DE4201029A1 - Zigaretten-verpackungsmaschine - Google Patents
Zigaretten-verpackungsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Verpacken
von Zigaretten in steifen Klappdeckel- oder Flip-Top-
Packungen.
Flip-Top-Packungen von Zigaretten werden im allgemeinen auf
Maschinen ausgebildet, die ein Hüllrad umfassen, das dazu
vorgesehen ist, eine erste Folge von vorgeformten Zigaret
tengruppen sowie eine zweite Folge von flachen Zuschnitten
zu empfangen, wobei jeder Zuschnitt an dem Rad um eine je
weils zugeordnete Zigarettengruppe herum gefaltet wird, um
eine steife Packung mit gummierten, einander entsprechenden
Teilen zu erzeugen, die gewöhnlich vom Hüllrad auf einen
Trocknungsförderer überführt werden. Bei ihrem Lauf längs
des Trocknungsförderers trocknet der zur Verbindung der ge
falteten, einander entsprechenden Teile der Zuschnitte verwen
dete Gummi, um eine feste und sichere Ausgestaltung der ge
bildeten Packungen zu gewährleisten.
Für das Hüllrad und den Trocknungsförderer ist bekannt, daß
sie aus einem ersten sowie einem zweiten, im wesentlichen
vertikalen Transportrad bestehen, die rechtwinklig und tan
gierend zueinander angeordnet sind. Das erste, für ein Ein
hüllen verwendete Rad wird üblicherweise im wesentlichen
parallel zur längeren und längslaufenden Horizontalachse
der Verpackungsmaschine angeordnet, während das zweite,
als ein Trocknungsförderer verwendete Rad quer mit Bezug
zu dieser Maschinenachse angeordnet wird und üblicherweise
einen stabilisierenden Endkanal besitzt, der sich im we
sentlichen parallel zu dieser Maschinenachse und nach aus
wärts von der Verpackungsmaschine erstreckt.
Wenngleich dadurch eine extrem kompakte Verpackungsmaschi
ne geschaffen wird, die völligen Zugang zu den Maschinentei
len durch eine Bedienungsperson ermöglicht, so ist die oben
geschilderte Gestaltung der Maschine doch mit einer Anzahl
von Nachteilen behaftet.
Da erstens die beiden Räder im wesentlichen vertikal sowie
rechtwinklig tangierend zueinander angeordnet sind, müssen
die Drehachsen dieser Räder im wesentlichen horizontal und
koplanar zueinander gelagert werden. Auch müssen, weil die
Räder auf dem Bedienungsniveau oberhalb derselben Basis mon
tiert sind, beide im wesentlichen dieselben Durchmesser auf
weisen. Weil der Stabilisierkanal in Gegenüberlage zum
oberen Umfangsteil des zweiten Rades angeordnet ist und
sich auswärts von der Maschine auf einem niedrigen Niveau
erstreckt, sind folglich teuere und schwerfällige sowie
hinderliche Hubvorrichtungen erforderlich, um diesen Kanal
mit dem hochliegenden Päckchenförderer, der normalerweise
in ein solches System eingegliedert ist, zu verbinden.
Zweitens ist die Höhenlage des Stabilisierkanals üblicher
weise derart, daß Bedienungspersonen und Transportwagen an
einer freien Hin- und Herbewegung zwischen den Pack- und
Verarbeitungsstraßen der Anlage gehindert sind.
Es ist deshalb die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine
Zigaretten-Verpackungsmaschine zu schaffen, die durch ihre
Konstruktion die vorstehend erwähnten Nachteile überwin
det.
Erfindungsgemäß wird eine Maschine zum Verpacken von Ziga
retten in steifen Klappdeckelpackungen geschaffen, die ein
im wesentlichen vertikales, um eine im wesentlichen horizon
tale Achse drehendes Hüllrad, erste Einrichtungen zur Zufuhr
einer ersten Folge von vorgeformten Gruppen von Zigaretten
zum Hüllrad, zweite Einrichtungen zur Zufuhr einer zweiten
Folge von flachen Zuschnitten zum Hüllrad, wobei jeder Zu
schnitt am Hüllrad um eine jeweils zugeordnete vorgeformte
Gruppe von Zigaretten zur Erzeugung einer steifen Packung
mit gummierten, einander entsprechenden Teilen gefaltet
wird, eine Übergabestation im Bereich des Hüllrades und
eine die Packungen an der Übergabestation empfangende so
wie mit dem Hüllrad zusammenwirkende Trocknungsförderein
richtung umfaßt. Diese Maschine zeichnet sich dadurch aus,
daß die Trocknungsfördereinrichtung einen Schleifenförderer
mit einem ersten sowie einem zweiten, im wesentlichen verti
kalen Trum einschließt, wobei das erste Trum im wesentlichen
tangierend zum Außenumfang des Hüllrades angeordnet ist und
von der Übergabestation aufwärts sowie durch eine hochlie
gende Austragstation verläuft.
