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DE4243560A1 - Kulissenschalldämpfer - Google Patents

Kulissenschalldämpfer

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Publication number
DE4243560A1
DE4243560A1 DE19924243560 DE4243560A DE4243560A1 DE 4243560 A1 DE4243560 A1 DE 4243560A1 DE 19924243560 DE19924243560 DE 19924243560 DE 4243560 A DE4243560 A DE 4243560A DE 4243560 A1 DE4243560 A1 DE 4243560A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
silencer according
backdrop
width
scenery
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19924243560
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hipp
Gottfried Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schako KG
Original Assignee
Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG
Schako KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG, Schako KG filed Critical Schako Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG
Priority to DE19924243560 priority Critical patent/DE4243560A1/de
Publication of DE4243560A1 publication Critical patent/DE4243560A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10KSOUND-PRODUCING DEVICES; METHODS OR DEVICES FOR PROTECTING AGAINST, OR FOR DAMPING, NOISE OR OTHER ACOUSTIC WAVES IN GENERAL; ACOUSTICS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10K11/00Methods or devices for transmitting, conducting or directing sound in general; Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general
    • G10K11/16Methods or devices for protecting against, or for damping, noise or other acoustic waves in general

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Soundproofing, Sound Blocking, And Sound Damping (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Kulissenschalldämpfer mit ei­ nem Schallschluckmaterial, welches sich in einem Gehäuse befindet.
Derartige Kulissenschalldämpfer sind in vielfältiger Form und Ausführung bekannt. Sie werden beispielsweise in Luft­ führungssystemen eingesetzt, um Ventilatorgeräusche od. dgl. zu beseitigen. Sie sollen eine gute Dämpfung in un­ terschiedlichen Schalleistungsspektren aufweisen.
Es sind beispielsweise Kulissenschalldämpfer bekannt, bei denen Resonanzräume mit Membranen überzogen sind. In die­ sen Resonanzräumen wird der Schall gefangen und vernich­ tet.
Die vorliegende Erfindung befaßt sich allerdings mit einem Kulissenschalldämpfer, bei dem der Schall durch das Schallschluckmaterial vernichtet wird. Als Schallschluck­ material kommen beispielsweise Mineralfaserplatten, Stein- oder Glaswolle in Betracht. Diese haben bedauerlicherweise die Eigenschaft, daß, da die sich in einem Luftstrom innerhalb des Luftführungssystems befinden, sich Fasern lösen können. Diese Partikel können lungengängig sein, was zu schweren Gesundheitsschäden führt. Deshalb dürften in Zukunft derartige Schallschluckmaterialien nicht mehr frei einsetzbar sein.
Bislang werden derartige Kulissen mit Mineralwolle bei­ spielsweise schwarz kaschiert oder mit einem Vlies oder einem Lochblech abgedeckt. Diese Kulissen filterten aber sehr viel Schmutz aus der Luft und auch Feuchtigkeit, so daß sie in luft- und klimatechnischen Anlagen verrotteten. Die dabei frei werden Teile und Fasern bedeuten dann noch eine schlimmere Gesundheitsgefährdung. Zu reinigen sind diese Kulissen überhaupt nicht.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ei­ nen Kulissenschalldämpfer der o.g. Art zu entwickeln, bei welchem weder im Laufe der Zeit lungengängige Partikel frei werden können, noch ein Verrottungsvorgang stattfindet, der andererseits aber leicht herzustellen und leicht sauber zu halten ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe führt, daß das Gehäuse das Schallschluckmaterial allseits umgibt.
Hierdurch wird das Schallschluckmaterial gekapselt, so daß es tatsächlich nur seine Aufgabe bezüglich der Geräusch­ dämpfung wahrnimmt. Durch dieses Schallschluckmaterial wird dann weder Schmutz noch Feuchtigkeit aus der Luft ge­ filtert, so daß es auch nicht verrotten kann. Lungengängi­ ge Partikel werden nicht frei. Die Kulisse kann mit bei­ spielsweise einem Dampfstrahler gereinigt werden.
