DE426768C - Strangpresse zur Herstellung von Metallstreifen - Google Patents
Strangpresse zur Herstellung von MetallstreifenInfo
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- DE426768C DE426768C DEH89668D DEH0089668D DE426768C DE 426768 C DE426768 C DE 426768C DE H89668 D DEH89668 D DE H89668D DE H0089668 D DEH0089668 D DE H0089668D DE 426768 C DE426768 C DE 426768C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C23/00—Extruding metal; Impact extrusion
- B21C23/02—Making uncoated products
- B21C23/04—Making uncoated products by direct extrusion
- B21C23/06—Making sheets
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C23/00—Extruding metal; Impact extrusion
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- B21C—MANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
- B21C35/00—Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
- B21C35/02—Removing or drawing-off work
- B21C35/023—Work treatment directly following extrusion, e.g. further deformation or surface treatment
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Strangpresse zur Herstellung von Metallstreifen. Es sind Strangpressen zur Herstellung von Metallstreifen bekannt, bei denen das Preß. gut durch eine Öffnung gepreßt wird, die durch die Wand des Preßzylindvrs und den in den hohlen Preßstempel angeordneten Dorn gebildet ist. Bei diesen Pressen kann der Vorteil, den sie an sich haben, nämlich breite Metallstreifen bei geringem Kraftaufwand herzustellen, nicht voll ausgenutzt werden, da die Öffnung für den Durchgang des Preßgnites von dem Durchmesser des Dornes abhängig ist, der mit Rücksicht auf seine Anordnung im hohlen Preßstempel ein gewisses Maß nicht überschreiten kann.
- Bei anderen Pressen, die so gebaut sind, daß das Preßgut durch einen Zwischenraum gepreßt wird, der durch den inneren Umfang eines hohlen Preßstempels und den äußeren Umfang eines in den Preßzylinder eingesetzten Kernes gebildet ist, ist es - zwar möglich, Streifen von größerer Breite zu pressen. Solche Pressen können aber nur zum Pressen von sehr weichem Werkstoff, wie z. B. Blei, benutzt werden, weil der hohle Preßstempel für den hohen Flächendruck, dem er beim Auspressen von harten Metallen, wie Messing und Kupfer, ausgesetzt werden würde, nicht stark genug ist.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine geschützte Strangpresse solcher Art, bei welcher das Preßgut durch eine ringförmige Öffnung, die durch den vollen Preßstempel und die Innenwandung des Preßzylinders gebildet ist, in Form eines geschlitzten Rohres ausgepreßt wird. Das --"Zeue besteht darin, daß die Vorrichtung zum Aufbiegen des Rohres zum Streifen als Abstützung des Preßstempels gegen den Endhohn ausgebildet ist, durch den auch der Streifen hindurchgeht.
- In den Abbildungen der Zeichnung ist a der zur Aufnahme des Rohblockes dienende Preßzylinder, b der Preßstempel, c die Preßscheibe und d der zum Verschließen des Preßzylinders a dienende Verschlußschieber. Der Durchmesser des Preßstempels ist am ganzen Umfang kleiner als die Bohrung des Preßzylinders, so daß zwischen dieser und dem äußeren Umfang des Preßstempels ein Ringarm für den Durchgang des Preßgutes entsteht. In den Preßstempel und in die Preßscheibe wird eine messerartige, beliebig breite Leiste feingelegt, die die Bildung eines geschlossenen Rohres verhindert. Diese Leiste kann auch mit dem Stempel aus einem Stück bestehen. Zwischen dem Preßstempel b- und dem Endholm der Presse ist eine starke kegelförmige Abstützung g, und zwar zweckmäßig so eingeschaltet, daß ihre obere Kante wagerecht und in der Verlängerung des Preßstempels liegt. Diese Stempelabstützung hat den Zweck, das aus dem Preßzylinder austretende aufgeschlitzte Rohr auf dem Wege vom zylindrischen Teil des Preßstempels bis zum Gegenholm aufzuweiten, so daß es in flachgewölbter Form aus dem Gegenhohn heraustritt.
