[go: up one dir, main page]

DE4203679A1 - Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom

Info

Publication number
DE4203679A1
DE4203679A1 DE19924203679 DE4203679A DE4203679A1 DE 4203679 A1 DE4203679 A1 DE 4203679A1 DE 19924203679 DE19924203679 DE 19924203679 DE 4203679 A DE4203679 A DE 4203679A DE 4203679 A1 DE4203679 A1 DE 4203679A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
conveyor
bottles
receivers
feed means
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924203679
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Fiwek
Willibald Dr Leipold
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Omega Produktions und Getraenketechnik GmbH
Original Assignee
Alfill Getraenketechnik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Alfill Getraenketechnik GmbH filed Critical Alfill Getraenketechnik GmbH
Priority to DE19924203679 priority Critical patent/DE4203679A1/de
Publication of DE4203679A1 publication Critical patent/DE4203679A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G47/00Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
    • B65G47/52Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
    • B65G47/68Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor
    • B65G47/681Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices adapted to receive articles arriving in one layer from one conveyor lane and to transfer them in individual layers to more than one conveyor lane or to one broader conveyor lane, or vice versa, e.g. combining the flows of articles conveyed by more than one conveyor from distinct, separate conveyor lanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Branching, Merging, And Special Transfer Between Conveyors (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Überführen einer Gruppe von Behälterströmen in einen einzigen Behälterstrom.
Die Erfindung betrifft außerdem eine Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von auf mehreren Zufördermitteln herangeführten Behälterströmen in einen auf einem mit den Zufördermitteln zu­ sammenwirkenden Abfördermittel gebildeten einzigen Behälter­ strom.
Verfahren und Vorrichtungen der eingangs bezeichneten Art sind einsetzbar im Rahmen einer Wiederverwendung von Leergutbehäl­ tern, insbesondere Mehrwegflaschen, bzw. deren Rückführung und Eingliederung in einen Verarbeitungsprozeß, der alle üblicher­ weise vorgesehenen Behandlungsstufen umfaßt, wie zum Beispiel Aussondern, Sortieren, Reinigen, Befüllen, Etikettieren und Verschließen, wobei jeweils ein einreihiger Flaschenstrom alle entsprechenden Arbeitsstationen durchläuft. Derartige Mehrwegglaschen, wie zum Beispiel PET-Flaschen, werden üblicherweise in dreireihigen Flaschen-Transportkästen angeliefert, nach deren Entleerung sich drei parallele Flaschenströme bilden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, mehrere derartige Flaschenströme kontinuierlich zu einem einzigen einreihigen Flaschenstrom zu vereinigen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Auf­ nahmekapazität des einzigen Behälterstromes und die Durchsatz­ kapazität der aufeinanderfolgend zu diesem zusammengeführten Behälterströme derart aufeinander abgestimmt sind, daß sich ein einziger Behälterstrom aus fortlaufend teilungsgleich beabstandeten Behältern ergibt. Da die Transportkästen gewöhnlich eine unterschiedliche Flaschenanzahl je Flaschenreihe aufweisen, sorgt eine vorteil­ hafte Weiterbildung dafür, daß auch in diesem Fall eine gleich­ mäßige Abförderung gewährleistet ist ohne daß sich in der aus der längeren Flaschenreihe gespeisten Zuförderstrecke ein längerer Rückstau bildet. Dies wird dadurch erreicht, daß die Behälterströme aus einem aus unterschiedlichen, den einzelnen Behälterströmen zugeordneten Behälterteilmengen zusammenge­ setzten Behältervorrat gespeist werden, wobei die Durchsatz­ kapazität der Behälterströme dem Aufteilungsverhältnis der Behälterteilmengen angepaßt ist. Ein idealer Förderfluß ergibt sich nach einem weiteren Vor­ schlag dadurch, daß die Durchsatzkapazität der Behälterströme dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Vielfachen des Auftei­ lungsverhältnisses der Behälterteilmengen entspricht.
