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DE426927C - Einrichtung zur Regelung des Betriebes von Dampferzeugungsanlagen, insbesondere bei Lokomotiven, die in mehreren Dampferzeugern Dampf von verschiedenen Druecken erzeugen - Google Patents

Einrichtung zur Regelung des Betriebes von Dampferzeugungsanlagen, insbesondere bei Lokomotiven, die in mehreren Dampferzeugern Dampf von verschiedenen Druecken erzeugen

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Publication number
DE426927C
DE426927C DESCH70053D DESC070053D DE426927C DE 426927 C DE426927 C DE 426927C DE SCH70053 D DESCH70053 D DE SCH70053D DE SC070053 D DESC070053 D DE SC070053D DE 426927 C DE426927 C DE 426927C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
steam
regulator
cams
pressure
locomotives
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH70053D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Original Assignee
Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schmidtsche Heissdampf GmbH filed Critical Schmidtsche Heissdampf GmbH
Priority to DESCH70053D priority Critical patent/DE426927C/de
Priority to DESCH70531D priority patent/DE429765C/de
Priority to GB6084/25A priority patent/GB231451A/en
Priority to GB654925A priority patent/GB233663A/en
Priority to US16075A priority patent/US1712497A/en
Priority to AT105628D priority patent/AT105628B/de
Priority to CH114820D priority patent/CH114820A/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426927C publication Critical patent/DE426927C/de
Priority to AT107368D priority patent/AT107368B/de
Expired legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B13/00Steam boilers of fire-box type, i.e. boilers where both combustion chambers and subsequent flues or fire tubes are arranged within the boiler body
    • F22B13/06Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers
    • F22B13/08Locomobile, traction-engine, steam-roller, or locomotive boilers without auxiliary water tubes inside the fire-box
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    • Y10T137/8593Systems
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    • Y10T137/86944One valve seats against other valve [e.g., concentric valves]
    • Y10T137/86952Locomotive throttle

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  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
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Description

  • Einrichtung zur Regelung des Betriebes von Danipferzeugungsanlagen, insbesondere bei Lokomotiven, die in mehreren Dampferzeugern Danipf von verschiedenen Drücken erzeugen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Regelung des Betriebes von Dampferzeugungsanlagen, insbesondere bei Lokomotiven, die in mehreren Dampferzeugern Dampf von verschiedenen Drücken erzeugen.
  • Der Zweck der Erfindung ist, bei Mehretruckdampferzeulgungsanlagen, die starken, häufig auftretenden, unregelmäßigen Schwan-I kungen in der Dainpferzeugung und in der Z, Z" Dampfentnahme ausgesetzt sind, eine Einrichtung zu schaffen, die -es ermöglicht, in einfachster Weise die Verteilung der Dampfentnahine auf die Dampferzeugger von verschiedenem Druck und damit die Leistung der Maschine zu -verändern. Dies wird nach cler Erfindung dadurch erreicht, -daß die Darnpfentnahmeorgane der Dampferzeuger durch eine allen -emeinsaiiie Verstellungsvorrichtung verstellt werden können. Die Verstellung kann entweder von Hand oder selbsttätig erfolgen. In letzterem Falle werden zweckmäßig die Druckänderungen in einem der Dampferzeuger oder die Änderungen im Verhältnis der Drücke zweier Dampferzeuger zueinander zur Beeinflussung einer Steuervorrichtung benutzt, die die Verstellung der Dampfentnahmeorgane herbeiführt. Als dritte Möglichkeit ergibt sich die gleichzeitige Verwendung der Verstellung von Hand mit selbsttätiger Verstellung.
