DE429301C - Injektor mit zwei einander steuernden Schlabberventilen - Google Patents
Injektor mit zwei einander steuernden SchlabberventilenInfo
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- DE429301C DE429301C DEST39181D DEST039181D DE429301C DE 429301 C DE429301 C DE 429301C DE ST39181 D DEST39181 D DE ST39181D DE ST039181 D DEST039181 D DE ST039181D DE 429301 C DE429301 C DE 429301C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04F—PUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
- F04F5/00—Jet pumps, i.e. devices in which flow is induced by pressure drop caused by velocity of another fluid flow
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- F04F5/46—Arrangements of nozzles
- F04F5/468—Arrangements of nozzles with provisions for priming
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Description
- Injektor mit zwei einander steuernden Schlabberventilen. Bei Injektoren mit zwei sich gegenseitig steuernden Schlabberventilen zeigt sich der Übelstand, daß das die Förderkammer entwässernde Schlabberventil zu schnell und zu scharf schließt. Durch das zu schnelle Schließen wird das Anspringen des Injektors besonders bei höheren Kesseldrücken und heißerem Speisewasser sehr erschwert und oft vollkommen in Frage gestellt, da gerade für diese Verhältnisse ein langsamer und allmählicher Ventilschluß Notwendigkeit ist. Durch das zu scharfe Schließen des Ventilkegels, also durch dessen zu harten Aufschlag auf den Ventilsitz, treten außerdem schon nach kurzer Zeit Undichtigkeiten auf, die einen fortwährenden Verlust an durch den Betriebsdampf bereits vorgewärmtem Wasser bedeuten.
- Zur Vermeidung dieser übelstände wird deshalb das den Druckraum entwässernde Schlabberventil mit einer Flüssigkeitsbremse in Verbindung gebracht, die das schnelle und leichte Aufgehen des Kegels beim AnsteIlLn nicht stört, aber die Schließbewegung in beabsichtigtem Umfange verzögert, so daß das Anspringen des Injektors erleichtert wird und der Aufschlag des Kegels auf dem Ventilsitz sanfter vor sich geht.
- Als Flüssigkeitsbremse empfiehlt sich besonders eine mit Wasser arbeitende Bremse. Es kann aber auch an sich eine mit Öl, Quecksilber o. dgl. arbeitende Bremse jeder geeigneten Ausführung genommen werden.
- In der Zeichnung ist ein Injektor nach der Erfindung im Längsschnitt dargestellt. Als Bremse für das die Förderkammer entwässernde Schlabberventil ist beispielsweise eine Wasserbremse vorgesehen, deren Bremskolben zugleich von der Schlabberkegelführung gebildet wird. Um beim Öffnen des Kegels eine Verzögerung oder Erschwerung zu unterbinden, ist in der dargestellten Ausführung ein besonderes Ventil vorgesehen, das das auf den Bremskolben wirkende Wasser aus der Bremskammer augläßt. Der mehr oder weniger zu verzögernde Schluß des Schlabberkegels hängt im Ausführungsbeispiel von dem Verhältnis ab, mit dem man eine Neuauffüllung der Bremskammer durch besondere Öffnungen, Bohrungen, Undichtigkeiten des Kolbens oder des kleinen Nebenventils zuläßt. Es kann aber auch eine umgekehrt wirkende Flüssigkeitsbremse verwendet werden, bei der in der Schließbewegung nicht die Bremskammer mit Flüssigkeit zu füllen ist, sondern bei der die Flüssigkeit in der Schließbewegung aus der Bremskammer zu verdrängen ist.
