DE4208790C2 - Tragwalzen-Wickeleinrichtung - Google Patents
Tragwalzen-WickeleinrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Tragwalzen-Wickelvorrichtung gemäß
dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Eine solche Vorrichtung ist bekanntgeworden aus EP 03 69 977 A2.
Dieses Dokument beschreibt eine sogenannte Tragwalzen-Wickeleinrichtung,
bei der zwei Stützwalzen vorgesehen sind; wobei eine einen festen
Trägerkern und einen an beiden Enden abgestützten und
rotierbaren Zylindermantel aufweist. Ferner sind Druckeinrichtungen
in Form von Kolben und Druckräumen vorgesehen, zu dem Zweck,
eine veränderliche Bombierung der Stützwalze zu erreichen. Dabei
sind die Druckeinrichtungen dem Bahnwickel diametral
gegenüberliegend angeordnet. Die als Kolben ausgebildeten
Druckelemente weisen eine konvexe Oberfläche als Tragfläche für
den Walzenmantel auf.
Ein Nachteil dieser bekannten Vorrichtung besteht darin, daß die
Preßzone zwischen dem Bahnwickel und dem Mantel der Tragwalze -
in einer Seitenansicht gesehen - eine relativ geringe
Erstreckung hat, sondern mehr linienförmig ist. Hierdurch kann
die Qualität des Bahnwickels, insbesondere die Wickelhärte,
beeinträchtigt werden.
Aus DE 32 21 929 A1 ist eine Doppeltragwalzen-Wickeleinrichtung
bekanntgeworden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß wegen
der hohen Linienpressung des Bahnwickels schon vor Erreichen
seiner maximalen Größe es zu Störstellen oder sogar zu
Bruchstellen im Wickelaufbau kommen kann. Ferner ist es auch
schwierig, bei sehr großen Wickeldurchmessern den
Unterstützungsdruck über die gesamte Wickellänge konstant zu
halten. Bei Stützwalzenmaschinen werden die Wickel jeweils in
zwei Spannzapfen geführt. Dadurch ist es möglich, einen
beliebigen Teil des Rollengewichts durch
Entlastungseinrichtungen aufzunehmen und entsprechend die
Pressung des Wickels zu verringern. Diese Einrichtungen sind
aber sehr aufwendig.
DE 38 16 777 A1 beschreibt eine Wickeleinrichtung mit einer
starren Tragwalze sowie mit einem flexiblen Tragglied in Form
eines über zwei Stützwalzen geführten Riemens. Dies ist eine
sehr aufwendige Lösung.
DE-PS 6 78 585 beschreibt eine Doppeltragwalzen-Wickeleinrichtung
mit zwei Tragwalzen, deren eine einen elastischen Mantel hat und
deren andere eine harte Oberfläche aufweist. Dabei ist der Anpreßdruck
zwischen dem Bahnwickel und den Tragwalzen während des Betriebes
nicht einstellbar, außer durch eine sogenannte Reiterwalze, die
gegebenenfalls auf dem Wickel angeordnet ist, die aber weitere Nachteile
hat.
US-PS 45 63 245 beschreibt eine Walzenpresse für eine
Papiermascine mit einer ersten Preßeinheit, die einen
feststehenden Tragkörper aufweist, dessen Achse parallel zur
Bahn verläuft, einen umlaufenden Mantel, der auf dem Tragkörper
gleitet, sowie eine umlaufende Gegenwalze.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Tragwalzen-
Wickeleinrichtung gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1 zu
schaffen, die derart gestaltet ist, daß der Liniendruck auf dem
Bahnwickel relativ gering bleibt, so daß verhältnismäßig große
Durchmesser des Wickels erreichbar sind, daß ferner der
Liniendruck während des Betriebes einstellbar ist, und daß ein
sattes Anschmiegen des Unterstützungselementes am Wickel erzielt
werden kann, um eine in Bahnlaufrichtung gesehen verhältnismäßig
lange Auflagezone zu schaffen.
Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale von
Anspruch 1 gelöst.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Figuren der
Zeichnung dargestellten Beispiele erläutert; dabei stellen
Fig. 1 und 2 jeweils eine prinzipielle Stirnansicht - teils im
Schnitt - einer ersten erfindungsgemäßen Einrichtung,
Fig. 3 eine ebensolche Schnittansicht einer weiteren Aus
führungsform und
Fig. 4 eine weitere Variante dar.
