DE426889C - Windwerksantrieb - Google Patents
WindwerksantriebInfo
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- DE426889C DE426889C DER56805D DER0056805D DE426889C DE 426889 C DE426889 C DE 426889C DE R56805 D DER56805 D DE R56805D DE R0056805 D DER0056805 D DE R0056805D DE 426889 C DE426889 C DE 426889C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
- B66D1/26—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans having several drums or barrels
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
- B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
- B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
- B66D2700/0125—Motor operated winches
- B66D2700/0166—Winches with multiple drums or with drums with multiple parts of different diameter
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Jib Cranes (AREA)
Description
4^6889
Die Erfindung betrifft einen Antrieb für das
Hub- und Auslegerwindwerk eines Kranes und bezweckt, eine äußerst einfache und gedrungene
Einrichtung zum Antreiben der genannten beiden Werke zu schaffen.
Es sind Antriebe für Kräne bekannt, bei welchen die Antriebskupplungsglieder für das
Hubwerk und das Auslegerwerk von einer gemeinsamen Antriebswelle getragen werden und
ίο bei welchen die beiden angetriebenen Kupplungs-
und Bremsglieder für das Hub- und Auslegerwerk gleichachsial mit der Antriebswelle
angeordnet sind.
Gemäß der Erfindung ist der Antrieb so eingerichtet, daß der Eingriff und die Lösung
jeder der beiden Antriebskupplungen durch Bewegung des entsprechenden antreibenden
Kupplungsgliedes in der Achsenrichtung erreicht wird, während die Lösung und das Anziehen
der Bremse durch die Bewegung des angetriebenen Kupplungsgliedes in der Achsenrichtung
erfolgt und die zur Lösung der Bremse erforderliche Bewegung des angetriebenen Gliedes durch einen auf das antreibende
Glied ausgeübten Druck veranlaßt wird. Die Verschiebung der antreibenden Kupplungsglieder wird in an sich bekannter
Weise bewirkt durch drehbare, auf der Antriebswelle angeordnete Handhebel, deren seitliehe
Schraubenflächen durch auf die antreibenden Kupplungsglieder wirkende Federn gegen unbewegliche, die Antriebswelle umgebende
Schraubenflächen gedruckt werden. Die Antriebswelle wird durch ein etwa in der
Mitte zwischen ihren beiden Enden auf ihr befestigtes Rad, das vorzugsweise als Schneckenrad
ausgebildet ist, vermittels eines Motors in Umdrehung versetzt. Die das Schneckenrad
antreibende Schnecke sitzt unterhalb des Schneckenrades auf einer unmittelbar von dem
Motor angetriebenen, senkrecht zur Kranwelle verlaufenden Welle,
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt durch das Getriebe eines Kranhub- und Auslegerwindwerkes,
Abb. 2 ist ein Grundriß in verkleinertem Maßstabe.
In den Anordnungen nach den Abb. ι und 2 ist ein antreibendes Glied, bestehend
aus einem auf der Hülse A aufgekeilten Schneckenrad Al, auf einer Achse B drehbar
gelagert, deren Enden in Lagerarmen C befestigt sind. Das Schneckenrad A1 steht mit
einer Schnecke D in Eingriff, die durch einen Elektromotor in Drehung versetzt wird. Der
Elektromotor ist mit dem Gehäuse C2 verbunden, in welchem der Schneckenantrieb sowie
die Kupplungs- und Bremsglieder eingeschlossen sind.
In dem Gehäuse C2 befinden sich senkrechte Trennwände C3, die mit dem übrigen Gehäuse
zusammengegossen werden können und Bohrungen haben, in denen die Hülset gelagert
ist. An die senkrechten Trennwände C3 schließen sich mit Kurvenflächen E versehene
Ringkörper C5 an, die mit Spiel auf der treibenden Hülset, sitzen. Die KurvenflächenE
sind von Lagerringen E1 umgeben, in denen drehbare, ebenfalls mit Kurvenflächen versehene
Knaggen F gelagert sind. Die Kurvenflächen der drehbaren Knaggen arbeiten mit
den feststehenden Kurvenflächen E in der Weise zusammen, daß, wenn die Hebel F1 der
drehbaren Knaggen, die durch Schlitze C4 in dem oberen Teil des Gehäuses Cz hindurchragen,
senkrecht zur Achse B bewegt werden, eine Verschiebung der beweglichen Knaggen F
in der Achsenrichtung stattfindet.
An jedem der beiden Enden der antreibenden Hülse A befindet sich ein Reibungs-Kupplungsglied G mit einer Kegelmantelfläche. Jedes
dieser Glieder G ist mit der Hülse A in Richtung der Achse verschiebbar, aber undrehbar
verbunden. Eine Feder G1 ist bestrebt, jedes Kupplungsglied G in der Richtung nach dem
Schneckenrad A x zu verschieben. Durch Verdrehung
der Knaggen F mittels der zugehörigen Hebel F1 kann in bereits beschriebener Weise
dem betreffenden Kupplungsglied eine Verschiebung entgegen der Federwirkung erteilt
ίο werden.