Ein wesentliches Augenmerk der vorliegenden Erfindung ist auf die Einfachheit der Herstellung und auch die Erhöhung der Schallabsorption gelegt. Die Einfachheit der Herstel­ lung wird durch die Verwendung von gleich ausgebildeten Elementen bewirkt. Ferner werden diese Elemente baukasten­ förmig zusammengesetzt. Hierzu dienen vor allem zwei C-förmige Seitenschienen, welche beidseits Nuten ausbil­ den, in die Seitenflügel eingeschoben werden, die wiederum von dem Außengehäuse abragen. Hierdurch werden beispiels­ weise Schweiß- oder dergleichen -arbeiten vermieden, durch die ein geschlossenes Gehäuse hergestellt wird.
In dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung wird zuerst ein Außengehäuse aus zwei Blechen hergestellt, die völlig gleich ausgebildet sind, jedoch um 180° gedreht zusammengestellt werden. Sie bilden dadurch einen Aufnah­ meraum, der der Aufnahme des Schallschluckmaterials dient. Jedes Blech weist eine Außenfläche auf, von der seitlich die beiden oben erwähnten Seitenflügel abgekantet sind, auf die dann die Seitenschienen aufgeschoben werden. Von der Außenfläche ist zwischen den beiden Seitenflügeln ein Abdeckblech und davon wiederum ein Stützstreifen abgekan­ tet. Der Stützstreifen des einen Bleches stützt sich an der Innenseite der Außenfläche des anderen Bleches ab, wobei sich die beiden Stützstreifen diagonal in dem Aufnahmeraum gegenüber liegen.
Der Verbesserung der Schallschluckqualität des vorliegen­ den Kulissenschalldämpfers dient jedoch vor allem, daß das Schallschluckmaterial nicht direkt im Gehäuse angeordnet ist, sondern von einem Lochblechgehäuse aufgenommen wird. Dieses Lochblechgehäuse ist so ausgebildet und in dem Au­ ßengehäuse so angeordnet, daß es von dem Außengehäuse all­ seits unter Ausbildung von Zwischenräumen einen Abstand einhält, jedoch seitlich direkt mit den Seitenschienen verbunden ist.
Der Einfachheit halber besteht das Lochblechgehäuse ähn­ lich wie das Außengehäuse ebenfalls aus zwei Lochblechen, die genau so abgekantet und zusammengestellt sind, wie die Bleche des Außengehäuses. Um jedoch den oben gewünschten Zwischenraum für die Verbesserung der Schallabsorption zu erzeugen, sind die Flügel vom Lochblechgehäuse breiter als die Seitenflügel. Die Breite entspricht der Breite der Seitenflügel zuzüglich der Breite des Zwischenraumes. Da jedoch das Lochblechgehäuse insgesamt breiter ist als das Außengehäuse, schlagen die Flügel von außen her an die Seitenflügel an. Dagegen ist die Länge und Breite des Auf­ nahmeraumes für das Schallschluckmaterial geringer als die Länge und Breite des Aufnahmeraumes des Außengehäuses, wo­ durch der oben erwähnte Zwischenraum erzielt wird.
Ein derartiger Kulissenschalldämpfer ist außerordentlich leicht herzustellen und zusammenzubauen und weist hervor­ ragende Dämpferqualitäten auf.
Bevorzugt bildet sein so hergestelltes Gehäuse nur eine Teilkulisse für einen gesamten Kulissenschalldämpfer. Zur Herstellung des Kulissenschalldämpfers sind mehrere Teil­ kulissen, wie obenbeschrieben, hergestellt, über die Seitenschienen miteinander verbunden, wobei zwischen jeweils zwei Teilkulissen ein Zwischenelement eingesetzt wird. Dieses Zwischenelement besteht ebenfalls bevorzugt aus zwei Blechen, die gleich ausgebildet und um 180° gedreht zueinander zusammengestellt sind, wobei sie einen Raum umschließen. Dabei weist jedes Blech einen Außenstreifen auf, von dem seitlich zwei Seitenflügel und dazwischen ein Innenstreifen sowie andererseits ein Stützstreifen abgekantet sind. Da die Außenstreifen mit Öffnungen versehen sind, kann der Schall eindringen und wird hier zwischen zwei Teilkulissen vernichtet.
