DE4201277A1 - Fuehrungsvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Führungsvorrichtung für einen
aus einem Korpus ausziehbaren Einschub, umfassend ein Paar
von Auszugsführungen, von denen jede eine korpusseitige und
eine einschubseitige Führungsschiene aufweist sowie eine
ein an dem Einschub befestigbares Rastteil umfassende
Halteeinrichtung zum lösbaren Festlegen des Einschubs an
der einschubseitigen Führungsschiene.
Derartige Führungsvorrichtungen sind aus dem europäischen
Patent 00 41 616 bekannt.
Diese Führungsvorrichtungen haben jedoch den Nachteil, daß
insbesondere dann, wenn die Auszugsführungen wälzkörperge
lagerte Auszugführungen, vorzugsweise Kugelauszugfüh
rungen, sind, der Einschub stets vollständig eingeschoben
werden muß, um die Einschubendstellung zu erreichen und
vielfach bei nicht ganz exakter Aufstellung des Korpus
selbsttätig die Einschubendstellung wieder verläßt.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Füh
rungsvorrichtung der gattungsgemäßen Art derart zu ver
bessern, daß der Einschub in der Nähe der Einschubendstel
lung selbsttätig in die Einschubendstellung übergeht und
in dieser verbleibt und daß diese Führungsvorrichtung
möglichst kostengünstig aufgebaut ist.
Diese Aufgabe wird bei einer Führungsvorrichtung der ein
gangs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch gelöst,
daß die Führungsvorrichtung eine Einzugseinrichtung auf
weist, welche mittels der in einem elastischen Energie
speicher gespeicherten elastischen Energie den Einschub
über einen einen festgelegten Bruchteil des maximalen
Auszugswegs darstellenden Einzugsweg in eine Einschubend
stellung einzieht, daß die Einzugseinrichtung ein erstes
Einzugselement und ein zweites, den elastischen Kraft
speicher umfassendes Einzugselement aufweist und daß eines
der Einzugselemente mit dem Rastteil eine als Einheit am
Einschub befestigbare Baugruppe bildet und ein anderes der
Einzugselemente relativ zum Korpus stationär befestigbar
ist.
Der Vorteil der erfindungsgemäßen Lösung ist zum einen
darin zu sehen, daß eine Einzugseinrichtung vorgesehen ist
und daß diese Einzugseinrichtung in besonders kosten
günstig herstellbarer Weise mit der Halteeinrichtung kom
biniert ist. Eine derartige Einzugseinrichtung ist zwar
aus der EP-A-03 86 731 bekannt, diese Einzugseinrichtung
ist jedoch nicht in vorteilhafter Weise mit der Halteein
richtung gemäß dem Stand der Technik, von dem die vorlie
gende Erfindung ausgeht, kombinierbar, so daß die Kombi
nation der als Stand der Technik zugrundeliegenden Halte
einrichtung mit der bekannten Einzugseinrichtung nicht zu
der vorteilhaften und kostengünstigen erfindungsgemäßen
Führungsvorrichtung führt.
Insbesondere hat die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung
den weiteren Nachteil, daß sie außer der kostengünstigen
Herstellbarkeit auch noch äußerst platzsparend und un
sichtbar einbaubar ist.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das Rastteil und
das Einzugselement an einem Montagekörper der Baugruppe
gehalten sind und wenn der Montagekörper mit Befestigungs
elementen zur Fixierung der Baugruppe an dem Einschub ver
sehen ist. Damit besteht über dem Montagekörper einerseits
die einfache Möglichkeit die gesamte Baugruppe am Einschub
zu fixieren und andererseits trägt dann der Montagekörper
sowohl das Rastteil als auch das Einzugselement.
Besonders kostengünstig läßt sich die erfindungsgemäße
Lösung dann herstellen, wenn das Einzugselement einstückig
an dem Montagekörper angeformt ist.
Eine noch kostengünstigere Lösung sieht vor, daß das Rast
teil einstückig an dem Montagekörper angeformt ist.
Besonders zweckmäßig ist es im Hinblick auf die kosten
günstige Herstellbarkeit der erfindungsgemäßen Lösung, daß
das von der Baugruppe umfaßte Einzugselement das zweite
Einzugselement ist.
In diesem Fall weist vorteilhafterweise das zweite Ein
zugselement ein Gehäuse auf, in welchem ein Einzugsglied
beweglich gelagert ist, auf welches der elastische Kraft
speicher wirkt.
Dieses Gehäuse des zweiten Einzugselements ist aus Gründen
der Einfachheit der Herstellung vorzugsweise einstückig an
dem Montagekörper angeformt.
Um die erfindungsgemäße Führungsvorrichtung möglichst
platzsparend einbauen zu können, ist zweckmäßigerweise
vorgesehen, daß das Gehäuse des zweiten Einzugselements
den Montagekörper bildet.
Hinsichtlich der Merkmale der Einzugseinrichtung wurden
bislang keine näheren Angaben gemacht. So sieht ein beson
ders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß das Ein
zugsglied des zweiten Einzugselements ein in Ausziehrich
tung zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung ver
schiebliches Verbindungsteil bildet, in welchem der Ener
giespeicher angreift, daß die Speicherung der Energie
durch ein beim Ausziehen des Einschubs an dem Verbindungs
teil angreifendes und dieses von der ersten in die zweite
Stellung bewegendes, vom ersten Einzugselement umfaßtes
Rastelement erfolgt, daß beim Ausziehen des Einschubs über
den Einzugsweg hinaus das Verbindungsteil in der zweiten
Stellung festlegbar und das Rastelement sowie das Verbin
dungsteil aus Eingriff bringbar sind, daß beim Einschieben
des Einschubs das Rastelement bei Erreichen des in der
zweiten Stellung stehenden Verbindungsteils mit dem Ver
bindungsteil zum Einzug des Einschubs in Eingriff bringbar
und die Festlegung des Verbindungsteils lösbar sind und
daß das Verbindungsteil und der Energiespeicher korpus
seitig oder einschubseitig und das Rastelement einschub
seitig bzw. korpusseitig angeordnet sind.
Mit dieser erfindungsgemäßen Lösung ist eine konstruktiv
einfache Lösung geschaffen, die die Möglichkeit bietet,
die Energie während des Ausziehen des Einschubs über den
Einzugsweg hinaus zu speichern und zum Einzug des Ein
schubs wieder freizusetzen.
Besonders vorteilhaft ist es dabei, wenn das Verbindungs
teil in einem Führungsteil in Ausziehrichtung verschieb
lich geführt ist. Damit läßt sich in besonders einfacher
Weise eine definierte Bewegung des Verbindungsteils und
ein Festlegen desselben in der zweiten Stellung erreichen.
Vorzugsweise ist das Verbindungsteil an dem Führungsteil
in der zweiten Stellung einrastbar.
Eine Führung des Verbindungsteils lädt sich vorteilhafter
weise durch einen in eine Kulissenbahn des Führungsteils
eingreifenden Bahnfolger erreichen.
Um eine sichere Festlegung in der zweiten Stellung zu
erzielen ist vorzugsweise die Kulissenbahn so ausgebildet,
daß sie eine Rastfläche für den Bahnfolger aufweist.
Darüberhinaus ist die Kulissenbahn zweckmäßigerweise mit
einer parallel zur Ausziehrichtung verlaufenden Führungs
bahn versehen.
Um ein Verrasten des Bahnfolgers zu ermöglichen, sieht
eine vorteilhafte erfindungsgemäße Lösung vor, daß die
Kulissenbahn eine seitlich der Führungsbahn liegende Rast
ausnehmung für eine Raststellung des Bahnfolgers aufweist.
Hinsichtlich der Art der Führungsschienen wurden bislang
keine weiteren Angaben gemacht. Ein besonders hinsichtlich
der Einbaumöglichkeiten und insbesondere des kompakten
Einbaus vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht dabei vor,
daß die korpusseitige Führungsschiene U-förmig ausgebildet
ist und die Einzugseinrichtung innerhalb der U-Form ange
ordnet ist.
Zweckmäßigerweise ist dabei das Gehäuse auf einer Unter
seite des Einschubs angeordnet.
Darüberhinaus ist vorteilhafterweise das Gehäuse auf einer
Unterseite einer Seitenwand des Einschubs angeordnet.
Das erste Einzugselement läßt sich bei diesem Ausführungs
beispiel der erfindungsgemäßen Lösung in einfacher Weise
an der korpusseitigen Führungsschiene anordnen, so daß die
Einzugseinrichtung nicht über die U-förmige korpusseitige
Führungsschiene hinausragt und das Einzugselement in ein
facher Weise relativ zum Korpus stationär befestigbar ist.
Bei einem alternativen Ausführungsbeispiel einer erfin
dungsgemäßen Einzugsvorrichtung ist vorgesehen, daß das
Einzugsglied einen Gleitkörper aufweist, welcher von dem
elastischen Kraftspeicher in Richtung einer an dem ersten
Einzugselement angeordneten Einzugsschräge beaufschlagt
ist und welcher bei Aufliegen auf der Einzugsschräge ein
Einziehen des Einschubs in die Einschubendstellung be
wirkt.
