DE4208672C2 - Überlastkupplung - Google Patents
ÜberlastkupplungInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Überlastkupp
lung mit zwei koaxial angeordneten und den An- bzw.
Abtrieb bildenden Elementen, zwischen denen eine im
wesentlichen senkrecht zur Achse verlaufende Trenn
fuge befindlich ist, mit Rollkörpern, die axial be
wegbar und durch eine Feder in axialer Richtung
vorgespannt sind, wobei eines der Elemente Ausneh
mungen aufweist, die Rollkörper im einen Element in
in axialer Richtung durchgreifenden Aussparungen
angeordnet sind, über eine Stirnseite des Elementes
überstehen und unter Einwirkung der Feder von einer
Seite her in Richtung auf und teilweise in die Aus
nehmungen gepreßt werden, wobei die Berührungsflä
che eine der Feder entgegengerichtete Kraftkompo
nente bewirkt, die beim Erreichen des Auslösepunk
tes der Überlastkupplung die Kraft der Feder über
schreitet, wobei die Rollkörper ebenso wie die Aus
nehmungen in Paaren angeordnet sind und der Abstand
der Mittelpunkte der Rollkörper größer (oder klei
ner) als der Abstand der Scheitel der Ausnehmungen
jeden Paares ist und von innen (oder von außen) her
an den beiden Rollkörpern das die Aussparung auf
weisende Element anliegt, derart, daß die Tiefe der
Ausnehmungen größer als die Eingrifftiefe der Roll
körper ist.
Überlastkupplungen werden Antrieben vorgeschaltet
und dienen der Übertragung von Drehbewegungen, wo
bei im Falle von Überlastungen zur Vermeidung von
Zerstörungen eine Entkupplung erfolgen soll. Ziel
ist es, innerhalb einer minimalen Ansprechzeit zu
entkuppeln und das übertragene Drehmoment auf einen
geringen Restbetrag zu reduzieren. Vor allen Dingen
auf den Gebieten der CNC-Maschinen, Handlingsvor
richtungen, Automaten- und Robotertechnik sowie bei
numerisch gesteuerten Präzisionsmaschinen finden
Überlastkupplungen vornehmlichen Einsatz. Hier wer
den über einen numerisch gesteuerten Antrieb in
kurzzeitigen Abständen und unterschiedlichen Dreh
richtungen definierte Positionen durch Vorgabe ei
nes bestimmten Drehwinkels übertragen und einge
stellt. Um hier die durch den Antrieb und die zuge
hörige numerische Steuerung gelieferten Einstel
lungpositionen bis zur Arbeitsposition übertragen
zu können, ist eine spielfreie Überlastkupplung un
abdingbar.
Aus der DE 30 09 224 A1 ist eine Überlastkupplung
bekannt, die aus zwei koaxial angeordneten und den
An- bzw. Abtrieb bildenden Elementen aufgebaut ist.
Im eingekuppelten Zustand erfolgt die Verbindung
über Rollkörper, die in axialer Richtung über eine
Feder in Ausnehmungen gepreßt werden, die in ihrer
Gesamtheit gleichzeitig durch das eine als auch
durch das andere Element (An- bzw. Abtrieb) gebil
det werden. Solange die Rollkörper in Eingriff ste
hen, liegt der eingekuppelte Zustand vor. Mit Ver
lassen der Ausnehmungen, die eine den Federdruck
überwindende Kraft zur Voraussetzung hat, tritt die
Entkupplung ein und eine Bewegung des Antriebes re
lativ zum Abtrieb wird möglich. Die Rollkörper be
wegen sich dann auf einer die einzelnen Ausnehmun
gen verbindenden Umlaufbahn, solange, bis sie in
denselben oder anderen Ausnehmungen einrasten und
hierdurch die Einkupplung vornehmen.
Für die Überlastkupplung gilt ebenso wie für ver
gleichbare Vorrichtungen, daß das Erfordernis der
spielfreien Übertragung der Drehbewegung ein hohes
Maß an Präzision bei der Fertigung insbesondere der
Ausnehmung, der Rollkörper und deren Anordnung re
lativ zueinander erfordert.