Nahe jedem Ende der Achse B befindet sich ein angetriebenes Glied, welches auf der Achse B
sowohl drehbar wie in Richtung der Achse verschiebbar gelagert ist. Das eine angetriebene
Glied H trägt ein Ritzel H1, das mit dem Triebrad der Hubtrommel H2 kämmt. Das
andere angetriebene Glied / ist mit einem Ritzel J1 verbunden, welches mit dem Triebrad
der Steuer- oder Auslegertrommel /2
so kämmt. Die genannten beiden angetriebenen Glieder sind einander ähnlich und werden
durch Spiralfedern H3, J3 ständig in der Richtung nach dem antreibenden Schneckenrad A1
gedrängt.
Die angetriebenen Glieder tragen je ein Kupplungs- und ein Bremsglied, von denen
die Kupplungsglieder JET4, /* eine Innenkegelfläche
besitzen, welche das entsprechende antreibende Kupplungsglied G aufnimmt, während
die Bremsglieder Hs, J5 Außenkegelflächen besitzen,
die mit an dem Gehäuse C2 befestigten Bremsgliedern K, K1 in Eingriff gelangen
können.
Kupplungs- und Bremsflächen sind so angeordnet, daß, wenn die Kupplungsglieder in
Eingriff gebracht werden, die Bremsglieder gelöst werden und umgekehrt.
In Abb. ι ist die Ausleger- oder Steuertrommel /2 in der gebremsten Stellung gezeigt,
indem die Bremsfläche /5 des angetriebenen Gliedes / unter Wirkung der Feder /3 mit
dem ruhenden Bremskegel K1 in Eingriff gebracht und das entsprechende Kupplungsglied G aus dem Eingriff mit der Innenkegel-
fläche /4 des Kupplungsgliedes / durch die Kupplungsfeder G1 gelöst ist.
Anderseits ist das angetriebene Glied H in der Stellung gezeigt, in welche es durch Drehung
des Knaggens F unter Spannung der Feder H3 j
bewegt worden ist. In dieser Stellung ist die } Kupplungskegelfläche H1 mit dem. Kupplungsteil
G in Eingriff, während die Bremsfläche H5 von dem ruhenden Bremskegel K entfernt ist,
so daß die Hebetrommel Hz gedreht wird.
Die Ritzel H1, J1 kämmen dauernd mit den
Zahnrädern der zugehörigen Trommeln, und wenn die Knaggenhebel F1 bewegt werden, um
die Kupplungsglieder H1, /4 in Eingriff zu
bringen, werden die Kupplungen mit zunehmender Kraft eingerückt, während der Bremsdruck an den Bremsflächen H5, /B in
dem gleichen Maße vermindert wird. Werden die Knaggenhebel im umgekehrten Sinne bewegt,
so erfolgt die Bremsung der angetriebenen Glieder H, J mit einem Bremsdruck, der in
demselben Maße zunimmt, wie der Kupplungsdruck abnimmt.
Zur Verstellung des Auslegers kann anstatt einer Trommel eine andere Einrichtung, z. B.
eine mit Gewinde versehene Welle benutzt werden, die durch die beschriebene Kupplungsund
Bremsvorrichtung gesteuert wird.
Claims (3)
1. Antrieb für das Hubwerk und das Auslegerwindwerk eines Kranes, bei welchem
die Antriebskupplungsglieder für das Hubwerk und das Auslegerwerk von einer gemeinsamen
Antriebswelle getragen werden und bei welchem die beiden angetriebenen Kupplungs- und Bremsglieder für das
Hub- und Auslegerwerk gleichachsig mit der Antriebswelle angeordnet sind, dadurch
gekennzeichnet, daß der Eingriff und die Lösung jeder der beiden Antriebskupplungen
durch achsiale Bewegung des entsprechenden antreibenden Kupplungsgliedes (G) erreicht wird, während die
Lösung und das Anziehen der Bremse durch die Bewegung, des angetriebenen
Kupplungsgliedes (/, H) in der Achsenrichtung erfolgt, die in der einen Richtung
(Lösen der Bremse) durch die zur Herbeiführung der Kupplung erforderliche Ver-Schiebung
des antreibenden Kupplungsgliedes (G), in der anderen Richtung (Anziehen der Bremse) bei der Lösung der
Kupplung durch eine auf den angetriebenen Kupplungsteil wirkende Feder verursacht
wird.
2. Antrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebung der
Antriebskupplungsglieder (G) bewirkt wird einerseits durch auf der Antriebswelle (A)
drehbar angeordnete Handhebel (F1), die sich mit seitlich an ihrer Nabe angeordneten
Schraubenflächen (E) gegen feste, die Antriebswelle (A) umgebende Schraubenflächen
legen, anderseits durch auf die antreibenden Kupplungsglieder einwirkende Federn (G1).
3. Antrieb nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrad
für die Antriebswelle (.4) zwischen den beiden Kupplungen angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER56805D DE426889C (de) | Windwerksantrieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER56805D DE426889C (de) | Windwerksantrieb |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426889C true DE426889C (de) | 1926-03-19 |
Family
ID=7410351
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER56805D Expired DE426889C (de) | Windwerksantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426889C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20040176734A1 (en) * | 2003-03-04 | 2004-09-09 | Rasmussen Shelley R. | Perimeter embossing in an absorbent article |
-
0
- DE DER56805D patent/DE426889C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20040176734A1 (en) * | 2003-03-04 | 2004-09-09 | Rasmussen Shelley R. | Perimeter embossing in an absorbent article |
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