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DE426163C - Beregnungsvorrichtung - Google Patents

Beregnungsvorrichtung

Info

Publication number
DE426163C
DE426163C DEB113198D DEB0113198D DE426163C DE 426163 C DE426163 C DE 426163C DE B113198 D DEB113198 D DE B113198D DE B0113198 D DEB0113198 D DE B0113198D DE 426163 C DE426163 C DE 426163C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
water
arms
screw threads
cover
irrigation device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB113198D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE426163C publication Critical patent/DE426163C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B05SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
    • B05BSPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
    • B05B3/00Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
    • B05B3/02Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
    • B05B3/04Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet
    • B05B3/06Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements driven by the liquid or other fluent material discharged, e.g. the liquid actuating a motor before passing to the outlet by jet reaction

Landscapes

  • Nozzles (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Beregnungsvorrichtung und insbesondere eine Vorrichtung zur Erzeugung künstlichen Nebels. Es ist bereits vorgeschlagen worden, einen künstlichen Nebel zu erzeugen, der zur Bewässerung großer, in beliebiger Entfernung von der Erzeugungsstelle des Nebels liegender Geländestrecken durch den Wind fortgetrieben werden soll, wobei der Nebel durch eine Emulsion von Luft und fein zerstäubtem Wasser' gebildet wird. Es ist bereits bekannt, für derartige Vorrichtungen ein drehbares Rohrkreuz zu verwenden, das an den freien Enden seiner Arme Zerstäubungsdüsen trägt. Die Düsen sind dabei so gerichtet, daß die aus ihnen austretenden Flüssigkeitsstrahlen infolge der Wirkung des Rückstoßes das Rohrkreuz drehen. Vorzugsweise werden in den Düsen Schrauben oder Schnecken angeordnet, um der Flüssigkeit eine Wirbelbewegung zu erteilen, während die Leistung derartiger Zerstäubungsvorrichtungen durch auf die Düsen aufgesetzte einstellbare Deckel regelbar gemacht wird.
Die Erfindung betrifft eine Beregnungsvorrichtung, die zur Durchführung einer außerordentlich feinen Zerstäubung des Wassers dienen und auf diese Weise die Bildung der Emulsion aus Wasser und Luft begünstigen soll. Nach der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, daß in dem Deckel für jeden der vier Schraubengänge der Düse eine sektorförmige Durchtrittsöffnung vorgesehen ist, deren äußere Wandung so schräg verläuft, daß sie sich in der Strömungsrichtung des austretenden Wassers allmählich der Achse des Zerstäubers nähert.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung veranschaulicht.
Abb. χ ist eine Gesamtansicht der auf einem Gerüst angebrachten Zerstäubungsvorrichtung. Abb. 2 und 3 stellen eine Endansicht und einen Aufriß einer Gruppe von vier Zerstäubern dar, die an dem einen der Enden eines sich drehenden Armes des Rohrkreuzes sitzen. Abb. 4 und 5 sind ein Achsialschnitt bzw. eine Außenansicht einer Zerstäubungsdüse. Abb. 6 bis 10 sind Einzelheiten.
Die Vorrichtung weist eine Anzahl Arme 1 auf, die um einen gemeinsamen senkrechten Träger angeordnet sind, welcher zweckmäßig
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durch ein zugleich zur Zufuhr des Wassers in die Arme dienendes Rohr 2 gebildet wird. Am Ende eines jeden Armes 1 ist eine Anzahl von Düsen 3 angeordnet, die symmetrisch um ein Rohrstück 4 verteilt sind. Sämtliche Rohrstücke 4 verlaufen vorzugsweise senkrecht zu den Armen 1 und haben die gleiche Richtung. Jede der Düsen 3 besteht, wie Abb. 4 bis to zeigen, aus einem Körper 5 von beispielsweise zylindrisch-kegeliger oder auch zylindrischer Gestalt, an dessen Außenende mittels Schrauben 6 ein Deckel 7 befestigt ist. Dieser Deckel ist in Außenansicht in Abb. 6, in Innenansicht in Abb. 7 und in vergrößertem Schnitt in Abb. 8 veranschaulicht. Er trägt ia seiner Mitte eine Zentrierschraube 8 für eine mit Durchbrechungen versehene Verteilerschraube 9. Wie in Abb. 4 angegeben ist, befindet sich in der Nähe dieser Scheibe 9 ein Zerteiler Io mit Schraubengängen 11, der fest im Körper 5 sitzt. Die beschriebene Vorrichtung arbeitet in folgender Weise:
Die von der Pumpe geförderte Druckflüssigkeit, beispielsweise Wasser, steigt in der Lei» tung 22 (Abb. 1} auf und gelangt in das Innere der Arme 1. Am'Ende eines jeden dieser Atme tritt das Wasser durch die Düsen 3 aus und erhält bei seiner Berührung mit den festen Schraubengängen 11 eine Wirbel- oder Zentrifugalbewegung, deren Geschwindigkeit einerseits von dem Wasserdruck und J anderseits von der Steigung der Gänge 11 abhängt. Die Austrittsmenge des Wassers wird durch die Stellung des in Abb. 6 bis 8 dargestellten Deckels 7 bestimmt, gegen den mit geringer Reibung um die Mittelschraube 8 die Scheibe 9 anliegt, wodurch der Betrag des aus jeder Düse 3 in außerordentlich fein verteiltem Zustande herausgedrückten Wassers bestimmt ist. Bei Anordnung der Rohrstüdke 4 auf beiden Seiten der Arme 1 wird die Gesamtheit der Teile 1, 2 in an sich bekannter Weise infolge des Austritts des Wassers um die senkrechte Achse nach Art eines hydraulischen Drehkreuzes in Umdrehung versetzt.
Um den Grad und die Art der Zerstäubung
zu regeln, verschiebt man den Deckel 7 und stellt ihn dann durch Anziehen der Schrauben 6 in der gewünschten Stellung fest, wenn der
richtige Grad der Zerstäubung erreicht ist.
Die beschriebene Vorrichtung hat den Vorzug,
daß sie leicht zu reinigen und eine Verstopfung der Zerstäuberdüsen so gut wie ausgeschlossen ist, weil der Querschnitt der Zerstäuberschraübengange sehr groß ist.
Die beweglichen Teile bilden ein Ganzes von verhältnismäßig geringem Gewicht, für das nur ein kleiner Teil der im Druckwasser enthaltenen Kraft für die Drehbewegung aufgewendet zu werden braucht.
Die Ausführung des Ganzen ist einfach, und durch entsprechende Vermehrung der Zahl der wägefechien Verteilerarme und durch symmetrische Verteilung dieser Arme um die Drehachse ist es möglich, Nebel von veränderlicher Dichtheit zu erhalten, die bei entsprechender Gestaltung des Gerüstes 23 in einer geeigneten Höhe ausgestreut werden können. Das Ganze kann in zweckmäßiger Weise mit einer Vorrichtung verbunden werden, welche Druckluft ftuf Sie so erzeugten Wasserwolken wirft, um die Bildung von Nebel durch Emulsion von Wasser und Luft zu erzielen.
Die Durchbrechungen des Deckels 7 und der Scheibe 9 können an Stelle der auf der Zeichnung dargestellten Anordnung jede beliebige kreisförmige, vieleckige, ringförmige oder andere Gestalt haben. Die Leitschraubengänge 11 können verschiedene Steigung haben, die beispielsweise nach dem Deekel 7 zu abnimmt, um die Tangentialgeschwindigkeit der zerstäubten Flüssigkeit zu erhöhen.
Die beschriebene Vorrichtung kann für die Bewässerung großer Geländeflächen benutzt werden, und zwar unter gleichzeitiger Zuführung von Druckluft oder ohne solche. Man kann die Vorrichtung auch zur Anf rischung der Luft in Städten auf große Strecken hin verwenden. Weiterhin kann sie für die Verteilung von künstlichem Dünger, von chemischen Desin- go fektionsmitteln oder von anderen Flüssigkeiten oder selbst pulver förmigen Stoffen benutzt werden und überhaupt für jeden Zweck, dem die Massenzerstäübung zugrunde liegt, etwa um eine Atmosphäre irgendwie zu beeinflussen, den Nebel zu bekämpfen o. dgl.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Beregnungsvorrichtung mit am freienEnde von Armen, die um eine senkrechte Achse umlaufen, befestigten Zerstäübungsäüsen mit Schraubengängen und einstellbarem, mit Durchtriftsöffnungen versehenem Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Deckel für jeden der vier Schraübengange der Düse eine sektorförmige Durchtrittsöffnung vorgesehen ist, deren äußere Wandung so schräg verläuft, daß sie sich in der Strömungsrichtung des austretenden Wassers allmählich der Achse des Zerstäubers nähert.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DEB113198D 1924-02-28 1924-03-14 Beregnungsvorrichtung Expired DE426163C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR590912T 1924-02-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE426163C true DE426163C (de) 1926-03-05

Family

ID=31898021

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB113198D Expired DE426163C (de) 1924-02-28 1924-03-14 Beregnungsvorrichtung

Country Status (3)

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DE (1) DE426163C (de)
FR (1) FR590912A (de)
GB (1) GB229993A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2344302A1 (fr) * 1976-03-19 1977-10-14 Fabre Gerard Procede pour la protection forestiere contre l'incendie et dispositif pour la mise en oeuvre dudit procede

Also Published As

Publication number Publication date
FR590912A (de) 1925-06-25
GB229993A (en) 1925-05-21

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