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DE429951C - Kinematograph zur Aufnahme und Wiedergabe sich bewegender Bilder mittels eines quer und laengs bewegten Films - Google Patents

Kinematograph zur Aufnahme und Wiedergabe sich bewegender Bilder mittels eines quer und laengs bewegten Films

Info

Publication number
DE429951C
DE429951C DEW63889D DEW0063889D DE429951C DE 429951 C DE429951 C DE 429951C DE W63889 D DEW63889 D DE W63889D DE W0063889 D DEW0063889 D DE W0063889D DE 429951 C DE429951 C DE 429951C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
gripper
carrier
shrinkage
movement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW63889D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOSEPH ARON GOLDEN
Original Assignee
JOSEPH ARON GOLDEN
Publication date
Priority to DEW63889D priority Critical patent/DE429951C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE429951C publication Critical patent/DE429951C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/32Details specially adapted for motion-picture projection
    • G03B21/34Change-over arrangements
    • G03B21/36Fades, dissolves, or wipes

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)

Description

  • Kinematograph zur Aufnahme und Wiedergabe sich bewegender Bilder mittels eines quer und längs bewegten Films. Die Erfindung betrifft einen Kineinatographen zur Aufnahme und Wiedergabe sich bewegender Bilder mittels eines quer und längs bewegten Films mit mehreren Bildreihen. Zweck der Erfindung ist, einen derartigen Kinematographen so auszugestalten, daß der Schrumpfung des Films in der Längs-und (Querrichtung nach der Entwicklung Rechnung getragen werden kann, damit der gleiche Kinematograph zur fehlerfreien Wiedergabe der mit ihm aufgenommenen Filme benutzt werden kann. Dies wird dadurch erreicht, daß in das Getriebe zur Längs- und Querschaltung des Films einstellbare Glieder eingebaut sind, die eine Änderung der Schaltweite für beide Bewegungen gestatten.
  • Im übrigen betrifft die Erfindung einen Antrieb für die Längs- und Querschaltung, der -sich zur Einstellung entsprechend der Schrumpfung besonders gut eignet.
  • Auf der Zeichnung ist Abb. i ein Grundriß eines Kinematographen nach der Erfindung, bei dem ein Teil des Gehäuses und der obere Teil der Vorrichtung zum Bewegen des Films fortgelassen sind.
  • Abb. 2 ist eine Aufsicht auf den Filmträger und einen Teil der Greifvorrichtung von hinten, Abb.3 eine Seitenansicht des Filmträgers nach Abb. 3, bei der die eine Seite des Rahmens fortgelassen ist, Abb. 4 eine seitliche Aufsicht einer zur Bewegung des Films dienenden und den Film in den Bewegungspausen sperrenden Kurve, die in Abb. 2 im Grundriß .dargestellt ist, und Abb. 5 ist eine perspektivische Darstellung, die einen Teil der Vorrichtung zum Hin- und Herbewegen des Filmträgers zeigt, Abb. 6 ein Grundriß des Filmträgers, teilweise im Schnitt, Abb.7 eine Seitenansicht eines Teiles der Abb. i o, Abb.8 eine Seitenansicht eines Teiles der Abb. 12, ähnlich wie Abb. i i gegenüber Abb. io.
  • An den gegenüberliegenden Seiten des Gehäuses (Abb. i bis 3), an seiner Vorderseite sind die Wangen 3 und 4 vorgesehen, an deren oberem Ende die Schiene 5 befestigt ist. Letztere ist an ihrer Ober- und Unterkante nach rückwärts abgeschrägt. Etwas entfernt vom unteren Ende der Wangen 3 und 4 ist bei 7 und 8 .die zylindrische Stange 6 gelagert, die in ihrer Mitte mit einer sich lang erstreckenden Verzahnung 611 und an ihrem einen Ende neben der Wange 3 mit der Verzahnung 6L versehen ist.
  • Auf der Schiene 5 ist hin und her verschiebbar der Filmträger 50 (Abb. 2 und 3), gelagert.
