DE4200073A1 - Dualer kraftstoff-brenner mit verringertem no(pfeil abwaerts)x(pfeil abwaerts)ausstoss - Google Patents
Dualer kraftstoff-brenner mit verringertem no(pfeil abwaerts)x(pfeil abwaerts)ausstossInfo
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Description
Die Erfindung betrifft einen Brenner, insbesondere einen dualen Kraft
stoff-Brenner mit verringertem NOx Ausstoß.
In jüngster Zeit wird dem Umweltschutz weltweit mehr Beachtung ge
schenkt. In diesem Zusammenhang wurde festgestellt, daß NOx zuminde
stens mitverantwortlich für die Entstehung des sauren Regens ist. Im we
sentlichen entsteht NOx bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe. Es wur
den daher in vielen Industriestaaten strenge Bestimmungen erlassen, um
den Ausstoß von Stickoxiden zu verringern. Beispiele sind in der nachfol
genden Tabelle I angegeben:
Insbesondere die Verbrennungsindustrie sieht sich nun mit dem Problem
konfrontiert, die Werte für den Ausstoß von Stickoxiden auf die gesetzli
chen Werte herabzusenken. Hierzu können die konventionellen Verbren
nungstechnologien aber nur noch bedingt beitragen. Aus diesem Grunde
wurden neue Verfahren zur Reduzierung von Stickoxiden in Öfen ent
wickelt. Diese Verfahren lassen sich in zwei Gruppen unterteilen, und
zwar in eine erste, bei der eine Modifikation der Verbrennung erfolgt und
in eine zweite, bei der eine Nachbehandlung durchgeführt wird. Bei der
Modifikation hinsichtlich der Verbrennung wird NOx das im Ab- bzw.
Rauchgas enthalten ist, dadurch reduziert, daß neue Technologien für ei
ne Nieder-NOx-Verbrennung zum Einsatz kommen, wie dies beispielswei
se bei der vorliegenden Erfindung der Fall ist. Dagegen werden bei der
Nachbehandlung dem Ab- bzw. Rauchgas reduzierende Mittel zugesetzt,
beispielsweise Ammoniak oder Urea (Karbamid), um die Stickoxide zu
Stickstoff zu reduzieren. Beispiele sind die selektive katalytische Reduk
tion und die selektive nicht-katalytische Reduktion.
Bei der Bildung von NOx in einem Verbrennungsprozeß entsteht einer
seits sogenanntes Thermo-NOx und andererseits sogenanntes Brennstoff-
NOx. Die Entstehung von Thermo-NOx hängt. Im wesentlichen von der
Spitzentemperatur der Flamme ab. Dagegen bestimmt sich der Anteil an
Brennstoff-NOx nach dem Stickstoffanteil des Brennstoffes und hängt
darüber hinaus vom Mechanismus der Verbrennungsreaktion ab. Neuere
Verfahren zur Reduzierung der NOx Emission durch Verbrennungsmodifi
kation betreffen:
- 1. Die Änderung der Betriebsbedingungen des Verbrennungssystems
durch:
- a) Verminderung des Anteils an überschüssiger Luft. Mehr überschüssige Luft bedeutet höhere Sauerstoffdichte während der Verbrennung, was vorteilhaft für die Bildung von NOx ist. Durch Reduzierung der Menge an überschüssiger Luft läßt sich somit das Verbrennungssystem im Vollver brennungszustand betreiben, was für die Reduzierung des NOx Ausstoßes günstig ist. Infolge der Verminderung des Anteils an überschüssiger Luft wird auch weniger Wärme durch das Ab- bzw. Rauchgas fortgetragen, was zu einem höheren Verbrennungswirkungsgrad führt.
- b) Herabsetzung der Wärmebelastung oder Vergrößerung des Raumes für die Verbrennung. Dies führt zu einer vergrößerten Wärmeübertragungsra te und zu einer niedrigeren Verbrennungstemperatur, was wiederum eine Verringerung der Bildung von Thermo-NOx zur Folge hat. Von Nachteil sind die verminderte Kapazität des Ofens und ein verkleinerter ökonomi scher Wirkungsgrad.
- c) Verringerung der Vorwärmtemperatur der Luft. Hierdurch läßt sich die Flammentemperatur wirksam herabsetzen, was ebenfalls zur Verringe rung des Anteils an Thermo-NOx führt. Allerdings tritt hier ein Verlust nützlicher Energie auf.
- 2. Die Änderung des Brenners oder des Verbrennungssystems durch:
- a) die sogenannte Durchgangsluft-Verbrennung. Hierbei wird Luft in das Verbrennungssystem an unterschiedlichen Positionen injiziert. Der Zen tralbereich der Flamme bildet einen Fettbrennstoff-Reduktionsbereich, wodurch das Entstehen von NOx verhindert wird. Dies kann das Mi schungsverhältnis von Luft und Brennstoff herabsetzen, was zu einer nie drigeren Spitzentemperatur der Flamme führt und damit zu einer weiteren Verringerung von NOx.
