DE42948C - Mischventil für einen kombinirten Gas- und Petroleum-Motor - Google Patents
Mischventil für einen kombinirten Gas- und Petroleum-MotorInfo
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- DE42948C DE42948C DENDAT42948D DE42948DA DE42948C DE 42948 C DE42948 C DE 42948C DE NDAT42948 D DENDAT42948 D DE NDAT42948D DE 42948D A DE42948D A DE 42948DA DE 42948 C DE42948 C DE 42948C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M21/00—Apparatus for supplying engines with non-liquid fuels, e.g. gaseous fuels stored in liquid form
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B43/00—Engines characterised by operating on gaseous fuels; Plants including such engines
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
- F02M2700/00—Supplying, feeding or preparing air, fuel, fuel air mixtures or auxiliary fluids for a combustion engine; Use of exhaust gas; Compressors for piston engines
- F02M2700/12—Devices or methods for making a gas mixture for a combustion engine
- F02M2700/126—Devices for the supply or mixing of air and gas
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Multiple-Way Valves (AREA)
Description
käTserETCTTEs
PATENTAMT
Diese Erfindung hat einen Motor zum Gegenstande, der, je nachdem es Vonheile oder Umstände
erfordern, entweder durch die Explosion der Gase oder des Petroleums in Thätigkeit
gesetzt wird.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι die Vorderansicht des'Motors,
Fig. 2 den Längsschnitt des Motors,
Fig. 3 das Ausblaseventil,
Fig. 4 die Draufsicht desselben,
Fig. 5 die Draufsicht des Mischventils,
Fig. 6 das Rad Z nebst Knaggen und Curvenscheibe,
Fig. ι die Vorderansicht des'Motors,
Fig. 2 den Längsschnitt des Motors,
Fig. 3 das Ausblaseventil,
Fig. 4 die Draufsicht desselben,
Fig. 5 die Draufsicht des Mischventils,
Fig. 6 das Rad Z nebst Knaggen und Curvenscheibe,
Fig. 7 den Durchschnitt desselben, ,
Fig. 8 das Rad nebst Schnurscheibe,
Fig. 9 das Bundventil,
Fig. 10 die Draufsicht desselben,
Fig. 11 das Mischventil,
Fig. 12- die Vorderansicht desselben, ,
Fig. 13 und 14 Details des Mischventils.
Die Maschine besteht zunächst aus einem doppelwandigen Cylinder A, dessen Zwischenraum zur Aufnahme des Kühlwassers dient. Der Kolben im Arbeitscylinder ist je nach Gröfse und Bedarf ein gewöhnlicher Druckkolben. Alles andere besagt die Zeichnung. Die Maschine arbeitet mit Viertact; der Kolben saugt beim ersten Aufgang ein gemischtes Quantum, beim folgenden Niedergang wird das Quantum zusammengeprefst, beim Anfang des zweiten Kolbenaufganges wird das Gemisch entzündet, der Kolben nach aufwärts geschleudert und beim zweiten Niedergange werden die verbrannten Gase ausgestofsen. Denn wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Knaggenscheibe in vier Theile getheilt; ein Viertel des Weges wird verwendet zum Oeffnen des Ausblaseventils, das folgende Viertel zum Oeffnen des Mischventils, die andere Hälfte wird zum Auf- und Abwärtsgange des Zündventils gebraucht.
Fig. 8 das Rad nebst Schnurscheibe,
Fig. 9 das Bundventil,
Fig. 10 die Draufsicht desselben,
Fig. 11 das Mischventil,
Fig. 12- die Vorderansicht desselben, ,
Fig. 13 und 14 Details des Mischventils.