Bei dieser Lösung ist zweckmäßigerweise vorgesehen, daß
der Gleitkörper an einem Gleitkörperträger gehalten ist,
welcher seinerseits im Gehäuse in Richtung auf die an dem
ersten Einzugselement angeordnete Einzugsschräge beweglich
geführt ist.
Vorzugsweise ist das erste Einzugselement so ausgebildet,
daß es eine sich an die Einzugsschräge in Ausziehrichtung
anschließende Kuppe und eine sich daran in Ausziehrichtung
anschließende Auslaufschräge aufweist.
Zweckmäßigerweise ist dabei an dem elastischen Kraftspei
cher beim Anfahren der Kuppe mittels des Gleitkörpers
Energie speicherbar.
Vorzugsweise läßt sich der elastische Kraftspeicher durch
Bewegen des Gleitkörpers in Richtung der Kuppe in eine
Energie speichernde Stellung bringen.
Um die Energie nun in einfacher Weise speichern zu können,
ist vorzugsweise vorgesehen, daß der elastische Kraftspei
cher in seiner Energie speichernden Stellung durch Über
fahren der Kuppe in Ausziehrichtung festlegbar und durch
Überfahren der Kuppe in Einschubrichtung aus der Festle
gung lösbar ist. Mit dieser erfindungsgemäßen Lösung be
steht genau wie beim ersten Ausführungsbeispiel der erfin
dungsgemäßen Führungsvorrichtung die Möglichkeit, während
des über den Einzugsweg hinausgehenden Ausziehens des Ein
schubs die Energie weiter zu speichern und dann wieder
beim Einschieben des Einschubs zum Einziehen desselben
freizusetzen.
In besonders einfacher Weise läßt sich dies dadurch rea
lisieren, daß der elastische Kraftspeicher durch eine
Kippbewegung des Gleitkörperträgers festlegbar und durch
eine Gegenkippbewegung aus der Festlegung lösbar ist.
In Kombination mit dem eine Kuppe aufweisenden Einzugsele
ment sieht ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel vor, daß
der Gleitkörperträger beim Überfahren der Kuppe in Ein
schubrichtung und anschließend die Einschubschräge er
reichendem Gleitkörper in Einschubrichtung verkippt und
beim Überfahren der Kuppe in Ausziehrichtung und an
schließend die Auslaufschräge erreichendem Gleitkörper in
Ausziehrichtung verkippt, so daß bereits durch die Kuppe
und die Einzugsschräge sowie die Auslaufschräge in ein
facher Weise zwei Kippstellungen erreichbar sind.
Zweckmäßigerweise ist dabei vorgesehen, daß der Gleitkör
perträger in seiner in Ausziehrichtung verkippten Stellung
bei Energie speicherndem elastischem Kraftspeicher fest
legbar ist.
Konstruktiv einfach läßt sich dies dadurch realisieren,
daß die Festlegung durch Hintergreifen einer Haltenase
durch den Gleitkörperträger erfolgt.
Der Gleitkörperträger weist hierzu einen in Richtung der
Haltenase abstehenden Vorsprung zum Hintergreifen des
selben auf.
Vorzugsweise hingreift der Vorsprung bei in Ausziehrich
tung verkippter Stellung des Gleitkörperträgers die Halte
nase und ist bei in Einschubrichtung verkipptem Gleitkör
perträger an der Haltenase vorbeibewegbar.
Bei einer anderen vorteilhaften Lösung erfolgt keine Fest
stellung des Gleitkörperträgers bei die Energie speichern
dem elastischem Kraftspeicher sondern es ist vorgesehen,
daß der elastische Kraftspeicher beim Überfahren der Aus
laufschräge in Einschubrichtung spannbar ist. Diese Lösung
ist konstruktiv noch einfacher als die vorstehend be
schriebene Lösung, bei welcher eine Festlegung des Gleit
körperträgers erfolgt.
Vorzugsweise ist bei diesem Ausführungsbeispiel vorge
sehen, daß die Auslaufschräge sich über einen längeren Weg
als den Einzugsweg erstreckt.
Darüberhinaus ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die Aus
laufschräge eine geringere Steigung als die Einzugsschräge
aufweist.
Mit den vorstehend beschriebenen Lösungen wird vorteil
hafterweise erreicht, daß bei Entlanglaufen des Gleitkör
pers auf der Auslaufschräge keine nennenswerte Kraft in
Ausziehrichtung auf den Einzug wirkt und somit eine Be
dienungsperson das Entlanglaufen des Gleitkörpers auf der
Auslaufschräge ignoriert.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht vor,
daß die Auslaufschräge sich über eine Länge erstreckt, die
mindestens das dreifache des Einzugswegs betrifft.
Ein weiteres vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht eine
besonders zweckmäßige Lagerung der korpusseitigen Füh
rungsschiene vor. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die
korpusseitige Führungsschiene an mindestens zwei im Ab
stand voneinander angeordneten Stellen durch mindestens
ein Haltestück parallel zur Ausziehrichtung verschieblich
geführt und die Haltestücke sind fest mit dem Korpus ver
bindbar. Durch diese Lösung wird ein zusätzlicher Gleitan
teil zwischen der korpusseitigen Führungsschiene und den
Haltestücken geschaffen, so daß in einfacher Weise ein
Vollauszug realisierbar ist.
Besonders zweckmäßig ist es, wenn die korpusseitige Füh
rungsschiene durch die Haltestücke auf ihrer Ober- und
Unterseite geführt ist.
Insbesondere ist bei einem vorteilhaften Ausführungsbei
spiel vorgesehen, daß mit der korpusseitigen Führungs
schiene und mit mindestens einem Haltestück zusammenwir
kende Anschlagelemente existieren und daß die Anschlagele
mente so angeordnet sind, daß sie ein Verschieben der kor
pusseitigen Führungsschiene relativ zu dem Haltestück von
einer Einschubendstellung, in welcher der Einschub voll in
den Korpus eingeschoben ist, in eine Auszugendstellung
erlauben, in welcher bei maximal ausgezogenen Führungs
schienen der Einschub vollständig aus dem Korpus ausge
zogen ist.
Vorzugsweise ist vorgesehen, daß das Haltestück die kor
pusseitige Führungsschiene unmittelbar auf ihrer Ober- und
Unterseite abstützt.
Eine noch sicherere Führung der korpusseitigen Führungs
schiene ist dadurch erreichbar, daß das Haltestück die
korpusseitige Führungsschiene C-förmig umgreift.
Eine besonders zweckmäßige Realisierung sieht vor, daß das
Haltestück eine einen Querschnitt der Ober- und Unterseite
der korpusseitigen Führungsschiene angepaßte Stützfläche
aufweist, so daß die Halterung der korpusseitigen Füh
rungsschiene mit äußerst geringem Spiel möglich ist und
eine definierte Auflage der korpusseitigen Führungsschiene
auf dem Haltestück existiert.
Insbesondere um Einschübe mit die Auszugführung zumindest
teilweise verdeckt aufnehmenden Seitenwänden einsetzen zu
können, hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn das
Haltestück über ein Distanzstück an dem Korpus befestigbar
ist und das Distanzstück das Haltestück im Abstand von dem
Korpus hält.
Zweckmäßigerweise ist dabei das Distanzstück einstückig an
das Haltestück angeformt.
Bislang wurden keine Angaben über die Anordnung des
anderen Einzugselements gemacht. So ist es besonders
vorteilhaft, wenn das Haltestück mit einem anderen der
Einzugselemente eine einheitliche Baugruppe bildet, ins
besondere ist dabei vorgesehen, daß das Haltestück das
Einzugselement trägt.
Noch vorteilhafter ist es, wenn das Einzugselement und das
Haltestück einteilig ausgebildet sind.
Ein besonders vorteilhaftes Ausführungsbeispiel sieht vor,
daß das erste Einzugselement am vorderen Haltestück ange
ordnet ist.
Weitere Merkmale und Vorteile der erfindungsgemäßen Lösung
sind Gegenstand der nachfolgenden Beschreibung sowie der
zeichnerischen Darstellung einiger Ausführungsbeispiele.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines ersten Aus
führungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Füh
rungsvorrichtung;
Fig. 2 eine geschnittene Teilansicht in Richtung des
Pfeils D in Fig. 1;
Fig. 3 einen Schnitt längs Linie 3-3 in Fig. 2;
Fig. 4 eine Draufsicht auf eine erfindungsgemäße Bau
gruppe mit teilweise weggebrochenem Gehäuse des
Einzugselements bei in erster Stellung
stehendem Verbindungsteil;
Fig. 5 eine Darstellung ähnlich Fig. 4 bei in zweiter
Stellung stehendem Verbindungsteil;
Fig. 6 eine Ansicht in Richtung des Pfeils C in Fig. 5;
Fig. 7 einen Schnitt längs Linie 7-7 in Fig. 2;
Fig. 8 eine schematische perspektivische Darstellung
einer Seite eines zweiten Ausführungsbeispiels
einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung mit
lediglich umrißartig dargestelltem Einschub;
Fig. 9 eine Draufsicht in Richtung des Pfeils B in
Fig. 8 bei weggebrochenem Boden;
Fig. 10 einen Schnitt längs Linie 10-10 in Fig. 9;
Fig. 11 eine Darstellung der Einzugselemente in Drauf
sicht ähnlich Fig. 9;
Fig. 12 einen Schnitt längs Linie 12-12 in Fig. 11 und
Fig. 13 eine Darstellung ähnlich Fig. 11 eines dritten
Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Führungsvorrichtung.
Ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Führungs
vorrichtung für einen aus einem Korpus 10 ausziehbaren
Einschub 12 umfaßt ein Paar von einander gegenüberlie
genden Auszugführungen 14, die an einander gegenüberlie
genden Seitenbereichen des Einschubs 12 angeordnet sind.
Jede dieser Auszugführungen 14 umfaßt eine korpusseitige
Führungsschiene 16 und eine einschubseitige Führungs
schiene 18, die aneinander verschiebbar gehalten sind und
vorzugsweise eine Kugelauszugführung bilden, bei welcher
die Führung der beiden Führungsschienen 16 und 18 anein
ander durch in einem Käfig angeordnete Kugeln erfolgt.
Wie in Fig. 2 dargestellt, liegt bei dem ersten Ausfüh
rungsbeispiel der erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung,
dargestellt in den Fig. 1 bis 7, der Einschub 12 mit
einem Boden 20 auf der einschubseitigen Führungsschiene 18
auf und ist durch eine ein Rastteil 22 umfassende Halte
einrichtung 24 mit der einschubseitigen Führungsschiene 18
verbindbar. Das Rastteil 22 umfaßt, wie in Fig. 2, 4 und 5
dargestellt, eine Rastnase 26 mit einer Hinterschneidung
28, welche in eine Ausnehmung 30 in einem vorderen Bereich
32 der einschubseitigen Führungsschiene 18 eingreift,
wobei die Ausnehmung ihrerseits eine Anlagefläche 34 für
die Rastnase 26 aufweist. Durch Eingreifen der Rastnase 26
in die Ausnehmung 30 ist somit eine Festlegung des Rast
teils 22 gegen ein Abziehen desselben von der einschub
seitigen Führungsschiene 18 in einer Ausziehrichtung 36
erreichbar.
Zum Verrasten der Rastnase 26 in der Ausnehmung 30 ist der
Einschub 12 auf die einschubseitigen Führungsschienen 18
mit im Abstand vom vorderen Ende 42 stehenden Rastteilen
22 aufsetzbar und in Einschubrichtung 38 einschiebbar,
wobei eine Auflaufschräge 40 gegen das vordere Ende 42 der
einschubseitigen Führungsschiene 18 läuft und die Rastnase
26 zur Seite bewegt, so lange bis das Rastteil 22 soweit
aufgeschoben ist, daß die Rastnase 26 in die Ausnehmung 30
einrastet und die Hinterschneidung 28 an der Anlagefläche
34 die vorstehend beschriebene Sicherung gegen ein Ab
ziehen in Ausziehrichtung 36 bewirkt.
Zum Lösen des Rastteils 22 ist der Einschub 12 mit seinem
vorderen Bereich nach oben abhebbar, so daß die Rastnase
26 nach oben aus der Ausnehmung 30 herausgleitet. Um eine
Sicherung gegen ein unbeabsichtigtes derartiges Abheben zu
schaffen, ist ein Sicherungselement 44 vorgesehen, welches
bei in die Ausnehmung 30 eingerasteter Rastnase 26
zwischen der Hinterschneidung 28 und dem vorderen Ende 42
der einschubseitigen Führungsschiene 18 liegt und diese
auf einer Unterseite 46 übergreift. Das Sicherungselement
44 hat dabei die Form eines halben, nach oben spitz zu
laufenden Kegels, so daß eine Mantelfläche des Kegels eine
die Unterseite 46 hintergreifende Ablöseschräge 48 bildet,
welche beim Anheben des vorderen Bereichs des Einschubs 12
das Rastteil 22 von der einschubseitigen Führungsschiene
18 wegbewegt werden muß. Damit hält die Ablöseschräge 48
den Einschub 12 auf den Führungsschienen 18 verrastet und
gibt diesen lediglich dann frei, wenn durch ruckartiges
Anheben des Einschubs 12 eine ausreichend große Kraft auf
gebracht wird, durch welche die Rastteile 22 zur Seite
bewegt und die Halteeinrichtung 24 insgesamt gelöst wurde.
Die Halteeinrichtung 24 entspricht hinsichtlich ihrer
Funktion der in der EP-PS 00 41 616 beschriebenen Halte
einrichtung, insbesondere der Halteeinrichtung gemäß den
Fig. 10 bis 16 und den entsprechenden Ansprüchen sowie
den entsprechenden Passagen der Beschreibung, auf welche
vollinhaltlich Bezug genommen wird.
Das Rastteil 22 ist, wie in Fig. 2 dargestellt, an einen
Montagekörper 50 angeformt, welcher, wie in Fig. 3 darge
stellt, auf einer Unterseite 52 einer Seitenwand 54 des
Einschubs 12 aufliegt und an dieser Seitenwand durch in
Bohrungen 56 derselben eingeschlagene und in dieser
haftende Zapfen 57 gehalten ist, wobei die Zapfen 57 an
dem Montagekörper 50 angeformt sind.
Der Montagekörper 50 trägt ein Einzugselement 58 und
bildet für dieses ein Gehäuse 60, in welchem als Einzugs
glied ein Verbindungsteil 62 in Ausziehrichtung 36 sowie
in Einschubrichtung 38 verschiebbar gelagert ist. Die ver
schiebbare Lagerung des Verbindungsteils erfolgt durch
zwei einander zugewandte und in dem Gehäuse 60 angeordnete
Kulissenbahnen 66, zwischen denen das Verbindungsteil 62
in einem Führungsschlitz 68 geführt ist. In diese
Kulissenbahnen 66 taucht ein am Verbindungsteil 62 ange
ordneter und sich von diesem erhebender Bahnfolger 70 ein.
Das Verbindungsteil 62 ist ferner noch durch Innenfort
sätze 72 und Außenfortsätze 74, welche an einem vorderen
Ende 76 des Verbindungsteils 62 angeordnet sind, an einer
den Führungsschlitz 68 beiderseits begrenzenden Außenwand
78 des Gehäuses 60 geführt.
Die Kulissenbahn 66 umfaßt eine parallel zur Ausziehrich
tung 36 und Einschubrichtung 38 verlaufende Führungsbahn
80, an deren hinteres Ende eine seitlich dieser Führungs
bahn liegende Rastausnehmung 82 anschließt, wobei die
Rastausnehmung mit einer Rastfläche 84 versehen ist. Zur
Überleitung des Bahnfolgers 70 von der Führungsbahn 80 in
die Rastausnehmung 82 ist eine Schräge 86 vorgesehen,
welche den Bahnfolger 70 aus der Führungsbahn 80 heraus in
die Rastausnehmung 82 führt. Die Rastfläche 84 bildet
dabei die vordere Begrenzungsfläche der Rastausnehmung 82.
Das Verbindungsteil 62 ist somit in Ausziehrichtung 36 und
Einschubrichtung 38 in dem Führungsschlitz 68 von einer
ersten Stellung, dargestellt in Fig. 4 in eine zweite
Stellung, dargestellt in Fig. 5 bewegbar, wobei das Ver
schiebungsteil 62 durch eine Zugfeder 88 in Richtung der
ersten Stellung beaufschlagt ist. Die Zugfeder 88 ist
einerseits in einem vorderen Bereich des Gehäuses 60 in
einer Aussparung 90 verankert und greift andererseits an
dem Bahnfolger 70 an.
In der zweiten Stellung ist der Bahnfolger 70 durch die
Umlenkschräge 86 in die Rastausnehmung geführt und liegt
durch Wirkung der Zugfeder 88, die senkrecht zur Rast
fläche 84 wirkt, an der Rastfläche 84. Damit sind der
Bahnfolger 70 und somit auch das Verbindungsteil 62 in der
zweiten Stellung festgelegt.
Das Verbindungsteil 62 ist ferner noch mit einer Einlauf
öffnung 92 für einen, ein mit dem bereits beschriebenen
Einzugselement 58 zusammenwirkendes Einzugselement bilden
den und stationär am Korpus 10 angeordneten Bolzen 64 ver
sehen, wobei die Einlauföffnung 92 einerseits durch eine
Mitnahmefläche 94 begrenzt ist und andererseits durch eine
Verschiebeschräge 96.