Die DE-GM 88 06 205 zeigt eine Überlastkupplung,
bei der die Rollkörper nicht gegeneinander ver
spannt sind und die Kupplung somit nicht spielfrei
ist. Im ausgekuppelten Zustand wird aufgrund der
Führung der Rollkörper das freie Abrollen behindert
und somit ist die Reibung im ausgekoppelten Zustand
vergleichsweise hoch. Zudem ist ein selbsttätiges
Nachstellen aufgrund Abnutzung oder Fertigungstole
ranz nicht gegeben.
In einer Weiterentwicklung zeigt daher die DE 37 32
753 A1 eine in Drehrichtung spielfreie Überlast
kupplung, bei der die Rollkörper paarweise einander
zugeordnet werden. Die Rollkörper stützen sich an
den Flanken der Ausnehmungen ab, indem man der
kräftemäßigen Beaufschlagung durch die Feder eine
zusätzliche Kraftkomponente additiv überlagert, die
erzeugt wird durch das die Rollkörper führende Ele
ment, welches von der durch die Lage des Scheitel
punktes der Ausnehmung definierten Seite her auf
den Rollkörper einwirkt. Entweder berühren die
Rollkörper dabei jeweils die nach außen führende
Flanke jeder Ausnehmung. Die seitliche Abstützung
durch das die Aussparung
aufweisende Element erfolgt durch einen stegartigen
Eingriff zwischen beide Rollkörper, wodurch der Mi
nimalabstand (der Mittelpunkte) beider Rollkörper
festgelegt ist, der größer als der der Scheitel
punkte der Ausnehmungen sein muß.
Alternativ berühren die Rollkörper die nach innen
und aufeinander zu weisenden Flanken der Ausnehmun
gen, so daß durch den in axialer Richtung wirkenden
Druck der Feder die Rollkörper tangential nach au
ßen gepreßt werden, die an einer Bewegung in dieser
Richtung durch Anliegen an dem die Aussparung auf
weisenden Element gehindert sind. Die hierbei tan
gential zur Trennfuge auf dieses Element einwir
kende Kraft wird aufgrund der paarweisen Anordnung
kompensiert.
Im Zusammenwirken beider Rollkörper entsteht eine
räumliche Fixierung der beiden An- und Abtrieb dar
stellenden Elemente des Kupplungskörpers. Diese
spielfreie Anordnung bleibt auch bei Fertigungsto
leranzen und Abweichungen im Aufbau vorhanden.
Hiervon ausgehend hat sich die Erfindung die Schaf
fung einer auf rein mechanischer Basis arbeitenden
Überlastkupplung zur Aufgabe gemacht, die bei ge
ringen Abmessungen, minimalen Federbelastungen und
nahezu völliger Spielfreiheit in beiden Drehrich
tungen im ausgekuppelten Zustand mit minimaler Rei
bung bewegbar ist.
Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß durch die
im Anspruch 1 angegebenen Merk
male.
Mit Überschreiten des Auslösepunktes geraten die
Rollkörper außer Eingriff, so daß eine Relativbewe
gung der beiden Elemente der Kupplung um die ge
meinsamer Achse möglich ist, wobei die Rollkörper
vergleichbar einem Käfig über den Umfang geführt
werden, ohne daß es der Anbringung besonderer Um
laufbahnen bedarf. Die Größe der die Rollkörper
führenden Aussparungen ist so gewählt, daß ein
beidseitiges Anliegen des Rollkörpers an den Wandungen der Aussparung (7) nicht gegeben
ist, so daß eine freie und ungehinderte Rotation
erfolgen kann. Durch die erfindungsgemäße Ausge
staltung der Kupplung wirkt die Kraft der Feder
nicht unmittelbar, sondern durch Vermittlung eines
weiteren Rollkörpers auf den in der Ausnehmung be
findlichen Rollkörper ein. Ausdrücklich hinzuweisen
ist, daß ein oder mehrere zusätzliche Rollkörper
angebracht werden können. Die Vorteile sind in der
im ausgekuppelten Zustand vorliegenden Rollreibung
zu sehen, bei der die sich berührenden Rollkörper
über den Umfang aneinander abrollen und demzufolge
mit minimaler Reibung bewegbar sind. Das nach Über
schreiten des Auslösepunktes aufzubringende Restmo
ment ist demzufolge außerordentlich gering. Der
Verlauf der Verbindungslinie zwischen den Mittel
punkten der einrastenden und der zusätzlichen Roll
körper im spitzen Winkel zur Wirkungsrichtung der
Feder hat dabei eine in allen Betriebszuständen ge
gebene Verbesserung ihrer Abstützung zur Folge. Die
Abstützung erfolgt dabei in optimaler Weise, d. h.