Die Maschine besteht zunächst aus einem doppelwandigen Cylinder A, dessen Zwischenraum zur Aufnahme des Kühlwassers dient. Der Kolben im Arbeitscylinder ist je nach Gröfse und Bedarf ein gewöhnlicher Druckkolben. Alles andere besagt die Zeichnung. Die Maschine arbeitet mit Viertact; der Kolben saugt beim ersten Aufgang ein gemischtes Quantum, beim folgenden Niedergang wird das Quantum zusammengeprefst, beim Anfang des zweiten Kolbenaufganges wird das Gemisch entzündet, der Kolben nach aufwärts geschleudert und beim zweiten Niedergange werden die verbrannten Gase ausgestofsen. Denn wie aus der Zeichnung ersichtlich, ist die Knaggenscheibe in vier Theile getheilt; ein Viertel des Weges wird verwendet zum Oeffnen des Ausblaseventils, das folgende Viertel zum Oeffnen des Mischventils, die andere Hälfte wird zum Auf- und Abwärtsgange des Zündventils gebraucht.
Regulirung der Maschine.
Die Steuerung und Regulirung ist bei Gas und Petroleum ganz dieselbe. Das Reguliren
der Maschine geschieht dadurch, dafs das eintretende Quantum des Gasgemisches, sowie das
austretende Quantum der verbrannten Gase durch den Regulator beeinflufst und bestimmt
wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, wird die Steuerung durch ein Zahnrad Z, welches
auf einer Seite eine gerade Fläche d bildet, mit zwei Excenterknaggen c und b versehen
ist und inwendig in dem Rade auf der Nabe eine Excenterscheibe α hat, bewirkt. Der
Knaggen c dient für das Mischventil, der
Knaggen b für das Ausblaseventil und die Excenterscheibe α für das Zündventil. Die in
Fig. ι ausgeführte Zeichnung vergegenwärtigt die Verbindung der beiden Steuerhebel für das
Misch- und Ausblaseventil. Wird durch die Rotation des Regulators die Stellung der beiden
Schwungkugeln verändert, die Kugel nach aufsen geschleudert, dann wird auch gleichzeitig der
Regulatorkörper in die Höhe gehoben. Der Bolzen o, auf welchem die Hebel vom Misch-
und Ausblaseventil festsitzen, wird gleichzeitig nach seitwärts geschoben, und zwar so viel,
dafs die Rolle, welche an dem Hebel zum Mischventil, sowie auch die Rolle, welche an
dem Hebel zum Ausblaseventil sitzt, ganz von dem Knaggen, welcher zur Bewegung des
Hebels dient, abgeschoben werden kann. Der Hebel vom Mischventil wird somit nicht geöffnet
und es kann demnach die Maschine kein neues Speisequantum erhalten. Der Hebel vom
Ausblaseventil kann nicht ganz seitwärts vom Excenterknaggen geschoben werden, dagegen
wird die Zeitdauer des Oeffnens verkürzt, wie aus der Zeichnung ersichtlich ist. Es kann
somit immer im äufsersten Falle Y3 der verbrannten
Gase von der Maschine ausgeschlossen werden, wogegen das übrige Quantum im Cylinder beharren mufs und somit das Reguliren
durch Gegendruck bewerkstelligen hilft. Der Regulator wird mit einer Schnur von der
Antriebswelle der Maschine in Thätigkeit gesetzt. Die Maschine arbeitet für Gas und
Petroleum gleich.
Ventile.
Das Zündventil, Fig. 9 und 10, welches
durch den Hebel / bewegt wird, besteht aus dem Ventilgehäuse a\ der Zündhülse b\ dem
Stempel cl und dem eingeschraubten Gasreservoir r mit den zwei eingesetzten Leitungsbolzen I und II, von welchen ein jeglicher ein
kegelförmiges Loch von 0,5 mm Durchmesser hat, welches sich bis auf 5 mm erweitert, und
dem Gegengewicht dl.
