DE4203679A1 - Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstromInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überführen einer
Gruppe von Behälterströmen in einen einzigen Behälterstrom.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Überführen
einer Gruppe von auf mehreren Zufördermitteln herangeführten
Behälterströmen in einen auf einem mit den Zufördermitteln zu
sammenwirkenden Abfördermittel gebildeten einzigen Behälter
strom.
Verfahren und Vorrichtungen der eingangs bezeichneten Art sind
einsetzbar im Rahmen einer Wiederverwendung von Leergutbehäl
tern, insbesondere Mehrwegflaschen, bzw. deren Rückführung und
Eingliederung in einen Verarbeitungsprozeß, der alle üblicher
weise vorgesehenen Behandlungsstufen umfaßt, wie zum Beispiel
Aussondern, Sortieren, Reinigen, Befüllen, Etikettieren und
Verschließen, wobei jeweils ein einreihiger Flaschenstrom alle
entsprechenden Arbeitsstationen durchläuft.
Derartige Mehrwegglaschen, wie zum Beispiel PET-Flaschen,
werden üblicherweise in dreireihigen Flaschen-Transportkästen
angeliefert, nach deren Entleerung sich drei parallele
Flaschenströme bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mehrere derartige
Flaschenströme kontinuierlich zu einem einzigen einreihigen
Flaschenstrom zu vereinigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Auf
nahmekapazität des einzigen Behälterstromes und die Durchsatz
kapazität der aufeinanderfolgend zu diesem zusammengeführten
Behälterströme derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich
ein einziger Behälterstrom aus fortlaufend teilungsgleich
beabstandeten Behältern ergibt.
Da die Transportkästen gewöhnlich eine unterschiedliche
Flaschenanzahl je Flaschenreihe aufweisen, sorgt eine vorteil
hafte Weiterbildung dafür, daß auch in diesem Fall eine gleich
mäßige Abförderung gewährleistet ist ohne daß sich in der aus
der längeren Flaschenreihe gespeisten Zuförderstrecke ein
längerer Rückstau bildet. Dies wird dadurch erreicht, daß die
Behälterströme aus einem aus unterschiedlichen, den einzelnen
Behälterströmen zugeordneten Behälterteilmengen zusammenge
setzten Behältervorrat gespeist werden, wobei die Durchsatz
kapazität der Behälterströme dem Aufteilungsverhältnis der
Behälterteilmengen angepaßt ist.
Ein idealer Förderfluß ergibt sich nach einem weiteren Vor
schlag dadurch, daß die Durchsatzkapazität der Behälterströme
dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Vielfachen des Auftei
lungsverhältnisses der Behälterteilmengen entspricht.
Im Hinblick auf die üblicherweise verwendeten Behältergrößen
ist außerdem vorgesehen, daß einem Aufteilungsverhältnis von
3 : 4 : 3 bei drei Behälterteilmengen ein Durchsatz der Behälter
ströme von 30% : 40% : 30% entspricht.
Um die Durchsatzkapazität bzw. die Fördermenge je Zeiteinheit
zu erhöhen, ist darüber hinaus vorgesehen, daß die Aufnahme
kapazität des einzigen Behälterstromes einem Vielfachen einer
Behältervorratsmenge entspricht. Gemäß einer bevorzugten Ver
fahrensweise ist dies beispielsweise dadurch möglich, daß die
Aufnahmekapazität des einzigen Behälterstromes dem Dreifachen
einer Behältervorratsmenge entspricht.
Die Vorrichtung zur Durchführung des eingangs bezeichneten Ver
fahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die als Endlosförderer
ausgebildeten Zufördermittel und das als Endlosförderer ausge
bildete Abfördermittel derart mit Behälteraufnehmern versehen
und mit einem derartigen Teilungsabstand einander zugeordnet
sind, daß nach dem Passieren aller Zufördermittel sämtliche
Behälteraufnehmer des Abfördermittels fortlaufend und in
gleichmäßigen Abständen mit Behältern besetzt sind.
Da die zu entleerenden Transportkästen üblicherweise ein spe
zielles Füllbild mit mehr oder weniger Flaschen je Flaschen
reihe aufweisen, ist es zur Vermeidung eines Flaschenstaus in
der aus den längeren Flaschenreihen gespeisten Förderstrecke
vorteilhaft, wenn die Zufördermittel mit einer unterschied
lichen Anzahl von Behälteraufnehmern versehen sind, deren
zahlenmäßige Aufteilung an das Aufteilungsverhältnis des Rei
heninhalts eines Behälterkastens angepaßt ist.