  • Die Erfindung kann bei allen Dampferzeugungsanlagen Verwendung finden, bei denen die erwähnten Schwankungen auftreten. Dies ist insbesondere bei Lokomotiven der Fall; es kann jedoch auch bei anderen Anlagen, beispielsweise bei Schiffsanlagen, vorkommen. Dem zur Erläuterung der Erfindung dienenden Ausführungsbeispiel ist die Verwendung der Einrichtung bei einer Lokomotive zugrunde gelegt, die mit zwei in getrennten, aber gemeinsam befeuerten Kesseln erzeu 'gten Dampfdrücken arbeitet und bei der der Hochdruckdampf der Hochdruckstufe und der Niederdruckdampf der Niederdruckstufe der Maschine zugeführt bzw. zugesetzt wird. Bei Lokomotiven ist die Verwendung der Einrichtung nach der Erfindung deshalb besonders vorteilhaft, weil der Lokomotivführer durch Bedienung mehrerer Regeleinrichtungen nicht noch mehr belastet werden soll. Die Erfindung ermöglicht es, daß der Lokomotivführer mit demselben Hebel die Leistung der Maschine regelt und die Verteilung der Dampfentnahine auf die beiden Kessel verändert.
  • In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele von Einrichtungen nach der Erfindung dargestellt.
  • Abb.,i zeigt schaubildlich die wesentlichen Teile einer Einrichtung bei einer Zweid rucklokomotive.
  • Abb. 2 ist ein Schnitt durch den Niederdruckregler und die zu seiner Betätigung dienenden Teile.
  • Abb. 3 ist ein Schnitt durch den Hochdruckregler und die zu seiner Betätigung dienenden Teile.
  • Abb. 4 zeigt schematisch im Grundriß die Lage der verschiedenen Teile der Einrichtun- und der beiden Regler an- einer Loko-Motive.
  • Abb. 5 ist eine Abwicklung von Hubkurven der bei der Einrichtung zur Verwendung kommenden 'Nocken.
  • Abb. 6 ist eine Abwicklung anders gestal-'teter Hubkurven der «-\Tocken.
  • Abb. 7 ist ein Schaubild einer Einrichtung, die eine Verstellung von Hand und eine selbsttätige Verstellung ermöglicht. Abb. 8 ist ein Schnitt in vergrUerteni M aßstab nach Linie A-B von Abb. 7, Abb. 9 eine abgeänderte Ausführungsform einer in Abb. 7 enthaltenen Einzelheit.
  • Abb. io und i i zeigen schematisch eine weitere Ausführungsform einer Einrichtung nach der Erfindung.
  • In den Abb. i bis 3 ist mit i der auf dem Kessel sitzende übliche Dampfdom bezeichnet, in dem im vorliegenden Fall ein Ventilregler 2 untergebracht ist, der die Entnahme des niedrig gespannten Dampfes aus dem Langkessel regelt. Nahe dem Dampfdom i ist ein zweiter Regler 3 vorgesehen, der die Entnahme des hochgespannten Dampfes aus dem diesen erzeugenden Kessel regelt.
  • Als Niederdruckregler.2 ist im Ausführungsbeispiel ein Ventilregler üblicher Bauart gezeigt, der in einem Gehäuse 4 ein Hauptventil 5 und ein als Nadelventil ausge-Lildetes Hilfsventil 6 aufweist. Der Dampf strömt diesem Hilfsventil durch nicht gezeichnete Schlitze im Gehäuse zu und bleibt in dem oberhalb des Hauptventils 5 befindlichen Raum, bis das Hilfsventil 6 von seinem Sitz abgehoben und damit das Hauptventil veranlaßt wird, sich ebenfalls von seinem Sitz abzuheben. Dem Hauptventil strömt Dampf aus der Zuflußtasche7 zu-Nach öffnen des Hauptventils strömt der Dampf durch das Rohr8 zu dem Niederdruck-zylinder bzw. zunächst zum Überhitzer. Der Hochdruckregler 3 ist vorzugsweise ihnlich konstruiert wie der Niederdruckregler 2; auch er weist ein Hauptventil 9 und ein als Nadelventil ausgebildetes Hilfsventil io auf, durch das das Hauptventil gesteuert wird. Der hochgespannte Dampf strömt dem Gehäuse des Hauptventils durch das Rohr i i zu und verläßt den Regler durch das Rohr 12. Durch nicht gezeigte Bohrungen kann dem Hilfsventil io der zur Einleitung der Bewegung des Hauptventils erforderliche Dampf zugeführt werden.
