DE3017827A1 - Integrierte schaltung zur ueberwachung der anwesenheit eines externen systems - Google Patents
Integrierte schaltung zur ueberwachung der anwesenheit eines externen systemsInfo
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Description
301782?
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine integrierte Schaltung zur Ueberwachung der Anwesenheit eines externen Systems,
mit mindestens einer mit einer Ausgangsklemme verbundenen Ausgangsschaltung, um eine Vielzahl von Varianten von
externen Systemen zu steuern.
Bei der Entwicklung und dem Aufbau eines elektronischen Systems kommt es oft vor, dass man vorsieht, verschiedene Varianten
von Schaltungen oder von externen Systemen durch die gleiche Basisschaltung zu steuern, die diesen Varianten gemeinsam
ist, um diese Basisschaltung, die beispielsweise die integrierte Schaltung des Systems sein kann, für verschiedene
Anwendungen zu benutzen. In diesem Falle ist es notwendig über ein Mittel zu verfügen, um diese verschiedenen Varianten
zu unterscheiden und um der Basisschaltung anzuzeigen, um welche Variante es sich handelt. Dies im Falle, dass die Basisschaltung
gemäss der einen oder der anderen Varianten verschieden reagieren soll.
In den meisten Fällen wird diese Anzeige durch eine elektrische Verbindung auf einer besonderen Eingangslinie gegeben.
Diese Art des Vorgehens weist jedoch folgende Nachteile auf:
Man muss die Basisschaltung für jede zu steuernde Variante des externen Systems mit einer besonderen Ausgangsklemme ausstatten,
was im Falle einer Verwendung einer integrierten Schaltung als Basisschaltung letztere verteuert und dessen
Volumen erhöht.
Um eine Verbindung gemäss der gewünschten Anwendung herzustellen ist es notwendig, während der Montage einzugreifen.
Es besteht die Gefahr eines Fehlers bei der Herstellung dieser Verbindung.
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Es ist demgegenüber das Ziel der vorliegenden Erfindung, eine
integrierte Schaltung anzugeben, die nur eine einzige Ausgangsklemme
besitzt, um verschiedene Varianten von externen Systemen zu steuern, und wobei die integrierte Schaltung die
Anwesenheit eines an die Ausgangsklemme angeschlossenen externen Systems überwacht und dieses System* "gemäss seinen besonderen Eigenschaften steuert.
Eine Schaltung, die diese Aufgabe löst ist im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 beschrieben.
Weitere Vorteile und Einzelheiten werden im folgenden anhand einer Zeichnung von Ausführungsbeispielen beschrieben.
Figur 1 zeigt eine herkömmliche integrierte Schaltung, die
für eine Weckeruhr benützt wird,
Figur 2 zeigt die integrierte Schaltung von Figur 1, angewandt
für eine Uhr mit Zeitzonen, die f«--
Figuren 3A, 3B und 3C zeigen drei Beispiele eines Anschlusses von externen Elementen an die gleiche Ausgangsklemme
einer erfindungsgemassen integrierten Schaltung,
Figur 4 zeigt die elektronische Schaltung zur Steuerung des Alarms der Weckeruhr von Figur 1,
Figur 5 zeigt das Schema der elektronischen Schaltung der erfindungsgemässen
integrierten Schaltung, und die
Figuren 6, 7, 8 und 9 zeigen die Diagramme der Signale an
verschiedenen Punkten der Schaltung gemäss Figur 5, bzw. im Falle der Ueberwachung der externen Schaltungen
wie ein Weckalarm, eine Drosselspule, ein Kondensator und die Abwesenheit eines externen Elementes.