Zweckmäßigerweise entspricht die Anzahl der Behälteraufnehmer
der Zufördermittel dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Viel
fachen des Aufteilungsverhältnisses des Reiheninhalts des
Behälterkastens, wobei nach einem weiteren Vorschlag bei einem
Reiheninhalt des Behälterkastens im Verhältnis 3 : 4 : 3 drei
Zufördermittel mit jeweils sechs bzw. acht bzw. sechs Behälter
aufnehmern vorgesehen sind.
Als zusätzliche leistungssteigernde Maßnahme wird außerdem vor
geschlagen, daß die Anzahl der Behälteraufnehmer des Abförder
mittels einem Vielfachen des Inhaltes eines Behälterkastens
entspricht. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird diese
leistungssteigernde Wirkung dadurch erzielt, daß das Abförder
mittel mit einer dem Dreifachen eines Kasteninhalts entspre
chenden Anzahl von Behälteraufnehmern versehen ist.
Zweckmäßigerweise werden die Zufördermittel jeweils aus einem
Behälterstauvorrat beschickt.
Es ist denkbar, jeweils eine entsprechende Anzahl von Behälter
aufnehmern des Abfördermittels aufeinanderfolgend jeweils von
einem stromauf angeordneten Zufördermittel lückenlos mit Behäl
tern besetzen zu lassen. Eine günstigere Verteilung nicht zu
letzt im Hinblick auf die Entnahme aus dem jeweiligen Stauvorrat
wird nach einer vorteilhaften Weiterbildung dadurch erreicht,
daß die Zufördermittel jeweils einen mit dem Abfördermittel
zusammenwirkenden Übergabeförderer aufweisen, deren Teilungsab
stand am Umfang des Abfördermittels in Abhängigkeit vom Ver
hältnis der Teilung des Übergabeförderers (definiertes Maß aus
der Teilung der Behälteraufnehmer) zur Anzahl der Behälter
aufnehmer bzw. deren Vielfaches auf den Zufördermitteln ergibt.
Bei dieser Anordnung ist die Verteilung der Zufördermittel am
Umfang des Abfördermittels und die jeweilige Phasenlage der
Zufördermittel relativ zum Abfördermittel derart, daß von einem
jeweils vorhergehenden Zufördermittel freigelassene Behälter
aufnehmer mit einem besetzten Behälteraufnehmer eines nachfol
genden Zufördermittels korrespondieren. Auf diese Weise werden
abwechselnd voreilende bzw. nacheilende, vom jeweils vorherge
henden Zufördermittel freigelassene Behälteraufnehmer des Ab
fördermittels durch nachfolgende Zufördermittel beschickt.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß rela
tiv leichtgewichtige, wiederverwendbare Kunststoffflaschen,
sogenannte PET-Flaschen, die hängend an ihrem Halskragen gehal
ten transportiert werden, auf geordnete, effektive Weise einer
Wiederverwendung zugeführt werden, indem sie unmittelbar nach
ihrer Entleerung aus Transportkästen aus einer sich daran an
schließenden mehrreihigen Staustrecke über mehrere, jeweils
einer Staustrecke zugeordnete Zufördermittel einem einreihig
transportierenden Abfördermittel zugeführt werden, wobei eine
Systembefüllung durch eine besondere graduelle Zuordnung der
Behälteraufnehmer der Zufördermittel zu den Behälteraufnehmern
des Abfördermittels in einem definierten Teilungsverhältnis
eine folgerichtige Beschickung ermöglicht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den beigefügten
Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Überführungsvorrich
tung zur Zusammenführung von drei Behälterströmen
zu einem einzigen Behälterstrom,
Fig. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Über
führungsvorrichtung,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung im Bereich der Über
führungszone zwischen einem Zufördermittel und
einem Abfördermittel,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie
IV-IV gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie
V-V gemäß Fig. 3.
