DE4210017A1 - Schubkastenauszug - Google Patents
SchubkastenauszugInfo
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47B—TABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/50—Safety devices or the like for drawers
- A47B88/57—Safety devices or the like for drawers preventing complete withdrawal of the drawer
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Schubkastenauszug mit beidseitig je
einer feststehenden, einen C-förmigen Querschnitt aufweisenden Möbelschiene,
einer am ausziehbaren Schubkasten befestigbaren, im Querschnitt L- oder
Z-förmigen Ladenschiene und einer Mittelschiene, wobei am vorderen Ende der
Mittelschiene eine Stützrolle für die Ladenschiene vorgesehen ist und am
rückseitigen Ende sowie im Mittelbereich derselben Rollen frei drehbar ge
lagert sind, die bei der Betätigung des Auszuges entlang der horizontalen
Flansche der Möbelschiene abrollen, und in der vorderen Hälfte der Mittel
schiene und oberhalb des als Laufbahn dienenden Auflageflansches der Laden
schiene noch eine Stützrolle vorgesehen ist und die Auszugsweiten der
Schienen gegeneinander durch Anschläge begrenzt sind, und oberhalb der im
Mittelbereich der Mittelschiene vorgesehenen, am unteren Flansch der Möbel
schiene abrollenden Rollen ein schwenkbarer, zweiarmiger, als Rücklaufsi
cherung dienender Hebel gelagert ist, dessen - bezogen auf seine Schwenk
achse und in Auszugrichtung gesehen - vorderer Arm auf dem Auflageflansch
der Ladenschiene aufliegt, solange das hintere Ende der Ladenschiene die
im Mittelbereich der Mittelschiene vorgesehenen Rollen nicht überfahren
hat, und dessen hinterer Arm bei ausgefahrenem Schubkastenauszug zur Rück
laufsicherung in eine im oberen horizontalen Flansch der Möbelschiene aus
gesparte Öffnung eingreift und der vordere Arm dieses Hebels bzw. dessen
untere Begrenzungskante in der Verriegelungsstellung des Hebels in den Ver
schiebeweg der Ladenschiene ragt.
Bei solchen mehrteiligen Schubkastenauszügen muß die Auszugsweite der ein
zelnen Schienen gegeneinander durch Anschläge begrenzt sein. Bei einem be
kannten Schubkastenauszug der eingangs erwähnten Art wird die Auszugsweite
der Mittelschiene gegenüber der feststehenden Möbelschiene dadurch begrenzt,
daß im mittleren Bereich der Möbelschiene an der oberen Laufbahn eine Lasche
freigestanzt und nach unten gebogen ist, an welcher dann die rückseitig an
der Mittelschiene angeordnete, frei drehbare Laufrolle anstößt, wenn der
Schubkastenauszug betätigt wird. Dieser einfache Anschlag hat sich durchaus
bewährt. Er ist jedoch nicht einsetzbar bei Schubkastenauszügen dieser Art,
bei welchen aus Gründen der Stabilität die paarweise vorgesehenen Mittel
schienen an ihrem unteren Rand durch einen oder mehrere Querholme zu einem
festen Rahmen verbunden sind. Bei mehrteiligen Schubkastenauszügen sind
solche Querverbindungen erwünscht, da durch sie die seitliche Führung und
die Seitenstabilität erhöht und damit die Laufeigenschaften des Schubkasten
auszuges verbessert werden können. Sind die Mittelschienen nicht durch sol
che Querholme verbunden, so werden sie bei der Montage von der Seite her
in die feststehende Mittelschiene eingeschwenkt, wobei die hintere obere
Laufrolle der Mittelschiene hinter den erwähnten Anschlag der Möbelschiene
zu liegen kommt. Sind die Mittelschienen jedoch zu einem Rahmen durch Quer
holme verbunden, so muß der an der Möbelschiene vorgesehene Anschlag so
klein bemessen sein, daß er von der erwähnten Laufrolle unterfahren werden
kann. Da unter solchen Verhältnissen die Anschläge wegen ihrer Kleinheit
nicht sicher und zuverlässig ihre Funktion erfüllen können, wurde an der
oberen Laufbahn der Möbelschiene der Anschlag als Drehriegel ausgebildet,
der seitlich ausgeschwenkt werden kann, wenn der Schubkastenauszug montiert
wird, was jedoch mit einer aufwendigen Konstruktion verbunden ist.
Aber auch bei mehrteiligen Schubkastenauszügen der gegenständlichen Art,
bei welchen die Mittelschienen nicht durch Querholme verbunden sind, ist
das erwähnte seitliche Einführen der Mittelschiene bei der Montage nicht
immer ganz einfach, vor allem dann, wenn die Flansche der Möbelschiene
eine ausgeprägte Umbördelung aufweisen.