Die integrierte Schaltung von Figur 1 ist herkömmlich und
wird als Basisschaltung verwendet, um über die Klemme S eine
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vT
externe Weckerschaltung zu steuern. Diese Schaltung enthält einen Transistor T, dessen Basis B mit der Klemme S und dessen
Emitter mit dem negativen Pol der Speisung verbunden ist. Ein elektroakustischer Wandler A mit seiner Erregerspule L
befindet sich zwischen dem positiven Pol der Speisung und dem Kollektor von Transistor T. Die integrierte Schaltung 1 enthält
ferner eine zweite Klemme F, die anzeigt, ob diese Schaltung als Wecker (Klemme F ohne externen Anschluss) oder ob
sie die Zeit einer anderen Zone anzeigen soll (Klemme F mit dem negativen Pol der Speisung verbunden). Die Klemme F ist
mit einem externen Schalter 2 verbunden, der im Falle von Figur 1 offen ist, da die Schaltung 1 vorgesehen ist, als Wekker
zu arbeiten.
Figur 2 zeigt die integrierte Schaltung 1 von Figur 1 für den Fall, dass sie vorgesehen ist, die Zeit einer anderen Zeitzone
anzuzeigen. In diesem Falle besteht kein externer Anschluss an die Ausgangsklemme S, und der Schalter 2 ist geschlossen,
so dass die Klemme P an Masse gelegt ist. Die Figuren 1 und 2 zeigen, dass im Falle einer herkömmlichen integrierten
Schaltung, die als Basisschaltung benutzt wird, jede besondere Anwendung einer besonderen Klemme der Schaltung entspricht,
und dass die externen Elemente, die durch die Schaltung gesteuert werden, an die entsprechende Klemme angeschlossen
werden müssen.
Figur 3 zeigt eine erfindungsgemässe integrierte Schaltung 3,
die als Basisschaltung benutzt wird, um mit Hilfe einer einzigen Klemme S eine Mehrzahl von externen Elementen zu steuern,
beispielsweise die Drosselspule L eines Schwingers in Figur 3A, den Kondensator C oder eine Anzeigezelle LCD in
Figur 3B und einen Widerstand oder einen Transistor in Figur 3C. Ein besonderer Fall entspricht der Abwesenheit von externen
Elementen, d.h. wenn die Ausgangsklemme nicht mit externen Elementen verbunden ist.
Im E'alle der Weckeruhr gernäss Figur 1 , zeigt Figur 4 das detaillierte
Schema der herkömmlichen elektronischen Schaltung, die benutzt wird, um den Alarm zu steuern. Die integrierte
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Schaltung 3 enthält eine Ausgangsstufe, die aus komplementären MOS Transistoren P und N gebildet wird, die als Inverter
aufgebaut sind. Der Ausgang des Inverters ist mit der Ausgangsklemme S der Schaltung 3 verbunden, an welcher Ausgangsklemme
auch die Basis B des Transistors T angeschlossen ist, wobei der Transistor den elektroakustischen Wandler A speist.
Figur 5 zeigt die Aenderungen und Ergänzungen, die am Schema
4 anzubringen sind, um die erfindungsgemässe elektronische
Schaltung zu erhalten, die es erlaubt, eine Vielzahl von Varianten
von Elementen oder externen Schaltungen zu erkennen und zu steuern, eingeschlossen die Abwesenheit von solchen
Schaltungen, wobei eine einzige Ausgangsklemme S verwendet wird.
