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DE4200013C2 - Schermesserbefestigung für eine Schrottschere - Google Patents

Schermesserbefestigung für eine Schrottschere

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Publication number
DE4200013C2
DE4200013C2 DE19924200013 DE4200013A DE4200013C2 DE 4200013 C2 DE4200013 C2 DE 4200013C2 DE 19924200013 DE19924200013 DE 19924200013 DE 4200013 A DE4200013 A DE 4200013A DE 4200013 C2 DE4200013 C2 DE 4200013C2
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DE
Germany
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knife
attachment according
shear
chuck
shear knife
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE19924200013
Other languages
English (en)
Other versions
DE4200013A1 (de
Inventor
Wilhelm Linnerz
Siegfried Quante
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metso Lindemann GmbH
Original Assignee
Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Lindemann Maschinenfabrik GmbH filed Critical Lindemann Maschinenfabrik GmbH
Priority to DE19924200013 priority Critical patent/DE4200013C2/de
Priority to DE9217908U priority patent/DE9217908U1/de
Priority to CH370992A priority patent/CH687912A5/de
Publication of DE4200013A1 publication Critical patent/DE4200013A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE4200013C2 publication Critical patent/DE4200013C2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D35/00Tools for shearing machines or shearing devices; Holders or chucks for shearing tools
    • B23D35/002Means for mounting the cutting members
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D35/00Tools for shearing machines or shearing devices; Holders or chucks for shearing tools
    • B23D35/008Means for changing the cutting members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Accessories And Tools For Shearing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schermesserbefestigung für eine Schrottschere. Derartige Scheren bestehen im wesent­ lichen aus einem Scherenständer, in dem ein in aller Re­ gel vertikal beweglicher Obermesserträger mit daran befe­ stigtem Obermesser gelagert ist, das mit einem als Gegen­ werkzeug fungierenden Untermesser scherend zusammenwirkt, wobei die Schermesser, im folgenden kurz als Messer bezeichnet, in aller Regel in mit den Messerträgern verbundenen Futtern eingebettet sind. Dabei ist nicht nur eine vertikale Messerbewegung möglich - das Untermesser kann übrigens sowohl feststehend als auch ebenfalls be­ weglich gelagert sein - sondern die Schere kann auch in Schräglage arbeiten, und zwar in Gutförderrichtung und/oder in der Scherebene.
Die Erfindung befaßt sich insbesondere mit der Messerbe­ festigung, für die nachfolgend noch zu erörternde Anfor­ derungen sowohl im Scherenbetrieb als auch hinsichtlich des von Zeit zu Zeit aufgrund von Verschleiß und/oder Beschädigung der Messer erforderlichen Messeraustausches gelten; sie betrifft ferner ein Befestigen und/oder Wechseln der Messer.
Aufgrund des robusten Einsatzes derartiger Scheren, der mit erheblichen Kraft- und Schmutzeinwirkungen auf die Werkzeuge verbunden ist und an diesen zu erheblichem Ver­ schleiß führt, ist in regelmäßigen Abständen ein Messer­ wechsel erforderlich, der sich aufgrund der erwähnten Einwirkungen und der damit außerdem einhergehenden Ver­ formungen häufig äußerst aufwendig gestaltet und sowohl für die Demontage als auch die Montage erhebliche Stillstandzeiten der Schere erfordert. Dabei ist nicht nur der eigentliche Löse- und Befestigungsvorgang von Einfluß, sondern auch die Art der Halterung der Messer, da diese ihrerseits wesentlichen Einfluß auf die Art und den Umfang der betriebsbedingten Beeinträchtigungen der Messerstandzeiten sowie die Art und den Umfang der mit dem Wechsel verbundenen Rüstzeiten hat.
Es ist bekannt, die Scherenmesser zusammen mit hinterleg­ ten Futterstücken (Messerunterlage) mittels vergleichs­ weise langer Schraubenbolzen und Muttern am Messerträger zu befestigen, und zwar in entsprechend den Gegebenheiten angepaßter Weise sowohl die Obermesser als auch die Un­ termesser (siehe beispielsweise DE-OS 21 49 866). Wenn nachfolgend Erläuterungen und insbesondere Darlegungen erfindungsgemäßer Merkmale am Beispiel der Obermesser er­ folgen, dann gelten diese deshalb entsprechend gleicher­ maßen für Untermesser.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist insbesondere der Be­ trieb von hydraulischen Schrottscheren mit extremen Bela­ stungen der Schermesser, der Futterstücke und deren ge­ meinsamer Befestigung verbunden, weil der Schervorgang nach hydraulisch aufgebauter Scherkraft meist ruckartig unter starken Schwingungen bzw. Erschütterungen der Schrottschere erfolgt. Infolge dieser hohen Belastungen und einer ständig gesteigerten Schnittfolge pro Zeitein­ heit tritt insbesondere im Messerbereich eine starke Er­ wärmung auf. Sowohl die mechanischen Beanspruchungen als auch die Erwärmung (Dehnung) führen häufig zu einer Lockerung und Deformation der Schermesser-Befesti­ gungsschrauben, gelegentlich auch zu deren Bruch. Da der­ artige Störungen nicht immer rechtzeitig bemerkt werden, kann es sowohl zum Bruch der Schermesser und zur Deforma­ tion der Futterstücke als auch zur Beschädigung oder Zer­ störung weiterer Scherenteile, z. B. der Messerschlitten, deren Führung oder gar zum Bruch des Scherenständers kom­ men.
Deformierte Befestigungsschrauben und deformierte Futter­ stücke lassen sich nur sehr schwierig demontieren. Hinzu kommt, daß es sich hierbei um sehr schwere Teile handelt, die bisher unter großen körperlichen Anstrengungen der Bedienungspersonen montiert werden müssen. Insofern fin­ det häufig eine sukzessive Demontage bzw. Montage der Einzelteile statt, d. h. die Messer und ihre Futterstücke werden nacheinander ab- bzw. eingebaut. Da die Futter­ stücke, insbesondere das Futter der Obermesser, gegen ein Verschieben in Richtung der Scherebene, also in aller Re­ gel gegen ein Verschieben nach unten, nicht zuletzt im Hinblick auf die durch die vom Futter aufzunehmenden, beim Rückzug des Obermessers nach vollendetem Schnitt auf dieses einwirkenden, dem Rückzug entgegengerichteten Wi­ derstände des Scherguts hervorgerufenen Kräfte gesichert werden müssen, werden ein oder mehrere rückseitige Vor­ sprünge an den Futterstücken vorgesehen, die formschlüs­ sig in die Messerträger ragen. Mit dieser an sich vor­ teilhaften Sicherung ist jedoch der Nachteil verbunden, daß das Messer, welches zur Schonung seiner Befestigungs­ schrauben vor durch den Schervorgang hervorgerufenen Scherkräften über in den Bohrungen der Befesti­ gungsschrauben befindliche Scherbüchsen mit dem Futter­ stück verbunden ist, nach Entfernen der Befestigungs­ schrauben nicht nach unten ausbaubar ist. Um das Messer in Achsrichtung der Schrauben, also nach vorne oder nach hinten - je nach Relativlage zum Messerträger - ausbauen zu können, müssen weitere Bauteile, nämlich die sehr schweren, seitlichen, vorrangig dem Schutz der Messer­ schlittenführungen dienenden Schleißplatten entfernt und nach dem Messerwechsel wieder angebracht werden.