Solange der Bahnfolger 70 sich in der Führungsbahn 80
bewegt, umgreift die Mitnahmefläche 94 den Bolzen an einer
hinteren Seite 98 während die Verschiebeschräge 96 den
Bolzen 64 auf einer vorderen Seite 100 übergreift. Der
Bolzen 64 bleibt somit in der Einlauföffnung 92 sowohl in
der Ausziehrichtung 36 als auch in der Einschubrichtung 38
fixiert, so daß der Bolzen 64 das Verbindungsteil bei
einer Relativbewegung des Einschubs 12 relativ zum Bolzen
64 mitnimmt.
Sobald der Bahnfolger 70 jedoch durch die Wirkung der
Umlenkschräge 86 in die Rastausnehmung 82 eingetaucht ist,
verkippt das Verbindungsteil 62 um eine an seinem vorderen
Ende 76 zwischen den Fortsätzen 72 und 74 liegenden und
durch diese definierte Kippachse 102, was dazu führt, daß
die Mitnahmefläche 94 in das Gehäuse 60 eintaucht, so daß
das Verbindungsteil 62 in Einschubrichtung 38 nicht mehr
am Bolzen 64 festgelegt ist. Das Verbindungsteil 62 kann
sich somit in Ausziehrichtung 36 von dem Bolzen 64 wegbe
wegen, wobei sich der Bolzen somit relativ zum Verbin
dungsteil 62 in Einschubrichtung 38 bewegt, was in Fig. 5
durch die gestrichelte Darstellung des Bolzens angedeutet
ist.
Bewegt sich das Verbindungsteil 62 in seiner zweiten Stel
lung wieder auf den Bolzen 64 zu, so läuft dieser mit
seiner vorderen Seite 100 gegen die Verschiebeschräge 98
was zu einem Zurückkippen des Verbindungsteils 62 um die
Kippachse 102 und somit auch wiederum zu einem Übergreifen
des Bolzens 64 auf seiner hinteren Seite 98 durch die Mit
nahmefläche 94 führt, so daß der Bolzen 64 und das Verbin
dungsteil 62 wieder sowohl in Ausziehrichtung 36 als auch
in Einschubrichtung 38 relativ zueinander festgelegt sind.
Die vorstehend beschriebene Einzugseinrichtung mit den
Einzugselementen 58 und 64 funktioniert nun so, daß in der
Einschubendstellung des Einschubs 12 das Verbindungsteil
62 in seiner ersten, in Fig. 4 dargestellten Stellung
steht und dabei mit seiner Mitnahmefläche 94 und seiner
Verschiebeschräge 96 den Bolzen 64 sowohl an seiner
hinteren Seite 98 als auch seiner vorderen Seite 100
umgreift.
Wird nun der Einschub 12 in Ausziehrichtung 36 ausgezogen,
so bleibt der stationär zum Korpus 10 angeordnete Bolzen
64 stehen und nimmt folglich das Verbindungsteil 62 mit,
wobei sich das Gehäuse 60 in gleicher Weise wie der Ein
schub 12 in Ausziehrichtung 36 bewegen. Dies erfolgt so
lange, bis die Umlenkschräge 86 den Bahnfolger 70 in die
Rastausnehmung 82 überführt, was zu dem bereits beschrie
benen Kippen des Verbindungsteils 62 um die Kippachse 102
führt, so daß die Mitnahmefläche 94 in das Gehäuse 60 ein
taucht und beim weiteren Ausziehen des Einschubs 12 das
Gehäuse 60 mitsamt dem in diesem in der zweiten Stellung
festgelegten Verbindungsteil 62 weiter in Ausziehrichtung
36 frei von dem Bolzen 64 bewegbar ist.
In dieser zweiten Stellung ist die Zugfeder 88 gespannt,
das heißt sie hat bei der Bewegung des Verbindungsteils 62
von der ersten Stellung in die zweite Stellung Energie
gespeichert die aufgrund der Festlegung des Bahnfolgers 70
an der Rastfläche 84 und somit Festlegung des Verbindungs
teils 62 in der zweiten Stellung gespeichert bleibt. Der
Einschub 12 kann somit bei in der Zugfeder 88 gespei
cherter Energie voll ausgezogen werden.
Wird der Einschub 12 wieder in Einschubrichtung 38 einge
schoben, so nähert sich das in der zweiten Stellung gemäß
Fig. 5 festgelegte Verbindungsteil 62 dem Bolzen 64 so
lange, bis dieser mit seiner vorderen Seite 100 an der
Verschiebeschräge 98 anliegt. Dies führt zu dem bereits
beschriebenen Ausschwenken des Verbindungsteils 62, so daß
die Mitnahmefläche 94 nach diesem Ausschwenken wiederum
den Bolzen 64 auf seiner hinteren Seite 98 übergreift. Das
Verbindungsteil 62 ist jetzt auch nicht mehr in der
zweiten Stellung festgelegt, da der Bahnfolger 70 wiederum
in die Führungsbahn 80 aufgrund der Wirkung der Ver
schiebeschräge 96 zurückgeführt wurde. In dieser Stellung
kommt die Zugfeder 88 zur Wirkung, die das Verbindungsteil
62 in Richtung der ersten, in Fig. 4 dargestellten Stel
lung beaufschlagt. Durch die Wirkung der Zugfeder 88 wird
dadurch der Einschub 12 über einen Einzugsweg E in die
Einschubendstellung eingezogen, da das Verbindungsteil 62
am Bolzen 64 festgelegt ist und somit die Zugfeder 88 auf
das Gehäuse 60 wirkt und dieses gegenüber dem am Bolzen 64
stationär zum Korpus 10 festgelegten Verbindungsteil 62 in
Einschubrichtung 38 beaufschlagt, so daß aufgrund der
Befestigung des Gehäuses 60 an dem Einschub 12 auch folg
lich der Einschub 12 in die Einschubendstellung aufgrund
der Wirkung der Zugfeder 88 gezogen wird.
Um für den Fall, daß beim Bewegen des Einschubs 12 in
Einschubrichtung 38 das Verbindungsteil nicht in der zwei
ten Stellung gemäß Fig. 5 sondern in der ersten Stellung
gemäß Fig. 4 steht, die Möglichkeit zu schaffen, daß der
Bolzen 64 und das Verbindungsteil in der
vorstehend beschriebenen Art und Weise zusammenwirken
können, ist das Verbindungsteil 62 zusätzlich noch mit
einem Federbügel 108 versehen, welcher eine zusätzliche
Mitnahmefläche 110 sowie eine Anlaufschräge 112 für den
Bolzen 64 aufweist.
Steht beim Bewegen des Einschubs 12 in Einschubrichtung 38
das Verbindungsteil 62 in seiner ersten Stellung, so wird
das Verbindungsteil 62 mit der dem Bolzen 64 zugewandten
Anlaufschräge 112 gegen den Bolzen bewegt, so lange bis
diese Anlaufschräge 112 an der vorderen Seite 100 des
Bolzens 64 anliegt. Durch die Wirkung der Anlaufschräge
112 wird der Federbügel 108 vom Bolzen 64 weg in das Ge
häuse 60 gedrückt und schnappt nach Passieren des Bolzens
64 wieder zurück, so daß die weitere Mitnahmefläche 110
die hintere Seite 98 des Bolzens 64 hintergreift. Dies ist
der Fall in einer Stellung des Einschubs 12 kurz vor der
Einschubendstellung. Wird ausgehend von dieser Stellung
des Einschubs 12 der Einschub wieder in Ausziehrichtung 36
bewegt, so nimmt der Bolzen 64 das Verbindungsteil 62
durch die auf der hinteren Seite 98 des Bolzens 64 an
liegende weitere Mitnahmefläche 110 so lange mit, bis der
Bahnfolger 70 in die Rastausnehmung 82 eintaucht und das
Verbindungsteil 62 um die Kippachse 102 verkippt. Der
Federbügel 108 ist dabei so ausgebildet, daß auch dessen
weitere Mitnahmefläche 110 vollständig in das Gehäuse 60
eintaucht und somit das Verbindungsteil 62 weiter frei in
Ausziehrichtung 36 bewegbar ist, allerdings in seiner
zweiten Stellung festgelegt bleibt, so daß beim nächst
folgenden Bewegen des Einzugs 12 in der
Einschubrichtung der Bolzen 64 und das Verbindungsteil 62
in der vorstehend beschriebenen Art und Weise durch Ein
tauchen des Bolzens 64 in die Einlauföffnung 92 relativ
zueinander festlegbar sind und somit ein Einziehen des
Einschubs 12 durch die Wirkung der Zugfeder 88 erfolgt.
Eine Einzugsrichtung der vorstehend beschriebenen Art ist
bereits Gegenstand der europäischen Patentanmeldung
03 86 731 und hinsichtlich ihrer Funktion in dieser aus
führlich beschrieben, so daß hinsichtlich weiterer Details
vollinhaltlich auf diese Patentanmeldung Bezug genommen
wird.
Bezüglich der Anordnung des Bolzens 64 wurden im Zusammen
hang mit der bisherigen Erläuterung des ersten Ausfüh
rungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung
keine näheren Angaben gemacht.