Ausgehend vom oben aufgezeigten Stand der Technik zielt die Erfindung nun
darauf ab, diese Konstruktion zu vereinfachen, so daß die Mittelschienen,
unabhängig davon, ob sie durch Querholme zu einem Rahmen verbunden sind
oder nicht, bei der Montage bzw. Demontage ohne besonderen Aufwand ein-
bzw. ausgefahren werden können, bzw. ohne daß es aufwendiger, an der fest
stehenden Möbelschiene vorgesehener Anschlagkonstruktionen bedarf. Zur Lö
sung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung vor, daß die Möbelschiene an
ihrer vorderen Stirnseite und an ihrem oberen Flansch einen Anschlag auf
weist und der mit diesem Anschlag zusammenwirkende Gegenanschlag an der
Mittelschiene als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, und der um eine paral
lel zur Schwenkachse des ersten, als Rücklaufsicherung dienenden Hebels
und - in Auszugrichtung gesehen - vor dem selben liegende Schwenkachse
schwenkbare Hebel mit seinem einen Arm den Gegenanschlag bildet und der
andere, von der Schwenkachse dieses Hebels aus nach hinten bzw. nach unten
ragende Arm am vorderen Arm des ersten Hebels aufliegt bzw. mit ihm verbun
den ist und der als Rücklaufsicherung dienende Hebel etwa V-förmig ausge
bildet ist, wobei der Scheitel dieses V-förmigen Hebels zur Auflage am
Auflageflansch der Ladenschiene vorgesehen ist, und der - in Auszugrichtung
gesehen - vor dem Scheitel des V-förmigen Hebels liegende Abschnitt als in
der Ebene des Hebels verformbare Biegefeder ausgebildet ist, deren vorderes,
freie Ende am Steg der Mittelschiene gehalten ist.
In einer zweckmäßigen Ausführungsform der Erfindung ist darüber hinaus
vorgesehen, daß der als Rücklaufsicherung dienende Hebel einstückig aus
Kunststoff gefertigt ist, wobei der als Biegefeder dienende Abschnitt band
artig ausgestaltet ist und die Ebene dieses bandartigen Abschnittes recht
winkelig zum Steg der Mittelschiene liegt. Der als Rücklaufsicherung die
nende Hebel erhält dadurch eine einfache, einstückige Form, in welche ein
Federelement integrierbar ist, ohne daß es eines zusätzlichen Bauteiles
bedarf.
Um das eine Ende des als Biegefeder dienenden Abschnittes an der Schiene
zu lagern und abzustützen, damit dieses Konstruktionselement seine ihm zu
gedachte Funktion erfüllen kann, ist nach einem weiteren erfindungsgemäßen
Merkmal vorgesehen, daß das freie Ende des als Biegefeder dienenden Ab
schnittes zu einem, den bandartigen Abschnitt beidseitig überragenden
Zapfen geformt ist, wobei die eine Seite dieses Zapfens in einem horizon
talen Langloch im Steg der Mittelschiene liegt und die andere Seite des
Zapfens an der Unterkante des umgebördelten oberen Flansches der Mittel
schiene anliegt. Dadurch kann das erwähnte Ende an Elementen der Schiene
abgestützt werden, die an sich an der Schiene vorgesehen sind, nämlich an
der Unterkante des umgebördelten Flansches der Mittelschiene bzw. die bei
der Fertigung der Schiene mit anderen Arbeitsvorgängen gleichzeitig herge
stellt werden können, nämlich einem Langloch.
Bei einem Massenartikel der gegenständlichen Art ist es wichtig, daß die
ihn bildenden Teile möglichst einfach montiert werden können. Der Lösung
dieser Aufgabe dient jenes Merkmal, wonach der als Rücklaufsicherung die
nende Hebel an seiner Oberkante ein kreisrundes, seitlich offenes Lagerauge
zur Aufnahme seiner Schwenkachse aufweist. Bei der Montage wird vorerst
die Schwenkachse an der Schiene montiert und dann kann der Hebel von der
Seite her eingeschoben werden. Schwenkachse und Hebel sind daher nacheinan
der einzufügen.
Da Gegenanschlag und Rücklaufsicherung durch zwei miteinander in Wirkver
bindung stehende Hebel gebildet werden, die mechanisch gekoppelt sind,
sollen die Hebel in dem miteinander gekoppelten Bereich so konstruktiv ge
staltet sein, daß dadurch ihr Zusammenwirken einerseits sichergestellt ist,
andererseits aber dadurch kein besonderer Montageaufwand anfällt. Dies wird
dadurch erreicht, daß der als Rücklaufsicherung dienende Hebel zwischen
dem Scheitel und dem seitlich offenen Lagerauge mindestens eine seine
Breite verjüngende Einschnürung aufweist, in welche der eine Arm des als
Gegenschlag dienenden Hebels formschlüssig eingreift. Der Lösung desselben
Problems dient auch jene Maßnahme, wonach an der Oberseite des als Rück
laufsicherung dienenden Hebels zwischen dem Scheitel und dem seitlich of
fenen Lagerauge eine mit dem Hebel einstückig ausgebildete, bogenförmige
Biegefeder angeformt ist und in dem zwischen dieser Biegefeder und der
Oberseite des Hebels ausgesparten Raum der als Gegenanschlag dienende Hebel
formschlüssig eingreift.
