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DE427981C - Doppelwandiges Glasgefaess nach Dewar-Weinhold - Google Patents

Doppelwandiges Glasgefaess nach Dewar-Weinhold

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Publication number
DE427981C
DE427981C DES66907D DES0066907D DE427981C DE 427981 C DE427981 C DE 427981C DE S66907 D DES66907 D DE S66907D DE S0066907 D DES0066907 D DE S0066907D DE 427981 C DE427981 C DE 427981C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
double
walled
glass vessel
glass
walled glass
Prior art date
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Expired
Application number
DES66907D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Priority to DES66907D priority Critical patent/DE427981C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE427981C publication Critical patent/DE427981C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J41/00Thermally-insulated vessels, e.g. flasks, jugs, jars
    • A47J41/02Vacuum-jacket vessels, e.g. vacuum bottles

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Packages (AREA)
  • Thermally Insulated Containers For Foods (AREA)

Description

  • Doppelwandiges Glasgefäß nach Dewar-Weinhold. Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Umhüllung für doppelwandige Gefäße nach D e w a r - W e i n h o 1d, und zwar besteht dieselbe aus einer starkwandigen., über das doppelwandige Glasgefäß geschobenen Glashülle. Gegenüber :den bekannten Umhüllungen aus Metall haben diese starkwandigen Glasumhüllungen den außerordentlichen Vorteil, daß sie nicht durch Rost zerstört werden können.. Ferner haben 'sie dem. Farbaufstrich im Innern, so daß das Äußere der Flasche ohne weiteres gereinigt werden kann und der Farbaufstrich nicht leidet. Außerdem haben die Metallumhüllungen infolge ihrer geringen Wandstärke noch den Nachteil, da,ß sie sich bei einem Stoß nach innen einbeulen und die innere doppelwandige Glasflasche hierdurch zerstört wird.
  • Es sind nun bereits Vorschläge gemacht worden, doppelwandige Glasgefäße mit einer Glasumhüllung zu versehen. Bei diesen Gefäßen sollte aber eine direkte Verbindung des doppelwandigen Gefäßes mit der Glasaußenumhüllung erfolgen. Einen Schutz bietet eine derartige Glasumhüllung somit nicht, denn beim einfachen Stoß würde das doppelwandige Glasgefäß, welches mit der Umhüllung unmittelbar verbunden ist, zerspringen. Es wurde sogar der Vorschlag gemacht, den Zwischenraum zwischen dem doppelwandigen Gefäß und der Glasumhüllung nochmals luftleer zu pumpen. Dieses wäre nur dann möglich, wenn tatsächlich eine innige, luftdichte Verbindung der Glasumhüllung mit dem doppelwandigen Glasgefäß vorhanden ist.
  • Man 'hat auch vorgeschlagen, Metallgefäße in Glas einzubetten. Hierbei handelt es sich aber nicht um doppelwandige Gefäße nach D e w a r -Weinhold , sondern der - Zwischenraum zwischen dem eigentlichen Gefäß und der äußeren Glasumhüllung soll mit einer Isolierschicht ausgefüllt werden. Es soll dann erst durch die Umhüllung die Flaschenform, also die zylindrische Form mit verengtem Hals, geschaffen werden. Die Glasteile selbst bilden hierbei nicht einmal ein Stück, sondern werden in der Mitte durch eine Verschraubung zusammengehalten.
  • Die Erfindung besteht demgegenüber darin, daß statt der bisher gebräuchlichen Umhüllung aus Metall, Holz oder Pappe ein starkwandiges Glasgefäß von zweckmäßig zylindrischer Form über das doppelwandige Gefäß geschoben wird und dieses dann in ersterem elastisch aufgehängt ist. Das starkwandige Glasgefäß, welches die Umhüllung ergibt, kann jede Wandstärke haben, z. B. diejenige der gebräuchlichen Selter- oder Weinflaschen. Es kann aus farbigem Glas hergestellt sein, so daß es also niemals unansehnlich wirkt, es kann .aber auch auf der Innenseite versilbert oder mit einem goldähnlichen Aufstrich versehen. sein, so daß es den Anschein erweckt, als ob nicht eine besondere Umhül4 Jung vorhanden wäre, sondern das doppelwandige Gefäß ohne Umhüllung Verwendung findet.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung gebracht. Wie ersichtlich, ist über das doppelwandige Glasgefäß a (im gezeichneten Ausführungsbeispiel eine Flasche) ein zylindrisches Glasgefäß b geschoben, welches mit einem Boden c versehen ist. Auf diesen Boden c stützt sich das Gefäß a, und zwar . ist zwischen den Boden. des Gefäßes a und den Boden c eine federnde Zwischenlage d gelegt. Die Befestigung des zylindrischen. Gefäßes b erfolgt durch eine MetallhüIs- e, welche sich einerseits auf die Schulter der Flasche auflegt, anderseits ili beliebiger Weise an. der Glasumhüllung b befestigt werden kann. Zwischen der Schulter der Flasche und der Metallhülse ist ein federnder Ring/ vorgesehen, so daß also das doppelwandige Gefäß a in der Glasumhüllung b nachgiebig, dabei aber doch fest angeordnet ist. Man kann die Metallschulter e über dien Hals des Gefäßes nach oben verlängern und mit Gewinde versehen, so daß man einen Metallbecher bekannter Art aufschrauben kann., man kann aber auch einen Glasbecher in der durch Patent 4o6583 geschützten Art anwenden.
  • Besonders erwähnenswert bei dieser Hülse ist es noch, daß sie sowohl innen als audi, außen in bester Weise gesäubert werden kann, ohne daß das Ansehen der Umhüllung leidet.
  • Wenn man das als Umhüllung dienende Glasgefäß auf seiner Innenseite versilbert,. so wird infolge des vollständigen Reilektierens der Wännestrahlen auch eine nach erhöhte Warm- oder Kalthaltung erzielt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Doppelwandiges Glasgefäß nach D e w a r -W e i n h o 1 d , dadurch gekennzeichnet, daß das eigentlich doppelwandige Glasgefäß (a) von einem starkwandigen Glasgefäß (b) umhüllt ist, welches in keiner unmittelbaren Verbindung mit dem eigentlichen doppelwandigen Glasgefäß steht, sondern das letztere durch nachgiebige, an sich bekannte Teile (d-,1) abstützt.
DES66907D 1924-08-26 1924-08-26 Doppelwandiges Glasgefaess nach Dewar-Weinhold Expired DE427981C (de)

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