Die vorstehenden, noch nicht einmal erschöpfenden Ausfüh­ rungen machen deutlich, daß ein in herkömmlicher Weise durchgeführter Schermesserwechsel, der im Hinblick auf eine Reduzierung der Stillstandszeit immer zusammen mit dem Futterstück erfolgen sollte, um dieses dann außerhalb der Schere neu zu bestücken und gegebenenfalls aufzuar­ beiten, ca. 8 Stunden, d. h. eine gesamte Arbeitsschicht, dauert. Bei einem Materialdurchsatz von 10 t/h bis 50 t/h bedeutet ein derart langer Stillstand für einen Messer­ wechsel einen ganz erheblichen Produktionsausfall.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schermes­ serbefestigung für eine Schrottschere zu schaffen, die die Nachteile bekannter Befestigungen, insbesondere das Entfernen und Wiederanbringen weiterer Bauteile, wie der Schleißplatten, vermeidet und eine Verkürzung der Wech­ selzeiten sowie eine kompakte Bauweise ermöglicht.
Die zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß vorgeschlagenen Maßnahmen führen nicht nur zu wesentlichen Vereinfachun­ gen in der Erzielung kürzerer Wechselzeiten, sondern kön­ nen im Sinne der Aufgabenlösung auch in teilweiser und/oder gesamter Konzeption bei einer Schere der ein­ gangs genannten Art zur Anwendung kommen.
Mit der Lehre nach dem Patentanspruch 1 erreicht die Erfin­ dung in überraschend einfacher Weise eine Schonung der Schrauben, indem unter betriebsmäßiger Erwärmung auftre­ tende Dehnungen und/oder Lockerungen unter betriebs­ mäßigen Schwingungen ausgeschlossen bzw. ausgeglichen werden, so daß keine die gewünschte Haltefunktion der Be­ festigungselemente ändernden Einflüsse in die Eigenschaf­ ten, insbesondere auch die Lage der Befestigungselemente, beeinträchtigender Weise ent­ stehen. Damit wird neben der den späteren Ausbau wesent­ lich erleichternden Schonung der Befestigungselemente gleichzeitig ein insbesondere das Lockern der Messer ver­ hindernder Betriebszustand erreicht, wodurch die eingangs im Zusammenhang mit dem unbeabsichtigten Lösen der Messer erläuterten Nachteile wirkungsvoll verhindert werden.
Eine besonders gute Anpassung an die wechselnden Be­ triebsbedingungen sowie ein optimiertes Fernhalten deren schädlicher Einwirkungen auf die Befestigungselemente der Messer wird vorzugsweise durch eine druckbeaufschlagbare Kolbeneinheit als Spannmittel erreicht, wobei in konkre­ ter Ausgestaltung eine Traverse mit mindestens zwei in Zylindersackbohrungen gelagerten, druckbeaufschlagbaren Kolben und einer mittigen Durchgangsbohrung zwischen den Zylindersackbohrungen vorgesehen wird, durch die das mes­ serträgerseitige Ende eines Messerträgerbefestigungsele­ ments ragt, das sich an der den Zylindersackbohrungen ab­ gewandten Seite an der Traverse abstützt. Diese Traver­ senkonzeption hat den besonderen Vorteil, daß einerseits eine ausgewogene Lagerung bzw. Abstützung des Spannmit­ tels durch das Kolbenduo erreicht wird mit der weiteren vorteilhaften Folge, daß die sich den jeweiligen Gegeben­ heiten anpassende Vorspannung auf die Befestigungsele­ mente in diese optimal von unerwünschten Kräften freihal­ tender Weise koaxial übertragen wird, wobei für jedes Befestigungselement eine erfindungsgemäße Traverse vorge­ sehen werden kann.
Zur Umsetzung des Hydraulikdrucks in auf die Befesti­ gungselemente einwirkende, sich anpassend ausgleichende Vorspannung wird vorzugsweise im Falle von Schrauben als Befestigungselemente mindestens eine Messer bzw. Keilmes­ ser, Messerträger sowie ein dazwischenliegendes Futter durchragende, messerseitig mit einem Senkkopf versehene Schraube vorgesehen, die am messerträgerseitigen Ende mit einem eine Mutter tragenden Gewinde versehen ist, die sich, gegebenenfalls über eine Unterlage, an der den Zylindersackbohrungen abgewandten Seite an der Traverse abstützt.
Um eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung der Kolben, ins­ besondere der jeweils einer Traverse zugeordneten Kolben, vorzugsweise zwei, zu erreichen, weist die der messerab­ gewandten Seite dem Messerträger über die Kolben anlie­ gende Traverse in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zu den Zylindersackbohrungen führende Versorgungsbohrungen auf, die zweckmäßigerweise in der Traverse zu einer ge­ meinsamen Anschlußbohrung, z. B. einem Gewindeanschluß ge­ führt sind, die bzw. der mit einem Hydraulikaggregat ver­ bunden ist. Damit läßt sich eine zentrale Versorgung mit Hydraulikflüssigkeit erreichen, wenn beispielsweise das Hydraulikaggregat über Schläuche mehrere Anschlußbohrun­ gen mit Druckflüssigkeit speist, so daß zu jedem Zeit­ punkt in den einzelnen Kolben gleiche Druckverhältnisse herrschen, wodurch eine exakte Abstützung der Traversen mit mittiger Kraftübertragung auf die Schrauben gewähr­ leistet ist. Dabei kann es zweckmäßig sein, für Ober- und Untermesser gesonderte Hydraulikaggregate vorzusehen.
Im Sinne einer Messerwechselzeitverkürzung und damit auch einer Verringerung der Stillstandszeiten der Schere liegt es, wenn, wie bereits eingangs angedeutet, die Messer und ihre Futter zusammen ausgebaut bzw. montiert werden, so daß Messerreparaturen bzw. -ersatz und Anpassung an ihre Futter außerhalb der Schere ohne Beeinträchtigung des Messerbetriebes vorgenommen werden können. Dazu hat es sich als zweckmäßig erwiesen, in jeder Befestigungsmittelbohrung, d. h. im bevorzugten Falle je­ der Messerschraubenbohrung, eine den Schraubenschaft kon­ zentrisch umgebende, formschlüssig den Spalt zwischen dem Messer und seinem Futter überbrückende Scherbüchse vorzu­ sehen, die somit eine lösbare Verbindung zwischen Futter und Messer darstellt und gewährleistet, daß während des Messerwechsels Messer und Futter quasi ein temporär inte­ griertes Bauelement darstellen, das für seine Einzelteile keiner gesonderten Handhabe bedarf, sondern als Bauein­ heit manipuliert werden kann.