die Verbindungslinie verläuft etwa in Richtung der
durch die Auflagefläche in den Flanken der Ausneh
mungen und an den Rändern der Aussparungen des
durchgriffenen Elementes entstehenden Kräfte. Fer
ner stellt sich die Anordnung bei Verschleiß und
Fertigungsmängeln in verbesserter Weise selbsttätig
nach, da die sich die Anordnung der Rollkörper so
wie der zusätzlichen Rollkörper gegeneinander ver
ändern kann, etwa wenn eine ungleichmäßige Bela
stung durch die Feder erfolgt oder die Aussparungen
mit der Zeit ausschlagen.
Die Funktion der Überlastkupplung ist für beide
Drehrichtungen gegeben.
Der Begriff "Rollkörper" ist im Sinne der Erfindung
weit auszulegen und umfaßt sowohl Kugeln als auch
Rollen und Wälzkörper.
Die Form der Berandung der Ausnehmungen in einen in
azimutaler Richtung gelegten Querschnitt ist im
Rahmen der Erfindung in weiten Grenzen beliebig.
Besonders einfach herstellbar sind Ausnehmungen von
dreiecksförmiger Gestalt. Eine im Hinblick auf die
Flächenpressung günstigere Alternative für den ein
gekuppelten Zustand ist die Wannenform, bei der
eine großflächigere Anlage der Rollkörper erfolgt.
Auch ist grundsätzlich unerheblich, ob die Flanken
der Ausnehmungen in beiden Drehrichtungen gleich
oder unterschiedlich geneigt sind. Bei Realisierung
des ersteren Merkmales erhält man eine Kupplung,
die für beide Drehrichtungen gleiche (maximale)
Drehmomente im Sinne einer Umkehrkupplung zu über
tragen vermag. Bei in Abhängigkeit von der Dreh
richtung unterschiedlichen übertragbaren (maxima
len) Drehmomenten und folglich auch unterschied
lichen Auslösepunkten, sind die Flanken unter
schiedlich zu neigen. Die räumliche Ausdehnung der
Ausnehmungen senkrecht zur Bewegungsrichtung der
Rollkörper unterliegt keinerlei Einschränkungen.
Sie können kreisförmig oder von der Gestalt eines
Rechteckes sein und bevorzugt in Richtung des Ra
dius der gemeinsamen Achse angeordnet werden.
Obschon im ausgerasteten Zustand durch die Ausspa
rung im entkuppelten Zustand eine Führung der Roll
körper erfolgt, ist bei größeren Aussparungen die
Anordnung eines die Rollkörper haltenden Käfigs zu
empfehlen.
Die räumliche Orientierung der paarweise einander
zugeordneten Ausnehmungen bzw. die darin eingera
steten Rollkörper ist beliebig. Bevorzugt sind An
ordnungen, bei denen die Verbindungsgerade des Aus
nehmungspaares als Radius oder als Sehne der Trenn
fläche beider Elemente des Kupplungskörpers verlau
fen.