Der als Gegenanschlag dienende Hebel soll nicht nur hinreichend groß be
messen sein, um als sicherer und verläßlicher Anschlag dienen zu können,
er muß darüber hinaus so gestaltet bzw. gelagert sein, daß er durch die
beim Aneinanderfahren der Anschläge wirksam werdende Kraftkomponente nicht
nach hinten verschwenkt wird, aus welchem Grund das Ausmaß seiner Schwenk
bewegung durch einen Anschlag begrenzt werden muß. Diese konstruktive Auf
gabe läßt sich im vorliegenden Fall einfach dadurch lösen, daß der als
Gegenanschlag dienende Hebel an seinem mit dem Anschlag der Möbelschiene
zusammenwirkenden Ende absatzartig ausgebildet ist, wobei die vertikale
Fläche dieses Absatzes zur Anlage am Anschlag der Möbelschiene bestimmt
ist und die waagrechte Fläche dieses Absatzes an der Unterseite des oberen
Flansches der Mittelschiene anliegt. Um das Zusammenwirken der beiden Hebel
sicherzustellen und um die Betätigung des als Rücklaufsicherung dienenden
Hebels verläßlich auf den als Gegenanschlag dienenden Hebel zu übertragen,
ist vorgesehen, daß der als Gegenanschlag dienende Hebel eine Bohrung auf
weist für die Aufnahme seiner Schwenkachse und an die Bohrung seitlich ein
auskragender Steg angeformt ist, und dieser Steg in den zwischen der Biege
feder und der Oberseite des ersten Hebels ausgesparten Raum eingreift,
wodurch der letzterwähnte Hebel einwandfrei lagepositioniert und in stän
digem Eingriff mit dem ersterwähnten Hebel steht. Auch die Maßnahme, wonach
seitlich des auskragenden Steges eine parallel zur Schwenkebene des als
Gegenanschlag dienenden Hebels liegende Lasche angeformt ist, an der ein
unterhalb des Steges liegender Zapfen seitlich auskragt, dient diesem Zweck.
Dadurch daß zwischen Steg und Zapfen des als Gegenanschlag dienenden Hebels
die verjüngte Einschnürung des ersten Hebels liegt, können sich im gekoppel
ten Bereich die beiden Hebel gegenseitig übergreifen und überdecken, wo
durch eine sichere und dauerhafte Verbindung dieser beiden Hebel gewähr
leistet ist, ohne dadurch den Montageaufwand zu erhöhen oder zusätzliche
Verbindungsglieder vorzusehen, die evtl. als getrennte Bauteile gefertigt
und dann auch montiert werden müssen.
Die Platzverhältnisse für Betätigungselemente der beschriebenen Art sind
bei solchen Schubkastenführungen sehr knapp bemessen. Die Schaltwege sind
darüber hinaus vorgegeben und durch die Höhe der Schiene beschränkt. Die
Schwenkachsen der beiden Hebel müßten daher einen solchen Abstand voneinan
der aufweisen, daß trotz des geringen Schaltweges ein ausreichend großer
Schwenkwinkel erreicht werden kann. Dies ist dann möglich, wenn der Ab
stand der beiden zueinander parallelen Schwenkachsen der beiden Hebel
gleich oder kleiner ist als der Durchmesser einer Stütz- oder Laufrolle.
Die Nase des als Rücklaufsicherung dienenden Hebels muß hinreichend weit
über die obere Laufbahn der Mittelschiene ragen, damit sie ihre Aufgabe
auch tatsächlich und sicher erfüllen kann. Andererseits muß sie aber zur
Gänze aus dieser Laufbahn herausgeschwenkt werden, damit die vorerst ausge
zogene Schiene wieder eingefahren werden kann. Diese Nase muß daher eine
relativ große Schalthöhe überwinden, obgleich nur ein beschränkter Schwenk
winkel zur Verfügung steht. Um diesen an sich widerstrebenden Forderungen
gerecht zu werden, ist vorgesehen, daß der als Rücklaufsicherung dienende
Hebel um ein Mehrfaches länger ist als der als Gegenanschlag dienende Hebel.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung näher veranschaulicht. Es zeigen:
Die
Fig. 1, 2 und 3 die Möbelschiene, die Mittelschiene und die Laden
schiene je in Ansicht;
Fig. 4 die Schienen nach den Fig. 1 bis 3 bei funktionsgerechter Anordnung,
wobei die diesen Schubkastenauszug bildenden Schienen zusammenge
schoben, der Schubkasten also im wesentlichen eingefahren ist;
Fig. 5 den Schubkastenauszug nach Fig. 4 zur Gänze ausgezogen; die
Fig. 6 und 7 je ein Detail, in einem gegenüber den Fig. 1 bis 5 vergrößer
ten Maßstab, wobei die hier gezeigten Hebel unterschiedliche Stel
lungen eingenommen haben;
Fig. 8 einen Querschnitt durch den Schubkastenauszug nach Fig. 4; die
Fig. 9 und 10 den als Rücklaufsicherung dienenden Hebel in Ansicht und
Draufsicht und in einem gegenüber den anderen Darstellungen
vergrößerten Maßstab; die
Fig. 11 eine Ansicht des als Gegenanschlag dienenden Hebels und die
Fig. 12 und 13 Seitensichten, wobei die Pfeile A die Blickrichtung für Fig.
