DE4211161A1 - Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch/thermisch umgewandelt sind und dadurch keinen Gefahrenstoff mehr darstellen - Google Patents
Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch/thermisch umgewandelt sind und dadurch keinen Gefahrenstoff mehr darstellenInfo
- Publication number
- DE4211161A1 DE4211161A1 DE4211161A DE4211161A DE4211161A1 DE 4211161 A1 DE4211161 A1 DE 4211161A1 DE 4211161 A DE4211161 A DE 4211161A DE 4211161 A DE4211161 A DE 4211161A DE 4211161 A1 DE4211161 A1 DE 4211161A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- asbestos
- raw materials
- chemical
- conversion
- materials
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62D—CHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
- A62D3/00—Processes for making harmful chemical substances harmless or less harmful, by effecting a chemical change in the substances
- A62D3/40—Processes for making harmful chemical substances harmless or less harmful, by effecting a chemical change in the substances by heating to effect chemical change, e.g. pyrolysis
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B09—DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
- B09B—DISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B09B3/00—Destroying solid waste or transforming solid waste into something useful or harmless
- B09B3/30—Destroying solid waste or transforming solid waste into something useful or harmless involving mechanical treatment
- B09B3/32—Compressing or compacting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B09—DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
- B09B—DISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B09B3/00—Destroying solid waste or transforming solid waste into something useful or harmless
- B09B3/70—Chemical treatment, e.g. pH adjustment or oxidation
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A62—LIFE-SAVING; FIRE-FIGHTING
- A62D—CHEMICAL MEANS FOR EXTINGUISHING FIRES OR FOR COMBATING OR PROTECTING AGAINST HARMFUL CHEMICAL AGENTS; CHEMICAL MATERIALS FOR USE IN BREATHING APPARATUS
- A62D2101/00—Harmful chemical substances made harmless, or less harmful, by effecting chemical change
- A62D2101/40—Inorganic substances
- A62D2101/41—Inorganic fibres, e.g. asbestos
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B09—DISPOSAL OF SOLID WASTE; RECLAMATION OF CONTAMINATED SOIL
- B09B—DISPOSAL OF SOLID WASTE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B09B2101/00—Type of solid waste
- B09B2101/35—Asbestos
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Environmental & Geological Engineering (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Toxicology (AREA)
- Business, Economics & Management (AREA)
- Emergency Management (AREA)
- Processing Of Solid Wastes (AREA)
Description
Asbest wird produktgebunden beim Bearbeiten, Verschleiß,
Beseitigen sowie bei der Nutzung asbesthaltiger Produkte
emittiert. Die Freisetzung von Asbestfasern erfolgt
beispielsweise durch Asbestabwitterung von Fassaden und
Dächern, im Zusammenhang mit der Entstehung von
asbesthaltigen Baurestmassen beim Abriß oder der Sanierung
von Gebäuden oder Teilen von Bauwerken, durch Verkehr
(Kupplungs- und Bremsbeläge von Fahrzeugen) oder durch
Industrie-Emissionen, so daß es durch die Asbestfreisetzung
zu einer erheblichen Belastung der Atmosphäre mit dieser
krebserzeugenden Faser kommt. Aber auch im Trinkwasser
wurden Fasergehalte zwischen 1 000 und 1 Million Fasern pro
Liter mit einer Faserlänge über 5 µm ermittelt, wobei ein
Zusammenhang zwischen der Abweichung des pH-Wertes des
Wassers vom pH-Wert der Calciumcarbonatsättigung und der
Korrosion von Asbestzementleitungen festgestellt wurde: bei
Wasser, dessen pH-Wert, größer oder gleich dem pH-Wert der
Calciumcarbonatsättigung ist, findet keine Auflösung der
Zementmatrix der Asbestzementrohre statt.
Im Zusammenhang mit dem von Asbest und asbesthaltigen
Materialien für die Umwelt ausgehenden Gefahrenpotential
fehlt es nicht an Versuchen, diese Gefahrenstoffe zu
beseitigen und einer Entsorgung zuzuführen.
Neben dem Ersatz des Asbestes durch anwendungsspezifisch
orientiert neue Materialien, wie z. B. dem Einsatz von
Glasfasern, Polymerfasern und Mischfasern, bestehend aus
Armierungs- und Prozeßfaserstoffen, in Faser-Zement-
Verbundbaustoffen, stehen Präventivmaßnahmen und die
Entsorgung der bislang insbesondere im Bauwesen eingesetzten
Asbeste im Vordergrund.
