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DE426883C - Bohrerstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents

Bohrerstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

Info

Publication number
DE426883C
DE426883C DEF57478D DEF0057478D DE426883C DE 426883 C DE426883 C DE 426883C DE F57478 D DEF57478 D DE F57478D DE F0057478 D DEF0057478 D DE F0057478D DE 426883 C DE426883 C DE 426883C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
block
protective cap
end cap
fork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF57478D
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Seligmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BRUEDER FUCHS FA
Original Assignee
BRUEDER FUCHS FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BRUEDER FUCHS FA filed Critical BRUEDER FUCHS FA
Priority to DEF57478D priority Critical patent/DE426883C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE426883C publication Critical patent/DE426883C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C3/00Dental tools or instruments
    • A61C3/04Supports for holding tooth drills in order of use

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Oral & Maxillofacial Surgery (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Dental Tools And Instruments Or Auxiliary Dental Instruments (AREA)

Description

  • Bohrerständer"_insbesondere für zahnärztliche Zwecke. Die bisher bekannten Bohrerständer für zahnärztliche Zwecke bestehen meist aus einem die verschiedenen Bohrer aufnehmenden festen Block, der auf einem Untersatz drehbar gelagert und durch einen abnehmbaren Schutzdeckel verschlossen ist. Als Nachteil wurde bei diesen Bohrerständern empfunden, daß das Abheben des Deckels oft zu einem unbeabsichtigten Herausziehen von Bohrern und auch zu Handverletzungen führte, sobald der Deckel nicht mit genügender Vorsicht abgehoben wurde oder aber auf seinem Untersatz klemmte. Auch lag ein Übelstand dieser bekannten Bohrerständer darin, daß der Deckel leicht durch Abfallen beschädigt wurde oder gar in Verlust geriet.
  • Bei Bohrerständern, die an einem scherenartig ausziehbaren Wandarm angebracht sind, hat man nun zwar auch schon vorgeschlagen, als Abschlußdeckel eine überschlagbare halbkugelförmige Kappe zu benutzen, die ständig am Bohrerständer verbleibt und bei Gebrauch desselben nur he-abzuklappen ist. Ein Nachteil dieser Art von Bohrerständern liegt nun aber darin, daß sie zuviel Platz in Anspruch nehmen und in bezug auf die Einfachheit des Gerätes zu teuer in der Anschaffung sind. Dazu kommt, daß der sich unter dem Halteblock hinweg erstreckende, diesen tragende Wandarm keine volle Umklappung der Abschlußkappe zuläßt, so daß ein vollkommen ungehindertes Freilegen des Halteblockes im Gebrauchszustand nicht erzielt werden kann.
  • Bei dem die Erfindung bildenden Bohrerständer werden diese den bekannten Bohrerständern anhaftenden Nachteile vermieden, und zwar findet zu diesem Zweck eine am Fuß des Ständers drehbar gelagerte, halbringförmige Gabel Anwendung, die sowohl einen die Bohrer aufnehmenden Halteblock als auch eine um letzteren herumschlagbare, halbkugelförmige Kappe konzentrisch umschließt. In der drehbaren Gestengabel ist hierbei der Halteblock aufgehängt und die Schutzkappe drehbar gelagert, und zwar zweckmäßig mittels einer die beiden Gabelenden verbindenden, durch den Halteblock und auch die Schutzkappe hindurchgeführten Lagerstange.
  • Der neue Bohrerständer besitzt bei einfacher Ausbildung und geringem Raumbedarf eine sehr große Handlichkeit, die einesteils durch die ballartige oder auch globusartige Gestalt des Bohrerständers und anderseits dadurch bedingt ist, daß mit einer einzigen Handbewegung sowohl die Gestellgabel nebst Halteblock und Abschlußkappe um den Fuß gedreht als auch gleichzeitig die Abschlußkappe entweder aufwärts oder abwärts geklappt werden kann. Die Abschlußkappe schließt hierbei in niedergeklappter Stellung den Halteblock vollkommen ein, ohne irgendwie störend über den Rand des letzteren hervorzutreten. Bei hochgeklappter Abschlußkappe verhindert diese dagegen, was vornehmlich für den Versand von Vorteil ist, ein Herausfallen der Bohrer oder sonstigen in den Halteblock eingesetzten Instrumente.
  • Auf der Zeichnung ist der neue Bohrerständer beispielsweise in einer Ausführungsform durch Abb. i im senkrechten Schnitt @ und durch Abb.2 in Seitenansicht dargestellt.
  • @Abb. 3 zeigt eine etwas andere Lagerung der Teile.