Das in Fig. 1 dargestellte Fördersystem dient zum Zusammen
führen von drei auf Zufördermitteln A, B, C gebildeten Behäl
terströmen in Form von Flaschenströmen A1, B2, C3 zu einem auf
einem als Zentralrad ausgebildeten Abfördermittel D gebildeten
einzigen Behälterstrom D4. Jedem der Zufördermittel A, B, C ist
eine einen Behältervorrat V1, V2, V3 aufbauende Staustrecke S1,
S2, S3 zugeordnet, auf der dicht an dicht und an einem Hals
kragen FK hängend die Behälter in Form von PET-Flaschen F zu
geführt werden, die auf nicht dargestellte Weise aus jeweils
mit drei Behälterreihen versehenen Behälterkästen zwecks Wie
derverwendung entleert werden.
Da sich die Behälterreihen der Behälterkästen aus einer Behäl
terteilmengen bildenden unterschiedlichen Anzahl von Behältern
zusammensetzen, im vorliegenden Beispiel aus drei bzw. vier
bzw. drei Behältern, wird der auf der mittleren Staustrecke S2
aus der aus vier Behältern bestehenden Behälterteilmenge auf
gebaute Behältervorrat V2 pro Zeiteinheit schneller aufgefüllt
als die beiden äußeren Behältervorräte V1 und V3 auf der Stau
strecke S1 bzw. S3. Um auf der Gegenseite beim Zusammenführen
der Behälterströme A1, B2, C3 diese ungleiche Staubildung durch
einen entsprechend intensiveren Vorratsabbau auf der mittleren
Staustrecke S2 zu kompensieren, sind die Zufördermittel A, B, C
mit einer dem Aufteilungsverhältnis der Behälterteilmengen von
3 : 4 : 3 entsprechenden Anzahl von Behälteraufnehmern T versehen,
im dargestellten Ausführungsbeispiel mit sechs bzw. acht bzw.
sechs Behälteraufnehmern. Das Zentralrad D ist mit einer einem
Mehrfachen einer Behältervorratsmenge entsprechenden Anzahl von
Behälteraufnehmern T versehen, im dargestellten Ausführungsbei
spiel mit der dreifachen Menge, d. h. bei der genannten Kasten
kapazität von zehn Behältern mit dreißig Behälteraufnehmern.
Bei der beschriebenen Aufteilung der Behälteraufnehmer T auf
die Zufördermittel A, B, C ergibt sich eine Durchsatzkapazität
der auf ihnen geförderten und an das Zentralrad D überführten
Behälterströme A1, B2, C3 in einem Verhältnis von 30% : 40% : 30%.
Die Zufördermittel A, B, C und das Zentralrad D sind dabei im
Überführungsbereich synchron im Gleichlauf angetrieben.
Die räumliche Zuordnung der Zufördermittel A, B, C zum Abför
dermittel D sowie die Anordnung der Behälteraufnehmer auf den
Zufördermitteln bzw. die Belegungsfolge der Behälteraufnehmer
auf den Abfördermitteln D kann auf vielfältige, unterschied
liche Weise erfolgen und bestimmt sich aus den geometrischen
Bedingungen bzw. den jeweiligen räumlichen Bauverhältnissen.
Hierbei ist der Teilungsabstand der Zufördermittel A, B, C am
Umfang des Zentralrades D abhängig vom Verhältnis der Teilung
der Behälteraufnehmer T zur Anzahl der Behälteraufnehmer bzw.
deren Vielfaches auf den Zufördermitteln. Im Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 sind die Zufördermittel A, B, C jeweils mit einem
Spurzahnband AZ bzw. BZ bzw. CZ gemäß Fig. 3 versehen, die um
einen als Sternrad bezeichneten Übergabeförderer AÜ bzw. BÜ
bzw. CÜ herumgeführt sind, die mit dem Zentralrad D zusammen
wirken und die bezogen auf den Teilungsabstand der Behälter
aufnehmer T des Zentralrades D ein aus der Zeichnung nicht
entnehmbares Teilungsraster mit einer Zwölferteilung aufweisen.
Die Spurzahnbänder weisen jeweils ein Teilungsraster mit einer
Zwanzigerteilung auf, d. h. entsprechend der doppelten Anzahl
von den in einem Behälterkasten befindlichen zehn Behältern.