12 und Pfeil B die Blickrichtung zu Fig. 13 veranschaulicht; die
Fig. 9 bis 13 sind Darstellungen in einem gegenüber den anderen Figuren
vergrößerten Maßstab.
Die Möbelschiene 1 (Fig. 1) besitzt einen im wesentlichen C-förmigen Quer
schnitt 2, wobei der obere und der untere Flansch 3 und 4 Laufbahnen bilden
für die Laufrollen der Mittelschiene. Nahe der rückwärtigen Stirnseite 5
ist ein hinterer Anschlag 6 vorgesehen. Ein vorderer Anschlag 7 liegt un
mittelbar im vorderen Stirnbereich 8 der Möbelschiene 1. Im oberen Flansch
3, und zwar nahe des vorderen Stirnbereiches 8, ist noch eine Öffnung 9
ausgestanzt. Mit hier nicht weiter dargestellten Mitteln wird diese Möbel
schiene 1 fest an der Innenseite eines Möbelkorpus angeordnet.
Die Mittelschiene 10 (Fig. 2) besitzt einen gegenüber der Möbelschiene 1
aufwendigeren Aufbau. Das im wesentlichen im Querschnitt 11 L-förmige Pro
fil besitzt einen umgebördelten oberen Flansch 12 und einen unteren, seit
lich ausladenden Flansch 13, wobei die paarweise vorgesehenen Mittelschie
nen 10 eines solchen Schubkastenauszuges über Querholme 14, die an diesen
unteren Flanschen 13 befestigt sind, zu einem steifen Rahmen verbunden sein
können. Diese Verbindung der Mittelschienen 10 über solche Querholme 14
ist jedoch für die Erfindung nicht wesentlich. Diese Mittelschiene besitzt
eine vordere Stützrolle 15, eine hintere, obere Laufrolle 16 und ferner im
Mittelbereich Laufrollen 17, 18, 19, 20, wobei der vordersten Laufrolle 17
dieser Laufrollengruppe noch eine Stützrolle 21 zugeordnet ist.
Oberhalb der mittleren Laufrollen 18, 19 ist nun ein zweiarmiger Hebel 22
um eine horizontale Schwenkachse 23 schwenkbar gelagert, wobei sich der
rückwärtige Arm 22′ dieses Hebels 22 nach hinten und oben erstreckt, der
vordere Arm 22′′ nach vorne und unten, wobei die Begriffe "hinten" bzw.
"vorne" auf die Auszugsrichtung des Schubkastenauszuges bezogen sind. Der
Arm 22′ ist so lange bemessen, daß er, wenn der Hebel 22 frei nach unten
geschwenkt ist (Fig. 2), über den oberen Flansch 12 hinausragt, der vordere
Arm 22′′ liegt dabei auf der Laufrolle 18 auf. Vor der Achse 23 des als
Rücklaufsicherung dienenden Hebels 22 liegt eine weitere Schwenkachse 24,
um welche schwenkbar ein als Gegenanschlag dienender zweiarmiger Hebel 25
gelagert ist. Hier ragt der vordere Arm dieses Hebels über den oberen
Flansch 12, und der rückwärtige Teil ist mit dem Hebel 22 verbunden. Zwi
schen den beiden Hebeln 22 und 25 ist eine formschlüssige Verbindung vorge
sehen. Der Abstand der beiden Schwenkachsen 23, 24 ist relativ klein bemes
sen. Er entspricht etwa dem Durchmesser der Laufrollen bzw. ist kleiner
als dieser.
Schlußendlich ist noch die Ladenschiene 27 zu erwähnen (Fig. 3), deren Quer
schnitt 28 im wesentlichen Z-förmig ist. Am unteren Flansch 29, der auch
als Auflage für den nicht dargestellten Schubkasten dient, sind Anschläge
30 und 31 vorgesehen, die beim betriebsmäßigen Einsatz an Gegenanschlägen
der Mittelschiene anlaufen und die die Auszugsweite der Ladenschiene 27
gegenüber der Mittelschiene 10 begrenzen.