  • Der Träger 5o besteht im wesentlichen aus einem Blechrahmen 51, der längs der Vorderseite der Schiene 5 beweglich ist. Er besitzt eine längliche Öffnung Sod oberhalb der Schiene 5 und parallel zu ihr für den Durchgang des Lichtes, das hier auf einen Teil des Filmes fällt. Die Lichtstrahlen gehen stets nur durch einen Teil der Öffnung 5o11.
  • Der Rahmen 51 endigt oben in nach vorn gebogenen, aufwärts gerichteten Armen 94, 94, an deren oberem Ende die Tragzapfen 95, 96 der Filmspule F gelagert sind. Der Rahmen 51 erstreckt sich von der Schiene 5 nach unten.
  • Das Führungsblech 9o geht eine beträchtliche Strecke abwärts, um den Film flach ausgebreitet und praktisch in Berührung mit dem Rahmen 51 zu erhalten, während er zur Rolle io6 läuft.
  • Bei der Benutzung der Vorrichtung wird die neue Filmspule an den Armen 94, 94 befestigt, am oberen Ende des Rahmens 51 und darauf der Film quer über die Öffnung 5o11 abwärts geführt, um dann zwischen der Führungsplatte 9o und dem Rahmen weiter nach unten zu gehen, bis er schließlich unten um die Rolle io6 und von hier wieder aufwärts zur Aufwickelspule läuft.
  • Auf dem Film sind die Bilder in Längs-und Querreihen angeordnet. Der Film muß also entsprechend geschaltet werden, ebenso der Filmträger. Die Einrichtung zum Hin-und Herbewegen des Filmträgers quer zur Längsrichtung des Filmbandes soll jetzt beschrieben werden.
  • Auf der Stange 6 ist verschiebbar das Konsol 55 (Abb. 2, 3) gelagert, und dieses besitzt an seinem vorderen Ende eine Aussparung zur Aufnahme des senkrecht hin und her beweglichen Schlittens 61 (Abb. i, 2 und 5), der mit einem senkrechten Schlitz 66. zur Aufnahme eines Stiftes 62 am Rahmen 51 versehen ist. Der Stift 62 sichert den Schlitten 61 gegen seitliche Bewegungen, gestattet ihm aber eine senkrechte Bewegung. Das Konsol 5 5 besitzt nach rückwärts eine Gabelung 56, durch die ein Zapfen 57 am vorderen Ende eines Armes 58 und Sektors 36 hindurchgeht, der um einen Pfosten 37 an seinem hinteren Ende verschiebbar ist. Der Pfosten 37 befindet sich an der Rückseite des Gehäuses i, der Sektor 36 besitzt etwa die Gestalt eines Steigbügels mit Schenkeln 128 und dem nach vorn gerichteten Arm 58. Hinter dem Arm 58 liegen im Bogen angeordnet Zähne 39. Der Biigel 36 kann um seinen Pfosten 37 mittels des Kurvenrades 32 geschwenkt werden, das auf der Welle 33 befestigt ist. Die Welle 33 liegt in Lagern 34 und 35 auf der Grundplatte des Gehäuses i und ist mit dein großen Stirnrad 31 (Abb. i) lieben dein Lager 34 versehen. Das Rad 3 i greift in das Rädchen i9 auf der Zwischenwelle 12 ein, die an ihrem einen Ende in der `Fange 3 und an ihrem anderen Ende in einem Bock 9 auf der Grundplatte des Gehäuses i gelagert ist. Das Rädchen i9 steht außerdem im Eingriff mit dem Rade 18 auf der Antriebswelle i i, die ebenfalls in den Teilen 9 und 3 gelagert ist und sich nach außen durch die Geliäusewa!id zum Aufsetzen einer Kurbel erstreckt. Mit Hilfe der beschriebenen Getriebe kann der Bügel 36 hin und her geschwenkt werden, wobei er den Rahmen 51 ebenfalls hin und her bewegt.
  • Das Kurvenrad 32 hat eine größere Zahl von Schlitzen 45 (Abb. i uii(1 .l), die-in zwei Gruppen angeordnet sind und sich schräg über den Umfang des Rade-, 32 etwa in einem Winkel von 30° erstrecken. Der eine Satz der Schlitze ist nach der einen und der andere nach der entgegengesetzten Seite geneigt (siehe Abb. i).
