DE420108C - Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind - Google Patents
Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sindInfo
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G08—SIGNALLING
- G08B—SIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
- G08B29/00—Checking or monitoring of signalling or alarm systems; Prevention or correction of operating errors, e.g. preventing unauthorised operation
- G08B29/12—Checking intermittently signalling or alarm systems
- G08B29/14—Checking intermittently signalling or alarm systems checking the detection circuits
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Description
Die Erfindung betrifft, wie das Hauptpatent,
eine elektrische Einbruchsicherung, bei welcher jeder Gefahrkontakt zu Prüfungszwecken
mit einem Elektromagneten verbunden ist, durch dessen Erregung von einer Prüfstelle
aus der Gefahrkontakt zum Ansprechen kommt und die gleichen Stromwege »hergestellt
werden wie bei einem Einbruchsversuch, wobei der Elektromagnet auf den während der Betriebsbereitschaft der Einbruchssicherung
in Ruhe verbleibenden Teil des Gefahrkontaktes wirkt, und dieser Teil derart beweglich
gelagert ist, daß er, wenn der Elektromagnet durch den Prüfstrom erregt wird, den
während der Betriebsbereitschaft in der Offenstellung erhaltenen und aus dieser bei einem
Einbruchsversuch ausgelösten anderen Kontaktteil in diese Offenstellung mitnimmt, falls
er sich in derselben nicht befindet.
Gegenstand der Erfindung ist nun eine Einrichtung, die auch bei Vorhandensein mehrerer
Gefahrkontakte eine Sicherheit dafür gibt, daß die vorgenommene Prüfung der Kontakte
sich auch wirklich auf die ganze Zahl der vorhandenen erstreckt, und daß kein Gefahrkontakt
ausgelassen ist. Erreicht wird dieser Zweck durch ein elektrisches Schaltwerk, das nach Schließung seines Antriebsstromkreises die Prüfelektromagneten aller
vorhandenen Gefahrkontakte nacheinander selbsttätig an die Prüfstromquelle anschaltet.
Die parallel zueinander liegenden Stromkreise der Prüfelektromagneten sind dabei zweckmäßig
nacheinander an die Prüfstromquelle durch einen Drehschalter anschaltbar, dessen
Schalthebel durch ein vom Prüfstrom unter Vermittlung eines selbsttätigen Unterbrechers
absatzweise elektromagnetisch angetriebenes Schaltklinkengetriebe o. dgl. bewegt wird.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
In diesem Beispiel sind fünf Gefahrkontakte A, B, C, D, E vorgesehen, die, wie im
Hauptpatent, als Fadenkontakte ausgebildet sind. Die durch Gewichte 3 gespannt gehaltenen
Fäden 2 sind je auf dem Umfang eines drehbaren, beispielsweise halbkreisförmigen
Kontaktstückes 4 aufgelegt, das an einer Seite ein Gewicht 5 trägt. Bei nicht aufgelegtem
Faden 2 drückt das Gewicht 5 die an der Unterseite des Kontaktstückes befestigte Blattfeder
6 gegen den Kontaktteil 7. Sobald der Faden aufgelegt ist, wird das Übergewicht des Kontaktstückes 4 aufgehoben und letzteres
in die durch einen Anschlag begrenzte, dargestellte Offenlage gebracht. Der Kontaktteil
7 ist an einem Winkelhebel 9 befestigt, auf dessen freien Arm 10 ein Elektromagnet
11 wirkt. Die Spule 12 des letzteren kann
durch einen in die Leitungen 13 und 14 geschickten Prüfstrom erregt werden. Geschieht
das, so wird, wenn sich der Kontakt in der Stellung der Zeichnung befindet, der Winkelhebel
9 so bewegt, daß die Kontaktteile 6, 7 miteinander in Berührung kommen. Der Gefahrkontakt
spricht also an, und der Alarm-
Stromkreis, der gebildet wird von der nach dem Drehzapfen 15 führenden Leitung 16, den
Kontaktfeder^. 7, 6, dem Winkelhebel 9 und der von dessen Drehzapfen 17 nach der Leitung
14 führenden Zweigleitung 18, wird geschlossen. Gleichzeitig wird aber bei Erregung
des Elektromagneten 11 durch die dadurch hervorgerufene Bewegung des Winkelhebels
9 unter Vermittlung der Kontaktfedern 7 und 6 auf das Kontaktstück 4 ein einseitiger
Druck ausgeübt, der dieses Kontaktstück in seine Offenstellung zurückdreht, falls
es diese in der Ruhepause verlassen haben sollte.