Diese Scherbüchsen erfüllen insbesondere auch den Zweck, die Befestigungselemente (Schrauben) der Messer vor Scherkräften und damit Verformungen, die sich wegen der Schwierigkeit, die Befestigungselemente in verformtem Zu­ stand zu entfernen, nachteilig auf die Wechselzeiten aus­ wirken, vor seitlichen Scherkräften zu schützen, die, wie erwähnt, nicht nur während des eigentlichen Schneidvor­ ganges senkrecht zur Schraubenlängsachse auf diese ver­ formend einwirken würden, sondern auch während des Rück­ hubes, da in diesem Augenblick dem Rückhub entgegenwir­ kende Quetsch- u. dgl. -kräfte vom Gut auf die Messer ein­ wirken.
Im Sinne einer Verhinderung bzw. Vorbeugung von insbeson­ dere durch Lockerung der Befestigungselemente hervorgeru­ fenen Schäden an den Messern und/oder benachbarten, eben­ falls beeinträchtigten Bauteilen und somit indirekt eben­ falls zur Wechselzeitverkürzung empfiehlt sich der Druck­ wächter, vorzugsweise in Form eines mit dem Hydraulikag­ gregat verbundenen Druckschalters, der die Schere bei Druckabfall abschaltet, der beispielsweise durch Platzen eines Schlauches oder durch Undichtigkeit der Kolben ein­ treten kann und bei nicht rechtzeitigem Erkennen einen Abfall der Vorspannung der Befestigungselemente mit den erwähnten nachteiligen Folgen bewirken könnte.
Zu den vorstehend erläuterten, erfindungsgemäßen Maßnah­ men gehört im Rahmen der Erfindung mindestens eine mit den Futtern in Wirkverbindung zu bringende, auch Rück­ zugskräfte an den Futtern und/oder Messern aufnehmende Halterung. Wie bereits erwähnt, ist der Ausbau der Mes­ ser, insbesondere der Obermesser in Scherebenenrichtung deshalb anzustreben, weil sich dadurch im Sinne einer Wechselzeitverkürzung der Ausbau weiterer, insbesondere seitlicher, einer anderen Ausbaurichtung im Wege stehen­ der Maschinenteile, wie Abdeckleisten, Führungsbleche und/oder Schleißplatten erübrigt. Dabei taucht jedoch das Problem temporärer Lagesicherung der Messer nach Lösen ihrer Befestigungselemente auf, das die Erfindung durch die erwähnte Halterung als temporärer Lagefixierung ver­ meidet, wobei diese Halterung vorzugsweise mit dem Mes­ serfutter in Wirkverbindung gebracht wird, das seiner­ seits aus den zuvor erwähnten Gründen vorzugsweise über Scherbüchsen mit dem vom Futter getragenen Messer in Kraftschlußverbindung steht.
Diese erfindungsgemäße Halterung ist nicht notwendiger­ weise nur zeitweise während des Messerwechsels wirksam, sondern eignet sich in hervorragender Weise als Betriebs­ sicherung des Futtersitzes, insbesondere zur Aufnahme der durch großen Reibwiderstand bei zurückfahrendem Obermes­ ser nach beendetem Scherhub hervorgerufenen, das Futter nach unten zu ziehen versuchenden Kräfte, was andernfalls durch am Futter integrierte Vorsprünge, die in entspre­ chende Ausnehmungen im Messerhalter ragen (Stufung des Futterstückes und des Obermesserträgers), gelöst werden müßte, mit dem Nachteil der Unmöglichkeit eines Aus- und Einbaus in Scherebenenrichtung.
Diese Halterung wird erfindungsgemäß vorteilhaft durch einen in einer Bohrung des (Ober-)Messerträgers geführten Paßbolzen mit einer zum Futter weisenden, mit einer mes­ serabgewandten Ausnehmung im Futter in Wirkverbindung zu bringenden Nase oder Leiste realisiert. Diese Nase oder Leiste des Paßbolzens kann wahlweise mit dem Futter in Tragverbindung oder auch in die erwähnten Rückzugskräfte aufnehmende Verbindung gebracht werden, wozu in weiterer Ausgestaltung der Erfindung eine vorzugsweise mit ihrer Längsachse senkrecht zur Scherebene verlaufende Schraub­ spindel vorgesehen wird, die mit dem Paßbolzen in An­ triebsverbindung steht. Diese Antriebsverbindung kann in zweckmäßiger Ausgestaltung aus einer Stiftverbindung zwi­ schen dem Paßbolzen und der Schraubspindel bestehen.
Wenn die Schraubspindel mit ihrem dem Paßbolzen abgewand­ ten Ende über den Messerträger hinausragt und dort ein Gewinde aufweist, das eine ortsfest drehbewegliche Mutter trägt, läßt sich die Schraubspindel, die sich selbst we­ gen der Stiftverbindung nicht dreht, in Richtung ihrer Längsachse verstellen, was sich von außen durch Drehen der Mutter, die vorzugsweise in einer am Messerträger be­ festigten Buchse gelagert ist, erreichen läßt.
Um die Aus- und Einbauzeiten zu optimieren, wird vorzugs­ weise eine zweiteilige Ausführung jedes Messerfutters vorgesehen, das normalerweise das Messer L-förmig umfaßt. Die Teilung des Futters ist in Höhe der Oberkante des Obermessers bzw. in Höhe der Unterkante des Untermessers vorgesehen, so daß die beiden Futterstücke unabhängig voneinander ein- bzw. ausgebaut werden können, wobei für das der Schmalseite des Messers anliegende Futterstück eine Schraubverbindung mit dem Messerhalter gewählt wird. Das der rückwärtigen Hauptfläche des Messers anliegende Futterstück, das in der zuvor erwähnten Weise über Scher­ büchsen mit dem Messer verbunden ist, hat somit eine der Messerform angepaßte Form, wobei es an der dem zugehöri­ gen, mit dem Messerhalter verschraubten Futterstück an­ liegenden Schmalseite mindestens eine Schrägfläche be­ sitzen kann, so daß zwischen die Futterstücke ein Keil getrieben werden kann, um das Messer mit dem rückseitigen Futterstück lockernd austreiben zu können, was durch ei­ nige Hammerschläge auf einen vorzugsweise vorgesehenen, mit dem rückwärtigen Ende des Keils verbundenen, im Mes­ serträger geführten Schlagbolzen bewirkt werden kann, der mit seinem freien Ende über die rückwärtige Messerträger­ fläche hinausragt.
Die Zweiteilung der Messerfutter hat neben der Beschleu­ nigung des Ein- und Ausbauvorgangs den weiteren Vorteil, daß das auszubauende Bauteil ein geringeres Gewicht be­ sitzt.