  • Über die Seitenflächen des Rades 32 hinaus erstrecken sich eine Anzahl von Lappen 42, 43 in der Verlängerung der Kurvenschlitze. Die Lappen .f3 dienen zum Einführen der Zähn: 39 in die Schlitze .15 und die Lappen 42 unterstützen die Lappen .43 beim Einleiten der einzelnen Schaltbewegungen des Bügels 36, während die Schlitze 4.5 während des Hauptteiles der Schaltbewegung wirksam sind und diese beenden. Der eine Satz der Schlitze bewegt den Bügel in der einen Richtung und der andere Satz in der entgegengesetzten Richtung. Die Zähne 39 haben, wie Abb. d. deutlich erkennen läßt, sechseckigen Ouerschnitt. Die sechseckige Gestalt der Zähne gewährleistet große Auflagerflächen zwische-i den Zähnen und den Kurvenschlitzen, so (laß die Lebensdauer dieses Getriebes eine sehr hohe ist.
  • Es ist ersichtlich, daß nur ein Zahn 39 sich jeweils in einem Kurvenschlitz befinden kann, und daß unmittelbar darauf die Seitenflächen -.i des Kurvenrades 32 (siehe Abb. q.), mit den Flächen .4o der Zähne zur Berührung gelangen, so elaß der Bügel 36, gegen irgendwelche seitlichen Bewegungen verriegelt ist, bis der nächste Lappen 43 auf einen Zahn 39 trifft, worauf eine neue Bewegung beginnt.
  • Entsprechend der Bildanordnung ist der Bügel 36 mit sieben Zahnlücken versehen, und das Kurvenrad 32 besitzt sechs Kurvenschlitze mit den zugehörigen Lappen an jeder Schlitzseite.
  • Der Scheibenverschluß 3o wird ebenso wie alle anderen bewegten Teile der Vorrichtung durch Drehung der Kurbel bedient. Die Kurbelwelle i i trägt fest das Zahnrad 18 (Abb. i), das im Eingriff stellt mit dem Zahnrad i9 auf der Zwischenwelle 12, auf der direkt mit dem Rade i9 verbunden das Zahnrad 21 gelagert ist, das wiederum mit dem Zahnrad 16 auf der Vorgelegewelle 13 im Eingriff steht. Fest verbunden mit dem Rade 16 ist das Kegelrad 1.1, -,in-1 dieses steht im Eingriff mit einem Kegelrad 15, das durch eine kurze Welle mit der einen Hälfte der Kupplung 23 (Abb. i) vereinigt ist. Die andere Hälfte der Kupplung 23 sitzt fest auf der Welle 24 im Gehäuse i. Die beiden Kupplungshälften sind so angeordnet, daß sie ineinandergreifen, wenn das Gehäuse geschlossen ist. Der Verschluß, der von üblicher Bauart ist und in Übereinstimmung mit der Offnung zur Aufnahme der Linse 2o in der Wand ic angeordnet ist, liegt vor der Wand ic und steht durch die Wellen 25 und 2d. liebst den zugehörigen Kegelrädern in getrieblicher Verbindung mit der Kupplung 23, so daß durch Drehen der Kurbel der Verschluß in Umdrehung gesetzt werden kann.
  • Während der verlängerten Ruheperiode am Ende des Hubes des Sektors 36 vor seiner Umkehr werden zwei Bilder aufgenommen, und zwar ein Bild während der ersten Hälfte der Ruheperiode, worauf der Film um einen Schritt vorwärts rückt, um den Beginn einer neuen wagerechten Bildreihe zu ermöglichen, und dann während der zweiten Hälfte der verlängerten Ruheperiode ein zweites Bild, das in der neuen Bildreihe das erste ist.