Im Hinblick auf die üblicherweise verwendeten Behältergrößen ist außerdem vorgesehen, daß einem Aufteilungsverhältnis von 3 : 4 : 3 bei drei Behälterteilmengen ein Durchsatz der Behälter­ ströme von 30% : 40% : 30% entspricht. Um die Durchsatzkapazität bzw. die Fördermenge je Zeiteinheit zu erhöhen, ist darüber hinaus vorgesehen, daß die Aufnahme­ kapazität des einzigen Behälterstromes einem Vielfachen einer Behältervorratsmenge entspricht. Gemäß einer bevorzugten Ver­ fahrensweise ist dies beispielsweise dadurch möglich, daß die Aufnahmekapazität des einzigen Behälterstromes dem Dreifachen einer Behältervorratsmenge entspricht.
Die Vorrichtung zur Durchführung des eingangs bezeichneten Ver­ fahrens ist dadurch gekennzeichnet, daß die als Endlosförderer ausgebildeten Zufördermittel und das als Endlosförderer ausge­ bildete Abfördermittel derart mit Behälteraufnehmern versehen und mit einem derartigen Teilungsabstand einander zugeordnet sind, daß nach dem Passieren aller Zufördermittel sämtliche Behälteraufnehmer des Abfördermittels fortlaufend und in gleichmäßigen Abständen mit Behältern besetzt sind.
Da die zu entleerenden Transportkästen üblicherweise ein spe­ zielles Füllbild mit mehr oder weniger Flaschen je Flaschen­ reihe aufweisen, ist es zur Vermeidung eines Flaschenstaus in der aus den längeren Flaschenreihen gespeisten Förderstrecke vorteilhaft, wenn die Zufördermittel mit einer unterschied­ lichen Anzahl von Behälteraufnehmern versehen sind, deren zahlenmäßige Aufteilung an das Aufteilungsverhältnis des Rei­ heninhalts eines Behälterkastens angepaßt ist.
Zweckmäßigerweise entspricht die Anzahl der Behälteraufnehmer der Zufördermittel dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Viel­ fachen des Aufteilungsverhältnisses des Reiheninhalts des Behälterkastens, wobei nach einem weiteren Vorschlag bei einem Reiheninhalt des Behälterkastens im Verhältnis 3 : 4 : 3 drei Zufördermittel mit jeweils sechs bzw. acht bzw. sechs Behälter­ aufnehmern vorgesehen sind.
Als zusätzliche leistungssteigernde Maßnahme wird außerdem vor­ geschlagen, daß die Anzahl der Behälteraufnehmer des Abförder­ mittels einem Vielfachen des Inhaltes eines Behälterkastens entspricht. Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird diese leistungssteigernde Wirkung dadurch erzielt, daß das Abförder­ mittel mit einer dem Dreifachen eines Kasteninhalts entspre­ chenden Anzahl von Behälteraufnehmern versehen ist.
Zweckmäßigerweise werden die Zufördermittel jeweils aus einem Behälterstauvorrat beschickt.
Es ist denkbar, jeweils eine entsprechende Anzahl von Behälter­ aufnehmern des Abfördermittels aufeinanderfolgend jeweils von einem stromauf angeordneten Zufördermittel lückenlos mit Behäl­ tern besetzen zu lassen. Eine günstigere Verteilung nicht zu­ letzt im Hinblick auf die Entnahme aus dem jeweiligen Stauvorrat wird nach einer vorteilhaften Weiterbildung dadurch erreicht, daß die Zufördermittel jeweils einen mit dem Abfördermittel zusammenwirkenden Übergabeförderer aufweisen, deren Teilungsab­ stand am Umfang des Abfördermittels in Abhängigkeit vom Ver­ hältnis der Teilung des Übergabeförderers (definiertes Maß aus der Teilung der Behälteraufnehmer) zur Anzahl der Behälter­ aufnehmer bzw. deren Vielfaches auf den Zufördermitteln ergibt. Bei dieser Anordnung ist die Verteilung der Zufördermittel am Umfang des Abfördermittels und die jeweilige Phasenlage der Zufördermittel relativ zum Abfördermittel derart, daß von einem jeweils vorhergehenden Zufördermittel freigelassene Behälter­ aufnehmer mit einem besetzten Behälteraufnehmer eines nachfol­ genden Zufördermittels korrespondieren. Auf diese Weise werden abwechselnd voreilende bzw. nacheilende, vom jeweils vorherge­ henden Zufördermittel freigelassene Behälteraufnehmer des Ab­ fördermittels durch nachfolgende Zufördermittel beschickt.