Bei numerisch gesteuerten Maschinen ist es er
wünscht, daß nach erfolgter Entkupplung das erneute
Einrasten in ein und derselben Position erfolgt. Es
empfiehlt sich deshalb, die Abstände der Rollkörper
voneinander bzw. die jedes Rollkörperpaares unter
schiedlich, d. h. ohne jede Rotationssymmetrie zur
Drehachse anzuordnen. Dann ist sichergestellt, daß
nach einem einmal erfolgten Entkuppeln die beiden
Elemente des Kupplungskörpers nach ein- oder mehr
maliger Vollumdrehung nur in der Ausgangsposition
wieder einrasten können. Für den Antrieb sind somit
die Ausgangsverhältnisse wieder hergestellt.
Besonders bevorzugt ist, die zusätzlichen Rollkör
per in der Weise einzusetzen, daß sie an der Feder,
an dem die Aussparung aufweisenden Element und an
dem Rollkörper anliegen. Dabei können ein oder meh
rere zusätzliche Rollkörper angebracht werden.
Eine andere bauliche Realisierung besteht in der
Verwendung eines einzigen Rollkörpers, dessen Ra
dius so gewählt ist, daß er gleichzeitig auf beide
in den Ausnehmungen befindlichen und das Paar bil
denden Rollkörper durch die Kraft der Feder ein
wirkt und aufgrund der zwangsläufig symmetrischen
Anordnung jeweils einen nach außen gerichten Kraft
vektor gleicher Größe überträgt. Die Abstützung er
folgt dann über das die Aussparungen aufweisende
Element jeweils von der Außenseite her.
Weitere Einzelheiten oder Er
findung lassen sich dem nachfolgenden Beschrei
bungsteil entnehmen, in dem anhand der Zeichnung
Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert
sind. Es zeigen:
Fig. 1 Stand der Technik
Fig. 2 ein erfindungsgemäßes durch die Fe
der indirekt beaufschlagtes Paar von
Rollkörpern
Fig. 3 eine Anordnung, bei der die Kraft
übertragung der Feder über einen
weiteren Rollkörper erfolgt
Fig. 4 einen Ausschnitt mit zwei zusätz
lichen, der Kraftübertragung die
nenden Rollkörpern.
Die Zeichnung gibt in schematisch gehaltener Quer
schnittsdarstellung einen Ausschnitt der Überlast
kupplung wieder, aus dem sich das Funktionsprinzip
und der Erfindungsgedanke deutlich entnehmen las
sen. Gezeigt ist jeweils ein Schnitt in azimutaler
Richtung, entweder durch einzelne Rollkörper (1, 2)
oder durch das in ihrer Gesamtheit durch zwei Roll
körper (1, 2) gebildete Paar. Die Rollkörper (1, 2)
werden in vertikaler Richtung von oben über eine
Feder (3) belastet, und hierdurch gegen das die
Ausnehmungen (4) aufweisende Element (5), das bei
spielsweise dem Abtrieb dient, gepreßt.
Fig. 1 zeigt den Stand der Technik, bei dem zwi
schen dem Element (5) und der Feder (3) in Höhe des
aus den beiden Rollkörpern (1, 2) gebildeten Paares
ein weiteres Element (6) angeordnet ist, welches
zwei Aussparungen (7) aufweist, in denen jeweils
einer der Rollkörper (1, 2) zu liegen kommt. Ent
scheidend ist, daß zwischen den beiden ein Paar
bildenden Rollkörpern (1, 2) das Element (6) über
einen Steg (8) derart eingreift, daß jeweils seit
lich einer der beiden Rollkörper (1, 2) anzuliegen
kommt.
Die Ausnehmungen (4) sind etwa von dreiecksförmiger
Gestalt und weisen demnach gerade Flanken auf, die
einen Scheitel (10) bilden. Der Abstand der Mittel
punkte der Rollkörper (1, 2) ist größer als der Ab
stand der Scheitel (10) beider Ausnehmungen (4), so
daß die Rollkörper (1, 2) jeweils an den äußeren
Flanken der Ausnehmungen (4) aufliegt.