Gemäß Fig. 1 ist für einen flexiblen schlauchartigen Mantel 7 ein
kreiszylindrischer hohler Träger 4 vorgesehen, der noch Unter
stützungselemente 6 für den Mantel aufweist. Diese können auch
hydrodynamisch geschmiert sein bzw. wirken, um den Mantel z. B.
nicht nur während der Montage, sondern auch im Betrieb zu füh
ren. An einer Stelle ist an dem Träger 4 ein sich über die Län
ge des Trägers bzw. über die Papierbahnbreite erstreckender
Tragschuh 5 befestigt, der eine Lauffläche - in bezug auf einen
Bahnwickel (W′, siehe Fig. 3) - aufweist, die hydrodynamisch geschmiert
ist und konkav entsprechend dem maximalen Wickeldurchmesser
(Tambour T, siehe Fig. 2) ausgebildet ist. In diesem Fall ist
die Bahn W über den flexiblen Mantel geleitet. Eine - insoweit
starre - Tragwalze 2 für den Wickel ist angetrieben. Eine
Wickelhülse 9 wird hier durch eine Andruckrolle 21 an die tra
genden Oberflächen gepreßt. Bei dieser Anordnung kann vorzugs
weise der flexible schlauchartige Mantel 7 angetrieben sein,
z. B. durch Stirnscheiben. Es
ist auch möglich, einen Reibantrieb über den Umfang des Man
tels, wie es in Fig. 3 angedeutet ist, vorzusehen. Es kann aber
auch die Bahn über die Tragwalze 2 geleitet werden (wie im Falle
von Fig. 3).
Es ist natürlich wichtig, daß der Tragschuh 5 (5′ in Fig. 3)
auf einem erheblich tieferen Niveau (mindestens etwa 100 mm)
als die oberste Mantellinie (Mantelerzeugende) der starren
Tragwalze 2 angeordnet ist, so daß der Tragschuh den weitaus
größeren Anteil des Wickelgewichts trägt.
Beim Beginn des Wickelvorganges ist nur die kleine Wickelhülse
9 vorhanden, und es setzt der Wickelvorgang ein, wobei wegen
des dann noch kleinen Wickeldurchmessers der Tragschuh 5 in
einer ziemlich unteren Position angeordnet ist. Mit wachsendem
Wickeldurchmesser wird der Tragschuh 5 mehr und mehr nach oben
geschwenkt - hier einfach durch Drehung des Tragkörpers 4 um
dessen Längsachse -, so daß wie bei üblichen Doppeltragwal
zen-Rollern an zwei länglichen Bereichen, die am Umfang des
Wickels voneinander beabstandet sind, dieser getragen wird. Es
ist natürlich so, daß der Krümmungsradius des Tragschuhes 5 den
kleineren Durchmessern des Wickels nicht entspricht, so daß
hier kein wesentlicher Vorteil gegenüber dem üblichen Doppel
tragwalzen-Roller besteht. Sobald aber der Wickel eine Größe im
Bereich seines maximalen Durchmessers hat, erhöht sich die
Tragfläche, auf der sich der Wickel auf dem Tragschuh 5 ab
stützt, erheblich. (Es ist ja bekannt, daß selbst bei einer
Walze mit harter, glatter Oberfläche sich eine Preßfläche einer
Länge in Umfangsrichtung zwischen 20 und 25 mm bei großem
Wickeldurchmesser und entsprechend großem Tambourgewicht ergibt.)
In Fig. 2 ist die oberste Stellung des Tragschuhes 5 bei vol
lendetem Wickeldurchmesser dargestellt. In den Figuren sind
noch Schmiermittelleitungen 38 für den Tragschuh 5 und weitere
Tragleisten angedeutet. Es ist auch möglich - bei durch Trag
scheiben und stirnseitigen Enden des Mantels abgedichtetem Man
tel - diesen mittels Druckluft unter einen inneren Überdruck zu
setzen, so daß er ohne Führung durch Tragleisten 6 verhältnis
mäßig "rund" um den Träger 4 umläuft.
Wie aus Fig. 2 erkennbar, wird der Tragschuh 5 so angeordnet,
daß er das Hauptgewicht des Tambours T im Verhältnis zur weite
ren Tragwalze 2 aufnimmt.
Ein notwendiger Schmierfilm zur Überwindung des Losbrechmomen
tes beim Anwickeln kann gebildet werden durch die Zuführung
eines unter hohem Druck stehenden Schmiermittels zwischen dem
Mantel und dem Tragschuh im Bereich der anliegenden Hülse.