  • Zur Beeinflussung beider Regler von Hand dient folgende Einrichtung: Eine Reglerwelle 13, die im Führerstand nii t einem Handhebel 14 versehen ist, weist zwei -Nockenscheiben 15 und 16 auf. Die Nockenscheibe 15 dient zur Bewegung des Hilfsventils 6 des 'Niederdruckreglers 2, während die Nockenscheibe 16 zur Bewegung des Hilfsventils io des Hochdruckreglers 3 Verwendung findet. An dem Nocken 15 liegt ein als Gabelhebel ausgebildeter Hebel 17 mit Rollen i,". und ig an, der um eine am Kessel gelagerte Achse 2o drehbar ist. Statt des Gabelhebels kann natürlich auch ein einfacher Hehel mit Feder verwendet werden. Der Hebel 17 ist durch Gelenkstangen 21 und 22 Mit einer im oberen Teile des Donies i gelagerten Achse 23 verbunden, auf der eine Ge- lenkstange 24 sitzt, die am freien Ende an der Stange des Hilfsventils 6 bei 25 angelenkt ist. Bei Drehung der Regler,%velle 13 durch den Handhebel 14 derart, daß die Rolle 18 über die Hubkurve des Nockens 15 läuft, wird also durch das Gestänge ein Anheben des Hilfsventils 6 herbeigeführt, was ein Anheben des Hauptventils 5 und damit das vermehrte Durchströmen des Dampfes durch das Rohr 8 zu den Niederdruckzylindern zur Folge hat. je höher die Hubkurve des Nol"-' kens 15 ist, desto größer ist der Hub des Hilfsventils und damit des Hauptventils und desto größer wird die zu den -Niederdruckzylindern strömende Niederdruck(lainpf-Die Drehung des Nockens 16 bei'Drelluiig der Reglerwelle 13 wird in ähnlicher Weise auf das Hilfsventil io des Hochdruckreglers.3 übertragen. Ein Gabelhebe126 mit I\'.ollen 27 und- 28 ist ebenfalls auf der Achse 2o gelagert und überträgt die Veränderungen in der Hubkurve des Nockens 16 durch Stangen 29 und 30 und *die fest gelagerte Achse 31, auf der die Stange 32 sitzt, auf das Hilfsventil io, an dessen Stange die Stange 32 bei 33 angelenkt ist.
  • In Abb. 4 ist in einem schematischen Grundriß veranschaulicht, wie der Hochdruckregler-neben dem Dom für den Niederdruckregler angeordnet ist. Der Dom i, der den Niederdruckregler enthällt, und der üb- liche Sandkasten 34 sind von einer Wand 35 umgeben. Zwischen Dom i und Sandkasten 34 ist der Hochdruckregler 3 angeordnet. Das Zuführungsrohr ii und das Abführungsrohr 12, sind bis zu der Wand 35 geführt, an die von außen her ein vom Hochdruckkessel kommendes Rohr 36 und ein zu dem Hochdrurkzylinder bzw. zum Überhitzer führendes Rohr 37 angeschlossen sind. Die Verbindung zwischen den Rohren i i und 36 sowie 12 und 37 ist aus dem Schnitt von Abb. 3 näher ersichtlich, wo auch die Wand 35 gezeigt und ein Teil des Rohres,36 sowie des Rohres 37 zu sehen ist. Auch in dem Schnitt von Abb. 2 ist die Wand 35, die den Dom i und den Sandkasten 34 sowie den Regler 3 einschließt, dargestellt-Bei der bisher beschriebenen Einrichtung erfolgt die Regelung vollständig von Hand. Man kann mit dieser Einrichtung, geeignete Gestaltung der -Nocken vorausgesetzt, durch Verstellung des einen Handhebels 14 die Größe der Maschinenleistung regeln und ferner die Entnahme der zur Erzeugung der je--weils gewünschten Leistung erforderlichen Darnpfmenge auf die beiden Kessel verändern. Tritt beispielsweise im Niederdruckkessel eine Erhöhung auf einen Druck ein, 21 der dicht unter der für das Abblasen durch das Sicherheitsventil vorgesehenen Grenze liegt, so wird der Lokomotivführer, um die init dein Abblasen verbundenen Verluste zu verineiden, durch Drehung des Handhebels k' 14 die Reglerwelle so verdrehen und damit die Regler so verstellen, daß mehr Dampf aus dem Niederdruckkessel entnommen wird. Soll dabei die Leistung der Maschine unverändert bleiben, so wird man die Einrichtung so treffen, daß die Entnahme von Dampf aus dem Hochdruckkessei gleichzeitig vermindert wird. Dies kann durch passende Gestaltung der Nocken und durch geeignete Drehung des Handhebels 14 #,erreicht werden. Soll gleichzeitig die Leistung in dem erwähnten Fall ändert werden, so muß eine andere Drehung des Handhebels vorgenommen werden, so daß andere Teile der Hubkurven der Nocken in Wirkung treten. Die beiden Nokken 15 und 16 können auf der Reglerwelle unabhängig voneinander zwecks Nachreglung verstellt werden.
