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DE420299C - Vorrichtung zum Ausgeben von Billetts - Google Patents

Vorrichtung zum Ausgeben von Billetts

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Publication number
DE420299C
DE420299C DEM82918D DEM0082918D DE420299C DE 420299 C DE420299 C DE 420299C DE M82918 D DEM82918 D DE M82918D DE M0082918 D DEM0082918 D DE M0082918D DE 420299 C DE420299 C DE 420299C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ticket
roller
strip
stop
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM82918D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Priority to DEM82918D priority Critical patent/DE420299C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE420299C publication Critical patent/DE420299C/de
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Description

  • Vorrichtung zum Ausgeben von Billetts. Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Ausgeben von Billetts u. dgl., bei der ein Billettstreifen durch eine unrunde Scheibe vorwärts bewegt wird, indem das Billett zwischen dieser Rolle und einer frei drehbaren Rolle erfaßt wird, die in einem schwingbaren Rahmen gelagert ist, der gegen die unrunde Seheibe nachgiebig gedrückt wird. Dabei werden die Billetts nach ihrer Vorwärtsbewegung selbsttätig durch ein Messer abgeschnitten, das durch die Drehung der unrunden Scheibe angetrieben wird.
  • Ein Vorschlag ist vorgesehen, der in bekannter Weise durch Federwirkung in eine Durchlochung des vorwärts bewegten Streifens eintreten kann, derart, daß zwangläufig die Strecke bestimmt wird, auf welcher der Billettstreifen durch die unrunde Scheibe bewegt wird. Auf diese Weise wird ein genaues Arbeiten der Vorrichtung gesichert.
  • Gemäß der Erfindung wird der verschiebbare Anschlag aus der Arbeitsstellung durch einen Hubdaumen zurückgeführt, der von der unrunden Rolle angetrieben wird. Der Anschlag kann also auf der Oberfläche des Billettstreifens frei gleiten, bis er vor die Durchlochung kommt, in welche er dann selbsttätig unter der Einwirkung der Feder eintritt.
  • Die Zeichnung stellt eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dar, und zwar in Abb. i und 2 in schaubildlicher Darstellung, von zwei verschiedenen Seiten gesehen, wobei drei Vorrichtungen in einem einzigen Gehäuse untergebracht sind; Abb.3 ist eine Seitenansicht der Vorrichtung ohne Gehäuse mit einer Datiervorrichtung am einen Ende; Abb. q. zeigt diese Vorrichtung von der anderen Seite; Abb.5 ist eine Stirnansicht auf das Ausgabeende der Maschine, Abb.6 eine Draufsicht dazu und Abb.7 ein Längsschnitt, welcher bauliche Einzelheiten zeigt.
  • Das äußere Gehäuse i (Abb. i und 2) ist mit einer Grundplatte 2 versehen, durch die es auf einem Tisch oder einer anderen Unterlage befestigt werden kann. In jedem Gehäuse i sind drei Einzelvorrichtungen 3 untergebracht, von: denen jede die Billetts von einer der Rollen q. fördert, wobei die Billetts der verschiedenen Rollen für verschiedene Preise bestimmt sind. Die Billettrollen ¢ werden von Armen 5 an einer senkrechten Stange 6 mit einem Fuß 7 gehalten, der an dem Tisch oder einer anderen Unterlage befestigt werden kann. Die Rollen q. sind lose auf Drehzapfen 8 gelagert, die vorzugsweise eine etwas konische Gestalt besitzen, so daß die Rollen beim Drehen das Bestreben haben, auf der Kegelfläche nach dem Arm 5 hin zu laufen, wodurch sie selbsttätig in Stellung gehalten werden. An einem radialen Arm io wird eine Rolle 9 gehalten, die auf dem Umfang der Billettrolle q. aufliegt und diese an einer zu freien Drehung hindert. Der Billettstreifen i i wird in jede Einzelvorrichtung durch einen Schlitz i,-, eingeführt, während durch einen Handgriff 13 die Vorrichtung 3 bedient wird, derart, daß ein Billett durch eine Öffnung 1,1 an der anderen Seite des Gehäuses i ausgegeben wird. In Abb.2 ist über den beiden oberen Ausgabeöffnungen 14 ein durchsichtiger Schirm i 5 angebracht, so daß die Billetts, wenn sie ausgegeben werden, frei fallen können und durch Zugwind nicht wesentlich beeinflußt werden. An der Seite des Gehäuses i, an der sich die Handgriffe 13 befinden, sind Öffnungen 16 angebracht, durch welche das Zifferblatt der Anzeige- oder Zählvorrichtung nach außen sichtbar wird.