Die comprimirten Gase drücken durch den Bolzen II, werden in dem Zwischenraum zwischen
II und I angehalten und durch den Ueberdruck durch I hindurchgeprefst, sammeln sich dann in r in einem gröfseren Quantum
an und treten zuletzt bei der Oeffnung el (ein konisches Loch von 0,5 mm) aus und werden
dann in dem Zündloch q von einer aufsen brennenden Flamme entzündet. Der Stempel
c1 wird nach abwärts gedrückt und schliefst sich bei b1 luftdicht auf, drückt zu gleicher
Zeit die Hülse bl durch den Ventilkörper und die bei e^ brennenden Gase, die durch den
Druck, welcher sich in dem Reservoir r vorfindet, genährt und unterhalten, treten dann
zuletzt durch die Oeffnung s und entzünden die unter dem Arbeitskolben befindlichen Gase.
Der vorerwähnte Weg der Gase durch I und II in Reservoir r hat den Zweck, dafs das durch
die Oeffnung q ausbrennende Gas ohne jegliches Geräusch ruhig brennt und ein Ausschlagen
der aufsen befindlichen Zündflamme ganz unmöglich wird; ein Versagen der Zündung
ist somit ausgeschlossen. Das Gegengewicht ^1
ersetzt die sonst üblichen Spiralfedern, welche dazu dienen sollen, die Hülse b1 in die Höhe
zu drücken, und werden somit durch das Anwärmen keine Störungen hervorgerufen, welche
durch das Weichwerden der Federn sonst entstehen. Das Zündventil ist für Petroleum und
Leuchtgas ein und dasselbe. Das Mischventil, Fig. 11 und 12, dient sowohl
für Gas als auch für Petroleum. Das Ventil besteht aus dem Ventilgehäuse und dem
eigentlichen Ventil, dessen Schaft inwendig durchbohrt ist und oben einen Aufsatz hat,
welcher auf einer Seite mit einer Schieberfläche und mit einem Hahngehäuse versehen ist. In
das Ventil ist pnten ein Bolzen eingeschraubt, der in einer gewissen Entfernung ein rundes
durchlöchertes Blättchen i trägt, auf welches wiederum eine cylinderförmige Metallbürste y
aufgesetzt ist. Aufserdem ist der Ventilkörper, ■ so wie auf der Zeichnung ersichtlich, mit einer
erweiterten Bohrung versehen, welche an der Peripherie acht Oeffnungen hat, wie auf der
Zeichnung in Fig. 3 ersichtlich ist.
Function des Ventils für Petroleum.
Der Hebel/wird durch den» Excenterknaggen
zurück- und somit das Ventil nach unten gedrückt. Die. beiden Oeffnungen 1, 1 treten vor
einander in gleicher Richtung; ebenfalls treten die Oeffnungen 2, 2 in dem Absperrhahn vor
einander, und tritt erst dann das Petroleum, welches sich in dem Hahn befindet, durch die
in der Hülse befindliche Düse hindurch; ebenfalls kann durch die Schieberöffnung von aufsen
Luft eintreten. Sobald die Durchgänge nun alle geöffnet sind, wird auch gleichzeitig die
untere Ventilfläche bei 3 geöffnet. Durch das Ansaugen des Kolbens im Arbeitscylinder wird
das Petroleum, welches durch die cylinderförmige Metallbürste fein zertheilt hindurchfällt,
mit einem gewissen Quantum Luft, das durch die Oeffnungen 1,1 hindurchpassiren kann,
vermischt, wird dann auf dem durchlöcherten Plättchen i wiederum aufgehalten und das Vermengen
von Petroleum und Luft besser bewerkstelligt, und wird dann weiter durch die in dem Ventil befindlichen acht Löcher hin-'
durchgeführt, und dann wiederum das Gemisch, welches noch nicht genügend Luft besitzt,
von neuem mit Luft, welche durch das Einströmungsrohr ^1 hindurchtritt, vermengt.