In diesem Zusammenhang wird nach dem von der Eternit AG
angemeldeten Patent DE-PS 33 06 780 eine Oberflächenbehandlung
zementgebundener Produkte in Form von Halbfabrikaten
vorgenommen, wobei die gereinigten und getrockneten
Faserzementplatten mit einer sauren Kunstharzdispersion
und/oder einer wäßrigen Säurelösung mit einem pH-Wert < 7
allseitig grundiert werden und auf der noch nicht
vollständig getrockneten Grundierung unter Verwendung von
säurehärtenden Dispersionsklebern eine Kaschierung bzw.
Beschichtung mit säurehärtenden Dispersionen erfolgt.
In der DE-OS 37 33 938 ist ein Verfahren zum Benetzen und
Verfestigen von Asbest enthaltendem Material dargestellt,
wobei ein Benetzen des Asbest enthaltenden Materials mit
einem Netz- und Umhüllungsmittel, welches Wasser,
Propylenglykol und ein Vinylacetat-Etylen-Copolymer oder
Acrylsäurepolymer enthält, vorgenommen wird. Der
Verfestigungsprozeß der Fasern wird mit Hilfe von Wasser,
Portland-Zement und Propylenglykol vorgenommen.
Zur nachträglichen Oberflächenbehandlung von asbesthaltigen
Baustoffen wird in der DE-PS 38 29 328 die Verwendung von
Alginsäure und/oder deren wasserlöslichen Salze in
Verbindung mit organischen und/oder anorganischen
Polymerdispersionen, Faserstoffen und Brandschutzmitteln
empfohlen.
Aus der Art und der Beschaffenheit von anfallendem Asbest
und dem Anfallen asbesthaltiger Materialien wird gegenwärtig
ausschließlich deren Entsorgung durch Deponie (Einbindung in
Zement bzw. Ablagerung auf Sonderdeponien) abgeleitet.
Vordringlich handelt sich um schwach gebundene
Spritzasbeste, in Zukunft aber auch um bedeutende Mengen von
Hartasbestabfällen (Asbestzement-platten und -rohre),
insbesondere dann, wenn sie als Bauschutt bzw. Baurestmassen
beim Abriß und der Sanierung anfallen. Demgegenüber ist zu
unterscheiden, daß für die verwendeten und im Einsatz
befindlichen Asbestzementplatten gegenwärtig keine
unmittelbare Gefährdung ausgehen soll und diese damit nicht
sanierungsbedürftig seien (vgl.: BORNEMANN, P.: Kein
Sanierungsbedarf bei eingebauten Asbest-Zement-Produkten.
Bauplan., Bautechn. 45 (1991) 487-489).
Dementsprechend sind insbesondere asbesthaltige
Anfallstoffe, die bei der Bauwerkssanierung oder beim Abriß
auftreten, zu entsorgen.
Aus der Literatur ist bekannt, daß asbesthaltige Materialien
entweder durch Verfüllung in Zement bzw. Beton "lagerfähig"
eingebunden werden, als Versatzmaterial z. B. in Anlehnung an
die Glasherstellung eingeschmolzen werden oder durch
Auflösung in Säuren mit anschließender Fällung in Laugen
entsorgt werden. Nachfolgende Beispiele zeigen die einzelnen
Kategorien auf:
- a) Gemäß dem Patent WO 8810234 A1 wird eine chemische Umsetzung von Asbest mit einer Säure, wie z. B. Schwefelsäure, Salpetersäure, Salzsäure, Phosphorsäure, Oxalsäure oder einer 10 %igen wäßrigen Ammoniumsulfatlösung vom pH < 5 vorgenommen. Magnesium wird wiedergewonnen durch Behandlung zumindest eines Teiles des Materials mit einem Komplexbildner, insbesondere mit Ethylendiamintetraessigsäure (EDTA).
- b) Inwiefern das unter Verwendung von Asbestrückständen durchgeführte und in der EP 145350 beschriebene kontinu ierliche Glasschmelzverfahren, das bei Temperaturen von 1350 bis 1380° C arbeitet und als bisher am weitesten entwickelt angesehen wird (Presseinformation des Umwelt bundesamtes Nr. 17/1990) wirtschaftlich marktreif ist, kann nicht beurteilt werden. Dabei sollen im Einschmelz verfahren bis zu 80 Masse-% Asbest von der Glasschmelze aufgenommen und daraus hergestellte Glasfritte als Füll stoff und Schüttgut zur Verfügung gestellt werden. Diese sollen vornehmlich im Straßenunterbau Verwendung finden.