  • Jede die Billets ausgebende Vorrichtung enthält Seitenrahmen 2o und 21 (Abb..3 bis 7), die in Messing oder einem anderen geeigneten Metall gegossen sein können und Augen 22 besitzen, durch welche die Maschine in dem Gehäuse i oder einem anderen Halter gelagert werden kann. Die beiden Rahmen 2o und 21 sind auf gegenüberliegenden Seiten eines Bettes 23 durch Bolzen 2¢ (Abb. 7) befestigt.
  • Das Bett 23 liegt zwischen den oberen Kanten der Seitenrahmen 2o und 21, die an ihren unteren Rändern durch Bolzen 25 und 26 miteinander verbunden sind. Diese Bolzen sind mit Schultern versehen, so daß sie die Seitenrahmen im richtigen Abstand voneinander halten.
  • Über dem. Bett 23 ist ein schwingbares Gestell 27 angebracht, das auf einem Querzapfen 28 gelagert ist, dessen Enden von Augen 29 an den Seitenrahmen 2o und 21 aufgenommen werden. Das vordere Ende dieses schwingbaren Gestelles 27 wird nachgiebig gegen das Bett 23 gedrückt, und zwar durch Schraubenfedern 30 (Abb. 3, 4 und 5), die mit ihrem einen Ende fest an dem Bolzen 26 angebracht 'und an dem anderen Ende durch kurze Lenkstücke 31 an die Enden eines Querstiftes 32 angeschlossen sind, der durch den Schwingrahmen 27 geht. Der Billettstreifen-i i ruht auf der Oberfläche des Bettes 23 unterhalb des Schwingrahmens 27, der an seiner vorderen Kante mit einer stählernen oder anderen Platte 33 versehen ist, deren untere Kante etwas vorsteht, so daß sie auf die Oberfläche des Billetts drückt und es festhält, wenn die Maschine nicht in Tätigkeit ist. Um den Rahmen 27 entgegen der Wirkung der Federn 3o zu heben, ist bei 35 an dem Seitenrahmen 2o ein Hebel 34 aasgelenkt, dessen vorderes Ende 36 (Abb.6) unter das vorstehende Ende des Zapfens 32 an dem Rahmen 27 greift, so daß beim Niederdrücken des freien Endes des Hebels 34 sein vorderes Ende 36 das vordere Ende des Rahmens 27 anhebt. Dadurch wird es ermöglicht, den Billettstreifen i i leicht in die Maschine einzuführen oder daraus zu entfernen.
