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DE4204772A1 - Lueftungssystem fuer die raeume von gebaeuden - Google Patents

Lueftungssystem fuer die raeume von gebaeuden

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DE4204772A1
DE4204772A1 DE19924204772 DE4204772A DE4204772A1 DE 4204772 A1 DE4204772 A1 DE 4204772A1 DE 19924204772 DE19924204772 DE 19924204772 DE 4204772 A DE4204772 A DE 4204772A DE 4204772 A1 DE4204772 A1 DE 4204772A1
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window
ventilation unit
exhaust air
ventilation
air
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Gerhard Bauer
Hans G Dipl Ing Gebhardt
Josef Ormai
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FENSTERSYSTEMLUEFTUNG GMBH & CO. KG, 68199 MANNHEI
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FSL FENSTER SYSTEM LUEFTUNG
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
    • F24F7/00Ventilation
    • F24F7/04Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation
    • F24F7/06Ventilation with ducting systems, e.g. by double walls; with natural circulation with forced air circulation, e.g. by fan positioning of a ventilator in or against a conduit
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/02Special arrangements or measures in connection with doors or windows for providing ventilation, e.g. through double windows; Arrangement of ventilation roses
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Es sind bereits die verschiedenartigsten Lüftungs­ systeme zum Be- und Entlüften der Räume von Gebäuden bekannt. Typisch für derartige Lüftungssysteme ist, daß im Brüstungsbereich unter einem Fenster ein Lüftungs­ aggregat mit je einem gebäudeaußenseitigen Einlaß für Außenluft und Auslaß für Fortluft, je einem raum­ innenseitigen Auslaß für Zuluft und einer Eintritts­ öffnung für Abluft sowie mit einem Gebläse aufgenommen und der rauminnenseitige Einlaß für Abluft im Eckbereich zwischen einem unteren Rahmenteil des Fensters und einer in den Raum vorstehenden Fensterbank bzw. einer sonstigen oberen Abdeckung des Lüftungsaggregates angeordnet ist.
Bei einem in der DE 30 30 536 A1 beschriebenen Lüftungs­ system dieser Art und Zweckbestimmung ist im Eckbereich zwischen dem unteren Rahmenteil eines Fensters und einem rauminnenseitig vorstehenden Teil einer fenster­ bankartigen Abdeckung eine Abluft-Einlaßöffnung an­ geordnet, durch die bei aktivem Lüftungs- und Ent­ lüftungssystem Abluft abgesaugt und dann in hier im einzelnen nicht interessierender Weise über einen Wärmetauscher nach außen abgeführt wird. Wenn hingegen das Lüftungsaggregat abgeschaltet ist und mithin keine Be- und Entlüftung eines mit einem derartigen Lüftungssystem ausgerüsteten Raumes erfolgt, findet keine Luftströmung in dem erwähnten unteren Eckbereich des Fensters statt mit der Folge, daß sich dann dort Kondenswasser niederschlagen kann.
Angesichts dieser Unzulänglichkeit ist auch schon ein gattungsgemäßes Lüftungssystem vorgeschlagen worden (DE 39 42 017 A1), bei dem ein im Eckbereich zwischen einem unteren Fenster-Rahmenteil und einer Fensterbank oder einer sonstigen oberen Abdeckung eines Lüftungs­ aggregats angeordneter rauminnenseitiger Einlaß für Abluft wahlweise auf einen Thermikkanal, der eine raum­ innenseitige Ausmündung besitzt, oder eine Fortluft­ sektion des Lüftungsaggregats schaltbar ist. Die Fensterbank bzw. die obere Abdeckung des Lüftungs­ aggregats steht bei diesem Lüftungssystem rauminnen­ seitig über die Ausmündung des Thermikkanals vor.