Die elektronische Schaltung von Figur 5 ist ein Teil der integrierten
Schaltung 3, die dazu gedacht ist, als Basisschaltung für verschiedene Anwendungen zu dienen. Die Schaltung 3
enthält ausser der Schaltung gemäss Figur 5 eine Vielzahl von nicht dargestellten elektronischen Schaltungen. Auf dem Schema
gemäss Figur 5 erkennt man ein Tor ÜND4, dessen einer inverser Eingang, der ein Alarmsignal A1 erhält, mit einem Eingang
eines Tores UND5 und mit einem inversen Eingang eines Tors NICHT-ÜND 6 verbunden ist. Der zweite Eingang von Tor 4
ist mit einem Messimpuls R^ mit einem inversen Eingang von
Tor 5, mit einem inversen Eingang von Tor 6, mit einem Eingang
eines Tors NICHT-UND 7 und mit einem Eingang eines Tors NICHT-ÜND 8 verbunden. Der Ausgang von Tor 4 ist mit dem Tor
eines MOS-Transistors P1 verbunden, dessen Quelle mit dem positiven
Pol der Speisung und dessen Senke mit der Senke eines MOS-Tr.~nsistors P2 verbunden ist, ferner mit der Ausgangsklemme
und mit der Senke eines MOS-Transistors N. Der Ausgang von Tor 5 ist mit dem Tor von Transistor P2 verbunden, dessen
Quelle mit dem positiven Pol der Speisung verbunden ist. Der
Ausgang von Tor 6 ist mit dem Tor von Transistor N verbunden, dessen Quelle mit dem negativen Pol der Speisung verbunden
ist. Die Klemme S ist auch mit dem inversen Eingang eines Komparators 10 verbunden, dessen direkter Eingang mit einem ge-
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V-
meinsamen Punkt von zwei Widerständen R1 und R2 verbunden ist,
die in Serie zwischen dem positiven und negativen Pol der Speisung geschaltet sind. Die Spannung, die an den direkten
Eingang des Komparators 10 durch den Teiler R1/R2 geliefert wird, ist eine Referenzspannung. Der Ausgang des Komparators
10 ist mit dem Eingang DI eines Flipflops FF1 vom Typ D und mit dem Eingang D2 eines Plipflops FF2, ebenfalls vom Typ D,
verbunden. Der Zeitgebereingang CH von FF1 ist mit dem Ausgang von Tor 7 verbunden, dessen zweiter Eingang von der integrierten
Schaltung einen Zeitgeberimpuls Hor1 erhält. Der Zeitgebereingang C12 von FF2 ist mit dem Ausgang von Tor 8
verbunden, dessen zweiter Eingang von der integrierten Schaltung einen Zeitgeberimpuls Hor2 erhält. Der Ausgang Q1 von
FFI ist mit dem Engang Z einer logischen Schaltung 9 verbunden, die eine Dekodierfunktion erfüllt. Der Ausgang Q2 von
FF2 ist mit dem Eingang X der gleichen logischen Schaltung 9 verbunden. Die Ausgänge von Schaltung 9 befinden sich auf der
integrierten Schaltung 3 und sind dazu bestimmt, es der integrierten
Schaltung zu gestatten, die an die Ausgangsklemme S angeschlossenen verschiedenen Elemente oder externe Schaltungen
zu erkennen und diese gernäss ihren besonderen Eigenschaften zu steuern. Die logischen Zustände der Ausgänge von Schaltung
9 wie E, F, G und H entsprechen jeweils den logischen Kombinationen ZX, ZX, ZX und ZX.
Im folgenden wird anhand der Diagramme der Figuren 6, 7, 8 und 9 die Arbeitsweise der Schaltung gemäss Figur 5 für einige
Anwendungsfälle erklärt.
Das Diagramm von Figur 6 entspricht dem Fall einer Weckeruhr gemäss Figur 1. In diesem Fall, wie in Figur 5 dargestellt,
ist die Basis von Transistor P mit der Ausgangsklemme S der integrierten Schaltung 3 verbunden. Beim Zeitpunkt ti erhält
der inverse Eingang vom Tor 2 ein von der integrierten Schaltung gelieferten Messimpuls R. Der inverse Eingang vom Tor 4
wird durch das Signal A1 auf Null gehalten. Durch diese Bedingungen wird der Ausgang vom Tor 4 und der Ausgang vom Tor
6 auf dem logischen Pegel 1 gehalten, während der Ausgang
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vom Tor 5 auf dem logischen Pegel 0 ist. Dadurch ist Transistor P1 leitend und die Transistoren N und P2 sind gesperrt.