  • In dem Bett 23 ist unterhalb des vordersten Billetts des Billettstreifens i i, der auf dem Bett ruht, eine Öffnung 37 (Abb.7) angebracht. An einer Querwelle 41 ist eine unrunde bzw. mit Nocken versehene Förderrolle 40 angebracht, die sich in Lagern 42 an der Unterseite des Bettes 23 dreht. Am einen Ende dieser Welle 41 ist der Handhebel 13 befestigt, durch den die Maschine angetrieben wird. Auf der Welle 41 ist ferner ein Sperrrad 43 befestigt, in dessen Zähne eine Sperrklinke 44 (Abb.3) eingreift, so daß eine Drehung der Welle 41 in der verkehrten Richtung verhindert wird. An dem Schwingrahmen 27 ist eine lose drehbare Rolle 45 unmittelbar über der unrunden Rolle 40 angebracht. Der Durchmesser des wirksamen Segmentes der Rolle 40 ist derart, daß es beire Drehen der Rolle mittels des Handgriffes 13 die Unterseite des Billetts berührt und dieses gegen die Rolle 45 drückt, so daß es also zwischen diesen beiden Rollen erfaßt wird. Gleichzeitig wird die Vorderkante des-Schwingrahmens 27 angehoben, so daß das Billett durch die Drehung der Rolle 4o vorwärts bewegt wird. Die Länge der wirksamen Fläche der Rolle 4o ist derart, daß der Billettstreifen bei jeder Drehung um einen Betrag vorwärts bewegt wird, der annähernd gleich der Länge eines Billetts ist. Wenn dies geschehen ist, dann läßt die Rolle 4o das Billett los, und das vordere Ende des Rahmens 27 wird wieder gegen das Billett gedrückt, so daß es auf dem Bett 23 gehalten wird.
  • Um dem Billett zwischen zwei aufeinanderfolgenden Benutzungen der Maschine die richtige Lage zu, sichern und dafür zu sorgen, daß jedes Billett genau an der Verbindungsstelle zwischen zwei aufeinanderfolgenden Billetts abgetrennt wird, ist ein Anschlag 50 vorgesehen, der aus einer verschiebbaren Stange besteht, die am Vorderende der Maschine in einer im wesentlichen senkrechten Lage angeordnet ist. Das untere Ende dieser Stange ist mit einem Führungsstift 51 versehen (Abb.5), der in eine Queröffnung an dem Bolzen 26 zwischen den seitlichen Rahmenteilen 2o und 21 eingreift. Das obere Ende dieses Anschlages 5o ist mit einem Finger 52 versehen, der in eine Ausnehmtmg der am Vorderende des Schwingrahmens 27 befestigten Platte 33 hineinragt. Wenn der Billettstreifen stillsteht, bleibt der Finger 52 in der höheren Stellung (Abb. 5 und 7) und ragt durch eine Öffnung in dem Billettstreifen nach außen, so daß dieser auf dem Bett 23' der Maschine festgehalten wird. Bevor das Billett vorwärts bewegt werden kann, muß der Finger 52 aus der Öffnung in dem Billettstreifen zurückgezogen werden. Dies geschieht durch einen Hebel 53, der in eine Ausnehmung 54 des Anschlages 5o eingreift. Der Hebel 53 ist auf einem Querstift 55 angebracht und starr mit einem Hebel 56 verbunden, der an seinem Ende mit einer Rolle 57 versehen ist, die sich gegen einen Hubdaumen 58 am Ende der Welle 41 legt (Abb. 4.). Das untere Ende des Hebels 56 ist verlängert und durch eine Feder 59 an den Rahmen 21 angeschlossen, so daß die Rolle 57 gegen den Hubdaumen 58 und der Finger 52 gewöhnlich in der angehobenen Lage gehalten wird. Wenn die Welle 41 gedreht wird, um die Förderrolle 40 in Tätigkeit zu setzen, so drückt der Hubdaumen 58 gegen die Rolle 57 und schwenkt den Hebel 56 um seinen Schwingzapfen 55 entgegen der Wirkung der Feder 59. Gleichzeitig wird der Hebel 53 gedreht, so daß sein Ende den Anschlag 5o abwärts bewegt und den Finger 52 aus der Öffnung des Billetts zurückzieht; der Billettstreifen kann sich nunmehr unter der Einwirkung der Förderrollen 40, 45 frei vorwärts bewegen-. Ist diese Bewegung beendet, so gibt der Hubdaumen 58 den Hebel 56 frei, so daß die Feder 59 den Anschlag- 50 wieder nach oben bewegen und der Finger 52 in eine neue Öffnung des Billettstreifens eintreten kann.