- c) In der Erfindungsbeschreibung DE-OS 38 27 157 ist ein Verfahren zur Entsorgung von Asbeststaub dargestellt, das darauf beruht, Fasern in zementgebundene Materialien einzulagern und die brikettierten Rückstände anschließend zu deponieren.
Zur Abfallbeseitigung werden demnach Verfahren vorgeschla
gen, die gemäß
- a) umfangreiche und genaue Kenntnisse und Konstanz der chemischen Zusammensetzung der asbesthaltigen Anfall stoffe und der verwendeten Asbeste hinsichtlich der anzu wendenden Behandlungsmethoden voraussetzen, wobei für die chemische Modifizierung der asbesthaltigen Anfallstoffe wie im Falle der Behandlung mit Ammoniumsulfatlösungen die Stoffwandlungsprozesse im Autoklaven (260° C während einer 20 minütigen Behandlungsdauer) durchzuführen sind,
- b) mit energetisch aufwendigen (bei einem Luftdruck unter 0, 1 MPa arbeitenden) Einschmelzverfahren verbunden sind und minderwertige Produkte liefert oder
- c) eine Verlagerung der Entsorgung durch kostenintensive, arbeitsaufwendige und die Umwelt belastende Deponierung nach sich ziehen, wobei von den deponierten Stoffen erneut ein Gefahrenpotential für die Gesundheit durch die unverändert vorhandenen Asbestfasern ausgeht,
darstellen.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, ein
Verfahren zur Entsorgung von Asbest und asbesthaltigen
Baurestmassen in Verbindung mit der Verwendung von
mineralischen Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine
Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen
Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch umgewandelt
wurden und somit für die Gesundheit keine Gefährdung mehr
darstellen, zu entwickeln.
Erfindungsgemäß wird die Entsorgung von Asbest,
asbesthaltigen Baurestmassen in Verbindung mit der
Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder
Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser
Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten in der
Weise realisiert, wobei die Asbestfasern derart chemisch
umgewandelt und morphologisch verändert werden, daß die neu
entstandenen Materialien physiologisch unbedenklich sind,
daß für die Stoffwandlungsprozesse in nicht wäßrigen
Systemen solche Behandlungstemperaturen angewandt werden,
welche unterhalb der Schmelztemperatur einer konventionellen
Glasschmelze, d. h. unterhalb von 1300° C und in der Regel
oberhalb der thermischen und chemischen Stabilitätsgrenze
der Asbeste und asbesthaltigen Produkte liegen. Die
Stoffwandlungsprozesse werden in Verbindung mit oder ohne
Formgebungsprozesse durchgeführt und die entstehenden neuen
Materialien basieren auf der Verwertung von Anfallstoffen.
Die beschriebenen Behandlungstemperaturen, bei denen die
chemisch/thermischen Stoffwandlungsprozesse mit Asbestfasern
durchgeführt werden, sind typisch für Temperaturen, wie sie
bei Werkstoffbildungsprozessen durch Sinterung angewendet
werden.
Die im Zusammenhang mit Sinterungsprozessen durchgeführte
chemisch-morpologische Asbestumwandlung wird bevorzugt bei
Temperaturen im Bereich zwischen 550 und 1250° C realisiert.
Die Mischungen, mit denen die chemisch/thermischen
Stoffwandlungsprozesse zur Umwandlung der Asbeste als
faserförmige Alumosilicate in ungefährliche Materialien
vorgenommen wird, können unter Verwendung von Zusätzen mit
saurem Charakter, wie z. B. Borsäure, Phosphorsäure,
Ammoniumdihydrogenphosphat, Calciumchlorid, Eisenchlorid,
Natriumhydrogensulfat, hergestellt sein.
Die Temperaturobergrenze ist durch die Sinter- bzw.
Schmelztemperatur der mineralischen Rohstoffe oder der
Sekundärrohstoffe oder der Zusätze mit maximal 1250° C
gegeben.
Desweiteren kann eine mechanische Aufbereitung nach einer
thermischen Vorbehandlung erfolgt sein, wodurch die chemisch
umgesetzten Asbestfasern auch morphologisch verändert
werden.