Die Fig. 9 und 10 zeigen nun den als Rücklaufsicherung dienenden ersten
Hebel 22 mit seinen beiden Armen 22′ und 22′′, und zwar in einer gegenüber
den anderen Darstellungen vergrößerten Maßstab. Dieser Hebel 22, der mit
all seinen dargestellten Teilen einstückig aus Kunststoff ausgebildet sein
kann, besitzt einen rückseitigen Arm 22′ mit einer hochgerichteten Nase
33. Der vordere Arm 22′′ ist über den größten Teil seiner Länge mit einem
flachen rechteckigen Querschnitt ausgebildet, und dieser Teil des Armes
hat die Aufgabe, als Biegefeder zu wirken. Das freie Ende dieses Abschnit
tes oder Teiles ist als Zapfen 34 ausgebildet. Dieser Zapfen, der den als
Biegefeder dienenden Teil beidseitig überragt (Fig. 10), wird mit seinem
einen Ende von einem schlitzförmigen, horizontalen Langloch 35 im Steg der
Mittelschiene 10 aufgenommen, das andere Ende dieses Zapfens 34 liegt an
der Unterkante 36 des umgebördelten Flansches 12 an (Fig. 6 und 7). Um die
Montage dieses Hebels 22 zu erleichtern, ist das Lagerauge 37 zur Aufnahme
der Schwenkachse 23 als seitlich offene Öse ausgebildet, so daß dieser He
bel quer zur Schwenkachse auf diese aufgesteckt werden kann. Der unmittel
bar vor diesem Lagerauge 37 liegende Abschnitt des Hebels 22 besitzt eine
Einschnürung, die seinen Querschnitt verengt, wobei an der Oberseite des
Hebels 22 in diesem Bereich eine bogenförmig verlaufende Feder 39 angeformt
ist. Der Teil des Hebels 22, der einen relativ starken Querschnitt hat,
schließt mit jenem Teil des Hebels, der als Biegefeder ausgebildet ist
einen stumpfen Winkel ein, so daß dieser Hebel in Ansicht im wesentlichen
eine V-Form mit dem Scheitel 47 zeigt.
Der als Gegenanschlag dienende Hebel 25 ist in den Fig. 11, 12 und 13 im
Detail und in mehreren Ansichten dargestellt. Zur Aufnahme der Schwenkachse
24 besitzt dieser Hebel 25 eine zentrale Bohrung 40. Der nach oben ragende
Arm 41 dieses Hebels 25 weist eine vertikale Anschlagfläche 42 auf, welche
beim bestimmungsgemäßen Einsatz mit dem Anschlag 7 der Möbelschiene zusam
menwirkt. Die horizontale Fläche 43 liegt an der Unterseite des Flansches
12 an und definiert die Lage dieses Hebels. Der andere Arm des Hebels 25
ist durch eine seitliche, vertikale Lasche 44 gebildet, an deren Unterseite
ein seitlich auskragender Zapfen 45 angeformt ist, im oberen Bereich ist
ein Steg 46 ausgebildet. Lasche 44, Steg 46 und Zapfen 45 begrenzen einen
U-förmigen Querschnitt (Fig. 12 und 13) und bei der ordnungsgemäßen Montage
liegt in diesem U-förmigen Querschnitt die Einschnürung 38 des Hebels 22,
wobei dessen Feder 39 von oben her auf dem Steg 46 anliegt. Dies veranschau
lichen die Fig. 6 und 7, die auch zeigen, daß dieser Hebel 25 in jeder sei
ner Lagen formschlüssig vom Hebel 22 gefaßt ist, der eine integrierte Biege
feder besitzt, so daß der als Gegenanschlag dienende Hebel 25 praktisch
gezwungen ist, allen Bewegungen des ersten Hebels 22 zu folgen.
Fig. 4 zeigt nun die vorstehend besprochenen Schienen nach den Fig. 1
bis 3 in funktionsgerechtem Zusammenbau, wobei der durch diese Schienen
gebildete Schubkastenauszug fast zur Gänze zusammengeschoben ist. Da solche
Schubkästenauszüge hinsichtlich ihres grundsätzlichen Aufbaues und ihrer
Arbeitsweise hinreichend bekannt sind, wird im folgenden nur die Funktion
der Hebel 22 und 25 erläutert:
In der aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung bzw. Lage der Schienen 1, 10 und
27 zueinander liegt der Scheitel 47 des als Rücklaufsicherung dienenden
Hebels 22 auf dem Auflageflansch 32 der Ladenschiene 27 auf und hält den
als Gegenanschlag dienenden Hebel 25 in einer Lage, daß sein vorderer Arm
41 den oberen Flansch 12 der Mittelschiene überragt. Diesen beiden Hebeln
22 und 25 sind formschlüssig miteinander verbunden, wie oben geschildert,
und zwar in jeder der gegenseitig möglichen Lagen. Das mit dem Zapfen 34
bestückte Ende des als Biegefeder ausgebildeten vorderen Armes 22′ des He
bels 22 ist so angeordnet, daß dieser Arm ständig unter Spannung steht, so
daß der Scheitel 47 des Hebels 22 unter Druck auf dem Flansch 32 der Laden
schiene 27 anliegt.
