DE426775C - Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen - Google Patents
Schlepper mit hin und her gehenden SchleppdaumenInfo
- Publication number
- DE426775C DE426775C DEM88417D DEM0088417D DE426775C DE 426775 C DE426775 C DE 426775C DE M88417 D DEM88417 D DE M88417D DE M0088417 D DEM0088417 D DE M0088417D DE 426775 C DE426775 C DE 426775C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- towing
- tow
- tractor
- stick
- movement
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 title claims description 7
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 2
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B39/00—Arrangements for moving, supporting, or positioning work, or controlling its movement, combined with or arranged in, or specially adapted for use in connection with, metal-rolling mills
- B21B39/004—Transverse moving
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Road Paving Machines (AREA)
Description
- Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen In Walzwerken sind mechanische Schlepper in Gebrauch, welche z. B. den auszuwalzenden Block oder Knüppel von einem Anwärmofen aus zu einem Rollgang oder von einem Rollgang zum anderen verschieben. Der Schlepper wird durch Seilzug o. dgl. bewegt. Wenn nun die zu schleppenden Blöcke oder Knüppel gegen ein Bewegungshindernis stoßen, z. B. gegen eine vorstehende Plattenkante, so wird der in ziemlich schneller Fortbewegung befindlicheKnüppel plötzlich in seinerBewegung gehemmt mit der Folge, daß häufig die Seile reißen und dadurch der ganze Betrieb eine recht empfindliche Unterbrechuilg erfährt.
- Die vorliegende Erfindung vermeidet solche Störungen, indem sie die Arbeitsfläche des Schleppdaumens so schräg stellt, daß bei Eintritt eines Bewegungshindernisses der Knüppel auf diese schräge Bahn hinaufgleitet, also über das Bewegungshindernis hinweggehoben wird.
- In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt in einem Längsschnitt die allgemeine Anlage einer bekannten Schleppeinrichtung; Abb. 2 gibt in größerem Maßstabe den neuen Schlepper mit einem Teil seiner Bahn wieder. Abb. 3 stellt eine andere Ausführungsforin des Schleppers in seiner Tätigkeit dar. Gemäß Abb. r besitzt der Schleppwagen a Schleppdaumen b, welche in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles ausweichen können, in entgegengesetzter Richtung dagegen über die gezeichnete senkrechte Stellung nicht hinausschlagen können. Der Schleppwagen wird durch ein Seil c von dem Antrieb d in geeigneten Führungen hin und her geschoben. Der zu verschiebende Knüppel fliegt auf dem Plattenbelag g auf. Er mag durch Rollen h von dem Wärmofen her zu dem Belag g gebracht worden sein und wird durch Schlepper nach dem Rollgang i verschoben. Darauf kehrt die Bewegung des Seiles um und führt den Schleppwagen hinter den Rollgang lt zurück, so daß er bei Umkehr seiner Bewegung einen inzwischen leerangerollten anderen Knüppel wieder zu dem Rollgang i verschieben kann. Die Teile des Plattenbelages g passen nun häufig nicht so zusammen, daß der Knüppel ungehindert von der einen Platte auf die andere gelangen lkönnte. Es kann z. B. sein, daß die Kante gi einer Platte über die Oberfläche der Nachbarplatte vorsteht. Die Folge wird sein, daß der Knüppel gegen diese vorstehende Kante stößt und das Schleppseil mit seinem Antrieb erhebliche Stöße aufnehmen muß, die zu den erwähnten Zerstörungen führen können.
- Die Erfindung hilft dein dadurch ab, daß der Schlepper den Transport des Knüppels nicht durch eine Fläche bewirkt, welche senkrecht zu der Schleppbahn steht, sondern welche dazu in der aus Abb.2 ersichtlichen Weise schräg liegt (Fläche a1). Wenn nun der Knüppel f beim Schleppen gegen die vorstehende Kante g1 des Plattenbelages stößt, wird der Schleppwagen nicht gehemmt, er wird sich vielmehr weiterbewegen, indem er den Knüppel nach oben drückt, also über die vorstehende Kante g1 hinweghebt. Der Stoß auf den Wagen und auf die Schleppvorrichtung ist dabei so gemildert, daß er praktisch ohne Bedeutung ist.