Eine besondere Ausführungsform des ersten Ausführungsbei
spiels umfaßt als korpusseitige Führungsschiene 16 eine
U-förmig gebogene Führungsschiene mit einem am Korpus 10
anliegenden Schenkel 114 einem von diesem Schenkel 114
rechtwinklig abstehenden Mittelschenkel 116 und einem
wiederum vom Mittelschenkel 116 rechtwinklig abstehenden
Schenkel 118, der parallel zum Schenkel 114 verläuft und
an seinem Ende einen parallel zum Mittelschenkel 116
stehenden Tragschenkel 120 bildet, der zwei übereinander
liegende Kugelbahnen 122 trägt.
In diesen Kugelbahnen laufen Kugeln 124, die in einem
Kugelkäfig geführt sind und ihrerseits wiederum in Kugel
bahnen 126 der einschubseitigen Führungsschiene 18 laufen,
so daß die einschubseitige Führungsschiene 18 gegenüber
der korpusseitigen Führungsschiene 16 in Ausziehrichtung
36 und Einschubrichtung 38 verschiebbar ist.
Der Mittelschenkel 116 erstreckt sich dabei vorzugsweise
soweit von dem Schenkel 114 weg, daß die einschubseitige
Führungsschiene 18 mit einem Mittelsteg 128 an einer dem
Korpus 10 abgewandten Innenseite 130 der Seitenwand 54
unterhalb des Bodens 20 des Einschubs 12 anliegt.
Damit ist der Montagekörper 50 mit dem Gehäuse 60 über dem
Mittelschenkel 116 der korpusseitigen Führungsschiene 16
angeordnet.
Vorzugsweise sind bei diesem Ausführungsbeispiel das Ver
bindungsteil 62 und der Bolzen 64 auf der dem Schenkel 114
zugewandten Seite des Gehäuses 60 angeordnet, wobei der
Bolzen vorzugsweise direkt auf dem Mittelschenkel 116
sitzt und sich mit einer Achse 132 senkrecht vom Mittel
schenkel 116 erhebt und dabei parallel zum Schenkel 114
steht.
Somit liegt die gesamte Einzugseinrichtung zwischen einer
Unterseite 52 der Seitenwand 54 des Einschubs 12 und dem
Mittelschenkel 116 der korpusseitigen Führungsschiene und
ist zusätzlich noch eingeschlossen von den beiden
Schenkeln 114 und 118.
Bei einem zweiten Ausführungsbeispiel einer erfindungsge
mäßen Führungsvorrichtung, dargestellt in den Fig. 8
bis 12, ist die korpusseitige Führungsschiene 16 nicht
direkt am Korpus 10 gehalten, sondern in Haltestücken 121
geführt, die in Ausziehrichtung 36 oder Einschubrichtung
38 im Abstand voneinander angeordnet sind. Die Haltestücke
121 umgreifen, wie in Fig. 10 dargestellt, die korpussei
tige Führungsschiene 16 an ihrer Außenseite C-förmig und
bilden dabei eine untere Stützfläche 125 und eine obere
Stützfläche 127, die hinsichtlich ihrer Form einem unteren
gekrümmten Abschnitt 128 und einem oberen gekrümmten Ab
schnitt 130 der korpusseitigen Führungsschiene angepaßt
sind und damit diese so führen, daß die korpusseitige Füh
rungsschiene 16 lediglich in Ausziehrichtung 36 oder Ein
schubrichtung 38 relativ zum Korpus 10 und zu den Halte
stücken 121 bewegbar ist. Um eine leichte Bewegbarkeit der
korpusseitigen Führungsschiene 16 in den Haltestücken 121
zu erreichen, wird die untere Stützfläche 125 vorzugsweise
durch eine Mantelfläche 133 einer drehbar in dem Halte
stück 121 gelagerten Stützrolle 134 gebildet, wobei eine
Drehachse 136 der Stützrolle senkrecht zur Ausziehrichtung
36 oder Einschubrichtung 38 verläuft.
Die Verschiebbarkeit der korpusseitigen Führungsschiene 16
relativ zu den Haltestücken 121 ist durch zeichnerisch
nicht dargestellte Anschläge begrenzt und so gewählt, daß
ein hinteres Ende 137 der korpusseitigen Führungsschiene
16 so weit in Richtung auf das hintere Haltestück 121
bewegbar ist, daß im voll ausgezogenen Zustand der ein
schubseitigen Führungsschiene 18 deren hinteres Ende 138
vor einer durch Stirnseiten 140 des
Korpus 10 definierten Stirnseitenebene 142 steht, was zur
Folge hat, daß der Einschub 12 voll aus dem Korpus 10 aus
ziehbar ist. Die Anschlagelemente sind beispielsweise am
hinteren Ende der korpusseitigen Führungsschiene 16 ange
ordnete Anschlagelemente, die in der in Ausziehrichtung 36
verschobenen Stellung der korpusseitigen Führungsschiene
an dem hinteren Haltestück 121 anliegen.
Die Haltestücke 121 sind ihrerseits jeweils über ein ein
stückig an diese angeformtes Distanzstück 144 im Abstand
von einer Innenwand 146 des Korpus 10 gehalten, wobei das
Distanzstück 144 vorzugsweise über Zapfen 148 in ent
sprechenden Bohrungen 150 im Korpus 10 verankert ist.
Durch das Distanzstück 144 besteht die Möglichkeit, den
Einschub 12 so auszuführen, daß eine Seitenwand 152 des
selben umgekehrt U-förmig gebogen ist und die Auszugfüh
rung 14 mitsamt Teilen der Haltestücke 121 von oben im
wesentlichen übergreift, so daß diese verdeckt in einem
Innenraum 154 der Seitenwand 152 verlaufen. Vorzugsweise
ist ein äußerer U-Schenkel 156 der Seitenwand 152 zwischen
den Haltestücken 121 und der Innenwand 146 des Korpus im
wesentlichen bis nahe des Distanzstücks 144 herunterge
zogen um die korpusseitige Führungsschiene 16 und die
Haltestücke 121 weitmöglichst von oben her zu übergreifen.
Ein innerer U-Schenkel 158 der Seitenwand 152 begrenzt ein
Inneres 160 des Einschubs 12 und ist mit dem Boden 20 des
Einschubs zu einer Einheit fest verbunden. Hierzu ist an
den inneren U-Schenkel 158 ein den Boden 20
untergreifender Längsstreifen 162 angeformt, welcher sich
in Ausziehrichtung 36 und Einschubrichtung 38 unterhalb
des Bodens 20 erstreckt und in welchen eine ebenfalls in
Ausziehrichtung 36 und Einschubrichtung 38 verlaufende, im
Querschnitt rechteckförmige und unterhalb des Bodens 20
sich von diesem weg abhebende Längsrippe 164 eingeprägt
ist. Der Boden 20 ist dabei fest mit dem Längsstreifen 162
verbunden.
Der Einschub 12 ist an der einschubseitigen Führungs
schiene 18, wie in Fig. 8 dargestellt, durch zwei im Ab
stand voneinander angeordnete Traglaschen 166 gehalten,
welche mit einem Seitenschenkel 168 an der einschubsei
tigen Führungsschiene anliegen und mit dieser verbunden
sind und mit einem rechtwinklig von diesem abstehenden
Querschenkel 170 den Längsstreifen 162 untergreifen und
dabei die Längsrippe 164 formschlüssig umgreifen, so daß
der Einschub 12 quer zur Ausziehrichtung 36 und Einschub
richtung 38 durch die Querschenkel 170 der Traglaschen
fixiert ist.
Ferner sind die Traglaschen 166 an ihrem dem Seiten
schenkel 168 abgewandten Ende noch mit einer Abschluß
platte 172 versehen, welche einen über die Abschlußplatte
172 in Richtung der gegenüberliegenden Auszugführung 14
überstehenden und quer zur Ausziehrichtung 36 und Ein
schubrichtung 38 vorgewölbten Vorsprung 174 aufweist. Die
Abschlußplatte 172 liegt dabei vorzugsweise auf einer dem
U-Schenkel 158 abgewandten Seite der Längsrippe 164 an.
Um vorzugsweise eine spielfreie Aufnahme des Einschubs 12
in den Traglaschen 166 zu gewährleisten, liegt der
U-Schenkel 158 an einer der einschubseitigen Führungs
schiene 18 gegenüberliegenden Seite des Seitenschenkels
168 an, so daß insgesamt die Traglaschen 166 mit ihren dem
Einschub 12 zugewandten Oberflächen im wesentlichen ent
weder vollflächig an dem U-Schenkel 158 oder dem Längs
streifen 162 anliegen und somit den Einschub quer zur Aus
ziehrichtung 36 und Einschubrichtung 38 spielfrei auf
nehmen.
Der über die Abschlußplatte 172 überstehende Vorsprung 174
ist Teil der Halteeinrichtung 24, welche ferner ein am
Einschub gehaltenes Rastteil 176 aufweist, das seinerseits
eine den Vorsprung 174 übergreifende Rasttasche 178 um
faßt. Diese Rasttasche 178 liegt dabei mit einer Querwand
180 an einer hinteren Stirnseite 182 des Vorsprungs 174 an
und fixiert somit das Rastteil 176 in Ausziehrichtung 36
relativ zum Vorsprung 174, das sowohl die Querwand 180 als
auch die Stirnseite 182 senkrecht zur Ausziehrichtung 36
verlaufen.