Eine derartige Ausbildung des Lüftungssystems ermöglicht auch dann eine wirksame Verhinderung von Schwitzwasser­ bildungen im rauminnenseitigen unteren Eckbereich eines Fensters, wenn das Lüftungssystem inaktiv ist, der Raum aber mittels einer rauminnenseitig im Brüstungs­ bereich angeordneten Heizung beheizt wird. Üblicher­ weise bilden die Brüstungsbereiche unter Fenstern Nischen, in denen als Heizungen Radiatoren oder Konvektoren ange­ ordnet sind. Bei diesen Heizungen kann es sich aber auch um im Bereich derartiger Brüstungen stark ge­ bündelte Heizschlangen von Fußbodenheizungen handeln. Wenn der Thermikkanal von der Fortluftsektion des Lüftungs­ aggregates abgetrennt ist, steigt von einer derartigen Heizung durch den Thermikkanal und den rauminnenseitigen Abluft-Einlaß zwischen einer Fensterbank oder sonstigen oberen Abdeckung des Lüftungsaggregates und dem unteren Rahmenteil des Fensters Warmluft auf, die Kondenswasser­ bildungen verhindert.
Hingegen hat sich gezeigt, daß bei aktivem Lüftungs­ system, also wenn der Einlaß für Abluft vom Thermikkanal abgetrennt und auf die Fortluftsektion des Lüftungs­ aggregates geschaltet ist, eine Schwitzwasserbildung nicht immer mit Sicherheit unterbunden werden kann. Die Gefahr von Schwitzwasserbildung tritt insbesondere beim Vorhandensein großer Temperaturunterschiede zwischen Außen und Innen auf. Bei aktivem Lüftungs­ system kann unter extremen Bedingungen die abzuführende Abluft, die vor ihrem Eintritt in den im unteren Eckbe­ reich des Fensters angeordneten Abluft-Einlaß vor der Fensterverglasung abwärtsströmt, eine so starke Abkühlung erfahren, daß zumindest im Bereich von Strömungs­ schatten Taupunktunterschreitungen und damit Kondens­ wasserausscheidungen auftreten können.
Demgemäß besteht die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe in der Schaffung eines verbesserten Lüftungs­ systems der vorgenannten Art und Zweckbestimmung, das auch unter extremen Bedingungen eine wirksame Verhinderung von Schwitzwasserbildungen im unteren Eckbereich eines Fensters zwischen dessen unterem Rahmenteil und einer Fensterbank bzw. der oberen Abdeckung eines im Brüstungsbereich angeordneten Lüftungsaggregates verhindert.
Gelöst ist diese Aufgabe durch ein Lüftungssystem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1, bei dem beidseitig vom Abluft-Einlaß im Eckbereich zwischen dem unteren Rahmenteil des Fensters und einer in den Raum vorstehenden oberen Abdeckung des Lüftungs­ aggregates bzw. einer Fensterbank jeweils zumindest annähernd bis zu den seitlichen Rahmenteilen des Fensters reichende Austrittsöffnungen wenigstens eines Thermikkanals ausmünden, der sich zwischen dem Lüftungsaggregat und dessen oberer Abdeckung erstreckt und eine rauminnenseitige Austrittsöffnung für von einer im Bereich der Brüstung angeordneten Heizung aufsteigende Warmluft besitzt.
Charakteristisch für ein derart beschaffenes Lüftungs­ system ist, daß nicht nur bei abgeschaltetem Gebläse, also inaktivem System, Kondenswasserbildungen im Eckbereich zwischen dem unteren Rahmenteil des Fensters und einer oberen Abdeckung des Lüftungsaggregates bzw. einer Fensterbank wirksam vermieden werden, sondern auch bei eingeschaltetem Gebläse des Lüftungs­ aggregates. Der Abluft-Einlaß liegt gemäß der Erfindung zwischen den jeweils bis zumindest annähernd zu den seitlichen Rahmenteilen des Fensters reichenden Austritts­ öffnungen des Thermikkanals mit der Folge, daß über die Breite des Fensters gesehen im mittleren Bereich die Abluft abgeführt wird, während beidseitig von der abwärtsströmenden Abluft durch den Thermikkanal und die erwähnten Austrittsöffnungen Warmluft aufsteigt und die seitlichen unteren Ecken des Fensters beaufschlagt. Eingehende Untersuchungen haben gezeigt, daß gerade diese seitlichen unteren Eckbereiche bei Fenstern in beson­ derem Maße schwitzwassergefährdet sind. Diesem Mangel hilft die Erfindung wirksam ab.