- b) die sogenannte Wirbelverbrennung. Mit Hilfe eines Wirbelgenerators wird Luft in den Ofen geführt. Der Wirbelluftstrom verzögert die Mischung von Luft und Brennstoff und führt zu einer Rezirkulation bzw. Umwälzung im Zentralbereich der Flamme, wodurch sich wiederum die Spitzentempe ratur der Flamme verringert und damit der Ausstoß an NOx.
- c) die sogenannte Wiederverbrennung. Der Verbrennungsbereich ist in ei nen Hauptverbrennungsbereich, einen Wiederverbrennungsbereich und einen Ausbrennbereich unterteilt. Der Hauptverbrennungsbereich erhält ca. 80% des Brennstoffs und wird in einem Magerzustand gehalten. In den Wiederverbrennungsbereich werden 10 bis 20% des Brennstoffs injiziert, und zwar stromabwärts vom Hauptverbrennungsbereich, um einen Fett brennstoff-Reduktionsbereich zu erhalten. Schließlich wird der Aus brennbereich mit 0 bis 10% an Brennstoff sowie mit Luft versorgt, um auch noch die Brennstoffpartikel zu verbrennen, die in den vorangegangenen Bereichen nicht verbrannt worden sind.
- d) die sogenannte Ab- bzw. Rauchgas-Rückführung. Ein Teil des Ab- bzw. Rauchgases wird gekühlt und anschließend zurückgeführt, um mit der Frischluft vermischt und dann zurück in den Brenner geleitet zu werden. Hierdurch läßt sich die Flammentemperatur verringern, während gleich zeitig der Sauerstoff verdünnt wird. Dies führt zu einer Reduktion von NOx.
Um einen Brenner mit niedrigem NOx-Ausstoß zu erhalten, können die obi
gen Techniken zusammen oder auch einzeln zum Einsatz kommen. Ein
solcher Brenner sollte mit geringer Überschußluft betrieben werden. Im
Hinblick auf einen gasbetriebenen Brenner wäre die Hauptquelle für NOx
im wesentlichen das Thermo-NOx, so daß hier im Vordergrund steht, das
Thermo-NOx zu reduzieren. Bei einem mit Öl betriebenen Brenner muß
dagegen gleichzeitig auch das Augenmerk auf den im Brennstoffvorhande
nen Stickstoff gerichtet werden, so daß hier auch die Reduktion des
Brennstoff-NOx wichtig ist. Allerdings ist die Bildung des Brennstoff-NOx
sehr viel komplexer als die Bildung des Thermo-NOx. Es gibt zur Zeit noch
keine vollentwickelten Technologien, mit denen sich der Brennstoff-NOx
vollständig beseitigen läßt, so daß die NOx Emission eines mit Öl betrie
benen Brenners immer noch höher ist als die eines mit Gas betriebenen
Brenners.
Konventionelle Brenner sind nicht mehr in der Lage, die jetzt in vielen In
dustrieländern geltenden gesetzlichen Bestimmungen hinsichtlich der
Emission von Stickoxiden zur erfüllen, so daß neue Brenner mit niedrigem
NOx Ausstoß entwickelt werden müssen.
Die vorliegende Erfindung offenbart einen dualen Kraftstoff-Brenner mit
niedrigem NOx Ausstoß, bei dem Wirbelstromverbrennung. Durchgangs
luftverbrennung und Ab- bzw. Rauchgas-Rückführung anwendbar sind,
um den Ausstoß von Stickoxiden herabzusetzen. Bei 3% Sauerstoffüber
schuß wird das beste Ergebnis mit 8 ppm NOx erhalten, wenn Naturgas
verbrannt wird, während 59 ppm NOx erhalten werden, wenn Nr. 2 Öl ver
brannt wird, oder 103 ppm NOx, wenn Nr. 6 Öl verbrannt wird. Diese Er
gebnisse zeigen, daß mit der vorliegenden Erfindung die strikten Bestim
mungen in den USA, Europa, Japan oder Taiwan eingehalten werden kön
nen.
Der Brenner nach der Erfindung enthält einen speziell ausgebildeten Wir
belgenerator, eine rohrförmige Gaskanone mit kreisringförmigem Quer
schnitt sowie eine Ölkanone innerhalb der Gaskanone. Die Gasdüsen der
Gaskanone und die Öldüsen der Ölkanone weisen jeweils einen vorbe
stimmten Winkel bezüglich er der Zentrumslinie des Brenners auf, also be
züglich seiner Längsachse. Mit Hilfe des Wirbelgenerators läßt sich ein
Wirbelluftstrom erzeugen, und zwar mit nur geringem Druckverlust und
praktisch keinen Turbulenzen. Dies führt zu einer besseren Flammensta
bilität, einer Verringerung der Flammentemperatur und einer Verzöge
rung bei der Mischung von Luft und Brennstoff, so daß die Bildung von
NOx verringert wird. Die bereits erwähnte Durchgangsluftverbrennung
und die Ab- bzw. Rauchgas-Rückführung können zur weiteren Reduktion
von Stickoxiden herangezogen werden.
