DE4243382A1 - Control circuitry for character discharge in infrared signal receiver - has parallel stage around capacitor with current sink and switch controlled by signal detector to determine charge and discharge processes - Google Patents
Control circuitry for character discharge in infrared signal receiver - has parallel stage around capacitor with current sink and switch controlled by signal detector to determine charge and discharge processesInfo
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- H03K5/08—Shaping pulses by limiting; by thresholding; by slicing, i.e. combined limiting and thresholding
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Description
Bei einem Verstärker, insbesondere bei einem Verstärker in
einem Infrarot-Empfängerbaustein der beispielsweise in einer
Infrarot-Fernbedieneinrichtung enthalten sein kann, wird der
Eingang mit Signalen in Form von in Abständen aufeinanderfol
genden Telegrammen beaufschlagt. Diese Telegramme setzen sich
aus einer Folge von binären Zuständen zusammen. Während der
Dauer eines solchen Telegramms, das vom Verstärker verstärkt
und einem Signal-Detektor zugeführt wird, wird ein dem Verstär
ker zugeordneter Regelkondensator geladen. Während der Pause
zwischen aufeinanderfolgenden Telegrammen entlädt sich der Re
gelkondensator dann wieder. Wenn nun allerdings die Telegramme
sehr lang sind, wird der Regelkondensator so stark aufgeladen,
daß die Pause zwischen zwei Telegrammen nicht für eine Entla
dung ausreicht, und somit die mittlere Ladung des Regelkonden
sators ständig zunimmt und der Verstärker in eine Begrenzung
gesteuert wird, wodurch ein eindeutiger Empfang von Signalen
nicht mehr möglich ist. Dasselbe gilt für den Fall, daß die
Pausen zwischen den einzelnen Telegrammen zu kurz sind.
Der Erfindung liegt also das Problem zugrunde, die Entladung
des Regelkondensators so zu steuern, daß er unabhängig von der
Dauer der Telegramme und der Länge der Pausen zwischen den
Telegrammen eine hinreichend konstante mittlere Ladung auf
weist. Die Dauer der Telegramme und die Länge der Pausen
zwischen den Telegrammen müssen dabei nicht konstant sein.
Das Problem wird gelöst durch eine Schaltungsanordnung mit einem
Verstärker, der einen Eingang zum Empfangen von Signalen, einen
Ausgang an den ein Signal-Detektor angeschlossen ist und einen
Anschluß aufweist, wobei an den Anschluß ein Regelkondensator
angeschlossen ist, dessen nicht mit dem Verstärker verbundenes
Ende auf Masse liegt, wobei parallel zu diesem Regelkondensator
über einen ersten Schalter eine gesteuerte Stromsenke geschal
tet ist, die von einer Steuerschaltung an ihrem Steuereingang
angesteuert wird und wobei der erste Schalter und die
Steuerschaltung von dem Signaldetektor angesteuert werden.
Diese Schaltungsanordnung arbeitet nach einem Verfahren, bei
dem dem Eingang des Verstärkers ein Signal in Form von in
Abständen aufeinanderfolgenden Telegrammen zugeführt und das
so verstärkte Signal über den Ausgang des Verstärkers an den
Signal-Detektor angelegt wird, wobei der Regelkondensator wäh
rend der Dauer eines jeden der Telegramme aufgeladen wird und
der erste Schalter während dieser Zeit geöffnet ist. Mit Ende
einer jeweiligen Zuführung eines Telegramms wird vom Signal-
Detektor der erste Schalter geschlossen und die Steuerschaltung
angesteuert, die daraufhin ihrerseits die Stromsenke ansteuert,
über die der Regelkondensator dann entladen wird.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die Stromsenke mit
einem Transistor gebildet, dessen Kollektor mit dem ersten
Schalter, dessen Emitter über einen Widerstand mit Masse und
dessen Basis mit dem Ausgang eines Operationsverstärkers ver
bunden ist, wobei der invertierende Eingang des Operationsver
stärkers mit dem Emitter des Transistors verbunden ist und
wobei der nicht-invertierende Eingang des Operationsverstärkers
den Steuereingang der Stromsenke bildet.