Diese Vermengung , wird dadurch eine feinere und bessere, weil die Luft, die durch ^1 eingeführt
wird, durch die acht Oeffnungen, welche unten auf dem Ventilkörper sind, ungehindert
durchtreten kann. Das Gemisch ist sonach ein absolut inniges und die Explosionsfähigkeit
kann somit auf das Genaueste regulirt werden, welches durch die Hähne geschieht, die vor
der Eingangsmündung ^1, dann vor der Schiebermündung
ι, ι und dann bei dem Durchgang für Petroleum angebracht sind, was sich in der
Praxis bewährt hat.
Function des Mischventils für Gas.
Bei Gas arbeitet das Ventil ebenso wie bei Petroleum, nur mufs dann der Scharnierhebel h
entfernt und der Kegel im Hahn so ,gestellt
werden, dafs die Oeffnung 2,2 so steht, wie in der Zeichnung ersichtlich ist, damit beim
Oeffnen und Schliefsen, welches nur durch Einflufs der Steuerung an der Maschine geschehen
kann, der Hahn stehen bleiben mufs. Es wird dann die Gasleitung an das Gaseiftstfömungsrohr,
an welchem sich die Schieberfläche w befindet, angeschraubt und das Gas
vermischt sich dann mit der ä'ufseren Luft, die durch das Anschlufsrohr q auf dieselbe Weise
eintritt, wie beim Petroleum beschrieben wurde. Das Mischungsverhältnifs wird wied$rum durch
die vorhin beschriebenen Hähne genau regulirt. Das Ventil wird nicht geöffnet durch Ansaugen
des Kolbens, sondern durch den Hebel/, welcher durch den Excenterknaggen hin- und herbewegt
wird und auch gleichzeitig seine Zeitdauer der Oeffnung des Ventils durch Einflufs
des Regulators bemessen wird.
Das Ausblaseventil, Fig. 3, ist ein gewöhnliches Ventil, welches durch eine Spiralfeder
dicht gehalten wird und durch den Hebel g, welcher durch einen excentrischen Knaggen
hin- und herbewegt, geöffnet und geschlossen wird. Die Zeitdauer des Schliefsens und Oefmens
wird durch die Steuerung bewirkt. Die Zeichnung besagt alles Weitere.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Combinirter Gas- und Petroleum-Motor, gekennzeichnet durch das in Fig. 11 bis 14 dargestellte Mischventil mit dem durch Schieber verschliefsbaren Durchgang 1, 1 für Gas, dem durch Hahn verschliefsbaren Durchgang 2, 2 für Petroleum und der verschliefsbaren Oeffnung ^1 für die Luft bezw. auf dem Ventilbolzen sitzenden, in Fig. 14 dargestellten durchlöcherten Blättchen i, der cylinderartigen Metallbürste y und der erweiterten Bohrung des Ventilkörpers, welche, wie in Fig. 13 dargestellt, achtfach durchbrochen ist, wodurch es möglich ist, durch Abschliefsen des Hahndurchganges 2, 2 in demselben ein Gemisch von Gas oder vergastem Petroleum und Luft herzustellen, wie solches zur Explosion geeignet, oder, indem man den Hahndurchgang 2,2 in Thätigkeit setzt und den Durchgang 1, 1 mit atmosphärischer Luft verbindet, ein Explosionsgemisch von flüssigem Petroleum, welches durch die Metallbürste y und das Blättchen i zunächst zerstäubt und mit der durch 1, 1 eintretenden Luft vermischt wird, und dann nochmals durch die durch ql eintretende Luft so weit sich vermischt, bis sich das Mischungsproduct zur Explosion eignet, herzustellen.Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE42948C true DE42948C (de) |
Family
ID=318310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT42948D Expired - Lifetime DE42948C (de) | Mischventil für einen kombinirten Gas- und Petroleum-Motor |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE42948C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7790654B1 (en) | 1997-04-15 | 2010-09-07 | Bayer Cropscience Deutschland Gmbh | Plant protection agents |
-
0
- DE DENDAT42948D patent/DE42948C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US7790654B1 (en) | 1997-04-15 | 2010-09-07 | Bayer Cropscience Deutschland Gmbh | Plant protection agents |
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