DE4200013C2 - Schermesserbefestigung für eine Schrottschere - Google Patents
Schermesserbefestigung für eine SchrottschereInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schermesserbefestigung für
eine Schrottschere. Derartige Scheren bestehen im wesent
lichen aus einem Scherenständer, in dem ein in aller Re
gel vertikal beweglicher Obermesserträger mit daran befe
stigtem Obermesser gelagert ist, das mit einem als Gegen
werkzeug fungierenden Untermesser scherend zusammenwirkt,
wobei die Schermesser, im folgenden kurz als Messer bezeichnet, in aller
Regel in mit den Messerträgern
verbundenen Futtern eingebettet sind. Dabei ist nicht nur
eine vertikale Messerbewegung möglich - das Untermesser
kann übrigens sowohl feststehend als auch ebenfalls be
weglich gelagert sein - sondern die Schere kann auch in
Schräglage arbeiten, und zwar in Gutförderrichtung
und/oder in der Scherebene.
Die Erfindung befaßt sich insbesondere mit der Messerbe
festigung, für die nachfolgend noch zu erörternde Anfor
derungen sowohl im Scherenbetrieb als auch hinsichtlich
des von Zeit zu Zeit aufgrund von Verschleiß und/oder
Beschädigung der Messer erforderlichen Messeraustausches
gelten; sie betrifft ferner ein Befestigen
und/oder Wechseln der Messer.
Aufgrund des robusten Einsatzes derartiger Scheren, der
mit erheblichen Kraft- und Schmutzeinwirkungen auf die
Werkzeuge verbunden ist und an diesen zu erheblichem Ver
schleiß führt, ist in regelmäßigen Abständen ein Messer
wechsel erforderlich, der sich aufgrund der erwähnten
Einwirkungen und der damit außerdem einhergehenden Ver
formungen häufig äußerst aufwendig gestaltet und sowohl
für die Demontage als auch die Montage erhebliche
Stillstandzeiten der Schere erfordert. Dabei ist nicht
nur der eigentliche Löse- und Befestigungsvorgang von
Einfluß, sondern auch die Art der Halterung der Messer,
da diese ihrerseits wesentlichen Einfluß auf die Art und
den Umfang der betriebsbedingten Beeinträchtigungen der
Messerstandzeiten sowie die Art und den Umfang der mit
dem Wechsel verbundenen Rüstzeiten hat.
Es ist bekannt, die Scherenmesser zusammen mit hinterleg
ten Futterstücken (Messerunterlage) mittels vergleichs
weise langer Schraubenbolzen und Muttern am Messerträger
zu befestigen, und zwar in entsprechend den Gegebenheiten
angepaßter Weise sowohl die Obermesser als auch die Un
termesser (siehe beispielsweise DE-OS 21 49 866). Wenn
nachfolgend Erläuterungen und insbesondere Darlegungen
erfindungsgemäßer Merkmale am Beispiel der Obermesser er
folgen, dann gelten diese deshalb entsprechend gleicher
maßen für Untermesser.
Wie bereits eingangs erwähnt, ist insbesondere der Be
trieb von hydraulischen Schrottscheren mit extremen Bela
stungen der Schermesser, der Futterstücke und deren ge
meinsamer Befestigung verbunden, weil der Schervorgang
nach hydraulisch aufgebauter Scherkraft meist ruckartig
unter starken Schwingungen bzw. Erschütterungen der
Schrottschere erfolgt. Infolge dieser hohen Belastungen
und einer ständig gesteigerten Schnittfolge pro Zeitein
heit tritt insbesondere im Messerbereich eine starke Er
wärmung auf. Sowohl die mechanischen Beanspruchungen als
auch die Erwärmung (Dehnung) führen häufig zu einer
Lockerung und Deformation der Schermesser-Befesti
gungsschrauben, gelegentlich auch zu deren Bruch. Da der
artige Störungen nicht immer rechtzeitig bemerkt werden,
kann es sowohl zum Bruch der Schermesser und zur Deforma
tion der Futterstücke als auch zur Beschädigung oder Zer
störung weiterer Scherenteile, z. B. der Messerschlitten,
deren Führung oder gar zum Bruch des Scherenständers kom
men.
Deformierte Befestigungsschrauben und deformierte Futter
stücke lassen sich nur sehr schwierig demontieren. Hinzu
kommt, daß es sich hierbei um sehr schwere Teile handelt,
die bisher unter großen körperlichen Anstrengungen der
Bedienungspersonen montiert werden müssen. Insofern fin
det häufig eine sukzessive Demontage bzw. Montage der
Einzelteile statt, d. h. die Messer und ihre Futterstücke
werden nacheinander ab- bzw. eingebaut. Da die Futter
stücke, insbesondere das Futter der Obermesser, gegen ein
Verschieben in Richtung der Scherebene, also in aller Re
gel gegen ein Verschieben nach unten, nicht zuletzt im
Hinblick auf die durch die vom Futter aufzunehmenden,
beim Rückzug des Obermessers nach vollendetem Schnitt auf
dieses einwirkenden, dem Rückzug entgegengerichteten Wi
derstände des Scherguts hervorgerufenen Kräfte gesichert
werden müssen, werden ein oder mehrere rückseitige Vor
sprünge an den Futterstücken vorgesehen, die formschlüs
sig in die Messerträger ragen. Mit dieser an sich vor
teilhaften Sicherung ist jedoch der Nachteil verbunden,
daß das Messer, welches zur Schonung seiner Befestigungs
schrauben vor durch den Schervorgang hervorgerufenen
Scherkräften über in den Bohrungen der Befesti
gungsschrauben befindliche Scherbüchsen mit dem Futter
stück verbunden ist, nach Entfernen der Befestigungs
schrauben nicht nach unten ausbaubar ist. Um das Messer
in Achsrichtung der Schrauben, also nach vorne oder nach
hinten - je nach Relativlage zum Messerträger - ausbauen
zu können, müssen weitere Bauteile, nämlich die sehr
schweren, seitlichen, vorrangig dem Schutz der Messer
schlittenführungen dienenden Schleißplatten entfernt und
nach dem Messerwechsel wieder angebracht werden.
Die vorstehenden, noch nicht einmal erschöpfenden Ausfüh
rungen machen deutlich, daß ein in herkömmlicher Weise
durchgeführter Schermesserwechsel, der im Hinblick auf
eine Reduzierung der Stillstandszeit immer zusammen mit
dem Futterstück erfolgen sollte, um dieses dann außerhalb
der Schere neu zu bestücken und gegebenenfalls aufzuar
beiten, ca. 8 Stunden, d. h. eine gesamte Arbeitsschicht,
dauert. Bei einem Materialdurchsatz von 10 t/h bis 50 t/h
bedeutet ein derart langer Stillstand für einen Messer
wechsel einen ganz erheblichen Produktionsausfall.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Schermes
serbefestigung für eine Schrottschere zu schaffen, die
die Nachteile bekannter Befestigungen, insbesondere das
Entfernen und Wiederanbringen weiterer Bauteile, wie der
Schleißplatten, vermeidet und eine Verkürzung der Wech
selzeiten sowie eine kompakte Bauweise ermöglicht.
