DE4201631A1 - Schwelle fuer schienen eines oberbaus fuer schienenfahrzeuge - Google Patents
Schwelle fuer schienen eines oberbaus fuer schienenfahrzeugeInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwelle für Schienen eines Oberbaus für
Schienenfahrzeuge, insbesondere Langschwelle zur Aufnahme von Abschnitten von
zumindest drei Schienen, wobei gegebenenfalls zwischen Schiene und Schwelle eine
Dämpfungseigenschaften aufweisende Zwischenlage angeordnet ist.
Außerhalb des normalen Gleises des Bahnoberbaus, also insbesondere in Weichen- oder
Kreuzungsbereichen oder überall dort, wo mehrere Schienen dicht nebeneinander
verlaufen, gelangen grundsätzlich Mono-Schwellen zum Einsatz, auf denen Abschnitte
mehrere nebeneinander verlaufender Schienen befestigt werden. Dabei erfolgt
grundsätzlich eine unsymmetrische Belastung, da zum Beispiel Schienen im Radlenker- oder
Herzstückbereich steifer als andere ausgebildet sind, so daß sich bei insbesondere
hohen dynamischen Belastungen eine geringere Einsenkung ergibt. Hierdurch wird der
Fahrkomfort negativ beeinflußt.
Bei Durchfahren entsprechender Gleisabschnitte gelangen die Schwellen, bei denen es
sich um beliebige, also Stahl-, Beton-, Holz oder ansonsten verwendete Schwellen
handeln kann, in Eigenschwingungen, die bei sich einstellenden Resonanzen dazu führen
können, daß der Unterbau wie Schotterbett verändert wird, wodurch wiederum ein
Absenken der Schwelle und damit der Schiene erfolgt. Dieses Absenken erfolgt jedoch
nicht über die Länge der Schwelle gleichmäßig, so daß sich zu Gefährdungen führende
Fahrbedingungen einstellen können.
Der vorliegenden Erfindung liegt u. a. das Problem zugrunde, überall dort, wo zum
Beispiel durch zusätzliche Gleiskomponenten wie in Weichenbereichen durch Radlenker
bzw. Herzstücke die Steifigkeit der Schienen verändert und/oder durch Veränderung der
Schwellen eine Änderung insbesondere in bezug auf die Einsenkung erfolgt, gleisähnliche
Bedingungen zu schaffen, daß also einerseits eine gleichbleibende Einsenkung für jede
der auf einer Schwelle angeordneten Schiene erfolgt und andererseits sichergestellt ist,
daß unabhängig von den statischen und dynamischen Belastungen gleisähnliche
Bedingungen herrschen. Letzteres bedeutet, daß bei statischen und dynamischen
Belastungen ein weitgehend unverändertes Elastizitätsverhalten in vertikaler Richtung
vorliegt.
Der Erfindung liegt aber auch das Problem zugrunde, insbesondere Langschwellen derart
auszubilden, daß die in diesen erzeugten Schwingungen nicht dazu führen, daß eine
Lageveränderung der Schwellen, also bleibende Beeinflussung des Unterbaus erfolgt.
Das Problem wird erfindungsgemäß u. a. dadurch gelöst, daß die Schwelle aus zumindest
zwei miteinander verbundenen oder ineinander übergehenden Abschnitten besteht, die
unter Beibehaltung oder im wesentlichen unter Beibehaltung des Abstandes zwischen
den Schienen relativ zueinander bewegbar sind.
Erfindungsgemäß erfolgt eine Aufteilung einer Schwelle in Teilabschnitte unter
gleichzeitiger Entkopplung dieser derart, daß sich ein symmetrisches Verhalten ergibt,
daß also in den Bereichen, in denen auf Schwellenabschnitte mehrere nebeneinander
verlaufende Schienen angeordnet sind, gleisähnliche Bedingungen einstellen.
Trotz dieser Entkopplung ist jedoch eine Spurtreue sichergestellt, da die Schwellen
abschnitte weiterhin untereinander verbunden bleiben. Allerdings ist durch die
Entkopplung eine Relativbewegung in vertikaler Richtung möglich, wobei die
Schienenabschnitte in Abhängigkeit von ihren Belastungen versetzt und/oder geneigt
zueinander verlaufen können. Dabei erfolgt eine Entkopplung und Relativbewegung
zueinander derart, daß die auf den Schwellenabschnitten angeordneten Schienen jeweils
im wesentlichen gleiche Einsenkungszahlen aufweisen, also das bereits angesprochene
symmetrische Verhalten bei statischen bzw. dynamischen Belastungen zeigen. Die gleiche
Einsenkung erfolgt dabei nicht notwendigerweise allein durch die entkoppelten
Schwellenabschnitte, sondern auch durch die gegebenenfalls erforderlichen Zwischenla
gen zwischen Schiene und Schwellenabschnitt, die im gewünschten und von den
jeweiligen Gleisbedingungen erforderlichen Umfang dämpfend nachgiebig ausgebildet
sind, ohne daß sich eine nachteiliges Schwingungsverhalten einstellt. Die Dämpfung der
jeweiligen Zwischenlage hängt dabei von dem vertikalen Widerstandsmoment der
jeweiligen Schienen bzw. des jeweiligen Schienenpaares ab. Die Zwischenlage kann z. B.