In einem anderen Ausführungsbeispiel eines Zwischenele­ mentes ist vorgesehen, dieses nur aus einem einzigen Blechstreifen zu formen, indem von einem Schrägstreifen seitlich zwei Außenstreifen abgekantet sind, die wiederum die o.g. Öffnungen aufweisen. Von den Außenstreifen sind die Seitenflügel abgekantet. Der Schall, der durch die Öffnungen in dieses Zwischenelement eintritt, wird an dem Schrägstreifen direkt auf eine Teilkulisse gerichtet abge­ strahlt.
Dieser erfindungsgemäße Kulissenschalldämpfer weist nicht nur hervorragende Dämpferqualitäten auf, sondern bei ihm wird vor allem vermieden, daß irgendwelche lungengängige Partikel od. dgl. von dem Schallschluckmaterial abgehen. Da dieser Kulissenschalldämpfer auch vollkommen gekapselt ist, kann er ohne weiteres gereinigt werden. Die Teilkulissen können bedenkenlos mehrfach übereinander gestellt und zusammengefügt werden, da sie trotz geringer Materi­ aldicke durch die Abkantungen sehr stabil sind. Die Fer­ tigung ist einfach und sehr kostengünstig. Auch bei der Fertigung entstehen keine negativen Umwelteinflüsse, da beispielsweise keine Schweißarbeiten vorgenommen werden müssen.
Ferner ist es möglich, an Ort und Stelle, je nach Wunsch die entsprechende Größe des Kulissenschalldämpfers durch die Teilkulissen und Zwischenelemente zusammenzustellen.
Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzug­ ter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt in
Fig. 1 eine teilweise aufgebrochen dargestellte Seitenan­ sicht eines erfindungsgemäßen Kulissenschalldämpfers;
Fig. 2 einen Längsschnitt durch den Kulissenschalldämpfer gem. Fig. 1 entlang Linie II-II;
Fig. 3 einen Querschnitt durch den Kulissenschalldämpfer gem. Fig. 2 entlang Linie III-III;
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht eines Außengehäuses für eine Teilkulisse;
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht eines Lochblechgehäu­ ses einer Teilkulisse;
Fig. 6 eine perspektivische Ansicht eines Zwischenelemen­ tes;
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Ausfüh­ rungsbeispiels eines Zwischenelementes.
Ein erfindungsgemäßer Kulissenschalldämpfer R besteht gem. den Fig. 1 und 2 aus Teilkulissen 1a, 1b und 1c, welche aufeinander gestapelt und durch Zwischenelemente 2 von­ einander getrennt sind. Die Teilkulissen 1 und die Zwi­ schenelemente 2 sind durch in Fig. 3 erkennbare Seiten­ schienen 3 miteinander verbunden. Hierzu besitzen sowohl die Teilkulissen 1 als auch die Zwischenelemente 2 Seiten­ flügel 4 bzw. 5, wobei die C-förmigen Seitenschienen 3 über die Seitenflügel 4 und 5 geschoben sind.
Eine Teilkulisse 1 besteht aus einem in Fig. 4 gezeigten Außengehäuse 6 und einem in Gebrauchslage in dem Außenge­ häuse 6 sitzenden Lochblechgehäuse 7. Letzteres ist in Fig. 5 separat dargestellt und umfängt ein Schallschluck­ material 8 (siehe Fig. 1 und 2). Dieses Schallschluck­ matieral 8 besteht bevorzugt aus einem nichtbrennbaren Material, wie beispielsweise Stein- oder Glaswolle. Es ist aber auch jedes andere denkbare schallschluckende Material möglich.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind Außengehäuse 6, Lochblechgehäuse 7 und auch die in den Fig. 6 und 7 ge­ zeigten Zwischenelemente 2 sehr ähnlich ausgebildet. Das Außengehäuse 6 besteht aus zwei Blechen 9, die identisch ausgebildet und abgekantet sind. Jedes Blech 9 besitzt eine größere plane Außenfläche 10, von der beidseits die oben erwähnten Seitenflügel 4 abgekantet sind. Ferner ist von der Außenfläche 10 ein Abdeckblech 11 und ein Stütz­ streifen 12 abgekantet. Beide Bleche 9 sind in Gebrauchs­ lage so aneinander gelegt, daß die jeweiligen Stützstrei­ fen 12 sich diagonal gegenüber liegen und durch die bei­ den Bleche 9 ein Aufnahmeraum 13 für das Lochblechgehäuse 7 ausgebildet ist.
