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DE420108C - Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind - Google Patents

Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind

Info

Publication number
DE420108C
DE420108C DEA43188D DEA0043188D DE420108C DE 420108 C DE420108 C DE 420108C DE A43188 D DEA43188 D DE A43188D DE A0043188 D DEA0043188 D DE A0043188D DE 420108 C DE420108 C DE 420108C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
test
contacts
electromagnets
contact
hazard
Prior art date
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Expired
Application number
DEA43188D
Other languages
English (en)
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA43188D priority Critical patent/DE420108C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE420108C publication Critical patent/DE420108C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B29/00Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
    • G08B29/12Checking intermittently signalling or alarm systems
    • G08B29/14Checking intermittently signalling or alarm systems checking the detection circuits

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Security & Cryptography (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Mechanisms For Operating Contacts (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft, wie das Hauptpatent, eine elektrische Einbruchsicherung, bei welcher jeder Gefahrkontakt zu Prüfungszwecken mit einem Elektromagneten verbunden ist, durch dessen Erregung von einer Prüfstelle aus der Gefahrkontakt zum Ansprechen kommt und die gleichen Stromwege »hergestellt werden wie bei einem Einbruchsversuch, wobei der Elektromagnet auf den während der Betriebsbereitschaft der Einbruchssicherung in Ruhe verbleibenden Teil des Gefahrkontaktes wirkt, und dieser Teil derart beweglich gelagert ist, daß er, wenn der Elektromagnet durch den Prüfstrom erregt wird, den während der Betriebsbereitschaft in der Offenstellung erhaltenen und aus dieser bei einem Einbruchsversuch ausgelösten anderen Kontaktteil in diese Offenstellung mitnimmt, falls er sich in derselben nicht befindet.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung, die auch bei Vorhandensein mehrerer Gefahrkontakte eine Sicherheit dafür gibt, daß die vorgenommene Prüfung der Kontakte sich auch wirklich auf die ganze Zahl der vorhandenen erstreckt, und daß kein Gefahrkontakt ausgelassen ist. Erreicht wird dieser Zweck durch ein elektrisches Schaltwerk, das nach Schließung seines Antriebsstromkreises die Prüfelektromagneten aller vorhandenen Gefahrkontakte nacheinander selbsttätig an die Prüfstromquelle anschaltet. Die parallel zueinander liegenden Stromkreise der Prüfelektromagneten sind dabei zweckmäßig nacheinander an die Prüfstromquelle durch einen Drehschalter anschaltbar, dessen Schalthebel durch ein vom Prüfstrom unter Vermittlung eines selbsttätigen Unterbrechers absatzweise elektromagnetisch angetriebenes Schaltklinkengetriebe o. dgl. bewegt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In diesem Beispiel sind fünf Gefahrkontakte A, B, C, D, E vorgesehen, die, wie im Hauptpatent, als Fadenkontakte ausgebildet sind. Die durch Gewichte 3 gespannt gehaltenen Fäden 2 sind je auf dem Umfang eines drehbaren, beispielsweise halbkreisförmigen Kontaktstückes 4 aufgelegt, das an einer Seite ein Gewicht 5 trägt. Bei nicht aufgelegtem Faden 2 drückt das Gewicht 5 die an der Unterseite des Kontaktstückes befestigte Blattfeder 6 gegen den Kontaktteil 7. Sobald der Faden aufgelegt ist, wird das Übergewicht des Kontaktstückes 4 aufgehoben und letzteres in die durch einen Anschlag begrenzte, dargestellte Offenlage gebracht. Der Kontaktteil 7 ist an einem Winkelhebel 9 befestigt, auf dessen freien Arm 10 ein Elektromagnet 11 wirkt. Die Spule 12 des letzteren kann durch einen in die Leitungen 13 und 14 geschickten Prüfstrom erregt werden. Geschieht das, so wird, wenn sich der Kontakt in der Stellung der Zeichnung befindet, der Winkelhebel 9 so bewegt, daß die Kontaktteile 6, 7 miteinander in Berührung kommen. Der Gefahrkontakt spricht also an, und der Alarm-
Stromkreis, der gebildet wird von der nach dem Drehzapfen 15 führenden Leitung 16, den Kontaktfeder^. 7, 6, dem Winkelhebel 9 und der von dessen Drehzapfen 17 nach der Leitung 14 führenden Zweigleitung 18, wird geschlossen. Gleichzeitig wird aber bei Erregung des Elektromagneten 11 durch die dadurch hervorgerufene Bewegung des Winkelhebels 9 unter Vermittlung der Kontaktfedern 7 und 6 auf das Kontaktstück 4 ein einseitiger Druck ausgeübt, der dieses Kontaktstück in seine Offenstellung zurückdreht, falls es diese in der Ruhepause verlassen haben sollte.