Zwar ist auch schon in der DE 39 42 017 A1 vorgeschlagen worden, den rauminnenseitigen Einlaß für Abluft in mehrere über die Breite des Fensters verteilt ange­ ordnete Abluft-Einströmbereiche aufzuteilen und zwischen diesen Abluft-Einströmbereichen einen Strömungsweg ausmünden zu lassen, der mit einem sich unter der in den Raum vorstehenden Fensterbank oder einer sonstigen oberen Abdeckung des Lüftungsaggregats hindurcher­ streckenden Thermikkanal verbunden ist. Bei einer derartigen Anordnung werden aber Taupunktunterschreitungen und damit Schwitzwasserbildungen in den besonders kritischen seitlichen unteren Eckbereichen nicht unter­ bunden, weil die durch den Thermikkanal zuströmende Warmluft, über die Breite gesehen, im mittleren Bereich des Fensters aufsteigt, während die kritischen seitlichen Eckbereiche von fallender und abzuführender Abluft bestrichen werden, die bei ihrer Abwärtsströmung am Fenster eine zu Schwitzwasserausscheidungen führende Abkühlung erfahren kann.
Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den nachgeordneten Patentansprüchen angegeben.
So hat es sich gemäß einer Weiterbildung als zweck­ mäßig erwiesen, wenn die rauminnenseitige Eintritts­ öffnung des Thermikkanals aus einem unterseitig offenen Schacht besteht, der sich zwischen dem rauminnenseitigen Ende des Lüftungsaggregats und einem abwärts gerich­ teten Schenkel an dem in den Raum vorstehenden Ende der oberseitigen Abdeckung des Lüftungsaggregates erstreckt. Mit Vorteil befindet sich der Schacht über der im Bereich der Brüstung angeordneten Heizung, so daß von letzterer aufsteigende Warmluft unmittel­ bar in den Schacht eintritt und damit in den Thermik­ kanal geleitet wird. Insoweit sollte der genannte Schacht sich im wesentlichen über die gesamte Fenster­ breite erstrecken.
Eine andere wichtige Weiterbildung sieht vor, daß in dem zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel der oberseitigen Abdeckung des Lüftungsaggregats und dessen rauminnenseitigem Ende gebildeten Schacht ein aufsteigende Warmluft zum Thermikkanal hinführendes Luftleitblech angeordnet ist.
Schließlich sind, gemäß einer nochmaligen Weiter­ bildung, zwei seitliche Thermikkanäle vorgesehen, die einen den rauminnenseitigen Abluft-Einlaß im unteren Eckbereich des Fensters mit der Abluft-Eintritts­ öffnung des Lüftungsaggregats verbindenden Abluft­ kanal einschließen, der sich zwischen der Oberseite des Lüftungsaggregats und dessen oberer Abdeckung bzw. einer Fensterbank erstreckt.
Nachstehend soll eine Ausführungsform des erfindungs­ gemäßen Lüftungssystems erläutert werden, das in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht ist. In schematischen Ansichten zeigen:
Fig. 1 eine rauminnenseitige Ansicht eines Fensters mit einem verdeckt unter einer Fensterbank angeordneten Lüftungsaggregat und einer Radiator­ heizung im Brüstungsbereich unter dem Fenster,
Fig. 2 einen dem Schnittverlauf II-II in Fig. 1 entsprechenden Vertikalschnitt durch den Brüstungsbereich des Fensters mit dem Lüftungs­ aggregat zwischen dem Fenster und der Brüstung und der unter dem Fenster vor der Brüstung angeordneten Radiatorheizung,
Fig. 3 in einer Ansicht wie in Fig. 2 einen der Schnittlinie III-III in Fig. 1 entsprechenden Vertikalschnitt,
Fig. 4 bei abgenommener Fensterbank eine Draufsicht auf das Lüftungsaggregat nach Fig. 1 für sich allein und
Fig. 5 einen Horizontalschnitt gemäß der Schnitt­ linie V-V in Fig. 3 durch das Lüftungsaggregat.
Bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ausführungs­ form ist unter einem Fenster 10 auf einer Brüstung 11 ein Lüftungsaggregat 12 mit nebeneinanderliegenden Sektionen 13, 14 für Zuluft und Abluft angeordnet. Das Lüftungsaggregat erstreckt sich im wesentlichen über die gesamte Fensterbreite. Oberseitig ist das Lüftungsaggregat von einer Fensterbank 15 abgedeckt, die raumseitig vorsteht und einen sich im Abstand vom Lüftungsaggregat 12 abwärts erstreckenden Schen­ kel 16 aufweist, der zusammen mit dem rauminnenseitigen Ende des Lüftungsaggregates einen aufsteigenden Schacht 17 bildet.
Die Fensterbank 15 ist auf einem Auflagerrand 18 des Lüftungsaggregats 12 aufgenommen, der sich im Bereich der beiden stirnseitigen Enden des Aggregats und dessen zum Raum hinweisender Längskante erstreckt. Zwischen dem Lüftungsaggregat und der auf dessen Auflagerrand aufliegenden Fensterbank befindet sich ein Zwischenraum 20 und zwischen der fensterseitigen Längskante der Fensterbank 15 und dem unteren Rahmen 21 des Fensters 10 erstreckt sich ein im wesentlichen über die gesamte Fensterbreite reichender Schlitz 22. Der Zwischenraum 20 zwischen der Oberseite des Lüftungs­ aggregates 12 und der Unterseite der Fensterbank 15 steht mit dem genannten Schlitz 22 in Strömungsver­ bindung und ist in der aus den Fig. 3 und 4 ersichtlichen Weise durch Leitschotten 24 in seinem, über die Breite des Fensters gesehen, mittleren Teil als auf der zum Raum 25 hinweisenden Seite abgeschlossener Abluft­ kanal 26 ausgebildet.
Die beidseitig von diesem Abluftkanal befindlichen Bereiche des Zwischenraums 20 zwischen der Oberseite des Lüftungsaggregats 12 und der Unterseite der Fenster­ bank 15 bilden Thermikkanäle 27, 27′, die mit dem aufsteigenden Schacht 17 zwischen dem rauminnenseitigen Ende des Lüftungsaggregats und dem abwärts gerichteten Schenkel 16 der Fensterbank 15 in Strömungsverbindung stehen. Durch die genannten Leitschotten 24 ist somit der sich im unteren Eckbereich zwischen dem Fenster­ rahmen 21 und der Fensterbank 15 erstreckende Schlitz 22 unterteilt in zwei seitliche Ausmündungen 28, 28′ der Thermikkanäle 27, 27′ und einen zwischen diesen Ausmün­ dungen angeordneten Abluft-Einlaß 29. Der unter der Fensterbank verlaufende Abluftkanal 26 steht mit einer in Fig. 4 nur angedeuteten Abluft-Eintritts­ öffnung 43 der Abluftsektion 14 des Lüftungsaggre­ gats 12 in Strömungsverbindung.
Das Lüftungsaggregat 12 besitzt, wie insbesondere Fig. 5 zeigt, raumaußenseitig zwei Vorsatzkammern 32, 33 mit nach unten gerichteten Strömungswegen 34, 35. Die Vorsatzkammer 32 steht mit der Zuluftsektion 13 des Lüftungsaggregates 12 in Verbindung und der unter­ seitig ausmündende Strömungsweg dieser Vorsatzkammer bildet den gebäudeaußenseitigen Einlaß 34 für Außenluft. Der nach unten gerichtete Strömungsweg der Vorsatz­ kammer 33 hingegen bildet den gebäudeaußenseitigen Fortluftauslaß. Die beiden gebäudeaußenseitigen Vorsatz­ kammern 32, 33 sind, ebenso wie die Zu- und Abluft­ sektionen 13, 14 des Lüftungsaggregates 12, neben­ einanderliegend angeordnet. Dadurch ist bei aktivem Lüftungssystem eine Trennung des aus der einen Vorsatz­ kammer austretenden Fortluftstroms von der in die andere Vorsatzkammer eintretenden Außenluft gewähr­ leistet. Unter den nach unten gerichteten Strömungs­ wegen 34, 35 der äußeren Vorsatzkammern 32, 33 des Lüftungsaggregates befindet sich eine an letzterem außenseitig angebrachte Abdeckung 36 der nach außen vorspringenden Brüstung 11. Die Abdeckung reicht über die gesamte Fensterbreite.