Die zur Lösung dieser Aufgabe erfindungsgemäß vorgeschlagenen
Maßnahmen führen nicht nur zu wesentlichen Vereinfachun
gen in der Erzielung kürzerer Wechselzeiten, sondern kön
nen im Sinne der Aufgabenlösung auch in teilweiser
und/oder gesamter Konzeption bei einer Schere der ein
gangs genannten Art zur Anwendung kommen.
Mit der Lehre nach dem Patentanspruch 1 erreicht die Erfin
dung in überraschend einfacher Weise eine Schonung der
Schrauben, indem unter betriebsmäßiger Erwärmung auftre
tende Dehnungen und/oder Lockerungen unter betriebs
mäßigen Schwingungen ausgeschlossen bzw. ausgeglichen
werden, so daß keine die gewünschte Haltefunktion der Be
festigungselemente ändernden Einflüsse in die Eigenschaf
ten, insbesondere auch die Lage der Befestigungselemente,
beeinträchtigender Weise ent
stehen. Damit wird neben der den späteren Ausbau wesent
lich erleichternden Schonung der Befestigungselemente
gleichzeitig ein insbesondere das Lockern der Messer ver
hindernder Betriebszustand erreicht, wodurch die eingangs
im Zusammenhang mit dem unbeabsichtigten Lösen der Messer
erläuterten Nachteile wirkungsvoll verhindert werden.
Eine besonders gute Anpassung an die wechselnden Be
triebsbedingungen sowie ein optimiertes Fernhalten deren
schädlicher Einwirkungen auf die Befestigungselemente der
Messer wird vorzugsweise durch eine druckbeaufschlagbare
Kolbeneinheit als Spannmittel erreicht, wobei in konkre
ter Ausgestaltung eine Traverse mit mindestens zwei in
Zylindersackbohrungen gelagerten, druckbeaufschlagbaren
Kolben und einer mittigen Durchgangsbohrung zwischen den
Zylindersackbohrungen vorgesehen wird, durch die das mes
serträgerseitige Ende eines Messerträgerbefestigungsele
ments ragt, das sich an der den Zylindersackbohrungen ab
gewandten Seite an der Traverse abstützt. Diese Traver
senkonzeption hat den besonderen Vorteil, daß einerseits
eine ausgewogene Lagerung bzw. Abstützung des Spannmit
tels durch das Kolbenduo erreicht wird mit der weiteren
vorteilhaften Folge, daß die sich den jeweiligen Gegeben
heiten anpassende Vorspannung auf die Befestigungsele
mente in diese optimal von unerwünschten Kräften freihal
tender Weise koaxial übertragen wird, wobei für jedes
Befestigungselement eine erfindungsgemäße Traverse vorge
sehen werden kann.
Zur Umsetzung des Hydraulikdrucks in auf die Befesti
gungselemente einwirkende, sich anpassend ausgleichende
Vorspannung wird vorzugsweise im Falle von Schrauben als
Befestigungselemente mindestens eine Messer bzw. Keilmes
ser, Messerträger sowie ein dazwischenliegendes Futter
durchragende, messerseitig mit einem Senkkopf versehene
Schraube vorgesehen, die am messerträgerseitigen Ende mit
einem eine Mutter tragenden Gewinde versehen ist, die
sich, gegebenenfalls über eine Unterlage, an der den
Zylindersackbohrungen abgewandten Seite an der Traverse
abstützt.
Um eine gleichmäßige Druckbeaufschlagung der Kolben, ins
besondere der jeweils einer Traverse zugeordneten Kolben,
vorzugsweise zwei, zu erreichen, weist die der messerab
gewandten Seite dem Messerträger über die Kolben anlie
gende Traverse in weiterer Ausgestaltung der Erfindung zu
den Zylindersackbohrungen führende Versorgungsbohrungen
auf, die zweckmäßigerweise in der Traverse zu einer ge
meinsamen Anschlußbohrung, z. B. einem Gewindeanschluß ge
führt sind, die bzw. der mit einem Hydraulikaggregat ver
bunden ist. Damit läßt sich eine zentrale Versorgung mit
Hydraulikflüssigkeit erreichen, wenn beispielsweise das
Hydraulikaggregat über Schläuche mehrere Anschlußbohrun
gen mit Druckflüssigkeit speist, so daß zu jedem Zeit
punkt in den einzelnen Kolben gleiche Druckverhältnisse
herrschen, wodurch eine exakte Abstützung der Traversen
mit mittiger Kraftübertragung auf die Schrauben gewähr
leistet ist. Dabei kann es zweckmäßig sein, für Ober- und
Untermesser gesonderte Hydraulikaggregate vorzusehen.
Im Sinne einer Messerwechselzeitverkürzung und damit auch
einer Verringerung der Stillstandszeiten der Schere liegt
es, wenn, wie bereits eingangs angedeutet, die Messer und
ihre Futter zusammen ausgebaut bzw. montiert werden, so
daß Messerreparaturen bzw. -ersatz und Anpassung an ihre
Futter außerhalb der Schere ohne Beeinträchtigung des
Messerbetriebes vorgenommen werden können. Dazu hat es
sich als zweckmäßig erwiesen, in jeder
Befestigungsmittelbohrung, d. h. im bevorzugten Falle je
der Messerschraubenbohrung, eine den Schraubenschaft kon
zentrisch umgebende, formschlüssig den Spalt zwischen dem
Messer und seinem Futter überbrückende Scherbüchse vorzu
sehen, die somit eine lösbare Verbindung zwischen Futter
und Messer darstellt und gewährleistet, daß während des
Messerwechsels Messer und Futter quasi ein temporär inte
griertes Bauelement darstellen, das für seine Einzelteile
keiner gesonderten Handhabe bedarf, sondern als Bauein
heit manipuliert werden kann.
Diese Scherbüchsen erfüllen insbesondere auch den Zweck,
die Befestigungselemente (Schrauben) der Messer vor
Scherkräften und damit Verformungen, die sich wegen der
Schwierigkeit, die Befestigungselemente in verformtem Zu
stand zu entfernen, nachteilig auf die Wechselzeiten aus
wirken, vor seitlichen Scherkräften zu schützen, die, wie
erwähnt, nicht nur während des eigentlichen Schneidvor
ganges senkrecht zur Schraubenlängsachse auf diese ver
formend einwirken würden, sondern auch während des Rück
hubes, da in diesem Augenblick dem Rückhub entgegenwir
kende Quetsch- u. dgl. -kräfte vom Gut auf die Messer ein
wirken.
Im Sinne einer Verhinderung bzw. Vorbeugung von insbeson
dere durch Lockerung der Befestigungselemente hervorgeru
fenen Schäden an den Messern und/oder benachbarten, eben
falls beeinträchtigten Bauteilen und somit indirekt eben
falls zur Wechselzeitverkürzung empfiehlt sich der Druck
wächter, vorzugsweise in Form eines mit dem Hydraulikag
gregat verbundenen Druckschalters, der die Schere bei
Druckabfall abschaltet, der beispielsweise durch Platzen
eines Schlauches oder durch Undichtigkeit der Kolben ein
treten kann und bei nicht rechtzeitigem Erkennen einen
Abfall der Vorspannung der Befestigungselemente mit den
erwähnten nachteiligen Folgen bewirken könnte.