  • In -Abb. 5 ist eine Abwicklung der Hubkurven der beiden Nocken 15 und 16 gezeigt, wie sie beispielsweise Verwendung finden können. Bei a würden bei einer Drehung der Welle 13 beide Hubkurven in gleicher Weise ansteielen und somit ein gleichmäßiges Öffnen der beiden Regler 2 und 3 veranlassen. Dies gleichmäßige Offnen geht so weit, bis der Punkt b erreicht ist, bei dem die größtmögliche Öffnung beider Regler eingetreten ist. Bei weiterer Drehung der Reglenvelle würden bis zum Punkt c beide Regler gleichmäßig weit geöffnet sein. Eine weitere Drehung der Reglerwelle würde infolge der von c an abfallenden Hubkurve des Niederdrucknokkens 15 ein allmähliches Schließen des Niederdruckreglers:2 herbeiführen, während der Hochdruckregler weiter voll geöffnet bleibt. Bei d würde der Niederdruckregler völlig geschlossen sein, da hier die Hubkurve des Nokkens 15 keine Erhebung mehr aufweist. Der Hochdruckregler 16 ist hier noch völlig offen. Weitere Drehung der Reglerwelle in demselben Sinne wie bisher schließt dann auch den Hochdruckregler allmählich, der bei Punkt c vollkommen geschlossen ist.
  • Die in Abb. 5 gezeigte Abbildung der Hubkurve der Nocken ist, wie gesagt, nur ein Beispiel. Man kann durch beliebige Gestaltung dieser Nocken oder auch durch Verstellen der '-t\-"ocken gegeneinander ganz beliebige Verteilungsverhältnisse erzielen. Beispielsweise kann man während der Anfahrperiade, die der Strecke a-b der Abb. 5 entsprechen würde, an Stelle der gleichmäßigen Verteilung nach Abb. 5 eine ungleichmäßige Verteilung der Dampfentnahme auf die beiden Kessel vornehmen. . -- In - Abb. 6 is't ein anderes Beispiel' für die Gestaltung der Hubkurven gezeigt. Die Anfahrperiode würde wieder von al bis bl dauern. Der Niederdruckregler würde durch die zunächst stärker ansteigende Hubkurve des Nockens 15 mehr geöffnet werden als der Hochdruckregler durch den «-\'ocken 16. Die völlige öffnung des Niederdruckreglers ist schon bei dem Punktfl erreicht; zu diesem Zeitpunkt wäre derHochdruckregler nur etwa zur Hälfte geöffnet. Von bl bis el entsprechen die Kurven der Abb. 6 dem Teil b bis e der Abb. 5. Außer den in Abb. 5 und 6 ge- zeigten Hubkurven können beliebig anders gestaltete Kurven auf den LZ-ocken vorgesehen sein. . .- Die Abb. 7 und 9 zeigen Verwirklichungen des Erfindungsgedankens, bei denen die Re-"elung der Leistung und die Verteilung der Dampfentnahme auf die beiden . Kessel von Hand und die Verteilung der Dampfentnahme außerdem selbsttätig bewirkt wird.