Der mit der Erfindung erzielte Vorteil besteht darin, daß rela­ tiv leichtgewichtige, wiederverwendbare Kunststoffflaschen, sogenannte PET-Flaschen, die hängend an ihrem Halskragen gehal­ ten transportiert werden, auf geordnete, effektive Weise einer Wiederverwendung zugeführt werden, indem sie unmittelbar nach ihrer Entleerung aus Transportkästen aus einer sich daran an­ schließenden mehrreihigen Staustrecke über mehrere, jeweils einer Staustrecke zugeordnete Zufördermittel einem einreihig transportierenden Abfördermittel zugeführt werden, wobei eine Systembefüllung durch eine besondere graduelle Zuordnung der Behälteraufnehmer der Zufördermittel zu den Behälteraufnehmern des Abfördermittels in einem definierten Teilungsverhältnis eine folgerichtige Beschickung ermöglicht.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den beigefügten Abbildungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematisch dargestellte Überführungsvorrich­ tung zur Zusammenführung von drei Behälterströmen zu einem einzigen Behälterstrom,
Fig. 2 ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Über­ führungsvorrichtung,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung im Bereich der Über­ führungszone zwischen einem Zufördermittel und einem Abfördermittel,
Fig. 4 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie IV-IV gemäß Fig. 3 und
Fig. 5 einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie V-V gemäß Fig. 3.
Das in Fig. 1 dargestellte Fördersystem dient zum Zusammen­ führen von drei auf Zufördermitteln A, B, C gebildeten Behäl­ terströmen in Form von Flaschenströmen A1, B2, C3 zu einem auf einem als Zentralrad ausgebildeten Abfördermittel D gebildeten einzigen Behälterstrom D4. Jedem der Zufördermittel A, B, C ist eine einen Behältervorrat V1, V2, V3 aufbauende Staustrecke S1, S2, S3 zugeordnet, auf der dicht an dicht und an einem Hals­ kragen FK hängend die Behälter in Form von PET-Flaschen F zu­ geführt werden, die auf nicht dargestellte Weise aus jeweils mit drei Behälterreihen versehenen Behälterkästen zwecks Wie­ derverwendung entleert werden.
Da sich die Behälterreihen der Behälterkästen aus einer Behäl­ terteilmengen bildenden unterschiedlichen Anzahl von Behältern zusammensetzen, im vorliegenden Beispiel aus drei bzw. vier bzw. drei Behältern, wird der auf der mittleren Staustrecke S2 aus der aus vier Behältern bestehenden Behälterteilmenge auf­ gebaute Behältervorrat V2 pro Zeiteinheit schneller aufgefüllt als die beiden äußeren Behältervorräte V1 und V3 auf der Stau­ strecke S1 bzw. S3. Um auf der Gegenseite beim Zusammenführen der Behälterströme A1, B2, C3 diese ungleiche Staubildung durch einen entsprechend intensiveren Vorratsabbau auf der mittleren Staustrecke S2 zu kompensieren, sind die Zufördermittel A, B, C mit einer dem Aufteilungsverhältnis der Behälterteilmengen von 3 : 4 : 3 entsprechenden Anzahl von Behälteraufnehmern T versehen, im dargestellten Ausführungsbeispiel mit sechs bzw. acht bzw. sechs Behälteraufnehmern. Das Zentralrad D ist mit einer einem Mehrfachen einer Behältervorratsmenge entsprechenden Anzahl von Behälteraufnehmern T versehen, im dargestellten Ausführungsbei­ spiel mit der dreifachen Menge, d. h. bei der genannten Kasten­ kapazität von zehn Behältern mit dreißig Behälteraufnehmern.
Bei der beschriebenen Aufteilung der Behälteraufnehmer T auf die Zufördermittel A, B, C ergibt sich eine Durchsatzkapazität der auf ihnen geförderten und an das Zentralrad D überführten Behälterströme A1, B2, C3 in einem Verhältnis von 30% : 40% : 30%. Die Zufördermittel A, B, C und das Zentralrad D sind dabei im Überführungsbereich synchron im Gleichlauf angetrieben. Die räumliche Zuordnung der Zufördermittel A, B, C zum Abför­ dermittel D sowie die Anordnung der Behälteraufnehmer auf den Zufördermitteln bzw. die Belegungsfolge der Behälteraufnehmer auf den Abfördermitteln D kann auf vielfältige, unterschied­ liche Weise erfolgen und bestimmt sich aus den geometrischen Bedingungen bzw. den jeweiligen räumlichen Bauverhältnissen. Hierbei ist der Teilungsabstand der Zufördermittel A, B, C am Umfang des Zentralrades D abhängig vom Verhältnis der Teilung der Behälteraufnehmer T zur Anzahl der Behälteraufnehmer bzw. deren Vielfaches auf den Zufördermitteln. Im Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 sind die Zufördermittel A, B, C jeweils mit einem Spurzahnband AZ bzw. BZ bzw. CZ gemäß Fig. 3 versehen, die um einen als Sternrad bezeichneten Übergabeförderer AÜ bzw. BÜ bzw. CÜ herumgeführt sind, die mit dem Zentralrad D zusammen­ wirken und die bezogen auf den Teilungsabstand der Behälter­ aufnehmer T des Zentralrades D ein aus der Zeichnung nicht entnehmbares Teilungsraster mit einer Zwölferteilung aufweisen. Die Spurzahnbänder weisen jeweils ein Teilungsraster mit einer Zwanzigerteilung auf, d. h. entsprechend der doppelten Anzahl von den in einem Behälterkasten befindlichen zehn Behältern.
