Narkotisiervorrichtung. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, um
den Zufluß dez Narkoseflüssigkeiten zu kontrollieren, wenn diese beim Verlassen
ihrer Behälter in bekannter Weise auf einen Vergaser tropfen. Erfindungsgemäß ist
die Anordnung so getroffen; daß die Narkoseflüssigkeiten bei Verlassen ihrer Behälter
je auf ein in einer Trommel o. dgl. gelagertes Hämmerchen tropfen, welches jeweilig
bei Auftreffen eines Tropfens
gegen die Trommelwand schlägt. Jedes
Hämmerchen löst hierbei einen anderen Ton aus. -Die Abbildungen zeigen eine Ausführungsfarm
des Erfindungsgegenstandes, und zwar Abb. i einen Au£riß, Abb. z eine teilweise
Seitenansicht.Anesthetic device. The invention relates to a device to
to control the inflow of anesthetic fluids when they leave
their container drip onto a carburetor in a known manner. Is according to the invention
the arrangement made so; that the anesthetic fluids leave their containers
each drop onto a hammer stored in a drum or the like, whichever
when a drop hits
hits the drum wall. Each
The little hammer triggers a different sound. -The pictures show an execution farm
of the subject matter of the invention, namely Fig. i an outline, Fig. z a partial
Side view.
Die Narkoseflüssigkeiten der Behälter o und p, welche in einer geeigneten
Einheit geeicht sind, werden durch je einen Zweiweghahn q und r gesteuert,
so daß sie in der einen Stellung dieser Hähne durch Vermittlung eines U-förmig gebogenen
Rohres s und eines in letzteres mündenden Rohrest unmittelbar auf die Vergaseroiberfläche
des Vergasers lt tropfen. Diesen Weg läßt man die Flüssigkeiten nehmen, wenn man
ihren Ablauf nur nach Kubikzentimeter kontrollieren will, wozu die Beobachtung des
Standes der Flüssigkeitsspiegel an den. Skalen der Behälter o und p als Kontrolle
genügt. Bei der genaueren Kontrolle, die durch vorliegende Erfindung ermöglicht
werden soll, werden die Hähne g und r so ,gestellt, daß die Flüssigkeiten, getrennt
durch je eine Tropfdüse u und v, zuerst einer Trommel w und von dieser
dem gemeinsamen Rohr t und dem Vergaser zugeführt werden. Die in die Trommel fallenden
Tropfen beider Flüssigkeiten beeinflussen hierbei je ein entweder' durch eine Spiralfeder
oder ein Gegengewicht in die.alte Lage zurückgebrachtes Hämmerchenx und y, welches
jeweils bei Auftreffen eines Tropfens gegen die Trommelwand schlägt. Gleichzeitig
ist jeder herabfallende Tropfen dem Auge sichtbar. Jeder Tropfen gibt somit dem
behandelnden Arzt ein akustisches und optisches Signal, so daß die Menge der zu
verwendenden Narkoseflüssigkeiten bis zur größtmöglichen Feinheit kontrolliert werden
ka»n. Jedes der beiden Hämmerchen löst .hierbei einen anderen Ton aufs. Die Tropfgeschwindigkeit
kann durch eine Einrichtung bekannter Art (z. B. durch die Stellung der Hähne kontrollierende
Zeigerskalen) für jedes der beide Flüssigkeitsgefäße nach Bedarf eingestellt werden.
Bei Mis,cllnarkose mischten sich die Flüssigkeiten nach Wunsch prozentual schon
in der Tropfentrommel.The anesthetic fluids in containers o and p, which are calibrated in a suitable unit, are each controlled by a two-way cock q and r so that they can be set in one position of these cocks by means of a U-shaped tube and a tube that opens into the latter drip directly onto the surface of the carburetor. The liquids are allowed to take this route if one only wants to control their flow by cubic centimeters, for which purpose the observation of the level of the liquid level at the. The scales of the containers o and p are sufficient as a control. In the more precise control, which is to be made possible by the present invention, the taps g and r are set so that the liquids, separated by a drip nozzle u and v, first a drum w and from this the common pipe t and the gasifier are fed. The drops of both liquids falling into the drum influence a little hammers x and y, which are either brought back into the old position by a spiral spring or a counterweight, and which hit the drum wall when a drop hits the drum. At the same time, every falling drop is visible to the eye. Each drop thus gives the attending physician an acoustic and optical signal so that the amount of anesthetic fluids to be used can be checked to the greatest possible degree of fineness. Each of the two hammers releases a different note. The dripping speed can be adjusted as required for each of the two liquid vessels by means of a device of a known type (for example by dials that control the position of the taps). In the case of general anesthesia, the percentages of the fluids mixed in the drip drum, if desired.