Besonders vorteilhaft ist es, die Stoffwandlungsprozesse in
Verbindung mit einer Druckanwendung in Form des Heißpressens
durchzuführen, so daß mit einem Prozeßschritt die
Asbestumwandlung und Werkstoffbildung erfolgt.
Als Bindemittel können hydraulisch aktive Schlacken,
hydraulisch aktive Gläser und/oder weitere hydraulisch bzw.
latent hydraulisch aktive mineralische Rohstoffe und
Sekundärrohstoffe verwendet werden.
Zur Verkürzung der Zeit zur chemisch/morphologischen
Asbestumwandlung und zur Reduzierung der
Behandlungstemperatur können Sinterungshilfsmittel, wie z. B.
Feldspäte, Alkali-, Erdalkali-, Bor-, Blei- und
Fluorverbindungen, Verwendung finden.
Es ist auch möglich, die Umwandlung der Asbestfasern in der
Schmelze bei im Vergleich zu konventionellen Glasschmelzen
deutlich niedrigeren Temperaturen vorzunehmen, wobei
einesteils saure Verbindungen (sekundäre und/oder primäre
Phosphate, kondensierte Phosphorsäuren, Boroxid) oder
andererseits basische Verbindungen (Borax, Alkalisilicate)
verwendet werden.
Im Zusammenhang mit Schmelzprozessen erfolgt die chemische
Asbestumwandlung bei Temperaturen deutlich unterhalb einer
Schmelztemperatur, wie sie aus der Herstellung
konventioneller Gläser bekannt ist.
Es werden Mischungen bereitet, bestehend aus
- A: Schieferbruch mit einem Korndurchmesser < 1 mm,
Bordenschiefer, der chemischen Zusammensetzung
in Masse-%: 61,2 SiO2; 22,8 Al2O3; 1,2 TiO2; 8,1 Fe2O3/FeO;
0,7 CaO; 1,8 MgO; 3,8 K2O; 1,1 Na2O;
Lieferant: Thüringer Schiefergruben GmbH, Unterloquitz (Thür.), - B: Glasgrieß der Korngrößen entsprechend Siebdurchgang 84 % < 11,5 µm; 50% < 3,5 µm; 16 % < 0,9 µm, der spezifischen Oberfläche von 3,7 m2/g und der chemischen Zusammensetzung (in Masse-%): 76,5 SiO2; 1,2 Al2O3; 9,4 B2O3; 0,5 Na2O; 1,9 K2O,
- C: gemahlener Asbestzement unter Verwendung von
Plattenmaterial mit einem Asbestanteil von
ca. 10 Masse-%,
Hersteller: Asbestzementwerk Porschendorf (Sachsen), - D: Natriumsilicatlösung d15 1,36-1,39; 37-40° Be,
gemäß der in Tabelle 1 angegebenen Mengen (in Gramm)
Die Komponenten A, B, C oben genannter
Rezepturen werden unter Zugabe von D gemischt und in Riegeln
zu 40 × 750 × 5 mm3 in Formen gestampft, entschalt,
getrocknet und einer anschließenden Temperaturbehandlung mit
einer Aufheizgeschwindigkeit von 20 K/min und einer
Haltezeit bei der oben genannten Temperatur von 30 Minuten
unterworfen.
Sämtliche einer Temperaturbehandlung unterzogenen
Stoffmischungen wurden mikroskopisch hinsichtlich einer vor
sich gegangenen Umwandlung der Asbestfasern untersucht und
es wurde festgestellt, daß in allen Fällen das gleiche
Ergebnis zu konstatieren ist, d. h. stets ist durch die
Sinterung eine Verglasung bzw. Einglasung der Asbestfasern
eingetreten.