Zu den vorstehend erläuterten, erfindungsgemäßen Maßnah
men gehört im Rahmen der Erfindung mindestens eine mit
den Futtern in Wirkverbindung zu bringende, auch Rück
zugskräfte an den Futtern und/oder Messern aufnehmende
Halterung. Wie bereits erwähnt, ist der Ausbau der Mes
ser, insbesondere der Obermesser in Scherebenenrichtung
deshalb anzustreben, weil sich dadurch im Sinne einer
Wechselzeitverkürzung der Ausbau weiterer, insbesondere
seitlicher, einer anderen Ausbaurichtung im Wege stehen
der Maschinenteile, wie Abdeckleisten, Führungsbleche
und/oder Schleißplatten erübrigt. Dabei taucht jedoch das
Problem temporärer Lagesicherung der Messer nach Lösen
ihrer Befestigungselemente auf, das die Erfindung durch
die erwähnte Halterung als temporärer Lagefixierung ver
meidet, wobei diese Halterung vorzugsweise mit dem Mes
serfutter in Wirkverbindung gebracht wird, das seiner
seits aus den zuvor erwähnten Gründen vorzugsweise über
Scherbüchsen mit dem vom Futter getragenen Messer in
Kraftschlußverbindung steht.
Diese erfindungsgemäße Halterung ist nicht notwendiger
weise nur zeitweise während des Messerwechsels wirksam,
sondern eignet sich in hervorragender Weise als Betriebs
sicherung des Futtersitzes, insbesondere zur Aufnahme der
durch großen Reibwiderstand bei zurückfahrendem Obermes
ser nach beendetem Scherhub hervorgerufenen, das Futter
nach unten zu ziehen versuchenden Kräfte, was andernfalls
durch am Futter integrierte Vorsprünge, die in entspre
chende Ausnehmungen im Messerhalter ragen (Stufung des
Futterstückes und des Obermesserträgers), gelöst werden
müßte, mit dem Nachteil der Unmöglichkeit eines Aus- und
Einbaus in Scherebenenrichtung.
Diese Halterung wird erfindungsgemäß vorteilhaft durch
einen in einer Bohrung des (Ober-)Messerträgers geführten
Paßbolzen mit einer zum Futter weisenden, mit einer mes
serabgewandten Ausnehmung im Futter in Wirkverbindung zu
bringenden Nase oder Leiste realisiert. Diese Nase oder
Leiste des Paßbolzens kann wahlweise mit dem Futter in
Tragverbindung oder auch in die erwähnten Rückzugskräfte
aufnehmende Verbindung gebracht werden, wozu in weiterer
Ausgestaltung der Erfindung eine vorzugsweise mit ihrer
Längsachse senkrecht zur Scherebene verlaufende Schraub
spindel vorgesehen wird, die mit dem Paßbolzen in An
triebsverbindung steht. Diese Antriebsverbindung kann in
zweckmäßiger Ausgestaltung aus einer Stiftverbindung zwi
schen dem Paßbolzen und der Schraubspindel bestehen.
Wenn die Schraubspindel mit ihrem dem Paßbolzen abgewand
ten Ende über den Messerträger hinausragt und dort ein
Gewinde aufweist, das eine ortsfest drehbewegliche Mutter
trägt, läßt sich die Schraubspindel, die sich selbst we
gen der Stiftverbindung nicht dreht, in Richtung ihrer
Längsachse verstellen, was sich von außen durch Drehen
der Mutter, die vorzugsweise in einer am Messerträger be
festigten Buchse gelagert ist, erreichen läßt.
Um die Aus- und Einbauzeiten zu optimieren, wird vorzugs
weise eine zweiteilige Ausführung jedes Messerfutters
vorgesehen, das normalerweise das Messer L-förmig umfaßt.
Die Teilung des Futters ist in Höhe der Oberkante des
Obermessers bzw. in Höhe der Unterkante des Untermessers
vorgesehen, so daß die beiden Futterstücke unabhängig
voneinander ein- bzw. ausgebaut werden können, wobei für
das der Schmalseite des Messers anliegende Futterstück
eine Schraubverbindung mit dem Messerhalter gewählt wird.
Das der rückwärtigen Hauptfläche des Messers anliegende
Futterstück, das in der zuvor erwähnten Weise über Scher
büchsen mit dem Messer verbunden ist, hat somit eine der
Messerform angepaßte Form, wobei es an der dem zugehöri
gen, mit dem Messerhalter verschraubten Futterstück an
liegenden Schmalseite mindestens eine Schrägfläche be
sitzen kann, so daß zwischen die Futterstücke ein Keil
getrieben werden kann, um das Messer mit dem rückseitigen
Futterstück lockernd austreiben zu können, was durch ei
nige Hammerschläge auf einen vorzugsweise vorgesehenen,
mit dem rückwärtigen Ende des Keils verbundenen, im Mes
serträger geführten Schlagbolzen bewirkt werden kann, der
mit seinem freien Ende über die rückwärtige Messerträger
fläche hinausragt.
Die Zweiteilung der Messerfutter hat neben der Beschleu
nigung des Ein- und Ausbauvorgangs den weiteren Vorteil,
daß das auszubauende Bauteil ein geringeres Gewicht be
sitzt.
Unabhängig von oder auch gemeinsam mit den vorstehend er
läuterten Maßnahmen dient der Aufgabenlösung erfindungs
gemäß bei einer Schrottschere ein Traggestänge zur tem
porären Wechselaufnahme der Ober- und Untermesser. Diese
Wechseleinrichtung dient zur Unterstützung des Messer
wechselvorganges, denn bei den Schermessern handelt es
sich, je nach Messerlänge (Scherenmaulbreite), um sehr
schwere Bauteile, insbesondere wenn diese immer zusammen
mit dem zugehörigen Futterstück gewechselt werden, so daß
ein rein manuelles Wechseln durch Bedienungspersonal
äußerst schwierig und zeitraubend ist.
Mit Hilfe der erfindungsgemäßen Wechselvorrichtung kann
unter Vermeidung körperlicher Überforderungen der Wech
selvorgang in erheblich kürzerer Zeit durchgeführt wer
den, insbesondere wenn am Traggestänge frontseitig in die
Messer einzufahrende Tragbolzen angeordnet sind, wobei
zweckmäßigerweise das Traggestänge aus zwei Stangen be
steht, die an einem Ende die Tragbolzen aufweisen, am an
deren Ende eine Manipuliereinrichtung tragen und etwa
mittig abgestützt sind. Neben einem einfachen Aufbau
zeichnet sich die erfindungsgemäße Wechseleinrichtung
durch einfache Manipulierbarkeit aus, die dadurch noch
erleichtert wird, daß das Traggestänge mit Hilfe eines
Hebezeuges zu bewegen ist, so daß keine Auflage erfor
derlich wird und nur eine Bedienungsperson das Gerät
handhaben kann.