Unabhängig von oder auch gemeinsam mit den vorstehend er­ läuterten Maßnahmen dient der Aufgabenlösung erfindungs­ gemäß bei einer Schrottschere ein Traggestänge zur tem­ porären Wechselaufnahme der Ober- und Untermesser. Diese Wechseleinrichtung dient zur Unterstützung des Messer­ wechselvorganges, denn bei den Schermessern handelt es sich, je nach Messerlänge (Scherenmaulbreite), um sehr schwere Bauteile, insbesondere wenn diese immer zusammen mit dem zugehörigen Futterstück gewechselt werden, so daß ein rein manuelles Wechseln durch Bedienungspersonal äußerst schwierig und zeitraubend ist.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Wechselvorrichtung kann unter Vermeidung körperlicher Überforderungen der Wech­ selvorgang in erheblich kürzerer Zeit durchgeführt wer­ den, insbesondere wenn am Traggestänge frontseitig in die Messer einzufahrende Tragbolzen angeordnet sind, wobei zweckmäßigerweise das Traggestänge aus zwei Stangen be­ steht, die an einem Ende die Tragbolzen aufweisen, am an­ deren Ende eine Manipuliereinrichtung tragen und etwa mittig abgestützt sind. Neben einem einfachen Aufbau zeichnet sich die erfindungsgemäße Wechseleinrichtung durch einfache Manipulierbarkeit aus, die dadurch noch erleichtert wird, daß das Traggestänge mit Hilfe eines Hebezeuges zu bewegen ist, so daß keine Auflage erfor­ derlich wird und nur eine Bedienungsperson das Gerät handhaben kann.
Durch im Bereich der Manipuliereinrichtung angeordnete, auf den Stangen verstellbare Kontergewichte ist zudem in einfacher Weise eine Anpassung an die jeweils von den Tragbolzen aufzunehmenden Bauteilgewichte möglich. Um in einem Arbeitsgang Ober- und Untermesser mit ihren zugehö­ rigen Futterstücken wechseln zu können, sind auf einem mit den der Manipuliereinrichtung entgegengesetzten Stan­ genenden verbundenen Tragrahmen die mit ihren Längsachsen im wesentlichen parallel zu den Stangenlängsachsen ausge­ richteten Tragbolzen, und zwar vorzugsweise sowohl die dem Obermesser als auch die dem Untermesser zugeordneten, befestigt, wobei es zweckmäßig ist, daß die Abstände und Relativlagen der Tragbolzen denen der Messerbefestigungs­ elemente entsprechen, so daß mit den Tragbolzen nach Ent­ fernen der Befestigungselemente in deren Bohrungen einge­ fahren werden kann. Dabei besitzen die Tragbolzen eine Länge, die gewährleistet, daß sowohl das jeweilige Messer als auch das dahinterliegende Futterstück sich auf den Tragbolzen abstützen kann.
Der Wechselvorgang läßt sich dann besonders schnell durchführen, wenn die dem Obermesser zugeordneten Trag­ bolzen in entgegengesetzte Richtung weisen wie die dem Untermesser zugeordneten, wobei letztere zweckmäßig in Fortsetzung der Stangen auf dem Tragrahmen befestigt sind, während die dem Obermesser zugeordneten Tragbolzen auf der anderen Seite in entgegengesetzte Richtung wei­ send oberhalb der Stangen am Tragrahmen befestigt sind. Damit die Wechselvorrichtung bei geöffnetem Scherenmaul nach Entfernen der Messerbefestigungselemente von vorne soweit hinter die Scherebene ragend verstellt werden, daß die dem Obermesser zugeordneten Tragbolzen in die Bohrun­ gen der Befestigungselemente des Obermessers eingefahren werden können. Nach Aufnahme des Obermessers und des zu­ gehörigen Futters durch die Tragbolzen können dann die das Lösen der Messer-Futter-Einheit bewirkenden Schritte durchgeführt, die Einheit mit der Wechselvorrichtung ab­ gesenkt und dann soweit nach vorne zum Scherenmaul her­ ausgefahren werden, bis nach weiterem Absenken ein Ein­ führen der dem Untermesser zugeordneten Tragbolzen in Bohrungen der zuvor entfernten Befestigungselemente mög­ lich ist. Nunmehr kann die Wechselvorrichtung aus dem Scherenbereich verfahren und der Messersatz zur weiteren Bearbeitung abgelegt werden, bevor dann in umgekehrter Reihenfolge mit der erfindungsgemäßen Wechselvorrichtung ein neuer Messer-Futter-Satz aufgenommen und entsprechend in der Schere befestigt wird.
Wenn in bevorzugter Ausführung mehrere der vorerwähnten Erfindungsmaßnahmen angewandt werden, kann durch das Zu­ sammenwirken der Messerhalterung mit dem Treibkeil sowie der Wechselvorrichtung der Wechsel von Ober- und Unter­ messer zusammen mit den Futterstücken in zwei bis drei Stunden durchgeführt werden, so daß auch dadurch bei gleichzeitiger Arbeitserleichterung Produktionszeit ge­ wonnen wird, da es eine Herabsetzung der Rüst- bzw. Wech­ selzeiten auf ca. 30% bedeutet.
In aller Regel arbeiten Schrottscheren mit sogenanntem "ziehenden Schnitt", um günstigere Schnittkräfteverhält­ nisse zu erreichen. Dazu wird vornehmlich das Obermesser in der Scherebene schräg angestellt, so daß der Schnitt über die Messerlänge nicht gleichzeitig sondern fort­ schreitend erfolgt. Dadurch ergibt sich wegen der dann nicht senkrecht zur Messerkante verlaufenden Führungen das Erfordernis, dem Obermesser eine spezielle, trapezähnliche Form zu geben, was nicht nur relativ teuer ist, sondern auch eine erhebliche Lagerhaltung erfordert, da nur eine Kante des Messers zum Einsatz gelangen kann.
Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe im Sinne einer Wechselzeitverkürzung durch leichtere Manipulierbarkeit ohne spezielle Anpassungsmaßnahmen schlägt die Erfindung als Messerbefestigung bei einer Schrottschere die Messer aufnehmende Futter und minde­ stens ein an mindestens einem Futter(stück) lösbar befe­ stigtes Füllstück mit mindestens einer winklig verlaufen­ den Anlagefläche vor. Dadurch wird ein Winkelausgleich erreicht, der es ermöglicht, daß in ihrer Grundform rechteckige Messer auch für das Obermesser verwendet wer­ den können, so daß deren vier Längskanten sämtlich als Scherkanten zu benutzen sind, wobei die Füllstücke eine Messergestaltung zulassen, bei der Ober- und Untermesser genau gleich sind, so daß sie auch untereinander ge­ tauscht werden können und damit die Lagerhaltung günsti­ ger wird. Dabei ist erfindungsgemäß eine lösbare Befesti­ gung des Füllstücks mit dem Futterstück vorgesehen, so daß das Füllstück als Anhängsel des Futterstücks immer mit ausgebaut wird, wodurch die Montagezeit für den Mes­ serwechsel durch zusätzliche Füllstückwechselzeiten nicht verlängert wird.
Das Füllstück ist seitlich zwischen der Scherenständer­ führung und der Obermesser-Futterstück-Baueinheit angeordnet und liegt als Führungshilfe seitlich sowohl dem Futterstück als auch dem Obermesser an, besitzt also eine Dicke die der Summe der Dicken des Futterstücks und des Obermessers entspricht. Um eine günstige Befestigung des Füllstücks am Futter zu erreichen, d. h. genügend Ma­ terial für Befestigungsschrauben zu garantieren, besteht das Füllstück aus einem parallelogrammförmigen Grundkör­ per mit integriertem, auf einer der Hauptflächen aufge­ setztem Keil, wobei der parallelogrammförmige Grundkörper sich über die Dicke des in diesem Falle vorzugsweise ebenfalls parallelogrammförmigen Futterstücks erstreckt, um in diesem Bereich von der Seite her die Befestigungs­ schrauben anzubringen, während der davor liegende keil­ förmige Bereich in der Dicke der des Messers entspricht und mit seiner schräg über die Parallelogrammfläche des Grundkörpers verlaufenden Schmalseite seitlich dem Messer anliegt. Für den Winkelausgleich zur Ermöglichung recht­ eckiger Messer bei schräggestelltem Obermesser wird der Keilwinkel gleich dem Messeranstellwinkel gewählt.
Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, lösen sämtliche zuvor angesprochenen Grundkonzepte die der Erfindung zu­ grundeliegende Aufgabe unabhängig voneinander, jedoch können sie im Rahmen der Erfindung selbstverständlich auch in Teil- oder Gesamtkombination zur weiteren Optimierung zur Anwendung kommen.
Zum Befestigen und/oder Wechseln von Messern einer Schrottschere wird derart verfahren, daß der Ein- und Ausbau im wesentlichen in Richtung der Scherebene er­ folgt, daß die Messer zusammen mit den sie tragenden Fut­ tern ein- und ausgebaut werden, wobei zumin­ dest während der Zeit, während der die Verbindung zu den Messerträgern noch nicht hergestellt bzw. schon gelöst ist, Messer und Futter lagegerecht durch in die Futter einfahrbare Halterungen abgestützt werden, daß die Befestigungselemente der Messer zumindest während des Be­ triebes zur spannungsmäßigen Anpassung an Betriebsbedin­ gungen ständig hydraulisch druckbeaufschlagt sind, und daß zur Unterstützung des Lösevorgangs beim Ausbau Keil­ wirkung auf die Futter ausgeübt wird. Damit werden in opti­ mierter Kombination patentwürdige Einzelmerkmale vorgeschlagen, die in kürzester Zeit unter Minimierung der im Scherenbereich erforderlichen Rüstar­ beiten einen Messerwechsel durchzuführen gestatten, so daß die Produktionsleistung einer erfindungsgemäß betrie­ benen und/oder gewarteten Schere wesentlich erhöht werden kann.
Anhand bevorzugter, in den beiliegenden Zeichnungen dar­ gestellter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nach­ folgend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrottschere, in geschnittener Seitenan­ sicht, mit in Ruhestellung befindlichem Obermes­ serträger, für den in den beiden Ausschnitten A und B erfindungsgemäße Spannmittel an den Befe­ stigungselementen des Obermessers sowie ein er­ findungsgemäßer Futterlockerungskeil bzw. eine erfindungsgemäße Halterung für das Obermesser­ futter dargestellt sind, wobei eine erfindungs­ gemäße Wechselvorrichtung in zur Aufnahme des Obermessers sowie seines zugehörigen Futter­ stücks bereiter Position eingezeichnet ist;
Fig. 2 die Spannmittel sowie den Lockerungskeil als Einzelheit gemäß A aus Fig. 1;
Fig. 2a einen Schnitt entlang der Linie IIA-IIA in Fig. 2;
Fig. 3 das Spannmittel für das in Fig. 2 dargestellte Befestigungselement des Obermessers als Traverse mit einem Kolbenduo, entlang der Linie III-III in Fig. 6 geschnitten;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Halterung als Einzelheit gemäß B in Fig. 1;
Fig. 6 eine Frontansicht des schräg angestellten Ober­ messers, in Fig. 1 von links gesehen;
Fig. 7 die Wechselvorrichtung in der durchgezogenen Darstellung in Position gemäß Fig. 1 und in der gestrichelten Darstellung zur Aufnahme des Un­ termessers sowie seines zugehörigen Futter­ stücks;
Fig. 8 eine Ansicht auf die Wechselvorrichtung in Rich­ tung des Pfeiles C in Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht auf die Wechselvorrichtung in Rich­ tung des Pfeiles D in Fig. 7;
Fig. 10 das Aufnahmeende der Wechselvorrichtung gemäß Fig. 7, das Ober- und das Untermesser nebst den zugehörigen Futterstücken tragend;
Fig. 11 einen Randbereich des Obermessers mit Futter und einem erfindungsgemäß gestalteten seitlichen Füllstück; und
Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII in Fig. 11.
Die einzelnen Elemente der Erfindung werden nachfolgend im wesentlichen am Beispiel der Einbauten des Obermesser­ trägers einer Schrottschere erläutert, ohne daß sie auf dieses beschränkt wären; dabei sei auch betont, daß zur Vereinfachung der Darstellung ihre kombinierte Anwendung als optimierte Lösung gezeigt wird, ohne ihre selbstän­ dige Einzellösung im patentrechtlichen Sinne zu beein­ trächtigen.
Die in Fig. 1 dargestellte Schrottschere besteht aus ei­ nem Scherenständer 1, der die Halterung und Führung für einen Obermesserträger 2 mit Obermesser 3 und zugehörigen Futterstücken 4 und 5 bildet. Der Obermesserträger 2 steht mit einem doppelt wirkenden, hydraulischen Antrieb 6 in Verbindung. Dem Obermesser 3 gegenüber ist ein fest­ stehendes Untermesser 7 mit zugehörigen Futterstücken 8 im Scherenständer angeordnet. Einzelheiten der Obermes­ serbefestigung nebst Futterstückeinbau (Ausschnitt A), die grundsätzlich auch für das Untermesser 7 und seine Futterstücke 8 gelten, sowie der Obermesserhalterung ge­ mäß dem Ausschnitt B werden aus den nachfolgend erläuter­ ten Detailzeichnungen deutlich.
Gemäß Fig. 2 weist der Obermesserträger 2 eine Ausnehmung 11 auf, die etwa der Scherenmaulbreite b (siehe Fig. 6) entspricht. In dieser Ausnehmung sind das Obermesser 3 sowie zwei Futterstücke 4 und 5 angeordnet, die zusammen das Obermesser im Querschnitt etwa L-förmig umgeben und insgesamt das in Höhe der Oberkante des Obermessers 3 ge­ teilte Futter bilden. Die Ausnehmung 11 verläuft in be­ kannter Weise schräg (siehe Fig. 6), damit das Obermesser mit ziehendem Schnitt arbeitet. Das Futterstück 5 ist mittels Schrauben 12 am Obermesserträger 2 befestigt. Das Futterstück 4 wird zusammen mit dem Obermesser 3 mittels langer, den Obermesserträger 2 durchsetzender Messer­ schrauben 13 und Muttern 14 gehalten. Scherbüchsen 15 überbrücken konzentrisch zu den Messerschrauben 13 form­ schlüssig den Spalt 16 zwischen dem Obermesser 3 und dem Futterstück 4, um die Messerschrauben 13 von Scherkräften freizuhalten, und stellen somit eine Kraftschlußverbin­ dung des Obermessers 3 mit dem Futterstück 4 dar, die zu­ dem eine gemeinsame Handhabe dieser beiden Bauteile be­ wirkt.