Außerdem kann das Anwickeln unterstützt werden durch in die
Walze eingeleitete Druckluft, sofern man nicht fortwährend die
sen Zustand ohnehin aufrecht erhält. Den "Durchmesser" der Man
telwalze - des flexiblen Walzenmantels - sollte man relativ
groß wählen, z. B. größer als 800 mm. Dadurch wird die notwen
dige Umdrehungszahl, um einen bestimmten Tambourdurchmesser
herzustellen, verhältnismäßig geringer, so daß die Lebensdauer
des Mantels erhöht wird.
Eine Schwenkvorrichtung können Hebel sein, die an den stirnsei
tigen Enden des Trägers 4 angreifen und die zum Beispiel durch
hydraulische Hubelemente betätigt werden.
In Fig. 3 ist entsprechend der Darstellung in Fig. 1 eine Vari
ante dargestellt, bei welcher der Tragschuh 5′ auf dem rohrför
migen Träger 4′ mit kreiszylindrischem Querschnitt verschwenk
bar um eine zur Längsachse des Trägers bzw. des Bahnwickels pa
rallele Achse angeordnet ist. Die Verschwenkbewegung wird durch
hydraulische oder pneumatische Kolben-Zylinder-Einheiten 27 be
wirkt, die an Laschen 29 des Tragschuhes angreifen. Der Mantel
7′ wird dann noch über Tragblöcke 42 und 43 geführt, zu denen
noch Schmiermittelleitungen 44 und 45 angedeutet sind. Ein wei
teres Tragelement ist in diesem Falle ein hydrodynamisch wirk
samer als Kolben betätigter Tragschuh 8, der im wesentlichen
dem Tragschuh 5′ diametral gegenüber angeordnet ist und dem in
diesem Falle eine Antriebsrolle 32 zugeordnet ist, die am Um
fang des flexiblen, schlauchartigen Mantels 7′ angreift. Man
kann diesen Antrieb auch nur für den Anfangszeitraum vorsehen,
während welchem der Bahnwickel noch relativ klein ist und noch
nicht ein so hohes Gewicht hat.
Beim Beginn des Wickelvorganges - wenn im wesentlichen nur die
Hülse 9 oder mit wenigen Windungen umwickelt vorhanden ist -
befindet sich der Tragschuh 5′ in der ausgezogen dargestellten
Position. Er weist in seinem der Tragwalze 2 gegenüber befind
lichen Bereich einen Tragteil 10 mit konvex gewölbter Trag
fläche auf, um die Wickelhülse und den Wickel kleinen Durchmes
sers zu tragen. Sobald der Bahnwickel eine gewisse Größe er
reicht hat, wird der Tragschuh in die strichpunktiert darge
stellte Position 7′′ um Achse 34 hochgeschwenkt, um ein einwand
freies Führen und Tragen des Wickels zu gewährleisten.
Praktisch wird hier durch das Verschwenken des Tragschuhes das
gleiche erreicht wie bei der Einrichtung nach Fig. 1 und 2.
Hat der Bahnwickel etwa die dargestellte Größe W′ erreicht, so
wird der Tragschuh wieder allmählich heruntergeschwenkt, bis er
wieder die ausgezogen dargestellte Position erreicht hat, um
schließlich auf diese Weise auch den Tambour mit dem größten
Wickeldurchmesser zu tragen.
Wählt man einen sehr großen Durchmesser des flexiblen Mantels 7
bzw. 7′ von mindestens 1500 mm, und ordnet die "zweite Tragwal
ze" 2 relativ weit oben in bezug auf den flexiblen Mantel an,
kann man die Flächenpressung sehr weitgehend vermindern und so
mit einen sehr großen Bahnwickel-Durchmesser zulassen.
Man kann auch noch, wie strichpunktiert angedeutet, mittels
Druckschläuchen 46 anstelle der
Kolbenzylindereinheiten 27 den Tragschuh 5′ verschwenken. Er
kann dadurch mit geringerer Wandstärke ausgeführt werden, weil
er über seine ganze Länge von den Druckschläuchen unterstützt
wird. Seine Durchbiegung - vor allem in der Mitte bzw. in den
Mittelbereichen des Bahnwickels - ist dadurch wesentlich gerin
ger und man kann den Außendurchmesser des hohlzylindrischen
Tragkörpers 4′ - bei gegebenem Durchmesser des flexiblen Man
tels - eventuell größer ausführen.