- Es ist in der Zeichnung f das Injektorgehäuse, 2 die Mischdüse, 3 die Schlabberwasserkammer, q. die Förderkammer, 5 dex die Schlabberwasserkammer entwässernde Schlabberventilkegel, der von dem den Druckraum 4. entwässernden Schlabberkegel 6 unmittelbar gesteuert wird. Eine mittelbare Steuerung der beiden Kegel durch Hebelverbindung oder sonstwie ist natürlich möglich. Der den Druckraum ¢ entwässernde Schlabberkegel6 hat oberhalb seiner Dichtungsauflagefläche die kolbenartige Führung 7, die gleichzeitig die Bremskammer 8 abschließt und so den Bremskolben für den Schlabberkegel6 darstellt. 9 ist ein Umleitungskanal, der die Bremskammer 8 mit der Förderkammer q. verbindet. io ist -ein selbsttätiges Rückschlagventil im Kanal 9, das dazu dient, Wasser aus der Bremskammer 8 auszulassen, aber den Wiedereintritt von Wasser vom Raum q. nach der Bremskammer 8 zu sperren. i i ist der Schlabberwasserablaufstutzen.
- Der Vorgang beim Anstellen ist der, daß der aus den Unterbrechungen 12 der, Düse 2 ausströmende Dampf auf den in der Schlabberkammer 3 angeordneten Schlabberkegel 5 drückt. Da dieser eine größere Druckbelastungsfläche als der den Druckraum ¢ entwässernde Kegel 6 hat, werden beide Kegel von ihren Sitzen abgehoben. Das in der Bremskammer 8 befindliche Wasser wird durch das Aufdrücken des Kegels 6 durch den Kanal 9 hindurch nach der Förderkammer q. befördert, von wo es nach dem Schlabberstutzen i i abfließt. Sobald der Injektor das Wasser richtig gefaßt hat, mindert sich der Druck im Schlabberraum 3 je nach der Wassertemperatur bis auf Unterdruck, während der Druck in der Förderkammer ¢ steigt und von hier noch Wasser nach dem Schlabberstutzen i i hin entweicht. Dadurch trifft das Wasser auf den Kegels und schiebt diesen zu. Je nach dem Grade, wie man nun das sich in der Förderkammer q. bildende Druckwasser in die Bremskammer 8 durch Öffnungen, Bohrungen, Undichtigkeiten des Bremskolbens 7 oder des Ventils i o oder sonstwie eindringen lä.ßt, schließt sich der Kegel 6 in beabsichtigter Weise früher oder später. Außerdem beschleunigt .der Kegel 6 seine Schließbewegung nicht, sondern er geht mit gleichmäßiger Geschwindigkeit und ohne harten Aufschlag auf seinen Auflagesitz.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Injektor mit zwei sich gegenseitig steuernden Schlabberwasserauslaßventilen, dadurch gekennzeichnet, daB das die Förderkammer (q.) entwässernde Schlabberventil (6) mit einer Flüssigkeitsbremse in Verbindung gebracht ist zu dem Zweck, die Schließbewegung des Schlabberkegels (6) zu regeln.
- 2. -Injektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (7) für den mit der Bremse in Verbindung stehenden Schlabberkegel (6) zugleich als Bremskolben dient.
- 3. Injektor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskammer (8) durch einen Umführungskanal (9), in dem ein selbsttätig wirkendes Rückschlagventil (i o) eingebaut ist, mit der Förderkammer (q.) in der Art in Verbindung steht, daß beim Aufgehen des Schlabberkegels (6) die Flüssigkeit aus der Bremskammer (8) nach der Förderkammer (q.) hin entweichen kann, dagegen umgekehrt das Wasser aus der Förderkammer (q.) nicht oder nur in abgestimmtem Verhältnis nach der Bremskammer (8) strömen kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST39181D DE429301C (de) | 1925-03-01 | 1925-03-01 | Injektor mit zwei einander steuernden Schlabberventilen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEST39181D DE429301C (de) | 1925-03-01 | 1925-03-01 | Injektor mit zwei einander steuernden Schlabberventilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE429301C true DE429301C (de) | 1926-05-21 |
Family
ID=7463390
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST39181D Expired DE429301C (de) | 1925-03-01 | 1925-03-01 | Injektor mit zwei einander steuernden Schlabberventilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE429301C (de) |
-
1925
- 1925-03-01 DE DEST39181D patent/DE429301C/de not_active Expired
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