zwischen Schiene und Rippenplatte oder zwischen dieser und der Schwelle angeordnet
sein.
Die Schwellenabschnitte können zueinander beabstandet verlaufen, wobei eine
Verbindung untereinander durch z. B. Gelenke, biegsame plattenförmige Elemente oder
z. B. Schwingmetallzwischenlagen erfolgen kann. Auch eine Verzahnung zwischen den
Abschnitten oder die Ausbildung einer stufenförmigen Stoßlinien zwischen den
Abschnitten ist möglich, wobei im letzteren Fall zumindest abschnittsweise im Bereich
der Stoßlinie ein eine Schwingungsdämpfung hervorrufendes Material angeordnet ist.
Insbesondere und nach einem eigenerfinderischen Lösungsvorschlag erfolgt jedoch eine
Aufteilung der Schwelle in Abschnitte derart, daß die jeweiligen Abschnitte, die zu einer
Einheit zur Bewahrung einer Spurtreue verbunden sind, unterschiedliche Eigen
frequenzen derart aufweisen, daß bei in Schwingung versetzten Abschnitten eine
gegenseitige Beeinflussung derart erfolgt, daß eine Schwingungstilgung hervorgerufen
wird. Durch diese Maßnahmen ist eine Schwingungsdämpfung in einem Umfang
erreichbar, daß bleibende Veränderungen des Unterbaus ausgeschlossen sind.
Der entsprechende Lösungsgedanke ist insbesondere bei aus Metall bestehenden
Schwellen in Form von z. B. Doppel-T-Trägern realisierbar, wobei zur Aufteilung in die
Schwellenabschnitte, also zur Entkopplung dieser der untere Flansch und Steg in einer
Ebene ausgeschnitten wie ausgefräst sind. Folglich gehen die Schwellenabschnitte über
einen gemeinsamen oberen Flansch ineinander über, wobei der Übergangsbereich die
Funktion einer Art Blattfeder ausübt, so daß die gewünschte relative Verstellbarkeit der
Schienenabschnitte in vertikaler Richtung ermöglicht wird.
Alternativ besteht auch die Möglichkeit, die Schwellenabschnitte nicht mit einem
durchgehenden oberen Flansch auszubilden, sondern als getrennte Elemente herzustel
len, die jedoch über Verbindungselemente miteinander verbunden sind, die sich entlang
der äußeren Flächen der jeweiligen oberen Flansche erstrecken. Die Verbindung kann
dabei gelenkig erfolgen.
Auch besteht die Möglichkeit, die Verbindung über ein Plattenelement zu bewirken,
wobei zwischen diesem und dem oberen Flansch eine Zwischenschicht aus dämpfendem
Material angeordnet sein sollte, um zusätzlich eine Schwingungsdämpfung zu erzielen.
Um die gewünschte Schwingungsdämpfung hervorzurufen, weisen die Schwellen
abschnitte unterschiedliche Längen auf, wobei jeder Schwellenabschnitt voneinander
abweichende Eigenschwingungen mit Wellenlängen λ1 bzw. λ2 aufweist, wobei die
Wellenlänge λ1 des längeren Abschnittes kleiner als die des kürzeren Abschnittes ist.
Wird nun bei einem Durchfahren eines Fahrzeuges der längere Abschnitt in Schwingung
versetzt so überträgt sich diese auf den kürzeren Abschnitt. Aufgrund der unter
schiedlichen Wellenlängen und der jeweiligen Eigenschwingungen erfolgt eine Beein
flussung dieser untereinander derart, daß eine Schwingungstilgung bewirkt wird, daß also
die gesamte Schwelle gedämpft wird, wodurch eine bleibende Beeinflussung des
Unterbaus ausgeschlossen wird.
Durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen ergeben sich jedoch auch montagemäßig
Vorteile. Normalerweise müssen vor Ort Langschwellen angeordnet und auf diesen
sodann die Schienen befestigt werden. Aufgrund der erfindungsgemäß vorgesehenen
Unterteilung der Langschwellen kann eine weitgehende Vormontage im Herstellungs
werk erfolgen, da die verbleibenden Schwellenabschnittlängen mit auf diesen befestigten
Schienen grundsätzlich problemlos transportiert werden können, wobei selbstverständlich
eine lösbare Verbindung zwischen den Schwellenabschnitten bestehen muß.
Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich nicht nur aus
den Ansprüchen, den diesen zu entnehmenden Merkmalen - für sich und/oder in
Kombination -, sondern auch aus der nachfolgenden Beschreibung von den Zeichnungen
zu entnehmenden Ausführungsbeispielen, denen ohne weitere Erläuterungen erfindungs
gemäße Maßnahmen zu entnehmen sind.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Draufsicht eines Ausschnittes einer Weiche nach dem Stand der
Technik,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 1,
Fig. 4 eine Draufsicht eines Ausschnittes einer Weiche mit erfindungsgemäß
ausgebildeten Schwellen,
Fig. 5 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 4,
Fig. 6 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 4,
Fig. 7 eine Prinzipdarstellung einer Weiche,
Fig. 8 eine Darstellung zur Verdeutlichung der Einsenkung der in Fig. 7
dargestellten Schienen entlang dem Weg s,
Fig. 9-12 eine erste Ausführungsform einer Verbindung von Schwellenabschnitten,
Fig. 13-16 eine zweite Ausführungsform einer Verbindung von Schwellenabschnitten,
Fig. 17-20 eine dritte Ausführungsform einer Verbindung von Schwellenabschnitten,
Fig. 21 eine vierte Ausführungsform einer Verbindung von Schwellenabschnitten,
Fig. 22, 23 eine fünfte Ausführungsform einer Verbindung von Schwellenabschnitten,
Fig. 24-27 eine sechste Ausführungsform einer Verbindung von Schwellenabschnitten,
Fig. 28 eine Seitenansicht einer Schwelle mit entkoppelten Abschnitten,
Fig. 29 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 28,
Fig. 30 eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Schwelle mit
entkoppelten Abschnitten,
Fig. 31-34 verschiedene Darstellungen des Details Z in Fig. 30,
Fig. 35 eine weitere Seitenansicht einer Schwelle mit entkoppelten Abschnitten,
Fig. 36-39 verschiedene Darstellungen des Details Z in Fig. 35,
Fig. 40 eine Draufsicht eines Ausschnittes einer Weiche nach dem Stand der
Technik,
Fig. 41 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 40,
Fig. 42 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 40,
Fig. 43 eine Draufsicht eines Ausschnittes einer Weiche mit erfindungsgemäß
ausgebildeten Schwellen,
Fig. 44 einen Schnitt entlang der Linie A-A in Fig. 43,
Fig. 45 einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 43,
Fig. 46 eine Draufsicht eines Ausschnittes einer Weiche mit erfindungsgemäß
ausgebildeten Schwellen und
Fig. 47 eine Prinzipdarstellung von vormontierten Teilen, die zu der Weiche
gemäß Fig. 46 zusammensetzbar sind.
In der nachstehenden Beschreibung der Figuren sollen grundsätzlich gleiche Elemente
mit gleichen Bezugszeichen versehen werden. Aus Gründen der Vereinfachung wird auch
ganz allgemein nur von Schwellen gesprochen, ohne daß eine Aufzählung möglicher
Ausführungsformen wie Holzschwellen, Betonschwellen, Eisenschwellen oder ähnliches
erfolgt.
Schließlich soll die Erfindung anhand einer Weiche erläutert werden, wodurch gleichfalls
eine Beschränkung nicht erfolgt. Vielmehr bezieht sich die Erfindung auf jedwede
Gleisbereiche, in denen auf einer Schwelle normalerweise Abschnitte von mehr als zwei
Schienen anzuordnen sind.
In Fig. 1 ist in Draufsicht ein Ausschnitt einer Weiche dargestellt, wobei die Schienen
(1) und (3) das Stammgleis und die Schiene (2) und (4) das Nebengleis bilden.
Wird nun die Weiche von einem Fahrzeug durchfahren, so erfolgen unsymmetrische
Belastungen der Schwellen, da u. a. die Steifigkeit der Schienen unterschiedlich groß ist,
je nach dem, ob einem Schienenabschnitt z. B. ein Radlenker oder eine Herzstückspitze
oder überhaupt kein zusätzliches Gleisteil zugeordnet ist. Aus dieser unsymmetrischen
Belastung ergeben sich unterschiedliche Einsenkungen in den Unterbau, wie anhand der
Fig. 1 bis 3 erläutert werden soll.