Der Transistor P1 steuert, über die Ausgangsklemme S, den Transistor T, der leitet, wobei seine Basis-Emitterspannung
ungefähr 0,8 Volt beträgt, in der Annahme, dass die Referenzspannung
auf den direkten Eingang von Komparator 10 höher gewählt ist als die Basis-Emitterspannung von T, beispielsweise
1 V, befindet sich der Ausgang des !Comparators auf dem logischen
Pegel 1, was auch für die Eingänge D1 und D2 der Flipflops FP1 und FF2 zutrifft^ Andererseits liefert die gedruckte
Schaltung im Zeitpunkt t2y während des Nullstellungs-Impulses,
einen Zeitgeberimpuls Hor1, der durch das Tor 7 an
den Zeitgebereingang ClI des Flipflops FF1 übertragen wird,
wodurch sein Ausgang Qi auf den logischen Pegel 1 kippt. Der
Eingang Z der Schaltung 9 ist daher auf 1. Ein bisschen später,
jedoch während dem Messimpuls, im Zeitpunkt t3, liefert die integrierte Schaltung einen Zeitgeberimpuls Hor2 an das
Tor 8, der an den Zeitgebereingang C12 des Flipflops FF2 übertragen wird, wodurch sein Ausgang Q2 auf den logischen Pegel
2 kippt. Der Eingang X von Schaltung 9 ist daher auf 1. Bei
diesem Beispiel erkennt man, dass nach dem Zeitpunkt t3 die Eingänge Z und X von Schaltung 9 beide auf 1 sind, derart,
dass der logische Zustand von Ausgang E dieser Schaltung, der der logischen Kombination E = ZX entspricht, auch auf 1 ist.
Die Ausgänge F, G und H von Schaltung 9 sind auf 0. Daraus
folgt, dass die Kombination E = 1 , F=G=H= 0, es erlaubt zu erkennen, dass ein Transistor an der Klemme S angeschlossen
ist. Man erhält das gleiche Resultat, wenn der Transistor T durch einen Widerstand ersetzt wird, an dessen Anschlüssen
der Spannungsabfall einen kleineren Wert aufweist, als die Referenzspannung.
Das vorgehend Beschriebene zeigt, dass der im Zeitpunkt ti
an die Schaltung anzulegende Impuls ein Messimpuls ist, der
es gestattet, die Art der an die Klemme S angeschlossenen externen Schaltung zu erkennen. Der interne Widerstand von
Transistor P1, der während dem Messvorgang leitend ist,, wird
in der Grössenordnung des Widerstandes der externen, zu über-
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wachenden Schaltung gewählt, um eine geeignete Spannungsteilung zu erhalten. Der innere Widerstand von Transistor P2,
der die externe Schaltung speist, wird kleiner gewählt als derjenige von P1 .
Es wird nun im vorhergehenden Beispiel untersucht, was während dem Ende des Messimpulses, im Zeitpunkt t4, und beim
Einschalten des Alarms im Zeitpunkt t5 in der Schaltung vorgeht. Bei t4 verschwindet der Impuls R, so dass die Impulse
A1 und R beide auf Null sind. Dadurch wird der Transistor P1 gesperrt, und Transistor P2 bleibt gesperrt, während Transistor
N leitend wird. Der Transistor T wird gesperrt und die Spannung an der Klemme S fällt praktisch auf Null, was jedoch
keinen Einfluss auf den Komparator 10 hat, der auf dem logischen Pegel 1 bleibt. Da die Flipflops FP1 und FF2 keine Zeitgeberimpulse
mehr erhalten, da die Tore 7 und 8 gesperrt sind, bleiben die Ausgänge Q1 und Q2 im Zustand 1. Die logischen Zustände
an den Klemmen E, F, G und H von Schaltung 9 erlauben es der integrierten Schaltung zu erkennen, dass ein Transistor
an der Klemme S angeschaltet ist, und diesen Transistor zu steuern, derart, dass ein Alarm beim Zeitpunkt t5 gegeben
wird. Das heisst, dass die integrierte Schaltung im Zeitpunkt t5 ein Alarmsignal Al abgibt, wodurch Transistor P2 periodisch
leitend, und der Transistor N periodisch gesperrt wird, so dass das Alarmsignal an der Klemme S erscheint und den
Transistor T wie gewünscht steuert.