  • Die Längsschaltung des Films soll jetzt beschrieben «erden. Der Schlitten 61 hat, wie Ahb.2 und 5 erkennen lassen, eine gerade Verzahnung 63 am unteren Teil seiner Rückseite, die in Eingriff steht mit der Verzahnung 6a auf der Stange 6. Auf der Welle i i ist eine Kurvenscheibe 17 befestigt, deren höchster Punkt bei 17" liegt und die bei jeder Umdrehung der Weile i i bewirkt, daß die Stange 6 hin und her geschwenkt wird. Zu diesem Zweck liegt die Kurve 17 zunächst an dem Stift 176 während der einen Hälfte ihrer Umdrehung und darauf am Stift 17" während der zweiten Hälfte der Drehung um i8o° an. Der Stift 17 ist drehbar mit der Stange i7t verbunden, die um einen Punkt an der Wange 3 schwingen kann sowie mit der elliptisch gestalteten Stange i7p .durch deren längliche mittlere Öffnung die Welle i i hindurchgeht. Der Stift 176 verbindet das andere Ende der Stange 17" gelenkig mit einem Sektor 118, der an der Wange 3 schwingbar gelagert ist und mit der Verzahnung 66 der Stange 6 im Eingriff steht.
  • Von dem oberen Teil des Schlittens 61 und im wesentlichen rechtwinkelig zu dem Schlitz 66 erstrecken sich seitliche Arme 64 (Abb. 8). Es sind zwei Hebel 67 (Abb.2) vorhanden, die drehbar an ihrem mittleren Ende mit dein Stift 62 verbunden sind, der am Rahmen 51 fest ist und sich durch den länglichen Schlitz 66 erstreckt. Die Hebel 67 haben Längsschlitze, durch die Stifte 65 an den Armen 64 hindurchgehen, und außerdem Längsschlitze zur Aufnahme von Stiften 69 an den sich abwärts erstreckenden Fortsätzen 74 des hinteren Greifergliedes 68. Die Fortsätze 74 haben nach vorn gerichtete Flansche und diese bilden Führungen, indem sie um die Führungsleisten 7 5 (Abb. 3 uni 6) am Rahmen 51 herumfassen. Die äußeren Enden der Arme 67 tragen Stifte 71 zum Befestigen einer Feder 72, die zwischen den äußeren Enden der Hebe167 ausgespannt ist. Das Greiferglied 68 besitzt einen Flansch 86, der entweder auf das Führungsstück 5q. oder den Exzenterdaumen 140 (Abb. 2) trifft, welch letzterer im Führungsstück 5¢ drehbar gelagert ist, um die Aufwärtsbewegung des hinteren Greifergliedes 68 in verschiedenen Lagen begrenzen zu können.
  • Als vorderes Greiferglied, das mit dem hinteren Greiferglied 68 zusammenwirkt, ist eine Stange 8o vorgesehen, die an ihren beiden Enden Verstärkungen 8i besitzt (Abb. 6 und 7). Letztere dienen zum Erfassen des Films zwischen sich und den Flächen 79 des hinteren Greifergliedes 68. Die Stange 8o ist am Gliede 68 mit Hilfe von Stiften gelagert, die durch die Enden beider Greiferglieder hindurchgehen. Um die Öffnungen, durch die die Stifte hindurchgehen, sind Aussparungen in den Enden 76 und 81 der Glieder 68 und 8o zur Aufnahme von Federn 82p vorgesehen, die die Stifte 78 umgeben und zum Öffnen der Greiferglieder dienen. Zum Schließen der Greiferglieder sind die Y-förmigen aufwärts gerichteten Hebel 82 (Abb. 2) angeordnet, die mit ihrem unteren Ende drehbar auf den Stiften 78 gelagert sind. Letztere besitzen Köpfe 130 und 131 an ihrem Vorder- und Hinterende, um die Greiferteile zusammenzuhalten. Die Gabeln der Arme 82 wirken mit Stiften 84. zusammen, die an der Schiene 5 befestigt sind. Die unteren Enden der Gabeln 82 besitzen N al)en mit Vorsprüngen 82a (Abb. 7), die in v-förmige Aussparungen 77 an den benachbarten Flächen der Enden 76 des Greifergliedes 68 eingreifen. Unmittelbar unter den Stiften 78 besitzt das Greiferglied 68 abwärts gerichtete Ansätze 85 (Abb. 2), die auf Anschläge io2 am Rahmen 51 zwecks Begrenzung der Abwärtsbewegung des Gliedes 68 treffen.