- In Abb. 3 ist eine Einrichtung gezeichnet, um den Knüppel überhaupt von dem Plattenbelag abzuheben. Sie besteht darin, daß die schräge Schleppfläche a1 des Schleppers in eine wagerechte Fläche a2 übergeht und an diese sich wieder eine schräge Fläche aa anschließt, daß ferner die erste Platte des Belages g eine vorspringende Leiste g2 oder mehrere schmale solcher Vorsprünge besitzt, deren Oberkante etwas höher wie die Fläche a2 liegt. Am Schlusse des Plattenbelages sind in der gezeichneten Weise ausweichende Anschläge k angeordnet, welche nach der Gegenseite über die senkrechte Stellung hinaus sich nicht bewegen können.
- Soll nun ein auf dem Rollgang h herangebrachter Knüppel f nach dem Rollgang i verschoben werden, so wird der Knüppel f an dem Anschlag g2 in seiner Vorwärtsbewegung aufgehalten, dadurch infolge der Weiterbewegung des Schleppwagens auf die Fläche a1 gehoben, an deren oberem Ende er auf die wagerechte Fläche a2 übertritt. Da die Oberkante der Leiste g2 höher liegt als die Fläche a2 des Schleppers, so wird der Knüppel bei der Weiterbewegung des Schleppers der Fläche a2 entlang und auf die Fläche a3 so weit aufgeschoben, bis er über die Oberkante der Leiste g2 hinweggleitet. Es kann sein, daß der Knüppel f nach dem Hinw egschieben über die Leisten g2 auf der Fläche a3 liegenbleibt oder auf die Fläche a2 zurückgleitet. Auf jeden Fall wird er von dem Schlepper und nicht von dem Plattenbelag getragen, und wird also viel leichter gefördert werden können, als wenn er auf dem unebenen Plattenbelag verschoben wird.
- An dem Ende des Plattenbelages ankommend, wird der Knüppel die Anschläge k so verstellen, daß er über dieselben hinweggleitet. Sobald er, wie in Abb. 3 rechts gezeichnet, aus dem Bereich der Anschläge gelangt ist, werden sich diese wieder hochstellen. Wird nunmehr die Bewegung des Schleppwagens umgekehrt, .so stößt der Knüppel gegen die in dieser Richtung nicht ausweichenden Anschläge k, wodurch er von dem Schleppwagen abgeschoben wird und auf den Rollgang i fällt, welcher ihn zu seiner Verwendungsstelle befördert.
- Wenn man die Neigung der Fläche a1 gegen die wagerechte Ebene so wählt, daß sie unterhalb des Reibungswinkels des Knüppels auf den ersteren liegt, so ist der übertritt des Knüppels von der Fläche a" zur Fläche a2 auch nicht erforderlich. Es genügt also dann die Fläche a1 allein, wenn sie so lang ist; daß sie den Knüppel auf die erforderliche Höhe heben kann; doch kann der Übertritt auf eine mehr oder weniger wagerechte Tragfläche erwünscht sein, wenn mit starken Erschütterungen - zu rechnen ist, welche den Knüppel veranlassen könnten, auf den Flächen a1 wieder herabzugleiten.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer ungehinderten Schleppbewegung die eigentlichen Arbeitsflächen des Schleppdaumens in bezug auf die Schleppbahn schräg angeordnet sind.
- 2. Schlepper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an die schräge Aufnahmefläche (a1) eine ganz oder nahezu wagerechte Tragfläche (a2) sich anschließt.
- 3. Schlepper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß an die wagerechte Tragfläche (a2) eine zweite schräge Fläche (a3) sich anschließt, und daß der Schleppdaumen mit einem vor die Schleppbahn angebauten, zweckmäßig die Fläche (a2) überragenden Anschlag (g=) zusammenarbeitet. q..
- Schlepper nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Neigung der schrägen Fläche (a1) gegen die wagerecht liegende Schleppbahn so bestimmt ist, daß die Schleppfläche gleichzeitig als Tragfläche dient.