Es werden Mischungen bereitet, bestehend aus
- A: Schieferbruch mit einem Korndurchmesser < 1 mm,
Bordenschiefer, der chemischen Zusammensetzung
in Masse-%: 61,2 SiO2; 22,8 Al2O3; 1,2 TiO2; 8,1 Fe2O3/FeO;
0,7 CaO; 1,8 MgO; 3,8 K2O; 1,1 Na2O,
Lieferant: Thüringer Schiefergruben GmbH, Unterloquitz (Thür.), - B: Glasgrieß der Korngrößen entsprechend Siebdurchgang 84 % < 11,5 µm; 50% < 3,5 µm; 16 % < 0,9 µm, der spezifischen Oberfläche von 3,7 m2/g und der chemischen Zusammensetzung (in Masse-%): 76,5 SiO2; 1,2 Al2O3; 9,4 B2O3; 0,5 Na2O; 1,9 K2O,
- C: eine Mischung aus bei 120° C ausgeheizten, wasserfreien Krokydolit-Asbest (Blauasbest) und Chrysotil-Asbest,
- D: Calciumalumosilicatglas in Form von Mehl der chemischen Zusammensetzung in Masse-%: 49,5 CaO; 43,5 Al2O3; 7,0 SiO2,
- E: bei 120° C ausgeheizten, wasserfreien Krokydolit-Asbest (Blauasbest),
- F: Wasser,
- G: Natriumsilicatlösung d15 1,36-1,39; 37-40 °Be,
gemäß der in Tabelle 2 angegebenen Mengen (in Gramm):
Die Komponenten A, B, C, D oben genannter
Rezepturen werden unter Zugabe von F und G gemischt und in
Riegeln zu 40 × 750 × 5 mm3 in Formen gestampft, entschalt,
getrocknet und einer anschließenden Temperaturbehandlung mit
einer Aufheizgeschwindigkeit von 20 K/min und einer
Haltezeit bei der oben genannten Temperatur von 30 Minuten
unterworfen.
Sämtliche einer Temperaturbehandlung unterzogenen
Stoffmischungen wurden mikroskopisch hinsichtlich einer vor
sich gegangenen Umwandlung der Asbestfasern untersucht und
es wurde festgestellt, daß in allen Fällen das gleiche
Ergebnis zu konstatieren ist, d. h. stets ist durch die
Sinterung eine Verglasung bzw. Einglasung der Asbestfasern
eingetreten.
Es werden Mischungen bereitet, bestehend aus
- A: Schieferbruch mit einem Korndurchmesser < 1 mm,
Bordenschiefer, der chemischen Zusammensetzung
in Masse-%: 61,2 SiO2; 22,8 Al2O3; 1,2 TiO2; 8,1 Fe2O3/FeO;
0,7 CaO; 1,8 MgO; 3,8 K2O; 1,1 Na2O,
Lieferant: Thüringer Schiefergruben GmbH, Unterloquitz (Thür.), - B: Glasgrieß der Korngrößen entsprechend Siebdurchgang 84 % < 11,5 µm; 50% < 3,5 µm; 16 % < 0,9 µm, der spezifischen Oberfläche von 3,7 m2/g und der chemischen Zusammensetzung (in Masse-%): 76,5 SiO2; 1,2 Al2O3; 9,4 B2O3; 0,5 Na2O; 1,9 K2O,
- C: Borsäure,
- D: gemahlener Asbestzement unter Verwendung von
Plattenmaterial mit einem Asbestanteil von
ca. 10 Masse-%,
Hersteller: Asbestzementwerk Porschendorf (Sachsen), - E: Wasser
Die Komponenten A, B, C, D oben genannter
Rezepturen werden unter Zugabe von E gemischt und in Riegeln
zu 40 × 750 × 5 mm3 in Formen gestampft, entschalt,
getrocknet und einer anschließenden Temperaturbehandlung mit
einer Aufheizgeschwindigkeit von 20 K/min und einer
Haltezeit bei der oben genannten Temperatur von 30 Minuten
unterworfen.
Sämtliche einer Temperaturbehandlung unterzogenen
Stoffmischungen wurden mikroskopisch hinsichtlich einer vor
sich gegangenen Umwandlung der Asbestfasern untersucht und
es wurde festgestellt, daß in allen Fällen das gleiche
Ergebnis zu konstatieren ist, d. h. stets ist durch die
Sinterung eine Verglasung bzw. Einglasung der Asbestfasern
eingetreten.
Es werden Mischungen bereitet, bestehend aus,
- A: Schieferbruch mit einem Korndurchmesser < 1 mm,
Bordenschiefer, der chemischen Zusammensetzung
in Masse-%: 61,2 SiO2; 22,8 Al2O3; 1,2 TiO2; 8,1 Fe2O3/FeO;
0,7 CaO; 1,8 MgO; 3,8 K2O; 1,1 Na2O,
Lieferant: Thüringer Schiefergruben GmbH, Unterloquitz (Thür.), - B: Glasgrieß der Korngrößen entsprechend Siebdurchgang 84 % < 11,5 µm; 50% < 3,5 µm; 16 % < 0,9 µm, der spezifischen Oberfläche von 3,7 m2/g und der chemischen Zusammensetzung (in Masse-%): 76,5 SiO2; 1,2 Al2O3; 9,4 B2O3; 0,5 Na2O; 1,9 K2O,
- C: Borsäure,
- D: Chrysotil-Asbestfasern,
- E: Wasser
Sämtliche einer Temperaturbehandlung unterzogenen
Stoffmischungen wurden mikroskopisch hinsichtlich einer vor
sich gegangenen Umwandlung der Asbestfasern untersucht und
es wurde festgestellt, daß in allen Fällen das gleiche
Ergebnis zu konstatieren ist, d. h. stets ist durch die
Sinterung eine Verglasung bzw. Einglasung der Asbestfasern
eingetreten.