  • Um jedes Billett abzutrennen, nachdem es vorwärts bewegt worden ist, so daß es aus der Ausgabeöffnung 14 herausfallen kann, ist am vorderen Ende der Maschine ein quergerichtetes Fallmesser 6o auf dem Schwingzapfen 61 an dem Auge 62 am Ende des Bettes 23 angebracht. An dem Schwingzapfen 61 ist eine Schraubenfeder 63 angebracht, um das Messer 6o gegen die feststehende Klinge 64 zu halten, die am Ende des Bettes 23 angebracht ist und mit dem Messer 6o zusammenwirkt, um jedes Billet nach seinem Durchgang durch die Maschine abzuschneiden. Das Messer 6o wird durch einen Lenker 65 bewegt, der mit dem freien Ende dieses Messers und mit dem Ende eines Hebels 66 verbunden ist, der bei 67 an dem Rahmen 20 schwingbar gelagert ist (Abb. 3). An diesem Hebel 66 ist eine Rolle 68 angebracht, die von einem Hubdaumen 69 auf der Welle 41 beeinflußt wird (Abb.3). Das Messer 6o wird gewöhnlich in der angehobenen Lage gehalten, und die Rolle 68 an dem Hebel 66 wird gegen.den Hubdaumen 69 durch eine Schraubenfeder 70 gedrückt, die mit dem einen Ende an einer Verlängerung des Messers 6o und mit dem anderen Ende an einem der Augen 22 des Rahmens 21 angreift. Die Abb.3 zeigt den Handhebel 13 in seiner tiefsten tage. Die Maschine hat den Kreislauf der Bewegungen beim Ausgeben eines Billetts beendet und ist im Begriff, einen neuen Kreislauf zum Ausgeben eines anderen Billetts zu beginnen. In dieser Lage tritt die Rolle 68 in eine Ausnehmung 71 des Hubdaumens 69, so daß der Handhebel 13 und die ganze Vorrichtung in der beschriebenen Stellung festgelegt werden und die bedienende Person an einem Ruck des Handgriffes erkennen kann, ob er sich in dieser Lage befindet. Nachdem der Billettstreifen i i in der vorher beschriebenen Weise durch Drehen des Handgriffes 13 in einer dem Uhrzeigersinn entgegengesetzten Richtung (Abb.3) vorwärts bewegt worden ist, legt sich der Hubdaumen 69 gegen die Rolle 68 und drückt den Hebel 63 nach unten, wodurch das Messer 6o nach unten gezogen und das vorwärts bewegte Billett abgeschnitten wird. Dieses Billett fällt dann aus der Ausgabeöffnung 14 heraus.
  • Wenn sich das Messer 6o in der Nähe seiner tiefsten Stellung befindet, stößt sein Ende gegen einen vorstehenden Stift So (Abb. 5) an dem Hebelarm 81 des Zählers 82. Dieser Zähler wird also jedesmal fortgeschaltet, wenn ein Billett abgetrennt ist, so da.ß seine Ausgabe registriert wird. In dieser Weise wird also die Anzahl der von jeder einzelnen Vorrichtung ausgegebenen Billetts genau registriert. Man kann sich von diesen Aufzeichnungen überzeugen, da das Zifferblatt des Zählers durch die Öffnung 16 in dem Gehäuse i von außen her sichtbar äst.