Die Kräfteverhältnisse sind wie folgt: In der durch
den Pfeil bezeichneten Richtung wirkt die Feder (3)
gleichzeitig auf die beiden Rollkörper (1, 2) ein.
Durch das Berühren der jeweils äußeren Flanke (9)
werden die beiden Rollkörper (1, 2) nach innen d. h.
aufeinander zu gepreßt, was jedoch durch den dazwi
schen befindlichen Steg (8) verhindert wird. Im Er
gebnis erhält man eine durch die Feder (3) ausgelö
ste spielfreie Verspannung des einen, die Ausneh
mungen (4) aufweisenden Elements (5) mit dem ande
ren Element 6, in dem die Rollkörper (1, 2) geführt
sind, und die beiden Elemente (5, 6) im entkuppelten
Zustand relativ gegeneinander beweglich sind, wobei
die Rollkörper (1, 2) unter Überwindung der Kraft
der Feder (3) die Ausnehmungen (4) verlassen und
entlang der Oberfläche des Elementes (5) bewegt
werden.
Fig. 2 zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform
der Kupplung, bei der die Feder (3) über einen wei
teren Rollkörper (11) auf das durch die Rollkörper
(1, 2) gebildete Paar einwirkt. Durch symmetrische
Anordnung ergibt sich eine auf beide Rollkörper
(1, 2) gleiche Kräfteverteilung.
Im Gegensatz zu Fig. 1 liegen die Rollkörper (1, 2)
jeweils an der inneren Flanke (9) an und werden an
der Abwärtsbewegung durch das jeweils von außen an
liegende Element (6) gehindert. Auch hier entsteht
über die Rollkörper (1, 2) in beide Drehrichtungen
eine spielfreie Verspannung der Elemente (5, 6).
In der alternativen Ausgestaltung in Fig. 3 ist
jedem der Rollkörper (1, 2) ein weiterer Rollkörper
(11) zugeordnet, der ebenfalls der Übertragung der
Kraft der Feder (3) dient. Zwischen den beiden
Rollkörpern (1, 2) ist der Steg (8) eingepaßt, so
daß eine Bewegung der beiden Rollkörper (1, 2) auf
einander zu ausgeschlossen ist.
Fig. 4 zeigt nur einen einzigen Rollkörper (1) ei
nes Paares. Die Feder (3) überträgt hier ähnlich zu
Fig. 3, im Unterschied hierzu jedoch über zwei zu
sätzliche Rollkörper (11), ihre Kraft. An der
Stirnseite des Elementes (6) sind zur Aufnahme der
zusätzlichen Rollkörper (11) bestimmte Stufen (12)
angeformt. Auch hier wird der Rollkörper (1) in
Richtung des Scheitels (10) der Ausnehmung (4) ge
preßt und stützt sich einerseits an einer der Flan
ken (9) der Ausnehmung (4) und an der Stirnseite
des Elementes (6) ab. Welche der beiden Flanken
(9) als Berührungsfläche gewählt werden bestimmt
von welcher Seite her die Abstützung durch das Ele
ment (6) zu erfolgen hat.
Der Vorteil der Verwendung zusätzlicher Rollkörper
(11) zur Übertragung der Kraft der Feder (3) be
steht darin, daß sich im entkuppelten Zustand die
Rollkörper (1, 2, 11) mit Rollreibung, d. h. bei ge
ringsten Reibungsverlusten bewegen. Nachteile im
Hinblick auf die Spielfreiheit im eingekuppelten
Zustand ergeben sich hieraus nicht.
