DE420327C - Als Schlagwerkzeug arbeitender Steinbohrer - Google Patents
Als Schlagwerkzeug arbeitender SteinbohrerInfo
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- DE420327C DE420327C DEF57721D DEF0057721D DE420327C DE 420327 C DE420327 C DE 420327C DE F57721 D DEF57721 D DE F57721D DE F0057721 D DEF0057721 D DE F0057721D DE 420327 C DE420327 C DE 420327C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/14—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by boring or drilling
- B28D1/146—Tools therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Als Schlagwerkzeug arbeitender Steinbohrer. Die Erfindung betrifft einen als Schlagwerkzeug arbeitenden Steinbohrer mit gebogener, durch dachartige Abschrägung der Schneidenflächen gebildeter Schneide und zwei schraubenförmigen Spanabführungen. Der Bohrer wird durch Hammerschläge in das Gestein o. dgl. vorgetrieben und an seinem Griff von Hand oder mittels eines Halters nach einem Schlag etwas gedreht.
- Die bekannten Steinbohrer dieser Art haben den Mangel, daß sie sich beim Einschlagen im Bohrloch leicht festsetzen und dann nur mit Anstrengung gedreht werden können. Dieser Mangel wird durch die vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, daß die bei der Drehschaltung vorangehende Schneidenfläche auf den beiden Schneidenhälften in ihrer von der Schneide abliegenden Zone eine andere schwächere Neigung hat als wie die an der Schneide liegende Zone. Die Wirkung dieser Anordnung ist, daß der Bohrer beim Eindringen in das zu bohrende Material im zweiten Teil des ihm durch den Hammerschlag erteilten kleinen Eindringhubes in der von ihm gebildeten Scharte etwas entgegengesetzt der Richtung der Schaltdrehung zurückgedreht ,wird. Der Bohrer wird hierdurch gelockert und der ihn festhaltende Reibungswiderstand gebrochen, so daß er leicht gelüftet und gedreht werden kann. Die Wirkung dieser Ausbildung der vorangehenden Schneidenhälften wird noch erhöht, wenn die bei der Schaltdrehung nachfolgenden S@chneidenflächen etwas eingedrückt geschliffen werden.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachfolgend beschrieben und durch die beiliegende Zeichnung erläutert.
- Abb. i zeigt einen Steinbohrer gemäß der Erfindung von vorn gesehen.
- Abb. z eine Aufsicht auf den Bohrer.
- Abb. 3 sind senkrechte Schnitte durch den Bohrer nach Linie A-B, C-D, E-F in Abb. 2. Die Erfindung wird an einem Bohrer i mit Halter 2 und gebogener, durch dachartige Absührägung der Schneidenflächen gebildeter meißelartiger Schneide ; und zwei schraubenlinienförmigen Spanabführungen 4. beschrieben. Bei diesem Bohrer hat die Schneide 3 zwei wechselseitig liegende vorangehende Schneidenflächen 5 und zwei wechselseitig liegende nachfolgende S@chneidenfiächen 6. Die Erfindung besteht darin, daß die in Richtung der Schaltdrehung vorangehenden Schneidenflächen 5 in ihrer von. der Schneide abliegenden Zone 8 längs der Kante 7 der Spanabführu@ngen q. eine andere schwächere Neigung haben als unmittelbarander Schneide selbst. Diese schwächere Neigung 8 erstreckt sich von außen her allmählich verlaufend bis über die Mitte der Schneide 3.
- Wird der Bohrer im Bohrloch durch Hammerschläge vorgetrieben, so wirkt zunächst die Schneide 3 in üblicher Weise. Im zweiten Teil des ihm durch den Hammerschlag erteilten kleinen Eindringhubes wird aber dann. der Bohrer in der von ihm gebildeten Scharte durch die eine kleine Zurückdrehung des Bohrers bewirkenden zurückliegenden Flächen 8 der Schneide 3 gelockert und der ihn festhaltende Reibungswiderstand gebrochen" so daß er leicht gelüftet und gedreht werden kann.
- Die Wirkung dieser Ausbildung der vorangehenden Schneidenflächen 5, 8 wird noch erhöht, wenn die nachfolgenden Schneidenflächen 6 etwas eingedrückt gesch,iffen werden. Eine solche Eindrückung hat daneben den Vorzug, daß das gebohrte Material unbehindert in die Spanabführungen q. gelangen kann.
Claims (1)
- PATENT-AIVSPRUCIl: Als Schlagwerkzeug arbeitender Steinbohrer mit gebogener durch dachartige Abschrägung der S.chneidenflächen gebildeter Schneide und zwei schraubenförmiger S:panabführungsnuten, dadurch gekennzeichnet, daß zur Lockerung des eingeschlagenen Bohrers zwecks Durchschaltung nach jedem Schlage die bei der Drehschaltung vorangehende Schneidenfläche auf den beiden Sühneidenhälften in ihrer von der Schneide abliegenden Zone (8) eine andere schwächere Neigung hat als wie die an der Schneide liegende Zone (5), so daß sie im zweitem Teil des Bohrervors,chubes eine kleine Rückdrehung des Bohrers von der im ersten Teil von der Schneiderzone gebildeten Schartenfläche unter Aufhebung des Reibungswiderstandes an dieser Stelle herbeiführt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEF57721D DE420327C (de) | Als Schlagwerkzeug arbeitender Steinbohrer |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEF57721D DE420327C (de) | Als Schlagwerkzeug arbeitender Steinbohrer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE420327C true DE420327C (de) | 1925-10-21 |
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ID=7108350
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF57721D Expired DE420327C (de) | Als Schlagwerkzeug arbeitender Steinbohrer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE420327C (de) |
-
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- DE DEF57721D patent/DE420327C/de not_active Expired
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