  • Im Fuß a ist eine halbringförmige Gestellgabel b mittels des senkrechten Zapfens c drehbar gelagert. Die oberen Gabelenden sind durch eine Lagerstange d miteinander verbunden, die quer durch den annähernd halbkugelförmigen Halteblock e und eine ebenfalls halbkugelförmige Abschlußkappe f hindurchgeführt ist. Der zweckmäßig aus Holz bestehende Halteblock e ist an seiner stark gewölbten unteren Fläche mit einem Metallblech e' bekleidet und an seiner flach gewölbten oberen Fläche mit einer größeren Anzahl von zweckmäßig ringförmig angeordneten Vertiefungen zum Einsetzen von Bohrern g, Fräsern oder anderen Instrumenten versehen. Die Lagerstange d ist durch den Halteblock e mit etwas Spiel hindurchgeführt und im Bereich der Abschlußkappe f mit Vierkantstellen h versehen, so daß bei Drehung der Lagerstange mittels der auf ihren beiden Enden aufgesetzten Kordelschrauben i nur die Abschlußkappe f mitgenommen und je nach der Drehrichtung entweder hoch- oder niedergeklappt wird. Im niedergeklappten Zustand umschließt die Kappe f, wie in Abb. i mit vollen Linien gezeigt ist, den unte: en stark gerundeten Teil des Halteblockes, ohne die Herausnahma von Bohrern im geringsten zu behindern. Im hochgeklappten Zustand überdeckt dagegen die Kappe f die Bohrer und ergänzt den unteren Teil des Halteblockes, wie aus Abb. 2 ersichtlich, zu einer Kugel. Soll der Block verdreht werden, um einen anderen Bohrer oder ein anderes Instrument in den Arbeitsbereich zu bringen, so wird die Gestengabel b samt der in ihr gelagerten Abschlußkappe f und dem Halteblock e um den Zapfen c gedreht, was sich sowohl durch seitlichen Druck auf die Kordelschrauben i als auch durch Drehung des zentral zu den Bohrern g im Block e eingeschraubten Knopfes k bewirken läßt. Die Verdrehung aller Teile um den Zapfen c wie auch die Hoch- oder Niederklappung der Abschlußkappe läßt sich, wie ohne weiteres ersichtlich, leicht durch einen einzigen Handgriff bewirken, da es nur notwendig ist, während der Verdrehung der Gestellgabel gleichzeitig die Kordelschrauben i zu drehen.
  • Um die Abschlußkappe sowohl in der hochgeklappten wie auch niedergeklappten Stellung selbsttätig zu sperren, können gegebenenfalls, wie in Abb. 2 gezeigt, im Halteblock kleine federnde Sperrstifte l eingesetzt sein, die in eine Kerbung in der Abschlußkappe selbsttätig einschnappen, sobald diese entweder die hochgeklappte oder niedergeklappte Stellung einnimmt.
  • Da die Abschlußkappe f auch ohne Betiutzung der seitlichen Kordelschrauben i auf-und niederklappbar ist, so können die Kordelschrauben i gegebenenfalls auch fortfallen. In diesem Falle wird die Lagerstange d zweckmäßig, wie in Abb. 3 gezeigt, mittels Vierkantstellen n in der Haltegabel b festgelegt und die Kappe f mit etwas Spiel auf der Lagerstange aufgesetzt, so daß sie leicht um diese herumgeschlagen werden kann.
  • Der Zapfen c des Bohrerständers kann statt auf einem festen aufsetzbaren Fuß auch an einem drehbaren Ständer oder Arm, beispielsweise an einem um einen Operationstisch drehbaren Stützarm, gelagert werden. Der Lagerstift c wird in diesem Fall zweckmäßig in eine Lagerbüchse des drehbaren Armes eingesetzt. An Stelle der Lagerstange d können auch kurze, nur etwas seitlich in den Halteblock e eintretende Stifte treten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE: i. Bohrerständer, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, mit kreisrundem Halteblock für die Bohrer und einer üliErschlagbaren, halbkugelförmigen Schutzkappe, gekennzeichnet durch eine den Halteblock (e) und die Schutzkappe (f) konzentrisch umfa#-sende, am Fuß (a) des Ständers drehbar gelagerte, halbringförmige Gestellgabel (b), in der der Halteblock (e) aufgehängt und die Schutzkappe (f) drehbar gelagert ist. z. Bohrerständer nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine die beiden Gabelenden verbindende, durch den Halteblock (e) und auch die Schutzkappe (f) hindurchgeführte Lagerstange (d).
DEF57478D 1924-12-06 1924-12-06 Bohrerstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke Expired DE426883C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF57478D DE426883C (de) 1924-12-06 1924-12-06 Bohrerstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

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DEF57478D DE426883C (de) 1924-12-06 1924-12-06 Bohrerstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE426883C true DE426883C (de) 1926-03-18

Family

ID=7108283

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF57478D Expired DE426883C (de) 1924-12-06 1924-12-06 Bohrerstaender, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke

Country Status (1)

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DE (1) DE426883C (de)

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