Eine Mischung, bestehend aus 120 g NaNH4HPO4, 10 g pulveri
sierte meta-Phosphorsäure und 10 g Asbestschnur, wird bei
600° C geschmolzen. Nach Abkühlen der Schmelze sind in dem
vorliegenden erstarrten Produkt keine Asbestfasern mehr
nachweisbar.
Eine Mischung, bestehend aus 150 g Na2B4O7·10 H2O, 10 g NaNO3
und 10 g Asbestschnur, wird bei 900° C geschmolzen. Nach
Abkühlen der Schmelze sind in dem vorliegenden erstarrten
Produkt keine Asbestfasern mehr nachweisbar.
Claims (16)
1. Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen
Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung
mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder
Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser
Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen
die Asbestfasern umgewandelt sind und dadurch keinen
Gefahrenstoff mehr darstellen, dadurch gekennzeichnet, daß
die chemisch-morphologische Asbestumwandlung in nicht
wäßrigen Stoffsystemen bei Temperaturen bis maximal 1300° C
vorgenommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die chemisch-morphologische Asbestumwandlung im Zusammenhang
mit einer Sinterung im festen Zustand oder unter Beteiligung
einer flüssigen Phase (Schmelzphase) durchgeführt wird,
wobei die Sinterung im Zusammenhang mit oder ohne
Formgebungsprozessen realisiert wird und die entstehenden
asbestfreien Materialien einen Wertstoff darstellen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die chemisch-morphologische Asbestumwandlung bei
Temperaturen im Bereich zwischen 550 und 1250° C
durchgeführt werden.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die chemisch/thermischen Stoffwandlungsprozesse zur
Umwandlung der Asbeste als faserförmige Alumosilicate unter
Verwendung von Zusätzen mit saurem Charakter, wie z. B.
Borsäure, Phosphorsäure, Ammoniumdihydrogenphosphat,
Calciumchlorid, Eisenchlorid, Natriumhydrogensulfat, oder
ohne derartige Zusätze mit saurem Charakter durchgeführt
werden.
5. Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Temperaturobergrenze durch die Sinter- bzw.
Schmelztemperatur der mineralischen Rohstoffe oder der
Sekundärrohstoffe oder der Zusätze mit maximal 1250° C
gegeben ist.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß eine mechanische Aufbereitung nach einer thermischen
Vorbehandlung erfolgt, wodurch die chemisch umgesetzten
Asbestfasern auch morphologisch verändert werden.
7. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stoffwandlungsprozesse in Verbindung mit einer
Druckanwendung in Form des Heißpressens und in Verbindung
mit Formgebungsprozessen durchgeführt werden.
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß sich nach einer Formgebung der Sinterungsvorgang
anschließt.
9. Verfahren nach Anspruch 1 und 8, dadurch gekennzeichnet,
daß eine Einbindung der Asbestfasern in den vor Durchführung
des Sinterprozesses gebildeten Formkörper nach dem Frio-
Verfahren erfolgt.
10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß als Bindemittel hydraulisch aktive Schlacken,
hydraulisch aktive Gläser und/oder weitere hydraulisch bzw.
latent hydraulisch aktive mineralische Rohstoffe und
Sekundärrohstoffe verwendet werden.
11. Verfahren nach Anspruch 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß Sinterungshilfsmittel, wie z. B.
Feldspäte, Alkali-, Erdalkali-, Bor-, Blei- und
Fluorverbindungen, im Hinblick auf eine Temperaturabsenkung
bei den Materialbildungsprozessen Verwendung finden.
12. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die chemische Asbestumwandlung im Zusammenhang mit
Schmelzprozessen unter Verwendung von Stoffen mit einer
sauren chemischen Charakteristik bei Temperaturen bis
maximal 1000° C vorgenommen wird.
