DE4206463A1 - Bandfilteranlage - Google Patents
BandfilteranlageInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D29/00—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
- B01D29/09—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with filtering bands, e.g. movable between filtering operations
-
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
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- B01D29/60—Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor integrally combined with devices for controlling the filtration
-
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Description
Die Erfindung betrifft eine Bandfilteranlage nach dem
Oberbegriff des Anspruches 1, insbesondere zur Reinigung von
Kühlschmiermitteln.
Zur Reinigung von Kühlschmiermitteln sind Bandfilteranlagen
bekannt (US 41 45 285), deren siebartiger Boden diagonal
durch das Filtergehäuse geführt ist. Durch eine drehbar
gelagerte Umlenkrolle an der tiefsten Stelle der Einlaufseite
des Filtervlieses und eine drehbar gelagerte angetriebene
Umlenkrolle an der Auslaufseite wird das Filtervlies auf dem
siebartigen Boden gehalten. Durch zusätzliche Dichtelemente an
den Längsseiten des Siebbodens und an der Einlaufseite des
Filtervlieses wird dieses an den siebartigen Boden gedrückt,
um dadurch sicherzustellen, daß die gereinigte Flüssigkeit das
Filtervlies nicht vom siebartigen Boden aufschwemmt und
dadurch der Filtervorgang unterbrochen wird. Eine Ursache für
das Aufschwemmen des Filtervlieses durch die gereinigte
Flüssigkeit ist der nicht auf seine vollständige Länge
siebartig ausgebildete Boden. Diese Lösung erfordert viele
Bauteile, um das Filtervlies auf den siebartigen Boden zu
drücken. Das Einziehen eines neuen Filtervlieses ist durch die
Dichtelemente und die fest angeordnete Umlenkrollen recht
aufwendig.
Eine andere Bandfilteranlage (US 30 87 620) ist mit einem
siebartigen Boden versehen, der, beginnend an der Einlaufseite
des Filtervlieses, waagerecht verläuft und an einem unter etwa
45 Grad nach oben gerichteten Kettenförderer endet. Das
Filtervlies wird von einer oberhalb des Filtergehäuses
angeordneten Rolle bis auf den siebartigen Boden geführt,
gleitet auf diesem entlang und wird durch den Kettenförderer
nach oben und außerhalb des Filtergehäuses transportiert. Um
das Filtervlies auf der jeweiligen Unterlage zu halten, sind
beidseitig des Filtervlieses Ketten angeordnet, die an den
Umlenkpunkten über Kettenräder geführt sind und am Boden und
auf dem Kettenförderer auf dem Filtervlies aufliegen. Die
Laschen beider Ketten sind durch Stege verbunden, die auf dem
Filtervlies zwischen den Ketten aufliegen. Sie drücken das
Filtervlies auf den Boden und fördern es gemeinsam mit dem
Kettenförderer nach außerhalb des Filtergehäuses. Diese Lösung
benötigt zur Funktion einen sehr hohen Aufwand an bewegten
Bauteilen. Der Einzug eines neuen Filtervlieses ist sehr
zeitaufwendig.
Einige der Nachteile vorgenannter Lösungen sind bei der
DE-OS 38 22 485A1 vermieden. Durch die Anordnung eines
siebartigen Bodens, beginnend an der Einlaufseite des
Filtervlieses bis zur oberen Umlenkrolle, ist eine wesentliche
Ursache für das Aufschwimmen des Filtervlieses vermieden.
Nachteilig ist jedoch die starre Lagerung der Umlenkrolle an
der tiefsten Stelle der Einlaufseite des Filtervlieses am
abgewinkelten Bereich eines Einschubbleches. Dadurch ist nicht
gesichert, daß das Filtervlies ständig gleichmäßig auf den
siebartigen Boden gedrückt wird. Ungenauigkeiten beim
Filterergebnis sind die Folge. Auch sind zur Ausführung dieser
Lösung eine größere Anzahl von Bauteilen erforderlich.
Die Erfindung hat zur Aufgabe, eine Bandfilteranlage zu
schaffen, deren Wirkungsweise gegenüber den bekannten Anlagen
optimiert und hinsichtlich des Aufwandes an Bauteilen
minimiert ist.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von einer Bandfilteranlage nach
dem Oberbegriff des Anspruches 1, erfindungsgemäß durch das
Kennzeichen des Anspruches 1 gelöst.
Der Unteranspruch 3 stellt eine selbständige Lösungsvariante
der erfindungsgemäßen Aufgabe dar.
Die anderen Unteransprüche sind vorteilhafte Ausgestaltungen
der Bandfilteranlage nach den Ansprüchen 1 und 3.