  • Bei der in Abb. 7 gezeigten Einrichtung ist von dem im Dom i befindlichen Niederdruckregler nur das Hilfsventil 6 schematisch angedeutet, ebenso ist von dem Hochdrucke regler nur das Hilfsventil io schematisch gezeichnet. Die Reglerwelle 13 wird wieder von dem im Führerstand befindlichen Handhebel 14 gedreht. Die -Nocken, die zur Bewegung der Hilfsventile 6 bzw. io und damit der Regler 2 bzw. 3 dienen, sitzen bei dieser Einrichtung auf einer Hülse 38, die auf der Reglerwelle 13 längsverschiebbar angeordnet ist. Die Gestalt der Nocken 15 und 16, von denen wieder der erste zur Beeinflussung des Niederdruckregiers 2 und der zweite zur Beeinflussung des Hochdruckreglers 3 dient, ist insofern abweichend von der bei der früher beschriebenen Einrichtung gezeigten Gestalt der .Nocken, als es sich dort uni Nockenscheiben und hier um eine 'Nockenhülse handelt. "Der i.,Zocl,en ii ebenso wie der Nocken 16 erstrekken sich auf eine gewisse Strecke längst der Hülse 38 und steigen auf dieser ganzen Strecke allmählich von einem Ende zum andefren an. Der Nocken 15 beispielsweise, der an dem vom Handhebel abgewandten Ende der Hülse liegt, hat seine höchste Erhebung auf der nach dem Handhebel zu gelegenen Seite. Andererseits ist an jeder Stelle dieser Strecke ein Ansteigen und eine Abnahme der Hubkurve- in der Umfangsrichtung- der Hülse -vorhanden. In Abständen quer zur Längsachse der Hülse durch die Nocken 15 und f6 gelegte Schnitte würden beispielsweise eine der Schnittzahl entsprechende Zahl einander ähnlicher Hubkurven ergeben, bei denen die -' -\ ock -enerhebungen nach einer Seite größer, nach der anderen Seite kleiner werden. Ein Querschnitt durch die Hülse in der Stelle Ler höchsten E rhebung des Nockens i 6 nach iler Linie A-B von Abb. 7 ist im vergrößerten Maßstab in Abb. 8 dargestellt.
  • Die Übertragung der Bewegung des Nokkens 15 auf das Hilfsveritil 6 wird wieder durch einen Gabelhebel 17 herbeigeführt, der auf der Achse 2o gelagert ist und durch Vermittlung der Gelenkstangen 17a, 21 und 22 die Drehung der Achse:23 und damit ein Anheben oder Senken des Hilfsventils 6 durch den Hebel 24 veranlaßt. In ähnlicher Weise wird die Bewegung des Nockens 16 durch den Gabelhebel 26, die Achse 2oa und die Gelenkstangen 26a, :29, 3o auf die Achse 31 . üBerg tragen, die sie clurch-den Hebe132 auf das Hilfsventil io weitergibt.
  • An dem vom Handhebel abgekehrten Ende der Hülse 38 greift in beliebiger Weise das Ende 39 einer Kolbenstange 4o an, die zu einem Kolben 41 gehört, der im Zylinder 42 g geff ihrt ist. - Das Ende 39 der Kolbenstange kann z. B. als Gabelhebel ausgebildet.sein, der um Zapfen greifen kann, die in einer Nut der Hülse 38- geführt sind. Im Zylinder 42 ist weiter eine Feder 43 vorkesehen, die sich zwischen Kolben und eine Zvlinderstirnwand abstützt. Auf die entgegengesetzte Seite des Kolbens kann durch eine Leitung 44 Dampf eintreten, und zwar in dem gezeichneten Falle Dampf aus dem Niederdruckkessel oder einer von diesem Kessel abführenden Leitung.