13. Verfahren nach Anspruch 1 und 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die chemische Asbestumwandlung mit Hilfe
von sekundären Phosphaten und/oder primären Phosphaten
und/oder kondensierten Phosphorsäuren in der Schmelze bei
Temperaturen < 1250° C vorgenommen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die chemische Asbestumwandlung im Zusammenhang mit
Schmelzprozessen unter Verwendung von Stoffen mit einer
basischen chemischen Charakteristik bei Temperaturen
< 1000° C vorgenommen wird.
15. Verfahren nach Anspruch 1 und 14, dadurch
gekennzeichnet, daß die chemische Asbestumwandlung mit Hilfe
von Alkaliboraten in der Schmelze bei Temperaturen bis
maximal 1000° C vorgenommen wird.
16. Werkstoff oder Wertstoff von asbesthaltigen
Stoffmischungen ausgehend hergestellt nach Anspruch 1 bis
15, dadurch gekennzeichnet, daß von dem erzeugten Werkstoff
oder Wertstoff keine gesundheitliche Gefährdung ausgeht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4211161A DE4211161A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch/thermisch umgewandelt sind und dadurch keinen Gefahrenstoff mehr darstellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4211161A DE4211161A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch/thermisch umgewandelt sind und dadurch keinen Gefahrenstoff mehr darstellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4211161A1 true DE4211161A1 (de) | 1993-10-07 |
Family
ID=6455952
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4211161A Withdrawn DE4211161A1 (de) | 1992-03-31 | 1992-03-31 | Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch/thermisch umgewandelt sind und dadurch keinen Gefahrenstoff mehr darstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4211161A1 (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4312102A1 (de) * | 1993-04-08 | 1994-10-13 | Witega Angewandte Werkstoff Forschung Gemeinnuetzige Gmbh Adlershof | Verfahren zur Entsorgung von Asbestzement-Bauelementen im Hinblick auf eine Wertstoffrückgewinnung |
| WO1994023801A1 (en) * | 1993-04-20 | 1994-10-27 | Rockwool International A/S | Method of converting asbestos cement into a harmless product |
| DE4330551A1 (de) * | 1993-09-09 | 1995-03-16 | Werner Prof Dr Rammensee | Verfahren zur umweltschonenden Entsorgung von Mineralfasern und mineralfaserhaltigen Stoffen und deren Überführung in Wertstoffe |
| DE4418410C1 (de) * | 1994-05-26 | 1995-08-10 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Einschmelzen von Asbest und/oder asbesthaltigem Material |
| DE19501128A1 (de) * | 1995-01-03 | 1996-07-04 | Kokoschko Rene Dipl Krist | Verfahren zur Verhinderung der Freisetzung von Asbestfasern im Hinblick auf eine thermisch/mechanische Stoffwandlung im Zusammenhang mit der Verwertung von asbesthaltigen Massen |
| EP0742032A3 (de) * | 1995-05-03 | 1997-01-02 | Enel Spa | Verfahren zur Verglasen von Amiante enthaltende Verbundwerkstoffen |
| DE19718606A1 (de) * | 1997-05-02 | 1998-11-05 | Sut Sicherheit Umwelt Technik | Verfahren zum Umwandeln asbesthaltiger Materialien |
-
1992
- 1992-03-31 DE DE4211161A patent/DE4211161A1/de not_active Withdrawn
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4312102A1 (de) * | 1993-04-08 | 1994-10-13 | Witega Angewandte Werkstoff Forschung Gemeinnuetzige Gmbh Adlershof | Verfahren zur Entsorgung von Asbestzement-Bauelementen im Hinblick auf eine Wertstoffrückgewinnung |
| WO1994023801A1 (en) * | 1993-04-20 | 1994-10-27 | Rockwool International A/S | Method of converting asbestos cement into a harmless product |
| US5614452A (en) * | 1993-04-20 | 1997-03-25 | Rockwool International A/S | Method of converting asbestos cement into a harmless product |
| DE4330551A1 (de) * | 1993-09-09 | 1995-03-16 | Werner Prof Dr Rammensee | Verfahren zur umweltschonenden Entsorgung von Mineralfasern und mineralfaserhaltigen Stoffen und deren Überführung in Wertstoffe |