Man kann auch durch ein Schutzblech 31 das Anlaufen des Mantels
7′ an "eckigen" Teilen (wie die Halterung der Kolben-Zylinder-
Einheit 27) vermeiden.
In Fig. 4 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher die Wal
zen auf einem zweiarmigen Hebel 54 angeordnet sind, wobei sich
der Träger 4 und 5 des flexiblen Mantels 7 auf dem einen Arm und
die starre Tragwalze 2 auf dem anderen Arm mit jeweils zuge
ordneten Lagern 58 bzw. 59 befinden. Solche Hebel sind natür
lich an beiden Enden der Walzen vorgesehen. Die Verstellung der
Hebel erfolgt mittels Hubelementen 52, vorzugsweise hydrauli
schen Zylinder-Kolben-Einheiten. Die Hebel sind auf Ständern 56
aufgelagert. Man kann durch diese Anordnung auch eventuell eine
Anpassung der Position des Tragschuhes 5 an die unterschied
lichen Wickeldurchmesser vornehmen. Auf jeden Fall kann eine
genaue Anpassung der Position der Tragwalzen hinsichtlich
vibrationsfreiem Betrieb der Anordnung erfolgen.
Es ist hier die Variante gemäß den Fig. 1 und 2 berücksich
tigt, wobei der Träger 4 über Achsstummel 55 aufgelagert ist.
Claims (5)
1. Tragwalzen-Wickeleinrichtung für Papier oder Karton mit min
destens zwei achsparallelen Tragwalzen (2) für den Bahnwickel,
die sich mindestens über die Länge des Bahnwickels
(T) erstrecken, wobei eine Tragwalze
einen starren, feststellbaren Träger (4) aufweist,
um den ein Mantel (7) koaxial und relativ zum Träger (4)
drehbar gelagert ist, wobei bei dieser Tragwalze 2 der
Bahnwickel über den rotierbar um den Träger herum angeordneten
oder geführten, flexibel ausgebildeten, schlauchartigen Mantel (7, 7′)
abgestützt wird, wobei an der Innenseite des Mantels (7, 7′) anliegend
und auf dem Träger (4) gelagert mehrere Unterstützungselemente (6) und
ein mit ihm in Kontakt stehender und hydrodynamisch in bezug auf
den Mantel (7, 7′) wirksamer Tragschuh (5, 5′) für die Aufrecht
erhaltung bzw. Einstellung der Mantelkontur vorgesehen sind, wobei der
Tragschuh (5, 5′) mit einer konkaven Druckfläche (12, 12′) versehen ist,
deren Krümmungsradius dem größten Wickel (T) zuzüglich der
Mantelwandstärke im wesentlichen entspricht, wobei der
Tragschuh (5, 5′) in seiner Position der jeweils vorhandenen,
gewickelten Größe (Lage der Peripherie) des Bahnwickels
(W′) anpaßbar ist, um so zum einen entsprechend der Größe des Bahnwickels
und der dazu korrespondierenden Stellung des Tragschuhes eine flexible
Anpassung des dazwischenliegenden Mantels zu gewährleisten bzw.
zum anderen im verbleibenden Bereich des Mantels eine verhältnismäßig
runde Kontur desselben sicherzustellen.
2. Tragwalzen-Wickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tragschuh (5) entlang dem Umfangskreis des zy
lindrisch oder hohlzylindrisch ausgebildeten Trägers (4)
verschieblich angeordnet ist.
3. Tragwalzen-Wickeleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Tragschuh (5) fest mit dem Träger (4)
verbunden und mit diesem entsprechend dessen Drehung um
seine Längsachse verschwenkbar ist.
4. Tragwalzen-Wickeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Tragschuh (5′) am Träger (4′) um eine seiner
Längsachsen oder eine zu dieser parallele Achse schwenkbar
befestigt ist und an seinem der (anderen) Tragwalze (2) zu
gewandten Bereich eine konvexe Tragfläche (10) für die
Wickelhülse (9) und den entstehenden Bahnwickel (W′) sehr
kleinen Durchmessers aufweist.
5. Tragwalzen-Wickeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß zwischen Tragschuh (5′) und Träger (4′) mindestens ein
hydraulisches oder pneumatisches Hubelement (27) zum Ver
schwenken des Tragschuhes (4′) um die genannten Achsen an
geordnet ist.
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