Der Brenner nach der vorliegenden Erfindung enthält einen feuerfesten,
innen divergenten Brennerblock mit einem Eingang und einem Ausgang
sowie mit einer Mehrzahl von sich in Axialrichtung des Brenners er
streckenden Durchgangslufteinlässen, die unter gleichen Abständen von
einander um den Ausgang herum angeordnet sind; ein Windrohr, das koa
xial mit dem Eingang des innen divergenten Brennerblocks verbunden ist
und einen Primär-Verbrennungsluft-Einlaß aufweist; einen Wirbelgene
rator, der koaxial im Windrohr angeordnet ist und eine Mehrzahl von
Schaufeln mit vorbestimmter Krümmung sowie eine Zentralöffnung be
sitzt; eine Gaskanone mit einem koaxial in der Zentralöffnung des Wirbel
generators angeordneten Rohr, das an seinem dem Eingang des Brenner
blocks zu gewandten Ende einen Gasauslaß mit einer Mehrzahl von Durch
gangsöffnungen sowie ferner einen Gaseinlaß aufweist; und eine Ölkano
ne mit einem koaxial im Rohr der Gaskanone angeordneten weiteren Rohr,
das an seiner dem Eingang des Brennerblocks zugewandten Seite einen
Ölauslaß mit einer Mehrzahl von Durchgangsöffnungen sowie ferner ei
nen Öleinlaß aufweist, wobei innerhalb des weiteren Rohrs der Ölkano
ne ein koaxiales Lufthochdruckrohr liegt das mit einem Einlaß für unter
hohem Druck stehende Luft versehen ist.
Beim Brenner nach der Erfindung liegen von innen nach außen und koaxi
al zueinander das Rohr für die unter hohem Druck stehende Luft, das wei
tere Rohr der Ölkanone und das Rohr der Gaskanone. Auf dem Rohr der
Gaskanone befindet sich der Wirbelgenerator, der vom Windrohr umgeben
ist, das koaxial zu den zuvorgenannten Rohren liegt. Der Auslaß der Öl
kanone besteht aus einem Kopf mit mehreren Ölausspritzdüsen, die je
weils durch Kanäle innerhalb des Kopfes gebildet sind. Jeweils einer dieser
Düsenkanäle wird mit Öl aus der Ölkanone und mit Hochdruckluft aus
dem Lufthochdruckrohr versorgt, wozu die Düsenkanäle jeweils Y-förmig
verzweigt sind. Ein Zweig führt zum Lufthochdruckrohr, während der an
dere Zweig zum Ölrohr führt. Die Düsenkanäle selbst sind gegenüber der
Längsachse des Brenners geneigt. Konzentrisch zu den Ölausspritzdü
sen liegen die Gasausströmdüsen, die ebenfalls gegenüber der Längsachse
des Brenners geneigt sind. Sämtliche Düsen liegen an der Seite des Ein
gangs des Brennerblocks, der innen konvergent ausgebildet ist, innen also
einen konisch verlaufenden Hohlraum aufweist. Dieser vergrößert sich im
Durchmesser in Strömungsrichtung. Darüber hinaus sind im Brenner
block Luftdurchgangskanäle vorhanden, die außerhalb des genannten
Hohlraums verlaufen und parallel zur Längsachse des Brenners liegen.
Die Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung nä
her beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine Teilschnitt durch einen dualen Kraftstoff-Brenner nach der Er
findung mit niedrigem NOx Ausstoß,
Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 vergrößerte Perspektivdarstellung einer Gas
kanone und einer Ölkanone des dualen Kraftstoff-Brenners nach der Er
findung,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht eines Wirbelgenerators für den Bren
ner nach der Erfindung,
Fig. 4 ein Diagramm zur Erläuterung des Strömungsfeldes der Flamme im
Bereich des Brennblocks,
Fig. 5 Testdaten des Brenners bei Verwendung von Gas als Brennstoff, die
die Energie- und Resourcen-Laboratorien des Industrial Technology Rese
arch Institutes der Republic China aufgenommen haben (Betrieb bei 6,6
bis 8,7×106 Btu/hr),
Fig. 6 Testdaten des Brenners bei Verwendung von Gas als Brennstoff, die
die Energie- und Resourcen-Laboratorien des Industrial Technology Rese
arch Institutes der Republic China aufgenommen haben (Betrieb bei 10×
106 Btu/hr),
Fig. 7 Testdaten des Brenners bei Verwendung von Gas als Brennstoff, auf
genommen durch R-C Environmental Service and Technologies in den USA
(Betrieb bei 2 bis 4×106 Btu/hr), und
Fig. 8 Testdaten des Brenners bei Verwendung von Öl als Brennstoff, auf
genommen durch R-C Environmental Service and Technologies in den USA
(Betrieb bei 3×106 Btu/hr).