Eine außerhalb der Weiche angeordnete Schwelle (10), also z. B. die im Schnitt A-A,
erfährt eine gleichmäßige, also symmetrische Belastung. Dahingegen wird die Lang- oder
Mono-Schwelle (12) im Bereich Schnitts B-B unsymmetrisch belastet. Ursächlich hierfür
ist u. a., daß der Schiene (1) ein Radlenker (14,) der Schiene (3) als Herzstückspitze (16)
ausgebildete Flügelschienen und der Schiene (4) wiederum ein Radlenker (18)
zugeordnet ist. Hierdurch ergeben sich für die Schienen (1) und (3) in Abhängigkeit des
Weges (s) unterschiedliche Einsenkungen, die sich zu Beginn des Radlenkers bzw. des
Herzstückbereichs bzw. am Ende dieser sogar sprunghaft ändern. Dies wird anhand der
Prinzipdarstellungen in Fig. 7 und 8 verdeutlicht.
Erfindungsgemäß werden nun die Schwellen im Bereich des Gleises, in dem mehrere
Schienen nebeneinander verlaufen und Abschnitte dieser auf einer Schwelle angeordnet
werden, derart weitergebildet, daß sich im gesamten Bereich, also vor, im und nach der
Weiche überall gleisähnliche Bedingungen einstellen, also diejenigen, die in der Schwelle
(10) vorherrschen.
Hierzu werden gemäß der Fig. 4 bis 6 Langschwellen (20) in Schwellenabschnitte (22)
und (24) derart unterteilt und entkoppelt, daß zwar eine Spurveränderung zwischen den
Schienen (1), (2), (3) und (4) unterbleibt, jedoch eine Relativverschiebung in vertikaler
Richtung erfolgen kann, um auf diese Weise unter gegebenenfalls zusätzlicher
Verwendung von zwischen Schiene und Schwellenabschnitt angeordneter und
Dämpfungseigenschaften aufweisender Zwischenlage ein symmetrisches Verhalten zu
erzielen.
Als Ergebnis ergibt sich in Richtung des Weges (s) der in Fig. 7 rein prinzipiell
dargestellten Weichen eine Einsenkung, die konstant oder nahezu konstant ist. Dieses
Verhalten ist in Fig. 8 durch die parallel zur Abszisse verlaufende gestrichelte Linie (26)
angedeutet.
Diese Entkopplung bei gleichzeitiger bleibender Verbindung zwischen den Schwellen
abschnitten (22) und (24) wird in den Figuren durch einen schraffierten Bereich in den
Langschwellen (20) angedeutet und ist ganz allgemein mit dem Bezugszeichen (28)
versehen.
Der Fig. 6 ist ferner entnehmbar, daß zwischen Schwellenabschnittoberfläche und
Schiene (1), (3) bzw. (4), und zwar zwischen diese aufnehmenden und nicht näher
bezeichneten Rippenplatten und den zugewandten Flächen der Schwellenabschnitte (22)
und (24) Zwischenlagen angeordnet sind, die in Abhängigkeit der vertikalen Wider
standsmomentes der jeweiligen Schienen bzw. des Schienenpaares unterschiedliche
Dämpfungseigenschaften mit dem Ziel aufweisen, daß die Einsenkung der Schiene bzw.
des Schienenpaares, die von dem jeweiligen Schwellenabschnitt und der Zwischenlage
aufgenommen werden, der des normalen Gleises entspricht. Entsprechende Zwischenlage
sind in Fig. 6 mit den Bezugszeichen (19), (21) und (23) versehen.
Um diese Entkopplung bei gleichzeitiger Wahrung der Spurtreue zwischen den Schienen
(1), (2) und (3) zu ermöglichen, sind verschiedene Verbindungsmöglichkeiten gegeben,
die anhand insbesondere der Fig. 9 bis 39 rein prinzipiell beschrieben werden sollen,
gleichwenn sich die den jeweiligen Lösungsvorschlag prägenden Merkmale ohne weiteres
aus den zeichnerischen Darstellungen selbst ablesen lassen.
Um eine relative Verstellbarkeit der Schwellenabschnitte (22) und (24) in vertikaler
Richtung zu ermöglichen, ist nach den Fig. 9 bis 12 ein plattenförmiges Verbindungs
element (30) vorgesehen, das sich entlang der jeweiligen Oberseite (32) bzw. (34) der
Abschnitte (22) und (24) erstreckt (siehe Draufsicht Fig. 9) und mit diesen z. B.
verschraubt wird. Das plattenförmige Element (30) übt dabei die Funktion einer
Blattfeder aus.