Durch im Bereich der Manipuliereinrichtung angeordnete,
auf den Stangen verstellbare Kontergewichte ist zudem in
einfacher Weise eine Anpassung an die jeweils von den
Tragbolzen aufzunehmenden Bauteilgewichte möglich. Um in
einem Arbeitsgang Ober- und Untermesser mit ihren zugehö
rigen Futterstücken wechseln zu können, sind auf einem
mit den der Manipuliereinrichtung entgegengesetzten Stan
genenden verbundenen Tragrahmen die mit ihren Längsachsen
im wesentlichen parallel zu den Stangenlängsachsen ausge
richteten Tragbolzen, und zwar vorzugsweise sowohl die
dem Obermesser als auch die dem Untermesser zugeordneten,
befestigt, wobei es zweckmäßig ist, daß die Abstände und
Relativlagen der Tragbolzen denen der Messerbefestigungs
elemente entsprechen, so daß mit den Tragbolzen nach Ent
fernen der Befestigungselemente in deren Bohrungen einge
fahren werden kann. Dabei besitzen die Tragbolzen eine
Länge, die gewährleistet, daß sowohl das jeweilige Messer
als auch das dahinterliegende Futterstück sich auf den
Tragbolzen abstützen kann.
Der Wechselvorgang läßt sich dann besonders schnell
durchführen, wenn die dem Obermesser zugeordneten Trag
bolzen in entgegengesetzte Richtung weisen wie die dem
Untermesser zugeordneten, wobei letztere zweckmäßig in
Fortsetzung der Stangen auf dem Tragrahmen befestigt
sind, während die dem Obermesser zugeordneten Tragbolzen
auf der anderen Seite in entgegengesetzte Richtung wei
send oberhalb der Stangen am Tragrahmen befestigt sind.
Damit die Wechselvorrichtung bei geöffnetem Scherenmaul
nach Entfernen der Messerbefestigungselemente von vorne
soweit hinter die Scherebene ragend verstellt werden, daß
die dem Obermesser zugeordneten Tragbolzen in die Bohrun
gen der Befestigungselemente des Obermessers eingefahren
werden können. Nach Aufnahme des Obermessers und des zu
gehörigen Futters durch die Tragbolzen können dann die
das Lösen der Messer-Futter-Einheit bewirkenden Schritte
durchgeführt, die Einheit mit der Wechselvorrichtung ab
gesenkt und dann soweit nach vorne zum Scherenmaul her
ausgefahren werden, bis nach weiterem Absenken ein Ein
führen der dem Untermesser zugeordneten Tragbolzen in
Bohrungen der zuvor entfernten Befestigungselemente mög
lich ist. Nunmehr kann die Wechselvorrichtung aus dem
Scherenbereich verfahren und der Messersatz zur weiteren
Bearbeitung abgelegt werden, bevor dann in umgekehrter
Reihenfolge mit der erfindungsgemäßen Wechselvorrichtung
ein neuer Messer-Futter-Satz aufgenommen und entsprechend
in der Schere befestigt wird.
Wenn in bevorzugter Ausführung mehrere der vorerwähnten
Erfindungsmaßnahmen angewandt werden, kann durch das Zu
sammenwirken der Messerhalterung mit dem Treibkeil sowie
der Wechselvorrichtung der Wechsel von Ober- und Unter
messer zusammen mit den Futterstücken in zwei bis drei
Stunden durchgeführt werden, so daß auch dadurch bei
gleichzeitiger Arbeitserleichterung Produktionszeit ge
wonnen wird, da es eine Herabsetzung der Rüst- bzw. Wech
selzeiten auf ca. 30% bedeutet.
In aller Regel arbeiten Schrottscheren mit sogenanntem
"ziehenden Schnitt", um günstigere Schnittkräfteverhält
nisse zu erreichen. Dazu wird vornehmlich das Obermesser
in der Scherebene schräg angestellt, so daß der Schnitt
über die Messerlänge nicht gleichzeitig sondern fort
schreitend erfolgt. Dadurch ergibt sich wegen der dann
nicht senkrecht zur Messerkante verlaufenden Führungen
das Erfordernis, dem Obermesser eine spezielle,
trapezähnliche Form zu geben, was nicht nur relativ teuer
ist, sondern auch eine erhebliche Lagerhaltung erfordert,
da nur eine Kante des Messers zum Einsatz gelangen kann.
Zur Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe im
Sinne einer Wechselzeitverkürzung durch leichtere
Manipulierbarkeit ohne spezielle Anpassungsmaßnahmen
schlägt die Erfindung als Messerbefestigung bei einer
Schrottschere die Messer aufnehmende Futter und minde
stens ein an mindestens einem Futter(stück) lösbar befe
stigtes Füllstück mit mindestens einer winklig verlaufen
den Anlagefläche vor. Dadurch wird ein Winkelausgleich
erreicht, der es ermöglicht, daß in ihrer Grundform
rechteckige Messer auch für das Obermesser verwendet wer
den können, so daß deren vier Längskanten sämtlich als
Scherkanten zu benutzen sind, wobei die Füllstücke eine
Messergestaltung zulassen, bei der Ober- und Untermesser
genau gleich sind, so daß sie auch untereinander ge
tauscht werden können und damit die Lagerhaltung günsti
ger wird. Dabei ist erfindungsgemäß eine lösbare Befesti
gung des Füllstücks mit dem Futterstück vorgesehen, so
daß das Füllstück als Anhängsel des Futterstücks immer
mit ausgebaut wird, wodurch die Montagezeit für den Mes
serwechsel durch zusätzliche Füllstückwechselzeiten nicht
verlängert wird.
Das Füllstück ist seitlich zwischen der Scherenständer
führung und der Obermesser-Futterstück-Baueinheit
angeordnet und liegt als Führungshilfe seitlich sowohl
dem Futterstück als auch dem Obermesser an, besitzt also
eine Dicke die der Summe der Dicken des Futterstücks und
des Obermessers entspricht. Um eine günstige Befestigung
des Füllstücks am Futter zu erreichen, d. h. genügend Ma
terial für Befestigungsschrauben zu garantieren, besteht
das Füllstück aus einem parallelogrammförmigen Grundkör
per mit integriertem, auf einer der Hauptflächen aufge
setztem Keil, wobei der parallelogrammförmige Grundkörper
sich über die Dicke des in diesem Falle vorzugsweise
ebenfalls parallelogrammförmigen Futterstücks erstreckt,
um in diesem Bereich von der Seite her die Befestigungs
schrauben anzubringen, während der davor liegende keil
förmige Bereich in der Dicke der des Messers entspricht
und mit seiner schräg über die Parallelogrammfläche des
Grundkörpers verlaufenden Schmalseite seitlich dem Messer
anliegt. Für den Winkelausgleich zur Ermöglichung recht
eckiger Messer bei schräggestelltem Obermesser wird der
Keilwinkel gleich dem Messeranstellwinkel gewählt.
Wie die vorstehenden Ausführungen zeigen, lösen sämtliche
zuvor angesprochenen Grundkonzepte die der Erfindung zu
grundeliegende Aufgabe unabhängig voneinander, jedoch
können sie im Rahmen der Erfindung selbstverständlich
auch in Teil- oder Gesamtkombination zur weiteren
Optimierung zur Anwendung kommen.