Zwischen jeder Mutter 14 und der rückwärtigen Seite 17 des Obermesserträgers 2 ist eine hydraulische Spannein­ richtung 18 zur spannungsmäßigen Anpassung an Betriebsbe­ dingungen über jede Messerschraube 13 geschoben, die ge­ mäß den Fig. 3 und 4 aus einer Traverse 19 mit zwei in Zylindersackbohrungen 21 laufenden Kolben 22 besteht. Achsparallel zu den Zylindersackbohrungen 21 weist die Traverse 19 eine zum Durchstecken einer Messerschraube 13 vorgesehene mittige Bohrung 13a auf. Die Mutter 14 lastet gegen die den Kolbenbohrungen 21 abgewandte Seite der Traverse 19. Über einen Gewindeanschluß 23 und Versorgungsbohrungen 24 wird die Spanneinrichtung 18 von einem eigenen, nicht dargestellten Hydraulikaggregat über Schläuche 25 mit Druckflüssigkeit gespeist. Gemäß Fig. 6 können mehrere Spanneinrichtungen 18, von denen jeweils eine einer Messerschraube zugeordnet ist, mit ihren Schläuchen 25 an einer zentralen Verteileinrichtung 26 (siehe Fig. 6) angeschlossen sein, die mit dem Hydraulik­ aggregat in Verbindung steht, so daß immer eine gleichmä­ ßige Druckbeaufschlagung sämtlicher einem Messer zugeord­ neter Befestigungsschrauben gewährleistet ist. Ein nicht dargestellter, mit dem Hydraulikaggregat verbundener Druckschalter schaltet die Schere bei Druckabfall (Platzen eines Schlauches 25, Undichtigkeit der Kolben 22 od. dgl.) ab, so daß die aus der Praxis bekannten Schäden infolge gelockerter Schermesser sicher vermieden werden.
Die unter Druck stehenden Kolben 22 drücken sich vom Obermesserträger 2 (entsprechend auch vom Untermesserträ­ ger) über die Traverse 19 gegen die Mutter 14 ab, so daß auf die Messerschrauben 13 eine Zugspannung wirkt, die während des gesamten Scherbetriebes aufrechterhalten wird. Dadurch wird einerseits ein Lockern der Muttern vermieden und andererseits eine Längung der Messerschrau­ ben 13 durch Erwärmung ausgeglichen, so daß ein Lockern der Schermesser und dadurch hervorgerufene Schäden und Betriebsausfälle vermieden werden.
Gemäß Fig. 5 wird der betriebssichere Sitz des Obermes­ sers 3 durch eine zusätzliche Maßnahme bzw. Vorrichtung unterstützt. Wie bereits erwähnt, kommt es nämlich regel­ mäßig vor, daß die im Scherenmaul liegende Scherfläche eines zu zerkleinernden Schrottstranges dem nach beende­ tem Scherhub zurückfahrenden Obermesser 3 einen großen Reibwiderstand entgegensetzt, welcher auf das Obermesser eine in Pfeilrichtung E wirkende Reibkraft ausübt. Diese Reibkraft kann gelegentlich so groß sein, daß das Ober­ messer 3 mitsamt dem Futterstück 4 und der Messerschraube 13 nach unten bewegt werden könnte. Eine dem entgegenwir­ kende Stufung des Futterstückes 4 und des Obermesserträ­ gers 2 hätte den Nachteil, daß das Obermesser 3 und das über die Scherbüchse 15 damit verbundene Futterstück 4 nicht zusammen nach unten ausgebaut werden könnten. Ein Ausbauen in Achsrichtung der Schermesserschrauben 13 (nach vorn) erfordert jedoch ein Lösen seitlicher Abdeck­ leisten bzw. Schleißplatten über den Führungen des Mes­ serschlittens, wodurch die Zeit für den Messerwechsel er­ heblich verlängert wird, mit der Folge erheblichen Produktionsausfalls.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß durch Halterungen 27 vermieden, die versetzt zu den Spanneinrichtungen in ge­ eigneter Anzahl vorgesehen werden können; die versetzte Anordnung wird sowohl aus Fig. 6 als auch aus der in Fig. 5 im Schermesser- und Futterstückbereich eingezeichneten Bruchlinie mit der Darstellung der Scherbüchse 15 deut­ lich.
Die Halterung 27 besteht aus einem eine in Pfeilrichtung F verschiebbare Nase oder Leiste 28 aufweisenden Paßbol­ zen 29, der in einer Bohrung 31 des Obermesserträgers 2 geführt ist und mit einer Schraubspindel 32 über eine Stiftverbindung 30 in Antriebsverbindung steht, die durch Drehen einer Mutter 33 ebenfalls in Pfeilrichtung F be­ wegt werden kann. Dies ist dadurch möglich, daß die Mut­ ter 33 ortsfest jedoch drehbeweglich mittels eines Bundes 34 an einer am Obermesserträger 2 befestigten Buchse 35 gelagert ist.
Zum Messerwechsel wird die Nase 28 aus einer messerabge­ wandten Ausnehmung 36 im Futterstück 4 zurückgezogen, so daß nach Entfernen der Messerschrauben 13 das Obermesser 3 zusammen mit dem Futterstück 4 ohne Lösen der Abdeck­ leisten der Führung des Obermesserträgers nach unten ab­ gesenkt und dort an einer verbreiterten Stelle des Sche­ renständers nach vorn aus dem Scherenständer entnommen werden kann.
In der für Fig. 5 gewählten Zeichenebene ist das ober­ seitige Futterstück 5 mittels einer Schraube 37, die sich in diesem Fall parallel zu den Messerschrauben 13 er­ streckt, am Obermesserträger 2 befestigt.
Eine weitere erfindungsgemäße Lösung ist in Fig. 2 darge­ stellt. Für den Fall nämlich, daß sich nach dem Lösen der vorbeschriebenen Halteelemente (Messerschrauben 13) die Einheit aus Obermesser 3 und Futterstück 4 wegen irgend­ welcher Deformationen oder Verschmutzungen nicht ohne weiteres absenken läßt, kann im Obermesserträger 2 ein Treibkeil 38 eingebaut werden, der an einer oberen Schrägfläche 39 des Futterstückes 4 angreift, die sich gemäß Fig. 2a über eine gewisse Breite c erstreckt, so daß eine keilförmige Ausnehmung (Keilnut) im Futterstück 4 entsteht. Der Treibkeil 38 ist an einem im Obermesser­ träger 2 geführten Schlagbolzen 41 befestigt, so daß mit­ tels einiger Hammerschläge auf den Schlagbolzen 41 in Richtung des Pfeiles G das Futterstück 4 mit dem Obermes­ ser 3 nach unten ausgetrieben werden kann. Wie die Bruch­ linien in Fig. 2 andeuten, muß der Treibkeil 38 nicht un­ bedingt oberhalb der Messerschrauben 13 angeordnet sein.