Bei der vorstehend skizzierten Maschine erstreckt sich der
Trocknungsförderer vertikal, so daß die Länge dieses Förde
rers so gewählt werden kann, um die Austragstation auf einer
Höhe anzuordnen, durch die die beschwerlichen Hubvorrichtun
gen, welche oben erwähnt wurden, weggelassen werden können.
Auch kann die von den Packungen an dem Förderer durchlau
fene Strecke für ein besseres Trocknen des Gummis so lang
wie möglich gemacht werden, indem der Förderer so betrieben
wird, daß die Packungen zwischen der Übergabe- sowie der
Austragstation längs des zweiten Trums transportiert
werden.
Bei der genannten Maschine sind insofern die Übergabe- und
die Austragstation am selben Trum des Trocknungsförderers
so angeordnet, daß sie dem Hüllrad zugewandt sind.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Maschine kann
der Stabilisierkanal, der mit dem Trocknungsförderer zusam
menwirkt, an der Austragstation angeordnet werden und sich
oberhalb der Maschine erstrecken, so daß ein Verstellen oder
Anfüllen des die Maschine umgebenden Bereichs durch irgend
welche Maschinenteile verhindert wird.
Um den Gummi völlig zu trocknen und die Packungen zu stabi
lisieren, kann der Stabilisierkanal bevorzugterweise Be
heizungseinrichtungen aufweisen, die in einer bevorzugten
Ausführungsform der erfindungsgemäßen Maschine passive Wär
meableiter umfassen, welche bevorzugterweise aus Schmieröl
behältern der Maschine bestehen, um welche der Stabilisier
kanal zumindest teilweise herumgezogen ist.
Der Erfindungsgegenstand wird unter Bezugnahme auf die bei
gefügte Zeichnung, die eine schematische Perspektivdarstel
lung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemä
ßen Maschine zeigt, wobei der Einfachheit halber manche Tei
le weggelassen wurden, erläutert.
Die Maschine 1 dient dem Verpacken von Zigaretten in steifen
Klappdeckel- oder Flip-Top-Packungen 2, und sie umfaßt eine
bekannte Straße 3 zur Zufuhr von vorgeformten Gruppen 4 aus
einer bestimmten Anzahl von Zigaretten, üblicherweise zwan
zig, die in mehreren Lagen, üblicherweise in drei Lagen,
angeordnet sind. Diese Straße enthält ein Einschlagrad 6,
das aufeinanderfolgend Folienblätter 7 von einer bekannten
Zufuhrbahn 7a auf der einen Seite und Zigarettengruppen 4
auf der anderen Seite empfängt und um die Zigaretten eine
Hülle 5 bildet.
Ferner liegt in der Straße 3 eine Scheibe 8 mit vertikaler
Achse, die mit dem Einschlagrad auf der Längsachse 1a der
Maschine 1 ausgerichtet ist und um ihre Achse dreht, um Grup
pen 4 in an sich bekannter Weise vom Einschlagrad 6 zu emp
fangen und diese durch eine Station zu führen, in welcher
jede Gruppe 4, wie an sich bekannt ist, mit einem inneren
Versteifungselement oder Kragen 9 versehen wird.
Des weiteren liegt in der Straße 3 eine bekannte Transport
scheibe 10, die um eine vertikale Achse dreht, um Gruppen
4 von der Scheibe 8 zu empfangen und diese Gruppen einer
ersten Beschickungsstation 11 an der Peripherie eines Hüll
rades 12, welches um eine horizontale Achse dreht und im
wesentlichen auf der Längsachse 1a mit den Scheiben 8 und
9 ausgerichtet ist, zuzuführen. Insbesondere ist das Hüll
rad 12 im wesentlichen vertikal sowie parallel zur Längsach
se 1a angeordnet, und die Scheibe 10 besitzt ein unterhalb
der Peripherie des Hüllrades 12 an der Beschickungstation
11 angeordnetes peripheres Teil, wodurch ein (nicht darge
stellter) vertikaler Stößel die Möglichkeit hat, in an sich
bekannter Weise Gruppen 4 axial aufwärts mit Bezug zur Trans
portscheibe 10 auszustoßen und diese radial auf das Hüll
rad 12 zu transportieren.
Die Maschine 1 umfaßt ferner auch eine Zufuhrstraße 13, von
der lediglich ein Endrad 14 dargestellt ist und die Zuschnit
te 15 dem Hüllrad 12 an einer zweiten Beschickungsstation
zuführt, welche stromauf der ersten Beschickungsstation 11
mit Bezug zur durch den Pfeil 17 angegebenen Drehrichtung
des Hüllrades 12 angeordnet ist.
Bei seinem Transport um das Hüllrad 12 herum arbeitet je
der Zuschnitt 15 in bekannter Weise mit einer Falt- und
Gummiervorrichtung 18 am Hüllrad 12 zusammen, wodurch der
Zuschnitt um eine zugeordnete Gruppe 4 herum gefaltet wird,
um eine im wesentlichen fertiggestellte Packung 2, die eine
Anzahl von (nicht dargestellten) gummierten und zusammen
gehörigen oder einander zugeordneten Teilen umfaßt, zu er
zeugen.