Die Anordnung und die Phasenlage der in diesem Teilungsraster auf den Zufördermitteln A, B, C vorgesehenen sechs bzw. acht bzw. sechs Behälteraufnehmer T sind bei dem in Fig. 1 darge­ stellten Ausführungsbeispiel so getroffen, daß die zuvor leeren Behälteraufnehmer T des Zentralrades D nach folgendem Muster mit Behältern F besetzt werden, welche zur besseren Unter­ scheidung durch einfache Kreise vom Zufördermittel A, durch Doppelkreise vom Zufördermittel B und durch eingekreuzte Kreise vom Zufördermittel C kommend gekennzeichnet sind:
Nachdem die Behälteraufnehmer T durch Abgabe von Behältern F an einen Weitertransporteur W freigemacht wurden, werden die mit 1, 4, 8, 11, 14, 18 bzw. 21, 24, 28 bezifferten Behälterauf­ nehmer T des Zentralrades D durch die entsprechend bezifferten Behälteraufnehmer T des Zufördermittels A, die dabei freigelas­ senen, mit 3, 6, 7, 10, 13, 16, 17, 20 bzw. 23, 26, 27, 30 bezifferten Behälteraufnehmer durch die entsprechend beziffer­ ten Behälteraufnehmer des Zufördermittels B und die danach noch freigebliebenen, mit 2, 5, 9, 12, 15, 19 bzw. 22, 25, 29 bezif­ ferten Behälteraufnehmer durch die entsprechend bezifferten Behälteraufnehmer des Zufördermittels C besetzt.
Bei der nach den gleichen beschriebenen Gesetzmäßigkeiten aufgebauten Ausführungsform gemäß Fig. 2, bei welcher die Zufördermittel A, B, C einen größeren Teilungsabstand am Umfang des Zentralrades D aufweisen, sind die Anordnung bzw. Zuordnung und Phasenlage der Behälteraufnehmer T so getroffen, daß die mit 1, 4, 8, 11, 14, 18 bzw. 21, 24, 28 bezifferten Behälter­ aufnehmer T des Zentralrades D durch die entsprechend beziffer­ ten Behälteraufnehmer des Zufördermittels A, die mit 3, 6, 7, 10, 13, 16, 17, 20 bzw. 23, 26, 27, 30 bezifferten Behälterauf­ nehmer durch die entsprechend bezifferten Behälteraufnehmer des Zufördermittels B und die mit zwei, 5, 9, 12, 15, 19 bzw. 22, 25, 29 bezifferten Behälteraufnehmer durch die entsprechend bezifferten Behälteraufnehmer des Zufördermittels C besetzt werden.
Bei der in Fig. 3 dargestellten Stellungsfolge eines mit einem Behälter F besetzten Behälteraufnehmers T des Zufördermittels B wird die spezielle Ausgestaltung der Förderelemente des Förder­ mittels B und ihre Funktion beim Passieren der Staustrecke S2 sowie unter Hinzuziehung der Fig. 4 und 5 ihre Zusammen­ wirkung mit den Behälteraufnehmern T des Zentralrades D näher erläutert.
Die in der etwa in einem Winkel von 10° zum Zufördermittel B verlaufenden Staustrecke S2 dicht an dicht angesammelten Behälter F, die an parallelen Führungsschienen SF der Stau­ strecke an ihrem Halskragen FK hängend gehalten werden, müssen teilungsgerecht von den als Nocken bzw. als Mitnehmer ausge­ bildeten Behälteraufnehmern T des Spurzahnbandes BZ erfaßt werden. Dies geschieht dadurch , daß die Behälter F am unkon­ trollierten Vorrücken durch keilförmige Auflaufnocken N des Spurzahnbandes BZ gehindert werden, die sich zwischen den Behälteraufnehmern T erstrecken und am Behälterhals FH angrei­ fen.
In der in Fig. 4 gezeigten Förderstellung wird der Behälter F auf der einen Seite durch den Behälteraufnehmer T des Spurzahn­ bandes BZ vorbewegt und am Kragen FK gestützt sowie auf der Gegenseite noch durch die ortsfeste Führungsschiene SF am Kragen gestützt und auf dieser vorgeschoben.
In dem Moment, in dem im Zuge der Weiterbewegung des Zuförder­ mittels B in Richtung des Pfeils PB die Führungsschiene SF endet und den Halskragen FK freigibt, untergreift der klammer­ artige Behälteraufnehmer T eines um das Zentralrad D gelegten Spurzahnbandes DZ den Halskragen. In der in Fig. 5 gezeigten Förderstellung, in der sich die Behälteraufnehmer T der Förderer B und D gegenüberstehen, wird der Behälter F durch die Klammer des Behälteraufnehmers T erfaßt und in Förderrichtung des Pfeils PD im Verband des einreihigen Behälterstromes D4 abgefördert.

