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DE429556C - Verfahren zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei Rohren - Google Patents

Verfahren zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei Rohren

Info

Publication number
DE429556C
DE429556C DESCH68027D DESC068027D DE429556C DE 429556 C DE429556 C DE 429556C DE SCH68027 D DESCH68027 D DE SCH68027D DE SC068027 D DESC068027 D DE SC068027D DE 429556 C DE429556 C DE 429556C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pipe
pipes
end piece
bolts
punch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH68027D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Publication date
Priority to DESCH68027D priority Critical patent/DE429556C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE429556C publication Critical patent/DE429556C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/28Making tube fittings for connecting pipes, e.g. U-pieces
    • B21C37/283Making U-pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Verfahren zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei Rohren. Für diese Anmeldung ist gemäß dem Unionsvertrage vom Z. Juni igii die Priorität auf Grund der Anmeldung in Frankreich vom 21. März 1923 beansprucht. Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei im wesentlichen parallelen Rohren zu einem Hosenrohr. Das Verfahren nach der Erfindung ist durch folgende Maßnahme gekennzeichnet: Die zu vereinigenden Rohre werden an ihren Enden auf Schweißhitze gebracht und dann in der Nähe dieser Enden festgespannt, und zwar so, daß sich die Enden berühren oder einen geringen Abstand voneinander haben. Dann werden die Rohrenden einander soweit genähert, daß ein Verschweißen der zusammenstoßenden Rohrwandungen stattfindet, worauf die zusammengeschweißten Wandteile in der Längsrichtung der Rohre aufgeschnitten und seitlich aufgebogen werden, so daß ein für alle Rohre gemeinsames Endstück entsteht. Bei einem bekannten Verfahren zum Vereinigen von mehr als zwei Rohrenden handelt es sich darum, ein gemeinsames Endstück für solche Rohre zu bilden, deren Längsachsen in einer Ebene liegen, so daß also die vereinigten Rohrenden nebeneinander oder hintereinander angeordnet sind. Bei dem bekannten Verfahren ist die Reihenfolge der Verfahrensschritte anders als bei dem Verfahren nach der Erfindung, insofern, als zuerst das Aufschneiden, dann das Aufbiegen und unmittelbar hieran- anschließend das Verschweißen stattfindet. Das Verfahren nach der Erfindung dagegen gestattet die Vereinigung von mehr als zwei Rohrenden, deren Längsachsen nicht in einer Ebene liegen, und sieht vor, daß zunächst ein Stauchen des Materials und Verschweißen an den zusammenstoßenden Stellen und darauf erst ein Aufschneiden der zusammengeschweißten Stellen stattfindet.
  • Die Erfindung bezieht sich auch auf eine zur Ausführung dieses Verfahrens dienende Vorrichtung, die im wesentlichen aus einem Stempel besteht, der mit einer der Anzahl der zu vereinigenden Rohrenden entsprechenden Anzahl von Bolzen versehen ist, die an ihren freien Enden konisch gestaltet sind und in die Enden der Rohre eingeführt werden. Die Verbindungsstege zwischen den einzelnen Bolzen sind an ihren Vorderkanien schneidenartig ausgebildet, während der volle Teil des Stempels die Gestalt des herzustellenden geineinsamen Endstückes aufweist.
  • Weiter bezieht sich die Erfindung auf ein geschmiedetes Hosenrohr, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die Längsachsen der Rohrschenkel in den Winkeln eines Mehrkants liegen und in ein gemeinsames Endstück münden, das aus dem Material der Rohrenden selbst besteht. Das Hosenrohr kann auch so beschaffen sein, daß in das gemeinsame Endstück ein mittleres Rohr und mehrere konzentrisch um dieses angeordnete Rohre münden.
  • Das Hosenrohr nach der Erfindung kann nach dem obigen Verfahren und mit der obigen Vorrichtung durch Schmieden hergestellt sein, es kann aber auch ohne besonderes Gesenk hergestellt sein. Jedoch ist es vorteilhaft, bei der Herstellung des Hosenrohres ein Gesenk zu verwenden, um dem Endstück eine möglichst gleichmäßige Stärke und glatte Außenfläche zu geben.
  • Die Zeichnungen stellen Ausführungsbeispiele der Erfindung dar. Die Abb. 1, 2 und 3 zeigen einen Stempel zum Verbinden von vier Rohren in Stirnansicht, in teilweise geschnittener Seitenansicht und in Draufsicht; die Abb. d. bis 7 sind Schnitte nach den Linien T, Tl, Y, Z der Abb.2; Abb.8 zeigt die untere Hälfte eines Gesenks; Abb.9 ist ein Schnitt nach Linie X -X der Abb. 8; Abb. io ist eine Draufsicht zu Abb. 9; Abb. i i und 12 sind Schnitte nach den Linien U-U und X-X der Abb.9; Abb. 13 ist ein Schnitt durch vier Rohre am Ende des Schmiedevorganges; die Abb. 1.4 bis 18 sind Schnitte nach den Linien T1, hl, Y1, Z1, IV der Abb. 13; die Abb. ig und 2o zeigen in Seitenansicht und Stirnansicht die vier vereinigten Rohre. Die Abb. 21 bis 38 sind entsprechende Darstellungen einer Anordnung zum Zusammenschmieden von vier äußeren Rohren mit einem mittleren Rohr von größerem Durchmesser. Hierbei sind die Abb. 34 bis 37, 38a, 38b und 38 Schnitte nach den Linien t1, v1, y1, w1, u1, x1 und w1 der Abb. 33. " Die Rohre a werden an den zu vereinigenden Enden auf Schweißhitze erwärmt und in einem gewissen Abstande von diesen Enden an einer Stelle festgespannt, wo sie kalt, also vollkommen starr sind.
  • Der Stempel b mit einer der Anzahl der Rohrstränge a entsprechenden Anzahl von Bolzend wird darin in die sämtlichen Rohre eingeführt und vollständig eingetrieben, dabei nähern sich die Rohrenden einander. Da sie in kurzer Entfernung von der Stelle, wo der Stempel zur Wirkung kommt, eingespannt und im Gegensatz zu den Rohrenden selbst kalt sind, wird das Material der RohT-enden zwischen den Bolzen des Stempels zusammengestaucbt und verschweißt, da es in der Längsrichtung zwischen den Bolzen nicht ausweichen kann. Die Rohrenden können dabei gegebenenfalls in ein Gesenk c eingesetzt «-erden, von dem auf der Zeichnung nur die untere Hälfte dargestellt ist; die obere Hälfte des Gesenks kann ebenso ausgeführt sein wie die untere.
  • All den Übergangsstellen zwischen zwei Bolzen d sind Schneidkanten e gebildet, die nach dein Zusammenschweißen der Rohrenden die zusammengeschweißten Teile aufschneiden. Hinter diesen Schneidkanten gehen die Bolzen in den vollen Teil des Stempels über, dessen äußerer Umfang der Form des herzustellenden gemeinsamen Endstückes entspricht. Zunächst erfolgt also ein Allstauchen des Materials und damit ein Verschweißen der aneinander stoßenden Wandteile der Rohrenden, und darauf erst findet das Aufschneiden der zusammengeschweißten Rohrteile all den Kanten e und <las seitliche Aufbiegen der Teile statt. Dadurch entsteht ein einen Hohlzylinder bildendes gemeinsames Endstück a1, das sich der vollen Form des Stempels anpaßt. Dieser wird dann herausgezogen, und darauf kann das Endstück geschlossen werden, wenn es sich darum handelt, eine Umkehrstelle zu bilden, wie sie z. B. bei Überbi tzerelementen üblich sind. Das Schließen des Endstückes kann beispielsweise nach dein in der Patentschrift 295993 beschriebenen Verfahren erfolgen.
  • Beim- Vereinigen von vier Rohren in der Anordnung der Abb. i bis 2o besitzt der Stempel b einen Längskanal b1, der das -Metall der Rohre aufnimmt, das, wie aus Abb. 16 ersichtlich ist, in dem Raum zwischen den Rohren durch die Bolzen des Stempels abgetrennt wird. Nach dem Verschweißen besitzt also das Rohrbündel in dem Endstück a1 einen Metallzapfen a= (Abb. 13, i9 und 20), den man unter Umständen abschneiden kann.