Zur Unterstützung des Messerwechselvorgangs dient eine in den Fig. 7 bis 10 dargestellte Wechselvorrichtung 42, die im Hinblick auf das Gewicht der auszuwechselnden Messer mit ihren Futterstücken nicht nur eine körperliche Erleichterung, sondern auch Zeitersparnis mit sich bringt. Die erfindungsgemäße Wechselvorrichtung 42 be­ steht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei lan­ gen, kräftigen Stangen 43, die von einem Krangeschirr 44 getragen werden. Mit einem Stirnende der Stangen 43 ist ein Tragrahmen 45 verbunden, der zwei Tragbolzen 46 zum Einführen in die Bohrungen 13a der Messerschrauben 13 und in koaxialer Fortsetzung der Stangen 43 zwei Tragbolzen 47 zum Einführen in die Bohrungen 48 der Befestigungs­ schrauben des Untermessers 7 aufweist. Die Länge der Tragbolzen 46, 47 ist so bemessen, daß jeweils Schermes­ ser und Futterstück davon getragen werden können.
Am gegenüberliegenden Ende tragen die Stangen 43 Konter­ gewichte 49, die auf den Stangen 43 verstellbar und arre­ tierbar geführt sind. Ein Handgriff 51 dient dem Bedie­ nungspersonal zum Manipulieren der Wechselvorrichtung, was vorzugsweise derart erfolgt, daß die Bedienungsperson nach dem Entfernen der Messerschrauben und Lösen der Schermesser diese nacheinander mit der Wechselvorrichtung aufnimmt, und zwar vorzugsweise zunächst das Obermesser mit seinem Futterstück, indem die Wechselvorrichtung 42 durch das geöffnete Scherenmaul von vorne hindurchgefah­ ren und sodann nach oben bewegt und zurückgefahren wird, so daß die Tragbolzen 46 in der zuvor erwähnten Weise das Obermesser 3 nebst Futterstück 4 aufnehmen können, und sodann durch Absenken und Zurückziehen der Wechselvor­ richtung 42 und weiteres Absenken in die in Fig. 7 ge­ strichelt dargestellte Position sowie erneutes Vorfahren das Untermesser 7 mit dem zugehörigen Futterstück 8 auf­ genommen werden kann. Derart beladen (siehe Fig. 10) wer­ den die verschlissenen Schermesser zusammen mit den Fut­ terstücken vor der Schere auf einem Transportwagen abge­ setzt, auf dem überholte Schermesser und Futterstücke be­ reit stehen, die von der Wechselvorrichtung 42 aufgenom­ men und in umgekehrter Reihenfolge an der Schere montiert werden.
Neben dem Obermesser 3 und dem zugehörigen Futterstück 4 ist gemäß Fig. 11 ein zum Teil keilförmiges Füllstück 52 angeordnet, das mittels Schrauben 53 am Futterstück 4 be­ festigt ist. Das Füllstück 52 besteht aus einem Paralle­ logrammquader als Grundkörper 52a, der integriert auf seiner dem Obermesser 3 zugekehrten und dieser teilweise anliegenden Hauptfläche in einen keilförmigen Quader 52b übergeht. Wie die Fig. 11 deutlich macht, entspricht die Tiefe d des Füllstücks 52 der Summe der Dicken des Ober­ messers 3 und des Füllstücks 4, wobei der Parallelogramm­ quader 52a mit seiner Seitenfläche dem Füllstück 4 an­ liegt, während der Keilquader 52b mit seiner Schrägfläche H zum Ausgleich der Obermesser-Schräganstellung der Sei­ tenfläche des Obermessers 3 anliegt, so daß sich für die­ ses die vorteilhafte Rechteckform ergibt, die die voll­ ständige Ausnutzung der vier Längskanten des Obermessers 3 als Schneidkanten gestattet. Neben der optimalen Ausnutzung der vier Längskanten als Scherkanten besteht ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung darin, daß Ober- und Untermesser genau gleich gestaltet sind, so daß sie auch untereinander ausgetauscht werden können, womit die Lagerhaltung sehr günstig wird.
Wie bereits erwähnt, ist lediglich der neben dem Obermes­ ser 3 liegende Teil 52b des Füllstücks 52 keilförmig ge­ staltet, während der dahinterliegende, neben dem Futter­ stück 4 befindliche Teil 52a parallelogrammförmig ist, so daß hinreichend Material für die Befestigungsschrauben 53 über die gesamte Höhe des Keilstücks 52 vorhanden ist, denn wie auch die Fig. 12 zeigt, ist in Höhe der oberen Befestigungsschraube 53 im Bereich des Obermessers 3 die Stärke des Keilstücks 52b relativ gering.
Fig. 11 macht schließlich auch deutlich, daß das Füll­ stück 52 als Anhängsel des Futterstücks 4 immer mit aus­ gebaut wird, so daß die Montagezeit für den Messerwechsel durch zusätzliche Füllstückwechselzeiten nicht verlängert wird.

Claims (40)

1. Schermesserbefestigung für eine Schrottschere, mit
  • - einem in einem Scherenständer (1) beweglichen Obermesserträger (2),
  • - mindestens einem am Obermesserträger (2) befestig­ ten Obermesser (3),
  • - einem an einem Untermesserträger befestigten Un­ termesser (7),
  • - mindestens einer mit Futtern (4, 5; 8) in Wirkver­ bindung zu bringenden, auch Rückzugskräfte an den Futtern (4, 5; 8) und/oder Messern (3, 7) aufneh­ menden Halterung (27) als temporäre Lagesicherung der Messer (3, 7) bei gelösten Befestigungselemen­ ten,
  • - von den Befestigungselementen (13) der Messer durchragten Spannmitteln (18) zur ständigen Auf­ rechterhaltung einer Spannung in den Befestigungs­ elementen (13), und
  • - einem Druckwächter zur Überwachung des Spann­ druckes der Spannmittel (18).
2. Schermesserbefestigung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Einheit druckbeaufschlagbarer Kolben (22) als Spannmittel (18).
3. Schermesserbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, gekenn­ zeichnet durch eine Traverse (19) mit mindestens zwei in Zylindersackbohrungen (21) gelagerten, druckbeaufschlag­ baren Kolben (22) und einer mittigen Durchgangsbohrung (13a) zwischen den Zylindersackbohrungen (21), durch die das messerträgerseitige Ende eines Messerbefesti­ gungselementes (13) ragt, das sich an der den Zylinder­ sackbohrungen (21) abgewandten Seite an der Traverse (19) abstützt.
4. Schermesserbefestigung nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß für jedes Befestigungselement (13) eine Traverse (19) vorgesehen ist.
5. Schermesserbefestigung nach Anspruch 3 oder 4, gekenn­ zeichnet durch mindestens eine Messer (3), Messerträger (2) sowie ein dazwischenliegendes Futter (4) durchra­ gende, messerseitig mit einem Senkkopf versehene Schraube (13), die am trägerseitigen Ende mit einem muttertra­ genden Gewinde versehen ist und sich an der den Zylinder­ sackbohrungen (21) abgewandten Seite an der Traverse (19) abstützt.
6. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die der messerabgewandten Seite dem Messerträger (2) über die Kolben (22) anlie­ gende Traverse (19) zu den Zylindersackbohrungen (21) führende Versorgungsbohrungen (24) für ein Druckmedium, z. B. Hydraulikflüssigkeit, aufweist.
7. Schermesserbefestigung nach Anspruch 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Versorgungsbohrungen (24) in der Tra­ verse (19) zu einer gemeinsamen Anschlußbohrung, z. B. ei­ nem Gewindeanschluß (23), geführt sind, die mit einem Hydraulikaggregat verbunden ist.