In weiterer Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Schaltungsanord
nung ist die Steuerschaltung mit einem weiteren Widerstand und
einem dazu parallel geschalteten Kondensator gebildet, wobei
das eine Ende dieser Parallelschaltung mit dem Steuereingang
der Stromsenke und über einen zweiten Schalter, der von dem Si
gnal-Detektor angesteuert wird, mit einer Referenzspannungsquel
le verbunden ist und wobei das andere Ende dieser Parallelschal
tung mit Masse verbunden ist.
Die Erfindung soll nun anhand von Ausführungsbeispielen mit
Hilfe von Figuren näher erläutert werden. Dabei zeigen:
Fig. 1 ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen Schaltungs
anordnung und
Fig. 2 eine detaillierte Schaltungsanordnung.
Das Blockschaltbild von Figur zeigt den prinzipiellen Aufbau
der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung. Ein Verstärker 1
hat einen Eingang Ein, an dem er mit Signalen in Form von Tele
grammen beaufschlagt wird. Über seinen Ausgang Aus ist er mit
einem Signal-Detektor 2 verbunden. An einen Anschluß Creg ist
ein Regelkondensator C1 geschaltet. Das dem Verstärker 1 gegen
überliegende Ende des Regelkondensators C1 ist mit Masse ver
bunden. Parallel zum Regelkondensator C1 ist über einen ersten
Schalter S1 eine steuerbare Stromsenke 3 geschaltet. Ihr
Steuereingang St wird von einer Steuerschaltung 4 angesteuert.
Sowohl der erste Schalter S1 als auch die Steuerschaltung 4
werden vom Signal-Detektor 2 angesteuert.
Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 1 arbeitet nach folgendem
erfindungsgemäßen Verfahren. Liegt am Eingang Ein des Verstär
kers 1 ein Signal in Form eines aus einer Folge von binären
Zuständen zusammengesetzten Telegramms an, wird dieses vom
Verstärker 1 verstärkt und anschließend der Signal-Detektor
2 damit beaufschlagt. Während der Dauer des Telegramms ist der
erste Schalter S1 geöffnet und der Regelkondensator C1 wird
geladen. Wenn das Telegramm zu Ende ist, wird der Schalter S1
vom Signal-Detektor 2 geschlossen und gleichzeitig die Steuer
schaltung 4 angesteuert, so daß diese wiederum die Stromsenke 3
ansteuert, worauf der Regelkondensator C1 gezielt entladen
wird. Durch diese gesteuerte Entladung des Regelkondensators
C1 wird erreicht, daß seine mittlere Ladung unabhängig von
der Dauer der Telegramme und der Länge der Pausen zwischen den
Telegrammen wird.
In Fig. 2 ist eine detallierte Schaltungsanordnung für die
Stromsenke 3 und die Steuerschaltung 4 dargestellt. Die Strom
senke 3 besteht aus einem Transistor T, der mit seinem Kollek
tor mit dem ersten Schalter S1 und mit seinem Emitter über ei
nen Widerstand R1 mit dem, dem Verstärker 1 abgewandten Ende
des Regelkondensators C1 verbunden ist. Seine Basis ist mit
dem Ausgang eines Operationsverstärkers OP verbunden. Der in
vertierende Eingang - des Operationsverstärkers OP ist mit dem
Emitter des Transistors T verbunden, während der nicht-inver
tierende Eingang + des Operationsverstärkers OP den Steuerein
gang St der Stromsenke 3 bildet. Er ist mit einem Ende einer
Parallelschaltung aus einem weiteren Widerstand R2 und einem
Kondensator C2 verbunden, deren anderes Ende an Masse liegt.
Das mit dem Steuereingang St der Stromsenke 3 verbundene Ende
der Parallelschaltung R2, C2 ist über einen zweiten Schalter S2
mit einer Referenzspannungsquelle Uref verbunden. Sowohl der
erste Schalter S1 als auch der zweite Schalter S2 werden vom
Signal-Detektor 2 angesteuert.