Die Seitendarstellungen (Fig. 10 bis 12) verdeutlichen die Stellung der Abschnitte (22)
und (24) im nicht belasteten Zustand (Fig. 10) bzw. im belasteten Zustand (Fig. 11 und
12), wobei die Abschnitte (22) und (24) versetzt zueinander (Fig. 11) oder geneigt
zueinander (Fig. 12) verlaufen können.
Die Verbindung zwischen den Schwellenabschnitten (22) und (24) erfolgt gemäß der Fig. 13
(Draufsicht) und 14 bis 16 (Seitenansicht) mittels Schwingmetallverbindungen (35),
die von den jeweiligen einander zugewandten und nicht näher bezeichneten Stirnflächen
der Schwellenabschnitte (22) und (24) ausgehen. Durch diese Art der Verbindung ist
gleichfalls eine Neigung bzw. ein stufenförmiger Verlauf zwischen diesen möglich (Fig. 15
bzw. 16), um in Abhängigkeit von der jeweiligen Belastung - sei es eine statische, sei
es eine dynamische - gleichmäßige Verhältnisse und damit die gewünschte gleichbleibende
Einsenkung zu erzielen.
Nach den Fig. 17 bis 20 erfolgt eine relative und vertikal gerichtete Verstellbarkeit
zwischen den Schwellenabschnitten (22) und (24) über eine Verbindung (36), die als
Doppelgelenk ausgebildet ist. Die Schwenkachsen (38) und (40) verlaufen horizontal,
also parallel zu den Oberseiten (32) und (34), wie der Vergleich zwischen der Draufsicht
gemäß Fig. 17 und den Seitenansichten der Fig. 18 und 20 verdeutlichen.
Nach Fig. 21 kann eine Verbindung zwischen den Schwellenabschnitten (22) und (24)
auch über eine Verzahnung (42) erfolgen.
Eine gemäß der Fig. 22 und 23 bestehende Verbindung (44) umfaßt parallel zu den
Seiten (46) bzw. (48) und (50) bzw. (52) der Schwellenabschnitte (22) und (24)
verlaufende plattenförmige Elemente (54) und (56), die über die Schwellenabschnitte
(22) und (50) horizontal durchsetzende Stifte (58) und (60) verbunden sind, die ihrerseits
von Gummihülsen (62) und (64) umgeben sind. Durch den horizontalen Verlauf (siehe
Seitenansicht Fig. 22) der Stiftelemente (58) und (60) ist gleichfalls eine Verstellbarkeit
der Abschnitte (22) und (24) in vertikaler Richtung möglich, also eine gewünschte
Entkopplung, um gleiche Einsenkungen bei statischen und dynamischen Belastungen,
also ein im wesentlichen gleiches Elastizitätsverhalten in vertikaler Richtung zu
erreichen.
Zwischen den Schwellenabschnitten (22) und (24) der Fig. 24 bis 27 ist eine stufen- bzw.
treppenförmige Stoßlinie (66) ausgebildet, um so die gewünschte Verstellbarkeit
zueinander sicherzustellen. Zwischen den einander zugewandten Flächen der Stoßlinie
(66) ist ein Dämpfungseigenschaften aufweisendes Material wie Zwischenlage (68)
angeordnet.
Die Abschnitte (22) und (24) selbst werden über einen vertikal verlaufenden Stift (70)
verbunden, um eine horizontale Verstellbarkeit der Abschnitte (22) und (24) zueinander
weitgehend auszuschließen. Der Stift (70) ist gleichfalls von einer Gummihülse (72)
umgeben. Durch diese Lösungsmöglichkeit der Entkopplung ist - wie in den vorhergehen
den Ausführungsbeispielen - eine Ausrichtung auf ein gleiches Niveau (Fig. 25), ein
stufenförmiger Versatz (Fig. 26) oder eine Neigung (Fig. 27) zwischen den Abschnitten
(22) und (24) realisierbar.
Um insbesondere eine Schwingungstilgung, also eine Reduzierung bzw. einen Abbau von
in den Schwellenabschnitten (22) und (24) angeregten Schwingungen zu erzielen, sind
bevorzugterweise Entkopplungsmöglichkeiten vorgesehen, die anhand der Fig. 28 bis 39
erläutert werden sollen.
Eine Schwelle (74) einer Länge (L) wird in Abschnitte (76) und (78) der Längen (L1)
und (L2) unterteilt, wobei der Abschnitt (76) der Länge (L1) länger als der Abschnitt
(78) der Länge (L2) ist.
Wie die Schnittdarstellung entlang der Linie A-A in Fig. 28 verdeutlicht, besteht die
Schwelle (74) aus zwei nebeneinander angeordneten Doppel-T-Trägern (80) und (82)
bestehend jeweils aus einem oberen Flansch (84), einem Steg (86) und einem unteren
Flansch oder Fuß (88).