Das Vorhergehende zeigt, dass beim Anlegen des Messimpulses R die Schaltung fähig ist zu bestimmen, ob ein Transistor
oder ein Widerstand mit dem Ausgang S verbunden ist und eine Folge von logischen Zuständen zu liefern, die diesen Anschluss
kennzeichnet. Diese logischen Zustände werden dann von der integrierten Schaltung dazu benutzt, im Zeitpunkt t5, zur
Alarmzeit, einen Alarmimpuls abzugeben der fähig ist, den Transistor T zu steuern.
Im folgenden wird mit Bezug auf Figur 7 das Verhalten der Schaltung von Figur 5 näher untersucht, falls eine Drossel-
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spule oder Selbstinduktionsspule L, zum Beispiel eine Spule
eines Schwingers, an die Ausgangsklemme angeschlossen ist.
Wie vorhergehend, wird ein Messimpuls R im Zeitpunkt ti auf
die Schaltung gegeben. Der Transistor P1 leitet und die Transistoren P2 und N2 sind gesperrt, so dass der Impuls an
der Ausgangsklemme S, an den Anschlüssen der Drosselspule L erscheint. Unter ihrem Einfluss fällt die Spannung, ausgehend
von dem Pegel 1, exponentiell mit einer bestimmten Zeitkonstante. Zwischen dem Zeitpunkt ti und dem nachfolgenden Zeitpunkt
ti ' ist die Spannung an der Klemme S grosser als die
Referenzspannung, so dass während dieser Zeitspanne der Ausgang des Komparators 10 sowie die Eingänge D1 und D2 der
Flipflops FF1 und FF2 auf Null gehen. Im Zeitpunkt ti1 fällt
die Spannung an S unterhalb der Referenzspannung, und die Eingänge D1 und D2 gelangen von Pegel 0 auf Pegel 1. Im Zeitpunkt
t2, während dem Messimpuls und während die Eingänge D1 und D2 auf Null sind, erhält die Schaltung einen Zeitgeberimpuls
Hor1, der an den Flipflop FF1 durch das Tor 7 übertragen wird. Dieser Impuls veranlasst kein Umkippen des Flipflops, dessen Ausgang Q auf dem Pegel 0 bleibt. Im Zeitpunkt
t3 erhält die Schaltung einen neuen Zeitgeberimpuls Hor2, der über Tor 8 an den Flipflop FF2 weitergeleitet wird. Man ersieht,
dass der Impuls Hor2 erscheint, während die Eingänge D1 und D2 bereits auf Pegel 1 gelangt sind, so dass der Flipflop FF2 kippt und sein Ausgang Q2 auf 1 gelangt. Nach dem
Zeitpunkt t3 ist der Eingang Z von Schaltung 9 auf Null, und der Eingang X der gleichen Schaltung auf 1. Dadurch ergibt
sich, dass der Ausgang F, der die Kombination F = ZX realisiert auf 1 ist, während die Ausgänge E, G und H auf Null
sind. Diese Kombination von logischen Zuständen erlaubt es der integrierten Schaltung zu erkennen, dass ein induktives
Element L an seiner Ausgangsklemme geschaltet ist, und dieses Element zu steuern.