Claims (10)
1. Überlastkupplung mit zwei koaxial angeordneten
und den An- bzw. Abtrieb bildenden Elementen, zwi
schen denen eine im wesentlichen senkrecht zur
Achse verlaufende Trennfuge befindlich ist,
mit Rollkörpern, die axial bewegbar und durch eine
Feder in axialer Richtung vorgespannt sind,
wobei eines der Elemente Ausnehmungen aufweist, die Rollkörper (1, 2) im einen Element (6) in axialer Richtung durchgreifenden Aussparungen (7) angeord net sind, über eine Stirnseite des Elementes (6) überstehen und unter Einwirkung der Feder (3) von einer Seite her in Richtung auf und teilweise in die Ausnehmungen (4) gepreßt werden,
wobei die Berührungsfläche eine der Feder entgegen gerichtete Kraftkomponente bewirkt, die beim Errei chen des Auslösepunktes der Überlastkupplung die Kraft der Feder überschreitet,
wobei die Rollkörper (1, 2) ebenso wie die Ausneh mungen (4) in Paaren angeordnet sind und der Ab stand der Mittelpunkte der Rollkörper (1, 2) größer (oder kleiner) als der Abstand der Scheitel (10) der Ausnehmungen (4) jeden Paares ist und von innen (oder von außen) her an den beiden Rollkörpern (1, 2) das die Aussparung (7) aufweisende Element (6) anliegt, derart, daß die Tiefe der Ausnehmungen (4) größer als die Eingrifftiefe der Rollkörper (1, 2) ist, dadurch gekennzeichnet, daß
wobei eines der Elemente Ausnehmungen aufweist, die Rollkörper (1, 2) im einen Element (6) in axialer Richtung durchgreifenden Aussparungen (7) angeord net sind, über eine Stirnseite des Elementes (6) überstehen und unter Einwirkung der Feder (3) von einer Seite her in Richtung auf und teilweise in die Ausnehmungen (4) gepreßt werden,
wobei die Berührungsfläche eine der Feder entgegen gerichtete Kraftkomponente bewirkt, die beim Errei chen des Auslösepunktes der Überlastkupplung die Kraft der Feder überschreitet,
wobei die Rollkörper (1, 2) ebenso wie die Ausneh mungen (4) in Paaren angeordnet sind und der Ab stand der Mittelpunkte der Rollkörper (1, 2) größer (oder kleiner) als der Abstand der Scheitel (10) der Ausnehmungen (4) jeden Paares ist und von innen (oder von außen) her an den beiden Rollkörpern (1, 2) das die Aussparung (7) aufweisende Element (6) anliegt, derart, daß die Tiefe der Ausnehmungen (4) größer als die Eingrifftiefe der Rollkörper (1, 2) ist, dadurch gekennzeichnet, daß
- 1. zusätzliche Rollkörper (11) vorhanden sind, die an der Feder (3) und den Rollkörpern (1, 2) derart anliegen, daß die Feder (3) durch die zusätzlichen Rollkörper (11) auf die Rollkörper (1, 2) einwirkt,
- 2. und die Größe der die Rollkörper (1, 2, 11) füh renden Aussparungen (7) so gewählt ist, daß ein beidseitiges Anliegen der Rollkörper (1, 2) und der zusätzlichen Rollkörper (11) an den Wandungen der Aussparung (7) nicht gegeben ist.
2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Rollkörper (1, 2, 11) Kugeln oder Rollen
oder Wälzkörper sind.
3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Berandung der Ausnehmungen (4)
dreieck- oder wannenförmig konkav geformt ist.
4. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Flanken (9) der Aus
nehmungen (4) in beiden Drehrichtungen gleich oder
unterschiedlich geneigt sind.
5. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Ausnehmungen (4) in
Richtung des Radius der Achse angeordnet sind.
6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Rollkörper (1, 2) in
einem Käfig geführt sind.
7. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die Verbindungsgerade der
zu einem Paar gehörenden Rollkörper (1, 2) bezogen
auf die Drehachse als Radius oder Sehne verläuft.
8. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, ge
kennzeichnet durch unterschiedlichen Abstand der
Rollkörper (1, 2) eines Rollkörperpaares.
9. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Rollkör
per (11) an dem die Aussparung (7) aufweisenden
Element (6) anliegen.
10. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, da
durch gekennzeichnet, daß ein zusätzlicher Rollkör
per (11) symmetrisch zwischen einem Paar von Roll
körper (1, 2) angeordnet ist, der durch die Kraft
der Feder (3) angepreßt ist.
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