Die Anordnung und die Phasenlage der in diesem Teilungsraster
auf den Zufördermitteln A, B, C vorgesehenen sechs bzw. acht
bzw. sechs Behälteraufnehmer T sind bei dem in Fig. 1 darge
stellten Ausführungsbeispiel so getroffen, daß die zuvor leeren
Behälteraufnehmer T des Zentralrades D nach folgendem Muster
mit Behältern F besetzt werden, welche zur besseren Unter
scheidung durch einfache Kreise vom Zufördermittel A, durch
Doppelkreise vom Zufördermittel B und durch eingekreuzte Kreise
vom Zufördermittel C kommend gekennzeichnet sind:
Nachdem die Behälteraufnehmer T durch Abgabe von Behältern F an
einen Weitertransporteur W freigemacht wurden, werden die mit
1, 4, 8, 11, 14, 18 bzw. 21, 24, 28 bezifferten Behälterauf
nehmer T des Zentralrades D durch die entsprechend bezifferten
Behälteraufnehmer T des Zufördermittels A, die dabei freigelas
senen, mit 3, 6, 7, 10, 13, 16, 17, 20 bzw. 23, 26, 27, 30
bezifferten Behälteraufnehmer durch die entsprechend beziffer
ten Behälteraufnehmer des Zufördermittels B und die danach noch
freigebliebenen, mit 2, 5, 9, 12, 15, 19 bzw. 22, 25, 29 bezif
ferten Behälteraufnehmer durch die entsprechend bezifferten
Behälteraufnehmer des Zufördermittels C besetzt.
Bei der nach den gleichen beschriebenen Gesetzmäßigkeiten
aufgebauten Ausführungsform gemäß Fig. 2, bei welcher die
Zufördermittel A, B, C einen größeren Teilungsabstand am Umfang
des Zentralrades D aufweisen, sind die Anordnung bzw. Zuordnung
und Phasenlage der Behälteraufnehmer T so getroffen, daß die
mit 1, 4, 8, 11, 14, 18 bzw. 21, 24, 28 bezifferten Behälter
aufnehmer T des Zentralrades D durch die entsprechend beziffer
ten Behälteraufnehmer des Zufördermittels A, die mit 3, 6, 7,
10, 13, 16, 17, 20 bzw. 23, 26, 27, 30 bezifferten Behälterauf
nehmer durch die entsprechend bezifferten Behälteraufnehmer des
Zufördermittels B und die mit zwei, 5, 9, 12, 15, 19 bzw. 22,
25, 29 bezifferten Behälteraufnehmer durch die entsprechend
bezifferten Behälteraufnehmer des Zufördermittels C besetzt
werden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Stellungsfolge eines mit einem
Behälter F besetzten Behälteraufnehmers T des Zufördermittels B
wird die spezielle Ausgestaltung der Förderelemente des Förder
mittels B und ihre Funktion beim Passieren der Staustrecke S2
sowie unter Hinzuziehung der Fig. 4 und 5 ihre Zusammen
wirkung mit den Behälteraufnehmern T des Zentralrades D näher
erläutert.
Die in der etwa in einem Winkel von 10° zum Zufördermittel B
verlaufenden Staustrecke S2 dicht an dicht angesammelten
Behälter F, die an parallelen Führungsschienen SF der Stau
strecke an ihrem Halskragen FK hängend gehalten werden, müssen
teilungsgerecht von den als Nocken bzw. als Mitnehmer ausge
bildeten Behälteraufnehmern T des Spurzahnbandes BZ erfaßt
werden. Dies geschieht dadurch , daß die Behälter F am unkon
trollierten Vorrücken durch keilförmige Auflaufnocken N des
Spurzahnbandes BZ gehindert werden, die sich zwischen den
Behälteraufnehmern T erstrecken und am Behälterhals FH angrei
fen.
In der in Fig. 4 gezeigten Förderstellung wird der Behälter F
auf der einen Seite durch den Behälteraufnehmer T des Spurzahn
bandes BZ vorbewegt und am Kragen FK gestützt sowie auf der
Gegenseite noch durch die ortsfeste Führungsschiene SF am
Kragen gestützt und auf dieser vorgeschoben.
In dem Moment, in dem im Zuge der Weiterbewegung des Zuförder
mittels B in Richtung des Pfeils PB die Führungsschiene SF
endet und den Halskragen FK freigibt, untergreift der klammer
artige Behälteraufnehmer T eines um das Zentralrad D gelegten
Spurzahnbandes DZ den Halskragen. In der in Fig. 5 gezeigten
Förderstellung, in der sich die Behälteraufnehmer T der
Förderer B und D gegenüberstehen, wird der Behälter F durch die
Klammer des Behälteraufnehmers T erfaßt und in Förderrichtung
des Pfeils PD im Verband des einreihigen Behälterstromes D4
abgefördert.