Jede Packung 2 wird in bekannter Weise an einer Übergabe
station 19 fertiggestellt, in welcher sie durch bekannte
(nicht dargestellte) Einrichtungen auf einen Förderer 20
überführt wird, welcher in der Übergabestation 19 tangie
rend an den Umfang des Hüllrades 12 angeordnet ist.
Der Förderer 20 umfaßt ein um zwei übereinander angeordnete
Rollen 22 und 23, die zur Achse des Hüllrades 12 parallel
liegen, geführtes Förderband 21. Die eine dieser Rollen 22
und 23 wird angetrieben, um das Förderband 21 in der Rich
tung des Pfeils 24 entgegengesetzt zur Pfeilrichtung 17 zu
bewegen. Die Rollen 22 und 23 bestimmen längs des Förderban
des 21 ein erstes und ein zweites, im wesentlichen vertika
les Trum 25 bzw. 26, wobei sich das Trum 25 von der Überga
bestation 19 zu einer Austragstation 27 aufwärts erstreckt.
Die Austragstation 27 liegt mit Bezug zum Förderer 20 ober
halb des Hüllrades 12 und auf derselben Seite wie dieses.
Die Bewegungsrichtungen 17 und 24 sind so gerichtet, daß
die Packungen 2 um beide Rollen 22 sowie 23 herum und längs
des zweiten Trums 26 zwischen der Übergabestation 19 sowie
der Austragstation 27 transportiert werden.
In der Austragstation 27 werden die Packungen 2 aufeinan
derfolgend durch eine (nicht dargestellte) bekannte Überfüh
rungseinrichtung in einen im wesentlichen horizontalen Sta
bilisier- und Trocknungskanal 28, der sich im wesentlichen
in U-Form oberhalb der Maschine 1 erstreckt und unmittelbar
mit einem hochliegenden Päckchenförderer 29 verbunden ist,
eingeführt.
Dieser Kanal 28 umfaßt zwei im wesentlichen geradlinige
Zweige 30, die parallel zur Längsachse 1a verlaufen und
auf jeder Seite von wenigstens einem Schmier- und Kühlöl
behälter 31 der Maschine angeordnet sind. Dieser Behälter
dient als ein passiver Wärmeableiter für ein Beheizen des
Kanals 28, um diesen auf einer im wesentlichen konstanten
Temperatur zu halten.
Durch den Erfindungsgegenstand wird in einer äußerst unkom
plizierten und kostengünstigen Weise für ein völliges Trock
nen des Gummis und damit für ein Stabilisieren der Packun
gen 2, wenn diese sich längs des Kanals 28 bewegen, gesorgt.
Claims (6)
1. Maschine zum Verpacken von Zigaretten in steifen Klapp
deckelpackungen, die ein im wesentlichen vertikales,
um eine im wesentlichen horizontale Achse drehendes Hüll
rad (12), erste Einrichtungen (3) zur Zufuhr einer ersten
Folge von vorgeformten Gruppen (4) von Zigaretten zum
Hüllrad (12), zweite Einrichtungen (13) zur Zufuhr einer
zweiten Folge von flachen Zuschnitten (15) zum Hüllrad
(12), wobei jeder Zuschnitt am Hüllrad um eine jeweils
zugeordnete vorgeformte Gruppe (4) von Zigaretten zur
Erzeugung einer steifen Packung (2) mit gummierten, einan
der entsprechenden Teilen gefaltet wird, eine Übergabe
station (19) im Bereich des Hüllrades (12) und eine die
Packungen (2) an der Übergabestation (19) empfangende
sowie mit dem Hüllrad zusammenwirkende Trocknungsförder
einrichtung umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die
Trocknungsfördereinrichtung einen Schleifenförderer (20)
mit einem ersten sowie einem zweiten, im wesentlichen
vertikalen Trum (25, 26) einschließt, wobei das erste
Trum (25) im wesentlichen tangierend zum Außenumfang des
Hüllrades (12) angeordnet ist und von der Übergabestation
(19) aufwärts sowie durch eine hochliegende Austragsta
tion (27) verläuft.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schleifenförderer (20) Antriebseinrichtungen (22,
23) besitzt, die den Förderer derart betreiben, daß die
Packungen (2) von der Übergabestation (19) zu der Aus
tragstation (27) längs des zweiten Trums (26) transpor
tiert werden.
3. Maschine nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch
einen Stabilisier- und Trocknungskanal (28), der mit dem
Schleifenförderer (20) an der Austragstation (27) in Ver
bindung steht und über der Maschine (1) verläuft.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß
der Stabilisier- und Trocknungskanal (28) mit Beheizungs
einrichtungen (31) ausgestattet ist.
5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beheizungseinrichtungen (31) passive Wärmeableiter
umfassen.
6. Maschine nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Beheizungseinrichtungen (31) wenigstens einen
der Maschine (1) zugeordneten Schmierölbehälter, um den
der Stabilisier- und Trocknungskanal (28) zumindest teil
weise verläuft, enthalten.
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