Das Lochblechgehäuse 7 besteht ebenfalls aus zwei gleich ausgebildeten und abkanteten Lochblechen 14. Jedes Loch­ blech 14 bildet eine Außenfläche 15, von der beidseits Flügel 16 abgekantet sind. Ferner ist von der Außenfläche 15 ein Abdeckblech 17 und davon ein Stützstreifen 18 abge­ kantet. Die beiden Lochbleche 14 sind so aneinander ge­ legt, daß sich die Stützstreifen 18 diagonal gegenüberlie­ gen und auf diese Weise ein Aufnahmeraum 19 für das Schallschluckmaterial 8 gebildet wird.
Der Unterschied in der Ausgestaltung zu dem Außengehäuse 6 besteht darin, daß die Breite b und die Länge l des Auf­ nahmeraumes 19 geringer ist, als die Breite b1 und die Länge l1 des Aufnahmeraumes 13 des Außengehäuses 6. Dafür ist eine Breite c des Lochbleches 14 etwas größer als eine Breite c1 des Bleches 9, so daß das Lochblechgehäuse 7 beidseits aus dem Außengehäuse 6 herausragt. Es schlägt mit seinen Flügeln 16 von außen her an die Seitenflügel 4 an, weshalb die Flügel 16 eine Breite e aufweisen, welche größer ist als die Breite e1 der Seitenflügel 4. Im vor­ liegenden Ausführungsbeispiel sind sie etwa doppelt so breit.
Durch diese Ausgestaltung wird gewährleistet, daß das Lochblechgehäuse 7 allseits einen Abstand von den ent­ sprechenden Innenflächen des Außengehäuses 6 einhält. Die­ ser Abstand a ist in Fig. 3 zwischen einem Lochblech 14 und einem Blech 9 angedeutet. Ferner ist er auch in Fig. 2 erkennbar, wobei hier der Abstand a zwischen einem Abdeck­ blech 17 des Lochblechgehäuses 7 und einem Abdeckblech 11 des Außengehäuses 6 eingehalten wird. Durch diese Zwi­ schenräume 20 bietet der Kulissenschalldämpfer R außeror­ dentlich gute schallschluckende Erfolge.
Wie oben erwähnt, befinden sich zwischen den einzelnen Teilkulissen 1a, 1b und 1c Zwischenelemente 2. Auch diese bestehen, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, bevorzugt aus zwei Blechen 21, welche in Gebrauchslage um 180° gedreht aneinander gelegt sind und einen Raum 22 umschließen. Jedes Blech 21 besteht aus einem Innenstreifen 23, dem in Gebrauchslage ein Abdeckblech 11 des Außengehäuses 6 anliegt. Vom Innenstreifen 23 ist rechtwinklig ein Au­ ßenstreifen 24 abgekantet, in den Öffnungen 25 eingeformt sind. Von diesem Außenstreifen 24 kragen seitlich die bei­ den Seitenflügel 5 ab.
Ferner ist ein Stützstreifen 26 von dem Außenstreifen 24 abgekantet, der in Gebrauchslage, wie in Fig. 6 gezeigt, dem Innenstreifen 23 des anderen Bleches 21 von innen her anliegt.
Für das Zwischenelement ist jedoch gem. Fig. 7 auch eine zweite Variante 2a denkbar, welche nur aus einem Blech­ streifen 27 besteht. Dieser Blechstreifen 27 ist so abge­ kantet, daß zwei parallel verlaufende Außenstreifen 24a und 24b von einem Schrägstreifen 28 abgekantet sind. Jeder Außenstreifen 24a und 24b besitzt die entsprechenden Öff­ nungen 25 und ferner die von ihm seitlich abragenden Flü­ gel 5.