Durch die freie senkrechte Beweglichkeit der Umlenkrollen ist
bei einer einfachsten rahmenförmigen Ausbildung des
Filtergehäuses eine sichere Auflage des Filtervlieses auf den
siebartigen Boden gewährleistet, ohne daß dafür weitere
Bauteile vorgesehen werden müssen. Die senkrechten
Führungselemente an den Seitenwänden für die Umlenkrollen
unterliegen keinem Verschleiß und gestatten ein einfaches
Einziehen eines neuen Filtervlieses. Die rahmenförmige
Ausbildung des Filtergehäuses erspart einen separaten
Reinraum, da dafür der Kühlmittelbehälter genutzt wird, indem
das Filtergehäuse auf diesen aufgesetzt wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung
dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Querschnitt durch ein Filtergehäuse mit
diagonalem siebartigen Boden und
Fig. 2 einen Querschnitt durch ein Filtergehäuse mit
waagerechtem siebartigen Boden.
Ein rahmenartiges Filtergehäuse 1 (Fig. 1 ) besteht aus zwei
langen Seitenwänden 2; 3, die durch eine Querwand 4
verbunden sind. Am der Querwand gegenüberliegenden Ende der
Seitenwände 2; 3 ist an diesen eine durch einen Elektromotor
angetriebene Zugwalze 5 für das Filtervlies 6 gelagert.
Tangential von dieser Zugwalze 5 verläuft diagonal zur unteren
gegenüberliegenden Ecke des Filtergehäuses 1 ein siebartiger
Boden 7, der an den Seitenwänden 2; 3 und der Querwand 4 des
Filtergehäuses 1 befestigt ist. Der Boden 7 ist nahe der
Seitenwände 2; 3 nicht durchlässig ausgeführt. Dicht an der
Querwand 4 liegt eine Umlenkrolle 8 für das Filtervlies 6 auf
dem siebartigen Boden 7 senkrecht frei beweglich auf. Bis zur
Auflagestelle der Umlenkrolle 8 ist der Boden 7 undurchlässig
ausgeführt. An beiden Seitenwänden 2; 3 ist unmittelbar vor der
Umlenkrolle 8 senkrecht je ein Führungselement 9 für diese
befestigt. Das Filtervlies 6 ist von einer Vorratsrolle 10
unter der senkrecht frei beweglichen Umlenkrolle 8
hindurchgeführt, auf den siebartigen Boden 7 aufgelegt und von
dort über die Zugwalze 5 in einen Abfallbehälter 11 geleitet.
Von oben wird in das Filtergehäuse 1 zu reinigendes
Kühlschmiermittel beruhigt eingeführt. Durch den
hydrostatischen Druck des Kühlschmiermittels wird das
Filtervlies 6 auf den siebartigen Boden 7 gedrückt und dort
abgedichtet. Durch das gleiche Wirkprinzip wird auch die
Flüssigkeit durch das Filtervlies 6 gedrückt und lagert dort
ihre Verunreinigung als Filterkuchen ab. Im
Kühlschmiermittelbehälter 12 wird die gereinigte Flüssigkeit
gesammelt und der erneuten Verwendung zugeführt. Das
Weiterziehen des mit Filterkuchen belegten Filtervlieses 6
erfolgt in bekannter Weise zeit- oder
flüssigkeitsstandabhängig. Durch die senkrecht frei bewegliche
Umlenkrolle 8 und die ihr vorgegebene Masse, entsprechend der
Zugkraft der Zugwalze 5, wird das Filtervlies 6 gleichmäßig
auf den siebartigen Boden 7 gedrückt und dichtet sorgfältig
zum Reinraum hin ab. Zum Einziehen eines neuen Filtervlieses 6
wird die Umlenkrolle 8 aus dem Filtergehäuse 1 herausgehoben
und gibt damit auf einfachstem Wege Platz für ein sorgfältiges
Einziehen.
Das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 unterscheidet sich von dem
nach Fig. 1 durch einen waagerechten siebartigen Boden 13, der
aus dem waagerechten Verlauf unter einem Winkel von mindestens
30 bis 60 Grad tangential an die Zugwalze 5 geführt ist. Damit
das Filtervlies 6 beim Weiterziehen nicht vom siebartigen
Boden 13 abhebt, ist an der Umlenkstelle des Bodens 13 eine
zweite Umlenkrolle 14 in gleicher Weise senkrecht frei
beweglich gelagert wie die erste Umlenkrolle 8. Es sind
lediglich an den Seitenwänden 2; 3 beidseitig der Umlenkrolle 14
Führungselemente 15; 16 befestigt. Zum Einziehen eines neuen
Filtervlieses 6 werden beide Umlenkrollen 8; 14 herausgehoben.