  • Die Wirkungsweise des zweiteiligen Greifers ist folgende: Beim Drehen der Kurbel wird der Sektor 118 hin und her geschwenkt und gleichzeitig der Schlitten 61 auf und ab bewegt. Das Getriebe ist zeitlich so abgestimmt, daß die Abwärtsbewegung des Schlittens 61 dann stattfindet, wenn der Filmträger sich jeweils an einem Ende seiner wagerechten Hin- und Herbewegung befindet. Wenn sich der Filmträger am Ende seiner Bahn befindet, so sind die Arme 82 geneigt und die Vorsprünge 82,1 aus den v-förmigen Aussparungen 77 am Gliede 68 ausgerückt und nehmen die in Abb. 13 dargestellte Lage ein, in der sie die Greiferglieder 68 und 8o so zusammendrücken, daß sie den Film festhalten. Der Greifer bleibt geschlossen, bis die Y-fözmigen Hebel 82 in die senkrechte Lage zurückkehren, in der die Vorsprünge 82a in die v-förmigen Aussparungen 77 einfallen und den Federn 82e gestatten, den Greifer zu öffnen, wobei der Film freigegeben wird. Hierauf wird der Schlitten 61 und mit ihm der Greifer 6 gehoben.
  • Es ist eine schnelle Wirkung notwendig, um Verschiebungen des Films zur falschen Zeit zu vermeiden. Zu .diesem Zweck ist die Feder 72 angeordnet, die den Greifer, unmittelbar nachdem der Schlitten 61 den Stift 62 durch die Totlage zwischen den Zapfen 65 gebracht hat, plötzlich in die obere oder untere Endlage umschaltet.
  • Die federnde Unterlagsscheibe 82b (Abb. ; ) dient zum Ausgleich verschiedener Stärken des Films, z. B. kann so die Anpassung an eine oder mehrere Filmlagen erfolgen oder an einen Film mit Papierauflagen an der Rückseite oder an Änderungen in der Stärke eines einzigen Films, ohne daß hierdurch das wirksame Erfassen durch den Greifer beeinträchtigt würde. Neben dem Greifer 68, 8o ist, seine Wirkung ergänzend, eine Hilfsgreifvorrichtung angeordnet. Diese besteht aus den Klemmdaumen 87 (Abb. 3) auf einer Stange 89. Die Stange 89 ist an ihren beiden Enden aufwärts gebogen und trifft mit den aufwärts gerichteten Schenkeln 82, wenn der Filmträger sich dem Ende seiner wagerechten Bahn nähert, auf Kurven 93 an den beiden Enden der Schiene 5 . Um die Daumen 87 in der Klemmstellung nachgiebig zu halten, ist eine Feder 91 um den einen Arm 92 gebunden. Aus dein Vorhergehenden ergibt sich, daß, wenn sich der Filmträger dem einen oder anderen Ende seiner Querverschiebung nähert, die Arme 92 von den Kurven 93 ergriffen werden und gleichzeitig die Stange 89 so geschwenkt wird, daß die Daumen 87 abgehoben werden. Der Film wird also freigegeben, so daß der Greifer 68, 8o seinen Vorschub bewirken kann. Sobald dann wieder der Greifer den Film freigibt, wird die Hilfsvorrichtung wirksam und halten die Daumen 87 den Film sicher gegen Verschiebung fest.