Dagegen ist der Vorsprung 174 aufgrund seiner Wölbung in
Richtung der gegenüberliegenden Auszugführung 14 mit
parallel zur Ausziehrichtung 36 verlaufenden gewölbten
Auflaufflächen 184 versehen, so daß beide Längswände 186
der Rasttasche 178 über die Auflaufflächen 184, insbeson
dere die Auflauffläche 184a dann über den Vorsprung 174
hinweggleiten können, wenn der Einschub 12 mitsamt dem an
diesem gehaltenen Rastteil 176 nach oben abgehoben wird.
Zum Verrasten wird der Einschub 12 auf die Traglaschen 166
so aufgesetzt, daß die Rastteile 176 in Ausziehrichtung 36
vor einer Vorderseite 189 der Traglasche 166 stehen, und
in Einschubrichtung 38 relativ zur einschubseitigen Füh
rungsschiene 18 in Einschubrichtung 38 verschoben, so daß
eine Auflaufschräge 188 über den Vorsprung 174 hinweg
gleitet, das Rastteil 176 von der Abschlußplatte 172 weg
biegt, so lange, bis die Rasttasche 178 den Vorsprung 174
übergreift und die Querwand 180 der Rasttasche 178 an der
Stirnseite 182 des Vorsprungs anliegt.
Um ein spielfreies Anliegen der Querwand 180 an der Stirn
seite 182 des Vorsprungs 174 zu erreichen, ist das Rast
teil 176 ferner noch mit einem Federbügel 190 versehen,
welcher die Vorderseite 189 der Traglasche 166 beauf
schlagt und diese relativ zum Rastteil 176 soweit ver
schiebt, daß die Querwand 180 und die Stirnseite 182
aneinander anliegen.
Die Halteeinrichtung 24 entspricht hinsichtlich ihrer
Funktion der in der EP-PS 00 41 616 beschriebenen Halte
einrichtung, insbesondere der Halteeinrichtung gemäß den
Fig. 10 bis 16 und den entsprechenden Ansprüchen sowie
den entsprechenden Passagen der Beschreibung, auf welche
vollinhaltlich Bezug genommen wird.
Das Rastteil 176 ist einstückig an einen Montagekörper 192
angeformt, welcher ebenfalls die Längsrippe 164 form
schlüssig umgreift und an der Längsrippe beispielsweise
durch eine Verschraubung gehalten ist.
Ferner trägt der Montagekörper 192 ein Einzugselement 194
und bildet für dieses ein Gehäuse 196 für die bewegliche
Lagerung eines Einzugsglieds 198 desselben, wozu das Ge
häuse 196 mit einer inneren Ausnehmung 200 versehen ist,
die sich mit ihrer Längsachse 202 quer zur Ausziehrichtung
36 oder Einschubrichtung 38 erstreckt und eine der Innen
wand 146 des Korpus 10 zugewandte Öffnung 204 aufweist.
Das Einzugsglied 198 umfaßt als Gleitkörper 206 eine
Rolle, welche drehbar an einem Gleitkörperträger 208
gelagert ist, welcher seinerseits in der Ausnehmung 200 in
Richtung der Längsachse 202 beweglich geführt ist.
Der Gleitkörperträger 208 ist seinerseits noch mit einem
sich von einer der Rolle 206 abgewandten Seite 210 in
diesen hineinerstreckenden Sackloch 212 versehen, in
welchem eine Druckfeder 214 angeordnet ist, die sich
einerseits an einem Boden 216 des Sacklochs 212 abstützt
und andererseits an einer Querwand 218 der Ausnehmung 200.
Diese Druckfeder 214 beaufschlagt somit den Gleitkörper
träger 208 und damit auch die an diesem drehbar gelagerte
Rolle 206 in Richtung der Innenwand 146 des Korpus 10.
Eine Sicherung des Gleitkörperträgers 208 gegen ein voll
ständiges Herausbewegen desselben aus der Öffnung 204
erfolgt durch einen an einer Längsseite des Gleitkörper
trägers anliegenden und am Gehäuse 196 angeformten
federnden Finger 220, gegen dessen vorderes Ende 222 in
einer maximalen Richtung der Innenwand 146
verschobenen Stellung des Gleitkörperträgers ein von
diesem abstehender Vorsprung 224 zur Anlage kommt, welcher
eine weitere Verschiebung des Gleitkörperträgers 208 in
Richtung der Innenwand 146 verhindert.
Das in dem Gehäuse 196 gelagerte Einzugsglied 198 bildet
das Einzugselement 194, welches am Einschub 12 mittels des
Montagekörpers 192 stationär angeordnet ist und mit einem
zweiten Einzugselement, das stationär am Korpus 10
gehalten ist, zusammenwirken muß. Dieses zweite Einzugs
element wird gebildet durch einen an einem unteren Bereich
der Haltestücke 121 angeformten Gegenläuferkörper 230,
welcher, wie in Fig. 11 dargestellt, eine Kuppe 232 auf
weist, die maximal in Richtung des Gehäuses 196 von der
Innenwand 146 absteht, sowie eine sich an die Kuppe 232 in
Einschubrichtung 38 anschließende Einzugschräge 234 und
eine sich an die Kuppe 232 in Ausziehrichtung 36 an
schließende Auslaufschräge 236, wobei die Einzugschräge
234 und die Auflaufschräge 236 von der Kuppe 232 ausgehend
in Richtung der Innenwand 146 abfallen und somit jeweils
im Bereich ihrer Enden 238 und 240 einen geringeren Ab
stand von der Innenwand 146 aufweisen.
Vorzugsweise bildet der Gegenläuferkörper 230 mit dem
jeweiligen Haltestück 121 und dem Distanzstück 144 ein
einstückiges, vorzugsweise aus Kunststoff hergestelltes
Teil.
Die Einzugseinrichtung, gebildet aus dem Gegenläuferkörper
230 sowie dem in dem Gehäuse 196 angeordneten Einzugsglied
198 funktioniert nun so, daß in der Einschubendstellung
des Einschubs 12 im Korpus 10 die Rolle durch Beaufschla
gung der Druckfeder 214 an dem Ende 238 der Einzugsschräge
234 anliegt. Wird der Einschub 12 ausgezogen, so wird die
Druckfeder 214 während des Entlanglaufens der Rolle 206
auf der Einzugsschräge 234 in Richtung der Kuppe 232 zu
sätzlich gespannt und speichert Energie. Nach Überlaufen
der Kuppe wird die Druckfeder 214 wieder entspannt, so daß
der Einzug vollständig ausgezogen werden kann, wobei zu
nächst die Rolle 206 wieder auf der Auslaufschräge 236
entlangläuft und nach Überlaufen des Ende 240 der Auslauf
schräge 236 in ihre maximal ausgefahrene Stellung über
geht, die durch den Finger 220 und den Vorsprung 224 fest
gelegt ist. Beim Wiedereinschieben des Einschubs 12 in der
Einschubrichtung 38 läuft die Rolle 206 zunächst auf der
Auslaufschräge 236 entlang bis zur Kuppe 232, so daß in
der Druckfeder 214 Energie gespeichert wird. Nach Über
laufen der Kuppe 232 bewirkt die Druckfeder 214 einen Ein
zug des Einschubs 12 über den Einzugsweg E in die Ein
schubendstellung, da die Rolle 206 das Bestreben hat, auf
der Einzugsschräge 234 in Richtung des Endes 238 entlang
zulaufen und damit den Einzug 12 in Einschubendstellung
mitzunehmen.
Vorzugsweise ist die Auslaufschräge 236 wesentlich länger
als der Einzugsweg E und geringer geneigt als die Einzugs
schräge 234, um während des Spannens der Druckfeder 214
beim Bewegen des Einschubs 12 in Einschubrichtung 38 der
den Einschub 12 einschiebenden Person einen möglichst
geringen Widerstand zu bieten, während die Einzugsschräge
234 so stark geneigt ist, daß durch die Kraft der Druck
feder 214 auf die Rolle 206 ein selbständiges Einziehen
des Einschubs erfolgt. Die geringe Neigung der Auslauf
schräge 236 hat außerdem den Vorteil, daß der den Einschub
12 in Ausziehrichtung 36 bewegenden Person zunächst von
der Einlaufschräge 234 ein geringer Widerstand entgegen
gesetzt wird, andererseits aber beim weiteren Ausziehen
und Entlanglaufen der Rolle 206 auf der Auslaufschräge 236
der Einschub 12 nicht eine nennenswerte Kraft in Auszieh
richtung 36 erfährt.
Ein drittes, in Fig. 13 dargestelltes Ausführungsbeispiel
stellt eine Abwandlung des zweiten Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Führungsvorrichtung dar, so daß hin
sichtlich der Teile die mit denen des zweiten Ausführungs
beispiels identisch sind, auf die Beschreibung des zweiten
Ausführungsbeispiels verwiesen wird und diese Teile auch
mit denselben Bezugszeichen versehen sind.