Claims (14)

1. Verfahren zum Überführen einer Gruppe von Behälterströmen in einen einzigen Behälterstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekapazität des einzigen Behälterstromes (D4) und die Durchsatzkapazität der aufeinanderfolgend zu diesem zusammen­ geführten Behälterströme (A1, B2, C3) derart aufeinander abge­ stimmt sind, daß sich ein einziger Behälterstrom (D4) aus fort­ laufend teilungsgleich beabstandeten Behältern (F) ergibt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Behälterströme (A1, B2, C3) aus einem aus unterschiedlichen, den einzelnen Behälterströmen zugeordneten Behälterteilmengen zusammengesetzten Behältervorrat gespeist werden, wobei die Durchsatzkapazität der Behälterströme dem Aufteilungsverhältnis der Behälterteilmengen angepaßt ist.
3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Durchsatzkapazität der Behälterströme (A1, B2, C3) dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Vielfachen des Aufteilungsverhältnisses der Behälterteilmengen entspricht.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß einem Aufteilungsverhältnis von 3 : 4 : 3 bei drei Behälterteil­ mengen ein Durchsatz der Behälterströme (A1, B2, C3) von 30% : 40% : 30% entspricht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Aufnahmekapazität des einzigen Behälter­ stromes (D4) einem Vielfachen einer Behältervorratsmenge ent­ spricht.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmekapazität des einzigen Behälterstromes (D4) dem Dreifachen einer Behältervorratsmenge entspricht.
7. Vorrichtung zum Überführen einer Gruppe von auf mehreren Zufördermitteln herangeführten Behälterströmen in einen auf einem mit den Zufördermitteln zusammenwirkenden Abfördermittel gebildeten einzigen Behälterstrom, dadurch gekennzeichnet, daß die als Endlosförderer ausgebildeten Zufördermittel (A, B, C) und das als Endlosförderer ausgebildete Abfördermittel (D) derart mit Behälteraufnehmer (T) versehen und mit einem der­ artigen Teilungsabstand einander zugeordnet sind, daß nach dem Passieren aller Zufördermittel sämtliche Behälteraufnehmer des Abfördermittels fortlaufend und in gleichmäßigen Abständen mit Behältern (F) besetzt sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufördermittel (A, B, C) mit einer unterschiedlichen Anzahl von Behälteraufnehmern (T) versehen sind, deren zahlenmäßige Aufteilung an das Aufteilungsverhältnis des Reiheninhalts eines Behälterkastens angepaßt ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Behälteraufnehmer (T) der Zufördermittel (A, B, C) dem Aufteilungsverhältnis bzw. einem Vielfachen des Auf­ teilungsverhältnisses des Reiheninhalts des Behälterkastens entspricht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Reiheninhalt des Behälterkastens im Verhältnis 3 : 4 : 3 drei Zufördermittel (A, B, C) mit jeweils sechs bzw. acht bzw. sechs Behälteraufnehmern (T) vorgesehen sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Behälteraufnehmer (T) des Abfördermittels (D) einem Vielfachen des Inhalts eines Behälterkastens entspricht.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Abfördermittel (D) mit einer dem Dreifachen eines Kasten­ inhalts entsprechenden Anzahl von Behälteraufnehmern (T) ver­ sehen ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufördermittel (A, B, C) jeweils aus einem Behälterstauvorrat (V1 bzw. V2 bzw. V3) beschickbar sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 7 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Zufördermittel (A, B, C) jeweils einen mit dem Abfördermittel (D) zusammenwirkenden Übergabeförderer (AÜ; BÜ; CÜ) aufweisen, deren Teilungsabstand am Umfang des Abfördermittels sich in Abhängigkeit vom Verhältnis der Teilung des Übergabeförderers (definiertes Maß aus der Teilung der Behälteraufnehmer T) zur Anzahl der Behälteraufnehmer (T) bzw. deren Vielfaches auf den Zufördermitteln ergibt.
DE19924203679 1992-02-08 1992-02-08 Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom Withdrawn DE4203679A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924203679 DE4203679A1 (de) 1992-02-08 1992-02-08 Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19924203679 DE4203679A1 (de) 1992-02-08 1992-02-08 Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE4203679A1 true DE4203679A1 (de) 1993-08-12

