elementen gebildet werden, die gegeneinan der beweglich sind.
  2. 2. Vorrichtung zum Kühlen nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten in bekannter Weise schräg angeordnet sind, damit die drehbaren Einzelelemente gleichzeitig als Fördervorrichtung wirken.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten aus Stäben gebildet werden, die sich um ihre Längsachse und gegeneinander drehen.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die die Platten bildenden Stäbe sich alle im gleichen Sinne drehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Umdrehungsgeschwindigkeit der einzelnen Stäbe verschieden ist.
DEJ23498D 1923-03-04 1923-03-04 Vorrichtung zum Kuehlen von feste Stoffe ausscheidenden Fluessigkeiten Expired DE421169C (de)

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Publications (1)

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