Claims (14)
1. Verfahren zum Überführen einer Gruppe von Behälterströmen
in einen einzigen Behälterstrom, dadurch gekennzeichnet, daß
die Aufnahmekapazität des einzigen Behälterstromes (D4) und die
Durchsatzkapazität der aufeinanderfolgend zu diesem zusammen
geführten Behälterströme (A1, B2, C3) derart aufeinander abge
stimmt sind, daß sich ein einziger Behälterstrom (D4) aus fort
laufend teilungsgleich beabstandeten Behältern (F) ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Behälterströme (A1, B2, C3) aus einem aus unterschiedlichen,
den einzelnen Behälterströmen zugeordneten Behälterteilmengen
zusammengesetzten Behältervorrat gespeist werden, wobei die
Durchsatzkapazität der Behälterströme dem Aufteilungsverhältnis
der Behälterteilmengen angepaßt ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Durchsatzkapazität der Behälterströme (A1,
B2, C3) dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Vielfachen des
Aufteilungsverhältnisses der Behälterteilmengen entspricht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
einem Aufteilungsverhältnis von 3 : 4 : 3 bei drei Behälterteil
mengen ein Durchsatz der Behälterströme (A1, B2, C3) von
30% : 40% : 30% entspricht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Aufnahmekapazität des einzigen Behälter
stromes (D4) einem Vielfachen einer Behältervorratsmenge ent
spricht.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahmekapazität des einzigen Behälterstromes (D4) dem
Dreifachen einer Behältervorratsmenge entspricht.
7. Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von auf mehreren
Zufördermitteln herangeführten Behälterströmen in einen auf
einem mit den Zufördermitteln zusammenwirkenden Abfördermittel
gebildeten einzigen Behälterstrom, dadurch gekennzeichnet, daß
die als Endlosförderer ausgebildeten Zufördermittel (A, B, C)
und das als Endlosförderer ausgebildete Abfördermittel (D)
derart mit Behälteraufnehmer (T) versehen und mit einem der
artigen Teilungsabstand einander zugeordnet sind, daß nach dem
Passieren aller Zufördermittel sämtliche Behälteraufnehmer des
Abfördermittels fortlaufend und in gleichmäßigen Abständen mit
Behältern (F) besetzt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zufördermittel (A, B, C) mit einer unterschiedlichen Anzahl
von Behälteraufnehmern (T) versehen sind, deren zahlenmäßige
Aufteilung an das Aufteilungsverhältnis des Reiheninhalts eines
Behälterkastens angepaßt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Anzahl der Behälteraufnehmer (T) der Zufördermittel (A,
B, C) dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Vielfachen des Auf
teilungsverhältnisses des Reiheninhalts des Behälterkastens
entspricht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einem Reiheninhalt des Behälterkastens im Verhältnis
3 : 4 : 3 drei Zufördermittel (A, B, C) mit jeweils sechs bzw. acht
bzw. sechs Behälteraufnehmern (T) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Anzahl der Behälteraufnehmer (T) des
Abfördermittels (D) einem Vielfachen des Inhalts eines
Behälterkastens entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß
das Abfördermittel (D) mit einer dem Dreifachen eines Kasten
inhalts entsprechenden Anzahl von Behälteraufnehmern (T) ver
sehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zufördermittel (A, B, C) jeweils aus
einem Behälterstauvorrat (V1 bzw. V2 bzw. V3) beschickbar sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Zufördermittel (A, B, C) jeweils einen
mit dem Abfördermittel (D) zusammenwirkenden Übergabeförderer
(AÜ; BÜ; CÜ) aufweisen, deren Teilungsabstand am Umfang des
Abfördermittels sich in Abhängigkeit vom Verhältnis der Teilung
des Übergabeförderers (definiertes Maß aus der Teilung der
Behälteraufnehmer T) zur Anzahl der Behälteraufnehmer (T) bzw.
deren Vielfaches auf den Zufördermitteln ergibt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19924203679 DE4203679A1 (de) | 1992-02-08 | 1992-02-08 | Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom |
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| DE19924203679 DE4203679A1 (de) | 1992-02-08 | 1992-02-08 | Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4203679A1 true DE4203679A1 (de) | 1993-08-12 |
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ID=6451244
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|---|---|---|---|
| DE19924203679 Withdrawn DE4203679A1 (de) | 1992-02-08 | 1992-02-08 | Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom |
Country Status (1)
| Country | Link |
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