Zum Befestigen und/oder Wechseln von Messern einer
Schrottschere wird derart verfahren, daß der Ein- und
Ausbau im wesentlichen in Richtung der Scherebene er
folgt, daß die Messer zusammen mit den sie tragenden Fut
tern ein- und ausgebaut werden, wobei zumin
dest während der Zeit, während der die Verbindung zu den
Messerträgern noch nicht hergestellt bzw. schon gelöst
ist, Messer und Futter lagegerecht durch in die Futter
einfahrbare Halterungen abgestützt werden, daß die
Befestigungselemente der Messer zumindest während des Be
triebes zur spannungsmäßigen Anpassung an Betriebsbedin
gungen ständig hydraulisch druckbeaufschlagt sind, und
daß zur Unterstützung des Lösevorgangs beim Ausbau Keil
wirkung auf die Futter ausgeübt wird. Damit werden in opti
mierter Kombination patentwürdige Einzelmerkmale
vorgeschlagen, die in kürzester Zeit unter
Minimierung der im Scherenbereich erforderlichen Rüstar
beiten einen Messerwechsel durchzuführen gestatten, so
daß die Produktionsleistung einer erfindungsgemäß betrie
benen und/oder gewarteten Schere wesentlich erhöht werden
kann.
Anhand bevorzugter, in den beiliegenden Zeichnungen dar
gestellter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung nach
folgend näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Schrottschere, in geschnittener Seitenan
sicht, mit in Ruhestellung befindlichem Obermes
serträger, für den in den beiden Ausschnitten A
und B erfindungsgemäße Spannmittel an den Befe
stigungselementen des Obermessers sowie ein er
findungsgemäßer Futterlockerungskeil bzw. eine
erfindungsgemäße Halterung für das Obermesser
futter dargestellt sind, wobei eine erfindungs
gemäße Wechselvorrichtung in zur Aufnahme des
Obermessers sowie seines zugehörigen Futter
stücks bereiter Position eingezeichnet ist;
Fig. 2 die Spannmittel sowie den Lockerungskeil als
Einzelheit gemäß A aus Fig. 1;
Fig. 2a einen Schnitt entlang der Linie IIA-IIA in Fig.
2;
Fig. 3 das Spannmittel für das in Fig. 2 dargestellte
Befestigungselement des Obermessers als Traverse
mit einem Kolbenduo, entlang der Linie III-III
in Fig. 6 geschnitten;
Fig. 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 die Halterung als Einzelheit gemäß B in Fig. 1;
Fig. 6 eine Frontansicht des schräg angestellten Ober
messers, in Fig. 1 von links gesehen;
Fig. 7 die Wechselvorrichtung in der durchgezogenen
Darstellung in Position gemäß Fig. 1 und in der
gestrichelten Darstellung zur Aufnahme des Un
termessers sowie seines zugehörigen Futter
stücks;
Fig. 8 eine Ansicht auf die Wechselvorrichtung in Rich
tung des Pfeiles C in Fig. 7;
Fig. 9 eine Ansicht auf die Wechselvorrichtung in Rich
tung des Pfeiles D in Fig. 7;
Fig. 10 das Aufnahmeende der Wechselvorrichtung gemäß
Fig. 7, das Ober- und das Untermesser nebst den
zugehörigen Futterstücken tragend;
Fig. 11 einen Randbereich des Obermessers mit Futter und
einem erfindungsgemäß gestalteten seitlichen
Füllstück; und
Fig. 12 einen Schnitt entlang der Linie XII-XII in Fig.
11.
Die einzelnen Elemente der Erfindung werden nachfolgend
im wesentlichen am Beispiel der Einbauten des Obermesser
trägers einer Schrottschere erläutert, ohne daß sie auf
dieses beschränkt wären; dabei sei auch betont, daß zur
Vereinfachung der Darstellung ihre kombinierte Anwendung
als optimierte Lösung gezeigt wird, ohne ihre selbstän
dige Einzellösung im patentrechtlichen Sinne zu beein
trächtigen.
Die in Fig. 1 dargestellte Schrottschere besteht aus ei
nem Scherenständer 1, der die Halterung und Führung für
einen Obermesserträger 2 mit Obermesser 3 und zugehörigen
Futterstücken 4 und 5 bildet. Der Obermesserträger 2
steht mit einem doppelt wirkenden, hydraulischen Antrieb
6 in Verbindung. Dem Obermesser 3 gegenüber ist ein fest
stehendes Untermesser 7 mit zugehörigen Futterstücken 8
im Scherenständer angeordnet. Einzelheiten der Obermes
serbefestigung nebst Futterstückeinbau (Ausschnitt A),
die grundsätzlich auch für das Untermesser 7 und seine
Futterstücke 8 gelten, sowie der Obermesserhalterung ge
mäß dem Ausschnitt B werden aus den nachfolgend erläuter
ten Detailzeichnungen deutlich.
Gemäß Fig. 2 weist der Obermesserträger 2 eine Ausnehmung
11 auf, die etwa der Scherenmaulbreite b (siehe Fig. 6)
entspricht. In dieser Ausnehmung sind das Obermesser 3
sowie zwei Futterstücke 4 und 5 angeordnet, die zusammen
das Obermesser im Querschnitt etwa L-förmig umgeben und
insgesamt das in Höhe der Oberkante des Obermessers 3 ge
teilte Futter bilden. Die Ausnehmung 11 verläuft in be
kannter Weise schräg (siehe Fig. 6), damit das Obermesser
mit ziehendem Schnitt arbeitet. Das Futterstück 5 ist
mittels Schrauben 12 am Obermesserträger 2 befestigt. Das
Futterstück 4 wird zusammen mit dem Obermesser 3 mittels
langer, den Obermesserträger 2 durchsetzender Messer
schrauben 13 und Muttern 14 gehalten. Scherbüchsen 15
überbrücken konzentrisch zu den Messerschrauben 13 form
schlüssig den Spalt 16 zwischen dem Obermesser 3 und dem
Futterstück 4, um die Messerschrauben 13 von Scherkräften
freizuhalten, und stellen somit eine Kraftschlußverbin
dung des Obermessers 3 mit dem Futterstück 4 dar, die zu
dem eine gemeinsame Handhabe dieser beiden Bauteile be
wirkt.
Zwischen jeder Mutter 14 und der rückwärtigen Seite 17
des Obermesserträgers 2 ist eine hydraulische Spannein
richtung 18 zur spannungsmäßigen Anpassung an Betriebsbe
dingungen über jede Messerschraube 13 geschoben, die ge
mäß den Fig. 3 und 4 aus einer Traverse 19 mit zwei in
Zylindersackbohrungen 21 laufenden Kolben 22 besteht.
Achsparallel zu den Zylindersackbohrungen 21 weist die
Traverse 19 eine zum Durchstecken einer Messerschraube 13
vorgesehene mittige Bohrung 13a auf. Die Mutter 14 lastet
gegen die den Kolbenbohrungen 21 abgewandte Seite der
Traverse 19. Über einen Gewindeanschluß 23 und
Versorgungsbohrungen 24 wird die Spanneinrichtung 18 von
einem eigenen, nicht dargestellten Hydraulikaggregat über
Schläuche 25 mit Druckflüssigkeit gespeist. Gemäß Fig. 6
können mehrere Spanneinrichtungen 18, von denen jeweils
eine einer Messerschraube zugeordnet ist, mit ihren
Schläuchen 25 an einer zentralen Verteileinrichtung 26
(siehe Fig. 6) angeschlossen sein, die mit dem Hydraulik
aggregat in Verbindung steht, so daß immer eine gleichmä
ßige Druckbeaufschlagung sämtlicher einem Messer zugeord
neter Befestigungsschrauben gewährleistet ist. Ein nicht
dargestellter, mit dem Hydraulikaggregat verbundener
Druckschalter schaltet die Schere bei Druckabfall
(Platzen eines Schlauches 25, Undichtigkeit der Kolben 22
od. dgl.) ab, so daß die aus der Praxis bekannten Schäden
infolge gelockerter Schermesser sicher vermieden werden.