Nachfolgend wird zunächst auf die Fig. 1 Bezug genommen. Der Brenner
nach der Erfindung enthält als wesentliche Einheiten einen Windschacht
1, eine Gaskanone 2, eine Ölkanone 3, ein Trägerrohr 4, einen Wirbelge
nerator 5, einen innen divergenten Brennerblock 6 (Brennerstein) sowie
Durchgangslufteinlässe 7. Der Brenner ist so aufgebaut, das er mit einem
Ofen bzw. Brennofen zusammenarbeiten kann. Primäre Verbrennungsluft
tritt durch einen Primär-Lufteinlaß 11 in den Windschacht 1 ein und
strömt dann durch ein konvergentes Rohr 12 hindurch in ein Hals- bzw.
Kragenrohr 13 hinein. Innerhalb des Hals- bzw. Kragenrohrs 13 befindet
sich der Wirbelgenerator 5, der im Patent Nr. 61 534, gültig in der Republik
China, genauer beschrieben ist. Eine perspektivische Ansicht des Wirbel
generators 5 ist in Fig. 3 gezeigt. Die Schaufeln 51 des Wirbelgenerators 5
weisen eine vorbestimmte Krümmung auf, um die Richtung der Luftströ
mung zu ändern, und um eine Wirbelströmung im Brennerblock 6 zu er
zeugen. Dabei ist die Krümmung der Schaufeln 51 so gewählt, daß nur ein
niedriger Druckverlust entsteht und praktisch keine Turbulenzen gebil
det werden. An der stromabwärts liegenden Seite des Wirbelgenerators 5
befindet sich der Brennblock 6. Nachdem die Verbrennungsluft den Wir
belgenerator 5 durchströmt hat, bildet sie einen Hochgeschwindigkeits-
Wirbelluftstrom, der ausgehend vom Brennerblock 6 in den nicht darge
stellten Ofen expandiert und in starkem Umfang zur Flammenwurzel zu
rückgeführt wird. Diese starke interne Rückführung führt zu einerverbes
serten Flammenstabilität sowie zu einer verringerten Flammentempera
tur und damit zu reduzierten NOx Emissionen.
Der Brennerblock 6 besteht aus feuerfestem Material 61 und weist in sei
nem Inneren eine divergente Düse auf. Die Düse erweitert sich dabei in
Hauptströmungsrichtung bzw. in Richtung zum Ofen. Das feuerfeste Ma
terial 61 ist an einer rückwärtigen Platte 62 fixiert, durch die vier Durch
gangslufteinlässe 7 hindurchgehen. Diese vier Durchgangslufteinlässe 7
durchlaufen auch das feuerfeste Material bzw. den Brennerblock 6 und
dienen ferner dazu, diesen auch zu halten. Ein Flansch 14 des Wind
schachtes 1 ist an der rückwärtigen Platte 62 befestigt so daß diese auch
den Windschacht 1 trägt. Über die Durchgangslufteinlässe 7 wird Durch
gangsluft in den Ofen injiziert. Wie bereits eingangs erwähnt, bilden infol
ge der Durchgangsluftverbrennung der injizierte Brennstoff und die pri
märe Verbrennungsluft eine Verarmungszone für fetten Brennstoff im
Zentralbereich der Flamme, wodurch die Bildung von NOx verringert wird.
Die restlichen Brennstoffpartikel werden vollständig durch Zufuhr der
Durchgangsluft verbrannt.
Die Gaskanone 2 besteht aus einem Hohlzylinder mit ringförmigem Quer
schnitt, der an seinem einen Ende mit einem Gaseinlaß 21 versehen ist.
Am anderen Ende dieses Hohlzylinders befindet sich ein Gasauslaß 22.
Entsprechend der Fig. 2 gehören zum Gasauslaß 22 mehrere Gasdüsen
221, die in Umfangsrichtung des Gasauslasses 22 unter gleichen Abstän
den angeordnet sind. Die Gasdüsen 221 verlaufen geneigt zur Zentrumsli
nie des Brenners bzw. unter einem vorbestimmten Winkel relativ zu dieser.
Wie in Fig. 4 dargestellt, durchläuft der gasförmige Brennstoff nach Injek
tion in den Brennraum zunächst den Rezirkulations- bzw. Rückführungs
bereich und vermischt sich dann mit der Verbrennungsluft. Auf diese Wei
se kann eine Verzögerung bei der Vermischung von Brennstoff und Luft er
reicht werden, was zu einer stärkeren Verbrennung des fetten Brennstof
fes führt und damit zu einer weiteren Verringerung der NOx Emissionen.
