DE421128C - Verschiebebruecke fuer Wasserstrassen, Haefen o. dgl. - Google Patents
Verschiebebruecke fuer Wasserstrassen, Haefen o. dgl.Info
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- DE421128C DE421128C DED44974D DED0044974D DE421128C DE 421128 C DE421128 C DE 421128C DE D44974 D DED44974 D DE D44974D DE D0044974 D DED0044974 D DE D0044974D DE 421128 C DE421128 C DE 421128C
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01D—CONSTRUCTION OF BRIDGES, ELEVATED ROADWAYS OR VIADUCTS; ASSEMBLY OF BRIDGES
- E01D15/00—Movable or portable bridges; Floating bridges
- E01D15/10—Travelling bridges, i.e. roller bridges; Sliding bridges; Rotary cylinder bridges, i.e. rotating about longitudinal axis to invert and raise the road
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Description
- Verschiebebrücke für Wasserstraßen, Häfen o. dgl. Zur Überbrückung von befahrenen Wasserstraßen, Hafenarmen, Kanälen usw. verwendete man bisher meist Hochbrücken. Diese sind jedoch an die für den Bau günstigen Geländeformen gebunden, da andernfalls ausgedehnte und umfangreiche Erdanschüttungen für die Aasfahrstraße notwendig werden. In Fällen, in, welchen eine für den Bau einer Hochbrücke günstige Geländeform nicht ohne weiteres vorlag, ging man daher dazu über, Dreh- oder Schiebebrücken anzuwenden.
- Drehbrücken erfordern starke Unterbauten, welche einerseits als Wasserbauten mit hohen Kosten verbunden sind und anderseits, besonders bei schmäleren Wasserstraßen, die freie Durchfahrt stark verengen.
- Die Klappbrücken benötigen starke und umfangreiche Maschinenanlagen, wodurch wiederum eine erhebliche Verteuerung der ganzen Anlage bedingt ist.
- Auch Verschiebebrücken, welche auf beiden Uferseiten aufgelagert sind, stellen eine noch unvollkommene Lösung dar. Nach bekannten Vorschlägen werden derartige Brücken auf der Einfahrseite mit Laufwagen versehen, welche die Verschiebebewegung der Brücke bewirken. Das Abheben der Brücke von den Auflagern erfolgt hierbei meist durch ein Spindelhubwerk, welches am landseitigen Brückenende angreifend, die Brücke vom gegenüberliegenden Auflager abhebt, wobei die Laufwagen bei der Kippbewegung als Festpunkt dienen. Diese Brücken müssen jedoch, wie alle bisher bekannten Verschiebebrücken, nach der Einfahrtseite zu bedeutend länger gebaut werden, als es der Abstand der Ufer erfordert, da aas beim Abheben von einem Auflager auftretende einseitige Belastungsmoment sonst nicht überwunden werden kann.
- Außerdem ist die Hubbewegung beim Anheben der Brücke derart beschränkt, daß zur Aufnahme aller unter der Oberkante der Anfahrstraße liegenden Teile ein .eigener Kanal notwendig wird, der einerseits die Herstellungskosten erhöht und anderseits die rasche Abwicklung der ganzen Verschiebebewegung verzögert, da eine Benutzung der ausgefahrenen Brücke erst möglich wird, wenn der Einfahrtkanal durch entsprechende Vorrichtungen abgedeckt ist.
- Die vorliegende Erfindung beseitigt nun .die Nachteile der bekannten Verschiebebrücken. Das Neue besteht darin, daß das wasser< seiti,ge Brückenende auf einem durch Belasten bzw. Entlasten heb- und senkbaren Schwimmkörper aufruht und das landseitige Brückenende auf j e einem Spindelhubwerk o. dgl. eines seitlichen Laufwagens gelagert ist.
- Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Verschiebebrücke fallen zunächst kostspielige Wasserbauten sowie besonders starke und ebenfalls teure Maschinenanlagen fort. Ferner kann die Brücke in einer der kürzesten Entfernung der beiden Ufer entsprechenden Länge gebaut werden. Weiterhin wird durch das Anheben der Brücke vor dem Einfahren an Land die Anordnung besonderer Einfahrkanäle überflüssig. Alle .Beanspruchungen durch Winddruck und Strömung werden einwandfrei in den Triebwerksgliedern aufgenommen, wodurch ein rascher störungsfreier Betrieb der ganzen Anlage gewährleistet ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt, wobei außer dem Hubwerk auch das Fahrwerk in den seitlichen Laufwagen angeordnet ist.
- Abb. i zeigt die Verschiebebrücke in Ansicht, während Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. i erkennen läßt; Abb.3 gibt eine Draufsicht auf die ganze Verschiebebrücke wieder.
- Die wasserseitig auf Schwimmkörpern 2 und landseitig auf zwei seitlichen Laufwagen 3 aufgelagerte Verschiebebrücke ist mit i bezeichnet. Auf den Laufwagen 3 ist das Hubwerk angeordnet, dessen Haupttriebwerksglieder Spindeln ¢ o. dgl. bilden, die das landseitige Brückenende tragen. Die Laufwagen 3 stehen mit vier Rädern auf den Schienen 6 und werden durch ein Triebwerk, dessen Ritzel 7 jeweils in die Zahnstangen 5 eingreift, bewegt. Die Arbeitsweise der Verschiebebrücke ist ohne weiteres verständlich.
- Soll die Wasserstraße freigegeben werden, so wird zunächst die ganze Brücke angehoben. Zu diesem 'Zweck werden die Schwimmkörper 2 durch Entlasten gehoben und dann gleicht itig das Hubwerk auf der Landseite angehoben, bis der Untergurt der Brücke die in Abb. i strichpunktierte Lage angenommen hat, d. h. bis der Untergurt der Brücke über Schienenoberkante der Anfahrstraße zu liegen kommt. Hierauf wird das Fahrwerk angestellt, und die in die festgelagerten Zahnstangen 5 angreifenden Ritzel 7 ziehen die Brücke in Richtung der Anfahrstraße zurück, wodurch die Wasserstraße freigegeben wird.
- Um die wagerechte Lage der Brücke -dauernd zu wahren, können irgendwelche Hilfsvorrichtungen vorgesehen werden, welche die Hubbewegung .der Schwimmkörper und des landseitigen Hubwerkes in unmittelbarer Abhängigkeit voneinander herbeiführen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verschiebebrücke für Wasserstraßen, Häfen o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das wasserseitige Brückenende auf einem durch Belasten bzw. Entlasten heb- und senkbaren Schwimmkörper aufruht und das landseitige Brückenende auf je einem Spindelhubwerk o. dgl. eines seitlichen Laufwagens gelagert ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED44974D DE421128C (de) | 1924-02-19 | 1924-02-19 | Verschiebebruecke fuer Wasserstrassen, Haefen o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED44974D DE421128C (de) | 1924-02-19 | 1924-02-19 | Verschiebebruecke fuer Wasserstrassen, Haefen o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE421128C true DE421128C (de) | 1925-11-06 |
Family
ID=7048684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED44974D Expired DE421128C (de) | 1924-02-19 | 1924-02-19 | Verschiebebruecke fuer Wasserstrassen, Haefen o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE421128C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0505331A1 (de) * | 1991-03-20 | 1992-09-23 | Giovanni Miglietti | Drehbrücke zum Überbrücken von Wasserläufen |
-
1924
- 1924-02-19 DE DED44974D patent/DE421128C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0505331A1 (de) * | 1991-03-20 | 1992-09-23 | Giovanni Miglietti | Drehbrücke zum Überbrücken von Wasserläufen |
| US5263217A (en) * | 1991-03-20 | 1993-11-23 | Giovanni Miglietti | Swing bridge for the spanning of watercourses |
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