  • Ist die Maschine zur Ausgabe von Eisenbahnfahrkarten u. dgl. bestimmt, so ist es erforderlich, das Datum der Ausgabe auf das Billett aufzudrucken. Zu diesem Zweck muß eine entsprechende Druckvorrichtung vorgesehen werden. Sie ist in Abb.3 mit 9o bezeichnet und auf den vorstehenden Stiften 9i, die an den beiden Seitenrahmen 2o, 21 am hinteren Ende der Maschine vorgesehen sind, derart gelagert, daß sie erforderlichenfalls leicht abgenommen werden kann. Diese Druckvorrichtung ist mit geeigneten Typen versehen, die gegen die Fläche des Billetts angeschlagen werden können, um das Ausgabedatum aufzudrucken. Zum Antrieb dieser Druckvorrichtung ist auf dem Querstift 55 zwischen den Seitenrahmen 2o, 21 ein Hebel 92 schwingbar gelagert, der mit einer Rolle 93 versehen ist, die gegen den Rand einer Scheibe 94 durch eine starke Schraubenfeder 95 gehalten wird, welche am Ende des Hebels 92 und dem abwärts gerichteten Auge 96 des Seitenrahmens 2o befestigt ist. Am Rand der Scheibe 94 ist eine kleine Ausnehmung -97 und eine größere Ausnehmung 98 vorgesehen. Befindet sich der Handgriff 13 in seiner tiefsten oder Ruhestellung, so liegt die Rolle 93 in der kleineren Ausnehmung 97. Während des ersten Teiles der Bewegung des Hebels 13 wird die Rolle 93 nach unten gedrückt und die Feder 95 dadurch mehr gespannt, so daß sie bei der weiteren Bewegung die Rolle 93 in die größere Ausnehmung 98 zieht und der Hebel 92 rasch nach oben geschleudert wird, wobei er den vorstehenden Stift 99 gegen die Drucktype anschlägt, die das Datum auf das Billett druckt. Der Hebel 92 ist ferner mit einem Stift ioo versehen, der an seinem äußeren Ende vorsteht und in. eine Ausnehmung i o i ,an dem Rahmenteil 2o eintreten kann, um die Aufwärtsbewegung des Hebels 92 zu begrenzen, so daß die Type unter dem Einfluß ihrer eigenen Bewegungsenergie gegen das Billett anschlägt und unmittelbar darauf wieder zurückfällt, wodurch ein deutliches Bedrucken des Billetts gesichert wird. Die Sperrklinke 44 an dem Sperrad 43 hindert die Drehung des Handgriffes 13 in der verkehrten Richtung und sichert einen vollständigen Kreislauf der Arbeitsverrichtungen für jedes auszugebende Billett. Um das Aufdrucken des Datums auf das erste Billett, wenn also der Billettstreifen in die Maschine eingeführt wird, zu ermöglichen, ist die Klinke 44 mit einem Stift 46 versehen, der eine Rolle besitzt, auf die der Hubdaumen 69 @einwirkt7 wenn der Handgriff 13 zunächst aus seiner untersten oder Ruhelage bewegt wird. Dadurch kann der Hebel 13 bis zu einem gewissen Grade in umgekehrter Richtung bewegt werden, da nämlich der Hubdaumen 69 auf den mit der Rolle versehenen Stift 46 einwirkt und die Klinke 44 außer Eingriff mit dem Sperrad 43 zieht. Dadurch kommt die Ausnehmung 98 der Scheibe 94 gegenüber der Rolle 93 an dem Hebel 92 zu stehen, so daß die Feder 95 diesen Hebel dreht und die Datiervorrichtung anschlägt.