Während der Dauer eines Telegramms ist der erste Schalter S1
geöffnet, so daß der Regelkondensator C1 geladen wird und der
zweite Schalter S2 geschlossen, so daß auch der Kondensator C2
von der Referenzspannungsquelle Uref aufgeladen wird. Wenn das
Telegramm zu Ende ist, wird der zweite Schalter S2 geöffnet
und der erste Schalter S1 geschlossen. Der Kondensator C2 ent
lädt sich über den weiteren Widerstand R2. Da die Spannungen an
den Eingängen des Operationsverstärkers OP aufgrund der Rück
kopplung gleich sind, ergibt sich am Widerstand R1 eine Span
nung, die gleich der Spannung am Kondensator C2 ist. Der somit
erzwungene Strom durch den Widerstand R1 und den Transistors T
über den ersten Schalter S1 entlädt den Regelkondensator C1.
Claims (5)
1. Schaltungsanordnung mit einem Verstärker (1), der einen
Eingang (Ein) zum Empfangen von Signalen, einen Ausgang (Aus)
an den ein Signal-Detektor (2) angeschlossen ist und einen An
schluß (Creg), aufweist, wobei an den Anschluß (Creg) ein Regel
kondensator (C1) angeschlossen ist, dessen nicht mit dem Ver
stärker verbundenes Ende auf Masse liegt,
wobei parallel zu diesem Regelkondensator (C1) über einen ersten
Schalter (S1) eine gesteuerte Stromsenke (3) geschaltet ist,
die von einer Steuerschaltung (4) an ihrem Steuereingang (St)
angesteuert wird und wobei der erste Schalter (S1) und die Steu
erschaltung (4) von dem Signal-Detektor (2) angesteuert werden.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1,
wobei die Stromsenke (3) mit einem Transistor (T) gebildet ist,
dessen Kollektor mit dem ersten Schalter (S1), dessen Emitter
über einen Widerstand (R1) mit Masse und dessen Basis mit dem
Ausgang eines Operationsverstärkers (OP) verbunden ist, wobei
der invertierende Eingang (-) des Operationsverstärkers (OP)
mit dem Emitter des Transistors (T) verbunden ist und wobei der
nicht-invertierende Eingang (+) des Operationsverstärkers (OP)
den Steuereingang (St) der Stromsenke (3) bildet.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2,
wobei die Steuerschaltung (4) mit einem weiteren Widerstand
(R2) und einem dazu parallel geschalteten Kondensator (C2) ge
bildet ist, wobei das eine Ende dieser Parallelschaltung (R2,
C2) mit dem Steuereingang (St) der Stromsenke (3) und über
einen zweiten Schalter (S2), der von dem Signal-Detektor (2)
angesteuert wird, mit einer Referenzspannungsquelle (Uref)
verbunden ist und wobei das andere Ende dieser Parallelschal
tung (R2, C2) mit Masse verbunden ist.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
wobei der Verstärker (1) ein Vorverstärker in einem Infrarot-
Empfängerbaustein, insbesondere in einem Empfängerbaustein für
eine Infrarot-Fernbedieneinrichtung, ist.
5. Verfahren zum Betrieb einer Schaltungsanordnung nach
Anspruch 1 mit folgenden Schritten:
- - dem Eingang (Ein) des Verstärkers (1) wird ein Signal in Form von in Abständen aufeinanderfolgenden Telegrammen zugeführt,
- - das so verstärkte Signal wird über den Ausgang (Aus) des Verstärkers (1) an den Signal-Detektor (2) angelegt,
- - der Regelkondensator (C1) wird während der Dauer eines jeden der Telegramme aufgeladen, wobei der erste Schalter (S1) während jeder der Ladevorgänge geöffnet ist,
- - mit Ende einer jeweiligen Zuführung eines Telegrammes wird vom Signal-Detektor (2) der erste Schalter (S1) geschlossen und die Steuerschaltung (4) angesteuert, die daraufhin ihrer seits die Stromsenke (3) ansteuert, über die der Regelkonden sator (C1) dann entladen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| EP92103390 | 1992-02-27 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4243382A1 true DE4243382A1 (en) | 1993-09-16 |
| DE4243382C2 DE4243382C2 (de) | 1994-06-09 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19924243382 Expired - Fee Related DE4243382C2 (de) | 1992-02-27 | 1992-12-21 | Schaltungsanordnung zur Steuerung der Entladung eines Kondensators |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4243382C2 (de) |
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|---|
| LEINER, J.: Peak detector recovers narrow Pulses accurately, In: Electronics, March 15, 1979, S. 120 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE4243382C2 (de) | 1994-06-09 |
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