  • Es ist ein wichtiges Merkmal der Erfindung, daß, wenn die Kamera nicht nur zur Aufnahme mehrreihiger Filme benutzt- werden, sondern auch, wenn dies gewünscht wird, oder wenn keine geeigneten anderen Vorrichtungen vorhanden sind, zur Herstellung von Positiven von den in der Kamera aufgenommenen Negativen sowie zum Projizieren dieser Positive dienen soll, daß dann die Schrumpfung ausgeglichen wird, die stattfindet, wenn der Film entwickelt wird. Diese Schrumpfung findet sowohl in der Längswie in der Querrichtung statt. Um nun der Schrumpfung in der Längsrichtung Rechnung zu tragen, ist der Daumen r.4o vorgesehen (Abb. 2 und 3), der mittels des Griffes 141 gedreht werden kann und .dann in die Bahn Ales Flansches 86 am Greiferteil 68 eintritt, wodurch der Hub des Greifers entsprechend der Schrumpfung des Films verringert werde i kann. Zum Ausgleich der seitlichen Schrumpfung dient eine Kurve 135 auf dem Zapfen 57 (Abb. r), die ebenfalls mittels eines Griffes 157 drehbar ist. Die Kurve 135 bewegt sich auf den Drehpunkt 37 des Sektors 36 zu, wenn sie verstellt wird, und verringert so den Hub des Filmträgers 5o, der diesem durch den Sektor 36 während der einzelnen Schaltstufen mitgeteilt wird. Da die Kurven rd.o und 135 allmählich ansteigen, so kann der Filmträger nach- einer größeren oder geringeren Schrumpfung eingestellt werden. Man kann also einen -Ausgleich der bei der Entwicklung des Negativs oder des Positivs oder aus irgendeinem anderen Grunde entstehenden Schrumpfungen herbeiführen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Bei Benutzung eines gewöhnlichen, im Handel erhältlichen Films geschieht (-las Einsetzen genau wie bei einer gewöhnlichen Kamera. Die Anpressungsrollen 98 werden dabei angehoben und der Träger 5o in die Mitte der Maschine gestellt, in welcher Lage der Greifer 68, 8o geöffnet ist. Dann werden die Hilfsklemmdaumen 87 zurückgezogen und der Film mit dem Papier nach unten bis hinter die Führungsplatte 9o durchgezogen, darauf über die Führungsrolle roh gelegt und schließlich nach oben zur Aufnahmespule 1o711 geführt. Die Kamera kann jetzt auf ein Stativ gesetzt werden und ist fertig zur Aufnahine von Bildern.
  • Aus der Beschreibung der verschiedenen Einzelvorrichtungen und den Abbildungen ergibt sich, daß beim Drehen der Kurbel das Antriebsräderwerk in Umlauf versetzt wird, der Verschluß 30 sich mit passender Geschwindigkeit dreht und die Kurvenscheibe 32 ebenfalls. Diese schwenkt den Sektor 36 hin und her und .damit auch den Träger 5o, der sich absatzweise in sieben genau bemessenen Einzelschritten auf jeden Hub bewegt. Am Ende der Bahn des Trägers wird der Film durch den Greifer 68, 8o abwärts gezogen, während in der Mittellage des Trägers der Greifer zurückgeht. Das Senken und Heben des Greifers geschieht durch die Kurvenscheibe 17 auf der Hauptantriebswelle 11, die mit den Stiften 17b und i7c zusammenwirkt und so den Sektor 118 unter Drehung der Welle 6 schwenkt. Hierdurch werden die verschiedenen Teile der Vorschubeinrichtung in Tätigkeit gesetzt, die Feder 72, die an den Hebeln 67 angreift, läßt diese mit dem Greifer 68,8o auf und ab schnappen, ohne daß Bewegungsverluste eintreten, so daß ein richtiges "Zusammenarbeiten gewährleistet wird.
  • Während der Filmträger nach der Mitte der Maschine zti bewegt wird; öffnen sich die Greiferteile 68 und 8o allmählich unter der Wirkung der Hebel 82, die um die Zapfen 84 schwingen, und bleiben geöffnet, bis der Greifer gehoben ist. Dann schließt sich der Greifer, sobald die Vorsprünge 82a aus den V-förmigen Aussparungen 77 heraustreten. Wenn sich der Filmträger den Endlagen zu beiden Seiten nähert, so werden nie Arme 92 der Hilfsklemmdaumen 87 von den Kurven 93 erfaßt und heben die Klemmdaumen ab, die wiederum den Film freigeben, so däß der Greifer den Film in seiner Längsrichtung fortschalten kann.
  • Wenn der Filmträger nach der Mitte zu geht, so greifen die Daumen 87 wieder am Film an und halten ihn fest, bis der Filmträger das entgegengesetzte Ende seiner Bahn erreicht hat, worauf sich die beschriebene Arbeitsweise wieder wiederholt.