- Die Wirkungsweise der neuen Presse wird durch Abb. 2 veranschaulicht. Nach dein Einbringen des Rohblockes in den - Preßzylinder a und nach Schließen des Verschlußschiebers d wird der Preßzylinder mit dem Block durch den hydraulischen Preßkolben oder besondere Vorschubkolben in Richtung des Preßstempels vorwärts -bewegt, bis der feststehende Preßstempel b mit seiner Preßscheibe c in den Preßzylinder eintritt. Hierauf erfolgt durch Weiterbewegung des Preßzylinders das Anpressen des Metalls durch den zwischen Preßzylinder und Preßstempel gebildeten Ringarm, wobei das gepreßte Rohr die in Abb.3 dargestellte geschlitzte Form hat. Beim Verlassen des zylindrischen Preßstempels b trifft das gepreßte und aufgeschlitzte Rohr auf die kegelförmige Stempelabstützung g und wird von hier aus durch das nachdrängende Metall über die Stempelabstützung hinweggedrückt. Infolge der Kegelform der Stempelabstützung wird das Rohr -allmählich aufgeweitet, so daß es bei Erreichung des größten Durchmessers der Stempelabstützung eine gewölbte Form, etwa nach Abb.4, angenommen hat. Diese Form gestattet ein bequemes Einführen des Streifens in die hinter der Presse angeordneten, zum Walzen des gewölbten Streifens in die ebene Form dienenden Walzen. Die allmähliche Veränderung der Form des Streifens von der Rohrform zur Streifenform ist aus der Abb.2 ersichtlich. Die Durchgangsöffnung des Endholmes kann so ausgebildet sein, daß sie eine Verlängerung der Stempelabstützung bildet und das Aufweiten des Streifens weiter fortsetzt. Bei genügender Länge des Weges, auf dem das Rohr aufgebogen wird, kann eine fast ebene Form des Streifens erreicht werden, so daß die Walzen fortfallen können. Nach dem Öffnen des Verschlußschiebers und nach dem Ausstoßen und Abschneiden des Blockrestes wird das noch um den Preßstempel herumliegende rohrförmige Ende des gepreßten Streifens durch die Walzen zum Ebnen des Streifens oder durch eine andere geeigalete Zugvorrichtung über die Stempelabstützung gezogen, so daß auch dieses Ende die flachgewölbte Form annimmt und durch die Walze hindurchgehen kann.
- Um zu verhindern, daß das über die Stempelabstützung gleitende geschlitzte Rohr nach oben ausweicht, ist in einer der Stärke des Streifens entsprechenden Entfernung von der Stempelabstützung eine zweckmäßig ebenfalls kegelförmig ausgebildete Führung h. vorgesehen.
- An Stelle der kegelförmigen Stempelabstützung g kann auch ein in Abb. 5 dargestellter, aus Blech gefertigter Trichter i zum Aufbiegen des Rohres -verwendet - -werden. Auch können, wie Abb.6 angibt, für diesen Zweck Leisten k vorgesehen werden. Diese Leisten können, wie Abb.7 zeigt, zur Verringerung der Reibung mit Rollen l versehen werden. Auch die Haube h kann, wie ebenfalls aus der Abb.7 hervorgeht, durch eine oder mehrere Rollenreihen in ersetzt werden.
Claims (2)
- PATRLQT-ANSPRÜCHE: r. Strang presse zur Herstellung von Metallstreifen durch Pressen eines geschlitzten Rohres, das zu einem Streifen aufgebogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufbiegevorrichtung als Abstützung (g) des Preßstempels gegen den Endholm ausgebildet ist, durch den auch der Streifen hindurchgeht.
- 2. Strangpresse nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß über der Stempelabstützung (g)_ eine Haube oder Leisten (1a) oder Rollen (m) angeordnet sind, die beim Aufbiegen des Rohres als Gegenlialter dienen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH89668D DE426768C (de) | 1922-04-30 | 1922-04-30 | Strangpresse zur Herstellung von Metallstreifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH89668D DE426768C (de) | 1922-04-30 | 1922-04-30 | Strangpresse zur Herstellung von Metallstreifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE426768C true DE426768C (de) | 1926-03-16 |
Family
ID=7165664
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH89668D Expired DE426768C (de) | 1922-04-30 | 1922-04-30 | Strangpresse zur Herstellung von Metallstreifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE426768C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2692421A (en) * | 1951-12-22 | 1954-10-26 | Hydropress Inc | Flattening of extruded stiffened sheets |
| DE971249C (de) * | 1951-12-22 | 1958-12-31 | Baldwin Lima Hamilton Corp | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen einer einseitig mit Versteifungsrippen versehenen Metallplatte aus einem Rippenrohr |
| WO2015055160A1 (de) * | 2013-10-16 | 2015-04-23 | Ulrich Bruhnke | Strangpresse zur herstellung von ebenen blechen |
-
1922
- 1922-04-30 DE DEH89668D patent/DE426768C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2692421A (en) * | 1951-12-22 | 1954-10-26 | Hydropress Inc | Flattening of extruded stiffened sheets |
| DE971249C (de) * | 1951-12-22 | 1958-12-31 | Baldwin Lima Hamilton Corp | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Herstellen einer einseitig mit Versteifungsrippen versehenen Metallplatte aus einem Rippenrohr |
| WO2015055160A1 (de) * | 2013-10-16 | 2015-04-23 | Ulrich Bruhnke | Strangpresse zur herstellung von ebenen blechen |
| CN105813770A (zh) * | 2013-10-16 | 2016-07-27 | 乌尔里希·伯夫克 | 制造平整板材的挤压机 |
| US10537924B2 (en) | 2013-10-16 | 2020-01-21 | Ulrich Bruhnke | Extrusion press for producing flat sheets |
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