Um die Entkopplung zu bewirken, um also eine Trennung der Schwelle (74) in die
Abschnitte (76) und (78) bei Wahrung der Spurabstände der auf der Schwelle (74)
angeordneten Schiene zu ermöglichen, erfolgt in einer Querschnittsebene ein Ausschnitt
bzw. eine Ausfräsung (90) bis zum oberen Flansch (84), der sich also oberhalb der
Aussparung (90) erstreckt und die Schwellenabschnitte (76) und (78) verbindet. Der
verbleibende und mit dem Bezugszeichen (92) versehene Bereich hat in diesem Fall die
Funktion einer Blattfeder, wodurch eine vertikale Verstellbarkeit zwischen den
Schwellenabschnitten (76) und (78) in der Art ermöglicht wird, wie sie anhand der Fig. 12,
15 20 und 27 erläutert worden ist.
Eine zusätzliche Dämpfung kann dadurch herbeigeführt werden, daß die Schwellen
abschnitte (76) und (78) im Bereich der Aussparung (90) mit einem Plattenelement (94)
verbunden sind, die also den Verbindungsbereich (92) des oberen Flansches (84) mit
abdeckt. Gegebenenfalls kann sogar der Verbindungsbereich (92) entfernt sein, ohne daß
hierdurch die erfindungsgemäße Wirkung verloren geht.
Zwischen der Verbindungsplatte (94) und der Oberseite des oberen Flansches (84) ist
zusätzlich ein eine Dämpfung bewirkende Zwischenlage (96) vorgesehen, wodurch eine
weitere Dämpfung und damit Erhöhung der Schwingungstilgung bewirkt werden kann.
Das Plattenelement (94) wird mit dem oberen Flansch (84) über Schrauben verbunden,
die ihrerseits über Sicherungsbleche (98) gegen ein unkontrolliertes Lösen gesichert sind.
Die Zwischenlage (16) kann aus einem PUR-Elastomer oder einem anderen geeigneten
Dämpfungsmaterial bestehen.
Das Ausführungsbeispiel der Fig. 35 bis 39 soll verdeutlichen, daß die Abschnitte (76)
und (78) der Schwelle (74) beabstandet verlaufen können, wobei eine Verbindung über
ein Gelenk (100) erfolgt. Selbstverständlich ist jedem der Doppel-T-Träger (80) und (82),
die gemeinsam die Schwelle (74) bilden, eine solche gelenkige Verbindung (100)
zugeordnet, wie auch die Schnittdarstellung gemäß Fig. 36 verdeutlicht.
Die gelenkige Verbindung (100) erfolgt im wesentlichen durch eine doppelkonische
Stahlhülse (102), die von einem Steg (104) ausgeht, der seinerseits mit der Oberseite des
oberen Flansches (106) des Schwellenabschnittes (76) verschraubt ist.
In der doppelkonischen Hülse (102) erstrecken sich zwei aus Schwingmetall bestehende
Büchsen (108) und (110), die ihrerseits von einer Mutter (112) durchsetzt sind, die mit
Schenkeln (114) und (116) verbunden sind, die von der Oberseite (118) des oberen
Flansches (120) des Schwellenabschnittes (78) ausgehen und mit diesem verschraubt sind.
Auf diese Weise wird eine relative Verstellbarkeit in vertikaler Richtung zwischen den
Abschnitten (76) und (78) ermöglicht, ohne daß Einbußen in bezug auf die Spurtreue
hingenommen werden müssen. Diese Art der Kopplung ermöglicht einerseits weitgehend
die gleichen Einsenkungen der Abschnitte (76) und (78) bei statischer bzw. dynamischer
Belastung und zudem eine Schwingungstilgung wie anhand der Fig. 43 bis 45 verdeutlicht
werden wird.
Zunächst sei jedoch das Schwingungsverhalten von Schwellen beschrieben, die nach dem
Stand der Technik ausgebildet und in einem Weichenbereich gemäß Fig. 40 angeordnet
sind.
Außerhalb des Weichenbereichs, also im Schnitt A-A (Fig. 41) zeigt eine Schwelle (120)
das unter dieser dargestellte Schwingungsverhalten, welches sich innerhalb des
Weichenbereichs grundsätzlich verändert.
So verdeutlicht die Schnittdarstellung entlang der Linie B-B, daß eine dort angeordnete
Schwelle (122) Eigenschwingungen zeigt, die im Vergleich zu denen der Schwelle (120)
eine größere Wellenlänge bei gleichzeitig kleinerer Frequenz besitzt. Gleichzeitig nimmt
jedoch die Amplitude spürbar zu, sofern von gleicher Energieeinleitung ausgegangen
wird. Wird nun die Schwelle (122) in Resonanz gebracht, so besteht die Gefahr, daß
aufgrund deren Schwingungsverhaltens der Unterbau derart beeinflußt wird, daß sich
eine bleibende Veränderung ergibt, daß sich z. B. das Schotterbett lockert und somit die
Möglichkeit eines ungewünschtes Einsinkens der Schwelle (120) selbst eröffnet.