- 5. Schlepper nach den Ansprüchen i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß am Ende des Schleppweges ein Abwerfen (K) angeordnet ist, der unter dem Bewegungsdruck des geschleppten Gutes ausweicht, sich danach selbsttätig aufrichtet und bei entgegengesetzter Bewegung des Schleppers das geschleppte Gut abstreift.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88417D DE426775C (de) | 1925-02-15 | 1925-02-15 | Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM88417D DE426775C (de) | 1925-02-15 | 1925-02-15 | Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426775C true DE426775C (de) | 1926-03-17 |
Family
ID=7321010
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM88417D Expired DE426775C (de) | 1925-02-15 | 1925-02-15 | Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426775C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027165B (de) * | 1954-11-29 | 1958-04-03 | Schloemann Ag | Vorrichtung zum Ausrichten des Walzgutes auf und zur UEbergabe desselben von einem Rost an einen Rollgang |
| DE1158900B (de) * | 1958-08-16 | 1963-12-05 | Wilhelm Schlueter Schleifmasch | Vorrichtung zum Heranholen von Knueppeln an Werkzeugmaschinen |
-
1925
- 1925-02-15 DE DEM88417D patent/DE426775C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1027165B (de) * | 1954-11-29 | 1958-04-03 | Schloemann Ag | Vorrichtung zum Ausrichten des Walzgutes auf und zur UEbergabe desselben von einem Rost an einen Rollgang |
| DE1158900B (de) * | 1958-08-16 | 1963-12-05 | Wilhelm Schlueter Schleifmasch | Vorrichtung zum Heranholen von Knueppeln an Werkzeugmaschinen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2648340C2 (de) | Fördergerät | |
| DE426775C (de) | Schlepper mit hin und her gehenden Schleppdaumen | |
| DE2654475A1 (de) | Rechenanlage | |
| DE2133746A1 (de) | Einrichtung zur Querausschwmgung und Abschaltung eines Ablegetisches, insbeson dere von Mähdreschern | |
| DE911244C (de) | Heb- und senkbarer Daumen bei einer Schlepperanlage | |
| DE2601667A1 (de) | Gabelhochhubwagen | |
| DE3033533A1 (de) | Streuer fuer stalldung u.ae. massen | |
| DE837685C (de) | Schlepper fuer Walzgut mit seilgesteuertem Schleppdaumen | |
| DE935242C (de) | Fuer den Quertransport von Walzgut geeignete Foerdereinrichtung | |
| DE847737C (de) | Vorrichtung zum Hinterfassen und Abschleppen von Walzgut aus einer Walzgutanhaeufung auf dem Schlepprost mittels Daumenschleppern | |
| AT204316B (de) | Stalldüngerstreuwagen | |
| DE496628C (de) | Verlademaschine fuer Massengut | |
| DE1634844A1 (de) | Fuer Schuerfkuebelfahrzeuge bestimmter Elevator | |
| DE2851777A1 (de) | Selbstfahrende erntemaschine, insbesondere selbstfahrender maehdrescher | |
| DE261764C (de) | ||
| DE149451C (de) | ||
| DE613106C (de) | Vorrichtung zum Abnehmen und Wegfuehren von Stueckguetern von einem Foerderer | |
| DE857752C (de) | Aufschleppe fuer Wasserfahrzeuge | |
| DE1272262B (de) | Schleppvorrichtung fuer das Ablegen von Walzgut | |
| AT243688B (de) | Vorrichtung zum Entladen von Fahrzeugen, insbesondere von Fahrzeugen mit Zuckerrüben auf einen Förderer | |
| DE2708563C2 (de) | Tragvorrichtung | |
| AT349325B (de) | Mit einem ladekran versehenes lastkraftfahrzeug | |
| AT215355B (de) | Aufzugartige Vorrichtung zum Beladen von Kraftfahrzeugen | |
| DE417613C (de) | Schleppvorrichtung an Walzwerksrollgaengen | |
| DE3023493A1 (de) | Schlepperwagen zum quertransport von walzgut in beiden richtungen |