Die Filterwirkungsweise ist die gleiche wie bei Fig. 1
beschrieben. Die Ausbildung des Filterbodens 13 vergrößert
jedoch die Filterfläche gegenüber Fig. 1 und führt auf einer
größeren Filterfläche zu einem höheren hydrostatischen Druck
der zu reinigenden Flüssigkeit.
Claims (4)
1. Bandfilteranlage, bestehend aus einem, die gefilterte
Flüssigkeit aufnehmenden Behälter und einem darauf
aufgesetzten rahmenförmigen Filtergehäuse, dessen Boden
siebartig mit einem darüber hinweggleitenden Filtervlies
ausgebildet ist, mit einer Umlenkrolle für das Filtervlies
an der Einlaufseite und einer Zugwalze an der Auslaufseite
des Filtervlieses,
dadurch gekennzeichnet,
daß vor dem Beginn des siebartigen Bodens (7; 13), nahe der
Einlaufseite des Filtervlieses (6), auf diesem eine
Umlenkrolle (8) senkrecht frei beweglich anliegt, deren
Eigenmasse so gewählt ist, daß sie das Filtervlies (6)
sicher auf den siebartigen Boden (7; 13) drückt und
daß, beginnend an der Auflagestelle der Umlenkrolle (8),
der siebartige Boden (7) diagonal durch das rahmenförmige
Filtergehäuse (1) bis tangential an die Zugwalze (5)
verläuft.
2. Bandfilteranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß senkrecht an den Seitenwänden (2; 3) des rahmenförmigen
Filtergehäuses (1), nahe der Einlaufseite des
Filtervlieses, Führungselemente (9) für die Umlenkrolle (8)
befestigt sind, die eine freie senkrechte Bewegung und
Drehung der Umlenkrolle (8) zulassen.
3. Bandfilteranlage nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß, beginnend an der Einlaufseite des Filtervlieses (6),
der siebartige Boden (13) waagerecht verläuft und aus dem
waagerechten Verlauf unter einem Winkel von mindestens 30
Grad tangential an die Zugwalze (5) geführt ist, wobei
im Bereich der Umlenkung am siebartigen Boden (13) eine
senkrecht frei bewegliche weitere Umlenkrolle (14) auf dem
Filtervlies (6) aufliegend angeordnet ist, deren Eigenmasse
so gewählt ist, daß sie das Filtervlies (6) sicher auf den
siebartigen Boden (14) drückt.
4. Bandfilteranlage nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß senkrecht an den Seitenwänden (2; 3) des rahmenförmigen
Filtergehäuses (1), im Bereich der Umlenkung des
siebartigen Bodens (13), Führungselemente (15; 16) für die
Umlenkrolle (14) befestigt sind, die eine freie senkrechte
Bewegung und Drehung der Umlenkrolle (14) zulassen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4206463A DE4206463A1 (de) | 1992-02-25 | 1992-02-25 | Bandfilteranlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4206463A DE4206463A1 (de) | 1992-02-25 | 1992-02-25 | Bandfilteranlage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4206463A1 true DE4206463A1 (de) | 1993-08-26 |
Family
ID=6452985
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE4206463A Withdrawn DE4206463A1 (de) | 1992-02-25 | 1992-02-25 | Bandfilteranlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4206463A1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN113828038A (zh) * | 2021-11-08 | 2021-12-24 | 安徽晋煤中能化工股份有限公司 | 一种更换滤布装置及操作方法 |
| CN114307310A (zh) * | 2022-01-04 | 2022-04-12 | 肇庆宏旺金属实业有限公司 | 用于磨砂废液的排放系统 |
Citations (6)
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| DE138323C (de) * | ||||
| US3087620A (en) * | 1961-03-27 | 1963-04-30 | Hirs Gene | Filter apparatus |
| US4145288A (en) * | 1977-03-21 | 1979-03-20 | J. R. Schneider Company | Filter apparatus |
| DE3202318A1 (de) * | 1981-02-18 | 1982-09-09 | Henri Gerhard Willem Bozeat Wellingborough Northamptonshire Pierson | Vakuum-bandfilter |
| DE3822485A1 (de) * | 1987-07-04 | 1989-01-12 | Knoll Maschinenbau Gmbh | Filteranlage zur reinigung von kuehlschmiermitteln |
| SU1526757A1 (ru) * | 1987-10-01 | 1989-12-07 | Украинский научно-исследовательский и проектно-конструкторский институт по обогащению и брикетированию углей "Укрнииуглеобогащение" | Ленточный вакуум-фильтр |
-
1992
- 1992-02-25 DE DE4206463A patent/DE4206463A1/de not_active Withdrawn
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|---|---|---|---|
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