Um dies zu vermeiden, erfolgt gemäß Fig. 43 die erfindungsgemäße Entkopplung der
Schwelle (74) in die Abschnitte (76) und (78), wodurch sich folgendes Schwingungs
verhalten ergibt.
In Fig. 44 ist zunächst das Schwingungsverhalten einer normalen Schwelle (120)
außerhalb der Weiche dargestellt. Aufgrund der Unterteilung der Schwelle (76)
innerhalb der Weiche und insbesondere der hierdurch gewonnenen Abschnitte (76) und
(78) unterschiedlicher Längen bilden sich in den jeweiligen Abschnitten (76) und (78)
Schwingungen unterschiedlicher Eigenfrequenzen aus, wie die Darstellung der Fig. 45
verdeutlicht (das Schwingungsverhalten einer Schwelle nach dem Stand der Technik
(Schwelle (122)) ist gleichfalls zur Veranschaulichung der Veränderung dargestellt).
Durch die Entkopplung der Abschnitte (76) und (78) bilden sich in dem längeren
Abschnitt (76) Schwingungen mit einer kleineren Wellenlänge jedoch größeren Frequenz
im Vergleich zu dem des Abschnittes (78) aus. Wird nun beim Durchfahren des von den
Schienen (1) und (3) gebildeten Gleises der Abschnitt (76) in Schwingung erregt, wird
diese Schwingung auf den Abschnitt (78) übertragen, in dem sich eine Schwingung
erwähntermaßen anderer Frequenz und Wellenlänge ausbildet. Gleichzeitig beeinflussen
sich jedoch die unterschiedlichen Schwingungen der Abschnitte (76) und (78) aufgrund
deren Kopplung untereinander, so daß sich eine Schwingungstilgung ergibt, die zu einer
extrem starken Dämpfung der Schwingungen führt, so daß sich überaus kleine
Amplituden nur ausbilden können, die ihrerseits den Unterbau nicht nachhaltig
beeinflussen können.
Auch wenn in den Ausführungsbeispielen stets nur von zwei Teilabschnitten einer
Schwelle gesprochen wird, so besteht selbstverständlich auch die Möglichkeit, eine
Schwelle in mehr als nur zwei Teilabschnitte zu unterteilen, ohne daß die erfindungs
gemäße Lehre verlassen wird.
Anhand der Fig. 46 und 47 soll ein weiterer Vorteil erläutert werden, der sich durch die
erfindungsgemäße Lehre ergibt.
Dadurch, daß die Langschwellen in Teilabschnitte unterteilt sind, die lösbar miteinander
verbindbar sind, besteht die Möglichkeit, erhebliche Vormontagearbeiten in Her
stellungswerk durchzuführen. So verdeutlicht die Fig. 47, daß eine Weiche in vor
montierte Teile derart aufgeteilt werden kann, daß sich jeweils gleisähnliche Ab
messungen ergeben. Hierdurch wird eine Transport vom Herstellungswerk zum
Einbauort ermöglicht, wodurch erhebliche Zeiteinsparungen beim Bau der Weiche vor
Ort erreicht werden.
Claims (22)
1. Schwelle für Schienen eines Oberbaus für Schienenfahrzeuge, insbesondere Lang
schwelle zur Aufnahme von Abschnitten von zumindest drei Schienen, wobei
gegebenenfalls zwischen Schiene und Schwelle eine Dämpfungseigenschaften
aufweisende Zwischenlage angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwelle (20, 74) aus zumindest zwei miteinander verbundenen oder
ineinander übergehenden Abschnitten (22, 24, 76, 78) besteht, die unter
Beibehaltung oder im wesentlichen unter Beibehaltung des Abstandes zwischen
den Schienen (1, 3; 2, 4) relativ zueinander bewegbar sind.
2. Schwelle nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24, 76, 78) versetzt und/oder geneigt zueinander
verlaufen.
3. Schwelle nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf den Schwellenabschnitten (22, 24, 76, 78) angeordnete Schiene bzw.
angeordneten Schienenpaare jeweils im wesentlichen gleiche Einsenkungszahlen
aufweisen.
4. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24, 76, 78) unterschiedliche Eigenfrequenzen
derart aufweisen, daß bei in Schwingung versetzten Schwellenabschnitten eine
Schwingungstilgung erfolgt.
5. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24, 76, 78) zueinander beabstandet verlaufen
und über zumindest ein Verbindungselement (30, 35, 36, 44, 70, 94, 100)
verbunden sind.
6. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24) gelenkig untereinander verbunden sind.
7. Schwelle nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24) über zumindest ein Doppelgelenk (36)
verbunden sind.
8. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24) über zumindest ein plattenförmiges Element
(30) wie Blattfeder verbunden sind, das sich vorzugsweise entlang der Oberseite
(34) der Schwellenabschnitte erstreckt.
9. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24) über Schwingmetallzwischenlagen (35)
verbunden sind, die von einander zugewandten Stirnflächen der Abschnitte
ausgehen.
10. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22, 24) verzahnt miteinander verbunden sind (Fig. 21-23).
11. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (22′, 24) über entlang der Längsseiten dieser sich
erstreckende Elemente (54, 56) verbunden sind, die ihrerseits untereinander über
die Schwellenabschnitte durchsetzende Verbindungselemente (58, 60) wie von
Gummihülsen (62, 64) umgebende Stifte wie Bolzen verbunden sind.
12. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen den Schwellenabschnitten (22, 24) eine stufenförmige Stoßlinie (66)
ausgebildet ist, in der zumindest abschnittsweise eine aus einem schwingungs
dämpfenden Material bestehende Zwischenlage (68) angeordnet ist.
13. Schwelle nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich in Seiten- oder Draufsicht überlappende Bereiche der Schwellen
abschnitte (22, 24) über ein Verbindungselement wie von einer Gummihülse (72)
umgebenden Stift (70) verbunden sind.
14. Schwelle aus Metall mit oberem Flansch, Steg und Fuß, vorzugsweise in Form von
zumindest einem Doppel-T-Träger, insbesondere nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwelle (74) aus zumindest zwei Abschnitten (76, 78) besteht, die im
wesentlichen über einen gemeinsamen oberen Flansch (92) oder über zumindest
ein den jeweiligen oberen Flansch verbindendes Element (94) verbunden sind.
15. Schwelle nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwelle (74) aus einem Doppel-T-Träger (80, 82), vorzugsweise aus zwei
parallel zueinander verlaufenden Doppel-T-Trägern besteht, wobei zur Aus
bildung der Schwellenabschnitte in einer Querschnittsebene der untere Flansch
(88) und der Steg (86) entfernt wie ausgefräst sind.
16. Schwelle nach zumindest Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß das den oberen Flansch des einen Schwellenabschnitts (76) mit dem des
anderen (78) verbindende Element ein Gelenk (100) ist.
17. Schwelle nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gelenk (100) durch eine von einem Flansch mittelbar oder unmittelbar
ausgehende Hülse (102) und in diese eingreifende, vorzugsweise aus Schwingme
tall bestehende Büchse (108, 110), die von einem von dem anderen Flansch
mittelbar oder unmittelbar ausgehenden Bolzen oder Schraube (112) durchsetzt
ist, gebildet ist.
18. Schwelle nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß in eine doppelkonische Hülse (102) zwei vorzugsweise aus Schwingmetall
bestehende Büchsen (108, 110) eingreifen.
19. Schwelle nach zumindest Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die gegebenenfalls zueinander beabstandet verlaufenden oberen Flansche der
Schwellenabschnitte (76, 78) über ein flächiges Verbindungselement wie
Verbindungsblech (94) verbunden sind.
20. Schwelle nach zumindest Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen dem bzw. den oberen Flanschen und dem Verbindungselement (94)
eine Dämpfung bewirkende Zwischenlage (96) angeordnet ist.
21. Schwelle nach zumindest Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwellenabschnitte (76, 78) unterschiedliche Längen aufweisen, daß der
längere Schwellenabschnitt (76) eine Eigenschwingung mit einer Wellenlänge λ1
und der kürzere Schwellenabschnitt (78) eine Eigenschwingung mit einer
Wellenlänge λ2 mit λ1 < λ2 derart aufweist, daß sich bei Erregung des längeren
Abschnitts und hierdurch bedingte Erregung des kürzen Schwellenabschnitts die
Schwingungen der Schwellenabschnitte derart beeinflussen, daß eine Schwingungs
tilgung erfolgt.
22. Schwelle nach zumindest einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß Schwellenabschnitte (22, 24) mit auf diesen befestigten Schienenabschnitten
vormontierte Einheiten sind (Fig. 47).
Priority Applications (6)
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|---|---|---|---|
| DE4201631A DE4201631A1 (de) | 1992-01-22 | 1992-01-22 | Schwelle fuer schienen eines oberbaus fuer schienenfahrzeuge |
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