Wird nun der Schubkastenauszug betätigt, so rollen die Ladenschiene 27 und
die Mittelschiene 10 nach links (Pfeil 48 in Fig. 5), und es stößt dann
der den Flansch 12 der Mittelschiene überragende Teil des als Gegenanschlag
dienenden Hebels 25 von hinten her am Anschlag 7 der Möbelschiene 1 an und
begrenzt damit die Auszugsweite der Mittelschiene 10 gegenüber der Möbel
schiene 1 (Fig. 5). Sobald in der Folge das hintere Ende der Ladenschiene
27 die Laufrolle 18 verlassen hat (Fig. 5), wird der Hebel 22 aus seiner
aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung weiter nach unten (Fig. 5) gedrückt auf
grund der vorgespannten Biegefeder, und in dieser Stellung und bei der ge
zeigten relativen Lage der Schienen zueinander ragt nun seine Nase 33 in
die Öffnung 9 am oberen Flansch 3 der Möbelschiene 1. Das hintere Ende der
Ladenschiene 27 liegt dabei vor der Stirnseite des Möbelkorpus, die hier
in Fig. 5 mit einer strichpunktierten Linie angedeutet ist (Überauszug).
Der Hebel 22 sichert durch die erwähnte Lage, daß beim nachfolgenden Ein
schieben der Ladenschiene die Mittelschiene 10 so lange in ihrer aus Fig.
5 ersichtlichen Stellung gehalten wird, bis das innere oder hintere Ende
der Ladenschiene den Scheitel 47 des Hebels 22 unterfährt, dadurch den
Hebel 22 gegen die Kraft der Biegefeder etwas anhebt und ihn aus seiner
Riegelstellung, die als Rücklaufsicherung dient, löst.
Soll der hier aus den Mittelschienen 10 und den Querholmen 14 gebildete
Rahmen in die Möbelschiene 1 bei der Montage eingesetzt oder zu Revisions
zwecken aus der Möbelschiene 1 herausgenommen werden, so wird der vordere
Arm 22′ des Hebels 22 etwas hochgedrückt (Fig. 7), wodurch der Hebel 25 in
der Weise verschwenkt wird, daß sein vorderer Arm unter den Flansch 12 ab
sinkt. Nunmehr kann der erwähnte Rahmen ohne Schwierigkeiten eingesetzt
werden. Soll der Schubkastenauszug demontiert werden, so wird zuerst der
Schubkasten mit den Ladenschienen ausgehängt, und dann wird bei vorgezoge
ner Mittelschiene (Fig. 5) der vordere Arm 22′ des Hebels 22 hochgedrückt
und dadurch der als Anschlag dienende Hebel 25 verschwenkt, so daß er die
aus Fig. 7 ersichtliche Stellung einnimmt, worauf der aus den Mittelschie
nen 10 und den Querholmen 14 gebildete Rahmen ausgefahren werden kann.
Beim gezeigten Ausführungsbeispiel kann die Laufrolle 18 mit oder ohne ra
dialem Spiel gelagert sein, das hängt primär davon ab, welche Toleranzen
bei der Fertigung solcher Schubkastenauszüge beherrscht werden. Die Erfin
dung wurde im Zusammenhang mit einem solchen Schubkastenauszug erläutert,
der einen sog. Überauszug aufweist, d. h. der Schubkasten ist betriebsmäßig
so weit vorzuziehen, daß seine rückwertige Wand vor der Stirnseite des Möbel
korpusses liegt (siehe Fig. 5). Es ist aber zu vermerken, daß die Erfindung
auch bei solchen Schubkastenauszügen mit Erfolg einsetzbar ist, die keinen
solchen Überauszug aufweisen, bei welchen jedoch die Mittelschienen eben
falls durch Querholme 14 zu einem festen, stabilen Rahmen verbunden sind
oder bei welchen die Mittelschienen 10 unverbunden, also selbständige Bau
elemente sind. In diesen Fällen dient der Hebel 22 zur Betätigung des als
Gegenanschlag dienenden Hebels 25 wie beschrieben (Montage, Demontage),
seine Funktion als Rücklaufsicherung tritt in diesem Fall in den Hinter
grund. Bei einem solchen mehrteiligen Schubkastenauszug ohne Überauszug
unterscheidet sich die Ladenschiene (Fig. 3) von der gezeigten dadurch,
daß der rückseitige Anschlag etwas vorgesetzt ist.