Die unter Druck stehenden Kolben 22 drücken sich vom
Obermesserträger 2 (entsprechend auch vom Untermesserträ
ger) über die Traverse 19 gegen die Mutter 14 ab, so daß
auf die Messerschrauben 13 eine Zugspannung wirkt, die
während des gesamten Scherbetriebes aufrechterhalten
wird. Dadurch wird einerseits ein Lockern der Muttern
vermieden und andererseits eine Längung der Messerschrau
ben 13 durch Erwärmung ausgeglichen, so daß ein Lockern
der Schermesser und dadurch hervorgerufene Schäden und
Betriebsausfälle vermieden werden.
Gemäß Fig. 5 wird der betriebssichere Sitz des Obermes
sers 3 durch eine zusätzliche Maßnahme bzw. Vorrichtung
unterstützt. Wie bereits erwähnt, kommt es nämlich regel
mäßig vor, daß die im Scherenmaul liegende Scherfläche
eines zu zerkleinernden Schrottstranges dem nach beende
tem Scherhub zurückfahrenden Obermesser 3 einen großen
Reibwiderstand entgegensetzt, welcher auf das Obermesser
eine in Pfeilrichtung E wirkende Reibkraft ausübt. Diese
Reibkraft kann gelegentlich so groß sein, daß das Ober
messer 3 mitsamt dem Futterstück 4 und der Messerschraube
13 nach unten bewegt werden könnte. Eine dem entgegenwir
kende Stufung des Futterstückes 4 und des Obermesserträ
gers 2 hätte den Nachteil, daß das Obermesser 3 und das
über die Scherbüchse 15 damit verbundene Futterstück 4
nicht zusammen nach unten ausgebaut werden könnten. Ein
Ausbauen in Achsrichtung der Schermesserschrauben 13
(nach vorn) erfordert jedoch ein Lösen seitlicher Abdeck
leisten bzw. Schleißplatten über den Führungen des Mes
serschlittens, wodurch die Zeit für den Messerwechsel er
heblich verlängert wird, mit der Folge erheblichen
Produktionsausfalls.
Dieser Nachteil wird erfindungsgemäß durch Halterungen 27
vermieden, die versetzt zu den Spanneinrichtungen in ge
eigneter Anzahl vorgesehen werden können; die versetzte
Anordnung wird sowohl aus Fig. 6 als auch aus der in Fig.
5 im Schermesser- und Futterstückbereich eingezeichneten
Bruchlinie mit der Darstellung der Scherbüchse 15 deut
lich.
Die Halterung 27 besteht aus einem eine in Pfeilrichtung
F verschiebbare Nase oder Leiste 28 aufweisenden Paßbol
zen 29, der in einer Bohrung 31 des Obermesserträgers 2
geführt ist und mit einer Schraubspindel 32 über eine
Stiftverbindung 30 in Antriebsverbindung steht, die durch
Drehen einer Mutter 33 ebenfalls in Pfeilrichtung F be
wegt werden kann. Dies ist dadurch möglich, daß die Mut
ter 33 ortsfest jedoch drehbeweglich mittels eines Bundes
34 an einer am Obermesserträger 2 befestigten Buchse 35
gelagert ist.
Zum Messerwechsel wird die Nase 28 aus einer messerabge
wandten Ausnehmung 36 im Futterstück 4 zurückgezogen, so
daß nach Entfernen der Messerschrauben 13 das Obermesser
3 zusammen mit dem Futterstück 4 ohne Lösen der Abdeck
leisten der Führung des Obermesserträgers nach unten ab
gesenkt und dort an einer verbreiterten Stelle des Sche
renständers nach vorn aus dem Scherenständer entnommen
werden kann.
In der für Fig. 5 gewählten Zeichenebene ist das ober
seitige Futterstück 5 mittels einer Schraube 37, die sich
in diesem Fall parallel zu den Messerschrauben 13 er
streckt, am Obermesserträger 2 befestigt.
Eine weitere erfindungsgemäße Lösung ist in Fig. 2 darge
stellt. Für den Fall nämlich, daß sich nach dem Lösen der
vorbeschriebenen Halteelemente (Messerschrauben 13) die
Einheit aus Obermesser 3 und Futterstück 4 wegen irgend
welcher Deformationen oder Verschmutzungen nicht ohne
weiteres absenken läßt, kann im Obermesserträger 2 ein
Treibkeil 38 eingebaut werden, der an einer oberen
Schrägfläche 39 des Futterstückes 4 angreift, die sich
gemäß Fig. 2a über eine gewisse Breite c erstreckt, so
daß eine keilförmige Ausnehmung (Keilnut) im Futterstück
4 entsteht. Der Treibkeil 38 ist an einem im Obermesser
träger 2 geführten Schlagbolzen 41 befestigt, so daß mit
tels einiger Hammerschläge auf den Schlagbolzen 41 in
Richtung des Pfeiles G das Futterstück 4 mit dem Obermes
ser 3 nach unten ausgetrieben werden kann. Wie die Bruch
linien in Fig. 2 andeuten, muß der Treibkeil 38 nicht un
bedingt oberhalb der Messerschrauben 13 angeordnet sein.
Zur Unterstützung des Messerwechselvorgangs dient eine in
den Fig. 7 bis 10 dargestellte Wechselvorrichtung 42, die
im Hinblick auf das Gewicht der auszuwechselnden Messer
mit ihren Futterstücken nicht nur eine körperliche
Erleichterung, sondern auch Zeitersparnis mit sich
bringt. Die erfindungsgemäße Wechselvorrichtung 42 be
steht im dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei lan
gen, kräftigen Stangen 43, die von einem Krangeschirr 44
getragen werden. Mit einem Stirnende der Stangen 43 ist
ein Tragrahmen 45 verbunden, der zwei Tragbolzen 46 zum
Einführen in die Bohrungen 13a der Messerschrauben 13 und
in koaxialer Fortsetzung der Stangen 43 zwei Tragbolzen
47 zum Einführen in die Bohrungen 48 der Befestigungs
schrauben des Untermessers 7 aufweist. Die Länge der
Tragbolzen 46, 47 ist so bemessen, daß jeweils Schermes
ser und Futterstück davon getragen werden können.
Am gegenüberliegenden Ende tragen die Stangen 43 Konter
gewichte 49, die auf den Stangen 43 verstellbar und arre
tierbar geführt sind. Ein Handgriff 51 dient dem Bedie
nungspersonal zum Manipulieren der Wechselvorrichtung,
was vorzugsweise derart erfolgt, daß die Bedienungsperson
nach dem Entfernen der Messerschrauben und Lösen der
Schermesser diese nacheinander mit der Wechselvorrichtung
aufnimmt, und zwar vorzugsweise zunächst das Obermesser
mit seinem Futterstück, indem die Wechselvorrichtung 42
durch das geöffnete Scherenmaul von vorne hindurchgefah
ren und sodann nach oben bewegt und zurückgefahren wird,
so daß die Tragbolzen 46 in der zuvor erwähnten Weise das
Obermesser 3 nebst Futterstück 4 aufnehmen können, und
sodann durch Absenken und Zurückziehen der Wechselvor
richtung 42 und weiteres Absenken in die in Fig. 7 ge
strichelt dargestellte Position sowie erneutes Vorfahren
das Untermesser 7 mit dem zugehörigen Futterstück 8 auf
genommen werden kann. Derart beladen (siehe Fig. 10) wer
den die verschlissenen Schermesser zusammen mit den Fut
terstücken vor der Schere auf einem Transportwagen abge
setzt, auf dem überholte Schermesser und Futterstücke be
reit stehen, die von der Wechselvorrichtung 42 aufgenom
men und in umgekehrter Reihenfolge an der Schere montiert
werden.