Die Gaskanone 2 befindet sich im Trägerrohr 4. Ein Ende des Trägerrohrs 4
ist mit einem Rohrflansch 41 versehen, über den das Trägerrohr 4 an einer
Seitenplatte 15 des Windschachtes 1 befestigt ist. Der Wirbelgenerator 5
ist am anderen Ende des Trägerrohrs 4 angeordnet, und zwar koaxial zu
diesem.
Die Ölkanone 3 ist in die Gaskanone 2 eingesetzt wobei die Ölkanone 3
an ihrem einen Ende einen Ölauslaß 31 aufweist. In die Ölkanone 3 ist
ein Rohr 33 eingesetzt, welches einen Einlaß für Hochdruckluft besitzt.
Komprimierte Luft wird in diesen Hochdrucklufteinlaß hineingeführt. Die
Ölkanone 3 ist ebenfalls rohrförmig ausgebildet und liegt koaxial zu dem
Rohr 33. Zwischen dem Rohr 33 und der Ölkanone 3 ist also eine Hohl
passage vorhanden. Der Ölauslaß 31 weist eine Mehrzahl von Y-förmigen
Öldüsen 31 1 auf. Flüssiger Brennstoff wird über einen Öleinlaß 32 in die
Ölkanone 3 hineingeleitet und verläßt den Ölauslaß 31 nach Durchlau
fen der Hohlpassage zwischen der äußeren Wandung des Rohres 33 und
der Innenwand des Rohres 3. Er wird dann durch die Y-förmigen Düsen
311 ausgespritzt. Genauer gesagt wird zunächst der flüssige Brennstoff
mit der komprimierten Luft vermischt und atomisiert, bevor er mit hoher
Geschwindigkeit und unter einem vorbestimmten Winkel bezüglich der
Zentrumslinie des Brenners aus den Öldüsen 311 herausgespritzt wird.
Die Gaskanone und die Ölkanone beim erfindungsgemäßen Brenner sind
voneinander lösbar, wobei sich auch ihre Positionen axial und winkelmä
ßig relativ zueinander einstellen lassen. Das System kann daher leicht ge
wartet werden. Darüber hinaus kann ein Benutzer die Brennstoffzufuhr
einfach einstellen, um auf diese Weise einen wirksamen Betriebszustand
zu erhalten.
Eine Rauchgas- bzw. Abgas-Umwälzung kann beim Brenner nach der Er
findung ebenfalls durchgeführt werden. Rauch- bzw. Abgas kann erneut
mit der primären Verbrennungsluft vermischt werden, indem es dem
Windschacht 1 zugeführt wird, und zwar über den primären Lufteinlaß 11.
Darüber hinaus läßt sich das Rauch- bzw. Abgas auch über die Durch
gangslufteinlässe 7 dem Verbrennungssystem erneut zuführen. Nach ei
nem anderen Weg kann das Rauch- bzw. Abgas auch über einen Gaseinlaß
im Bereich des konvergenten Rohrs 12 zugeführt werden, wobei es dann
über diesen Einlaß in den Windschacht 1 gelangt und mit der primären
Verbrennungsluft vermischt wird. Der Zweck der Ab- bzw. Rauchgas-Re
zirkulation bzw. -umwälzung besteht darin, die Spitzentemperatur der
Flamme zu verringern und den Sauerstoff in der Verbrennungsluft zu ver
dünnen, wodurch sich eine Verringerung der Thermo-NOx Emissionen er
gibt.
Der erfindungsgemäße Brenner weist im wesentlichen folgende Merkmale auf:
- 1. Neben der Zufuhr von Durchgangsluft durch die Durchgangslufteinläs se 7 kann zusätzlich auch Ab- bzw. Rauchgas erneut dem Verbrennungs prozeß zugeführt bzw. umgewälzt werden.
- 2. Zur Zuführung von gasförmigem Brennstoff steht eine rohrförmige Gas kanone zur Verfügung, die einen ringförmigen Querschnitt aufweist. Im Innern der Gaskanone liegt koaxial zu dieser eine rohrförmige Ölkanone.
- 3. Gasförmiger Brennstoff wird unter einem Winkel von 15 bis 400 relativ zur Zentrumslinie des Brenners aus der Gaskanone ausgegeben.
- 4. Der gasförmige Brennstoff wird in den Brennerblock mit einer Ge schwindigkeit von 20 bis 150 m/sec injiziert.
- 5. Primäre Verbrennungsluft tritt in den Brennerblock ein und umgibt bzw. umkreist die Gaskanone.
- 6. Die primäre Verbrennungsluft tritt mit einer Geschwindigkeit von 7 bis 70 m/sec in den Brennerblock ein.