Legende zu den Hinweisziffern
1 Möbelschiene
2 Querschnitt
3 Flansch
4 Flansch
5 Rückwärtige Stirnseite
6 Anschlag
7 Anschlag
8 Vorderer Stirnbereich
9 Öffnung
10 Mittelschiene
11 Querschnitt
12 Flansch
13 Flansch
14 Querholm
15 Stützrolle
16 Laufrolle
17 Laufrolle
18 Laufrolle
19 Laufrolle
20 Laufrolle
21 Stützrolle
22 Hebel (Rücklaufsicherung)
22′ rückwärtiger Arm
22′′ vorderer Arm
23 Schwenkachse
24 Schwenkachse
25 Hebel (Gegenanschlag)
26
27 Ladenschiene
28 Querschnitt
29 Flansch
30 Anschlag
31 Anschlag
32 Auflangeflansch
33 Nase
34 Zapfen
35 Langloch
36 Unterkante
37 Lagerauge
38 Einschnürung
39 Feder
40 Bohrung
41 Arm
42 Anschlagfläche
43 horizontale Fläche
44 Lasche
45 Zapfen
46 Steg
47 Scheitel
48 Pfeil
2 Querschnitt
3 Flansch
4 Flansch
5 Rückwärtige Stirnseite
6 Anschlag
7 Anschlag
8 Vorderer Stirnbereich
9 Öffnung
10 Mittelschiene
11 Querschnitt
12 Flansch
13 Flansch
14 Querholm
15 Stützrolle
16 Laufrolle
17 Laufrolle
18 Laufrolle
19 Laufrolle
20 Laufrolle
21 Stützrolle
22 Hebel (Rücklaufsicherung)
22′ rückwärtiger Arm
22′′ vorderer Arm
23 Schwenkachse
24 Schwenkachse
25 Hebel (Gegenanschlag)
26
27 Ladenschiene
28 Querschnitt
29 Flansch
30 Anschlag
31 Anschlag
32 Auflangeflansch
33 Nase
34 Zapfen
35 Langloch
36 Unterkante
37 Lagerauge
38 Einschnürung
39 Feder
40 Bohrung
41 Arm
42 Anschlagfläche
43 horizontale Fläche
44 Lasche
45 Zapfen
46 Steg
47 Scheitel
48 Pfeil
Claims (12)
1. Schubkastenauszug mit beidseitig je einer feststehenden, einen C-för
migen Querschnitt aufweisenden Möbelschiene (1), einer am ausziehbaren
Schubkasten befestigbaren, im Querschnitt L- oder Z-förmigen Laden
schiene (27) und einer Mittelschiene (10), wobei am vorderen Ende der
Mittelschiene (10) eine Stützrolle (15) für die Ladenschiene vorgese
hen ist und am rückseitigen Ende sowie im Mittelbereich derselben Rol
len (16, 17, 18, 19, 20) frei drehbar gelagert sind, die bei der Betä
tigung des Auszuges entlang der horizontalen Flansche (3, 4) der Möbel
schiene (1) abrollen, und in der vorderen Hälfte der Mittelschiene
(10) und oberhalb des als Laufbahn dienenden Auflageflansches (32)
der Ladenschiene (27) noch eine Stützrolle (21) vorgesehen ist und
die Auszugsweiten der Schienen gegeneinander durch Anschläge begrenzt
sind, und oberhalb der im Mittelbereich der Mittelschiene (10) vorge
sehenen, am unteren Flansch (4) der Möbelschiene (1) abrollenden Rol
len (18, 19) ein schwenkbarer, zweiarmiger, als Rücklaufsicherung die
nender Hebel (22) gelagert ist, dessen - bezogen auf seine Schwenkachse
(23) und in Auszugrichtung gesehen - vorderer Arm (22′′) auf dem Auf
lageflansch (32) der Ladenschiene (27) aufliegt, solange das hintere
Ende der Ladenschiene (27) die im Mittelbereich der Mittelschiene (10)
vorgesehenen Rollen (18, 19) nicht überfahren hat, und dessen hinterer
Arm (22′) bei ausgefahrenem Schubkastenauszug zur Rücklaufsicherung
in eine im oberen horizontalen Flansch (3) der Möbelschiene (1) ausge
sparte Öffnung (9) eingreift und der vordere Arm (22′′) dieses Hebels
(22) bzw. dessen untere Begrenzungskante in der Verriegelungsstellung
des Hebels (22) in den Verschiebeweg der Ladenschiene (27) ragt, ge
kennzeichnet dadurch, daß die Möbelschiene (1) an ihrer vorderen Stirn
seite und an ihrem oberen Flansch (3) einen Anschlag (7) aufweist und
der mit diesem Anschlag zusammenwirkende Gegenanschlag an der Mittel
schiene (10) als zweiarmiger Hebel (25) ausgebildet ist, und der um
eine parallel zur Schwenkachse (23) des ersten, als Rücklaufsicherung
dienenden Hebels (22) und - in Auszugrichtung gesehen - vor dem selben
liegende Schwenkachse (24) schwenkbare Hebel (25) mit seinem einen
Arm (41) den Gegenanschlag bildet und der andere, von der Schwenkachse
(24) dieses Hebels (25) aus nach hinten bzw. nach unten ragende Arm am
vorderen Arm (22′′) des ersten Hebels (22) aufliegt bzw. mit ihm verbun
den ist und der als Rücklaufsicherung dienende Hebel (22) etwa V-förmig
ausgebildet ist, wobei der Scheitel (47) dieses V-förmigen Hebels zur
Auflage am Auflageflansch (32) der Ladenschiene (27) vorgesehen ist,
und der - in Auszugrichtung gesehen - vor dem Scheitel (47) des V-för
migen Hebels (22) liegende Abschnitt als in der Ebene des Hebels ver
formbare Biegefeder ausgebildet ist, deren vorderes, freie Ende am Steg
der Mittelschiene (10) gehalten ist.
2. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Rücklaufsicherung dienende Hebel (22) einstückig aus Kunststoff gefer
tigt ist, wobei der als Biegefeder dienende Abschnitt bandartig ausge
staltet ist und die Ebene dieses bandartigen Abschnittes rechtwinkelig
zum Steg der Mittelschiene (10) liegt.
3. Schubkastenauszug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das
freie Ende des als Biegefeder dienenden Abschnittes zu einem, den band
artigen Abschnitt beidseitig überragenden Zapfen (34) geformt ist,
wobei die eine Seite dieses Zapfens (34) in einem horizontalen Langloch
(35) im Steg der Mittelschiene (10) liegt und die andere Seite des Zap
fens (34) an der Unterkante (36) des umgebördelten oberen Flansches
(12) der Mittelschiene (10) anliegt (Fig. 5, 6, 10).
4. Schubkastenauszug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeich
net, daß der als Rücklaufsicherung dienende Hebel (22) an seiner Ober
seite ein kreisrundes, seitlich offenes Lagerauge (37) zur Aufnahme
seiner Schwenkachse (23) aufweist.
5. Schubkastenauszug nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der als Rücklaufsicherung dienende Hebel (22) zwischen dem Scheitel
(47) und dem seitlich offenen Lagerauge (37) mindestens eine seine
Breite verjüngende Einschnürung (38) aufweist, in welche der eine Arm
des als Gegenanschlag dienenden Hebels (25) formschlüssig eingreift.
6. Schubkastenauszug nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Oberseite des als Rücklaufsicherung dienenden Hebels (22) zwischen dem
Scheitel (47) und dem seitlich offenen Lagerauge (37) eine mit dem
Hebel (22) einstückig ausgebildete, bogenförmige Biegefeder (39) ange
formt ist und in dem zwischen dieser Biegefeder (39) und der Oberseite
des Hebels (22) ausgesparten Raum der als Gegenanschlag dienende Hebel
(25) formschlüssig eingreift.
7. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Gegenanschlag dienende Hebel (25) an seinem mit dem Anschlag (7) der
Möbelschiene (1) zusammenwirkenden Ende absatzartig ausgebildet ist,
wobei die vertikale Fläche (42) dieses Absatzes zur Anlage am Anschlag
(7) der Möbelschiene (1) bestimmt ist und die waagrechte Fläche (43)
dieses Absatzes an der Unterseite des oberen Flansches (12) der Mittel
schiene (10) anliegt (Fig. 6, 11).
8. Schubkastenauszug nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet,
daß der als Gegenanschlag dienende Hebel (25) eine Bohrung (40) auf
weist für die Aufnahme seiner Schwenkachse (24) und an die Bohrung (40)
seitlich ein auskragender Steg (46) angeformt ist, und dieser Steg (46)
in den zwischen der Biegefeder (39) und der Oberseite des ersten Hebels
(22) ausgesparten Raum eingreift.
9. Schubkastenauszug nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich
es auskragenden Steges (46) eine parallel zur Schwenkebene des als
Gegenanschlag dienenden Hebels (25) liegende Lasche (44) angeformt ist,
an der ein unterhalb des Steges (46) liegender Zapfen (45) seitlich
auskragt (Fig. 12, 13).
10. Schubkastenauszug nach einem der Ansprüche 1 und 9, dadurch gekennzeich
net, daß zwischen Steg (46) und Zapfen (45) des als Gegenanschlag die
nenden Hebels (25) die verjüngte Einschnürung (38) des ersten Hebels
(22) liegt.
11. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ab
stand der beiden zueinander parallelen Schwenkachsen (23, 24) der bei
den Hebel (22, 25) gleich oder kleiner ist als der Durchmesser einer
Stütz- oder Laufrolle.
12. Schubkastenauszug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der als
Rücklaufsicherung dienende Hebel (22) um ein Mehrfaches länger ist als
der als Gegenanschlag dienende Hebel (25).
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0068191A AT395283B (de) | 1991-03-28 | 1991-03-28 | Schubkastenauszug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4210017A1 true DE4210017A1 (de) | 1992-10-01 |
Family
ID=3497019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4210017A Withdrawn DE4210017A1 (de) | 1991-03-28 | 1992-03-27 | Schubkastenauszug |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH682709A5 (de) |
| DE (1) | DE4210017A1 (de) |
| IT (1) | IT1259325B (de) |
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1991
- 1991-03-28 AT AT0068191A patent/AT395283B/de active
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1992
- 1992-03-03 CH CH660/92A patent/CH682709A5/de not_active IP Right Cessation
- 1992-03-11 IT ITTO920204A patent/IT1259325B/it active IP Right Grant
- 1992-03-27 DE DE4210017A patent/DE4210017A1/de not_active Withdrawn
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA68191A (de) | 1992-04-15 |
| CH682709A5 (de) | 1993-11-15 |
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