Ferner besitzt das Lüftungsaggregat 12, wie ebenfalls insbesondere Fig. 5 zeigt, rauminnenseitig zwei neben­ einander angeordnete Vorsatzkammern 40, 41, die sich über die gesamte Breite des Lüftungsaggregats er­ strecken. Die Vorsatzkammer 40 steht mit der Zuluft­ sektion 13 des Lüftungsaggregates in Strömungsver­ bindung und besitzt ebenfalls einen nach unten ge­ richteten Strömungsweg, der den rauminnenseitigen Auslaß 42 für Zuluft bildet. Die Vorsatzkammer 41 ist hingegen der Abluftsektion 14 zugeordnet und besitzt eine oberseitige Abluft-Einströmöffnung 43, die im Abluftkanal 26 ausmündet.
In dem zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel 16 der Fensterbank 15 und dem rauminnenseitigen Ende der inneren Vorsatzkammern 40, 41 des Lüftungsaggre­ gates 12 gebildeten Schacht 17 ist, wie insbesondere Fig. 1 zeigt, ein dreiecksförmiges Luftleitblech 45 mit etwa in der Mitte der Breitenerstreckung des Fensters 12 nach unten weisender Spitze 46 angeordnet, dessen divergierend zueinander verlaufende Schenkel 47, 47′ bis an die beidseitig vom Abluftkanal 26 verlaufen­ den Thermikkanäle 27, 27′ heranreicht. Schließlich befindet sich im Brüstungsbereich unter dem rauminnen­ seitig über die Brüstung 11 vorstehenden Lüftungs­ aggregat 12 und dem zwischen diesem und dem abwärts gerichteten Schenkel 16 der Fensterbank 15 gebildeten Schacht 17 eine Radiatorheizung 48, die beispielsweise in einer nicht weiter dargestellten Nische aufgenommen sein kann.
Bei aktivem Lüftungssystem wird mittels eines der Zuluftsektion zugeordneten Gebläses 50, das in Fig. 5 ersichtlich ist, über den raumaußenseitigen Einlaß 34 der Vorsatzkammer 32 Außenluft angesaugt und über den nach unten gerichteten Strömungsweg 42 der rauminnen­ seitigen Vorsatzkammer 40 des Lüftungsaggregates 12 dem Raum 25 als Zuluft zugeführt. Diese Zuluft durch­ strömt in Richtung der in Fig. 2 angedeuteten Strömungs­ pfeile 51 die Radiatorheizung 48 und tritt dann in der ebenfalls in Fig. 2 durch den Pfeil 52 angedeuteten Weise in den Raum ein.
Angesichts des durch die Zufuhr von Zuluft bedingten Druckanstieges im Raum und der durch die Zuluftführung über die Radiatorheizung 48 bewirkten Strömung findet im Raum eine Luftumwälzung statt mit der Folge, daß Abluft in der in Fig. 1 durch die Pfeile 53 angedeuteten Weise im Bereich des Fensters 10 abwärtsströmt und durch den im mittleren Teil der Fensterbreite ange­ ordneten Abluft-Einlaß 29 in den Abluftkanal 26 ein­ tritt, um dann über die Abluftsektion 14 des Lüftungs­ aggregats 12 als Fortluft nach außen abgeführt zu werden.