Neben dem Obermesser 3 und dem zugehörigen Futterstück 4
ist gemäß Fig. 11 ein zum Teil keilförmiges Füllstück 52
angeordnet, das mittels Schrauben 53 am Futterstück 4 be
festigt ist. Das Füllstück 52 besteht aus einem Paralle
logrammquader als Grundkörper 52a, der integriert auf
seiner dem Obermesser 3 zugekehrten und dieser teilweise
anliegenden Hauptfläche in einen keilförmigen Quader 52b
übergeht. Wie die Fig. 11 deutlich macht, entspricht die
Tiefe d des Füllstücks 52 der Summe der Dicken des Ober
messers 3 und des Füllstücks 4, wobei der Parallelogramm
quader 52a mit seiner Seitenfläche dem Füllstück 4 an
liegt, während der Keilquader 52b mit seiner Schrägfläche
H zum Ausgleich der Obermesser-Schräganstellung der Sei
tenfläche des Obermessers 3 anliegt, so daß sich für die
ses die vorteilhafte Rechteckform ergibt, die die voll
ständige Ausnutzung der vier Längskanten des Obermessers
3 als Schneidkanten gestattet. Neben der optimalen
Ausnutzung der vier Längskanten als Scherkanten besteht
ein weiterer Vorteil dieser Gestaltung darin, daß Ober- und
Untermesser genau gleich gestaltet sind, so daß sie
auch untereinander ausgetauscht werden können, womit die
Lagerhaltung sehr günstig wird.
Wie bereits erwähnt, ist lediglich der neben dem Obermes
ser 3 liegende Teil 52b des Füllstücks 52 keilförmig ge
staltet, während der dahinterliegende, neben dem Futter
stück 4 befindliche Teil 52a parallelogrammförmig ist, so
daß hinreichend Material für die Befestigungsschrauben 53
über die gesamte Höhe des Keilstücks 52 vorhanden ist,
denn wie auch die Fig. 12 zeigt, ist in Höhe der oberen
Befestigungsschraube 53 im Bereich des Obermessers 3 die
Stärke des Keilstücks 52b relativ gering.
Fig. 11 macht schließlich auch deutlich, daß das Füll
stück 52 als Anhängsel des Futterstücks 4 immer mit aus
gebaut wird, so daß die Montagezeit für den Messerwechsel
durch zusätzliche Füllstückwechselzeiten nicht verlängert
wird.
Claims (40)
1. Schermesserbefestigung für eine Schrottschere, mit
- - einem in einem Scherenständer (1) beweglichen Obermesserträger (2),
- - mindestens einem am Obermesserträger (2) befestig ten Obermesser (3),
- - einem an einem Untermesserträger befestigten Un termesser (7),
- - mindestens einer mit Futtern (4, 5; 8) in Wirkver bindung zu bringenden, auch Rückzugskräfte an den Futtern (4, 5; 8) und/oder Messern (3, 7) aufneh menden Halterung (27) als temporäre Lagesicherung der Messer (3, 7) bei gelösten Befestigungselemen ten,
- - von den Befestigungselementen (13) der Messer durchragten Spannmitteln (18) zur ständigen Auf rechterhaltung einer Spannung in den Befestigungs elementen (13), und
- - einem Druckwächter zur Überwachung des Spann druckes der Spannmittel (18).
2. Schermesserbefestigung nach Anspruch 1, gekennzeichnet
durch eine Einheit druckbeaufschlagbarer Kolben (22) als
Spannmittel (18).
3. Schermesserbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, gekenn
zeichnet durch eine Traverse (19) mit mindestens zwei in
Zylindersackbohrungen (21) gelagerten, druckbeaufschlag
baren Kolben (22) und einer mittigen Durchgangsbohrung
(13a) zwischen den Zylindersackbohrungen (21), durch die
das messerträgerseitige Ende eines Messerbefesti
gungselementes (13) ragt, das sich an der den Zylinder
sackbohrungen (21) abgewandten Seite an der Traverse (19)
abstützt.
4. Schermesserbefestigung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß für jedes Befestigungselement (13) eine
Traverse (19) vorgesehen ist.
5. Schermesserbefestigung nach Anspruch 3 oder 4, gekenn
zeichnet durch mindestens eine Messer (3), Messerträger
(2) sowie ein dazwischenliegendes Futter (4) durchra
gende, messerseitig mit einem Senkkopf versehene Schraube
(13), die am trägerseitigen Ende mit einem muttertra
genden Gewinde versehen ist und sich an der den Zylinder
sackbohrungen (21) abgewandten Seite an der Traverse (19)
abstützt.
6. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die der messerabgewandten
Seite dem Messerträger (2) über die Kolben (22) anlie
gende Traverse (19) zu den Zylindersackbohrungen (21)
führende Versorgungsbohrungen (24) für ein Druckmedium,
z. B. Hydraulikflüssigkeit, aufweist.
7. Schermesserbefestigung nach Anspruch 6, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Versorgungsbohrungen (24) in der Tra
verse (19) zu einer gemeinsamen Anschlußbohrung, z. B. ei
nem Gewindeanschluß (23), geführt sind, die mit einem
Hydraulikaggregat verbunden ist.
8. Schermesserbefestigung nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Hydraulikaggregat über Schläuche (25)
mehrere Anschlußbohrungen mit Druckflüssigkeit speist.
9. Schermesserbefestigung nach Anspruch 8, gekennzeichnet
durch gesonderte Hydraulikaggregate für Ober- und Unter
messer.
10. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
gekennzeichnet durch formschlüssig den Spalt (16) zwi
schen dem Messer (3) und seinem Futter (4) überbrückende
Scherbüchsen (15) in jeder Befestigungsmittelbohrung
(13a).
11. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
gekennzeichnet durch einen mit dem Hydraulikaggregat ver
bundenen Druckschalter, der die Schere bei Druckabfall
abschaltet.
12. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
gekennzeichnet durch einen in einer Bohrung (31) des
(Ober-)Messerträgers (2) geführten Paßbolzen (29) mit
einer zum Futter (4) weisenden, mit einer messerabge
wandten Ausnehmung (36) im Futter (4) in Wirkverbindung
zu bringenden Nase oder Leiste (28).
13. Schermesserbefestigung nach Anspruch 12, gekennzeichnet
durch eine mit dem Paßbolzen (29) in Antriebsverbindung
stehende Schraubspindel (32).
14. Schermesserbefestigung nach Anspruch 13, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Längsachse der Schraubspindel (32)
senkrecht zur Scherebene verläuft.