  • Die Einrichtung nach Abb. 7 kann zunächst durch den Handhebel 14 von Hand bedient werden. Man kann dabei beispielsweise so verfahren, daß man beim Anfahren die Rol. len der Gabelhebel 17 und 26 auf den 2ylindrischen Teil der Hülse 38 nahe etwa der Mitte der Längsbahn jedes Nockens 15 und 16 aufliegen läßt. Dreht man dann mit Hilfe des Handhebels 14 die Reglerwelle 13, so wird je nach der Gestaltung der. Nocken an dieser .Stelle eine bestimmte Öffnung - der beiden Regler stattfinden, und es werden bestimmte Dampfinengen aus den Kesseln entnommen werden. Tritt im Laufe der Fahrt eine unztilässige Erhöhung des Druckes in einem Kessel auf, beispielsweise im Niederdruckkessel (wo sie besonders unerwünscht ist), dann tritt die selbsttätige Veränderung der Verteilung der Dänipfe auf die beiden Kessel in Wirksamkeit. Der steigende Druck des Niederdruckkessels bewirkt eine Verschiebung (les Kolbens -ti gegen die Wirkung der Feder -13, was eine Verschiebung der Hülse 38 in derselben 1\'.iclitutig zur Folge hat. Durch die dadurch veranlaßte Drehunc der Gabelliebel 17 und:!6 wird heim Niederdruckregler 2 eine Ver-rößerun- der öffnun- des Hilfsventils 6 und (Jimit des Hatiptventils, beim Hochdruckre-ler - t Z, , c:ne Verkleinerung der Öffnung des Hilfs-,-ziitils io und darnit eine Verkleinerungder Öffnung des Hauptventils herbeigeführt. Die Dampfentnahnie aus dem Niederdruckl#essel wird also vergrößert, die aus deni flochdtruckkessel verkleinert.
  • Die zur lierbeiführung der Verschiebung der Hülse dienende Steuervorrichtung kann beliebig gestaltet sein. Sie kann beispielsweise, statt nur unter der Einwirkung einer Dampfart zu stehen, unter den Einiluß de., Druckunterschiedes zwischen Hochdruck--und -'\iederdrucli:dal-npf gesetzt werden. In Abb. 9 ist eine solche Vorrichtung angedeutet, bei der auf die eine Seite eines Stuf enk-olbens 45 Hochdruckdampf und auf die andere Seite j.\iederdruckdarnpf wirkt. Veränderungen im Verhältnis der beiden Drücke zueinander führen dann selbsttätig eine andere Verteilung der Dampfentnahme auf die beiden Kessel durch Verstellung der Reiler herbei.
  • Steigt z. B. der Druck im Hochdruckkessel unzulässig, so tritt im Gegensatz zu dem vorhin erwähnten Fall des unzulässigen Steigens des Drucks im '-\',iederdrucld-zessel eine Verschiebung der Hülse 38 nach der anderen Richtung und damit unigekehrt eine Ver-,größerung der Dampfentnahme aus dein klochdruckkessel und eine Verkleinerung der Dampfentnahrne aus dem Niederdruckkessel ein.
  • -Die Änderung der Verteilung kann ferner auch 'von Hand erfol-en. In diesem Falle würde man sowohl die Dreh- wie auch Längsbewegung der Hülse zweckmäßig durch einen Handhebel bewirken.
  • Eine andere Ausführungsform einer Einrichtung zur selbsttätigen Herbeiführung von Änderungen in der Verteilung der gesamten Dampfmenge auf die beiden Dampferzeuger in Verbindung mit einer von Hand zu bedienenden Einrichtung zur Regelung der Leistung der Kraftmaschine und zur Verteilung der Dampfentnahme auf die beiden Dampferzeuger ist in den Abb. io und i i schematisch dargestellt.
