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DE427883C - Herstellung von selbstsichernden Muttern - Google Patents

Herstellung von selbstsichernden Muttern

Info

Publication number
DE427883C
DE427883C DEC34377D DEC0034377D DE427883C DE 427883 C DE427883 C DE 427883C DE C34377 D DEC34377 D DE C34377D DE C0034377 D DEC0034377 D DE C0034377D DE 427883 C DE427883 C DE 427883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
self
die
manufacture
nut
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC34377D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CHAPMAN SELF LOCKING NUT CO
Original Assignee
CHAPMAN SELF LOCKING NUT CO
Publication date
Priority to DEC34377D priority Critical patent/DE427883C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE427883C publication Critical patent/DE427883C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21KMAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
    • B21K1/00Making machine elements
    • B21K1/64Making machine elements nuts
    • B21K1/70Making machine elements nuts of special shape, e.g. self-locking nuts, wing nuts
    • B21K1/707Self-locking nuts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Herstellung von selbstsichernden Muttern. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von selbstsichernden Muttern.
  • Wird, wie üblich, zur Herstellung derartiger Muttern ein ebenes Ausgangsstück U-förmig zusammengebogen, so muß bei der Biebung so verfahren werden, daß der Werkstoff an der Biegestelle keine Verschlechterung erleidet und nicht infolgedessen zur Rissebildung und zum Brechen neigt.
  • Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, den zur Verarbeitung gelangenden Werkstoff derart auszustanzen, daß die Gefügefasern in der Längsrichtung, also quer zur Biegestelle verlaufen. Außerdem erhält das Werkstück seine endgültige Form unter gleichzeitigem Stauchen des Werkstoffes gegen die abzuwinkelnden Stellen hin, so daß eine Verbesserung und Verdichtung des Preßgutes erfolgt.
  • Die zur Durchführung dieses Biegeverfahrens bekannten Vorrichtungen jedoch erforclern mehrere Arbeitsgänge oder ein wiederlioltes Umsetzen des Werkstückes in verschiedene Gesenke.
  • ach der Erfindung wird eine Vorrichtung zur Herstellung von selbstsichernden Muttern geschaffen, die mit dem Vorteil großer Einfachheit und Wirtschaftlichkeit das Vorbiegen und die Fertigstellung eines ausgestanzten Werkstückes in einem einzigen Gesenk ermöglicht. Die Vorrichtung nach der Erfindung ist durch ein U-förmiges, in seinem inneren Teil die Endgestalt des Werkstückes umschließendes, nach außen hin erweitertes Gesenk in Verbindung mit zwei Stempeln gekennzeichnet, von denen der erste an seiner Wirkungskante abgerundete in der Gesenkerweiterung das Werkstück V-förmig vorbiegt, während der zweite mit ebener Stirnfläche und Zungenfortsatz versehen ist und das Werkstück unter Wahrung des Mittelhohlraumes völlig in das Gesenk hineindrückt.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Abb. i das metallische Ausgangsstück zur Herstellung einer sechseckigen Mutter (das Ausgangsstück wird natürlich rechteckig gewählt, wenn es sich zur Erzeugung einer @.-iereckigen Mutter handelt), Abb. 2 die erste Stufe der Herstellung, Abb. 3 das Werkstück nach der ersten Herstellungsstufe, Abb. q. eine weitere Bearbeitungsstufe, Abb.5 das nunmehr entstandene Werkstück, Abb.6 die Endstufe in der Formgebung der Mutter, Abb. 7 die Fertigform vor dem Bohren und Gewindeschneiden, Abb. 8 einen Schnitt nach der Linie 12-r2 der Abb. 5, Abb. 9 einen Schnitt nach der Linie 13-13 der Abb. 7, Abb. to einen Mittelschnitt durch eine fertige Mutter (diese Abbildung ist die gleiche für eine sechseckige wie für eine viereckige Mutter), Abb. i i einen Schnitt durch eine auf einen Bolzen geschraubte Mutter.
  • Zunächst wird ein Ausgangsstück gemäß Abb. i in bekannter Weise durch Stanzen o. dgl. erzeugt, wobei auf die Grundform der leerzustellenden Mutter (Abb. i, sechskantig) Rücksicht genommen wird. Bei der Erzeugung der Ausgangsstücke wird in bekannter Weise darauf Rücksicht genommen, daß das Ausschneiden oder Ausstanzen so erfolgt, daß der Faserverlauf des Materials in die Längsrichtung des Werkstückes, hier also quer zu der durch die Linie A-A angedeuteten Biegungsstelle, fällt. Das Biegen des Werkstükkes nach der Linie A-A erfolgt vorzugsweise mit Hilfe einer Form 1 t, wie sie beispielsweise in Abb. 2 im Querschnitt gezeichnet ist. und zwar unter Benutzung eines Stempels z2, welcher dem Werkstück in der äußeren Erweiterung des Formeinschnittes zunächst eine verhältnismäßig weite U-Form mit ebenfalls verhältnismäßig großem Biegungsradius erteilt. Die so entstehende Zwischenform ist schaubildlich in Abb. 3 herausgezeichnet, aus welcher die durch den Steg 1q. zusammengehaltenen, sich gegenüberstehenden Schenkel 13 erkennbar sind.