Family

ID=6451244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19924203679 Withdrawn DE4203679A1 (de) 1992-02-08 1992-02-08 Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE4203679A1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997018149A1 (de) * 1995-11-15 1997-05-22 Alfill Engineering Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur vereinzelung von getränkebehältern
WO2006097796A3 (en) * 2005-03-15 2006-11-30 Sacmi Filling Spa A system to optimize the feeding of bottles in filling plants
EP1832533A1 (de) * 2006-03-09 2007-09-12 Khs Ag Förderweiche
ITBO20130262A1 (it) * 2013-05-24 2014-11-25 Gd Spa Dispositivo alimentatore di prodotti di ridotte dimensioni longitudinali di macchine del settore del tabacco.
DE102023102680A1 (de) * 2023-02-03 2024-08-08 Krones Aktiengesellschaft Behälterbehandlungsanlage mit verbesserter Zuführung

Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2132566A1 (de) * 1971-04-09 1972-11-24 Manouvrier Gabriel
GB1330300A (en) * 1970-12-31 1973-09-12 Molins Machine Co Ltd Article handling apparatus
DE2259720A1 (de) * 1972-12-06 1974-06-12 Holstein & Kappert Maschf Vorrichtung zum abstandsgleichen zufuehren von gefaessen
DE2923908A1 (de) * 1978-06-15 1979-12-20 Kirin Brewery Vorrichtung zur automatisierten fuehrung und regulierung des transports von gegenstaenden in einer foerderanlage
DE2702041B2 (de) * 1976-01-21 1981-01-08 Paper Converting Machine Co., Green Bay, Wis. (V.St.A.) Vorrichtung zum wahlweisen Aufteilen einer Reihe von einzelnen gewickelten Rollen aus Folien o.dgl. von einem Zuförderer über einen Zwischenförderer an eine Anzahl von Verteilförderern
DE2308910C3 (de) * 1973-02-23 1981-05-07 Datz, Hermann, Dr.Rer.Pol., 5470 Andernach Vorrichtung zum selbsttätigen Prüfen von Hohlgläsern, zum Beispiel Flaschen mit engem Hals, auf Schadstellen und Verunreinigungen durch Fremdkörper, Laugen- und Waschwasserreste