| DE4418410C1 (de) * | 1994-05-26 | 1995-08-10 | Metallgesellschaft Ag | Verfahren zum Einschmelzen von Asbest und/oder asbesthaltigem Material |
| DE19501128A1 (de) * | 1995-01-03 | 1996-07-04 | Kokoschko Rene Dipl Krist | Verfahren zur Verhinderung der Freisetzung von Asbestfasern im Hinblick auf eine thermisch/mechanische Stoffwandlung im Zusammenhang mit der Verwertung von asbesthaltigen Massen |
| EP0742032A3 (de) * | 1995-05-03 | 1997-01-02 | Enel Spa | Verfahren zur Verglasen von Amiante enthaltende Verbundwerkstoffen |
| DE19718606A1 (de) * | 1997-05-02 | 1998-11-05 | Sut Sicherheit Umwelt Technik | Verfahren zum Umwandeln asbesthaltiger Materialien |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69607381T2 (de) | Anorganische bindemittelzusammensetzung | |
| DE2631090C3 (de) | Bindemittelgenüsch | |
| JP6767965B2 (ja) | 糖含有ミネラルウールを含む複合材 | |
| DE3037952C2 (de) | Keramische Fasern und Wollen und Verfahren zu ihrer Herstellung | |
| DE69406281T2 (de) | Verfahren zur umwandlung von asbestzement in ein harmloses produkt | |
| EP4015480A2 (de) | Reststoffbasierte zusammensetzung zur herstellung eines geopolymer-leichtsteins; geopolymer-leichtstein, sowie ein verfahren zu dessen herstellung und deren verwendung | |
| DE4211161A1 (de) | Verfahren zur Entsorgung von Asbest, asbesthaltigen Restmassen und asbesthaltigen Anfallstoffen in Verbindung mit der Verwendung von mineralischen Rohstoffen und/oder Sekundärrohstoffen im Hinblick auf eine Verwertung dieser Anfallstoffe zur Herstellung von neuen Produkten, in welchen die Asbestfasern chemisch/thermisch umgewandelt sind und dadurch keinen Gefahrenstoff mehr darstellen | |
| DE102015120721B4 (de) | Verwendung von bei normaler Temperatur und atmosphärischem Druck selbsttätig erhärtenden Körpern | |
| DE69109688T2 (de) | Verfahren zur verbesserung der aktivierung latent hydraulischer basischer hochofenschlacke zur herstellung eines baumaterials. | |
| JP5710598B2 (ja) | 石綿代替用珪砂系不燃材及びその製造方法 | |
| DE69728288T2 (de) | Zusammensetzung und methode zur asbestentfernung | |
| EP2164818A2 (de) | Keramische brandschutzplatte und verfahren zu deren herstellung | |
| DE4423728A1 (de) | Verfahren zur Behandlung und umweltverträglichen Verwertung von Asbestzementprodukten | |
| EP1277527B1 (de) | Verfahren zur Umwandlung von Asbestzementprodukten in Temperzementprodukte | |
| EP1373154B1 (de) | Herstellung von mineralwolle | |
| DE4312102A1 (de) | Verfahren zur Entsorgung von Asbestzement-Bauelementen im Hinblick auf eine Wertstoffrückgewinnung | |
| DE4119390C2 (de) | Verfahren zum Aufbereiten und auslaugbeständigen Verfestigen von Filterstäuben und Reaktionsprodukten aus der Rauchgasreinigung von Abfall- und Klärschlammverbrennungsanlagen | |
| EP0418613B1 (de) | Verfahren zur Entsorgung von im Rahmen der Asbestsanierung von baulichen Anlagen, aus diesen ausgebauten asbestfaserhaltigen Produkten, wie Spritzasbest od.dgl., und Entsorgungsgerät für die Durchführung des Verfahrens | |
| DE4004201A1 (de) | Verfahren zur entsorgung von asbestabfall | |
| DE69706918T2 (de) | Überzugszusammensetzung und Verfahren zum Aufbringen derselben | |
| EP0545850A1 (de) | Verwendung von Rückständen der Asbestzersetzung als Zuschlagstoff für Baustoffe | |
| EP2270084B1 (de) | Granulat und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE4303729C2 (de) | Verfahren zur Phasenveränderung von gesundheitsgefährdenden Asbest-Faserstoffen | |
| DE19702560A1 (de) | Verfahren zur Verwertung von Bildröhrenaltglas | |
| DE19537246C1 (de) | Kupolofenschlacke als Hartstoff für zementgebundene Hartstoffestriche und Verfahren zum Einsatz dieser |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8130 | Withdrawal |