  • Es erfolgt nunmehr die Weiterbearbeitung in der gleichen Form 11 unter Benutzung eines anderen Stempels 15, der an seiner vorderen Stirnkante einen zungenartigen Vorsprung 16 aufweist, dessen Stärke gleich der ächten `Feite des zwischen den beiden Mutterschenkeln 13 freizuhaltenden Hohlraumes ist. Der Stempel 1 5 drückt das Werkstück in den engen Teil der Hohlform i i hinein, wobei die Zunge 16 für den genauen Abstand der Schenkel 13 voneinander sorgt. Es entsteht dann das aus Abb. 5 ersichtliche Zwischenstück. Aus der Form dieses Zwischenstücks wird dann durch weitere Pressung gemäß Abb. 6 die Endforen gemäß Abb. 7 erzeugt: hierbei drückt der Stempel 15 mit seiner Stirnfläche das Werkstück so weit in die Ilohlform i i hinein, daß diese in ihren Ecken ausgefüllt wird. "Das Muttermaterial erfährt hierbei eine starke zusammenpressende und dichtmachende Wirkung, wobei die zuvor noch gebogene Stegpartie 14 rechteckig umgeformt wird. Die für die starke Endpressung benutzte Form i i kann von der für die Zwischenstufe gemäß Abb. 4. benutzte gegebenenfalls insofern abweichen, als sie im hinteren Teil ebenso wie der benutzte Stempel 15 an der Innen- bzw. an der Stirnfläche der etwa herzustellenden sechseckigen Mutter entsprechend geformt ist, so daß, wie aus Abb.7 zu erkennen, sämtliche sechs Außenflächen, also auch an dem Stegteil, scharf herausgepreßt werden.
  • Bei diesem starken Preßvorgang wird das Material in sich verfestigt und in seiner Struktur verbessert, wie- das in den Abb. 8 bis io angedeutet ist. Die dort eingezeichneten Linien deuten den Faserverlauf innerhalb des Werkstückes an. Das gemäß Abb. 7 gepreßteWerkstück wird dann mit beliebigen, nicht gezeichneten Mitteln aus der Preßform herausgenommen. In der Praxis kann man natürlich mehrere der erläuterten Herstelhtngsstufen vereinigen bzw. in unmittelbarem Anschluß aneinander ausführen, was besonders für die Pressungen gemäß Abb. d. und 6 gilt; hierdurch kann an Zeit gespart werden.
  • Der Mutterkörper nach Abb. 7 wird dann gebohrt, und in die Bohrung wird dann das Gewinde eingeschnitten, worauf zum Schluß die Schenkel 13 um ein geringes gegeneinander gebogen werden, wie (las aus Abb. io ersichtlich ist. Die geometrische Achse, die durch beide Bohrungen zu denken ist, erhält dadurch einen mehr oder weniger schlanken Knick mit der Folge, daß, wenn die Mutter, wie in Abb. i i gezeichnet, auf einen Schraubenhohen aufgedreht wird, dieser die Mutterschenkel 13 wieder in die Parallellage zueinander bringt und sie hierbei unter Ausnutzung der Elastizität des Verbindungssteges 1.1 verspannt. Durch diese Verspannung wird die Lage der Mutter auf dem Bolzen so gesichert, daß sie sich nicht unter dem Einfluß von Erschütterungen oder Stößen selbsttätig löst oder bewegt, sondern daß ihre Bewegung nur mittels geeigneten Werkzeuges, eines Mutterschlüssels o. dgl., erfolgen kann.
  • Wie weiter oben schon hervorgehoben und in den Abb. 8 bis io angedeutet, verläuft die Metallfäser in der nach dem neuen Verfahren leergestellten Mutter so, daß sie sich von dem einen Schenkelende durch den Schenkel, den Z'erbindungssteg und dann durch den anderen Schenkel hindurch im Zusammenhang fortlaufend erstreckt. Insbesondere verläuft die Faser in dem Verbindungsstege 17 quer zu der Fläche des in Abb. i gezeigten Ausgangsstückes. Die Folge ist, (laß weder beim Zusammenbiegen des Werkstückes zur Selbstschlußmutter noch das wiederholte Biegen bei wiederholtem Aufsetzen und Abnehmen von Schraubenbolzen zur Rissebildung oder zu einem Brechen an der Stelle des Verbindungssteges führt. So hergestellte Muttern behalten ihre Widerstandskraft für lange, praktisch unbegrenzte Zeit bei, was insbesondere daher rührt, daß durch die erläuterte Bearbeitung eine Verdichtung und Verbesserung des Werkstoffes erfolgt.
  • ach der Erfindung ist es also möglich, das Werkstück nach dem Ausstanzen in ein und demselben Gesenk fertigzustellen. Das Gesenk braucht nur, nachdem der Stempel 12 seine Vorbiegearbeit verrichtet hat, unter den daneben etwa gleichzeitig niedergehenden Stempel 15 gerückt zu werden, der das Werkstück fertigstellt, während gleichzeitig Aer Stempel 1:2 das nächste Werkstück vorbiegt.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANsrizucü: Vorrichtung zur Herstellung von selbstsichernden Muttern, gekennzeichnet durch ein U-förmiges, in seinem inneren Teil die Endgestalt des Werkstücks umschließendes, nach außen hin erweitertes Gesenk (i i) in Verbindung mit zwei Stempeln (12, 13), von denen der erste an seiner Wirkungskänte abgerundete in der Gesenkerweiterung das Werkstück V-förmig vorbiegt, während der zweite mit ebener Stirnfläche und Zungenfortsatz versehen ist und das Werkstück unter Wahrung des Mittelhohlraumes völlig in das Gesenk hineindrückt.
DEC34377D Herstellung von selbstsichernden Muttern Expired DE427883C (de)

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DE427883C true DE427883C (de) 1926-04-22

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DE (1) DE427883C (de)

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