Claims (6)

  1. PATrNT-ANSPRjiciir: ' i. Verfahren zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei im wesentlichen parallelen Rohren zu einem Hosenrohr, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohre in der Nähe ihrer Enden, gegebenenfalls in einem Geseillk festgespannt werden, nachdem sie auf Schweißhitze gebracht sind, und daß dann die Rohrenden einander genähert, die aneinanderstoßenden Rohrwandungen verschweißt, darauf aufgeschnitten und aufgebogen werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrenden durch Einführen eines mit konischen Bolzen versehenen Stempels einander genähert werden.
  3. 3. Vorrichtung zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei im wesentlichen parallelen Rohren zu einem Hosenrohr, gekennzeichnet durch einen Stempel (b) . mit einer der Anzahl der zu vereinigenden Rohrenden entsprechenden Anzahl Bolzen (d), deren freie Enden konisch gestaltet und deren Verbindungsstege zli Schneidkanten (e) ausgebildet sind, während der volle Teil des Stempels die Gestalt des herzustellenden gemeinsamen Endstückes aufweist.
  4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen im Stempel (b) angeordneten Längskanal (b1), der bei Vereinigung von Rohren, deren Längsachsen in den Winkeln eines Mehrkants liegen, das durch die Verbindungsstege der Bolzen (d) abgetrennte Material der inneren Teile der Rohrwandungen aufnimmt.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stempel einen mittleren und mehrere konzentrisch um diesen angeordnete äußere Bolzen aufweist.
  6. 6. Geschmiedetes Hosenrohr mit mehr als zwei im wesentlichen parallelen Rohrschenkeln, dadurch gekennzeichnet, daß deren Längsachsen in den Winkeln eines Mehrkants liegen und in ein gemeinsames Endstück münden, das aus dem Material der Rohrenden selbst besteht. ;. Hosenrohr nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in das gemeinsame aus dem Material der Rohre bestellende Endstück ein mittleres Rohr und mehrere konzentrisch um dieses angeordnete Rohre münden.
DESCH68027D Verfahren zum Vereinigen der Enden von mehr als zwei Rohren Expired DE429556C (de)

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