  • Die beschriebene Vorrichtung wirkt in folgender Weise: Der Hebel 3¢ wird niedergedrückt, um den Schwingrahmen 27 anzuheben, so daß das Ende des Billettstreifens i i über das Bett 23 befördert werden kann, bis das vordere Ende gegen den Finger 52 des Anschlages 5o anstößt. Der Hebel 34 wird alsdann losgelassen, so daß der Rahmen 27 auf das Billett drückt und es festhält. Nunmehr kann der Handgriff 13 im Uhrzeigersinne (Abb. 3) um einen geringen Betrag gedreht werden, um das Datum auf das erste Billett des Streifens aufzudrucken. Die Maschine ist nunmehr so weit, daß sie eine Anzahl von Billetts der Reihe nach ausgeben kann. Die Ausgabe der Billetts erfolgt durch Drehung des Handgriffes 13 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers (Abb.3). Zunächst befindet sich die Ausnehmung 98 der Scheibe 9¢ gegenüber der Rolle 93 des Hebels 92, so daß die Feder 95 den Hebel 9z rasch nach oben bewegen kann und der Stift 99 die Datiervorrichtung betätigt, wodurch das Datum auf das zweite Billett in der Maschine aufgedruckt wird. Zu derselben Zeit wird der Finger 52 des Anschlages 5o aus der Durchlochung des Billetts herausgezogen. Wenn die unrunde Rolle ¢o gegen die Unterseite des Billetts drückt, welches auf diese Weise zwischen der Rolle 40 und der Rolle 45 erfaßt wird, wird der Schwingrahmen 27 angehoben, um das vordere Ende des Billetts freizugeben, welches dann durch die Drehung der unrunden Scheibe 40 vorwärts gefördert wird. Wenn das Billett um die richtige Entfernung weitergefördert ist, tritt der Finger 52 wieder meine Durchlochung des Billettstreifens ein, und wenn die unrunde Rolle 40 nicht mehr mit dem Billett in Berührung ist, fällt der Schwingrahmen 27 nach unten und erfaßt das Billett an seinem vorderen Ende. Nunmehr wird das Messer 6o nach unten gezogen, so daß es das Billett abschneidet. Zu gleicher Zeit schaltet es den Zählerarm 81, so daß die Ausgabedes Billetts auf dem Zifferblatt des Zählers 82 zu ersehen ist. Damit ist der Kreislauf der Bewegungen vollendet, der so oft wiederholt werden kann, als es erforderlich ist, indem man nur den Handgriff 13 j e eine volle Drehung ausführen läßt.
  • Soll ein elektrischer Fernanzeiger benutz werden; so wird an der Vorrichtung ein Kontaktpaar vorgesehen und ein drehbarer Schalter, der durch eine auf der Querwelle 41 angebrachte Kurbel betätigt wird, so daß der Schalterarm einmal bei jedem Antrieb der Vorrichtung mit den Kontakten zur Berührung kommt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANsPRÜcHE: , i. Vorrichtung zum Ausgeben von Billetts, bei der ein Billettstreifen durch eine unrunde Scheibe vorwärts bewegt wird, die das Billett zwischen ihr und einer frei drehbaren Rolle erfassen kann, welche in einem schwingbaren Rahmen gelagert ist, der gegen die unrunde Scheibe nachgiebig gedrückt wird, wobei die Billetts nach ihrer Vorwärtsbewegung selbsttätig durch ein Fallmesser abgeschnitten werden, das durch die Drehung der unrunden Scheibe angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß ein verschiebbarer Anschlag (5o), der in bekannter Weise durch Federwirkung (59) in eine Durchlochung des vorwärts bewegten Billettstreifens (i i) eintreten kann und dadurch die dem Streifen durch die unrunde Scheibe (4o) erteilte Vorschublänge regelt, aus der Arbeitsstellung durch einen von der unrunden Rolle (q.0) angetriebenen Hubdaumen (58) zurückgezogen wird, so daß der Anschlag (50) auf der Oberfläche des Billettstreifens frei gleiten kann, bis er in dessen Durchlochung eintritt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Änschlag aus einer verschiebbaren Stange (5o) mit einem Finger (5z) besteht, der nach oben in eine Durchlochung des Billettstreifens (i i) gedrückt werden kann, und daß ein mit dem Anschlag (5o) verbundener Arm auf einer Schwingwelle (55) gelagert ist, die einerseits durch eine mit dem Hubdaumen (58) zusammenwirkende Rolle (51) und anderseits durch die Schraubenfeder (59) gesteuert wird.
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