Korrespondierend zu der vorstehend erläuterten Zufuhr von Zuluft zu und Abfuhr von Abluft aus dem Raum steigt, wie in den Fig. 1 und 2 der Zeichnung die Pfeile 54 anschaulich zeigen, von der im Brüstungsbereich unter dem Fenster 10 angeordneten Radiatorheizung 48 Warmluft auf, die mittels des Luftleitbleches 45 im Schacht 17 zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel 16 der Fensterbank 15 und dem rauminnenseitigen Ende des Lüftungsaggregats bzw. dessen rauminnenseitigen Vor­ satzkammern 40, 41 zu den beidseitig des Abluftkanals 26 verlaufenden Thermikkanälen 27, 27′ geleitet wird und dann durch die Ausmündungen 28, 28′ dieser Thermikkanäle im Eckbereich zwischen dem unteren Fensterrahmen 21 und der Fensterbank 15 austritt, wie die Pfeile 55 in Fig. 1 andeuten. Diese aufsteigende Warmluft beauf­ schlagt die in besonderem Maße schwitzwassergefährdeten seitlichen Bereiche des Fensters beidseitig vom raum­ innenseitigen Einlaß 29 für Abluft. Dadurch ist sicher­ gestellt, daß auch bei extremen Witterungsbedingungen in diesen besonders kritischen Fensterbereichen selbst dann keine Schwitzwasserbildungen auftreten können, wenn die Gefahr der Abkühlung der vor dem Fenster 10 abwärtsströmenden Abluft unter den Taupunkt besteht.

Claims (6)

1. Lüftungssystem für die Räume von Gebäuden mit folgenden Merkmalen:
  • a) Im Brüstungsbereich unter einem Fenster (10) ist ein Lüftungsaggregat (12) mit je einem gebäude­ außenseitigen Einlaß (34) für Außenluft und einem Auslaß (35) für Fortluft, je einem rauminnenseitigen Auslaß (42) für Zuluft und einer Eintrittsöffnung (43) für Abluft sowie mit einem Gebläse (50) aufgenommen,
  • b) im Eckbereich zwischen einem unteren Rahmenteil (21) des Fensters (10) und einer in den Raum (25) vor­ stehenden oberen Abdeckung des Lüftungsaggregats (12) bzw. einer Fensterbank (15) befindet sich ein mit der Abluft-Eintrittsöffnung (43) des Lüftungs­ aggregats (12) in Verbindung stehender rauminnen­ seitiger Abluft-Einlaß (29),
  • c) beidseitig vom Abluft-Einlaß (29) münden in dem ge­ nannten Eckbereich des Fensters (10) jeweils zumin­ dest annähernd bis zu den seitlichen Teilen des Fensterrahmens (21) reichende Austrittsöffnungen (28, 28′) wenigstens eines Thermikkanals (27, 27′) aus, der sich zwischen dem Lüftungsaggregat (12) und dessen oberer Abdeckung (15) erstreckt und eine rauminnenseitige Eintrittsöffnung (17) für von einer im Bereich der Brüstung (11) angeordneten Heizung (48) aufsteigende Warmluft besitzt.
2. Lüftungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die rauminnenseitige Eintrittsöffnung des Thermik­ kanals (27, 27′) aus einem unterseitig offenen Schacht (17) besteht, der sich zwischen dem rauminnenseitigen Ende des Lüftungsaggregats (12) und einem abwärts gerichteten Schenkel (16) an dem in den Raum vor­ stehenden Ende der Abdeckung (15) erstreckt.
3. Lüftungssystem nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der die Eintrittsöffnung des Thermik­ kanals (27, 27′) bildende Schacht (17) sich über der im Bereich der Brüstung (11) angeordneten Hei­ zung (48) befindet.
4. Lüftungssystem nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel (16) der Abdeckung (15) und dem rauminnen­ seitigen Ende des Lüftungsaggregats (12) gebildete Schacht sich im wesentlichen über die gesamte Fenster­ breite erstreckt.
5. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem zwischen dem abwärts gerichteten Schenkel (16) der Abdeckung (15) und dem rauminnenseitigen Ende des Lüftungsaggregats (12) gebildeten Schacht (17) ein aufsteigende Warmluft zum Thermikkanal (27, 27′) hinführendes Luftleitblech (45) angeordnet ist.
6. Lüftungssystem nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei seitliche Thermik­ kanäle (27, 27′) vorgesehen sind, die einen den raum­ innenseitigen Abluft-Einlaß (29) im unteren Eckbereich des Fensters (10) mit der Abluft-Eintrittsöffnung (43) des Lüftungsaggregats (12) verbindenden Abluftkanal (26) einschließen, der sich zwischen der Oberseite des Lüftungsaggregats (12) und dessen oberer Abdeckung (15) erstreckt.
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