  • Die durch Handhebel 14 drehbare Reglerwelle 13 trägt die beiden (hintereinanderlie-,geliden) Nocken 15 und 16. Durch Rollen ig bzw. 19 und Hebel 46 bzw. 47, die bei 48 bzw. 49 gelagert sind, sowie je ein daran anschließendes Gestänge werden die Nockenhübe auf die Hilfsventile 6 bzw. io übertrageii. Das von Hebel 46 zum Hilfsventil 6 des Niederdruckreglers führende Gestänge besteht aus einer bei 5o geführten Stange 51, an deren Ende ein Lenker 52 angreift, der durch einen zweiten Lenker 53 mit einer bei 54 CI-eführten # Sti # nge 55 verbunden ist, an deren anderem Ende der (las Hilfsventil bewegende. bei _#(s gelagerte Hebel 57 angreift. Das zum Hilfsventil in iiihrende Gestänge besteht aus einer bei -#N -eführten Statige59, die-an einem Ende mit Hebel 47 und am anderen Ende mit einem Lenker 6o verbunden ist, der durch einen zweiten Lenker 61 mit einer bei 62 geführten Stange 63 in Verbindung steht, an die der bei 64 gelagerte, das Hilfsventil io bewegende Hebel 65 angreift.
  • Die Lenker 52 und 53 bzw. bo und 61 bilden zwei Knickliebelsysteme, die zur Veränderung der Üffnung der Hilfsventile 6 und io im umgekehrten Sinne dienen können. Die Steuervorrichtung4o bis 43 dient unter der Einwirkung von Änderungen im Druck des durch Leitung44 zuströmenden Niederdruckdampfes zur Herbeiführung dieser -Veränderungen durch folgende Einrichtung.
  • Die Kolbenstange40 ist verlängert und zweckmäßig an mehreren Stellen geführt, z. B. bei 6b, 67 und 68. Hinter der Führung 68 endet die Kolbenstange in einem Gelenkpunkt 69, der mit dem zwischen den beiden Lenkern 6o und 61 liegenden Gelenkpunkt 70 durch eine Stange 71 verbunden ist. Zwischen den Führungen ö6 und 67 trägt die Kolbenstange 4o einen Ansatz 72, Abb. i i, der in einem Gelenkpunkt 73 endigt, -von dem eine Verbindungsstange 74 zu dem die Lenker 52 und 53 verbindenden Gelenkpunkt 75 führt. Wie aus Abb. i i ersichtlich ist, liegt die Stange 74, der Gelenkpunkt 75 und somit das ganze-Gestänge5i bis 55 außerhalb der die Kolbenstange 40 enthaltenden Ebene, die etwa mit der Papierebene der Zeichnung zusaminenfällt.
  • Bei einer infolge des Anwachsens des Drukkes im Niederdruckkessel eintretenden Verschiebung des Kolbens 4, gegen die Federkraft 43 wird, wie aus Abb. io ersichtlich ist, eine Verschiebung der beiden Gelenkpunkte 75 und 70 im Sinne der Pfeilrichtung stattfinden. Dies hat bei dem zum Hilfsventil 6 führenden Gestänge eine Annäherung der beiden inneren Endpunkte der Stangen Si und 55, bei dem zum Hilfsventil io führenden Gestänge eine Vergrößerung der Entfernung zwischen den inneren Endpunkten der Stangen 6o und 61 zur Folge. Daher wird das Hilf sventil 6 und damit' der Regier.2 t> mehr geöffnet, während gleichzeitig das Hilfsventil io und damit der Regler 3 mehr ,#eschlosseil wird. Bei Abnahme des Druckes im 'L\7iederdruck-1,-essel tritt das Umgekehrte ein, d. h. eine Verminderung der Öffnung des Niederdruckreglers 2 und gleichzeitig eine Vergrößerung der öff nung des Hochdruckreglers 3.
  • NTeuerdings ordnet man bei Lokomotiven (las Dampfre-elventil hinter dein Überhitzer an. Bei Zweidrucklokoniotiveri kann man ebenfalls die beiden Regelventile hinter den #"berhitzern anordnen. Die beschriebene Einrichtung kann auch bei einer solchen z\lior(1-n Üng Verwendung finden. Wenn in diesem Falle -der Hochdruckregler neben der Rauchkammer auf der einen Seite des Kessels und der -Niederdruckregler neben der Rauchkammer auf der anderen Seite des Kessels angeordnet sind, kann man die Einrichtung so treffen, daß von der wieder vom Führerstand durch einen Handhebel bewegten Reglerwelle aus eine besondere Steuerwelle beispielsweise rechtwinklig zur Reglerwelle angeordnet wird, auf der die Nocken sitzen. Auch bei dieser Anordnung kann natürlich eine selbsttätige Verstellung der beiden Regler vorgese-Z, hen sein.