Während bei dem Ausführungsbeispiel gem. Fig. 6 die Öff­ nungen 25 versetzt angeordnet sind, so daß ein Schall, der in den Raum 22 eindringt, an dem gegenüberliegenden Außen­ streifen 24 reflektiert wird, erfolgt bei dem Ausführungs­ beispiel gem. Fig. 7 ein Abstrahlen des eindringenden Schalles durch den Schrägstreifen 28 nach unten zu der nachfolgenden Teilkulisse 1.
In Fig. 1 ist im übrigen angedeutet, daß die Zwischenele­ mente 2 mit den jeweiligen Teilkulissen über Verbindungs­ elemente 29, wie beispielsweise Schraubenbolzen, Nieten, Klammern od. dgl., verbunden sein können.
Als Material für diesen Kulissenschalldämpfer kann bei­ spielsweise verzinktes Stahlblech, Aluminium, Edelstahl oder aber Kunststoff verwendet werden. Wesentlich ist, daß das Schallschluckmaterial 8 allseitig abgedeckt ist.
Die Herstellung des Kulissenschalldämpfers R geschieht folgendermaßen:
Sämtliche Bleche 9, 14 und 21 werden über einen Walzenfor­ mer vorgefalzt und in einer Aufkantpresse in ihre Form gebracht. Danach wird in ein Lochblech 14 das Schall­ schluckmaterial 8 eingesetzt und dann das eine Lochblech 14 mit dem um 180° gedrehten anderen Lochblech verbunden. Das so hergestellte Lochblechgehäuse 7 wird dann in ein Blech 9 des Außengehäuses 6 gestellt und dieses dann von dem anderen Blech 9 des Außengehäuses 6 geschlossen. Eine derartige Teilkulisse 1 kann dann in die beiden Seitenschienen 3 eingeschoben werden. Darauf wird in die Seitenschienen 3 ein Zwischenelement 2 aus den beiden Ble­ chen 21 eingesetzt. Es folgt dann die nächste Teilkulisse 1b, das nächste Zwischenelement 2a, die nächste Teilkulis­ se 1a usw. Bedenkenlos können diese Teilkulissen und Zwischenelemente übereinander gestellt werden, da sie durch die Abkantungen an Formstabilität zugenommen haben. Deshalb kann auch für die einzelnen Bleche relativ dünnes Material verwendet werden. Beispielsweise erfolgt die Abdeckung des Schallschluckmaterials 8 mit einem Lochblech 14 von 0,1 bis 1 mm Dicke.
Positionszahlenliste
 1 Teilkulisse
 2 Zwischenelement
 3 Seitenschiene
 4 Seitenflügel
 5 Seitenflügel
 6 Außengehäuse
 7 Lochblechgehäuse
 8 Schallschluckmaterial
 9 Blech
10 Außenfläche
11 Abdeckblech
12 Stützstreifen
13 Aufnahmeraum
14 Lochblech
15 Außenfläche
16 Flügel
17 Abdeckblech
18 Stützstreifen
19 Aufnahmeraum
20 Zwischenraum
21 Blech
22 Raum
23 Innenstreifen
24 Außenstreifen
25 Öffnung
26 Stützstreifen
27 Blechstreifen
28 Schrägstreifen
29 Verbindungselement
a Abstand
b Breite von 19
b1 Breite von 6
c Breite von 14
c1 Breite von 9
l Länge von 19
l1 Länge von 6
R Kulissenschalldämpfer
e Breite von 16
e1 Breite von 4

Claims (17)

1. Kulissenschalldämpfer mit einem Schallschluckmaterial (8), welches sich in einem Gehäuse (3, 6) befindet, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (3, 6) das Schallschluckmaterial (8) all­ seits umgibt.
2. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß ein Außengehäuse (6) einen Aufnahmeraum (13) für das Schallschluckmaterial (8) umschließt, wobei von dem Außengehäuse (6) beidseits jeweils zwei parallele Sei­ tenflügel (4) abragen, auf welche jeweils eine C-förmige Seitenschiene (3) aufgeschoben ist.
3. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Außengehäuse (6) aus zwei Blechen (9) besteht, welche gleich ausgebildet und um 180° gedreht zu dem Außengehäuse (6) zusammengestellt sind und dabei den Aufnahmeraum (13) umschließen.
4. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 3, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Blech (9) eine Außenfläche (10) auf­ weist, von der seitlich die beiden Seitenflügel (4) und dazwischen ein Abdeckblech (11) und von diesem ein Stütz­ streifen (12) abgekantet sind.
5. Kulissenschalldämpfer nach wenigstens einem der Ansprü­ che 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß das Schallschluck­ material (8) in einem Lochblechgehäuse (7) und dieses in dem Gehäuse (3, 6) angeordnet ist.
6. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß das Lochblechgehäuse (7) zu dem Außengehäuse (6) allseits einen Abstand (a) einhält, durch den Zwi­ schenräume (20) ausgebildet sind.
7. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Lochblechgehäuse (7) aus zwei Lochblechen (14) besteht, welche gleich ausgebildet und um 180° gedreht zu dem Lochblechgehäuse (7) zusammenge­ stellt sind und dabei das Schallschluckmaterial (8) um­ schließen.
8. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß jedes Lochblech (14) eine Außenfläche (15) aufweist, von der seitlich je ein Flügel (16) und dazwi­ schen ein Abdeckblech (17) und von diesem ein Stützstrei­ fen (18) abgekantet sind.
9. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 8, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Breite (e) der Flügel (16) größer ist, als die Breite (e1) der Seitenflügel (4).
10. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 9, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Breite (e) der Breite (e1) der Seiten­ flügel (4) zuzüglich der Breite (a) des Zwischenraumes (20) entspricht.
11. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 10, dadurch ge­ kennzeichnet, daß ein von den Lochblechen (14) gebildeter Aufnahmeraum (19) für das Schallschluckmaterial (8) eine Länge (l) und eine Breite (b) aufweist, die um die Breite (a) der Zwischenräume (20) geringer ist, als die Länge (l1) und Breite (b1) des Aufnahmeraumes (13) des Außengehäuses (6).
12. Kulissenschalldämpfer nach wenigstens einem der An­ sprüche 13-11, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gehäuse (3, 6) eine Teilkulisse (1) ausbildet, wobei zwischen zwei Teilkulissen (1a, 1b, 1c) jeweils ein Zwischenelement (2) angeordnet ist.
13. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß von dem Zwischenelement (2) jeweils beidseits Seitenflügel (5) abkragen, auf welche auch die Seitenschiene (3) aufgeschoben ist.
14. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß jedes Zwischenelement (2) aus zwei Ble­ chen (21) besteht, welche gleich ausgebildet und um 180° gedreht zu dem Zwischenelement (2) zusammengestellt sind und dabei einen Raum (22) umschließen.
15. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 14, dadurch ge­ kennzeichnet, daß jedes Blech (9) einen Außenstreifen (24) aufweist, von dem seitlich zwei Seitenflügel (5) und da­ zwischen ein Innenstreifen (23) und andererseits ein Stützstreifen (26) abgekantet ist.
16. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 13, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Zwischenelement (2) aus einem Blech­ streifen (27) geformt ist, wobei von einem Schrägstreifen (28) beidseits parallel verlaufende Außenstreifen (24a und 24b) und von diesen die Seitenflügel (5) abgekantet sind.
17. Kulissenschalldämpfer nach Anspruch 15 oder 16, da­ durch gekennzeichnet, daß in die Außenstreifen (24, 24a, 24b) Öffnungen (25) eingeformt sind.
DE19924243560 1992-12-22 1992-12-22 Kulissenschalldämpfer Withdrawn DE4243560A1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8104112U1 (de) * 1981-02-14 1981-07-30 Schorch GmbH, 4050 Mönchengladbach Kulisse fuer luftschalldaempfer
DE8303226U1 (de) * 1983-02-07 1983-07-28 Wilhelm Gebhardt Gmbh, 7112 Waldenburg Schalldaempfer-kulisse fuer den sockelschalldaempfer eines dachventilators
DE9000166U1 (de) * 1990-01-09 1990-04-19 "Schako" Metallwarenfabrik Ferdinand Schad KG Zweigniederlassung Kolbingen, 7201 Kolbingen Schalldämpfkulisse

Patent Citations (3)

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