15. Schermesserbefestigung nach Anspruch 13 oder 14, gekenn
zeichnet durch eine Stiftverbindung (30) zwischen dem
Paßbolzen (29) und der Schraubspindel (32).
16. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 13 bis
15, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubspindel (32)
mit ihrem dem Paßbolzen (29) abgewandten Ende über den
Messerträger (2) hinausragt und dort ein Gewinde auf
weist, das eine ortsfest drehbewegliche Mutter (33)
trägt, so daß die Schraubspindel drehfest in Richtung (7)
ihrer Längsachse verstellbar ist.
17. Schermesserbefestigung nach Anspruch 16, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Mutter (33) in einer am Messerträger
(2) befestigten Buchse (35) gelagert ist.
18. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
gekennzeichnet durch eine zweiteilige Ausführung jedes
Messerfutters (4, 5; 8).
19. Schermesserbefestigung nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß jedes Futter (4, 5; 8) in Höhe der Ober
kante des Obermessers (3) und/oder in Höhe der Unterkante
des Untermessers (7) geteilt ist.
20. Schermesserbefestigung nach Anspruch 18 oder 19, gekenn
zeichnet durch mindestens eine Keilnut (39) zwischen den
beiden Futterstücken (4, 5).
21. Schermesserbefestigung nach Anspruch 20, dadurch gekenn
zeichnet, daß das der rückwärtigen Hauptfläche des Mes
sers (3) anliegende Futterstück (4) an der dem zugehöri
gen Futterstück (5) anliegenden Schmalseite mindestens
eine Schrägfläche (39) besitzt.
22. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 20 bis
21, gekennzeichnet durch einen zwischen die Futterstücke
(4, 5) zu treibenden Keil (38), dessen rückwärtiges Ende
mit einem im Messerträger (2) geführten Schlagbolzen (41)
verbunden ist.
23. Schermesserbefestigung nach Anspruch 22, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Schlagbolzen (41) mit seinem freien
Ende über die rückwärtige Messerträgerfläche hinausragt.
24. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 23, dadurch gekennzeichnet,
daß zum Messerwechsel ein Traggestänge (42) mit frontseitig in
die Messer (3, 7) einzufahrenden Tragbolzen (46, 47) vorgesehen
ist.
25. Schermesserbefestigung nach Anspruch 24, dadurch
gekennzeichnet, daß das Traggestänge (42) aus zwei
Stangen (43) besteht, die an einem Ende die Tragbolzen
(46, 47) aufweisen, am anderen Ende eine
Manipuliereinrichtung (51) tragen und etwa mittig
abgestützt sind.
26. Schermesserbefestigung nach Anspruch 24 oder 25, da
durch gekennzeichnet, daß das Traggestänge (42) mit Hilfe
eines Hebezeuges bewegt wird.
27. Schermesserbefestigung nach Anspruch 26, dadurch ge
kennzeichnet, daß die etwa mittige Abstützung durch ein
Krangeschirr (44) erfolgt.
28. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 25 bis
27, gekennzeichnet durch Kontergewichte (49) im Bereich
der Manipuliereinrichtung (51).
29. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 25 bis
28, gekennzeichnet durch einen Handgriff als Manipulier
einrichtung (51).
30. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 25 bis
29, dadurch gekennzeichnet, daß die mit ihren Längsachsen
im wesentlichen parallel zu den Stangenlängsachsen ausge
richteten Tragbolzen (46, 47) auf einem mit den der
Manipuliereinrichtung (51) entgegengesetzten Stangenenden
verbundenen Tragrahmen (45) befestigt sind.
31. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis
30, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände und Relativ
lagen der Tragbolzen (46) denen der Messerbefestigungs
elemente (13) entsprechen.
32. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis
31, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragbolzen (46, 47)
eine Dicke und eine Länge besitzen, die ihr Einführen in
die Bohrungen (13a) der Befestigungselemente (13) und das
gleichzeitige Tragen sowohl des Messers (3; 7) als auch
des dahinterliegenden Futterstücks (4; 8) erlauben.
33. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis
32, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Obermesser (3)
zugeordneten Tragbolzen (46) in entgegengesetzte Richtung
zu den dem Untermesser (7) zugeordneten Tragbolzen (47) weisen.
34. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 24 bis
33, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Untermesser (7)
zugeordneten Tragbolzen (47) in Fortsetzung der Stangen
(43) auf dem Tragrahmen (45) befestigt sind, während die
dem Obermesser (3) zugeordneten Tragbolzen (46) auf der
anderen Seite in entgegengesetzte Richtung weisend ober
halb der Stangen (43) am Tragrahmen (45) befestigt sind.
35. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 34,
gekennzeichnet durch die Messer (3; 7) aufnehmende Futter
(4, 5; 8) und mindestens ein an mindestens einem
Futter(stück) (4) lösbar befestigtes Füllstück (52) mit
mindestens einer winklig verlaufenden Anlagefläche (H)
zum Ausgleich von Winkligkeiten in der Messerebene.
36. Schermesserbefestigung nach Anspruch 35, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Füllstück (52) seitlich zwischen der
Scherenständerführung und der Obermesser-Futterstückbau
einheit (3, 4) angeordnet ist.
37. Schermesserbefestigung nach Anspruch 35 oder 36, dadurch
gekennzeichnet, daß das Füllstück (52) als Führungshilfe
seitlich sowohl dem Futterstück (4) als auch dem Obermes
ser (3) anliegt.
38. Schermesserbefestigung nach einem der Ansprüche 35 bis
37, dadurch gekennzeichnet, daß das Füllstück (52) aus
einem parallelogrammförmigen Grundkörper (52a) mit inte
griertem, auf einer der Hauptflächen aufgesetztem Keil
(52b) besteht.
39. Schermesserbefestigung nach Anspruch 38, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei parallelogrammförmigem Futterstück (4)
der Füllstückgrundkörper (52) mit einer seiner Seiten
flächen der der Führung zugewandten Futterstückschmalsei
te anliegt und dort mit dem Futterstück verschraubt (53)
ist, während die entsprechende Messerschmalseite der zu
gewandten Keilseitenfläche (H) anliegt.
40. Schermesserbefestigung nach Anspruch 38 oder 39, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkel des Keils (52b) dem Mes
seranstellwinkel entspricht.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19924200013 DE4200013C2 (de) | 1992-01-02 | 1992-01-02 | Schermesserbefestigung für eine Schrottschere |
| DE9217908U DE9217908U1 (de) | 1992-01-02 | 1992-01-02 | Schere, insbesondere Schrottschere |
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| DE19924200013 DE4200013C2 (de) | 1992-01-02 | 1992-01-02 | Schermesserbefestigung für eine Schrottschere |
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| DE4200013C2 true DE4200013C2 (de) | 1996-08-22 |
Family
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (2)
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| DE (1) | DE4200013C2 (de) |
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1992
- 1992-01-02 DE DE19924200013 patent/DE4200013C2/de not_active Expired - Lifetime
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
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Owner name: SVEDALA LINDEMANN GMBH, 40231 DUESSELDORF, DE |
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| 8327 | Change in the person/name/address of the patent owner |
Owner name: METSO LINDEMANN GMBH, 40231 DUESSELDORF, DE |
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| R071 | Expiry of right | ||
| R071 | Expiry of right |