Gemäß der Erfindung sind nun die Endleitungen 14 der Spulen 12 der Prüfelektromagneten aller Gefahrkontakte A, B, C, D, E an eine gemeinsame, nach der Quelle 19 des Prüfstromes führenden Leitung 20 angeschlossen, in der ein Schalter, z. B. in Form eines Druckknopfes 21, liegt. Die anderen Endleitungen 13 der Prüfelektromagneten 11 führen nach den Lamellen 22, 23, 24, 25, 26 eines Drehschalters, dessen Schalthebel 27 auf der Zeichnung auf einer sechsten Lamelle 28 hegt. Der Schalthebel 27 trägt ein Schaltrad 29, dessen Fortschaltung durch eine Klinke 30 bewirkt wird, deren Hebel 31 als Anker eines Elektromagneten 32 ausgebildet ist und unter der Wirkung einer Zugfeder 33 steht. Eine Sperrklinke 34 sichert eine absatzweise Drehung des Schaltrades 29. Die Spule 35 des Elektromagneten 32 steht einerseits über die Leitung 36, den Schalthebel 27, die Lamelle 28 und den Widerstand 37 mit dem einen Pol der Prüfstromquelle 19 in Verbindung und anderseits über die Leitung 38, einen selbsttätigen elektromagnetischen Unterbrecher und die Leitung 39 mit dem anderen Pol der Prüfstromquelle 19. Der elektromagnetische Unterbrecher ist nach Art eines Neefschen Hammers ausgebildet und besteht aus einem Pendelkontakt 40, der einen Anker 41 für den Elektromagneten 32 trägt. Nach Verlassen der Lamelle 26 trifft der Schalthebel 27 auf einen Anschlag 42, durch den ein Kontakt 43, 44 in der Leitung 39 geöffnet wird. Die Wirkungsweise ist folgende: Wird der Druckknopfschalter 21 geschlossen, so füeßt ein Strom von der Prüfstromquelle 19 über den Widerstand 37, die Lamelle 28, den Schalthebel 27 und die Leitung 36 nach der Spule 3 5 des Elektromagneten 32. Die Folge ist, daß der Klinkenhebel 31 angezogen wird, gleichzeitig aber auch der Anker 41, so daß der Stromkreis wieder unterbrochen wird. Nach Unterbrechung des Stromkreises tritt die Feder 33 in Wirkung und schaltet das Schaltrad 29 fort, wobei die Zähne dieses Schaltrades so bemessen sind, daß der Schalthebel 27 alsdann auf die Lamelle 22 gelangt. Gleichzeitig fällt aber auch nach Enderregung des Elektromagneten 32 der Anker 41 des Pendelkontaktes 40 wieder ab. Ist das geschehen, so schließt sich der Antriebsstromkreis des elektromagnetischen Schaltwerkes über die Leitungen 20 und 14, die Spule 12 des Prüfelektromagneten 11 des Gefahrkontaktes A, die Leitung 13 dieses Gefahrkontaktes, die Lamelle 22 und den Schalthebel 27. Die Spule 35 des Elektromagneten 32 wird also von neuem erregt, der Schalthebel 27 wird nach Anzug des Klinkenhebels 31 und erneuter Unterbrechung des Stromkreises durch den Pendelkontakt 40 auf die Lamelle 23 weitergedreht und der Stromkreis von. neuem durch den Pendelkontakt 40 geschlossen. Die Folge ist also, daß nunmehr der Prüf elektromagnet 11 des Gefahrkontaktes B Strom erhält. So geht das Spiel weiter, bis auch der letzte Gefahrkontakt E geprüft ist, worauf der Schalthebel 27 gegen den Anschlag 42 trifft, den Kontakt 43, 44 öffnet und damit den Prüfstromkreis endgültig unterbricht.
Die Erfindung ist auch anwendbar auf andere Gefahrkontakte, bei denen die Erhaltung des beweglichen Kontaktteiles in der Offenstellung während der Betriebsbereitschaft nicht durch die Reibung zwischen einem Kontaktstück 4 und einem Faden 2, sondern durch eine beliebige andere mechanische oder elektrische Sperrung bewirkt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte nach Patent 409453 nut Prüfelektromagneten verbunden sind, gekennzeichnet durch ein elektrisches Schaltwerk, das nach Schließung seines Antriebsstromkreises die Prüfelektromagneten einer Reihe von Gefahrkontakten nacheinander selbsttätig an die Prüfstromquelle anschaltet.
2. Einbruchsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel zueinander liegenden Stromkreise der Prüfelektromagneten (11) nacheinander an die Prüfstromquelle (19) durch einen Drehschalter anschaltbar sind, dessen Schalthebel (27) durch ein vom Prüfstrom unter Vermittlung eines selbsttätigen Unterbrechers (40, 41) absatzweise elektromagnetisch angetriebenes SchalUdinfcengetriebe (29, 30) o. dgl. bewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEA43188D 1924-10-07 1924-10-07 Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind Expired DE420108C (de)

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DEA43188D DE420108C (de) 1924-10-07 1924-10-07 Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind

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Publications (1)

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DE420108C true DE420108C (de) 1925-10-17

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DEA43188D Expired DE420108C (de) 1924-10-07 1924-10-07 Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind

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