- 7. Die primäre Verbrennungsluft bildet 60 bis 90% des Gesamtanteils an zugeführter Luft.
- 8. Die Wirbelzahl der primären Verbrennungsluft, also der tangentiale Im puls über den axialen Impuls und dem Radius ist 0,5 bis 1,5.
- 9. Der äußere Durchmesser der Gaskanone über dem inneren Durchmes ser des Hals- bzw. Kragenrohrs 13 ist 0,45 bis 0,75.
- 10. Die primäre Verbrennungsluft durchströmt einen Wirbelgenerator 5 (gemäß Patent Nr. 61 534 in der Republik China) und bildet einen niedrig turbulenten Wirbelstrom zur Steuerung des Mischungsverhältnisses von Luft und Brennstoff.
- 11. Brennstoff und Primärluft werden in einem in spezieller Weise ausge bildeten Brennerblock gemischt, dessen Austrittsöffnung im Durchmes ser 2 bis 3 mal größer ist als der Durchmesser seiner Eintrittsöffnung, wo bei seine innere Umfangswand einen Winkel von 18 bis 37° bezüglich der Zentrumslinie des Brenners einnimmt.
- 12. Die gesamte zugeführte Verbrennungsluft beträgt das 1,05- bis 1,3fa che des Minimumbetrags an Luft, der zur vollständigen Verbrennung er forderlich ist.
- 13. 3 bis 8 Durchgangslufteinlässe 7 sind unter gleichen Winkelabstän den in Umfangsrichtung des Brennerblocks verteilt angeordnet.
- 14. Durchgangsluft tritt in die Verbrennungskammer mit einer Geschwin digkeit von 14 bis 80 m/sec ein.
- 15. Schweröl der Nummern 2 oder 6 wird über Y-förmig ausgebildete Öl düsen der Ölkanone 3 injiziert.
- 16. Die Ölpartikel werden mit einer Geschwindigkeit von 80 bis 400 m/sec eingespritzt.
- 17. Die Ölpartikel werden unter einem Winkel von 15 bis 40° relativ zur Zentrumslinie des Brenners in den Brennerraum eingespritzt.
- 18. Der mittlere Durchmesser der Ölpartikel beträgt 20 bis 40 Mikrome ter.
- 19. Die Gaskanone und die Ölkanone sind regulier- bzw. einstellbar. Ins besondere können sie auch gegeneinander gedreht und axial gegeneinan der verschoben werden.
Zur Überprüfung der NOx Emissionen des erfindungsgemäßen Brenners
wurde ein Experiment durchgeführt. Zu diesem Zweck wurde ein Dual
kraftstoffbrenner mit niedrigem NOx Ausstoß entwickelt, dessen Betriebs
bereich bei 2 bis 10×106 Btu/hr lag. Der Gasauslaß des Brenners wies 20
Gasdüsen 221 auf, die jeweils unter einem Winkel von 25° bezüglich der
Zentrumslinie des Brenners nach außen geneigt waren. Der Ölauslaß
wies dagegen sechs Öldüsen 311 auf, die jeweils unter einem Winkel von
220 bezüglich der Zentrumslinie des Brenners nach außen geneigt waren.
Der Durchmesser des Ausgangs des Brennerblocks war 2,4 mal größer als
der Durchmesser des Eingangs des Brennerblocks, während die Innen
wand des Brennerblocks unter einem Winkel von 30° zur Zentrumslinie
des Brenners verlief. Vier Durchgangslufteinlässe 7 waren unter gleich
mäßigem Winkelabstand entlang des Umfangs des Brennerblocks 6 ver
teilt angeordnet. Rauch- bzw. Abgas wurde zwecks Mischung mit der pri
mären Verbrennungsluft dem Windschacht 1 zugeführt, und zwar über
den primären Lufteinlaß 11. Der Brennerblock 6 war während des Tests in
einem Ofen eingebettet.
Der Brenner wurde einerseits durch die Energie- und Resourcen-Labora
torien des Industrial Technology Research Institutes der Republik China
und andererseits durch die Firma Research Cottrell Environment Service
Technology Inc./USA getestet. Die Testdaten sind in den Fig. 5 bis 8
sowie in der Tabelle II angegeben.
Die Testdaten in den Fig. 5 und 6 stammen von den Energie- und Re
sourcen-Laboratorien des Industrial Technology Research Institutes.