Im Gegensatz zum zweiten Ausführungsbeispiel ist der
Gleitkörperträger 208 in der Ausnehmung 200 nicht ledig
lich in Richtung von deren Längsachse 202 bewegbar,
sondern hat gleichzeitig noch die Möglichkeit in Auszieh
richtung 36 oder in Einschubrichtung 38 durch Bewegung
eines Endbereichs 242 in diese Richtungen zu verkippen.
Die Öffnung 204 ist dabei so angeordnet, daß der Gleit
körperträger aus der Ausnehmung 200 dann in Richtung der
Innenwand 146 maximal herausbewegen kann, wenn dieser
Endbereich 242 in Einschubrichtung 38 verkippt ist.
Dagegen ist der Gleitkörperträger 208 in der Ausnehmung
gegen eine Bewegung in Richtung der Innenwand mittels
einer Haltenase 244 festlegbar, welche ihrerseits von
einer in Ausziehrichtung vorderen Wand der Ausnehmung 200
vorspringt. Hierzu ist der Endbereich 242 in Ausziehrich
tung 36 zu verkippen, so daß er mit einem in Richtung der
Wand 246 abstehenden Vorsprung 248 die Haltenase 244
hintergreift. Die Haltenase 244 und der Vorsprung 248 sind
dabei so angeordnet, daß der Gleitkörperträger 208 in
seiner festgelegten Stellung im wesentlichen vollständig
in die Ausnehmung 200 eingeschoben und somit die Druck
feder 214 im wesentlichen maximal gespannt ist. Das Fest
legen und Lösen des Gleitkörperträgers 208 in der Aus
nehmung 200 erfolgt somit durch ein Verkippen des Endbe
reichs 242 entweder in Ausziehrichtung 36 oder in Ein
schubrichtung 38.
Hierzu ist der an den Haltestücken 121 angeordnete Gegen
läuferkörper 230′ ebenfalls mit der Kuppe 232 sowie der
Auslaufschräge 236 und der Einzugsschräge 234 versehen,
vorzugsweise verlaufen dabei die Auslaufschräge 236 und
die Einzugsschräge 234 symmetrisch zur Kuppe 232. Ferner
läuft die Rolle 206 in gleicher Weise auf dem Gegenläufer
körper 230′ wie beim zweiten Ausführungsbeispiel, so daß
bei auf der Kuppe 232 stehender Rolle 206 die Druckfeder
214 maximal gespannt ist und die Energie speichert. Die
beiderseits der Kuppe 232 abfallende Einzugsschräge 234
und Auslaufschräge 236 leiten zusätzlich noch die Kippbe
wegung des Gleitkörperträgers 208 ein, so daß dieser, wenn
die Kuppe 232 in Einschubrichtung 38 überlaufen wird, bei
auf der Einzugsschräge 234 aufliegender Rolle 206 in
Einschubrichtung verkippt und somit sich der Gleitkörper
träger 208 soweit als erforderlich aus der Ausnehmung 200
herausbewegen kann, so daß durch Wirkung der Druckfeder
214 auf die auf der Einzugsschräge 234 laufende Rolle 206
eine Einzugswirkung über den Einzugsweg E wie beim zweiten
Ausführungsbeispiel auftritt.
Dagegen erfolgt beim Überlaufen der Kuppe 232 in Auszieh
richtung bei maximal gespannter Druckfeder 214 und auf der
Auslaufschräge 236 aufliegender Rolle 206 ein Verkippen
des Gleitkörperträgers 208 in Ausziehrichtung 36, so daß
der Vorsprung 248 die Haltenase 244 hintergreift. Wird nun
der Einschub 12 weiter in Ausziehrichtung 36 bewegt, so
hat die Druckfeder 214 nicht mehr die Möglichkeit, die
Rolle 206 auf der Auslaufschräge 236 anliegend zu halten,
sondern die Druckfeder 214 bleibt in ihrer gespannten und
Energie speichernden Stellung aufgrund der Festlegung des
Gleitkörperträgers 208. Diese Stellung bleibt so lange
erhalten, bis der Einschub 12 wieder eingeschoben wird und
die Rolle 206 in Einschubrichtung 38 über die Kuppe 232
gleitet und wie vorstehend beschrieben zu einer Verkippung
des Gleitkörperträgers 208 in Einschubrichtung 38 führt,
durch welche die Festlegung des Gleitkörperträgers 208
gelöst wird.
Um die Einschubendstellung exakt zu definieren, ist an dem
Montagekörper 192 noch ein Anschlagelement 250 vorgesehen,
welches eine gegenüber dem Montagekörper 192 federnd be
wegbare Anschlagfläche 252 trägt, die von einem elastisch
bewegbaren Steg 254 getragen ist. Diese
Anschlagfläche liegt in der Einschubendstellung an einer
Gegenfläche 256 am vorderen Haltestück 121 an, wobei die
Gegenfläche 256 unter dem Gegenläuferkörper angeordnet ist
und sich quer zur Ausziehrichtung 36 oder Einschubrichtung
38 erstreckt.
Claims (46)
1. Führungsvorrichtung für einen aus einem Korpus aus
ziehbaren Einschub, umfassend ein Paar von Auszugfüh
rungen, von denen jede eine korpusseitige und eine
einschubseitige Führungsschiene aufweist sowie eine
ein an dem Einschub befestigbares Rastteil umfassende
Halteeinrichtung zum lösbaren Festlegen des Einschubs
an der einschubseitigen Führungsschiene,
dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungsvorrichtung eine Einzugseinrichtung aufweist,
welche mittels der in einem elastischen Energiespei
cher (88, 214) gespeicherten elastischen Energie den
Einschub (12) über einen einen festgelegten Bruchteil
des maximalen Auszugswegs darstellenden Einzugsweg
(E) in eine Einschubendstellung einzieht, daß die
Einzugseinrichtung ein erstes Einzugselement (64,
230) und ein zweites, den elastischen Kraftspeicher
(88, 214) umfassendes Einzugselement (58, 64; 194,
230) aufweist und daß eines der Einzugselemente (58;
194) mit dem Rastteil (22, 176) eine als Einheit am
Einschub (12) befestigbare Baugruppe bildet und ein
anderes der Einzugselemente (64, 230) relativ zum
Korpus (10) stationär befestigbar ist.
2. Führungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Rastteil (22, 176) und das Einzugs
element (58, 194) an einem Montagekörper (50, 192)
der Baugruppe gehalten sind, und daß der Montagekör
per (50, 192) mit Befestigungselementen zur Fixierung
der Baugruppe an dem Einschub (12) versehen ist.
3. Führungsvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Einzugselement (58, 194) einstückig
an den Montagekörper (50, 192) angeformt ist.
4. Führungsvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastteil
(22, 176) einstückig an den Montagekörper (50, 192)
angeformt ist.
5. Führungsvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das von der Bau
gruppe umfaßte Einzugselement (158, 194) das zweite
Einzugselement ist.
6. Führungsvorrichtung nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite
Einzugselement (58, 194) ein Gehäuse (160, 196) auf
weist, in welchem ein Einzugsglied (62, 198) beweg
lich gelagert ist, auf welches der elastische Kraft
speicher (88, 214) wirkt.
7. Führungsvorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (60, 196) des zweiten Ein
zugselements (58, 194) einstückig an dem Montagekör
per (50, 192) angeformt ist.
8. Führungsvorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Gehäuse (60, 196) des zweiten
Einzugselements (58, 194) den Montagekörper (50, 192)
bildet.
9. Führungsvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Einzugsglied
(62) des zweiten Einzugselements (58) ein in Auszieh
richtung (36) zwischen einer ersten und einer zweiten
Stellung verschiebliches Verbindungsteil (62) bildet,
an welchem der Energiespeicher (88) angreift, daß die
Speicherung der Energie durch ein beim Ausziehen des
Einschubs (12) an dem Verbindungsteil (62) angreifen
des und dieses von der ersten in die zweite Stellung
bewegendes vom ersten Einzugselement umfaßtes Rast
element (64) erfolgt, daß beim Ausziehen des Ein
schubs (12) über den Einzugsweg (E) hinaus das Ver
bindungsteil (62) in der zweiten Stellung festlegbar
und das Rastelement (64) sowie das Verbindungsteil
(62) außer Eingriff bringbar sind, daß beim Ein
schieben des Einschubs (12) das Rastelement (64) bei
Erreichen des in der zweiten Stellung stehenden Ver
bindungsteils (62) mit dem Verbindungsteil (62) zum
Einzug des Einschubs (12) in
Eingriff bringbar und die Festlegung des Verbindungs
teils (62) lösbar sind und daß das Verbindungsteil
(62) und der Energiespeicher (88) korpusseitig oder
einschubseitig und das Rastelement (64) einschub
seitig bzw. korpusseitig angeordnet sind.
10. Führungsvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Verbindungsteil (62) in einem Füh
rungsteil (60) in Ausziehrichtung (36) verschieblich
geführt ist.
11. Führungsvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil (62) an dem
Führungsteil (60) in der zweiten Stelle einrastbar
ist.
12. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis
11, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsteil
(62) mit einem Bahnfolger (70) in eine Kulissenbahn
(66) des Führungsteils (60) eingereift.
13. Führungsvorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kulissenbahn (66) eine Rastfläche
(84) für den Bahnfolger (70) aufweist.
14. Führungsvorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch
gekennzeichnet, daß die Kulissenbahn (66) mit einer
Führungsbahn (80) parallel zur Ausziehrichtung (36)
verläuft.
15. Führungsvorrichtung nach (??), dadurch gekennzeich
net, daß die Kulissenbahn (66) eine seitlich der Füh
rungsbahn (80) liegende Rastausnehmung (82) für eine
Raststellung des Bahnfolgers (70) aufweist.
16. Führungsvorrichtung nach einem der voranstehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die korpussei
tige Führungsschiene (16) U-förmig ausgebildet ist
und die Einzugseinrichtung (58, 64) innerhalb der
U-Form angeordnet ist.
17. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis
16, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (60) auf
einer Unterseite (52) des Einschubs (12) angeordnet
ist.
18. Führungsvorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Gehäuse (60) auf einer Unterseite
(52) einer Seitenwand (54) des Einschubs (12) ange
ordnet ist.
19. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Einzugsglied (198)
einen Gleitkörper (206) aufweist, welcher von dem
elastischen Kraftspeicher (214) in Richtung einer an
dem ersten Einzugselement (230) angeordneten Einzugs
schräge (234) beaufschlagt ist und welcher bei Auf
liegen auf der Einzugsschräge (234) ein Einziehen des
Einschubs (12) in die Einschubendstellung bewirkt.
20. Führungsvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gleitkörper (206) an einem Gleit
körperträger (208) gehalten ist, welcher seinerseits
im Gehäuse (196) in Richtung (202) auf die an dem
ersten Einzugselement (230) angeordnete Einzugs
schräge (234) beweglich geführt ist.
21. Führungsvorrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Einzugselement (230)
eine sich an die Einzugsschräge (234) in Ausziehrich
tung (36) anschließende Kuppe (232) und eine sich
daran in Ausziehrichtung (36) anschließende Auslauf
schräge (236) aufweist.
22. Führungsvorrichtung nach Anspruch 21, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem elastischen Kraftspeicher (214)
beim Anfahren der Kuppe (232) mittels des Gleit
körpers (206) Energie speicherbar ist.
23. Führungsvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß der elastische Kraftspeicher (214)
durch Bewegen des Gleitkörpers (206) in Richtung der
Kuppe (232) in eine Energie speichernde Stellung
bringbar ist.
24. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis
23, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Kraft
speicher (214) in seiner Energie speichernden Stel
lung durch Überfahren der Kuppe (232) in Ausziehrich
tung (36) festlegbar und durch Überfahren der Kuppe
in Einschubrichtung (38) aus der Festlegung lösbar
ist.
25. Führungsvorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekenn
zeichnet, daß der elastische Kraftspeicher (214)
durch eine Kippbewegung des Gleitkörperträgers (208)
festlegbar und durch eine Gegenkippbewegung aus der
Festlegung lösbar ist.
26. Führungsvorrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gleitkörperträger (208) bei Über
fahren der Kuppe (232) in Einschubrichtung (38) und
anschließend die Einzugsschräge (234) erreichendem
Gleitkörper (206) in Einschubrichtung (38) verkippt
und bei Überfahren der Kuppe (232) in Ausziehrichtung
(36) und anschließend die Auslaufschräge (236) er
reichendem Gleitkörper (206) in Ausziehrichtung (36)
verkippt.
27. Führungsvorrichtung nach Anspruch 25 oder 26, dadurch
gekennzeichnet, daß der Gleitkörperträger (208) in
seiner in Ausziehrichtung (36) verkippten Stellung
bei Energie speicherndem elastischem Kraftspeicher
(214) festlegbar ist.
28. Führungsvorrichtung nach Anspruch 27, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Festlegung durch Hintergreifen
einer Haltenase (244) durch den Gleitkörperträger
(208) erfolgt.
29. Führungsvorrichtung nach Anspruch 28, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Gleitkörperträger (208) einen in
Richtung der Haltenase (244) abstehenden Vorsprung
(248) zum Hintergreifen derselben aufweist.
30. Führungsvorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Vorsprung (248) bei in Ausziehrich
tung (36) verkippter Stellung des Gleitkörperträgers
(208) die Haltenase (244) hintergreift und bei in
Einschubrichtung (38) verkipptem Gleitkörperträger
(208) an der Haltenase (244) vorbeibewegbar ist.
31. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 21 bis
23, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Kraft
speicher (214) beim Überfahren der Auslaufschräge
(236) in Einschubrichtung (38) spannbar ist.
32. Führungsvorrichtung nach Anspruch 31, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Auslaufschräge (236) eine sich über
einen längeren Weg als den Einzugsweg (E) erstreckt.
33. Führungsvorrichtung nach Anspruch 31 oder 32, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslaufschräge (236) eine
geringere Steigung als die Einzugsschräge (234) auf
weist.
34. Führungsvorrichtung nach Anspruch 32 oder 33, dadurch
gekennzeichnet, daß die Auslaufschräge (236) sich
über eine Länge erstreckt die mindestens das 3fache
des Einzugswegs (E) beträgt.
35. Führungsvorrichtung nach einem der voranstehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die korpus
seitige Führungsschiene (18) an mindestens zwei im
Abstand voneinander angeordneten Stellen durch min
destens ein Haltestück (121) parallel zur Auszieh
richtung (36) verschieblich geführt ist und daß die
Haltestücke (121) fest mit dem Korpus (10) verbindbar
sind.
36. Führungsvorrichtung nach Anspruch 35, dadurch gekenn
zeichnet, daß die korpusseitige Führungsschiene (16)
durch die Haltestücke (121) auf ihrer Ober- und
Unterseite geführt ist.
37. Führungsvorrichtung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch
gekennzeichnet, daß mit der korpusseitigen Führungs
schiene (16) und mit mindestens einem Haltestück
(121) zusammenwirkende Anschlagelemente vorgesehen
sind und daß die Anschlagelemente so angeordnet sind,
daß sie ein Verschieben der korpusseitigen Führungs
schiene (16) relativ zu dem Haltestück (121) von
einer Einschubendstellung, in welcher der Einschub
voll in den Korpus (10) eingeschoben ist, in eine
Auszugendstellung erlauben, in welcher bei maximal
ausgezogenen Führungsschienen (16, 18) der Einschub
(12) vollständig aus dem Korpus (10) ausgezogen ist.
38. Führungsvorrichtung nach Anspruch 36 oder 37, dadurch
gekennzeichnet, daß das Haltestück (121) die korpus
seitige Führungsschiene (16) unmittelbar auf ihrer
Unter- und Oberseite (128, 120) abstützt.
39. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 36 bis
38, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (121)
die korpusseitige Führungsschiene (16) C-förmig um
greift.
40. Führungsvorrichtung nach Anspruch 39, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Haltestück (121) eine einen Quer
schnitt der Ober- und Unterseite der korpusseitigen
Führungsschiene (16) angepaßte Stützfläche (125, 127)
aufweist.
41. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis
40, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (121)
über ein Distanzstück (144) an dem Korpus (10) be
festigbar ist und das Distanzstück (144) das Halte
stück (121) im Abstand von dem Korpus (10) hält.
42. Führungsvorrichtung nach Anspruch 41, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Distanzstück (144) einstückig an
das Haltestück (121) angeformt ist.
43. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis
42, dadurch gekennzeichnet, daß das Haltestück (121)
mit einem anderen der Einzugselemente (230) eine ein
heitliche Baugruppe bildet.
44. Führungsvorrichtung nach Anspruch 43, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Haltestück (121) das Einzugselement
(230) trägt.
45. Führungsvorrichtung nach Anspruch 44, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Einzugselement (230) und das Halte
stück (121) einteilig ausgebildet sind.
46. Führungsvorrichtung nach einem der Ansprüche 35 bis
45, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Einzugsele
ment (230) am vorderen Haltestück (121) angeordnet
ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4201277A DE4201277A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-01-18 | Fuehrungsvorrichtung |
| EP92122105A EP0552500A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-12-29 | Führungsvorrichtung |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4201277A DE4201277A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-01-18 | Fuehrungsvorrichtung |
Publications (1)
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| DE4201277A1 true DE4201277A1 (de) | 1993-07-22 |
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ID=6449801
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE4201277A Withdrawn DE4201277A1 (de) | 1992-01-18 | 1992-01-18 | Fuehrungsvorrichtung |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| EP (1) | EP0552500A1 (de) |
| DE (1) | DE4201277A1 (de) |
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- 1992-01-18 DE DE4201277A patent/DE4201277A1/de not_active Withdrawn
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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