Im folgenden wird in Bezug auf Figur 8 das Verhalten der Schaltung von Figur 5 untersucht, wobei ein Kondensator C,
beispielsweise eine LCD Anzeige, an die Ausgangsklemme S geschaltet ist. Wie vorgehend, wird der Messimpuls R im Zeit-
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punkt ti an die Klemme S gelegt und erregt den Kondensator C,
dessen Spannung an den Anschlüssen exponentiell gemäss einer bestimmten Zeitkonstante von Null ausgehend ansteigt. Im
Zeitpunkt t2 erscheint der erste Zeitgeberimpuls Hor1 am Tor 7, das ihn an Flipflop FP1 überträgt. Im Zeitpunkt t2 jedoch
sind die Eingänge D1 und D2 auf 1, wodurch der Spannungspegel an der Klemme S noch ungenügend ist, um den Ausgang von Komparator
10 auf Null zu stellen. Daraus folgt, dass bei t2 der Flipflop FF1 kippt und sein Ausgang Q1 auf 1 gelangt. Im
Zeitpunkt ti ' wird die Spannung an der Klemme S grosser als
die Referenzspannung und der Ausgang vom Komparator 10 sowie die Eingänge D1 und D2 gelangen auf Null. Daraus folgt, dass
der zweite Zeitgeber impuls, angelegt bei t3 an Tor 8, an Flipflop FF2 übermittelt wird, der nicht kippt, da der Ausgang
Q2 auf Null bleibt. Nach dem Zeitpunkt t2 ist der Eingang Z von Schaltung 9 auf 1 und der Eingang X der gleichen
Schaltung auf Null. Dadurch ist der Ausgang G, der die logische Kombination G = ZX realisiert, auf 1, während die
Ausgänge E, F und H auf Null sind. Diese Folge von logischen Zuständen erlaubt es der integrierten Schaltung, zu erkennen,
dass ein kapazitives Element an der Klemme S angeschlossen ist und dieses geeignet zu steuern.
Im folgenden wird mit Bezug auf Figur 9 das Verhalten der Schaltung von Figur 5 untersucht, im Falle dass kein externes
Element an der Klemme S angeschlossen ist. Der Messimpuls R wird im Zeitpunkt ti über Transistor P1, der leitend ist, an
die Klemme S gelegt. Da diese Klemme nicht angeschlossen ist, steigt die Spannung daran praktisch auf den Wert der Speisespannung,
d.h. auf einen Wert der grosser ist als die Referenzspannung vom Komparator 10. Daraus ergibt sich, dass während
der Dauer des Messimpulses der Ausgang vom Komparator 10 und die Eingägne D1 und D2 von FF1 und FF2 auf den Pegel 0
gelangen. Die Zeitgeberimpulse Hor1 und Hor2, die während der
Dauer des Messimpulses an den Zeitpunkten t2, resp. t3 erscheinen, bringen die Flipflops nicht zum Kippen, so dass deren
Ausgänge Q1 und Q2 auf Null bleiben, ebenso die Eingänge Z und X von Schaltung 9. Daraus folgt, dass der Ausgang H, der
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die logische Kombination H = ZX realisiert, auf 1 ist, während die Ausgänge E, F und G auf Null sind. Diese Kombination
von logischen Zuständen erlaubt es der integrierten Schaltung zu erkennen, dass kein Element an seiner Ausgangsklemme S angeschaltet
ist.
Es ist offensichtlich, dass sich die Erfindung nicht auf die
oben beschriebenen Elemente wie Widerstand, Transistor, Drosselspule oder Kondensator beschränkt, sondern auch gültig
ist, falls ein relativ komplexes System an die Klemme S angeschaltet
ist vorausgesetzt, dass das Verhalten dieses Systems ein Spannungssprung aufweist, der bekannt ist. Es ist
ebenfalls offensichtlich, dass der Zeitpunkt des Erscheinens
der Zeitgeberimpulse Hor1 und Hor2 derart bestimmt sein muss,
dass das gewünschte Auffinden des externen Systems gewährleistet ist.
Insbesondere kann die erfindungsgemässe Schaltung zum Erkennen
einer LCD-Zelle für 12 Stunden und 24 Stunden benützt
werden. Im ersten Fall wird die Ziffer "1" durch das Aktivieren
von zwei vertikalen Segmenten angezeigt, während im zweiten Fall die erste Ziffer "2" durch die Aktivierung von fünf
Segmenten (zwei vertikale Segmente und drei horizontale Segmente) angezeigt, d.h. durch drei Segmente mehr als im ersten
Fall. Im zweiten Fall erfordert die Aktivierung der drei zusätzlichen, miteinander verbundenen Segmente einen zusätzlichen
Verbindungsdraht, und die. erfindungsgemässe Schaltung erlaubt es, die Anwesenheit oder Abwesenheit dieser zusätzlichen
Verbindung festzustellen. Die Schaltung erlaubt es ferner, einen Defekt von Drähten oder Verbindungen festzustellen
sowie die Anwesenheit einer Lampe oder einer elektroluminiszenten Diode und von weiteren derartigen Elementen.
