DE425403C - Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgaengen, insbesondere von Schallwellen - Google Patents
Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgaengen, insbesondere von SchallwellenInfo
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- DE425403C DE425403C DES67352D DES0067352D DE425403C DE 425403 C DE425403 C DE 425403C DE S67352 D DES67352 D DE S67352D DE S0067352 D DES0067352 D DE S0067352D DE 425403 C DE425403 C DE 425403C
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Description
- Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgängen, insbesondere von Schallwellen. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgängen, insbesondere von Schallwellen, das mit mehreren in einem gewissen Abstand zueinander angeordneten Empfängern ausgeführt wird, die gruppenweise mit je einem Anzeigeapparat (Telephon o. dgl.) an der Beobachtungsstelle verbunden werden, so daß in diesem Verfahren die an sich bekannte S.ummatiomsmetthode (Maximaleffekt) und die ebenfalls aal sich bekannte Methode der binauralen Richtungsbestinunung (Zeitdifferenzeffekt) vereinigt sind. -Bei diesem Verfahren wurde bisher die Anordüung immer so getroffen, daß von einer großen Anzahl. in gewissem Abstand in einer geraden Linie nebeneinander angebrachten Empfängern die eine Hälfte für das eine Ohr, cäe andere Hälfte für das andere Ohr des Beobachters benutzt wird. Diese bekannte, in der Abb. i der Zeichnung dargestellte Anordnung hat jedoch zwei Fehler, die durch dis varliiagende Erfindung möglichst vermieden werden. Der eine Fehler besteht darin, daß der mittlere Abstand der beiden binauralen Empfängeranordnungen größer wird als der entsprechende Ohrabstand (z. B. auf das Wasser übertragen 9o cm), da der Abstand d der einzelnen - Interferenzbasenempfänger aus Maximalgründen der Wellenlänge vergleichbar gemacht werden muß und vielfach die Wellenlänge in der Größenordnung von 9o cm liegt. Der zweite Fehler der bekannten Anordnung ist der, daß die Zahl der Empfänger noch recht groß ist. Dies hat erhebliche Nachteile, erstens den der großen Baulänge einer solchen Anlage und zweitens den des erheblichen Kostenaufwandes infolge der erforderlichen großen Anzahl. von Empfängern. Da aber in den meisten praktischen Fällen der verfügbare Raum für die Empfangsanlage und die Zahl der Empfänger vorgeschrieben sind, so kann häufig nur auf Kosten der Güte bzw. des Wirkungsgrades eine Empfangsanlage der beschriebenen Art Verwendung finden.
- Zur Beseitigung des ersten Fehlers der bekannten Empfangsanordnung beschreitet die Erfindung den in Abb. 2 der Zeichnung angedeuteten einfachen Weg, und zwar den, die beiden Maximalbasen I und II nicht mit dem durch die Maximalwirkung gegebenen Abstandd nebeneinander anzuordnen (was bisher meist geschehen), sondern sie gegeneinander so zu verschieben, wie es ein guter Binauraleffekt verlangt, wodurch die Basen zur teilwessen. überdeckung kommen können. Wenn auch hier die Zahl der Empfänger noch dieselbe isst wie: bei der Anordnung nach Abb. i so ist doch schon erreicht, daß män den für den Binauraleffekt günstigsten mittleren Abstand der Basen wählen kann.
- Zur Beseitigung des Mangels der großen Empfängerzahl schlägt die Erfindung weiterhin vor, von der Gesamtzahl n der Empfänger eine gewisse Zahl der Empfänger für beide Basen gemeinsam zu benutzen, im Höchstfalle n-2 Empfänger. Zu jeder der Gruppen kommen dann noch hinzu die nur für je eine Basis bbnutzten, und zwar mindestens je ein Empfänger. Die beiden so gebildeten Gruppen überdecken in der Reihe sämtlicher Empfänger der Anlage sich derart, daß mindestens je ein Empfänger nur mit einem Anzeigeapparat TI bzw. T2, alle übrigen Empfänger aber mit beiden Anzeigeapparaten T1 und T_, gleichzeitig verbunden sind. Aus dieser in den Abb. 3 und 4. darge-; stellten Anordnung ergibt sich der Vorteil, daß bei Anlagen dieser Art mit z. B. sechs Empfängern je fünf Empfänger mit einem Anzeigeapparat verbunden sind (Abb. 3), die im Sinne der Interferenzmethode ein schärferes Maximum bei Einstellung auf maximale Lautstärke abgeben als bei einer gleich großen Anlage der bekannten Art, wie 'sie die Abb. i zeigt, bei der nur höchstens je drei Empfänger gemeinsam an einen Anzeigeapparat angeschlossen werden können. Will man nach diesem Erfindungsvorschlag die Wirkung von drei Emnfängern für die Interferenzmethade haben, so erreicht man diese schon mit einer Empfängergesamtzahl von vier, so daß ,gegenüber der Sechsempfängeranordnung bekannter Art (Abb. i) zwei Empfänger in Fortfall kommen können, worin ein weiterer Voneil der Erfindung begründet ist. Eine solche Anordnung ist in der Abb. 4 der Zeichnung dargestellt, bei der man mit je drei Empfängern für die Maximalbasen I und II mit einer Gesamtzahl von vier Empfängern auskommt.
- Die Erfindung ist auf die in den Abb. a bis 4 dargestellten Beispiele nicht zu beschränken. Die Gesamtzahl der Empfänger ist für die Erfindung belanglos, mit ihrer Zahl erhöht sich die Interferenzwirkung. Für den binauralen Richtungsempfang genügt es, wenn jeweils nur ein Empfänger mehr vorhanden ist, als Empfänger für das Interferenzverfah.-ren verwendet werden sollen.
Claims (1)
- PATENT-ANshF.ÜCHE: i. Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgängen, insbesondere von Schallwellen, mit mehreren in einem gewissen Abstand zueinander angeordneten Empfängern, die zum Zwecke der kombinierten binauralen und- Summationsmethode gruppenweise mit den Anzeigeapparaten (Telephonen o. dgl.) verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen binauralen Basen sich zum Teil überdecken. a. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine gewisse Anzahl der Empfänger beider Binauralbasen gemeInsam gemacht wird. 3. Einrichtung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß von der Gesanitza.hd (n) der Empfänger der Anlage vorteilhaft n-i, mindestens aber mehr als Empfänger mit je einem Anzeigeappa-21 rat in leitender Verbindung stehen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67352D DE425403C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgaengen, insbesondere von Schallwellen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES67352D DE425403C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgaengen, insbesondere von Schallwellen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE425403C true DE425403C (de) | 1926-02-19 |
Family
ID=7499486
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES67352D Expired DE425403C (de) | 1924-10-14 | 1924-10-14 | Einrichtung zur Richtungsbestimmung von wellenartigen Vorgaengen, insbesondere von Schallwellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE425403C (de) |
-
1924
- 1924-10-14 DE DES67352D patent/DE425403C/de not_active Expired
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