Gemäß der Erfindung sind nun die Endleitungen 14 der Spulen 12 der Prüfelektromagneten
aller Gefahrkontakte A, B, C, D, E an eine gemeinsame, nach der Quelle 19 des
Prüfstromes führenden Leitung 20 angeschlossen, in der ein Schalter, z. B. in Form eines
Druckknopfes 21, liegt. Die anderen Endleitungen
13 der Prüfelektromagneten 11 führen
nach den Lamellen 22, 23, 24, 25, 26 eines Drehschalters, dessen Schalthebel 27 auf der
Zeichnung auf einer sechsten Lamelle 28 hegt. Der Schalthebel 27 trägt ein Schaltrad 29,
dessen Fortschaltung durch eine Klinke 30 bewirkt wird, deren Hebel 31 als Anker eines
Elektromagneten 32 ausgebildet ist und unter der Wirkung einer Zugfeder 33 steht. Eine
Sperrklinke 34 sichert eine absatzweise Drehung des Schaltrades 29. Die Spule 35 des
Elektromagneten 32 steht einerseits über die Leitung 36, den Schalthebel 27, die Lamelle
28 und den Widerstand 37 mit dem einen Pol der Prüfstromquelle 19 in Verbindung und anderseits
über die Leitung 38, einen selbsttätigen elektromagnetischen Unterbrecher und die Leitung 39 mit dem anderen Pol der Prüfstromquelle
19. Der elektromagnetische Unterbrecher ist nach Art eines Neefschen Hammers
ausgebildet und besteht aus einem Pendelkontakt 40, der einen Anker 41 für den
Elektromagneten 32 trägt. Nach Verlassen der Lamelle 26 trifft der Schalthebel 27 auf einen
Anschlag 42, durch den ein Kontakt 43, 44 in der Leitung 39 geöffnet wird. Die Wirkungsweise ist folgende:
Wird der Druckknopfschalter 21 geschlossen, so füeßt ein Strom von der Prüfstromquelle
19 über den Widerstand 37, die Lamelle 28, den Schalthebel 27 und die Leitung
36 nach der Spule 3 5 des Elektromagneten 32. Die Folge ist, daß der Klinkenhebel 31
angezogen wird, gleichzeitig aber auch der Anker 41, so daß der Stromkreis wieder unterbrochen
wird. Nach Unterbrechung des Stromkreises tritt die Feder 33 in Wirkung und schaltet das Schaltrad 29 fort, wobei die
Zähne dieses Schaltrades so bemessen sind, daß der Schalthebel 27 alsdann auf die Lamelle
22 gelangt. Gleichzeitig fällt aber auch nach Enderregung des Elektromagneten 32 der
Anker 41 des Pendelkontaktes 40 wieder ab. Ist das geschehen, so schließt sich der
Antriebsstromkreis des elektromagnetischen Schaltwerkes über die Leitungen 20 und 14,
die Spule 12 des Prüfelektromagneten 11 des
Gefahrkontaktes A, die Leitung 13 dieses Gefahrkontaktes,
die Lamelle 22 und den Schalthebel 27. Die Spule 35 des Elektromagneten
32 wird also von neuem erregt, der Schalthebel 27 wird nach Anzug des Klinkenhebels
31 und erneuter Unterbrechung des Stromkreises durch den Pendelkontakt 40 auf die
Lamelle 23 weitergedreht und der Stromkreis von. neuem durch den Pendelkontakt 40 geschlossen.
Die Folge ist also, daß nunmehr der Prüf elektromagnet 11 des Gefahrkontaktes
B Strom erhält. So geht das Spiel weiter, bis auch der letzte Gefahrkontakt E geprüft
ist, worauf der Schalthebel 27 gegen den Anschlag 42 trifft, den Kontakt 43, 44 öffnet und
damit den Prüfstromkreis endgültig unterbricht.
Die Erfindung ist auch anwendbar auf andere Gefahrkontakte, bei denen die Erhaltung
des beweglichen Kontaktteiles in der Offenstellung während der Betriebsbereitschaft
nicht durch die Reibung zwischen einem Kontaktstück 4 und einem Faden 2, sondern durch
eine beliebige andere mechanische oder elektrische Sperrung bewirkt wird.
Claims (2)
1. Elektrische Einbruchsicherung, bei
der die Gefahrkontakte nach Patent 409453 nut Prüfelektromagneten verbunden
sind, gekennzeichnet durch ein elektrisches Schaltwerk, das nach Schließung
seines Antriebsstromkreises die Prüfelektromagneten einer Reihe von Gefahrkontakten
nacheinander selbsttätig an die Prüfstromquelle anschaltet.
2. Einbruchsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die parallel
zueinander liegenden Stromkreise der Prüfelektromagneten (11) nacheinander an die
Prüfstromquelle (19) durch einen Drehschalter anschaltbar sind, dessen Schalthebel
(27) durch ein vom Prüfstrom unter Vermittlung eines selbsttätigen Unterbrechers
(40, 41) absatzweise elektromagnetisch angetriebenes SchalUdinfcengetriebe
(29, 30) o. dgl. bewegt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43188D DE420108C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA43188D DE420108C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE420108C true DE420108C (de) | 1925-10-17 |
Family
ID=6933516
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA43188D Expired DE420108C (de) | 1924-10-07 | 1924-10-07 | Elektrische Einbruchsicherung, bei der die Gefahrkontakte mit Pruefelektromagneten verbunden sind |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE420108C (de) |
-
1924
- 1924-10-07 DE DEA43188D patent/DE420108C/de not_active Expired
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