Patent Citations (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB1330300A (en) * 1970-12-31 1973-09-12 Molins Machine Co Ltd Article handling apparatus
FR2132566A1 (de) * 1971-04-09 1972-11-24 Manouvrier Gabriel
DE2259720A1 (de) * 1972-12-06 1974-06-12 Holstein & Kappert Maschf Vorrichtung zum abstandsgleichen zufuehren von gefaessen
DE2308910C3 (de) * 1973-02-23 1981-05-07 Datz, Hermann, Dr.Rer.Pol., 5470 Andernach Vorrichtung zum selbsttätigen Prüfen von Hohlgläsern, zum Beispiel Flaschen mit engem Hals, auf Schadstellen und Verunreinigungen durch Fremdkörper, Laugen- und Waschwasserreste
DE2702041B2 (de) * 1976-01-21 1981-01-08 Paper Converting Machine Co., Green Bay, Wis. (V.St.A.) Vorrichtung zum wahlweisen Aufteilen einer Reihe von einzelnen gewickelten Rollen aus Folien o.dgl. von einem Zuförderer über einen Zwischenförderer an eine Anzahl von Verteilförderern
DE2923908A1 (de) * 1978-06-15 1979-12-20 Kirin Brewery Vorrichtung zur automatisierten fuehrung und regulierung des transports von gegenstaenden in einer foerderanlage

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1997018149A1 (de) * 1995-11-15 1997-05-22 Alfill Engineering Gmbh & Co. Kg Vorrichtung zur vereinzelung von getränkebehältern
WO2006097796A3 (en) * 2005-03-15 2006-11-30 Sacmi Filling Spa A system to optimize the feeding of bottles in filling plants
EP1832533A1 (de) * 2006-03-09 2007-09-12 Khs Ag Förderweiche
ITBO20130262A1 (it) * 2013-05-24 2014-11-25 Gd Spa Dispositivo alimentatore di prodotti di ridotte dimensioni longitudinali di macchine del settore del tabacco.
DE102023102680A1 (de) * 2023-02-03 2024-08-08 Krones Aktiengesellschaft Behälterbehandlungsanlage mit verbesserter Zuführung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4243010C1 (de) Packmaschine
DE4243008C1 (de) Packmaschine
EP0638478B1 (de) Vorrichtung zum Entnehmen von Gefässen aus Transportbehältern
DE102018219082A1 (de) Vorrichtung zum Gruppieren von Behältern
EP0574750A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umformen eines mehrspurigen Gefässstromes in einen einspurigen Gefässstrom
EP2785621B1 (de) Verfahren und system zum ordnen mehrerer in einem massenstrom bewegter artikel
DE4203679A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ueberfuehren einer gruppe von behaelterstroemen in einen einzigen behaelterstrom
EP2154073B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum getakteten Befüllen einer Mehrzahl von Behältern
DE202016105439U1 (de) Behälterbehandlungsanlage zum Füllen von verschiedenen Produkten in Behälter und zum Verpacken der Behälter in verschiedenen Verpackungsgrößen
DE20006059U1 (de) Anordnung zur Sortierung von Gefäßen
DE102015201852B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Geschwindigkeitsabbau eines Behälterstroms in einer Behälterbehandlungsanlage
DE4213557A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umformen einer aufrechtstehend auf einem Fördermittel einspurig aus einer Gefäßbehandlungsmaschine auslaufenden Gefäßreihe
DE2806057C2 (de) Vorrichtung zum Sortieren beliebiger, aufrecht stehender Behälter
EP2202159A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Erstellen von Gebinden aus mindestens zwei Flüssigkeitsbehältern
DE3637250A1 (de) Vorrichtung zum ueberfuehren von gegenstaenden
DE2627277C2 (de) Verfahren zum geräuscharmen Zusammenführen von Gefäßen
DE102014107558A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Umpacken von Gegenständen
EP3752438B1 (de) Vorrichtung und verfahren zum zuführen einer behältergruppe an eine getaktete behandlungsmaschine
DE102011007935A1 (de) Anordnung mehrerer miteinander gekoppelter Behälterhandhabungs- und/oder Behälterbehandlungsmodule und Verfahren zum Transport, zur Behandlung und/oder Handhabung von Behältern
EP0066720A1 (de) Verfahren zum Bereitstellen von Flaschen oder dgl.
EP0218002B1 (de) Verteilvorrichtung für Flaschen
CH686363A5 (de) Foerderanlage.
DE3044597A1 (de) Fuellmaschine zum kombinierten abfuellen von flaschen und dosen
EP2496501A1 (de) Förderanlage für getränkebehälter
DE9318559U1 (de) Transportgutdrehvorrichtung

Legal Events

Date Code Title Description
OM8 Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law
8127 New person/name/address of the applicant

Owner name: OMEGA PRODUKTIONS- UND GETRAENKETECHNIK GMBH, 2230

8139 Disposal/non-payment of the annual fee