  • Nachdem der Film durch die Kamera hindurchgegangen ist, kann diese geöffnet und der Film herausgenommen und in üblicher Weise entwickelt werden. Nachdem die Kamera entsprechend der Schrumpfung des Negativfilms beim Entwickeln eingestellt worden ist, kann in der Kamera die Übertragung auf den Positivfilm - das Kopieren - stattfinden. Es kann auch der Negativfilm aus der Kamera herausgenommen werden und der Positivfilm in irgendeiner bekannten Weise hergestellt werden. Endlich kann auch der Positivfilm mit der Kamera, nachdem die Schrumpfung auch dieses Films beim Entwickeln durch Einstellen der Kamera Berücksichtigung gefunden hat, projiziert werden.

Claims (9)

  1. PATENT-ANspRÜcHE: i. Kinematograph zur Aufnahme und Wiedergabe sich bewegender Bilder mittels eines quer und längs bewegten Films, der mit Vorrats- und Aufnahmespule getragen wird durch einen quer schaltbaren Träger, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger (5o) außerdem eine Vorrichtung (68, 8o) zur Längsschaltung des Films nach jedem Quergang sowie eine Vorrichtung (1d0, 135) zur Einstellung des Betrages der einzelnen Quer- und Längsbewegungen des Films entsprechend seiner Schrumpfung trägt.
  2. 2. Apparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Greifer (68, 8o) entsprechend (Jer Stärke des Films einstellbar ist.
  3. 3. Apparat nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen am Filmträger (5o) senkrecht beweglichen Schlitten (61), der den Greifer (68, 8o) trägt, und durch Mittel zum Hin- und Herbewegen des Schlittens. .1 ..
  4. Apparat nach einem der Ansprüche i bis 3, gekennzeichnet durch eine Triebwelle (6) in Eingriff mit einer Zahnstange (63) und einem Zahnsektor (i18), der durch eine Kurvenscheibe (17a) so hin und her geschwenkt wird, daß der Schlitten (61) an den seitlichen Enden der Bewegung des Filmträgers (50) gesenkt und in der Mitte der Bahn des Filmträgers gehoben wird.
  5. 5. Apparat nach einem der Ansprüche i bis q., gekennzeichnet durch einen festen Teil (8q.) am Gestell zur Führung des Filmträgers, der an den Enden von dessen Querbewegung in einen schwenkbaren Teil (82) eingreift und dadurch die Teile des Greifers zwecks Fortschaltung des Films festklemmt, während der Film beim Aufwärtsgehen des Greifers freigegeben wird.
  6. 6. Apparat nach einem der Ansprüche i bis 5, gekennzeichnet durch eine schwenkbare Stange (88) mit aufwärts gebogenen Winkeln (92) und auf ihr befestigten Klemmdaumen (87), die den Film gewöhnlich festhalten, aber durch Kurven (93) an dem Gestell des Filmträgers mittels der Winkel (92) am Ende der Querbewegung des Filmträgers ausgerückt werden, um den Film während des Vorschubes durch den Greifer freizugeben.
  7. 7. Apparat nach einem der Ansprüche i bis 6, gekennzeichnet durch ein Kippspannwerk (67, 72) zwischen dem Schlitten (61) und dem Greifer (68, So), das den Greifer in der Mitte seiner Bewegung plötzlich weiterschaltet. B.
  8. Apparat nach einem der Ansprüche i bis 7, gekennzeichnet durch einen verstellbaren Anschlag - z. B. eine Kurvenscheibe (ido) - als Organ zur Einstellung der Längsbewegung des Films nach der Schrumpfung, welche Scheibe die Längsbewegung des Greifers begrenzt.
  9. 9. Apparat nach einem der Ansprüche i bis 8, gekennzeichnet durch einen Hebel (128) mit einem Zahnsektor (36), mit dem 1 ein Kurvenrad (32) mittels der Kurvennuten (d.5) in Eingriff steht, um den Sektor und damit den Filmträger (5o) schrittweise hin und her zu bewegen. i o. Apparat nach einem der Ansprüche i i bis 9, gekennzeichnet durch Mittel - z. B. ein Exzenter (135) - zum Ausgleich der Querschrumpfung des Films, die das wirksame Ende des Hebels (128, 36) mit dem Träger (50) verbinden und i entsprechend der Schrumpfung des Filnis einstellen.
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