Hierin bedeuten: ΦT die gesamte zugeführte Verbrennungsluft geteilt
durch den minimalen Betrag an Luft für eine vollständige Verbrennung,
FGR das Verhältnis aus rückgeführter Rauch- bzw. Abgasmenge zur tota
len Rauch- bzw. Abgasmenge, der Ausdruck UNSTAGED, daß keine
Durchgangsluft über die Durchgangslufteinlässe zugeführt wurde, der
Ausdruck STAGED, daß Durchgangsluft zugeführt wurde, und der Aus
druck PRIMARY STORAGE das Verhältnis Primärluft zu minimaler Menge
an Luft für vollständige Verbrennung. Fig. 5 läßt erkennen, daß bei einem
Brenner, der bei 6,6×106 Btu/hr betrieben wird, bei Zuführung von
Durchgangsluft eine stärkere NOx Verringerung erzielt wird gegenüber
dem Fall, bei dem keine Durchgangsluft zugeführt wird. Werden sowohl
Durchgangsluft als auch 4 bis 5% Rauch- bzw. Abgas zurückgeführt, so
kann die NOx Emission auf 13 ppm reduziert werden. Die Fig. 6 zeigt unter
schiedliche Resultate bei einem Betrieb mit 10×106 Btu/hr ohne Zufüh
rung von Durchgangsluft. Wie anhand der Fig. 6 zu erkennen ist, läßt sich
der NOx-Anteil dadurch reduzieren, daß die Rauch- bzw. Abgas-Rezirkula
tion bzw. Rückführung verstärkt wird. Das beste Resultat von 13 ppm wird
dann erhalten, wenn der Ausdruck FGR bei 10% liegt.
Die Daten in den Fig. 7 und 8 wurden mit einem anderen Ofen ermit
telt, wobei der Brenner bei 2 bis 4×106 Btu/hr betrieben wurde. NOx
Emissionen nehmen ab, wenn der Ausdruck FGR vergrößert wird. Das be
ste Ergebnis mit 8 ppm wurde erzielt bei einem Brennerbetrieb bei 4×106
Btu/hr. Die Fig. 5 bis 7 lassen erkennen, daß bei gasförmigem Brenn
stoff und im Betriebsbereich von 2 bis 10×106 Btu/hr der Brenner ein sta
biles Verhalten aufweist sowie einen relativ niedrigen NOx Ausstoß, der
kleiner ist als bei einem konventionellen Gasbrenner (Ausstoß im Bereich
von 80 bis 130 ppm).
Die Fig. 8 zeigt Ergebnisse für flüssige Brennstoffe, nämlich für Nr. 2 Öl
(0,05% N) und für Low Amis. Nr. 2 Öl (0,02% N). Das beste Ergebnis für
Low Amis. Nr. 2 Öl (0,02% N) liegt bei 20 ppm. Die Ergebnisse für Nr. 2 Öl
(0,05% N) sind nicht so gut aufgrund des höheren Brennstoff-NOx, so daß
der beste Wert bei 59 ppm lag.
Die Tabelle 2 zeigt die Ergebnisse für Nr. 6 Öl (0,3% N), die durch das In
dustrial Technology Research Institute ermittelt wurden. Das beste Ergeb
nis lag bei 103 ppm NOx. Alle Resultate liegen zwischen 100 bis 150 ppm
und sind damit besser als die, die bei konventionellen Brennern erzielt
werden, und die dort üblicherweise im Bereich von 250 bis 330 ppm liegen.
Es ist unmittelbar ersichtlich, daß noch bessere Werte bezüglich des NOx
Ausstoßes erhalten werden können, die unterhalb von 100 ppm liegen,
wenn zur selben Zeit eine Abgas- bzw. Rauchgas-Rückführung erfolgt.
Der Ausdruck Btu/hr bedeutet British Thermal Unit pro Stunde.
Claims (20)
1. Brenner, gekennzeichnet durch:
- - einen feuerfesten, innen divergenten Brennerblock (6) mit einem Eingang und einem Ausgang sowie einer Mehrzahl von sich in Axialrichtung des Brenners erstreckenden Öffnungen (7), die unter gleichen Abständen von einander um den Ausgang herum angeordnet sind,
- - ein Windrohr (13), das koaxial mit dem Eingang des innen divergenten Brennerblocks (6) verbunden ist und einen Lufteinlaß (11) aufweist,
- - einen Wirbelgenerator (5), der koaxial im Windrohr (13) angeordnet ist und eine Mehrzahl von Schaufeln (51) mit vorbestimmter Krümmung so wie eine Zentralöffnung besitzt,
- - eine Gaskanone (2) mit einem koaxial in der Zentralöffnung des Wirbelge nerators (5) angeordneten Rohr, das an seinem dem Eingang des Brenner blocks (6) zugewandten Ende einen Gasauslaß (22) mit einer Mehrzahl von Durchgangsöffnungen (221) sowie ferner einen Gaseinlaß (21) aufweist, und
- - eine Ölkanone (3) mit einem koaxial im Rohr der Gaskanone (2) angeord neten weiteren Rohr, das an seiner dem Eingang des Brennerblocks (6) zu gewandten Seite einen Ölauslaß (31) mit einer Mehrzahl von Durchgangs öffnungen (311) sowie ferner einen Öleinlaß (32) aufweist, wobei inner halb des weiteren Rohrs ein koaxiales Lufthochdruckrohr liegt das mit ei nem Einlaß (33) für unter hohem Druck stehende Luft versehen ist.
2. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchgangsöffnungen (221) des Gasauslasses (22) einen Winkel von 15
bis 40 Grad relativ zur Zentrumslinie des Brenners einnehmen.
3. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchgangsöffnungen (311) des Ölauslasses (31) einen Winkel von 15 bis
40 Grad relativ zur Zentrumslinie des Brenners einnehmen.
4. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der äuße
re Durchmesser der Gaskanone (2) das 0,45 bis 0,75fache des inneren
Durchmessers des Windrohrs (13) beträgt.
5. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Durchmesser des Ausgangs des innen divergenten Brennerblocks (6) zwei
bis dreimal größer ist als der Durchmesser seines Eingangs.
6. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Innen
wand des Brennerblocks (6) einen Winkel von 18 bis 37 Grad gegenüber der
Zentrumslinie des Brenners einnimmt.
7. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gas
kanone (2) und die Ölkanone (3) axial verschiebbar und die axialen Posi
tionen von Gaskanone (2) und Ölkanone (3) einstellbar sind.
8. Brenner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Durchgangsöffnungen (311) des Ölauslasses (31) jeweils Y-förmig ver
zweigt sind.
9. Dualer Kraftstoff-Brenner, bei dem Gas als Brennstoff und Öl als
Brennstoff sowie primäre Verbrennungsluft und Durchgangsluft in einen
Ofen injiziert und darin verbrannt werden, wobei nach der Verbrennung
Rauch- bzw. Abgas entsteht mit:
- - einem feuerfesten, innen divergenten Brennerblock (6) mit einem Ein gang und einem Ausgang sowie einer Mehrzahl von sich in Axialrichtung des Brenners erstreckenden Durchgangslufteinlässen (7), die unter glei chen Abständen voneinander um den Ausgang herum angeordnet sind,
- - einem Windrohr (13), das koaxial mit dem Eingang des innen divergenten Brennerblocks (6) verbunden ist und einen Primärverbrennungsluft-Ein laß (11) aufweist,
- - einem Wirbelgenerator (5), der koaxial im Windrohr (13) angeordnet ist und eine Mehrzahl von Schaufeln (51) mit vorbestimmter Krümmung so wie eine Zentralöffnung besitzt.
- - einer Gaskanone (2) mit einem koaxial in der Zentralöffnung des Wirbel generators (5) angeordneten Rohr, das an seinem dem Eingang des Bren nerblocks (6) zugewandten Ende einen Gasauslaß (22) mit einer Mehrzahl von Durchgangsöffnungen (221) sowie ferner einen Gaseinlaß (21) auf weist, und
- - einer Ölkanone (3) mit einem koaxial im Rohr der Gaskanone angeord neten weiteren Rohr, das an seiner dem Eingang des Brennerblocks zuge wandten Seite einen Ölauslaß (31) mit einer Mehrzahl von Durchgangs öffnungen (311) sowie ferner einen Öleinlaß (32) aufweist, wobei inner halb des weiteren Rohrs ein koaxiales Lufthochdruckrohr liegt, das mit ei nem Einlaß (33) für unter hohem Druck stehenden Luft versehen ist.
10. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Ab- bzw. Rauchgas zurückgeführt und mit der Verbren
nungsluft gemischt wird.
11. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das Ab- bzw. Rauchgas zurückgeführt und mit der Durchgangs
luft gemischt wird.
12. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der gasförmige Brennstoff mit einer Geschwindigkeit von 20 bis
150 m/sec injiziert wird.
13. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Menge an primärer Verbrennungsluft 60 bis 90% desjenigen
Minimumanteils an Luft beträgt, der zur vollständigen Verbrennung erfor
derlich ist.
14. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Wirbelzahl der primären Verbrennungsluft im Bereich von 0,5
bis 1,5 liegt.
15. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Gesamtmenge von primärer Verbrennungsluft und Durch
gangsluft das 1,05 bis 1,3fache des minimalen Anteils an Luft beträgt der
zur vollständigen Verbrennung erforderlich ist.
16. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der innen divergente Brennerblock (6) 3 bis 8 Durchgangsluft-
Einlässe (7) aufweist.
17. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Durchgangsluft mit einer Geschwindigkeit von 14 bis 80
m/sec eintritt.
18. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß das als Brennstoff vorgesehene Öl mit einer Geschwindigkeit
von 18 bis 400 m/sec injiziert wird.
19. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß der mittlere Durchmesser der als Brennstoff injizieren Ölparti
kel 20 bis 40 Micrometer beträgt.
20. Dualer Kraftstoff-Brenner nach Anspruch 9. dadurch gekennzeich
net, daß die primäre Verbrennungsluft mit einer Geschwindigkeit von 7
bis 70 m/sec eintritt.
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