Claims (2)

  1. TATENT#ANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Regelung des Betriebes von Dampferzeugungsanlagen, insbesondere bei Lokomotiven, die in mehreren Dampferzeugern Dampf von verschiedenen Drücken- erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfentnahmeorgane (Regler) der Dampferzeuger durch eine allen Dampfentnahmeorganen gemeinsame . Verstellungsvorrichtung (Hebel, Steuerkolben o. dgl.) verstellbar sind. .
  2. 2. Einrichtung zur selbsttätigen Regelung des Betriebes von Dampferzeugungsanlagen, - insbesondere bei Lokomotiven, .die in mehreren Dampferzeugern Dampf ..von verschiedenen Drücken. erzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die Dampfentnahmeorgane (Regler) durch eine allen gemeinsame Verstellungsvorrichtung (z. B. Steuerkolben) verstellbar sind, die durch die Druckänderungen in einem der Dampferzeuger - oder- durch- Änderungen Dirn Verhältnis der Drücke zweier Dampf--erzeuger zueinander beeinflußt wird. 3. - Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen Handhebel o.dgl., der außer der die selbsttätige Verstellung der Dampfentnahmeorgane bewirkenden Vorrichtung eine Verstellung der Dampfentnahmeorgane von Hand gestattet. 4. Einrichtung nach Anspruch i für Zweidrucklokomotiven, gekennzeichnet durch eine Reglerwelle (13), die bei Dre--hung durch einen im Führerstand befindlichen Handhebel (14) die Verstellung der beiden Regler (2, 3) mit Hilfe zweier Nocken o. dgl. (15, 16) herbeiführt. 5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die. von Hand erfolgende Einwirkung der beiden Nocken (15, 16) auf die Regler (2, 3) von einem beispielsweise durch die Änderungen des Drucks im Niederdruckdampferzeuger bewegten Steuerkolben o.Agl. (41) selbsttätig beeinflußt wird. - 6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer längs der Reglerwelle (13) durch den Steuerkolben (41) verschiebbaren Hülse o. dgl. (38) '.,\ocken (15, 16) angeordnet sind, deren an den Nockengrundkreis angelegte Nockenform in der Längsrichtung der Hülse sich ändert, bis sie in den Grundkreis übergeht, d. h. Nocken, die sowohl bei einer Drehung als auch bei einer Längsverschiebung der Hülse die Ventilhübe verändern. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubkurven der Nocken (15, 16) so gestaltet sind, daß bei Längsverschiebung der Hülse (38) einer Vergrößerung der öffnung des Hochdruckreglers eine Verkleinerung der öffnung des Niederdruckreglers entspricht und umgekehr.t. 8. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (15, 16) auf ein Gestänge wirken, in das zwischen Nocken und Regler-der Steuerkolben (41) derart eingreift, daß eine Verstellung der Regler im Sinne des Anspruchs 7 erfolgt. g. Einrichtung nach Anspruch 8,. dadurch gekennzeichnet, daß in jedes die Bewegung der Nocken auf die Regler übertragende Gestänge verstellbare, z. B. aus Lenkern (52, 53 bzw. 6o, 61) bestehende Glieder eingeschaltet sind, auf die der Steuerkolben (41) gemeinsam derart einwirkt, daß die Verstellung bei dem einen die Wirkung einer Vergrößerung der öffnung des Niederdruckreglers, die Verstellung bei dem andern die Wirkung einer Verkleinerung der öffnung des Hochdruckregiers hervorruft und uinge-ZD kehrt. io. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Nocken (15, 16) auf der Reglerwelle (13) zwecks Nachregulierung gegeneinander verstellbar sind.
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