8. Schermesserbefestigung nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Hydraulikaggregat über Schläuche (25) mehrere Anschlußbohrungen mit Druckflüssigkeit speist.
9. Schermesserbefestigung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch gesonderte Hydraulikaggregate für Ober- und Unter­ messer.
10. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, gekennzeichnet durch formschlüssig den Spalt (16) zwi­ schen dem Messer (3) und seinem Futter (4) überbrückende Scherbüchsen (15) in jeder Befestigungsmittelbohrung (13a).
11. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, gekennzeichnet durch einen mit dem Hydraulikaggregat ver­ bundenen Druckschalter, der die Schere bei Druckabfall abschaltet.
12. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, gekennzeichnet durch einen in einer Bohrung (31) des (Ober-)Messerträgers (2) geführten Paßbolzen (29) mit einer zum Futter (4) weisenden, mit einer messerabge­ wandten Ausnehmung (36) im Futter (4) in Wirkverbindung zu bringenden Nase oder Leiste (28).
13. Schermesserbefestigung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch eine mit dem Paßbolzen (29) in Antriebsverbindung stehende Schraubspindel (32).
14. Schermesserbefestigung nach Anspruch 13, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Längsachse der Schraubspindel (32) senkrecht zur Scherebene verläuft.
15. Schermesserbefestigung nach Anspruch 13 oder 14, gekenn­ zeichnet durch eine Stiftverbindung (30) zwischen dem Paßbolzen (29) und der Schraubspindel (32).
16. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubspindel (32) mit ihrem dem Paßbolzen (29) abgewandten Ende über den Messerträger (2) hinausragt und dort ein Gewinde auf­ weist, das eine ortsfest drehbewegliche Mutter (33) trägt, so daß die Schraubspindel drehfest in Richtung (7) ihrer Längsachse verstellbar ist.
17. Schermesserbefestigung nach Anspruch 16, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Mutter (33) in einer am Messerträger (2) befestigten Buchse (35) gelagert ist.
18. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, gekennzeichnet durch eine zweiteilige Ausführung jedes Messerfutters (4, 5; 8).
19. Schermesserbefestigung nach Anspruch 18, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Futter (4, 5; 8) in Höhe der Ober­ kante des Obermessers (3) und/oder in Höhe der Unterkante des Untermessers (7) geteilt ist.
20. Schermesserbefestigung nach Anspruch 18 oder 19, gekenn­ zeichnet durch mindestens eine Keilnut (39) zwischen den beiden Futterstücken (4, 5).
21. Schermesserbefestigung nach Anspruch 20, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das der rückwärtigen Hauptfläche des Mes­ sers (3) anliegende Futterstück (4) an der dem zugehöri­ gen Futterstück (5) anliegenden Schmalseite mindestens eine Schrägfläche (39) besitzt.
22. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 20 bis 21, gekennzeichnet durch einen zwischen die Futterstücke (4, 5) zu treibenden Keil (38), dessen rückwärtiges Ende mit einem im Messerträger (2) geführten Schlagbolzen (41) verbunden ist.
23. Schermesserbefestigung nach Anspruch 22, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Schlagbolzen (41) mit seinem freien Ende über die rückwärtige Messerträgerfläche hinausragt.
24. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet, daß zum Messerwechsel ein Traggestänge (42) mit frontseitig in die Messer (3, 7) einzufahrenden Tragbolzen (46, 47) vorgesehen ist.
25. Schermesserbefestigung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß das Traggestänge (42) aus zwei Stangen (43) besteht, die an einem Ende die Tragbolzen (46, 47) aufweisen, am anderen Ende eine Manipuliereinrichtung (51) tragen und etwa mittig abgestützt sind.
26. Schermesserbefestigung nach Anspruch 24 oder 25, da­ durch gekennzeichnet, daß das Traggestänge (42) mit Hilfe eines Hebezeuges bewegt wird.
27. Schermesserbefestigung nach Anspruch 26, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die etwa mittige Abstützung durch ein Krangeschirr (44) erfolgt.
28. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 25 bis 27, gekennzeichnet durch Kontergewichte (49) im Bereich der Manipuliereinrichtung (51).
29. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 25 bis 28, gekennzeichnet durch einen Handgriff als Manipulier­ einrichtung (51).
30. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 25 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren Längsachsen im wesentlichen parallel zu den Stangenlängsachsen ausge­ richteten Tragbolzen (46, 47) auf einem mit den der Manipuliereinrichtung (51) entgegengesetzten Stangenenden verbundenen Tragrahmen (45) befestigt sind.
31. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis 30, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände und Relativ­ lagen der Tragbolzen (46) denen der Messerbefestigungs­ elemente (13) entsprechen.
32. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbolzen (46, 47) eine Dicke und eine Länge besitzen, die ihr Einführen in die Bohrungen (13a) der Befestigungselemente (13) und das gleichzeitige Tragen sowohl des Messers (3; 7) als auch des dahinterliegenden Futterstücks (4; 8) erlauben.
33. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Obermesser (3) zugeordneten Tragbolzen (46) in entgegengesetzte Richtung zu den dem Untermesser (7) zugeordneten Tragbolzen (47) weisen.
34. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Untermesser (7) zugeordneten Tragbolzen (47) in Fortsetzung der Stangen (43) auf dem Tragrahmen (45) befestigt sind, während die dem Obermesser (3) zugeordneten Tragbolzen (46) auf der anderen Seite in entgegengesetzte Richtung weisend ober­ halb der Stangen (43) am Tragrahmen (45) befestigt sind.
35. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, gekennzeichnet durch die Messer (3; 7) aufnehmende Futter (4, 5; 8) und mindestens ein an mindestens einem Futter(stück) (4) lösbar befestigtes Füllstück (52) mit mindestens einer winklig verlaufenden Anlagefläche (H) zum Ausgleich von Winkligkeiten in der Messerebene.
36. Schermesserbefestigung nach Anspruch 35, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Füllstück (52) seitlich zwischen der Scherenständerführung und der Obermesser-Futterstückbau­ einheit (3, 4) angeordnet ist.
37. Schermesserbefestigung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (52) als Führungshilfe seitlich sowohl dem Futterstück (4) als auch dem Obermes­ ser (3) anliegt.
38. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 35 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (52) aus einem parallelogrammförmigen Grundkörper (52a) mit inte­ griertem, auf einer der Hauptflächen aufgesetztem Keil (52b) besteht.
39. Schermesserbefestigung nach Anspruch 38, dadurch gekenn­ zeichnet, daß bei parallelogrammförmigem Futterstück (4) der Füllstückgrundkörper (52) mit einer seiner Seiten­ flächen der der Führung zugewandten Futterstückschmalsei­ te anliegt und dort mit dem Futterstück verschraubt (53) ist, während die entsprechende Messerschmalseite der zu­ gewandten Keilseitenfläche (H) anliegt.
40. Schermesserbefestigung nach Anspruch 38 oder 39, dadurch gekennzeichnet, daß der Winkel des Keils (52b) dem Mes­ seranstellwinkel entspricht.
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