030049/072
Claims (8)
- ΓΛ Ii: Γ V. N VV Λ Ι/* Ρ-Jr- dipl.-γ·:"'·. ι. . -ι'■-. ::,<r.:u/' ΰ Miii.ch",! -V!. L-".".j.iil.:si.r. 20/IVPATENTANSPRÜCHE 8. Mai 1980J Integrierte Schaltung zur Ueberwachung der Anwesenheit eines externen Systems, mit mindestens einer mit einer Ausgangsklemme verbundenen Ausgangsschaltung, um eine Vielzahl von Varianten von externen Systemen zu steuern, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Erkennungsschaltung mit Mitteln (10) zum Vergleichen der Spannung an der Ausgangsklemme (S) mit einer Referenzspannung, Mittel (FF1, FF2) zur Speicherung des Ergebnisses des Vergleichs und logische Schaltungen (9) aufweist, die an ihren Ausgängen logische Zustände liefern, die es der integrierten Schaltung (3) gestatten, die Varianten der externen Systeme (L, C, R, T) zu erkennen und die Systeme gemäss ihren besonderen Eigenschaften zu steuern.
- 2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsklemme (S) mindestens auf indirekte Weise von der Ausgangsschaltung einen Messimpuls (R) erhält, die Vergleichsmittel ein Komparator (10) sind, dessen einer Eingang mit der Ausgangsklemme (S) und dessen anderer Eingang mit einem Referenz-Spannungsgenerator verbunden ist, und dass die Speichermittel durch den Komparator (10) gesteuerte Flipflops (FF1, FF2) sind, wobei die Zeitgebereingänge (CH, C12) der Flipflops mindestens auf indirekte Weise zeitlich verschobene Zeitgeberimpulse (Hor1, Hor2) erhalten und die Ausgänge (Q1,Q2) der Flipflops mit den Eingängen (Z, X) einer logischen Schaltung (9) verbunden sind, die an ihren Ausgängen (E, F, G, H) eine Folge von logischen Zuständen liefert, die die mit der Ausgangskiemme (S) verbundenen externen Systeme (L, C, R, T) kennzeichnet.
- 3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Messimpuls (R) und die Zeitgeberimpulse (Hori, Hor2) durch die integrierte Schaltung (3) an die Erkennungsschaltung geliefert werden.030049/0724
- 4. Schaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerimpulse (Hor1, Hor2) an bestimmten, von den Eigenschaften der externen Systeme abhängenden Zeitpunkten, während der Dauer des Messimpulses (R) erscheinen.
- 5. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgangsschaltung einen ersten Transistor (P1 ), dessen innerer Widerstand in der Grössenordnung desjenigen des an die Ausgangsklemme angeschlossenen externen Systems liegt' und einen zweiten Transistor (P2) aufweist, dessen innerer Widerstand kleiner als derjenige des ersten Transistors ist, und die beiden Transistoren durch die integrierte Schaltung mit Hilfe einer Logik (4,5) gesteuert werden derart, dass der erste Transistor (PT) während des Messimpulses (R) leitend ist und der zweite Transistor (P2) leitend ist, während die integrierte Schaltung die externen Systeme (L, C, R, T) steuert.
- 6. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Referenz-Spannungsgenerator ein Spannungsteiler ist, der aus zwei Widerständen (R1 , R2) gebildet ist, die in Serie zwischen dem positiven und negativen Pol der Speisung geschaltet sind.
- 7. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Erkennung des externen Systems (L, C, R, T) gemäss dem Verhalten des Systems bei einem Spannungssprung , der durch die integrierte Schaltung (3) an die Ausgangsklemme (S) geliefert wird, erfolgt.
- 8. Schaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass sie auch ein System mit unendlich grosser Impedanz überwacht, das dem Fall einer nicht an ein externes System anschlossenen Ausgangsklemme entspricht.030049/0724
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